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Rezensionen verfasst von
Telorion

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Lissi und der wilde Kaiser
Lissi und der wilde Kaiser
DVD ~ Michael "Bully" Herbig
Preis: EUR 6,79

8 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ich habe gelacht!, 15. Mai 2008
Rezension bezieht sich auf: Lissi und der wilde Kaiser (DVD)
Ja, bei Komödien ist das so eine Sache: die einen finden es lustig, die anderen eben nicht. Den Humor der breiten Masse zu treffen ist quasi ein Ding der Unmöglichkeit, zumal bei einem Animationsfilm auch allein dies manche mögen und manche eben nicht. Eine neutrale Bewertung wird somit denkbar schwierig und auch ich nehme mich hier nicht aus.

Von mir gibts deswegen glatte 5 Sterne. Warum? Ich habe oft gelacht, nicht nur geschmunzelt sondern richtig gelacht. Und genau das erwarte ich von einer Komödie: sie soll mich zum lachen bringen. Die Gags kommen wirklich am laufenden Band und keineswegs ist alles lustig, aber bei dem Tempo muss man sich nicht lange über eine unlustige Stelle grämen. Die Dialoge sind auffallend knackig und auf den Punkt gebracht, der Stil der Bullyparade ist selbstverständlich nicht zu übersehen oder vielmehr zu überhören. Nicht zuletzt auch durch wunderbares Voiceacting wird dem Ganzen eine gehörige Portion Witz aufgesetzt. Die Handlung ist komplett chaotisch. Aber mal ehrlich: wer erwartet bei einem solchen Animationsfilm eine gut durchdachte, solide Handlung? Und trotz allem Chaos ist beständig ein roter Faden zu merken und das ist das Wichtigste und zugleich auch die große Kunst: bei aller Komik nicht die grundsätzliche Linie zu verlieren.

Technisch gesehen ist der Streifen ein Meisterwerk. Klare, gestochen scharfe Bilder, wunderbare Farbkontraste (ja ja, nicht jeder mag den Comikstil) und passende Musik dazu. Dazu kommt noch eine gekonnte Inszenierung und toller Schnitt. Allein deswegen war ich von dem Film als deutsche Produktion sehr begeistert.

"Lissi und der wilde Kaiser" ist sicherlich kein Oberknüller, aber mit den ganzen Negativ-Rezensionen wird ihm definitiv Unrecht getan. Wer den Film halbwegs neutral beurteilen würde, müsste zwischen 2 und 4 Sterne vergeben. Aber mit zahlreichen 1-Stern-Bewertungen kommt der Film in ein völlig falsches Licht. Was habt ihr erwartet? "Findet Nemo 2" ?


War
War
DVD ~ Jet Li
Preis: EUR 7,31

4 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Trotz Staraufgebot leider nichts geworden, 15. Mai 2008
Rezension bezieht sich auf: War (DVD)
Eher enttäuschend und auf langweilige Art und Weise kämpfen sich Jet Li und Jason Statham durch die abgedroschene Handlung. Während Statham noch recht gut schauspielert, bleibt Jet Li deutlich hinter seinen Möglichkeiten. Li kann mittlerweile wesentlich mehr, wird aber aufgrund der Story zur Eintönigkeit verdammt. Die Handlung versucht sich auf einen gut durchdachten Hintergrund zu stützen, fällt aber leider ins Leere. Die Erzählweise und Inszenierung vermitteln nicht das nötige Feeling, um hier den Tiefgang zu erzeugen, den man sich wohl gewünscht hätte. Daher verpufft auch der Schluss im Nichts und zurück bleibt ein Action-Streifen, der trotz Staraufgebot nichts geworden ist.


