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Rezensionen verfasst von
Doktor von Pain "Doktor der Zombiologie" (Sassenburg)
(VINE®-PRODUKTTESTER)   

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Old Salt Union
Old Salt Union
Preis: EUR 15,99

4.0 von 5 Sternen Schönes Bluegrass-Album mit zahlreichen weiteren Stileinflüssen, 25. September 2017
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Old Salt Union (Audio CD)
Vorwiegend fühle ich mich im Rock und Metal heimisch, aber es darf zur Abwechslung gerne auch mal was anderes sein. Bluegrass zum Beispiel - und dieser Stilrichtung haben sich Old Salt Union verschrieben. Wobei das nicht zu 100 Prozent zutrifft, denn die Amis gucken auf ihrem selbstbetitelten Album desöfteren über den Tellerrand und lassen andere Genres mit einfließen. So hört man an manchen Stellen unter anderem Gypsy-Musik, Americana, lateinamerikanische Klänge und Jazz heraus. Die Instrumentierung bleibt dabei aber "klassisch", das Quintett verwendet Westerngitarre, Banjo, Mandoline, Geige, Kontrabass und Piano, in "Bought and Sold" ist auch eine Steel Guitar dabei - Percussion-Instrumente gibt's keine. Als gelungen kann man jedes der zehn Stücke bezeichnen, meine persönlichen Favoroten sind "Where I Stand", "Tuscaloosa" und "Hard Line". Auch nicht schlecht ist das Paul-Simon-Cover "You Can Call Me Al", wobei ich aber bislang kein Cover dieses Songs gehört habe, das das Original übertreffen konnte, da machen Old Salt Union keine Ausnahme. Wie dem auch sei: Insgesamt ist "Old Salt Union" ein schönes Album geworden, das bestimmt noch einige Male in meinem Player landen wird.


Das A-Team - Der Film
Das A-Team - Der Film
DVD ~ Liam Neeson
Preis: EUR 6,29

2.0 von 5 Sternen Das war dann wohl mal eher nichts, 24. September 2017
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Das A-Team - Der Film (DVD)
Als jemand, der in den 1980ern geboren ist, kenne ich natürlich das A-Team. Die Serie lief früher nachmittags im Fernsehen, und ich habe mir etliche Folgen davon angesehen. Das Söldner-Team aus von der Regierung verfolgten Ex-Soldaten hat immer irgendwo irgendwem aus der Patsche geholfen. Es wurden tonnenweise Munition und Sprengstoff verballert, ohne dass auch nur eine Person dabei draufging. Immer dabei war ein Augenzwinkern, eine Ironie, wenn der coole Anführer Hannibal, der geschniegelte Face, der mürrische B. A. Baracus und der irre Murdock ihre Aufträge erfüllten. Tja, und dann kam 2010 Das A-Team - Der Film...

Dass der mit der Serie nur wenig gemeinsam hat, dürfte nicht überraschen, immerhin sind seitem ja viele Jahre ins Land gezogen. Von der Originalbesetzung gibt's zwar Cameo-Auftritte, aber natürlich schlüpfen nun andere Darsteller in die Rollen der Söldner. Die Wahl fiel nicht durchweg glücklich aus, doch dazu später mehr. Erst zur Handlung, und da folgt jetzt wirklich eine ganz kurze Zusammenfassung: Die Ex-Army-Ranger werden auf einen Fall mit gestohlenen Geld-Druckplatten angesetzt. Dabei werden sie hintergangen, es kracht und rummst viel, am Ende sind sie das von der Regierung gejagte A-Team. Fertig.
Die Action ist dabei wirklich nicht übel, an manchen Stellen (Stichwort: Panzer am Fallschirm) auch auf gelungene Weise völlig over the top. Das ist dann leider schon der einzige echte Pluspunkt von Das A-Team - Der Film. Bei der Handlung bemühten sich die Macher um Spannung, die aber nicht so richtig aufkommen will. Irgendwie endet dann doch alles in der Aneinanderreihung einer Action-Szene an die nächste. Bradley Cooper als Face und Sharlto Copley als Murdock sind gute Besetzungen, Quinton Jackson hingegen nehme ich den B. A. nicht so wirklich ab, am schlimmsten ist jedoch Liam Neeson als Hannibal Smith. Nicht, dass wir uns falsch verstehen: Neeson ist ein toller Schauspieler, aber hier eine völlige Fehlbesetzung. Das lockere Augenzwinkern der Originalserie kommt hier außerdem viel zu gezwungen rüber. Kurz gesagt: Das A-Team - Der Film hätte wirklich was werden können - leider hat das nicht geklappt.


