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Rezensionen verfasst von
bennytwentyone

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Ghostlights
Ghostlights
Preis: EUR 9,19

0 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen mal wieder die ganze Bandbreite auf hohem Niveau, 2. Januar 2017
Rezension bezieht sich auf: Ghostlights (MP3-Download)
Ein derartiges Package aus deutlich über 1 Stunde Abwechslung, packenden Arrangements und hervorragenden (Gast-) Musikern bekommt in der Metal-Welt unserer Tage wohl nur Einer hin: Tobias Sammet.
Von gefühlvollen, balladesken Parts bis zur Up-Tempo-Granate ist auf "Ghostlights" mal wieder die ganze Bandbreite auf einem hohen Qualitätslevel enthalten.
Als Beispiel greife ich mal den vieldiskutierten Opener "Mystery of a Blood Red Rose" heraus. Zu poppig ? Also ich finde den Song einfach genial. Die Herrschaften Meat Loaf / Jim Steinman hätten das wohl nicht mal in der Hoch-Zeit ihres Schaffens viel besser hingekriegt. Bemerkenswert ist, dass sich Tobias Sammet auch mal an solchen Stoff heranwagt und dabei ein Niveau abliefert, das der lachhafte ESC sowieso nicht verdient hat.

Nun aber zu meinen Kritikpunkten, denn alles in allem kann ich den bisweilen etwas ausufernden Hype um "Ghostlights" doch nicht teilen.
Zum einen ist es Tobi's Gesang, der für mich gerade in höheren Tonlagen etwas angestrengt wirkt. Ich würde seine Gesangsleistung nicht als schlecht bezeichnen wollen, nur fällt er im direkten Vergleich mit Koryphäen wie Jorn Lande, Geoff Tate oder Sharon del Adel doch merklich ab. Und wer den Mut hat, mit derartigen Hochkarätern Duette zu singen, muss sich diesen Vergleich gefallen lassen.

Unverständlich ist für mich ein Punkt, der mit dem ansonsten eigentlich guten Gesamt - (und auch Schlagzeug-) Sound zu tun hat. Die seltsam schwachbrüstigen Crash-Becken des Schlagzeugs klingen als ob sie von einem Anfängerset aus dem Spielzeugladen stammen. Ohne Not geht auf diese Weise ein Stück Dynamik verloren - eine Kombination aus Blech-Sound und fast-nicht-Hörbarkeit der Crash-Becken, die doch eigentlich an den entsprechenden Stellen die Akzente setzen sollen.
Vielleicht nur ein Detail, mich stört's trotzdem etwas.

Insgesamt aber wieder ein starkes Album, das auf jeden Fall vier Sterne verdient hat.


Pearls [Clean]
Pearls [Clean]
Preis: EUR 10,19

1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen etwas Licht und noch mehr Schatten, 2. Oktober 2016
Rezension bezieht sich auf: Pearls [Clean] (MP3-Download)
Bonfire ohne Claus Lessmann ? Auch sonst hatte die Band diverse Besetzungswechsel durchlaufen, und so war ich gespannt, wie sich die alten Songs der "neuen" Bonfire anhören würden.
CD 1 "Rock Pearls" enthält neu aufgenommene Rocksongs, die zu einem guten Anteil durchaus Spaß machen. Schmissige Abgehnummern wie der Opener "Strike Back" sind das Ding von Neuzugang David Reece (der ja zwischenzeitlich schon wieder raus ist).
Dann aber beginnt leider der steile Abstieg mit CD 2 "Classic Pearls". Damit sind Bonfire's ehemals große Balladen gemeint, die ebenfalls neu aufgenommen und produziert wurden. Die Betonung muss an dieser Stelle auf "ehemals" liegen, denn was die Band hier abliefert, kann ja wohl nur ein schlechter Witz sein. Ich möchte nicht behaupten, dass David Reece schlecht singt, aber die Wärme in der Stimme, mit der Claus Lessmann gerade den Balladen einen genialen Stempel aufdrückte, fehlt bei ihm leider komplett.
Songs für die Ewigkeit, wie "You Make Me Feel" oder "I Need You" berühren mich in der aktuellen Version in keiner Weise. Nichts gegen Veränderung, aber dieser Schuss geht eindeutig nach hinten los. Wenigstens hat man es vermieden, an andere große Balladen, wie "Rivers Of Glory" Hand anzulegen.
Ebensowenig wie damals Accept zu Eat-The-Heat-Zeiten haben Bonfire mit David Reece den langfristig wirklich passenden Sänger gefunden. So wie Accept nunmehr mit den 3 hervorragenden letzten Alben und einem sehr gutem Sänger die Kurve wieder gekriegt haben, wäre es Bonfire zu wünschen, das mit dem wiederum neuen Sänger auch zu schaffen.