Das Leben der Anderen
Das Leben der Anderen
DVD ~ Martina Gedeck
Preis: EUR 5,97

97 von 107 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Großartiger Film, 8. Mai 2008
Rezension bezieht sich auf: Das Leben der Anderen (DVD)
Bei so vielen bisherigen Rezensionen macht es für mich nur noch Sinn, ein kurzes Statement abzugeben, wie ich den Film empfunden habe. Ich möchte vorweg schicken, dass ich deutschen Filmen grundsätzlich skeptisch gegenüberstehe. Ich kann mir nicht helfen, aber ich mag die allermeisten einfach nicht: einfältige, von Blockbustern billig abgekupferte Drehbücher, langweilige Inszenierung - all das schreckt mich meist sofort ab. Aber ich lasse mich gern eines Besseren belehren und bin von "Das Leben der Anderen" unglaublich überrascht.

Für mich ist "Das Leben der Anderen" einer der besten deutschen Filme, die ich je gesehen habe. Ich bin kein DDR-Stasi-Geschichts-Experte und kann daher nicht beurteilen, ob die Darstellung der Stasi etc. gut, schlecht, kitschig, falsch oder richtig ist. Ich bin so ziemlich neutral an den Film herangegangen und das war genau richtig. Mit bestem Feingefühl inszeniert und produziert fängt der Film die Tätigkeiten der Stasi ein. Die Kameraführung, Schnitt sowie Farbkontraste und musikalische Untermalung (alles Dinge, die ich sonst bei den meisten deutschen Produktionen denkbar schlecht finde) sind hier hervorragend. Da wurde alles richtig gemacht, ohne aus dem Film einen Hollywood-Thriller zu machen. Nein, man bleibt auf dem Boden der Tatsachen und könnte glatt denken, der Film basiere auf wahren Begebenheiten. Schauspielerisch kann man hier ebenfalls nur loben. Jeder spielt mit absoluter Glaubwürdigkeit und Intensität seine Rolle. Am besten hat mir Ulrich Mühe gefallen, der von der Ausstrahlung her an Kevin Spacey erinnert.

"Das Leben der Anderen" ist ein erstklassiger Film, der zum Nachdenken und Diskutieren anregt. Selbsternannte Geschichts-Experten werden mit Sicherheit an einigen Dingen etwas auszusetzen haben, aber das ist bei jedem Historien-Film der Fall. Ich als Laie wurde bestens unterhalten, auch wenn die Stimmung des Films (gewollt) über die volle Länge beklemmend war. Anfangs habe ich noch aufgrund der Länge eine gewisse Langatmigkeit befürchtet, doch "Das Leben der Anderen" bleibt spannend bis zum schönen, stimmungsvollen Schluss. Ich würde mir noch viel mehr solcher hochwertigen deutschen Produktionen wünschen!
Kommentar Kommentare (13) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Sep 5, 2015 4:22 PM MEST


Schwerter des Königs - Dungeon Siege [Special Edition] [2 DVDs]
Schwerter des Königs - Dungeon Siege [Special Edition] [2 DVDs]
DVD ~ Jason Statham
Wird angeboten von rezone
Preis: EUR 5,89

34 von 50 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Ganz schwache Leistung, 6. Mai 2008
Mit dem Computerspiel "Dungeon Siege" versuchte sich Regisseur Uwe Boll an einem Fantasy-Streifen. 70 Millionen Dollar hat die Produktion gekostet, jedoch hat sich der Aufwand keinesfalls gelohnt: gerade mal 10,9 Millionen Dollar brachte der Film weltweit wieder ein und wer ihn gesehen hat, weiß warum das so ist. "Schwerter des Königs - Dungeon Siege" anzuschauen ist ein Wechselbad der Gefühle. Nicht weil die Story das vermittelt, sondern weil der Film von tatsächlich sehr schönen, gelungenen Szenen auf einen Schlag wirklich absolut billig und B-Movie-Mäßig wird. Unterm Strich krankt es an allen Ecken und Enden. Das größte Manko welches der Film hat ist das fehlende Feeling, die transportierte Atmosphäre, der Hauch einer anderen, fremdartigen Welt. Der Beginn ist noch halbwegs vielversprechend, doch was recht schwach begann lässt im Laufe der Zeit auch noch stark nach.

