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Beiträge von Friedemann Demmer
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Rezensionen verfasst von
Friedemann Demmer "Frieder Demmer" (Neu-Ulm/Shanghai)
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Melitta 180424 Permanent Kaffeefilter 2 Stück für alle Philips Senseo Kaffeepadmaschinen
Melitta 180424 Permanent Kaffeefilter 2 Stück für alle Philips Senseo Kaffeepadmaschinen
Preis: EUR 8,79

4.0 von 5 Sternen Die bessere Füll-Lösung, 30. Dezember 2014
Vorweg: Hauptargument für Füllpads sind für mich weniger Zeit und Preis, denn die größere Variabilität bei den Kaffeesorten, gerade auch aus fairem Handel oder kleinen Röstereien. Füllpads sind ein aktiver Beitrag zur Marktvielfalt.

Ein Füll-Pad-Verfahren ist dabei immer aufwändiger als herkömmliche Pads. Es liegt in der Natur von Mehrweglösungen, dass sie befüllt und gereinigt werden müssen.

Im Vergleich zur "Coffee-Duck" als der ersten Fülllösung, die wir hatten, liegen die Melitta-Pads im Doppelpack in der Summe deutlich vorne:

- günstiger
- wesentlich einfacher zu handhaben und zu reinigen
- schließen besser
- der Kaffee daher besser, da das Pulver deutlich besser komprimiert wird und der Durchfluss besser ist.

Gemeinsam ist beiden, dass man nur Einfach-Tassen machen kann - also nichts für die "Serienproduktion" an der Kaffeetheke oder für den schnellen Pausenkaffee. Durch den Doppelpack kann ich bei den Melitta-Pads aber zumindest parallel eine Tasse machen und die andere schon vorbereiten - durchaus geeignet also für den entspannten Plausch.

Für mich schlicht exakt was ich gesucht habe. Nur beim Material, da bleibt ein wenig Luft nach oben - deswegen 4 von 5.


Das CHINA-PARADOX: Warum keiner die Chinesen versteht und wie man mit ihnen trotzdem Geschäfte macht
Das CHINA-PARADOX: Warum keiner die Chinesen versteht und wie man mit ihnen trotzdem Geschäfte macht
von Hermann Himmelmann
  Gebundene Ausgabe

1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Legende und Wahrheit, 13. April 2007
Zum einen haben wir hier ein Buch das engagiert, facettenreich und realitätsnah über den Geschäftsalltag in China berichtet - das macht es gut, und zwar weit überdurchschnittlich gut.

Auf der anderen Seite haben wir aber leider ein Buch, dass in locker flockiger Selbstverständlichkeit, völlig ohne inhaltliche Not, neoliberalem und neokonservativem Gedankengut das Wort redet.
Dabei gleitet das Buch immer wieder in den Bereich der "After-Work-Beer-Legenden" ab.

Trotzdem 4 Punkte, in der dringenden Hoffnung, dass möglichst viele Leser und Leserinnen die wirklich zahlreichen, guten China-Informationen nehmen, die fragwuerdige Verpackung aber einer sauberen Trennung unterziehen.


Der hybride Raum: Chinesisch-deutsche Zusammenarbeit in der VR China (Global Studies)
Der hybride Raum: Chinesisch-deutsche Zusammenarbeit in der VR China (Global Studies)
von Florian Feuser
  Taschenbuch
Preis: EUR 29,80

4.0 von 5 Sternen Zwei Lücken geschlossen, 23. Februar 2007
Aus dem aktuellen Wust von China-Büchern ragt das Buch durch zwei Punkte heraus:

1. Zum einen ordnet es das Thema der Zusammenarbeit in China in den aktuellen Forschungsstand ein, macht deutlich, dass dem betriebswirtschaftlichen Ansatz des transnationalen Managements auf Seiten der Sozialwissenschaften passende Denkansätze wie z.B. eben der des "Hybriden Raumes" und des "transkulturellen Handelns" gegenüber stehen, die die entstehenden Problematiken wesentlich adäquater erfassen, als die gängigen, wie auch immer geartete Stereotypenmodelle.