Feast
Feast
Preis: EUR 13,49

4.0 von 5 Sternen Jeff Waters hat's einfach drauf, 16. September 2016
Rezension bezieht sich auf: Feast (MP3-Download)
Messerscharfe Riffs, ein Schlagzeug wie ein Uhrwerk, Gitarrensoli wie vom anderen Stern, das Ganze serviert mit gelegentlichem Augenzwinkern. Ganz klar: wir reden hier von Annihilator.
Etwa ein Vierteljahrhundert nach dem wegweisenden Erstlingswerk schafft es Jeff Waters mit seinen Mitstreitern ein Album abzuliefern, das beachtlich ist.
Nachdem ab etwa Mitte der 90-er Jahre die Luft raus war aus der Thrash Metal Welt und so manche Kapelle nur noch Mittelmaß ablieferte (oder ganz in der Versenkung verschwunden war), wird mittlerweile wieder großes Kino abgeliefert.
Bei Annihilator ist dabei bisweilen auch eine Ballade mit am Start, diesmal heißt sie "Perfect Angel Eyes". Der Song ist ganz nett, allerdings hauen mich Annihilator immer dann am meisten um, wenn sie ordentlich und ohne viel Firlefanz Gas geben. So räumt z.B. der straighte Opener "Deadlock" (zu dem es auch ein nettes Video gibt) gefühlt alles aus dem Weg, was sich ihm in den Weg stellt.
Dave Padden macht seine Sache ebenfalls gut und klingt dabei hin und wieder wie James Hetfield.

Abgesehen von der Ballade zünden bei mir ein, zwei weitere Songs nicht so richtig; insgesamt somit von mir 4 dicke Sterne.


The Raging Tides
The Raging Tides
Wird angeboten von MEDIMOPS
Preis: EUR 16,38

4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen das reicht für die Reihe 1 des deutschen Thrash Metals !, 4. Februar 2016
Rezension bezieht sich auf: The Raging Tides (Audio CD)
Es ist schon erstaunlich, welch bemerkenswerte Renaissance der Thrash Metal in den letzten Jahren erlebt.
Ein sehr gutes Beispiel dafür ist das aktuelle Werk von Exumer. War schon der Vorgänger nicht von schlechten Eltern, so gibt es mit "The Raging Tides" so was von ein Brett auf die Ohren, dass es eine wahre Freude ist.
Fast durchgehend drücken die Jungs aufs Gaspedal und produzieren dabei wundervoll schnörkellosen Old-School-Trash Metal auf hohem Niveau.
Dass dabei ab und zu bei den "Großen" abgekupfert wird, finde ich nicht weiter verwerflich. Im Gegenteil, Exumer kombinieren diese Einflüsse geschickt mit ihren eigenen Ideen zu etwas richtig Grandiosem.
Ob es das The Grip-Cover "Hostage To Heaven" gebraucht hätte, weiß ich nicht so recht... Es ist zwar gut nachgespielt, aber die Power des Originals ist wohl einfach nicht zu toppen.
Konnte sich Exumer in den 80-ern nie wirklich in die erste Reihe des deutschen Thrash Metals vorarbeiten, so haben sie das in den 2010-ern spätestens mit "The Raging Tides" verdient. Wem die neueren Outputs der Herren von Kreator oder Destruction trotz aller Klasse eine Spur zu verkopft sind, kann hier bedenkenlos zugreifen.


Rock Or Bust
Rock Or Bust
Preis: EUR 7,29

0 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Dieses Teil rockt und macht Spass, 21. November 2015
Rezension bezieht sich auf: Rock Or Bust (Audio CD)
Wenn ich die AC/DC-Alben der letzten 30 Jahre rekapituliere, stelle ich fest, dass jedesmal eigentlich nur zwischen 2 und 5 richtig starke Songs enthalten waren. Der Rest ist eher durchschnittliches Beiwerk, so nach dem Motto: ganz netter bluesiger Hard Rock, der einen aber nicht gerade vom Sessel haut.
Beim neuen Album Rock or Bust ist das erfreulicherweise anders: die Relation "geniale" Songs zu "normale" Songs ist erstaunlich hoch. Fast während der gesamten Spielzeit des Albums merkt man: das sind die AC/DC, die trotz ihres inzwischen fortgeschrittenen Alters Lust am Abrocken haben.
Und zum Glück wird hier nicht der Fehler von Black Ice wiederholt, dass auf ein eigentlich respektables Album noch einige Filler draufgepackt werden, die den Gesamteindruck wieder etwas vermiesen.
Eigentlich ist Rock or Bust für mich das beste Werk seit Back in Black.

Warum trotzdem nur 4 Sterne ?