Cities and Faces
Cities and Faces
Wird angeboten von EHFIGHTBACK
Preis: EUR 7,99

2.0 von 5 Sternen Düster-Rock-Stümperei, 24. September 2017
Rezension bezieht sich auf: Cities and Faces (Audio CD)
2001 veröffentlichten Nude ihr Debüt "Cities and Faces", darauf spielten die Italiener leicht verdaulichen, extrem simpel gestrickten Düsterrock, den man wohl irgendwo im Gothic-Bereich einordnen sollte. Der Opener "Transistor Fade" geht sogar noch halbwegs in Ordnung, denn der hat immerhin eine recht passable Hookline. Doch in den folgenden Songs offenbaren sich dann die Schwächen von Nude, denn so gut wie jedes Stück des Albums ist nach dem gleichen Muster wie der Opener aufgebaut. Ein einfacher Beat, Anfänger-Gitarrenriffs, Synthie-Spielereien und dazu der einlullende Gesang mit starkem Akzent - "Cities and Faces" wird von Minute zu Minute langweiliger. Nude waren weder gute Musiker, noch verstanden sie allzu viel von Songwriting: keine gute Kombination. Da verwundert es auch nicht, dass es mit dem Durchbruch nicht geklappt hat. Discogs sagt zwar, dass die Band 2013 tatsächlich ein weiteres Album, das auf den Namen "Plastic Planet" hört, rausgebracht hat, aber ein Videoclip bei YouTube genügt mir, um festzustellen: Allzu viel haben Nude in den zwölf Jahren zwischen "Cities and Faces" und "Plastic Planet" offenbar nicht gelernt. Man verpasst also nichts, wenn man diese Band nicht kennt.


Mass Effect: Andromeda - [PlayStation 4]
Mass Effect: Andromeda - [PlayStation 4]
Preis: EUR 32,54

3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Da hätte man mehr erwarten können, 23. September 2017
Ach ja, Mass Effect: Den ersten Teil hatte ich mir damals für die Xbox 360 ausgeliehen und gerne durchgespielt. Die beiden Nachfolger kenne ich zumindest, selbst gezockt habe ich sie jedoch nicht. Letztens gab's Mass Effect Andromeda im Elektro-Fachmarkt im Angebot. "Na gut, eigentlich stand das nicht auf deiner Liste, aber dann holst du es dir halt mal", sagte ich zu mir selbst. Gesagt, getan. Ich fand mich dann auch relativ schnell ein, denn wer die Vorgänger kennt, entdeckt hier gar nicht so viel Neues - und genau das ist auch ein Problem des Spiels.
Worum geht's diesmal? Der bewährte Commander Shepard ist nicht dabei, stattdessen übernimmt man die Rolle von Ryder - Vorname und Geschlecht sind frei wählbar. Man ist an Bord einer sogenannten Arche, eines riesigen Raumschiffs, das während der Reaper-Konflikts, der während der vorigen Mass-Effect-Teile stattfand, von der Milchstraße aus in die benachbarte Andromeda-Galaxie entsandt wurde. Das Ziel: Eine neue Heimat für die Milchstraßen-Bewohner, also die altbekannten Rassen Menschen. Turianer, Salarianer, Kroganer und die ganze Meute finden. Nach einer 600 Jahre dauernden Reise, die die Arche-Besatzung größtenteils im Tiefkühl-Schlaf verbracht hat, kommt man in der Andromeda-Galaxie an, wo vorausgeschickte Siedler bereits eine gigantische Raumstation namens Nexus (vergleichbar mit der Citadel) gebaut haben. Das Ding ist aber noch gar nicht fertig, die anderen Archen sind nicht angekommen, Ryders Vater, der soganannte Pathfinder, gibt den Löffel ab, und man selbst muss die Nachfolge antreten. Zu allem Überfluss haben sich in der Andromeda-Galaxie die Kett breit gemacht, eine Alien-Rasse, die erst schießt und dann Fragen stellt. Na, eigentlich schießen die nur und stellen gar keine Fragen. Die mit den Kett verfeindeten Angara ballern zwar nicht gleich los, sind den Neuankömmlingen gegenüber aber verständlicherweise misstrauisch. Und das sind nur einige der Probleme, die in der neuen Heimat warten.