2. Zum anderen lässt Feuser, statt sich selbst, die Betroffenen - und zwar Deutsche wie auch Chinesen zu Wort kommen - zum Teil in der direkt wechselseitigen Beschreibung gleicher Situationen.

Ausgehend von diesen beiden Punkten entsteht kein weiteres: "Ich bin der China-Management-Held, so wird's gemacht!"-Buch, sondern eines, dass der Weisheit Tribut zollt, dass bevor man sagt, wo es lang geht, erst sehr gut bestimmen sollte, wo man überhaupt steht.

Diese Grundsatz gilt für das wandlungsfreudige China wie für kaum ein anderes Land. Und genau dazu, zum Lebens- und Arbeitsalltag in China kann sowohl der/die akademisch wie auch lebens- und wirtschaftspraktisch Interessierte auf den reichlich 300 Seiten viel erfahren!

Ein Lesehinweis noch: Wer vorwiegend aus praktischem Interesse liest, kann die methodischen und wissenschaftstheoretischen Positionierungen zunächst überspringen. Zunächst, denn auch sie enthalten wichtige, praxisrelevante Gedankenanstöße und Anregungen. Die Frage, wie "transkulturelle" Situationen angemessen zu betrachten sind, was "hybride" Räume letztlich ausmacht, hat direkte Handlungsrelevanz. Denn erfolgreiches Management braucht vor allem Eines: Angemessen differenzierte, realistische Wahrnehmung.


Die chinesische Küche. 200 Originalrezepte aus dem Reich der Mitte
Die chinesische Küche. 200 Originalrezepte aus dem Reich der Mitte
von Deh-Ta Hsiung
  Gebundene Ausgabe

2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Wie "daheim", 16. Dezember 2006
Ungeachtet der Tatsache, dass der Autor damit, dass er eines seiner Bücher "Kochen wie im Chinarestaurant" genannt hat, angesichts deutscher China-Restauranterfahrung eher Böses ahnen lässt, findet der Leser hier schlicht ein ganz tolles Kochbuch.

Was ich in China begeistert von Nachbarn und Freunden lernte, fand ich hier komplett gesammelt wieder, inklusive der allgegenwärtigen Teeeier und der heißgeliebten, rotgekochten Schweinshaxe (wenn auch als "Schweineschulter"), die seitdem mehr als einmal deutsche Freunde ebenso überraschte wie begeisterte. Die ausführliche und kurzweilig geschriebene Zutatenkunde bildet - wenn ein gut sortierter Asiashop in Reichweite ist - die hochanregende Basis für Chinagenuss weit über die gebotene Rezeptsammlung hinaus.


Gebrauchsanweisung für China
Gebrauchsanweisung für China
von Kai Strittmatter
  Taschenbuch

24 von 27 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Falscher Titel, 12. Dezember 2006
Rezension bezieht sich auf: Gebrauchsanweisung für China (Taschenbuch)
Eines der ganz ohne Frage unterhaltsamsten und dichtesten China-Bücher, die man bekommen kann, trägt leider, wie wiederholt schon angesprochen - und genau dafür gibt es den "Punktabzug" - auch für mein Gefühl einen grundlegend falschen Titel:

"Gebrauchsanweisung" suggeriert, man solle ersteinmal dieses Buch lesen und könne dann besser mit China umgehen.

Tatsache ist, dass das Buch einen Grad an Verdichtung erreicht, der ohne längere Erfahrung vor Ort schlicht nicht nachzuvollziehen ist. Dadurch und durch den Titel besteht für mein Gefühl die Gefahr, dass im schnellen Lesen nur die eingängigsten sprachlichen Spitzen hängen bleiben, statt der umfangreichen Gesamtwahrnehmung, auf der das Buch eigentlich aufsetzt. So entsteht der in einer anderen Rezensionen angesprochene, absolut unangemessene "Stammtischeindruck" (der mich, ohne dass ich diese Rezension hier kannte, z.B. sehr lange davon abhielt, das Buch überhaupt in die Hand zu nehmen, da ich es aus Zitaten lange für einen ebenso üblen wie platten Reißer hielt).

