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Beiträge von A. Leclerc
Top-Rezensenten Rang: 295
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Rezensionen verfasst von
A. Leclerc "alec" (Hessen)
(TOP 500 REZENSENT)   

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Brother MFC-L6800DW A4 MFP mono Laserdrucker 46ppm (Drucken, scannen, kopieren, faxen, 1.200 x 1.200 dpi, Print AirBag für 750.000 Seiten)
Brother MFC-L6800DW A4 MFP mono Laserdrucker 46ppm (Drucken, scannen, kopieren, faxen, 1.200 x 1.200 dpi, Print AirBag für 750.000 Seiten)
Wird angeboten von e-joker
Preis: EUR 865,14

5.0 von 5 Sternen Schnelles, solide konstruiertes Gerät, 23. Juni 2016
Vine Kundenrezension eines kostenfreien Produkts (Was ist das?)
Das Multifunktionsgerät MFC-L6800DW von Brother kommt in einem robusten, entsprechend voluminösen Karton. Außer dem Gerät selbst findet man darin noch ein Stromkabel mit Kaltgeräte-Stecker, ein Fax-Kabel (TAE-Stecker für D), eine gedruckte Installationsanleitung (D), ein Benutzerhandbuch (Grundfunktionen, D) sowie eine CD mit Software und elektronischen Versionen der Handbücher. Netzwerk- oder USB-Kabel liegen nicht bei. Die Software und Handbücher kann man auch von der Hersteller-Webseite herunterladen. Eine ausführliche Version der Anleitung wird ausschließlich online bzw. zum Download angeboten ("Online-Benutzerhandbuch").

Das Gerät macht äußerlich einen sehr robusten Eindruck. Alle Teile sind ordentlich verarbeitet.

Vor der Inbetriebnahme sind zunächst einige Klebestreifen zur Transportsicherung abzuziehen und das Schutzmaterial von der Tonerkartusche zu entfernen. Diese Handgriffe sind schnell erledigt, ebenso das Einlegen von Papier. Nach dem Einschalten initialisiert sich das Gerät sehr zügig.

Die Ersteinrichtung ist schnell erledigt. Die Nutzerführung auf dem relativ großen, farbigen Touchscreen ist leicht verständlich und unkompliziert, die Menüs sind übersichtlich und weitgehend selbsterklärend gestaltet. Das Display ist gut ablesbar, das Feld mit Sensortasten ist übersichtlich angeordnet. Beide reagieren gut auf Betätigung.

Auf meinen Rechnern mit Windows 8.1 und 10 taucht das Gerät ohne weitere Einstellungen als verfügbarer Drucker und Scanner auf. Beide Funktionen laufen sofort tadellos, inklusive Duplex-Druck. Wenn man die Fax-Funktionen nicht vom PC aus nutzen und keine hochauflösenden Scans machen möchte, genügt das bereits. Am besten lädt man jedoch das komplette Software-Paket (aktuell satte 351 MB) von der Hersteller-Webseite herunter. Es wird übrigens für Windows 7 bis 10 und 32 / 64 Bit stets dieselbe Datei zum Download angeboten. Unter anderem ermöglicht erst das komplette Paket die Einstellung der Scan-Auflösung auf die nativen 1200 dpi (Standard: 300 dpi).

Die Mechaniken sowohl des Papier- als auch des Vorlageneinzugs arbeiten zuverlässig. Das Gleiche gilt für die Duplex-Einheit. Der Vorlageneinzug ist auch in der Lage, mehrseitige Dokumente in Nicht-Standard-Formaten (deutlich kleiner als A4) zu verarbeiten.

Bedrucktes Papier kommt unlädiert aus dem Drucker. Die Druckqualität ist gut. Schwarze Flächen kommen satt und makellos aufs Papier. Für die allermeisten Anwendungszwecke dürfte die Ausgabequalität genügen.

Die Qualität von Scans ist ebenfalls ordentlich, auch bei Fotos. Mit dedizierten Foto-Scannern kann das Gerät natürlich nicht mithalten, für moderate Ansprüche genügt das Gerät aber auch hier. Für den typischen Einsatzzweck, Scans von Dokumenten, genügt die Qualität allemal.

Die vom Hersteller angegebenen Druck- und Scangeschwindigkeiten werden in der Praxis auch näherungsweise erreicht. Das Gerät ist derart schnell, dass auch bei Verfügbarkeit von WLAN am Aufstellort nach Möglichkeit einem kabelgebundenen LAN der Vorzug gegeben werden sollte.

Auch die per Browser aufzurufende Weboberfläche ist übersichtlich gestaltet und reagiert zügig. Um spätere Schwierigkeiten zu vermeiden, empfiehlt es sich, dem Drucker im Netzwerk eine feste IP-Adresse zuzuweisen. Das ist besonders über die Weboberfläche schnell erledigt - es wird sogar der Browser automatisch auf die neue Adresse umgeleitet. Außer der Fax-Konfiguration, diversen Einstellungen für Kopieren und Drucken, Nutzung von Zertifikaten für signierte PDFs sowie Protokollierung kann man dort Scan-Profile einrichten.

Mit Hilfe der Scan-Profile kann man direkt vom Gerät auf ein Netzwerk-Share scannen. Das funktioniert in unserem Fall im Zusammenspiel mit einem QNAP TS-569L tadellos. Ich verwende vor allem zwei selbst definierte Profile: Dokumente im PDF-Format in mittlerer Qualität mit 300 dpi, Bilder im JPEG-Format in hoher Qualität mit 600 dpi. Gerade bei Dokumenten finde ich das direkte Scannen in PDF-Dateien erheblich praktischer als den Umweg über PC-Anwendungen.

Alternativ kann man unter Windows mit der Anwendung "Scanner und Kameras" (per Startmenü erreichbar) PC-seitig Scan-Profile anlegen und über den Menüpunkt "Webdienst" vom MFC-L6800DW aus auf den PC scannen. Die gescannten Dateien werden dort in einer entsprechend auszuwählenden Anwendung angezeigt (Standard: "Windows Fax und -Scan"). Hier stehen allerdings nur die Formate BMP, JPG, PNG und TIF(F) zur Verfügung.

Die Bedienelemente direkt am Gerät verwende ich ansonsten am ehesten für die Kopierfunktion. Das Gerät erkennt selbständig, ob die Auflagefläche oder der Einzug verwendet wird. Kopien kommen zügig und in guter Qualität heraus.

Brother nutzt sinnvollerweise die Beschränkung auf Schwarzweißdruck, um hohe Toner-Reichweiten zu ermöglichen. Die größte Kartusche mit einer nominellen Reichweite von 12.000 Seiten kostet derzeit ca. 140 Euro. D.h. selbst wenn die Reichweite etwas übertrieben sein sollte, erreicht man bei entsprechend günstigem Papier Gesamtkosten von unter drei Cent pro Seite (Gerät selbst nicht mitgerechnet). Natürlich rechnet sich der höhere Gerätepreis gegenüber kleineren Modellen nur bei sehr hohem Druckaufkommen.

Dies ist inzwischen mein viertes Gerät von Brother, nach einem Dokumentenscanner, einem kleinen Arbeitsplatz-Laserdrucker und einem anderen Multifunktionsgerät. Mit keinem der Geräte gab es Probleme bei der Inbetriebnahme oder Auffälligkeiten in der Funktion.