Und ich habe es wirklich versucht. Ich habe es wirklich versucht, den Film nicht mit einem gewissen epochalen, grandiosen Fantasy-Dreiteiler zu vergleichen. Doch "Schwerter des Königs" erinnert von der Machart her derart oft daran, dass ein Vergleich sich geradezu aufdrängt. Und da schneidet Bolls Fantasyhappen natürlich denkbar schlecht ab. Das mag auch der Grund sein, weshalb der Film einfach nicht angekommen ist.

Die gesamte Storyline ist holprig, arg konstruiert und langweilt mit banalen Dialogen. Die Inszenierung ist wie bereits erwähnt stellenweise recht ansehnlich, dafür aber an andere Stelle denkbar billig und einfach schlecht. Jason Statham spielt enttäuschend: er hat zwar den Look für die Figur des "Farmer", allerdings bleibt er so emotionslos wie der gesamte Film. Wenn beispielsweise ein Vater das Grab seines Kindes zuschaufelt und anschließend davor verweilt hat das für mich völlig anders auszusehen. So sitzt Farmer scheinbar teilnahmslos und desinteressiert am Grab seines doch ach so geliebten Sohnes und macht sich anschließend sofort an die Verfolgung der Entführer seiner Frau - setzen, sechs!

Die musikalische Untermalung ist alles andere als glanzvoll, sie ist halt da und das war es auch schon. Die Kämpfe sind dafür durchaus ansehnlich. Die Schlachten haben mir hier wesentlich besser gefallen, als die Duelle. Bei den Schlachten hat für meinen Geschmack der Schnitt absolut gepasst und es waren auch überraschenderweise einige gute Würfe ("Ringen am Schwert") zu sehen. Das bekommt man sonst nicht präsentiert. Dafür wurde bei den Duellen auf das altbewährte Hollywood-Gefuchtel mit Posen zurückgegriffen - nun ja. Bei jeglichen Kämpfen kommt man völlig ohne Blut aus, was den Schlachten jegliche Härte nimmt und ein beschönigtes Bild von einer "sauberen" Schlacht mit Platz für Heldentaten etc. darstellt. Das fand ich ganz schwach. Nicht dass ich auf blutrünstiges Gemetzel stehe aber so ist es geradezu lachhaft, wie sich Farmer und Konsorten wie frisch geföhnt durch die Reihen der Krugs schlagen.

Die Schauspielerei hält sich nicht nur bei Statham in Grenzen sondern ist bei keinem wirklich gelungen. Dennoch erwähnenswert sind Ray Liotta als böser Magier Sarum... ähm Gallian und Matthew Lillard als überheblicher, arroganter Prinz Fallow. Lillard hat mir von der schaupielerischen Leistung am besten gefallen, was aber auch daran liegen mag, dass Lillard einfach wie geschaffen für solche "durchgeknallten" Rollen ist. Hier wurde also bestens besetzt. Der Rest der Crew hat zwar Rang und Namen, wird aber von der dürftigen Story und der holprigen Erzählweise jeglicher Möglichkeit beraubt.

Was bleibt als Fazit? Sehenswert ja oder nein? Wer sich auf seichtes Popcornkino einstellt und ohne große Erwartungen an den Film herangeht wird noch halbwegs gut unterhalten, diejenigen mit Anspruch an Handlung, Darstellung und Inszenierung werden sich wohl eher enttäuscht durch die zwei Stunden Film quälen.