Nach dem Lesen empfehle ich: Erst nach China, je länger desto besser, dann lesen - und zwar langsam, genießend, Kapitel für Kapitel.

Dann gehört Strittmatter tatsächlich zu den ganz, ganz wenigen, die trotzdem noch neue Perspektiven zu bieten haben, die fordern, nachdenklich machen und dabei, Glückes Geschick, zudem noch bestens unterhalten.


Ach, was für ein Leben!: Schicksal eines chinesischen Intelektuellen
Ach, was für ein Leben!: Schicksal eines chinesischen Intelektuellen
von Zhou Chun
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 26,00

6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Ach - was für ein Titel..., 11. Januar 2006
... möchte man Zhou Chun zurufen - dessen Biographie stets im Schatten von Kuans schillerndem "Leben unter zwei Himmeln" geblieben ist.
In dem aus ungeheueren Anstrengungen und auch Enttäuschungen erwachsenen Titel-Seufzer, geht zunächst die schiere Dramatik von Zhou Chuns Leben unter, seine Verzweiflung über die Schwäche Chinas in seiner Jugend in Shanghai, seine daraus erwachsende Begeisterung für die Revolution, sein Aufstieg zum Übersetzer Mao Zedongs und Zhou Enlais, der Sturz in die Verbannung, die entwürdigende Zeit in Arbeitslagern, die Rehabilitierung durch Deng Xiao Ping.
Zhou Chun ist mittlerweile, nach Jahren in Berlin, in seine Heimat Shanghai zurückgekehrt, wo er noch immer als tiefsinniger Mittler zwischen den Welten zur Verfügung steht. Sein Buch mag sich etwas weniger elegant lesen als das Kuans, aber als deutschsprachige Quelle authentischer Information zur jüngeren Geschichte Chinas steht Professor Zhou auf einsamer Höhe, auch und insbesondere weil er sich nie zu dramatischen Abschwüren von seiner frühen Bewunderung für Mao Zedong hat hinreißen lassen. Immer wieder versucht er, uns das Denken überzeugter chinesischer Kommunisten verständlich zu machen, verständlich zu machen, dass es in der Partei ursprünglich Ideale jenseits des späteren Machtwahns gab. Er leugnet dabei nicht das Desaster, dass aus diesen Idealen erwuchs. Bis heute kämpft er den Kampf eines Menschen, der sehr genau realisiert hat, an eine Sache geglaubt zu haben, an ihr beteiligt gewesen zu sein, die für sehr viele Menschen, und schließlich ihn selbst, tiefstes Leid brachte. Nicht alle Antworten, die er in diesem Kampf findet, mögen befriedigen, es ist der Kampf als solcher, der das Buch bewegend macht.
Und so konnte es wohl doch nur dieser Titel sein:
"Ach was für ein Leben!"
Ein eher schweres Buch - aber ein sehr wahres und ein sehr chinesisches.


The Chinese Tao of Business: The Logic of Successful Business Strategy
The Chinese Tao of Business: The Logic of Successful Business Strategy
von George T. Haley
  Taschenbuch
Preis: EUR 23,81

