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Rezensionen verfasst von
F. Lock

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Ganzheitliche Farbberatung: Ein Ratgeber zur richtigen Farbentscheidung
Ganzheitliche Farbberatung: Ein Ratgeber zur richtigen Farbentscheidung
von Karin Hunkel
  Taschenbuch
Wird angeboten von traumstein-de
Preis: EUR 10,90

27 von 28 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Ziemlicher Quatsch, 16. Oktober 2013
Wer sich wirklich mit Farben und Farbtypen auskennt, wird sehr schnell merken, dass in Bezug auf die Farbtypen in diesem Buch sehr viel Unsinn drin steht. Überall scheint es durch, dass Karin Hunkel das Konzept der Untertöne überhaupt nicht verstanden hat und es fälschlicherweise mit einem Gelbanteil der Farben gleichsetzt. Die Untertöne sind aber die Grundlage der Farbtypologie und wesentlich komplizierter als der oft bemühte Gelbanteil der Farben. Die Paletten in Wort und Bild sind dementsprechend fehlerhaft und zum Teil sehr einseitig, um nicht zu sagen: sterbenslangweilig.
Wer tatsächlich ein Auge für Farben hat, merkt sicherlich schnell, dass es eben doch Blautöne gibt, die nur Frühlingen stehen und eben nicht dem Wintertypen, weil der Unterton der klaren Blaunuance warm/rötlich ist. Dann will sie den Sommertypen Beige als „die“ Farbe andrehen, wobei man als Sommer häufig schon seine lieben Probleme mit dem richtigen Rosabeige der Sommerpalette hat. Eisgrün fügt sie der Winterpalette nicht zu, weil es Gelb enthält, aber bei Eisgelb sieht sie keine Probleme. Dazu keine wirkliche Begründung. So geht das am laufenden Band. Alles ziemlich halbseiden. Da verwundert es wenig, dass ihre Ausbildungsseminare auch nicht so gut sein sollen. Von der Stiftung Warentest gab’s jedenfalls eine schlechte Bewertung. Wirklich solide Kenntnisse zum Thema Farbtypologie / Farbanalyse erhält man meiner Meinung nach in Carole Jacksons Büchern. Über den esoterischen Teil des Buches kann jeder urteilen wie er mag.
Das einzig Gute an diesem Buch ist, dass sie Kombinationsmöglichkeiten vorschlägt, wie man Lieblingsfarben oder Farben aus den anderen Paletten in die eigene Garderobe einfügen kann.
Kommentar Kommentar (1) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Jun 25, 2014 9:55 AM MEST


Simplicol 1510 Textil-Echtfarbe, flüssig, Dunkelbraun, 250 ml
Simplicol 1510 Textil-Echtfarbe, flüssig, Dunkelbraun, 250 ml
Wird angeboten von Sirius_trade
Preis: EUR 19,95

3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Simplicolfarbe ist einfach gut!, 15. Juni 2013
Ich habe schon so einiges gefärbt - in der Waschmaschine oder im Eimer. Die Farbe hat mich nur einmal enttäuscht (Tanne). Zwar wurde manches nicht direkt beim ersten Anlauf direkt so wie gewünscht, aber ich dosiere auch eher vorsichtig. Ich habe schon sehr rauchige Farben intensiviert, Jeans dunkler gemacht, in einen komplett anderen Farbton gezaubert oder auch nur reines Grau mit einem leichten Blaustich versehen.
Dieses Braun ist ein warmes Braun - wärmer als der Druck auf der Verpackung vermuten lässt. Zusammen mit dem Farbton Beere habe ich aus einem blaugrauen Cardigan einen kühl-braunen bekommen.
Ich finde es schade, dass man in den Geschäften nur eine recht begrenze Auswahl an Farben erhält. Es wäre schön, wenn man zumindest die Grundfarben Magenta, Cyanblau (Arktis) und reines Gelb sowie auch noch Grau zum Dämpfen von Farben nicht immer online bestellen müsste. Wer sich gut mit Farbenmischen auskennt, könnte schon einiges damit anfangen.