Fazit

Mit dem MFC-L6800DW deckt man die meisten Anwendungszwecke rund um Dokumente ab - solange man auf Farbausgabe verzichten kann. Die Druckqualität ist gut, die Scanqualität eignet sich bei moderaten Ansprüchen sogar für Fotos.

Mechanisch macht das Gerät einen soliden Eindruck, die Konstruktion wirkt durchdacht. Inbetriebnahme und Bedienung sind unkompliziert. Die Arbeitsgeschwindigkeit ist hoch, die Funktion in meinem Fall bislang ohne Aussetzer.


CyberLink PowerDVD 16 Ultra
CyberLink PowerDVD 16 Ultra
Preis: EUR 73,99

5.0 von 5 Sternen Leistungsfähiger Mediaplayer, 21. Juni 2016
Rezension bezieht sich auf: CyberLink PowerDVD 16 Ultra (CD-ROM)
Vine Kundenrezension eines kostenfreien Produkts (Was ist das?)
Im Karton findet man neben einer CD mit auf die Hülle aufgedrucktem Lizenzschlüssel unter anderem noch eine gedruckte Kurzanleitung und ein Blatt mit Erläuterungen zum Download des inkludierten Photo Director 7 deluxe. Eine ausführliche Bedienungsanleitung findet man als PDF auf der CD.

Die Installation von PowerDVD 16 Ultra hat auf meinem PC unter Windows 10 64 Bit problemlos funktioniert. Ältere Versionen werden bei der Installation (wie bei den Vorgängern) nicht deinstalliert und funktionieren weiterhin. In meinem Fall mussten übrigens nach der Deinstallation der 13er Version noch von Hand einige Einträge in der Windows-Registry gelöscht werden, um kaputte Einträge in den Datei-Kontextmenüs loszuwerden. Das vom Hersteller bereit gestellte Programm "CLCleaner for PowerDVD 13" half hier nicht.

Nach dem ersten Pogrammstart ist der Lizenzschlüssel einzugeben und eine Online-Aktivierung durchzuführen. Die Registrierung kann man dauerhaft überspringen. Danach wird unmittelbar ein Update-Patch angeboten, dessen Download aktuell knapp 170 MB groß ist.

Bei der Installation werden im Gegensatz zu älteren Versionen keine neuen Dienste mehr im System verankert. Allerdings wird PowerDVD weiterhin in den Windows-Systemstart eingebunden. Wenn man PowerDVD nicht per Fernbedienung aufrufen möchte, kann man den entsprechenden Eintrag ohne Nebenwirkungen deaktivieren - per msconfig (Windows 7) oder über den Taskmanager (ab Windows 8). Angenehmerweise verbiegt die 16er Version im Gegensatz zur 13er nicht mehr ungefragt die Programmverknüpfungen für die unterstützten Dateitypen.

Während sich die Oberfläche grafisch schlicht präsentiert, sind die meisten Funktionen und Menüs unverändert geblieben, so dass man sich als Nutzer einer nicht allzu alten Vorversion schnell zurecht findet. In der Voreinstellung lädt PowerDVD 16 allerlei Informationen aus dem Netz, unter anderem über die in der Mediensammlung verfügbaren Filme. Das lässt sich durch entsprechende Einstellungen unterbinden.

Mit der eigentlichen Funktion und Bedienbarkeit bin ich sehr zufrieden. Die Wiedergabequalität von Blu-rays-Discs und von DVDs (Upscaling) ist sehr gut. Die Konfigurationsmöglichkeiten für Bildaufbereitung und Tonausgabe sind weitreichend und übersichtlich präsentiert.

Schwierigkeiten mit dem Abspielen von Medien konnte ich bisher nicht feststellen - im Gegenteil, PowerDVD 16 Ultra bietet eine sehr umfassende Unterstützung von Videoformaten. Die Ultra HD Blu-ray ist allerdings noch nicht dabei. Nach meinem Kenntnisstand ist PowerDVD Ultra das einzige Programm, mit dem ich meine 3D-Blu-rays im Zusammenspiel mit nVidias 3D Vision über meinen 3D-fähigen Beamer abspielen kann. Der Beamer hat 720p-Auflösung, und PowerDVD Ultra kann ihn mit einem herunterskalierten 3D-Bild versorgen.

Während PowerDVD schon länger mit MKV-Dateien als Container umgehen kann, ist es nun auch in der Lage, darin enthaltene Spuren mit PGS-Untertiteln (Blu-ray-Format), FLAC-Audio oder MVC-Video (3D) wiederzugeben. Damit stellt es eine zunehmend umfassende, bequemere Alternative zum freien "Media Player Classic - Home Cinema" (MPC-HC) dar. Seit Version 15 kann PowerDVD Ultra zudem ISO-Dateien direkt öffnen. Dazu muss ein mitgelieferter Treiber installiert werden. Allerdings kann Windows seit Version 8 auch ohne Zusatz-Software ISO-Images einbinden, die als virtuelle Laufwerke auch von PowerDVD erkannt und verwendet werden können.

Neu sind ansonsten umfassendere Streaming-Features sowie der "TV-Mode", der im Wesentlichen eine komplette Steuerung per Fernbedienung erleichtern soll.

Fazit

PowerDVD Ultra von Cyberlink gehört schon seit längerer Zeit zu den besten DVD- und Blu-ray-Softwareplayern. Aus dem Programm ist im Laufe der Versionen ein ziemlich umfassender Mediaplayer geworden, der auch die meisten Dateiformate abspielen kann. Auch in der aktuellen Version 16 sind stabile Funktion und sehr gute Bildqualität geblieben, einige sinnvolle Verbesserungen sind hinzugekommen.


K2 Erwachsene Inline Skate Uptown, Mehrfarbig, 9, 30A0115.1.1.090
K2 Erwachsene Inline Skate Uptown, Mehrfarbig, 9, 30A0115.1.1.090
Preis: EUR 182,05

5.0 von 5 Sternen Stabil und wendig, 12. Juni 2016
Vine Kundenrezension eines kostenfreien Produkts (Was ist das?)
Die Uptown 2016 von K2 kommen in einem robusten Karton, in dem man neben den Skates selbst noch einen optional zu montierenden Stopper sowie ein Paar alternative Schnürsenkel findet (neongrün, ab Werk eingezogen: schwarz).

Die Verarbeitung der Skates ist tadellos, die Materialien wirken robust. Die Rollen und die grünen Akzentleisten am unteren Rand sind phosphoreszierend, d.h. sie leuchten im Dunklen. Die Unterseiten neben den Schienen sind aus dickem, glattem Kunststoff, um gelegentliches Grinden (Rutschen) zu vertragen. Dabei muss man jedoch aufpassen, denn die ungeschützten Aluminium-Schienen werden dabei leicht beschädigt. Mit ihren großen Rollen und dem hohen Stand sind die Uptown allerdings auch nicht direkt für akrobatisches Fahren ausgelegt.

Das Verschlusssystem ist klassisch konstruiert: Schnürsenkel für die Weiteneinstellung und den Halt im Vorderfußbereich, ein breiter Klettverschluss in der Fußbeuge, um die Ferse in Position zu halten, sowie ein einstellbarer Schnellverschluss am Schaft für den Halt am Unterschenkel. Zusammen mit den seitlichen Verstärkungen ergibt das eine sehr hohe Stabilität, auch an den Knöcheln. Das Polstermaterial an den Innenseiten passt sich den Konturen von Füßen bzw. Knöcheln an. Der Sitz ist ausgesprochen angenehm und sicher, dabei allerdings nicht besonders leicht oder flexibel.