Na ja, zwei oder drei Durchschnittsnummern sind halt doch wieder dabei. Zudem wirken die Soli des guten alten Angus Young für mich teilweise etwas abgedroschen und außerdem arg zusammengekürzt. Kann er's nicht mehr oder darf er's nicht mehr ?

Wie auch immer, das Gesamtpaket passt und macht Spass. 4 dicke Sterne.


Gods of War
Gods of War
Preis: EUR 9,89

4.0 von 5 Sternen Da weiß man was man hat., 16. November 2015
Rezension bezieht sich auf: Gods of War (MP3-Download)
Auch wenn es schon ein paar Jährchen her ist: Manowar liefern auf Gods of War einige Krachersongs ab, die den Vergleich mit früheren Großtaten nicht zu scheuen brauchen.
Allerdings bin ich gerade bei den (zu ?) zahlreich eingestreuten Bombast- und Erzählpassagen hin und hergerissen zwischen der Frage:
ist das noch einfallsloses Geplänkel oder ist das schon genial ?
Eines muss man Manowar jedenfalls lassen: sie bleiben sich selbst in Stil in Inhalt treu, und das ist gut so. Man mag das auch als fehlende Weiterentwicklung abtun können; ich denke aber, was anderes würde man den Jungs sowieso nicht abhehmen.
Eine astreine Produktion und Eric's unverwechselbarer Gesang, der sowohl bei gefühlvollen wie auch aggressiven Parts wie immer überzeugt, runden das Gesamtbild positiv ab.


The Book of Souls (limited Deluxe Edition)
The Book of Souls (limited Deluxe Edition)
Wird angeboten von -uniqueplace-
Preis: EUR 16,48

5 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen gepflegte Langeweile, 23. Oktober 2015
Schönhören? Tut mir leid, aber beim aktuellen Iron Maiden-Werk gelingt mir das nicht.
Auch nach dem 3. oder 4. Durchlauf bleibt festzustellen: wirklich zündende Songideen sind Mangelware und zu oft werden langweilige Motive aneinandergereiht und / oder endlos wiederholt. Heraus kommt dann z.B. sowas wie das 18-minütige, in weiten Teilen träge dahinfließende "Epos" Empire Of The Clouds.

Dabei haben einzelne Songs durchaus ihre Momente, in denen die alte Klasse der Band aufblitzt. Da denkst du dir, ja, sie haben's irgendwie doch noch drauf, und im nächsten Moment... : dieser Gesang. Bruce Dickinson hat sicher seine Verdienste um die Band, aber - bei allem Wohlwollen - bei den immer wieder eingestreuten höheren Tonlagen rollt's mir nur noch die Zehnägel auf.

Sollten sich Iron Maiden nochmal auf ihre irgendwo in den 2000-ern verloren gegangenen Songwriting-Qualitäten besinnen, wieder mal etwas knackigere und geradlinigere Songs kreieren und vor allem das Thema Gesang in den Griff bekommen, dann wäre wieder das eine oder andere Sternchen mehr drin; aber so ??

Na ja, berücksichtigt man das wie fast immer phantastische Cover-Artwork und die im Vergleich zum noch schlechteren Vorgänger doch insgesamt leicht nach oben weisende Tendenz, sind mit Ach und Krach 3 Sterne vertretbar.
Kommentar Kommentar (1) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Oct 28, 2015 9:22 AM CET


World Painted Blood
World Painted Blood
Preis: EUR 14,99

0 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Fast wie in alten Zeiten, 1. Dezember 2014
Rezension bezieht sich auf: World Painted Blood (Audio CD)
Ein Meisterwerk wie Reign In Blood werden Slayer nie wieder hinkriegen, aber World Painted Blood geht definitiv wieder in die richtige Richtung. Das Album weist über weite Strecken den aggressiven, treibenden Thrash Metal auf, der die Band groß gemacht hat, aber trotzdem bleibt ein etwas durchwachsener Nachgeschmack.

Zum einen liegt das an dem etwas verwaschenen Gesamtsound. Bei dem Budget, das Slayer zur Verfügung steht, muss man hier wohl von Absicht ausgehen, was für mich aber nicht nachvollziehbar ist, denn Slayer's Potenzial kommt nun mal - Zeitgeist hin oder her - bei einer klareren, differenzierteren Produktion besser zur Geltung.

Zur Musik an sich sehe ich zwei Kritikpunkte:

1. immer wenn Tom Araya versucht, melodisch zu singen, bin ich versucht, die Fast Forward Taste zu betätigen. Melodie können andere besser - auch im Thrash Metal. Slayer muss nun mal, gerade beim Gesang, druckvoll und "böse" sein; alles andere wirkt für mich irgendwie aufgesetzt,
2. als Erfinder des Gitarrensolos konnte man Slayer noch nie bezeichnen und das wird sich wohl auch nicht mehr ändern - auch wenn man ansonsten an der Gitarrenarbeit der Herren Hannemann und King nicht rummeckern kann.