Junior
Junior
Preis: EUR 15,49

4.0 von 5 Sternen Eine sehr gute Tanzplatte, 17. April 2009
Rezension bezieht sich auf: Junior (Audio CD)
Dance hat es an sich schwer das Spagat zu meistern; auf der einen Seite müssen die Songs sofort eingängig sein, um darauf tanzen zu können, und andererseits auch wieder so komplex geschrieben sein, dass man sich auch nach einer gewissen Zeit nicht daran überhört hat.

Röyksopp schaffen es mit Junior sehr gut, diesem Übersättigungsfaktor aus dem Weg zu gehen. Schon allein stimmlich ist genug Abwechslung da. So findet man auf ein paar Songs die beiden Herren persönlich, dann die versierte Robyn, die mädchenhafte Stimme Lykke Lis, die hart einsetzende Stimme Karin Dreijers und die sanfte Stimme von Anneli Drecker. Auch wenn man den Gesang aller auf dem Album ordentlich bearbeitet hat, kommt er nicht zu klinisch rüber. Anneli Drecker und ihre Lieder gefallen mir jedoch am besten von allen.
Lykke Li hat leider etwas Pech, denn "Miss It So Much" fällt doch etwas ab wegen seiner zu glatten Produktion. Röyksopp wären besser damit bedient gewesen, Lykke Lis zweites Lied "Where You Ever Wanted?" (Bonustrack auf der japanischen Version des Albums) unterzubringen.

Die beiden Instrumentale "Röyksopp Forever" und "Silver Cruiser" gliedern das Album in einen Anfang, einen Mittelteil und ein Ende, was dem Album doch sehr gut tut. Sie verhindern, dass vor allem zu Beginn der Scheibe der Kopf allzu sehr raucht, denn hier sind die großen Stampfer des Albums versammelt. Hier knarzen so einige Bässe genüsslich vor sich hin, was vor allem "Vision One" verzüglich steht.
Röyksopp verstehen es mit ihren Synthesizern umzugehen. Mit Davide Rossi (Geiger in Goldfrapps Liveband!) haben sie sich auch noch ein besonderes Talent an Bord geholt, der mit seinen Streicherarrangements die Dramatik der Synthiesounds unterstreicht.
So gestaltet sich das Album doch als nachhaltiges Unterfangen. "True To Life - mein Favorit - zeigt dies in meinen Augen am deutlichsten. Gelungene ausufernde Synthiesounds bilden geschickte Melodieführungen, die von überragenden Sängerinnen garniert werden.
Für mich das beste, was bisher auf dem Hause Röyksopp zu vernehmen war. Weiter so!


Speak For Yourself
Speak For Yourself
Preis: EUR 12,61

4.0 von 5 Sternen Etwas zu lang, 17. April 2009
Rezension bezieht sich auf: Speak For Yourself (Audio CD)
grundsätzlich bin ich von dem Album begeistert, genau so wie ich bgeistert war, als ich "Just For Now" und "Headlock" zum ersten mal gehört/gesehen habe. Um so glücklicher war ich, dass sie das Niveau fast auf ganzer Albumlänge durchhält.

Die drei Singles des Albums sind für mich eindeutig zu den Höhepunkten des Album zu zählen. "Headlock" schichtet verschiedenste Instrumente und Stimmen geschickt zu einem süchtig machenden Ohrwurm, der trotz des Bombasts nicht an Zerbrechlichkeit verliert. "Goodnight And Go" ist sogar noch etwas eingängiger, ohne sich jedoch anzubiedern und zu seicht zu werden. Sie berührt grundsätzlich den Hörer mit jedem ihrer Songs und bringt die Einfühlsamkeit und Sanftheit sehr gut zum Ausdruck. Dann hat sie auch noch die Chuzpe so einen ungewöhnlichen Song wie "Hide And Seek" als erste Single herauszubringen. Der Song kommt ohne Instrumente aus und ihre Stimme wird mit dem Harmoniser zum Teil zu großen Flächen verzerrt. Nicht unbedingt ein sofortiger Durchstarter, aber die Idee ist simpel und genial zugleich, folgt sie doch eher nicht ihrer sonstigen Arbeitsweise Songs kompliziert zu schichten und zu verschachteln.
Auf der Uptemposeite sind definitiv "Loose Ends" und "Daylight Robbery" zu erwähnen, die mit gezieltem Distortgitarreneinsatz ordentlich reinhauen. "Loose Ends" verdankt dies hauptsächlich dem verzerrten "LIAR"-Schrei. ;-)