Ach das hätte ich noch fast vergessen: Kuriositäten dürfen natürlich auch nicht fehlen. Geradezu peinlich-lächerlichen "Schlachtfeld-Ninja" die in hübscher Synchronität die Orks...räusper...Krugs niedermähen (in Anlehnung an die Elben in HdR nur wesentlich schlechter); Farmer hat laut Aussage im Film über 30 Jahre als Bauer verbracht und ist dennoch ein grandioser Schwertkämpfer mit einem atemberaubendem Gespür für den Zweikampf (na das nenne ich mal Naturtalent! Vielleicht sollte ich mich mehr mit dem Ackerbau beschäftigen, statt regelmäßig zu trainieren...), eine völlig unlustige Szene bei der Überquerung einer Schlucht an einem Seil (der ganze Film hat einen Hauch des Komödiantischen, warum also auch noch einen Gag einbauen, zumal der auch noch völlig humorfrei ist...). Hatte ich erwähnt, dass Farmer eigentlich der verlorene Königssohn ist und die Thronfolge antritt? Hm, das ist doch dann im Grund genommen die Rückkehr des...nein, ich höre jetzt auf damit!
Kommentar Kommentare (4) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Dec 2, 2008 7:13 PM CET


Kein Titel verfügbar

1 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Langweilige, seichte Unterhaltung, 27. April 2008
Wenn ich mir die bisherigen Rezensionen durchlese glaube ich fast, ich habe einen anderen Film gesehen, denn "Die Todeskandidaten" war in meinen Augen denkbar langweilig und stupide. Die Idee ist nicht neu und sie wurde zudem auch noch recht einfältig umgesetzt. Anfänglich noch recht vielversprechend flacht der Film sehr schnell ab. Krampfhaft wurde versucht, der Handlung moralischen Tiefgang vor brutalem Hintergrund zu verleihen. Das mag durchaus nicht verwerflich sein, doch hier ist es überhaupt nicht gelungen. Es langweilt, die vermeintlichen knallharten Schwerverbrecher in langweiligen Dialogen als zartbesaitete Softies darzustellen. Es wirkt so als hätte man sich nicht entscheiden können, ob es nun ein Drama wird oder ein Action-Streifen.

Die Inszenierung ist nicht sonderlich einfallsreich und offenbar galt das Motto: je rasanter der Schnitt, desto besser die Action. Die Geschehnisse auf der Insel, auf der die Todeskandidaten ums Überleben kämpfen, sind arg konstruiert und unplausibel. Man hat das Gefühl, als bestünde die Insel nur aus drei Örtlichkeiten, und deswegen laufen sich die Schwerverbrecher auch alle Nase lang über den Weg. Zum Schluss wird nicht nur das übliche Action-Ende aus dem Lehrbuch gewählt sondern auch noch ein klischeehaftes Happy-End für Jack Conrad (Steve Austin). Alles in Allem ist "Die Todeskandidaten" ganz seichte Unterhaltung und unterm Strich eher enttäuschend.


An American Crime
An American Crime
DVD ~ Ellen Page
Preis: EUR 8,19

5 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Das schrecklichste Verbrechen im Staat Illionis, 27. April 2008
Rezension bezieht sich auf: An American Crime (DVD)
"An American Crime" geht dem Zuschauer wesentlich mehr unter die Haut als blutrünstige Folter-Streifen wie "Saw" oder "Hostel". Auf einer wahren Begebenheit basierend wird hier das Martyrium des sechszehnjährigen Mädchens Sylvia geschildert, die mit ihrer Schwester bei einer Gastfamilie untergebracht sind. Die Eltern, Schausteller von Beruf, können so ungestört eine Jahrmarktstour mitmachen doch was sie ihren Töchtern und vor allem Syliva damit zumuten wussten sie vorher freilich nicht.