Die Story ist gar nicht mal so interessant - und überhaupt nutzt Mass Effect Andromeda sein Potenzial nicht aus. Eine neue Galaxie, da hätte man doch so viel draus machen können. Stattdessen werden die Inhalte der Vorgänger nur wiedergekäut und mit eher kleineren Neuerungen versehen. Die neuen Alien-Rassen wirken erschreckend einfallslos und viel zu humanoid, auch die neuen Welten, die es zu erkunden gilt, strotzen nicht vor Einfallsreichtum. Mass Effect Andromeda ist ein Action-RPG auf Nummer sicher: Man erkundet nach und nach mit dem Raumschiff einige Sonnensysteme des Heleus-Clusters, auf einigen Planeten und der Basis-Raumstation kann man landen und dort Quests erledigen. Es gibt viele Dialoge, Waffen und Ausrüstung können entwickelt werden, man kann Erfahrungspunkte abstauben und mit denen sich sowie sein Team (zwei Leute nach Wahl lassen sich in bekannter Manier immer mitnehmen) aufleveln. Ach ja, geballert wird natürlich auch, klar. Die begehbaren Planeten sind Open-World-Areale, die sich teilweise nur per Fahrzeug richtig erkunden lassen. Doch auch das mit dem Fahrzeug kennt man ja bereits. Neu ist da nur die Möglichkeit, Kolonien zu errichten, aber deren Entwicklung hat man kaum in der Hand, zudem hat das alles kaum Einfluss auf die Geschichte.

Umgehauen hat mich Mass Effect Andromeda insgesamt leider nicht. Bei vielen anderen Action-RPGs habe ich auch gerne die Nebenquests erfüllt, hier habe ich sie mangels Motivation aber großteils links liegen lassen, zumal sie auch nicht sonderlich originell sind. Die Hauptstory spielt sich okay, aber der wirkliche Aha-Moment blieb für mich auch da aus. Die Dialoge sind oftmals platt und manche Sprecher klingen völlig unmotiviert, die Gesichter der Charaktere wirken hölzern, außerdem glitcht es trotz Patch vor allem während der Dialoge an allen Ecken und Enden. Die Shooter-Passagen spielen sich etwas hakelig, und so wirklich Bock drauf, neue Ausrüstung zu erfoschen und auszuprobieren, hatte ich auch nicht - das habe ich eher als lästig empfunden. In dem Bereich sind viele andere Spiele einfach besser. Ach so, natürlich kann man auch wieder mit den eigenen Crewmitgliedern wie bescheuert rumflirten, um mindestens einen von der Besatzung in die Kiste zu kriegen, Na ja, wer's braucht...

