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Rezensionen verfasst von
Telorion

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Smokin' Aces 2: Assassins' Ball
Smokin' Aces 2: Assassins' Ball
DVD ~ Vinnie Jones
Wird angeboten von MaxMedia - Home Entertainment
Preis: EUR 5,97

1 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Meilenweit vom Vorgänger entfernt, 24. März 2010
Rezension bezieht sich auf: Smokin' Aces 2: Assassins' Ball (DVD)
Der Nachfolger des sehr guten, teils skurrilen Action-Spektakels "Smokin' Aces" versagt im Grunde genommen in allen wichtigen Punkten und kann in keiner Weise an den ersten Teil anknüpfen. Eine an den Haaren herbeigezogene Story wird dem Zuschauer hingeschmissen und man versucht krampfhaft, den Streifen "abgedreht" wirken zu lassen - und scheitert dabei voll und ganz. Übrig bleibt eine vorhersehbare Handlung, billige Spezialeffekte, einfallslose Inszenierung und blutiges Geballere. Die Spannung bleibt völlig auf der Strecke, der alles auflösende Schluss bringt nichts Neues zutage und zufrieden ist man als Zuschauer nur, dass der Film nun endlich ein Ende hat. Alles in allem taugt der Streifen höchstens als seichtes Popkorn-Kino für Zwischendurch.


The Code
The Code
DVD ~ Morgan Freeman
Wird angeboten von Movie-Panel
Preis: EUR 4,19

17 von 25 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Total daneben, 24. März 2010
Rezension bezieht sich auf: The Code (DVD)
Bei "The Code" wurde so ziemlich alles falsch gemacht, was man falsch machen kann. Freeman und Banderas kämpfen sich durch die völlig spannungsfreie und unoriginelle Story, Banderas ist für den Charakter "Gabriel" (junger, heißblütiger Dieb) mittlerweile viel zu alt und wirkt unglaubwürdig. Mit langweiliger Inszenierung und einschläfernden Dialogen quält sich die Handlung über die Zeit und verleitet den Zuschauer entweder zum Einschlafen oder vorspulen. Das ziemlich vorhersehbare Ende mit einer mittlerweile all zu bekannten Auflösung kann den Streifen nicht mehr retten, sondern versetzt ihm quasi den Todesstoß. Ich bin mir noch nicht einmal sicher, ob sich eingefleischte Fans von Freeman und/oder Banderas mit "The Code" einen Gefallen tun würden. Fazit: alles andere als empfehlenswert!


CARGO - Da draußen bist du allein (Special Edition, 2-Disc-Set)
CARGO - Da draußen bist du allein (Special Edition, 2-Disc-Set)
DVD ~ Anna Katharina Schwabroh
Preis: EUR 8,99

2 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Potential verschenkt, 21. März 2010
Der Schweizer Sci-Fi-Film "Cargo" aus dem Jahr 2009 zeigt die Menschheit in völlig überfüllten Raumstationen im All, nachdem die Erde unbewohnbar geworden ist. Nur wenigen ist ein neues Leben auf "Rhea", einer fernen, zweiten "Erde" vergönnt. Die junge Ärztin Laura Portmann heuert auf einem langen Cargo-Flug an, um sich damit genügend Geld zu verdienen, um sich anschließend den Flug nach Rhea leisten zu können und dort endlich ihre Schwester wieder zutreffen, die über einen Preisgewinn bereits dorthin gelangt ist. Die einsame Routine des mehrjährigen Cargo-Fluges wird jäh unterbrochen, als der Kapitän des gewaltigen Frachters bei einer Kontrolle der Laderäume abstützt und ums Leben kommt. Schnell wird klar, dass der Transporter nicht wie vermutet Ersatzteile, sondern lebende Güter geladen hat ...

Die Grundidee von "Cargo" ist durchaus interessant und gleich zu Beginn wird deutlich, dass bezüglich der Kulisse ganze Arbeit geleistet worden ist. Hier stimmt jedes Detail und die Beklemmung des kalten, metallenen Frachtschiffes mit seiner unglaublichen Größe wird bestens vermittelt. Auch die Soundkulisse kann sich hören lassen: Unheimliches Ächzen und Stöhnen des Materials zusammen mit sphärischen Musikstücken tragen bestens zur eher düsteren Stimmung bei. Doch leider gibt es ein sehr dickes Minus: die Darsteller. Die schauspielerische Leistung ist hölzern, blass und aufgesetzt - auf der ganzen Linie derb enttäuschend und verschenkt das große Potential der Story wie auch der Kulisse. Leider nützt die beste Inszenierung nichts, wenn einfach "nichts rüberkommt". Sehr schade, denn "Cargo" hätte durchaus ein Geheimtipp werden können.