So gut die meisten Songs auch sind und das Album als ganzes zu überzeugen weiß, bleibt für mich eine Sache über, die das Album den fünften Stern kostet. Für seine Länge bietet das Album nicht genug Ideen und Impulse. Songs wie "Have You Got It In You?", "Clear The Area" und "I Am In Love With You" sind zwar immer noch überdurchschnittliche Lieder, können jedoch qualitativ nicht ganz an den Rest des Albums anschließen. Zehn Songs hätten es auch getan oder an besagten drei Songs weiterzuarbeiten wäre keine schlechte Idee gewesen. Verwunderlich ist nämlich, dass "Cumulus" - die B-Seite von "Hide And Seek" - es nicht aufs Album geschafft hat. Er überragt wirklich.

Ich bin gespannt, was Imogen uns weiterhin präsentiert. Das neue Album ist bereits auf dem Weg und kleine Vorschauen auf die neue Scheibe hören sich viel versprechend an.


Ghosts
Ghosts

2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Was für eine Scheibe!, 17. April 2009
Rezension bezieht sich auf: Ghosts (Audio CD)
Rein zufällig bin ich im Internet auf "Medevac" gestoßen. Diesen Song fand ich wahnsinnig intensiv und habe mir gleich mal das Album dazu bestellt.

Nach dem ersten Hören war ich nicht so ganz begeistert, aber nach dem dritten mal hat mich dieser Silberling so richtig gepackt. Die Songs brauchen ihre Zeit, um sich voll zu entfalten. Sie sind auf keinen Fall sehr eingängig.
Bemerkenswert ist vor allem Siobhan Donaghys Stimme, mit der sie so einige Stücke zu wahren Tremolo-Monstern macht. Respekt vor einer solchen Leistung!
Vorweg zu sagen ist, dass sich auf dem gesamten Album kein einziger Rohrkrepierer findet. Die Songs bestechen alle und geben dem Album einen guten Fluss. Besonders hervorheben möchte ich das sachte "There's A Place", das poppige "Sometimes", das wortwitzige und etwas im Oldstyle gehaltene "12 Bar Acid Blues", das daramtische "Medevac" (für mich der Höhepunkt der Platte) und das versöhnliche "Halcyon Days". Meine Ohren brauchten etwas länger, um den Titelsong "Ghosts" wirklich wertzuschätzen.
Textlich geht es sehr divers zu von Verzweiflung bis zu Selbstzufriedenheit, wobei ich mir manchmal etwas mehr Tiefgang gewünscht hätte. Zwar ist keiner der Texte richtig seicht, präziser hätte man bei manchen Texten schon werden können, so dass es an manchen Stellen nicht ganz so stilisiert wirkt. Es tut der Sache jedoch keinen Abbruch. Die Platte wirkt auch nach etlichen Durchläufen immer noch sehr pompös und aufwendig produziert.

Wie so oft werden dem normalen Hörer wieder Tracks vorenthalten und iTunes in den Allerwertesten geschoben. Das ist besonders ärgerlich, denn "Man On A Mission" und "Re-offend" hätten definitiv einen Platz auf diesem Album finden können. Zweiteres stellt eher eine Art Interlude dar, während ersteres sehr schön düster verträumt daherkommt. Auch die beiden B-Seiten der Singles ("Givin' In" und "Don't Take Me Back") sind zwei solide Tracks. Wer das Album liebt und sie noch nicht hat, sollte sie sich zulegen.

Ähnlich pompös wie die Musik kommt das Artwork daher, in dem sich Siobhan mit riesiger Mähne zeigt. Gefällt mir sehr gut, auch wenn manchmal der letzte Schliff fehlt.

Trotz kleiner Kritikpunkte eine durchweg gelungenes Album, das fünf Sterne verdient hat. Leider steht sie zur Zeit wegen schlechter Verkaufszahlen ohne Plattenvertrag da und hat auch nicht vor, ein neues Album aufzunehmen. Das ist mehr als schade, denn Talent hat sie mit ihren noch jungen Jahren wirklich mehr als genug!