Aber ich will nicht nur meckern, denn Bioware hat nicht alles in den Sand gesetzt. Trotz zahlreicher Kritikpunkte ist Mass Effect Andromeda immer noch ein solides Action-RPG mit zahlreichen Möglichkeiten (die man aber halt zum Großteil in ihrer Grundform schon kennt). Spaß kann man mit dem Spiel durchaus haben, der Umfang ist auch schön groß. Dennoch ist Andromeda leider der bis dato schwächste Teil der Mass-Effect-Reihe und deswegen eine Enttäuschung. Ein schlechtes Spiel ist es dehalb allerdings nicht, weswegen ich drei Sterne für angebracht halte.


Born from Fire (Digipak)
Born from Fire (Digipak)
Preis: EUR 15,99

4.0 von 5 Sternen Solide Arbeit von The Quill, 22. September 2017
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Born from Fire (Digipak) (Audio CD)
Eine Weile war es ruhig um The Quill, nun meldet sich die bereits 1990 gegründete schwedische Band mit "Born From Fire" zurück. An der musikalischen Formel wurde nichts geändert, zu hören gibt es Classic/Heavy Rock mit deutlichem Stoner-Einschlag. Black Sabbath und Kyuss schimmern da beinahe selbstverständlich durch, doch auch ein paar 90er-Alternative-Klänge im Stil von Soundgarden sind auszumachen. Mit gefallen The Quill immer dann am besten, wenn die schweren, aber dennoch treibenden Stoner-Riffs ausgepackt werden, denn dann nickt der Kopf von ganz alleine mit. Das Gesamtbild von "Born from Fire" passt, jedoch fehlen dem Album die ganz großen Momente, die sich dauerhaft ins Gedächtnis brennen. Davon gab es auf "Hooray! It's a Deathtrip" (2003) beispielsweise einige - entsprechend kann das neue Werk da nicht mithalten. Spaß macht's dennoch, und wer The Quill früher mochte und noch immer auf dem Schirm hat, wird sicher nicht unglücklich mit "Born from Fire".


Broadcasting to the Nations
Broadcasting to the Nations
Preis: EUR 15,99

5.0 von 5 Sternen So wird's gemacht, 21. September 2017
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Broadcasting to the Nations (Audio CD)
Bisher kannte ich von Authority Zero nur "Stories of Survival" (2012), das ich zwar nach wie vor okay, aber nicht überragend finde. Umso überraschter war ich vom neuen Album "Broadcasting to the Nations": Das ist ja mal richtig geil! Die Band rührt Punkrock, Melodic Hardcore und Ska/Reggae in einen Topf, der Ergebnis ist ausgesprochen gelungen. "Broadcasting to the Nations" bietet Abwechslung, Hooklines en masse - und schlichtweg gute Songs. Los geht das Album mit dem rotzigen "First One in the Pit", bei dem noch eine Prise Hardcore durchschimmert, danach folgen punkige Singalongs und schließlich vorwiegend im Mittelteil Nummern mit größerem Ska-Anteil. Dabei gehen Authority Zero nie zu stumpf zu Werke und verpassen ihren Songs stehs ein paar hübsche Feinheiten, etwa einen coolen Basslauf hier oder eine schicke Gitarrenmelodie da. Das Gesamtpaket ist absolut überzeugend, viel besser kann man's in dem Bereich kaum machen. Darum: verdiente fünf Sterne für "Broadcasting to the Nations".