4.0 von 5 Sternen Anregend, vielseitig, 18. Dezember 2005
Die Meinungen zu diesem Buch gehen weit auseinander. Die Gegner sagen, hier wären hinter griffiger Vermarktung lieblos Artikel aneinander gereiht worden.
Die anderen sehen in dem Gemeinschaftswerk einen Meilenstein in der differenzierteren Darstellung von Geschäftsabläufen in China.
Was man den Kritikern zu Gute halten muss ist, dass das Buch mit Tao oder Dao tatsächlich letztlich nur zu tun hat, dass man die Wort-Bedeutung "Weg" aufgegriffen hat.
Der Begriff dient jedoch neben dem unbestreitbaren Marketing-Effekt dazu zu unterstreichen, dass Geschäfte in China immer im Werden sind, immer neu entstehen, worauf man fortlaufend neu reagieren muss, und zwar in einem Ausmaß, das westliche Manager oft schlicht schockiert. Beweglich und anpassungsfähig (nicht willfährig!) zu bleiben, bleibt eine der Kernweisheiten im China-Geschäft!
Wenn am Schluss des Buches tatsächlich eine "Adaptive-Action-Road-Map" steht, dann tendiere ich somit doch eher zum Meilenstein.
Für mich ist "The Chinese Tao of Business" ein China-Management-Handbuch in des Wortes bestem Sinne, nicht weil mit philosophischen Mitteln tiefschürfend in die chinesische Seele geschaut würde, sondern weil sehr gut lesbar und pragmatisch reichlich Einsichten zusammengefasst werden, die lesenswert sind, egal ob man ganz neu ins Thema einsteigt, oder schon länger in China weilt.


Strategeme I + II im Schuber
Strategeme I + II im Schuber
von Harro von Senger
  Gebundene Ausgabe

10 von 19 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Der richtige Stoff, 27. November 2005
Für mich persönlich der "wahre von Senger", das Strategembuch, das es zu lesen gilt, fern der meiner Meinung nach leider eher unglücklichen Adaptionen in "36 Strategeme für Manager".

In dieser Sammlung beginnen die Strategeme (ich ziehe das schlichte chinesische Zahlwort "Ji" vor, um nicht der nachhaltig irreführenden Assoziation "Strategie" zu erliegen) in den gebotenen Versionen historischer oder literarischer Hintergrundgeschichten zu leben, ist ausreichend Raum und Basis für eigene Ideen, Gedanken Interpretationen gegeben - denn dazu sollen einen die 36 Ji ja schließlich und endlich führen!

Für an China oder aber den Themen systematischer Situationserfassung und strategischen Handelns Interessierte eine zwar gewaltige, martialische aber doch sehr bunte, vielseitige und damit packende Fundgrube gewitzten Denkens.

Das umfassendste Werk des Mannes, der mit seinem Engagement für das Thema entscheidend dazu beitrug, dass die 36 Ji heute auch in "Greater China" wieder mehr sind als irgendeine eine historische Sprüchesammlung.

Ob man das wiederum gut heißt, steht auf einem anderen Blatt. Viele der aus von Sengers Wiederbelebung dieser Feldherrenliteratur erwachsenen Übertragungen und Gedankenspiele sind wie erwähnt leider eher irritierend.

Das liegt insbesondere daran, dass die Feldherren, denen dieser Katalog ursprünglich zugedacht war, für Fehler schlicht mit dem eigenen Leben bezahlten. Der Katalog diente in diesem Sinne vorrangig dazu, durch sorgfältigste Risiko-Kontrolle das eigene und das Leben anderer zu schützen.

Heutige, strategemgeschulte "Managementfeldherren" verwenden ihn dagegen durch die erwähnte "Strategie"-Assoziation leider offensiv planend, als Anleitung zum Angriff. Dabei zahlen sie den Preis dieser "Attacken" deutlich seltener selbst als ihre historischen Vorbilder. Insofern ist vor allzu schnellen Parallelen nachdrücklichst zu warnen: Es geht bei den Strategemen primär um eine defensive Wahrnehmungsschule, weniger um eine offensive Planungsschule!

Erfolgreiche Pläne brauchen damals wie heute vor allen Dingen: Kreativität!

Und dies wiederum ist ein Grundprinzip asiatischer Kampfkunst: Standardschemata in der Abwehr automatisieren, um die notwendigen Ressourcen für erfolgsentscheidende Kreativität frei zu legen. So verstanden kann man von den Strategemen tatsächlich auch heute noch profitieren, und zwar nicht weil man selbst "listiger" würde, sondern insbesondere um- und vorsichtiger, sowie reaktionsschneller. Speziell von Sengers Einlassungen zur Bewertung von "List" in China und Deutschland halte ich daher für sachlich falsch und inhaltlich verfehlt.