Let It Go
Let It Go
Wird angeboten von ReNew Entertainment
Preis: EUR 6,19

0 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Das war ja leider gar nichts!, 24. März 2009
Rezension bezieht sich auf: Let It Go (Audio CD)
Ich hatte mich wirklich damals auf dieses Album gefreut, da die letzten beiden Alben (fast) auf ganzer Linie überzeugten. Und nun das hier.
Die erste Single ließ ich mir ja noch gefallen, aber so richtig vom Hocker riss sie mich nicht. Das setzt sich leider auch auf ganzer Albumlänge fort. Der zweite Track hält das Niveau von Changes noch, aber dann geht es ganz rapide bergab. Auf dem Album ist kein Song wie z.B. Happiness, der überrascht, oder Home, der verzaubert. Die Lieder klingen alle viel zu gleich, nämlich nach dem Schema F der Fahrstuhlmusik. Nach dem ersten Hören blieb bis auf die ersten beiden Songs kein Lied in Erinnerung. Sie sind alle im Grunde nichtssagend, was absolut tödlich für einen Künstler ist. So landete das Album nach einer vertanen zweiten Chance auch endgültig im Regal und wird nicht mehr hervorgeholt.
Auch im Booklet sucht man vergebens nach etwas, was nicht nach saturierter Langeweile aussieht. Statt seine Kanten aus dem vorherigen Album beizubehalten oder sogar auszubauen, wird er zu einer schlimmen Weichspülversion.

Dass ich ihn eine Zeit lang zu meinen liebsten Künstlern zählte, macht das ganze noch schmerzvoller. Ich hoffe, dieses Album war nur ein Ausrutscher. Leider werde ich das dumme Gefühl nicht los, dass sich der Herr jetzt auf seinen Lorbeeren ausruhen wird. Schade!


Youth Novels
Youth Novels
Preis: EUR 14,49

2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Frische Brise aus Schweden, 3. Januar 2009
Rezension bezieht sich auf: Youth Novels (Audio CD)
Alternative Pop-Scheiben sind einigermaßen rar und umso mehr verwundert es mich, dass diese junge Dame komplett an mir vorbeigerauscht ist.
Es braucht wie so oft bei diesen Sachen etwas Zeit, um sich reinzuhören. Entscheidend für mich waren Breaking It Up und Tonight, die mich zum Kauf antrieben. Ich sollte nicht enttäuscht werden.
Viele der Lieder sind eher ruhig gehalten und sind eher minmalistischer gehalten. Oft hat man das Gefühl, dass sie sehr geschickt Soundcollagen zusammenstellt. Besonders fallen auch immer die perkussiven Elemente auf, auf denen viele der Songs aufbauen, während ihre Stimme über den Dingen schwebt. Lykke Lis Art zu singen ist sehr ungewöhnlich, aber passt sehr gut zu ihr. Sie wirkt ja nicht nur stimmlich noch sehr mädchenhaft.
Insgesamt muss man auch den Spannungsbogen des Albums loben. Während I'm Good, I'm Gone, Little Bit und Breaking It Up vom Tempo her am stärksten anziehen, sind dazwischen eher ruhigere Töne versammelt. Genau dort liegt mein Kritikpunkt, der das Album den fünften Stern kostet. Auch wenn die ruhigeren Songs qualitativ gut sind und durch die Anordnung der Songs aufgefangen werden, so würde ein weiterer schnellerer Song mehr und ein langsamer weniger dem Album doch zu mehr Dynamik verhelfen und etwas Schläfrigkeit rausnehmen. Erwähnenswert ist in meinen Augen auch das Lied Until We Bleed, das sie mit Kleerup aufgenommen hat, jedoch nicht auf dem Album ist. Das würde sich auch wunderbar in den Gesamtkontext des Albums einfügen.

Besonders hervorheben möchte ich das Booklet und das gesamte Artwork. So ein schöne und liebevolle Gestaltung mit all den Texten sieht man selten und passt auch sehr gut zum Album, so dass man ein insgesamt rundes Werk erhält. Eine Schande, wer das Album lediglich aus dem Internet lädt.