Die Rollen laufen ab Werk extrem leicht. Um eine gleichmäßige Abnutzung zu erreichen, sollte man die Rollen gelegentlich zyklisch gegeneinander austauschen. Zum Lösen der Schrauben benötigt man einen passenden Innensechskant-Schlüssel ("Inbus"). Ich finde es etwas schwach, dass ein solcher nicht beiliegt. Der Stopper kann mit einer alternativen, etwas längeren Schraube an der Achse einer der hinteren Rollen befestigt werden. Bei meinem Exemplar löste sich eine der Schrauben erst nach einem leichten Schlag mit dem Gummihammer. Prinzipiell ist die Montage (auch des Stoppers) aber problemlos.

Fazit

Die Uptown sind keine ausgesprochenen Anfänger-Skates. Sie sind verhältnismäßig schwer und stabil, aber dennoch universell einsetzbar und mit ihrem relativ kurzen Radstand recht wendig. Sie laufen extrem leicht und sind optisch - vor allem im Dunklen - ein Hingucker.


Leifheit 3206 Pommes-Frites-Schneider 2.0, weiß
Leifheit 3206 Pommes-Frites-Schneider 2.0, weiß
Preis: EUR 19,99

4.0 von 5 Sternen Stabil und unkompliziert, 11. Juni 2016
Vine Kundenrezension eines kostenfreien Produkts (Was ist das?)
Der Pommes-Schneider von Leifheit kommt in einem robusten Karton, in dem man nur das in einen Kunststoffbeutel verpackte Gerät findet. Eine Anleitung ist nicht dabei, wird aber auch nicht benötigt. Die wichtigsten Handgriffe werden durch Bilder auf der Seite des Kartons erklärt.

Der Pommes-Schneider besteht aus solidem Kunststoff mit glatter Oberfläche. Die untere Kante, mit der das Gerät auf der Arbeitsplatte steht, sowie der Hebel sind für bessere Griffigkeit mit Gummi überzogen. Das Abnehmen bzw. Wechseln der Schneidegitter und ihrer Gegenstücke geht einfach und schnell. Die jeweils nicht benötigten Teile lassen sich auf der Unterseite des Gehäuses festklemmen. Das ist pfiffig und sinnvoll gelöst.

Die Öffnung zum Einlegen der zu schneidenden Obst- oder Gemüsestücke hat eine Größe, in die etwa eine mittelgroße Kartoffel komplett hineinpasst. Größere Exemplare muss man vorher teilen. Das Schneiden an sich geht problemlos. Auch festeres Gemüse wie Karotten bekommt man damit problemlos in Stiftform. Aufgrund der Mechanik des Schneideapparats kommen die geschnittenen Stücke dabei (anders als auf den Produktfotos) immer leicht gebogen heraus. An den Rändern der Scheideöffnung entstehen prinzipbedingt kleinere Schnipsel, die sich seitlich ablagern.

Die Reinigung ist wegen der glatten Oberfläche relativ problemlos. Allerdings gibt es im Inneren des Geräts einige Ritzen und schwer erreichbare Vertiefungen, die man konstruktiv hätte vermeiden können.

Insgesamt erfüllt der Pommes-Schneider von Leifheit seinen Zweck gut. Konstruktion, Material und Verarbeitung sind dem Kaufpreis gut angemessen.


Microsoft Lumia 650 Smartphone (5 Zoll (12,7 cm) Touch-Display, 16 GB Speicher, Windows 10) weiß
Microsoft Lumia 650 Smartphone (5 Zoll (12,7 cm) Touch-Display, 16 GB Speicher, Windows 10) weiß
Wird angeboten von INOLINE
Preis: EUR 150,10

4.0 von 5 Sternen Gutes Smartphone der unteren Mittelklasse, 7. Juni 2016
Vine Kundenrezension eines kostenfreien Produkts (Was ist das?)
In einem kompakten, soliden Karton findet man neben dem Lumia 650 noch den zugehörigen Akku, ein Stecker-Netzteil (5V, 550mA) mit fest verbundenem Micro-USB-Kabel und eine Schnellstart-Anleitung in Form eines Faltblattes. Das Netzteil fällt sehr simpel aus - immerhin ist es kompakt und leicht. Ein separates Micro-USB-Kabel, etwa zum Anschluss an einen PC, liegt nicht bei.

Positiv finde ich, dass auf unnötige Verpackungsanteile verzichtet wird. Das Smartphone selbst steckt zum Schutz beim Transport einfach in einer Plastikhülle und ist nicht umständlich mit Folien abgeklebt.

Das Lumia 650 hat ein schlichtes, aber elegantes Äußeres. Optisch muss es sich vor anderen Smartphones der Preisklasse definitiv nicht verstecken. Die Verarbeitung ist völlig in Ordnung.

Das Cover ist leicht zu öffnen. Danach ist das Einsetzen einer Nano-SIM-Karte (Achtung: keine Mini- oder Mikro-SIM!) und einer Micro-SD-Karte sowie des Akkus eine Sache von ein paar Sekunden.

Das Gerät liegt mit seiner matten, recht griffigen Rückwand aus Kunststoff gut in der Hand. Dennoch habe ich einen durchsichtigen Gummi-Bumper und Display-Schutzfolien zugekauft. Mit diesem "Rundum-Schutz" ist das Gerät noch etwas griffiger, ohne dass Optik oder Bedienbarkeit allzu sehr leiden.

Gegenüber dem (wesentlich günstigeren) Einstiegsmodell Lumia 550 fällt der mit 1280x720 Pixeln zwar gleich hoch auflösende, aber dank AMOLED deutlich kontrast- und farbstärkere Bildschirm auf. Fotos und Videos sehen darauf sehr gut aus. Der Schwarzwert ist entsprechend der Display-Technik ausgezeichnet, ebenso wie die Ausleuchtung. Das Pixelraster ist aufgrund der Displaygröße aus kurzer Distanz deutlich wahrnehmbar, im Normalbetrieb aber nicht störend.

Der Lautsprecher klingt recht ordentlich und erreicht (für ein Smartphone) respektable Lautstärken. Da er auf der Vorderseite unter dem Display angebracht ist, leidet der Ton nicht, wenn man das Gerät normal ablegt. Die Tonqualität am Kopfhörer-Ausgang ist tadellos, und die Lautstärke lässt sich auch hier recht weit hochregeln.

Die Oberfläche von Windows 10 Mobile ist ansprechend gestaltet und weitgehend intuitiv zu bedienen. Dennoch hat man gelegentlich noch mit kleinen Macken und Ungereimtheiten zu kämpfen. So werden gerne mal Hinweistexte oder wichtige Bedienelemente durch die Bildschirm-Tastatur verdeckt. Wenn man von anderen Systemen kommt, liegen viele der Einstellungen oder Optionen an unerwarteten Stellen. Das ist zwar Gewöhnungssache. Dennoch darf Microsoft aus meiner Sicht durchaus noch an der Bedienbarkeit feilen (aktueller Build: 10.0.10586.318).

Für den Normalbetrieb habe ich alle verfügbaren Daten(nicht)schutz-Optionen abgeschaltet, bis auf die Verwendung von Mobilfunk-Verbindungen und den "SmartScreen". Trotzdem ist mir Windows 10 noch etwas unheimlich, weil ich das Gefühl habe, unter der Vielzahl an Einstellungen etwas Wichtiges übersehen zu haben.