Trotzdem wie zu Beginn gesagt: Bei entsprechender Zeit lesenswert und anregend.
Kommentar Kommentare (2) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Dec 24, 2009 12:09 PM CET


Sun Tzu für Manager: Die 13 ewigen Gebote der Strategie
Sun Tzu für Manager: Die 13 ewigen Gebote der Strategie
von Werner Schwanfelder
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 22,00

29 von 37 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Inspirierend, 27. November 2005
Vielseitig, geistreich und doch praxisnah - ein deutsches Managementbuch das wirklich Freude macht, selbst wenn man mit China und/oder Sun Tzu, Zi oder Wu eigentlich weniger am Hut hat.

Dass Sun Zi's historische Regeln daneben tatsächlich bis heute schlicht ein faszinierendes Potential für intelligente Situationsanalyse haben, macht die Sache nur besser.

Im direkten Vergleich mit Sengers "36 Strategemen für Manager", als zweiten populärem Versuch, historische chinesische Strategiewerke in die Gegenwart zu bringen, liegt Schwanfelder für mich weit vorne.

Rezensentin "Miezekatze" gibt eine allgemein bekannte und grundsätzlich wichtige Kritik an der Verarbeitung historischer Strategiewerke wieder:

"Das Leben ist kein Krieg!"

Ist aber Schwanfelder esoterisch?

Sind alle Autoren von Werken zum Thema tatsächlich per se "schmalbrüstig" und deren Leser generell "halbgebildet" ?

Schwanfelder erhebt Sun Zi's Strategien überhaupt nicht zum "Kultbuch für alle Lebenslagen" sondern beschreibt es für ihn ganz persönlich anregend, um neue Blickwinkel für die Managementpraxis zu gewinnen - und er fügt weitere Anregungen bei. Wir haben hier gar kein agressives Regelwerk, sondern ein sehr bunt und pragmatisch gestalteten Anstoss nachzudenken. Das macht das Buch auch so angenehm, hebt es von anderen ab.

Das Leben ist kein Krieg. Kriegssituationen produzieren jedoch existenzielle Entscheidungssituationen, Entscheidungen, die Folgen haben. Immer mehr Führungskräfte bei uns drücken sich vor dem Fakt, dass ihre Entscheidungen existenzielle Folgen haben (und zwar meistens für andere).

Man darf nicht der Versuchung anheim fallen, sich selbst als Eroberer oder Feldherr zu sehen. Man muss die teils drakonischen Maßnahmen aus der Zeit der Kriegerstaaten zeitgemäß relativieren und zudem wissen, dass "Siege um jeden Preis" faktisch immer wertvernichtende Niederlagen sind. Wer in diesem Rahmen die Verantwortung übernimmt, existenziell wirksame Entscheidungen zu treffen, der kann aus Sun Zi's Grundsätzen durchaus viel lernen, ohne dass das in irgendeiner Form "platt allegorisierend" wäre - und sei es nur, sich wirksamer vor Pseudo-Feldherren zu schützen, die tatsächlich den Verhandlungstisch oder die Gesellschaft als Ganzes mit einem Schlachtfeld verwechseln.


Beruflich in China. Trainingsprogramm für Manager, Fach- und Führungskräfte (Handlungskompetenz im Ausland)
Beruflich in China. Trainingsprogramm für Manager, Fach- und Führungskräfte (Handlungskompetenz im Ausland)
von Alexander Thomas
  Taschenbuch
Preis: EUR 20,00

10 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Einfach gelungen, 26. November 2005
Ich war sehr skeptisch, da es schwer ist der Komplexität des chinesischen Alltags in einer "Testform" gerecht zu werden. Das Ergebnis ist jedoch beeindruckend.
Die gebotenen Übungen machen Spass, die Erkärungen sind alltagsnah, wohltuend differenziert und bleiben ausdrücklich offen für Variationen und Abweichungen.
2001 erschienen wird das Buch durch die enorme Entwicklungsgeschwindigkeit Chinas schon in den kommenden Jahren unter Anpassungsdruck kommen.
Alles in allem als "Warm up" in Deutschland jedoch wirklich empfehlenswert.


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