Als Fazit lässt sich nur ziehen, dass Lykke Li mit ihrem Debut gut gestartet ist. Das auch noch auf dem eigenen Label; dazu gehört schon einiges an Mut! Hier und da fehlt es etwas an Tempo, was sie jedoch mit innovativen Ideen wie in Trumpet In My Head, ungewöhnlichen Melodien wie in I'm Good, I'm Gone und dem zuckersüßen Gesang wie in Little Bit und Time Flies ausgleicht. Von ihr wird man in Zukunft bestimmt noch mehr hören!


Fossil
Fossil
Wird angeboten von HP-Media-Trade
Preis: EUR 9,99

0 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Langweilig und vollkommen belanglos, 24. Dezember 2008
Rezension bezieht sich auf: Fossil (Audio CD)
Auf diese CD bin ich über Maple Bee gekommen. Maple Bees Chasing Eva mag ich sehr und da Maple Bee nur ein Pseudonym ist, dachte ich, ähnlich gutes vorzufinden.
Leider habe ich mich da ziemlich geirrt. Auf dem Album findet man elf ganz belanglose, uninspirierte Britpop-Fossilien, denen man man mit was auch immer nicht mehr zum Leben verhelfen kann. Instrumentell leider eher dünn und mit den typischen hundertfach gehörten Gitarrenklängen kann man mich einfach nicht hinter dem Ofen hervorlocken. Nicht einmal das Centered Sideway, das das beste Lied auf der gesamten Platte ist, ist auch nur in irgendeiner Weise herausragend, sondern steht Exempel dafür, was für Schund in der Britpop-Welle massenweise vom Stapel gelassen wurde. Da verwundert es auch wenig, dass sie damit massiv floppte und sich einen Künstlernamen für folgende Projekte zulegte, denn mit dem alten Schmonz würde ich auch nicht gerne in Verbindung gebracht werden. Ist leider so!
Zum Glück hat Melanie Garside dann alias Maple Bee später ein gutes Doppelalbum hingelegt, an dem ich mich immer noch erfreuen kann.


Robyn
Robyn
Preis: EUR 16,41

4.0 von 5 Sternen Fast auf ganzer Länge ein innovatives Album, 23. Dezember 2008
Rezension bezieht sich auf: Robyn (Audio CD)
Vergleichsweise spät bin ich auf Robyns Album gekommen. With Every Heartbeat hatte mir von Anfang an gefallen, vor allem in der längeren Version, aber ich war zu der Zeit musikalisch mit etwas anderem beschäftigt, als dass ich Robyns Schaffen entsprechend würdigen konnte. Nach einer langen Zeit ohne neue musikalische Einflüsse hungerte ich nach etwas frischem und fand zum Glück Robyn. Erst mal habe ich mir alle Singles (davon gibt's ganze 8!) mit den Videos zu Gemüte geführt und war begeistert. Da musste natürlich das Album auch her.

Das Intro ist ganz witzig und begeistert vor allem beim ersten Hören. Hört man die Scheibe jedoch öfters, zieht es den Anfang der CD doch unnötig in die Länge. So richtig interessant wird es für mich ab Handle Me, denn ab hier setzen die gekonnten Kombinationen von elektronischen Einflüssen und tieferen Streichern ein, die man vor allem in Handle Me, Be Mine und With Every Heartbeat vorfindet. Auch Crash And Burn Girl hat exzellente Streicherarrangements, so dass man die Beine nicht still halten kann. Who's That Girl ist ebenso ein Ding und für mich der deutlich kraftvollste Track auf der gesamten Scheibe.
Gegen Ende der Scheibe kommt man (wie bei so vielen Alben) zu den ruhigeren Tönen, um den geneigten Zuhörer sanft zu verabschieden. Eclipse und Any Time You Like sind sehr minimalistisch gehalten und zeigen, dass sich Robyn nicht nur in Sprechgesang (Konichiwa Bitches) und den schnelleren Liedern zu Hause fühlt, sondern auch bei Elektroballaden eine gute Figur macht.
Die amerikanische Version enthält noch die letzte Single Dream on, die stilistisch an die anderen Singles des Albums anknüpft, aber leider etwas zu laut gemastert wurde. Nach den ruhigeren Liedern wird man doch etwas zu sehr von den Bässen überrumpelt.