Das App-Angebot für Windows Mobile ist bekanntermaßen noch nicht annähernd auf dem Niveau, das man von Android oder iOS gewohnt ist. Zudem sind die Windows-Versionen von bekannten, auf verschiedenen Plattformen verfügbaren Apps oft deutlich schlechter als die Versionen für Android oder iOS. Zum Beispiel kann das Lumia zwar von Haus aus MP4-Videos inklusive verschiedener Tonspuren abspielen, ich konnte aber nur eine einzige kostenlose App finden, die MKV-Videos mit AC3-Ton abspielt: CCPlayer. Die unter Android üblichen Verdächtigen MXPlayer und VLC gibt es zwar auch für Windows Mobile, es handelt sich dabei aber um rudimentäre Versionen, die MKV-Dateien nicht einmal erkennen.

Innerhalb der ersten Stunden reagierte mein Lumia 650 gelegentlich sehr zäh oder auch mal eine Zeitlang gar nicht. Das Gerät war offenbar mit den vielen fälligen Updates stark beschäftigt. Das legte sich zwar mit der Zeit, zu gelegentlichen "Bedenkzeiten" kommt es aber immer noch. Am besten wischt oder tippt man dann nicht wild auf dem Display herum, sondern wartet kurz ab. Ich will das aber nicht überbewerten, denn in den allermeisten Situationen klappt die Bedienung geschmeidig.

Die Systemleistung ist spürbar besser als beim Lumia 550, obwohl die technischen Daten insgesamt recht ähnlich sind. Auch das Lumia 650 ist kein Hardware-Protz, für Alltagsanwendungen ist seine "Schwuppdizität" aber völlig ok.

Die größte Schwäche am Lumia 650 ist aus meiner Sicht die mäßige Reichweite des Akkus. Selbst im Energiesparmodus ohne Nutzung läuft er nach spätestens drei Tagen leer. Bei normaler Nutzung muss täglich aufgeladen werden, bei intensiver Nutzung kann es schon innerhalb eines Tages knapp werden. Das Aufladen geht immerhin recht zügig.

Die Empfangsleistungen für Mobilfunk und WLAN sind gut und liegen im oberen Bereich dessen, was ich von Smartphones und Tablets gewohnt bin.

Die Bildqualität von Fotos ist für die Preisklasse sehr ordentlich. Bilder aus der Hauptkamera haben im 4:3-Format 8 Megapixel (3264x2448), im 16:9-Format 6 Megapixel (3264x1840) und belegen im Durchschnitt jeweils etwa 2 MB. Bei guten Lichtverhältnissen gelingen bis in die Ecken knackscharfe Fotos mit guter Farbwiedergabe, und auch bei schwächerem Licht bleiben die Aufnahmen in einem weiten Bereich noch gut brauchbar. Erfreulich ist zudem, dass die Frontkamera im Vergleich zur Hauptkamera nicht allzu sehr abfällt (Auflösung 5 MP / 2592x1936 bzw. 3,8 MP / 2592x1456). Insgesamt ist die Fotoqualität beider Kameras deutlich besser als beim Lumia 550.

Die Qualität von Videoaufnahmen ist recht gut, sie wirken klar und kontrastreich. Die Farben sind kräftig und recht naturgetreu. Aufgezeichnet wird als MP4 in der "kleinen" HD-Auflösung 720p, mit max. 30 fps (Video: AVC mit ca. 8 Mbps, Audio: Mono AAC mit 192 Kpbs). Die Videos belegen insgesamt etwa 1 MB pro Sekunde.

Fazit

Das Lumia 650 bringt ein gefälliges Äußeres, einen guten Bildschirm und recht ordentliche Kameras mit. Die Bedienung klappt insgesamt sehr flüssig. Einziges nennenswertes Defizit ist aus meiner Sicht die mäßige Akkuleistung.

Windows Mobile bleibt natürlich Geschmacks- oder besser Gewöhnungssache. In jedem Fall prüft man am besten vor einem Kauf, ob es für alle gewünschten Einsatzzwecke gute Apps gibt.

Das Preis-Leistungs-Verhältnis ist beim Lumia 650 insgesamt ähnlich gut wie beim Lumia 550. Der Aufpreis ist für die etwas höhere Systemleistung, das bessere Gehäuse, den besseren Bildschirm und die deutlich besseren Kameras völlig angemessen.


BWT 814520 12x Filterkartusche, Jahrespackung Magnesium Mineralizer für Tischwasserfilter
BWT 814520 12x Filterkartusche, Jahrespackung Magnesium Mineralizer für Tischwasserfilter
Preis: EUR 34,99

5.0 von 5 Sternen Problemlos und zur Entkalkung gut geeignet, 4. Juni 2016
Vine Kundenrezension eines kostenfreien Produkts (Was ist das?)
Wir nutzen seit etwa vier Jahren zur Aufbereitung des Wassers für unsere Kaffeevollautomaten die Filterkaraffen und -kartuschen von BWT. Wesentlicher Grund ist, dass wir damit Kalkablagerungen in und an der Maschine vermindern wollen. Das klappt mit den Filtern von BWT ganz ausgezeichnet. Nebenbei kommt das weichere, gefilterte Wasser auch dem Kaffeegeschmack zugute.

Bisher gab es keine Probleme mit den Kartuschen von BWT. Handhabung und Funktion sind tadellos. Durch die "Jahrespackung" sind die Kartuschen etwa um ein Drittel günstiger in den kleineren Sets (kosten mit je vier Kartuschen etwa die Hälfte).

Von mir gibt es eine Empfehlung und volle Punktzahl.


SteelSeries Siberia 800 Gaming Headset (mit Dolby 7.1 Surround Sound, für PC/Mac, PS3/4, Xbox 360 und Apple TV) schwarz
SteelSeries Siberia 800 Gaming Headset (mit Dolby 7.1 Surround Sound, für PC/Mac, PS3/4, Xbox 360 und Apple TV) schwarz
Preis: EUR 289,00

4.0 von 5 Sternen Exzellente Klangqualität, durchdachte Bedienung, mäßiger Tragekomfort, 13. Mai 2016
Vine Kundenrezension eines kostenfreien Produkts (Was ist das?)
Das Siberia 800 von SteelSeries kommt in einem stabilen Karton, in dem es relativ aufwendig in Kunststoffschalen verstaut ist. Man findet in der Box außer der zugehörigen Basis noch ein USB-Steckernetzteil (5 V, 1.000 mA) mit Adaptern für diverse Steckdosen-Formate (natürlich auch Euro), eine Reihe von Anschluss-Kabeln (Mini-USB auf Typ A, Toslink, 3,5 mm Klinke vierpolig, USB Typ A auf Hohlstecker für den Stromanschluss) sowie eine gedruckte Schnellstart-Anleitung in Grafiken.

Die Verarbeitung von Kopfhörer und Basis ist gut. Äußerlich dominiert Kunststoff, die Geräte machen aber einen soliden Eindruck.

Das hochglänzende Gehäuse der Basis ist mit Schutzfolie abgeklebt. Sobald man diese entfernt hat, entpuppt sich der kleine Kasten als Staub-Magnet. Ansonsten ist er unauffällig. Das kleine Display (Weiß auf Schwarz) sieht gut aus und ist leicht abzulesen. Zudem lässt sich die Helligkeit in feinen Stufen einstellen. An Bedienelementen gibt es eine Kombination aus Einstellrad und Taste sowie eine separate (Zurück-) Taste. Die Anschlüsse auf der Rückseite sind sauber ausgeführt - mit Toslink-Steckern gibt es ja manchmal Probleme, das mitgelieferte Kabel rastet aber leicht und sicher ein. Eine sehr gute Idee ist die integrierte Ladebucht für den mitgelieferten Zweitakku. Einlegen und Entnehmen gehen schnell und sicher, und die Ladezustände beider Akkus (Basis / Headset) werden auf dem Display angezeigt.