Der Film hat etwas pragmatisches, dokumentarisches. Im Rahmen der Gerichtsverhandlung gegen die Angeklagte Gertrude Banieszewski (sehr glaubwürdig gespielt von Catherine Keener) werden die unfassbaren Geschehnisse in Rückblenden erzählt. Es beginnt harmlos, der erste Anschein nach ist alles in Ordnung und das ist auch der Grund gewesen warum Betty und Lester Likens ihre Töchter bei der alleinerziehenden Mutter Gertrude unterbringen. Doch wo die Mädchen da hineingeraten sind erfahren sie erst nach einiger Zeit. Gertrude, hoffnungslos überfordert von der Armut, ihrer Lebenssituation und den vielen Kindern (sechs eigene und die Likens-Töchter) reagiert auf Verstöße vor allem von den Gastkindern sehr aggressiv. Ihre Bestrafungen, durchgeführt vor den Augen aller Kinder, eskalieren immer mehr und sind im Punkto menschlicher Grausamkeit kaum zu übertreffen. Die eher dezente, dokumentarische Darstellung wirkt hier wie Öl ins Feuer. Schnell wird klar, dass es sich um keinen Hochglanz-Hollywood-Film mit Happy-End handelt sondern um die Darstellung eines Verbrechens, welches als das schrecklichste Verbrechen bezeichnet wird, das im Staat Illionis stattfand.

"An American Crime" endet ohne Genugtuung für den Zuschauer: keine heroische Rache für das Martyrium von Syliva, keine Rettung in letzter Minute. Zurück bleibt die verurteilte Gertrude Banieszewski, die sich vor Gericht bezüglich der ungeheuerlichen Anschuldigungen an nichts erinnern kann. Sie wurde zu lebenslanger Haft verurteilt, kam nach 18 Jahren wieder frei und starb 1990 an Lungenkrebs.

"An American Crime" ist ein Film, der schwer im Magen liegt. Es ist unvorstellbar, dass Verbrechen wie dieses geschehen und um so besser ist es wenn so etwas nicht in der Versenkung verschwindet sondern an die Öffentlichkeit gebracht wird, um Aufmerksamkeit zu erregen. Und für Gesprächsstoff sorgt "An American Crime" allemal. Allerdings muss man dem Film emotional gewachsen sein, denn der geht einem näher als jeglicher Hardcore-Folter-Streifen.


Hitman - Jeder stirbt alleine (Extended Edition)
Hitman - Jeder stirbt alleine (Extended Edition)
DVD ~ Timothy Olyphant
Preis: EUR 5,97

9 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Beste Unterhaltung für Action-Fans, 27. April 2008
Der Film "Hitman - Jeder stirbt alleine" bedient sich einer großartigen Computerspiel-Vorlage, die geradezu danach schreit auf die Leinwand gebracht zu werden. Und Regisseur Xavier Gens leistet hier ganze Arbeit: uneingeschränkt hochwertig produziert bringt er den "Hitman" in ein gelungenes Action-Film-Format. Ähnlichkeiten zum Spiel sind zwar zu merken aber keineswegs zu überschwänglich, was dem Streifen sehr gut tut, denn wer möchte schon einen Story-Abklatsch aus den Computerspielen ansehen? Bezüglich der Handlung und der Filmdauer hätte man ruhig noch mehr ins Detail bzw. in die Länge gehen können. "Hitman" startet ohne lange Vorschweife direkt in die Hauptstory, durch die es actionhaltig im Schweinsgalopp durchgeht. Das mag vielleicht der einzige Kritikpunkt sein, dass man sich bei der Story durchaus mehr Zeit hätte lassen können. An dieser Stelle sei auch angemerkt, dass ich die "Schwertkampfszene" für völlig überflüssig und albern empfand, aber das ist reine Geschmackssache.

Timothy Olyphant passt für die Rolle nahezu perfekt und spielt "47" hervorragend. Vin Diesel wäre (wie ursprünglich geplant war) sicher auch eine gute Wahl gewesen aber mit Timothy Olyphant hat man sehr guten Ersatz gefunden. "Hitman - Jeder stirbt alleine" ist ein hochwertiger Action-Film, der bezüglich der Story ruhig noch etwas ausschweifender hätte sein können. Aber das tut der Tatsache keinen Abbruch, dass Action-Fans hier bestens unterhalten werden.