Wie immer der Hammer ist dagegen Dave Lombardo's Schlagzeugarbeit. Schnell spielen können andere Drummer auch, aber diese geniale Mischung aus Tempo, Doublebassgewittern und Groove bekommt wohl nur er hin. Meiner Meinung nach ist das ein wesentlicher Faktor dafür, dass Slayer die Masse der restlichen Thrash Metal Bands bereits in den 80-ern hinter sich lies.

Insgesamt ist das Album ein Schritt in die richtige Richtung und es hat einige tolle, nach vorne gehende Songs an Bord (wie z.B. Psychopathy Red). Bei einer vernünftigen Produktion würde ich nächstes mal auch noch ein Sternchen mehr verteilen.


White Devil Armory
White Devil Armory
Preis: EUR 17,49

2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Wieder mal das volle Brett, 26. August 2014
Rezension bezieht sich auf: White Devil Armory (Audio CD)
Eigentlich waren die „Big 4“ des Thrash Metal doch schon immer die „Big 5“: Overkill muss von Anfang an dazu gezählt werden.
Und was ist davon mit Stand heute übrig ? Overkill !

Das aktuelle Album „White Devil Army“ ist der Beleg und zeigt, wo der Hammer hängt. Während die letzten Outputs der restlichen 4 Bands eher nur noch Schatten ihrer zum Teil glorreichen Vorgängerwerke sind, zeigen Overkill noch immer den gleichen Biss wie vor 30 Jahren. Hier bekommt man schon beim Opener „Armorist“ Lust, die Luftgitarre auszupacken.

Die glasklare Produktion mag nicht jedermann's Sache sein; für mich passt sie aber gut zum Overkill-Gesamtkonzept.

Natürlich hat sich die Band auch weiterentwickelt; so sind die Songstrukturen insgesamt etwas verschachtelter als anno dazumal. Und das ist auch gleichzeitig mein Kritikpunkt und der Grund weshalb ich „nur“ 4 Sterne vergebe: Ab und an wirken einzelne Teile der Stücke etwas zusammengeklebt und darunter leidet dann meiner Meinung nach - über die Gesamtlaufzeit des Albums gesehen - auch der Hörspass ein bisschen.

Trotzdem gilt: Kinder raus auf den Spielplatz schicken, Luftgitarre auspacken, Verstärker auf irgendwas zwischen 8 und 10 und los geht's.
Kommentar Kommentar (1) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Nov 27, 2014 1:54 AM CET


Blind Rage
Blind Rage
Preis: EUR 14,49

3 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Perfekte Mischung aus alt und neu, 20. August 2014
Rezension bezieht sich auf: Blind Rage (Audio CD)
Das ist mir vor ungefähr 20 Jahren zum letzten mal passiert: dass ich ein Musikvideo sah, und ich die zugehörige Scheibe haben musste, und zwar SOFORT ! Bei Accept's „Stampede“ war's so.
Und ich wurde auch vom gesamten Album (plus DVD) nicht enttäuscht: ein guter Mix einerseits aus getragenen, stimmungsvollen Songs, die gerade deshalb sehr heavy rüberkommen, und andererseits treibenden Losgeh-Nummern.
Dabei bewegen sich alle Musiker wieder auf gewohnt hohem Niveau; herauszugreifen wären dabei natürlich die phantastischen Gitarrensoli von Wolf Hoffmann, die auch die 1 oder 2 im direkten Vergleich eher durchschnittlichen Stücke (z.B: Dark Side of my Heart plätschert bis zum Solo etwas uninspiriert dahin) dann doch wieder auf 5 Sterne aufwerten.
Wie schon bei den zwei vorhergehenden Alben gilt: wir haben hier eine perfekte Mischung aus den „alten“, meilenstein-erzeugenden Accept der 80-er / 90-er Jahre und einer tollen Weiterentwicklung in Sachen Songwriting, musikalische Versiertheit und astreine Produktion.
Auch Mark Tornillo's Gesang klingt hin und wieder als ob Udo singen würde, dabei setzt er aber auch immer wieder neue und frische Akzente.
Das Gesamtpaket wird noch durch die beigefügte Live-DVD aufgewertet, wobei ich mich aber frage, warum eigentlich Herman Frank bisweilen etwas abseits auf der Bühne steht und ihn die Kameraführung über weite Strecken eher ignoriert… ?
Insgesamt war (spätestens seit „Restless and Wild“) und ist Accept die beste deutsche Metal-Band und hat das mit „Blind Rage“ nochmal eindrucksvoll untermauert.


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