Das Headset selbst wirkt massiv und ist relativ schwer. Die Auszüge zum Einstellen der Ohrmuscheln sind recht schwergängig, dafür verrutschen sie aber auch nicht so leicht. Für meinen Geschmack fällt der Anpressdruck der Ohrmuscheln etwas zu hoch aus, zumal auch die Polster recht fest sind. Dafür sitzt das Siberia 800 immerhin sicher auf dem Kopf. Wenn man sehr große oder abstehende Ohren hat, kann es Probleme mit dem relativ kleinen und flachen Innenbereich der Ohrmuscheln geben. Ansonsten ist die Abschirmung gegen Umgebungsgeräusche gut, und auch ein (nicht allzu dickes) Brillengestell ist kein Problem.

Am unteren Rand der rechten Ohrmuschel gibt es eine Taste zum Ein- und Ausschalten des Headsets selbst (lange Betätigung) bzw. des eingebauten Mikrofons (kurze Betätigung). Diese Taste ist für meinen Geschmack zu leichtgängig geraten, so dass man sie leicht versehentlich betätigt, etwa wenn man den Sitz Headsets auf dem Kopf korrigiert. Sehr gelungen ist das Einstellrad am oberen Rand, das sich gut ertasten und sicher bedienen lässt. Im Menü der Basis kann man die dadurch erreichbaren Einstellmöglichkeiten einschränken. Reduziert man hier auf eine Funktion (z.B. Eingang), ist die Verwendung besonders einfach und auch ohne Blick auf das Display der Basis möglich.

Der Akku liegt unter einem runden Deckel in der linken Hörermuschel, den man durch Drehen löst bzw. befestigt. Das ist ein bisschen fummelig, weil der Deckel eine glatte, hochglänzende Oberfläche hat und sein Einrasten nicht so deutlich fühlbar ist. Trotzdem ist das Tauschen des Akkus mit etwas Übung eine Sache von wenigen Sekunden. Da eine Akkuladung auch für sehr ausgedehnte Sessions genügt, wird hektisches Tauschen kaum erforderlich.

Die Installation am (Windows-) PC ist denkbar einfach. Nach Anschluss an eine USB-Buchse wird der Treiber automatisch installiert (hier getestet mit Windows 7 und 10, jeweils 64 Bit). Dabei muss allerdings die entsprechende Eingangsquelle an der Basis ausgewählt sein. Danach erscheint das Siberia 800 als USB-Lautsprecher und -Mikrofon. Gemäß Schaubild in der Anleitung soll man auch bei Verbindung über USB zusätzlich das Netzteil anschließen. Zumindest an meinen PCs ist das nicht erforderlich, d.h. es genügt, die Basis per USB anzuschließen, ohne separate Stromversorgung. Offenbar zieht die Basis ihren Strom sogar bevorzugt über den USB-Anschluss.

Schaltet man die Basis auf eine andere Eingangsquelle um, verschwindet auch das entsprechende Audiogerät aus der Systemsteuerung. So kann man beispielsweise zwischen USB- und Toslink-Verbindung wechseln, ohne am PC etwas umschalten zu müssen.

Irritierenderweise wird auf der Verpackung auf die PC-Software SteelSeries Engine 3 verwiesen. Im Gegensatz zu einigen anderen Siberia-Headsets wird das 800 nämlich von dieser Software gar nicht unterstützt. Wer also hofft, darüber die Einstellungen der Basis noch komfortabler vornehmen zu können oder gar weitere Einstellmöglichkeiten zu finden, wird enttäuscht.

Die Klangqualität als Kopfhörer ist ausgezeichnet und auch für gehobene Ansprüche geeignet. Sehr gut gelöst ist die Möglichkeit, eigene Equalizer-Presets anzulegen und frei zu benennen. Für ein ausgewogenes Klangbild bei Musikwiedergabe habe ich ein Preset angelegt, bei dem ich den unteren Mitten- bzw. oberen Bassbereich etwas abgesenkt und die Höhen etwas angehoben habe. Die erreichbare Lautstärke ist für meine bisherigen Anwendungsfälle mehr als ausreichend, auch ohne den Equalizer für eine allgemeine Pegelanhebung zu "missbrauchen".

Die Qualität des Mikrofons ist für eine Live-Verständigung vollkommen ausreichend. Der Klang ist etwas matt, Sprache aber sehr gut verständlich. Störgeräusche beschränken sich auf ein leises Hintergrundrauschen. Um Ploppen zu vermeiden, empfiehlt es sich, das Mikrofon nur so weit auszuziehen, dass es noch zwei Finger breit Abstand vom Mundwinkel hat - die Lautstärke wird dadurch kaum beeinträchtigt. Eine schicke, aber nur mäßig nützliche Angelegenheit ist die in das Mikrofon integrierte rote LED-Beleuchtung, die bei Stummschaltung aktiv wird. Für den Träger selbst ist sie bei korrekter Positionierung kaum wahrzunehmen. Und wenn man im Kopfhörerbetrieb das Mikrofon abschaltet, um Störgeräusche zu vermeiden, leuchtet diese LED durchgehend.

Unpassend ist aus meiner Sicht die vollmundige Werbung mit Mehrkanalton ("7.1") per Dolby Digital, auch auf der Verpackung. Vergleichbares findet man zwar auch bei Mitbewerbern wie Creative oder Turtle Beach, es wird dadurch aber nicht weniger irreführend. Als Käufer sollte man sich im Klaren sein, dass eine räumliche Abbildung mit zwei Schallwandlern höchstens sehr eingeschränkt möglich ist. Daran ändert es auch nichts, dass die Basis des Siberia 800 mehrkanaliges Dolby Digital versteht. Im direkten Vergleich zwischen per Bitstream nativ zugespieltem Material in DD 5.1 und einer auf Zweikanal-PCM herunterrechneten Version konnte ich jedenfalls keine nennenswerten Unterschiede hören.

Umgekehrt bedeutet es also auch keine wirkliche Einschränkung, dass das Siberia 800 unter Windows gar nicht erst als Mehrkanal-, sondern als Zweikanal-Gerät erkannt wird. PC-Anwendungen oder Spiele, die in der Lage sind, Mehrkanalton auszugeben, brauchen das am Siberia 800 also gar nicht erst versuchen.

Ein Gimmick von fraglichem Nutzen ist auch die Dolby-Klangaufbereitung, die man an der Basis zuschalten kann. Damit wird das Klangbild im Wesentlichen etwas fetter und dumpfer. Ähnliches kann man auch durch den Equalizer bewirken. Leider gehört es für die Hersteller von Gaming-Headsets offenbar zur Folklore, mit fragwürdigen Sound-Features zu werben. Das hätte das Siberia 800 gar nicht nötig.

Bei digitaler Zuspielung ist die Klangqualität unabhängig davon, ob man über USB oder Toslink geht. Ich habe am PC durch Hin- und Herschalten unmittelbar verglichen. Gleichbleibend guter Klang über alle Eingänge ist nicht selbstverständlich - das konnte ich vor einigen Monaten bei einem Elite 800 von Turtle Beach erleben.