Mr. Brooks - Der Mörder in dir
Mr. Brooks - Der Mörder in dir
DVD ~ Demi Moore
Preis: EUR 6,99

1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Großartig!, 8. April 2008
Rezension bezieht sich auf: Mr. Brooks - Der Mörder in dir (DVD)
Mr. Brooks (Kevin Costner) ist ein erfolgreicher Geschäftsmann, glücklich verheiratet und seine Tochter geht auf das College. Doch Mr. Brooks ist süchtig. Süchtig nach etwas, das eine Spielsucht oder Alkoholabhängigkeit geradezu nebensächlich aussehen lässt. Mr. Brooks ist süchtig und er wird es wieder tun: töten. Nach zwei Jahren Abstinenz meldet sich Mr. Brooks Alter Ego in Form von dem Mann genannt Marshall (William Hurt) wieder und gibt der bösen Stimme in Mr.Brooks Kopf anschaulich und eindringlich Gestalt. Und da kann der sonst so gutbürgerliche Geschäftsmann nicht mehr widerstehen und mordet erneut. Jedoch begeht er einen Fehler und wird beobachtet, ja sogar fotografiert. Doch der Fotograf geht nicht etwa zur Polizei. Nein, er will den Serienkiller Mr. Brooks erpressen und ihn zwingen, gemeinsam einen Mord zu begehen. Die abgebrühte Polizistin Tracy Atwood (Demi Moore) ist Mr. Brooks schon lange auf den Fersen und wittert nun ihre Chance, den Killer dingfest zu machen. Doch Mr. Brooks ist klever und ersinnt einen eigenen Plan...

Mit "Mr. Brooks - Der Mörder in Dir" liefert der Regisseur Bruce A. Evans einen excellenten Thriller ab, der sich deutlich von der breiten Masse abhebt. Der Film geht ganz eigene Wege und bedient nicht die stereotypen Voraussetzungen für das Genre. Gleich zu Beginn ist klar, dass Mr. Brooks der Mörder ist. Gleich zu Beginn ist klar, dass Mr. Brooks in seiner Schizophrenie von seinem Alter Ego Marshall auf Schritt und Tritt begleitet und beeinflusst wird - die Verkörperung seiner Sucht und inneren Zwänge. Von vorn herein also fallen die üblichen Spannungselemente weg und der Film ist darauf angewiesen mit Darstellung, Story und unerwartetem Verlauf zu glänzen. Und genau das tut er: die Handlung ist wohl durchdacht, lässt aber auf angenehme Weise einiges im Unklaren ("Wie war ihr erster Mord?" - "Glaub mir, soviel willst Du von mir gar nicht wissen...") Kevin Costner und William Hurt sind ein Dreamteam und agieren wunderbar als Duo Infernale zusammen. Die beiden tragen den Film und glänzen mit grandioser, schaurig schöner Verkörperung der Charaktere. Demi Moore passt optisch sehr gut in die Szenerie, bleibt aber in ihrer Leistung etwas blass, aber durchaus noch vollkommen in Ordnung.

Der Schluss setzt dem Ganzen wie es das Genre erfordert die Krone auf und verleiht dem Streifen ein passendes Ende. Alles in Allem war ich von dem Film mehr als begeistert, allen voran von Kevin Costner, der in einer Rolle dieser Art wohl noch nicht zu sehen war. "Mr. Brooks" ist auf jeden Fall absolut sehenswert und kann wärmstens empfohlen werden!


Unsichtbar - Zwischen zwei Welten
Unsichtbar - Zwischen zwei Welten
DVD ~ Justin Chatwin

9 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Knapp an der Themaverfehlung vorbei, 31. März 2008
Rezension bezieht sich auf: Unsichtbar - Zwischen zwei Welten (DVD)
Es ist leider wahr: die Umsetzung des eigentlich gut gewählten Inhalts hätte besser gemacht werden können. Der Schüler Nick Powell (Justin Chatwin) ist Klassenbester, hat aber im Gegensatz zu seiner Mutter ganz andere Pläne für seine berufliche Zukunft. Jedoch kommt es zu einem folgenschweren Zwischenfall, bei dem Nick von der aus einem völlig zerrütteten Elternhaus stammenden Mitschülerin Annie zusammengeschlagen und liegt im Sterben. Annie und ihre Komplizen wollen den vermeintlichen Mord vertuschen und verstecken den leblosen Körper von Nick im Wald. Jedoch ist Nick nicht tot sondern wandelt als Geist durch die Welt. Niemand kann ihn jedoch wahrnehmen, keinem kann sich Nick bemerkbar machen - außer ausgerechnet Annie, die allmählich seine Präsenz spürt. Ein Wettlauf gegen die Zeit beginnt, denn wenn Nicks Körper nicht gefunden wird, gibt es keine Rettung mehr...