Death at My Door
Death at My Door
Preis: EUR 13,99

3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen The Creepshow enttäuschen nicht, 20. September 2017
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Death at My Door (Audio CD)
Ganze vier Jahre haben The Creepshow für den Nachfolger des hervorragenden "Life After Death" gebraucht. Zunächst bin ich positiv überrascht, dass Sängerin Kenda Legaspi immer noch an Bord ist - The Creepshow sind schließlich bekannt dafür, dass die Frontfrauen von Album zu Album gerne wechseln. Und ich bin erfreut darüber, dass die Kanadier ihrem Stil - "poppiger" Psychobilly - treu geblieben sind: Einige Bands aus diesem Genre haben ja in letzter Zeit den Kurs gewechselt, zum Beispiel Kitty In A Casket, die heute lieber langweiligen Pop-Punk machen. Aber im Hause Creepshow ist die Welt noch in Ordnung: "Death at My Door" kommt mit klackerndem Kontrabass, Orgel-Tupfern, "Swing-Feeling" und jeder Menge Hooklines daher. Allerdings ist das neue Album nicht ganz so stark wie "Life After Death". Dass es insgesamt ein wenig ruhiger zugeht, hat damit nicht unbedingt etwas zu tun. Trotz diverser Ohrwürmer fehlt diesmal einfach der "Über-Hit" - der Vorgänger hatte davon gleich mehrere im Gepäck. Zudem fällt das neue Werk mit nur zehn Songs ein wenig kurz aus. Aber das ist Meckern auf hohem Niveau, denn insgesamt ist "Death at My Door" ein richtig gutes Album geworden, das Fans von The Creepshow nicht enttäuschen dürfte. Die Kanadier sind und bleiben damit die Platzhirsche im Bereich des Pop-Psychobilly.
Kommentar Kommentare (2) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Sep 23, 2017 6:39 PM MEST


Mortal Kombat
Mortal Kombat
DVD ~ Robin Shou
Wird angeboten von DVDuncut-com
Preis: EUR 18,99

2.0 von 5 Sternen "Fatality" fürs Gehirn, 19. September 2017
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Mortal Kombat (DVD)
Anfang/Mitte der 1990er Jahre ging es los mit den Videospiel-Verfilmungen - und bis heute gibt es so gut wie keine gute. Der erste Silent-Hill-Film ist gelungen, aber sonst fällt mir tatsächlich keine Spiele-Adaption ein, die sehenswert ist. Da macht auch Mortal Kombat aus dem Jahr 1995 keine Ausnahme. Hier versuchte sich Regisseur Paul W. S. Anderson, der für Spieleverfilmungen bekannt wurde, an der Leinwandumsetzung von Midways Beat-'em-up-Klassiker. Sicher, das (gute) Spiel hat irgendwo so was wie eine Story, aber wen interessiert die bei Beat 'em ups schon? Da geht's ausschließlich darum, seinen digitalen Gegenüber zu Klump zu hauen.
Ist im Film nun auch nicht großartig anders: Alle 500 Jahre findet in einer Parallelwelt das Turnier "Mortal Kombat" statt. Verlieren die Kämpfer einer der vertretenen Welten zehn Matches, übernimmt der Gewinner deren Heimatwelt. Wie genau das funktionieren soll, wird nicht erklärt, aber das ist ja auch egal. Für die Erde treten Liu Kang (Robin Shou), Sonya Blade (Bridgette Wilson) und Johnny Cage (Linden Ashby) mehr oder weniger freiwillig an, ihr - sozusagen - Mentor ist der Donnergott Rayden (Christopher Lambert). Kontrahent ist Shang Tsung (Cary-Hiroyuki Tagawa), der zusammen mit seinen Kriegern bereits neun Matches gewonnen hat und somit kurz davor ist, die Erde zu übernehmen. Das geht natürlich mal gar nicht, und so hauen Liu, Sonya und Johnny Shang Tsung und seinen Schergen ordentlich aufs Fressbrett.