Die Reichweite der Funkverbindung entspricht ungefähr derjenigen einer guten Bluetooth-Verbindung, d.h. ein großes Zimmer oder eine kleine Wohnung werden abgedeckt, aber wenn ich z.B. in unserem Haus ein Stockwerk tiefer gehe, gibt es Verbindungsabbrüche. Auf kürzere Entfernungen konnte ich bisher weder Verzögerungen der Wiedergabe (Latenzen) wahrnehmen, noch gab es Störungen oder Aussetzer in der Tonübertragung.

Leider bringt das Siberia 800 keine Bluetooth-Konnektivität mit. Das ist schade, denn damit könnte man das Headset kabellos an einem Smartphone betreiben, idealerweise sogar ohne die Basis. Die Nutzbarkeit an Mobilgeräten beschränkt sich also auf den Anschluss per 3,5 mm Klinkenstecker.

Der Stromverbrauch der Basis selbst beträgt nur etwa 1,7 Watt, inklusive Netzteil. Sie darf also ruhig dauerhaft am Strom bleiben.

Fazit

Das Siberia 800 ist ein durchdachtes, solides Headset mit sehr guter Klangqualität. Das Bedienkonzept ist gut gelungen und enthält viele nützliche Details. Nicht ganz optimal ist aus meiner Sicht der Tragekomfort.

Ansonsten ist es etwas schade, dass das Gerät kein Bluetooth versteht, auch wenn das für ein Gaming-Headset nicht zu den Kernanforderungen gehört.


Suncase ECHT Ledertasche Leder Etui *Slim-Edition* für Samsung Galaxy S7 Edge (mit Rückzugsfunktion und Magnetverschluss) cognac
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Wird angeboten von Favory-Shop
Preis: EUR 16,90

2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Perfekte Wahl, wenn weder Bumper noch Klapp-Hüllen in Frage kommen, 26. April 2016
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Seit meinem ersten Smartphone habe ich immer wieder die Lederhüllen von Suncase gekauft und war damit immer sehr zufrieden. Zwischenzeitlich, etwa beim Galaxy S4 und S5, habe ich auch Gummi-Bumper plus Displayschutzfolien verwendet, aber beim S7 edge wäre es schade um die Optik, und bei Schutzfolien gibt es Probleme mit dem gebogenen Displayrand. Also wieder Suncase.

Das Leder ist fest und solide, die Verarbeitung nahezu perfekt. Die Nähte sind sehr sauber ausgeführt und an den Enden verschweißt. Innen schützt weiches Vlies den wertvollen Inhalt. Die Rückzugsfunktion hat bei dieser Ausführung einen Gummizug, so dass die Lasche nicht unnötig herumschlackert, wenn das Smartphone draußen ist. Extrem praktisch finde ich den Magnetverschluss. Er macht nicht so viel Krach wie ein Klettverschluss, verschleißt nicht so schnell, man bleibt nirgendwo hängen und kann die Hülle mit einem Fingerschnippen schließen. Das Gerät wird trotzdem gut genug vor Herausrutschen geschützt. Übrigens schien mein Exemplar zunächst etwas zu weit zu sein, denn das S7 egde rutschte fast von selbst heraus. Das legte sich aber nach kurzer Zeit völlig - das Leder musste sich erst an die Form des Geräts anpassen.

Bei der Variante "cognac" ist die Lederoberfläche empfindlich gegen Kratzer. Das liegt aber in der Natur des Materials und gehört dazu.

Fazit

Von allen derartigen Lederhüllen, die ich bisher hatte (nicht nur Suncase), ist diese die beste.


Samsung Galaxy S7 EDGE Smartphone (5,5 Zoll (13,9 cm) Touch-Display, 32GB interner Speicher, Android OS) gold
Samsung Galaxy S7 EDGE Smartphone (5,5 Zoll (13,9 cm) Touch-Display, 32GB interner Speicher, Android OS) gold
Wird angeboten von EU Digital
Preis: EUR 670,00

13 von 19 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Insgesamt sehr überzeugend, 26. April 2016
Vine Kundenrezension eines kostenfreien Produkts (Was ist das?)
Auftritt

Das Galaxy S7 edge kommt in einer stabilen Box, die von einer magnetischen Klappe geschlossen gehalten wird. Das ist praktischer als die fummeligen Deckel früherer Galaxy-S-Verpackungen. Für sich genommen ist das unwichtig, zeigt aber, dass Samsung am Nutzererlebnis feilt.

In der Schachtel findet man außer dem Gerät selbst das übliche USB-Steckernetzteil (2.000 mA, 5 V), ein Micro-USB-Kabel, einen OTG-Adapter (Stecker Micro-USB, Buchse USB Typ A) sowie ein Headset in einer Transport-Box aus Kunststoff. Diese Zubehörteile sind weiß. Ansonsten liegt noch ein kleines Werkzeug aus Metall zum Auswerfen der Karten-Schublade am Gehäuserand bei.

Der optische Eindruck nach dem Auspacken ist ausgezeichnet - sobald man die Schutzfolien sowie einen rückseitigen Aufkleber mit IMEI und Seriennummer entfernt hat. Die Variante in Gold (Box: "Gold Platinum") sieht zu meiner positiven Überraschung recht elegant aus und nicht so protzig wie befürchtet. Die Farbe ist blasser und weniger gelblich als die von Gelbgold - es ist eher ein heller Bronze-Ton.

Die Verarbeitung meines Exemplars ist nahezu perfekt und dürfte auch pingelige Personen zufrieden stellen. Samsung nähert sich allmählich appleartigen Spaltmaßen. So ist etwa die metallene Karten-Schublade sehr exakt gearbeitet, inkl. der Aussparungen für Nano-SIM- und MicroSD-Karte. Bei meinem Exemplar sitzt sie komplett einschoben zwar einen Millimeterbruchteil zu tief im Gehäuse, das fällt aber nicht auf. Und wenn man ganz genau hinsieht, ist die winzige Ritze um den Home-Button nicht an allen Seiten exakt gleich breit. Das war es dann aber auch schon. Wenn noch mehr Präzision den Kaufpreis weiter steigern würde, sollte Samsung lieber bei diesem Qualitätsniveau bleiben.

Die Oberfläche der Rückseite besteht ebenso wie die über dem Display aus Glas ("Corning Gorilla Glass 4"). Das sieht zwar schick aus und bringt eine gute Kombination aus Glanz und Unempfindlichkeit. Es macht das S7 edge allerdings auch sehr glatt. Wenn man sehr trockene Hände hat, muss man vorsichtig hantieren. Das Gerät ohne Hülle mal eben auf dem Schoß abzulegen ist riskant.

Die abgerundeten Display-Ränder sind definitiv ein Hingucker. Der Mehrwert in der Nutzung hält sich allerdings mit den Nachteilen die Waage (dazu später mehr). Das ahnt man bereits, wenn man sich im Vorfeld auf die (vergebliche) Suche nach einer guten Display-Schutzfolie macht, die auch die Ränder abdeckt. Ich habe mich entschieden, stattdessen ausschließlich eine stabile Schutzhülle aus Leder zu verwenden.

Die Wasserdichtigkeit sieht man dem Gerät zwar nicht an, aber sie ermöglicht mir doch in einigen Situationen eine entspanntere Handhabung.

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Inbetriebnahme und Bedienung

Das Einlegen von Nano-SIM- und MicroSD-Karte ist schnell erledigt. Beide werden in derselben Schublade untergebracht.