Was recht spannend klingt, ist eher mager umgesetzt worden. Vielmehr drängt sich mir bei der filmischen Umsetzung das Wort "Themaverfehlung" auf. Es wurde kein Thriller produziert sondern mehr ein Drama. Außerdem scheint die Erzählperspektive denkbar ungünstig zu sein: Nick ist die Hauptfigur welche der Zuschauer begleitet, doch sobald Nick als Geist umherwandelt, kann er quasi nicht mehr handeln und man beobachtet ihn nur, wie er Szene für Szene vergeblich versucht, etwas zu unternehmen. Das erzeugt deutlich Langeweile und der vermeintlich spannende Wettlauf gegen die Zeit kann nicht mit Nachdruck vermittelt werden. Man hat hier weiterhin offenbar auf "Sparflamme" produziert, denn dem Streifen hätten auf jeden Fall einige Special Effects gut getan, auch wenn ich ein starker Gegner von der Überladung von Computereffekten bin. Hier wäre es genau das Richtige gewesen um Nicks Geisterdasein wesentlich mehr Gestalt zu verleihen. Horror und Spannung sucht man im Grunde genommen vergebens, daher kann ich beim besten Willen nur drei Sterne vergeben. Lobenswert jedoch ist beispielsweise, dass man Nick nicht als leibhaftige Spukgestalt zurück gebracht hatte, sondern nur als "Präsenz" die im Grunde genommen nur zu erspüren ist. Dies wird von Margarita Levieva alias Annie recht gut dargestellt. Oft weiß man nicht ob sie Nick nun tatsächlich hört oder nicht. Am Schluss wird das jedoch immer deutlicher und sehr gut dargestellt.

Alles in allem ein etwas fragwürdiger Film, der meiner Meinung nach knapp an der Themaverfehlung vorbei ist. "Unsichtbar - Zwischen zwei Welten" muss man eher als Drama statt als Thriller betrachten. Musikalisch passend und schön untermalt ist er jedoch auf jeden Fall einen gemütlichen Fernsehabend wert.


The Dark
The Dark
DVD ~ Maria Bello
Wird angeboten von Eliware
Preis: EUR 7,67

1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Gute Wahl für Horror-Fans, 31. März 2008
Rezension bezieht sich auf: The Dark (DVD)
"The Dark" ist ein durchaus guter Horror-Streifen geworden, der aufgrund seiner Eigenwilligkeit etwas von der üblichen Messlatte abweicht. Die Kameraführung ist gut gewählt und setzt nicht nur die Schauspieler gut in Szene sondern fängt auch wunderbare Landschaftsaufnahmen ein. Die Story ist stellenweise etwas holprig und konstruiert, kriegt aber die Kurve und bleibt spannend bis zum Schluss. Stimmungsvoll ist "The Dark" allemal, auch wenn es nicht das "ganz große Kino" ist. Wunderbar gelungen ist z.B. die Darstellung des "Totenreiches". Das Ende hinkt ein wenig, hier hat man sich meiner Meinung nach ein wenig verzettelt. Das alternative Ende auf der DVD passt wesentlich besser, ist aber von der Story her falsch, d.h. das Original-Ende hätte inhaltlich mit dem alternativen Ende vermischt sein müssen, um nicht nur wesentlich stimmungsvoller sondern auch logisch zu sein. Aber dennoch ist "The Dark" eine gute Wahl für Horror-Fans.


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