Okay, irgendwie habe ich einen nostalgischen Bezug zur Mortal-Kombat-Verfilmung. Damals in den 90ern war ich eben jung und fand den Film cool. Heute, mit 20 Jahren Abstand, muss ich die nostalgische Verklärtheit aber mal beiseite schieben: Mortal Kombat ist einfach ein schlechter Film. Die dünne Story ist völlig bescheuert und dient nur dazu, die Prügelszenen miteinander zu verknüpfen. Schauspielerische Meisterleistungen sehen auch anders aus, die CGI-Effekte sind aus heutiger Sicht mehr als angestaubt. Die Spielereihe ist für übertriebene Gewaltdarstellung berühmt-berüchtigt, doch nicht einmal die hat der Film zu bieten: Wahrscheinlich wollte man sich in Amerika so einfach ein breiteres Publikum ins Kino holen, das hätte mit einer höheren Altersfreigabe nicht funktioniert. Ich weiß, es ist alles Geschmackssache, aber ich kann echt nicht verstehen, wie jemand Mortal Kombat allen Ernstes als guten Film bezeichnen kann. Zwei Sterne gibt es nur wegen der aus heutiger Sicht unfreiwilligen Komik - und weil der Nachfolger Mortal Kombat 2: Annihilation aus dem Jahr 1997 tatsächlich NOCH schlechter ist.


Mareridt (Digipak CD)
Mareridt (Digipak CD)
Preis: EUR 14,99

1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Noch experimentierfreudiger, noch besser, 19. September 2017
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Mareridt (Digipak CD) (Audio CD)
Nur am Rande habe ich mal mitbekommen, dass sich einige so richtig "trven" Black-Metaller schon mal über Myrkur aufgeregt haben sollen - aber die regen sich in ihrem Sektor ja über alles auf, was nicht so klingt, als sei es 1992 von tollwütigen Trollen mit einem alten Kassettenrekorder in einem dunklen Wald aufgenommen worden. Tun wir das also mal mit einem Lächeln ab und widmen uns dem neuen Myrkur-Album "Mareridt" - und das hat es in sich! Zunächst fällt auf, dass der Black-Metal-Anteil im Vergleich zum Debüt "M" (2015) stark zurückgeschraubt wurde. Es gibt viele ruhige, teilweise folkige Momente, Amalie "Myrkur" Bruun setzt deutlich mehr (richtig schönen) Cleangesang als Black-Metal-Keifen ein. Die Vergleiche mit Chelsea Wolfe sind bei etlichen Songs auf "Mareridt" auf jeden Fall nicht verkehrt (Wolfe taucht sogar einmal als Gastsängerin auf). Das Album lässt sich nicht in eine Schublade stecken: Ja, es gibt noch ein bisschen räudig klingenden Black Metal, aber halt auch Folk- Düster-Pop, Gothic- sowie Post-Rock und mehr. Vor allem ist das Album sehr atmosphärisch, es bietet wunderschöne und gleichzeitig unkitschige Melodien und genug Tiefe, um regelreicht darin einzutauchen. "Mareridt" ist ein hervorragendes Werk abseits aller gängigen Genre-Pfade geworden - da sind fünf Sterne locker angebracht.


Light It Up
Light It Up
Preis: EUR 14,99

2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Nicht schlecht, aber nicht so gut wie "Exister", 18. September 2017
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Light It Up (Audio CD)
Ganze fünf Jahre hat es gedauert, bis Hot Water Music mit dem Nachfolger von "Exister" (2012) um die Ecke gekommen sind. Auf den Namen "Light It Up" hört das neue Werk und ist eine kleine Ecke gemäßigter als sein Vorgänger - jedenfalls kommt es mir so vor. Post-Hardcore - in die Schublade werden Hot Water Music auch heute manchmal noch gesteckt - hört man hier höchstens noch rudimentär, eigentlich ist die Musik mittlerweile eher ein Mix aus Punk- und Alternative Rock. Zumindest ist nicht alles glattgebügelt, eine ordentliche Schippe Dreck hat der Sound nach wie vor, was nicht zuletzt am Gesang von Chuck Ragan und Chris Wollard liegt. "Light It Up" hat einige starke und eingängige Stücke zu bieten, zum Beispiel den Opener "Complicated" und "Show Your Face". Manche anderen Songs driften ein bisschen in Richtung Mittelmäßigkeit, sind aber immer noch recht gut. Ein bisschen mehr Biss hätte "Light It Up" für meinen Geschmack vertragen können. Es ist kein übles Album, kann aber nicht so ganz mit "Exister" mithalten.


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