Für den Umzug von meinem Note 3 habe ich zunächst die Möglichkeit genutzt, dessen per Google-Sicherung gespeicherte Einstellungen auf das S7 edge zurückzuspielen. Ebenfalls verwendet habe ich die Samsung-App SmartSwitch, die auf der 7er Generation vorinstalliert ist und auf älteren Geräten aus Google Play nachinstalliert werden kann. Die für SmartSwitch erforderliche Verbindung kann per NFC automatisch hergestellt werden, wenn man entsprechend ausgerüstete Geräte Rücken an Rücken hält. Das ist schon sehr bequem gelöst.

Der OTG-Adapter erlaubt (wie dieser oder dieser), das S7 edge als USB-Host zu verwenden. Das kann ebenfalls helfen, Daten von anderen Smartphones zu übertragen. Ansonsten ermöglicht der Adapter die Verwendung von USB-Sticks und weiterem USB-Zubehör.

Das Gros meiner Daten habe ich allerdings am PC von MicroSD zu MicroSD umkopiert, weil das für mich am einfachsten und schnellsten ging. Im S7 edge verwende ich eine 64 GB PRO von Samsung, die derzeit noch günstiger ist als der Nachfolger (PRO+) und kaum schlechter. Erwartungsgemäß sind mit der Karte bisher keine Probleme aufgetreten.

Durch die heruntergezogenen Displayflanken darf man beim entsperrten S7 edge seitlich nicht so beherzt zufassen, weil man sonst ungewollte Aktionen auslöst. Zum seitlichen Halten - etwa um jemandem ein Foto im Vollbild zu zeigen - fasst man am besten mit den Fingerspitzen am äußersten Rand an. Ohne Hülle habe ich das Gefühl, das S7 edge immer ein bisschen wie ein rohes Ei behandeln zu müssen. Das hat sich auch nach einigen Tagen noch nicht vollständig gelegt. Alternativ kann man einen Gummi-Bumper verwenden - damit wäre die elegante Optik des Geräts natürlich dahin.

Wo ich grade am Meckern bin, muss ich noch erwähnen, dass der Touchscreen zwar insgesamt sehr gut reagiert, aber im Bereich der abgerundeten Seiten gelegentlich zickt. Probleme habe ich hier am ehesten, wenn meine Finger absolut trocken sind. Das Aktivieren kleiner Controls im Randbereich (z.B. äußerer Felder der Tastatur) gelingt dann nur mit den Daumen gut. Wer hier gerne die Zeigefinger nutzt, kommt leicht ins Stocken.

Die seitlichen Hardware-Buttons am Gehäuse sind sehr gut zu ertasten und arbeiten tadellos. Ebenso wie der Home-Button, der beim Betätigen allerdings arg laut knackt. Die Sensor-Buttons links und rechts vom Home-Button sind für meinen Geschmack etwas zu sensibel und werden beim Hantieren mit dem Gerät ebenfalls leicht versehentlich betätigt.

Der Fingerabdruck-Sensor arbeitet gut. Anfängliche Probleme habe ich gelöst, indem ich meinen rechten Daumen separat unter verschiedenen Bedingungen registriert habe. Nun klappt das Entsperren in jeder Situation zuverlässig und blitzschnell.

Die Eingriffe in die Bendienoberfläche durch Samsung fallen inzwischen etwas zurückhaltender aus als bei früheren Modellgenerationen. Neu ist u.a. - als Gimmick der Edge-Version - die App-Anzeige, die man von der rechten Seite hereinwischen kann. Man kann damit Platz auf dem Startbildschirm sparen, aber es ist so natürlich etwas umständlicher, Apps aufzurufen. Die Benachrichtigungsfunktionen im Displayrand sind in der Praxis von geringem Nutzen, da sie einen aktiven Bildschirm benötigen. Mehr interessieren würde mich die Möglichkeit von Benachrichtigungen im Standby per "Always-on-Display". Diese zeigt aber nur Datum, Uhrzeit und Ladestand des Akkus an.

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Leistung

Die Systemleistung ist subjektiv hervorragend. Es kommt praktisch nie zu Rucklern oder "Bedenkzeiten" in der Bedienung. Der Unterschied der gefühlten Geschwindigkeit zu meinem Galaxy Note 3 (vor zweieinhalb Jahren immerhin ebenfalls High End) ist gewaltig. Auf die Durchführung von Benchmarks und sonstigen technischen Tests habe ich (obwohl sehr technikaffin) lieber verzichtet - denn dazu gibt es bereits mehr als genug Informationen im Netz.

Bei hoher Systemlast wird die Rückseite des S7 edge deutlich warm, vor allem im oberen Bereich auf Höhe des Samsung-Schriftzuges. Unangenehm heiß wird es zwar nicht, aber man hat schon das Gefühl, einen kleinen Taschenofen in den Händen zu halten. Für Otto Normalnutzer tritt das am ehesten während der Einrichtung auf, wenn das System stark beschäftigt ist.

Die Darstellungsqualität des Displays ist großartig und demonstriert deutlich, dass die ehemaligen AMOLED-Problembereiche inzwischen weitestgehend ausgemerzt sind. Farben in Fotos sehen sehr satt, aber nicht übertrieben aus. Weiße Flächen erscheinen auch weiß, also ohne nennenswerten Farbstich. Die Helligkeit genügt völlig, um auch bei direkter Sonneneinstrahlung alles gut erkennen zu können. Schwarzwert und Kontraste sind bei AMOLEDs ohnehin meist vorbildlich, ebenso wie die Blickwinkelstabilität. Letztere ist beim S7 edge geradezu perfekt. Auch aus sehr spitzem Blickwinkel ändern sich Farben und Kontraste praktisch nicht - beim Note 3 konnte man hier noch eine Abdunklung beobachten. Durch die weiter gesteigerte Auflösung im Vergleich zum ähnlich großen Full-HD-Display des Note 3 sieht man auch mit bloßem Auge etwas feinere Details. Das macht am ehesten bei Fotos einen Unterschied, denn Schriften, die so winzig sind, zoomt man normalerweise sowieso auf.

Die Tonqualität am analogen Kopfhörerausgang ist ausgezeichnet. Dass das auch bei High-End-Geräten leider nicht (mehr?) selbstverständlich ist, habe ich unlängst an einem Lumia 950 XL erlebt.

Der Akku gehört zu den Stärken des S7 edge. Er lädt sehr zügig, und seine Ausdauer ist für normale Ansprüche mehr als ausreichend. Am intensivsten habe ich das Gerät am Tag der Inbetriebnahme verwendet: Systemupdate durchgeführt, Daten vom Altgerät übertragen, zahlreiche Apps nachinstalliert bzw. aktualisiert, etliche Einstellungen vorgenommen, Audio- und Videowiedergabe getestet, 13 GB Musikdaten von Deezer synchronisiert... Natürlich hatte ich das Gerät nicht ständig in der Hand, aber es war für meine Verhältnisse ein überdurchschnittlicher Tag. Abends waren noch etwa 40% Akkuladung übrig. Mit dem voreingestellten Always-on-Display benötigt das S7 edge im Standby (ohne Energiesparmodus) übrigens etwa ein Prozent Akkuladung pro Stunde.