Eindeutiger Kritikpunkt in meinen Augen ist die an vielen Stelle doch zu minimalistische Produktion. Stücke wie Bum Like You, Robotboy und Cobrastyle kommen zwar locker-leicht daher, könnten doch etwas mehr Produktion vertragen. Ähnlich sieht es mit den ruhigeren Sachen aus. Ein minimalistisches Lied hätte da durchaus gereicht und Should Have Known nervt nach einer Weile, da es sich zu oft wiederholt.
Das Artwork des Albums gestaltet sich ähnlich wie so mancher Song: sparsam, ohne jedoch billig zu wirken.
Dies alles kostet das Album einen Stern von den fünf möglichen Punkten. Trotzdem sind die vier Sterne mehr als verdient und ich bin gespannt, mit was Robyn uns noch überraschen wird. Innovative und dudelfreie Popmusik ist ja eher schwer zu finden. Dass sie bereits für ein neues Album aufnimmt, stimmt mich positiv, dass da bald wieder Nachschub kommt.


Chasing Eva
Chasing Eva
Preis: EUR 14,22

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Sehr solides Doppelalbum, 23. Dezember 2008
Rezension bezieht sich auf: Chasing Eva (Audio CD)
Bei Doppelalben habe ich ja immer so meine Bedenken, ob sie das Niveau auch auf ganzer Länge halten können. Das kann ich in diesem fall eindeutig bejahen.
21 Lieder lang singt Maple Bee, die im echten Leben Melanie Garside heißt, über melancholische Themen, lässt an so manchen Stellen ein bisschen Verzweiflung durchschimmern, ohne jedoch total in negativer Stimmung zu versumpfen. Stimmlich und instrumentell abwechslungsreich schafft sie es, jedem der einzelnen Songs Leben einzuhauchen. Wie so oft muss man sich erst in die CD einhören, bis die ganzen verschiedenen Eindrücke verarbeitet sind.
Da es zu sehr ausufern würde, auf jedes einzelnes Lied einzugehen, hier mal meine Höhepunkte:
In viele Liedern sind irgendwelche Alltagsgeräusche miteingebaut. Bell Song verleiht das Schnurren einer Katze die besondere Note. The Messenger ist eine von Streichern dominiertes Lied, zu dem auch ein schönes Video vorliegt. Mit Perhaps Perhaps hat sie wirklich den alt bekannten klassiker gecovert, der zwar seine grundlegende Melodieführungen behalten hat, aber in ihrer dem Album angepassten Version dem ganzen eine völlig andere Facette abgewinnt. Der Song fällt zwar etwas aus dem Rahmen des Albums, aber ist nichtsdestotrotz ein Glanzstück. City In A Belly gewinnt durch den dramtischen Hintergrundgesang deutlich an Stimmung dazu, während das etwas ruhigere Fit In die erste Scheibe gefühlvoll abrundet.
Auf der zweiten CD geht es mit Rare Colours gleich wieder spektakulär los. Die Synthesizer als Grundton treiben den Song an, während im Refrain mantraartig "Rare colours more" klagend und kraftvoll angestimmt wird. Mein Lieblingslied von allen! This Time gibt sich nahezu poppig und wartet mit einer etwas lockeren und helleren Atmosphäre auf, bevor Something mit seinen leicht irischen Streichern wieder an Tempo vorlegt. State Of Waiting schlägt eine ähnlich druckvolle Route ein, während Got Her Way den Schlussteil des Gesamtwerks so langsam aber allmählich einläutet. Cocooner lässt die Songstrukturen beiseite und besticht hauptsächlich durch den Hintergrundgesang. Etwas ungewöhnlich kommt The Wing daher und bildet das zweite Instrumental auf dem zweiten Silberling nach What's Coming Next?. Sphärische Klänge begleitet von verschiedenen Rauschen begleitet schmeißen sanft aus dem Album raus.

Das Album ist wirklich empfehlenswert und ist mir vier Sterne wert. Einen Punkt Abzug gibt's wegen des Gesangs. Ein leicht höherer Tonumfang hätte dem Album sicherlich gut getan. Auch ein paar mehr Strukturierungsmaßnahmen, um die Scheiben untereinander etwas abzugrenzen, wären hilfreich gewesen. Nichtsdestrotrotz eine Leistung, die sich sehen lassen kann.


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