Die Lobeshymnen auf die Haupt-Kamera kann ich weitgehend bestätigen. Sie stellt extrem schnell scharf und liefert für ein Smartphone sehr beachtliche Ergebnisse. Für die JPEG-Ausgabe neigt die Elektronik gerade bei guten Lichtverhältnissen zu unnötig starkem Entrauschen und Nachschärfen. Aus den im Pro-Modus verfügbaren RAWs kann man noch um einiges mehr Details herauskitzeln. JPEGs belegen bei maximaler Auflösung (4032x3024) je nach Bildinhalt 2 bis 8 MB, typisch etwa 4 MB. RAWs (Format DNG) belegen je etwa 24 MB. Etwas schade ist, dass RAWs nur auf dem internen Speicher abgelegt werden können.

Die Qualität von Videoaufnahmen ist erwartungsgemäß ebenfalls sehr gut. Besonders gefällt mir die Möglichkeit, für butterweiche Bewegungen in Full HD mit 60 fps aufzuzeichnen. Videos in 1080p30 belegen gut 2 MB pro Sekunde (17 Mbps Video + 256 Kbps Audio), in 1080p60 etwa 3,5 MB pro Sekunde (28 Mbps Video + 256 Kbps Audio), unabhängig vom Bildinhalt.

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Fazit

Nach inzwischen anderthalb Wochen regelmäßiger Nutzung sind mir nur wenige Schwachstellen aufgefallen. Am ehesten erwähnenswert sind die Problemchen mit der Touch-Funktion des gebogenen Display-Randes. Alle übrigen Einschränkungen, etwa hinsichtlich der Griffigkeit, sind designbedingt und letzten Endes Geschmackssache. Insgesamt liefert das S7 edge eine ziemlich überzeugende Vorstellung ab. Ich hatte zuvor ein Galaxy Note 3 genutzt - hier fällt der Generations-Sprung bereits sehr deutlich aus.


Philips DVT6000 Digitales Diktiergerät mit 3 Mic Auto Zoom+, Bewegungssensor, Metallgehäuse, Micro-USB-Anschluss,  4 GB interner Speicher, Li-Polymer-Akku, MP3, Plug and Play, Win/Mac/Linux, Silber
Philips DVT6000 Digitales Diktiergerät mit 3 Mic Auto Zoom+, Bewegungssensor, Metallgehäuse, Micro-USB-Anschluss, 4 GB interner Speicher, Li-Polymer-Akku, MP3, Plug and Play, Win/Mac/Linux, Silber
Preis: EUR 114,03

4.0 von 5 Sternen Gute Audioqualität, umfassende Funktionen, 17. April 2016
Vine Kundenrezension eines kostenfreien Produkts (Was ist das?)
Das Diktiergerät DVT6000 von Philips kommt in einem schlichten Karton mit Sichtfenster, in dem man außer dem eigentlichen Gerät noch ein Paar einfache In-Ears, ein kurzes Micro-USB-Kabel und eine gedruckte Schnellstart-Anleitung in Symbolen in Form eines kleinen Faltblattes findet. Eine detaillierte Gebrauchsanweisung kann man sich von der Hersteller-Webseite oder direkt von Artikel-Seite hier auf Amazon.de herunterladen. Die Bedienelemente und das Menü des DVT6000 sind aber so übersichtlich und selbsterklärend gestaltet, dass eine separate Anleitung kaum benötigt wird.

Die dunkelgrauen Gehäuseschalen bestehen aus dünnwandigem Metall, der Rest des Gehäuses aus Kunststoff. Das Gerät ist leicht und liegt gut in der Hand. Die Verarbeitung ist nicht überragend exakt, aber für die Preisklasse angemessen. An meinem Exemplar funktioniert die Taste INDEX/[Ordner] nicht besonders gut - sie hat kaum einen spürbaren Druckpunkt. Der Schieber zum Ein- und Ausschalten ist zu schwergängig ausgefallen und nur mit einem Fingernagel sicher zu bedienen. Die übrigen Bedienelemente funktionieren gut.

Eingeschaltet wird das Gerät durch kurzzeitiges Herunterziehen des entsprechenden Schiebeschalters links am Gehäuse. Nach etwa vier Sekunden ist es einsatzbereit.

Das farbige Display löst für heutige Verhältnisse recht grob auf, für den Einsatzzweck genügt es aber völlig.

Der integrierte Lautsprecher liefert einen klaren Ton ohne nennenswerte Bassanteil, vergleichbar etwa mit einem ordentlichen Smartphone-Lautsprecher. Zum Abhören von Sprachaufnahmen, Radio- oder Musikwiedergabe ohne besondere Ansprüche ist er gut geeignet.

Die Qualität der Aufnahmen an sich ist sehr gut, sowohl auf kurze Distanzen als auch in größeren Räumen. Aufzeichnungen klingen über den gesamten Frequenzbereich sauber und klar. Die vom Mikrofon bzw. der Elektronik verursachten Störgeräusche sind minimal. Lediglich bei Aufnahme sehr leiser bzw. weit entfernter Quellen wird ein leises Brummen als Hintergrundgeräusch hörbar. Beim Hantieren während einer Aufnahme muss man sehr vorsichtig sein, um keine Störgeräusche zu erzeugen. Nur mit etwas Fingerspitzengefühl ist es möglich, eine Aufnahme zu pausieren, ohne dass die entsprechende Knopfbetätigung als Knacken auf der Aufnahme erscheint.

Das Mikrofon hat keinen Richt-Charakter, d.h. für die Aufnahme entfernter Schallquellen sollte die unmittelbare Umgebung des Geräts still sein. Mit der Funktionstaste F1 unter dem Display kann man zwischen sieben Presets für unterschiedliche Aufnahmesituationen umschalten. Die Taste F2 daneben dient zum Einstellen der Kompressionsqualität. Die voreingestellte MP3-Datenrate von 96 Kbps ist zwar für Diktate völlig ausreichend, für gute Audioqualität ohne deutlich hörbare Artefakte sollte man aber mindestens 192 Kpbs wählen oder gleich unkomprimiert in WAV aufzeichnen. Auch damit sind mehrere Stunden Aufnahme im internen Speicher möglich.

Bei Anschluss an einen PC per USB erscheint der interne Speicher als Laufwerk mit Namen "PHILIPS". Darauf legt das Gerät eine kleine Ordnerstruktur an, mit einem Ordner MUSIC sowie vier Unterordnern A bis D unter VOICE. In das Verzeichnis MUSIC kann man z.B. abzuspielende MP3-Dateien kopieren. Alle fünf Verzeichnisse kann man für Aufnahmen auswählen. Formatieren des Speichers löscht auch sämtliche Systemeinstellungen. Eine ggf. eingesteckte MicroSD-Karte erscheint per USB als separates Laufwerk, ähnlich wie bei Anschluss über einen SD-Kartenleser. Um sie nutzen zu können, muss man im Menü explizit darauf umstellen.

Die Wiedergabequalität auch von Musik-MP3s ist ausgezeichnet, die maximale Lautstärke am Kopfhörer-Ausgang recht hoch. Auch das UKW-Radio funktioniert sehr gut. Zum Mitschneiden einer laufenden Sendung drückt man einfach auf den Aufnahme-Button.

Der Akku wird zügig geladen und ist recht ausdauernd. Für besonders lange Sessions besteht die Möglichkeit, das DVT6000 an einem USB-Netzteil oder einer Powerbank zu betreiben.

Fazit

Das DVT6000 liefert eine sehr gute Aufnahmequalität und bietet umfassende Funktionen, inklusive UKW-Radio und Wiedergabe von MP3-Dateien. Die äußere Verarbeitung des Geräts ist nicht optimal, geht aber in Ordnung.


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