Horsemen [Limited Edition]
Horsemen [Limited Edition]
DVD ~ Dennis Quaid
Preis: EUR 7,97

2 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Don't come and see ..., 17. März 2010
Rezension bezieht sich auf: Horsemen [Limited Edition] (DVD)
"Horsemen" bietet leider auf der ganzen Linie nichts Neues: brutale Serienmorde mit biblisch-apokalyptischem Hintergrund trifft auf einen völlig überarbeiteter Cop, der seine zwei Söhne nach dem Krebstod der Mutter vernachlässigt. Dennis Quaid gibt sich bezüglich der Darstellung alle Mühe, scheitert aber an der langweilenden, konfusen und konstruierten Story. Ziyi Zhang als Adoptivtochter einer der ermordeten Frauen versucht sich an einem Gesinnungswandel ihres Charakters, kann diesen jedoch nur sehr aufgesetzt darstellen: In der zweiten Hälfte des Films ist sie einfach zu zynisch, und zu wenig abgedreht von ihrer Vision. Quaid stolpert also als Polizist Aidan Breslin von einer Leiche zur nächsten, während sich parallel dazu sein zwar tragisches, aber langweiliges Privatleben entfaltet. Ein dickes Minus bringt der Schluss, sprich die Auflösung, mit sich und dies ist wohl das größte Manko, den sich ein Thriller leisten kann. Gerade mit einem spannenden Ende, eine faszinierenden, trickreichen Auflösung der Geschichte kann man noch viel verlorenen Boden wieder gut machen, doch "Horsemen" scheitert auch hier und präsentiert eine an den Haaren herbeigezogene Auflösung, die in ein unsinniges Happy-End mündet. Alles in allem bleibt der Zuschauer unbefriedigt zurück und kommt nicht drum herum festzustellen, dass "Come and see" (das an den Tatorten verbreitete Zitat) wohl nicht für den Film gilt ...


Verblendung
Verblendung
DVD ~ Michael Nyqvist
Preis: EUR 5,91

5.0 von 5 Sternen Packender, schonungsloser Thriller, 10. März 2010
Rezension bezieht sich auf: Verblendung (DVD)
Obwohl ich das Buch zum Film zuvor nicht gelesen hatte, konnte ich die Gesamtgeschichte sehr gut verfolgen und muss sagen, dass mich der Film regelrecht "aus den Socken gehauen" hat. Und das, obwohl ich in den ersten 15 Minuten schon Sorge hatte, die schwedische Produktion könnte mich nicht wirklich fesseln, doch als das unheimliche Verschwinden von Harriet Vanger thematisiert wird und der Enthüllungsjournalisten Mikael Blomkvist (zwar nicht umwerfend, aber solide gespielt von Michael Nyqvist) im Auftrag von niemand geringerem als dem zweiundachtzigjährigen Hendrik Vanger, Oberhaupt des zerstrittenen Vanger-Clans, einen letzten Aufklärungsversuch wagt, sprang der Funke über und die Story hatte mich gepackt.

Gleichzeitig kommt die Hackerin Lisbeth Salander (glänzend dargestellt von Noomi Rapace) ins Spiel, die (obwohl eine Frau) ein beinharter Kerl ist. Sie steht aufgrund einer fatalen Tat in ihrer Kindheit unter Vormundschaft und ist mit ihrem neuen Vormund Nils Bjurman an einen sadistischen und perversen Zeitgenossen geraten, der seine Machtposition gnadenlos ausnützt. Die Vergewaltigungsszene war das heftigste, schockierenste und brutalste, was ich seit langem gesehen habe. Nicht, weil viel nackte Haut zu sehen ist oder Blut fließt, sondern weil sie schonungslos realitätsnah inszeniert und dargestellt wird. Doch Lisbeth gehört nicht zu denjenigen, die sich dadurch einschüchtern lassen. Ihre Rache steht der vorausgegangenen Vergewaltigung um nichts nach ... Schließlich tun sich Blomkvist und Salander zusammen und arbeiten gemeinsam an dem Harriet-Vanger-Fall. Es ist äußerst spannend, wie sich das Puzzle immer mehr zusammensetzt und schließlich in die große Enthüllung mündet, die ein packendes Finale bereithält.

Fazit:
"Verblendung" kann man jedem Thriller-Fan nur empfehlen. Die knapp über 2 Stunden verfliegen ohne Schwierigkeiten und ziehen den Zuschauer in die düstere Geschichte. Sicherlich ist wie bei jeder Buchverfilmung stellenweise ein deutlicher Unterschied in der Handlung, jedoch konnte ich auch ohne Kenntnis des Romans der Geschichte gut folgen.


Nichts als die Wahrheit - Im Fadenkreuz der Staatsmacht
Nichts als die Wahrheit - Im Fadenkreuz der Staatsmacht
DVD ~ Kate Beckinsale
Preis: EUR 3,79

2 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Guter Politthriller, 28. Februar 2010
"Nichts als die Wahrheit" ist ein gelungener Politthriller mit einem heiklen Thema oder vielmehr einer heiklen Gewissensfrage geworden: Muss ein Informant verraten werden, wenn es um die nationale Sicherheit geht? Die Journalistin Rachel Armstrong (grandios gespielt von Kate Beckinsale) kommt in Beugehaft, da sie sich vehement weigert, die Identität ihrer Quelle preis zu geben. Auch nach einem Jahr, einer zerbrochenen Ehe und einem entfremdeten Sohn bleibt Armstrong standhaft - sie schließlich kurz nach der Entlassung wegen Behinderung einer Bundesuntersuchung eine Anklage mit einer langjähriger Haftstrafe droht.

Der Film lebt von der sehr guten Darstellung der Rachel Armstrong von Kate Beckinsale. Auch die übrigen Rollen sind nicht nur gut besetzt, sondern leisten als Schauspieler gute, glaubwürdige Arbeit. Gerade hiervon lebt ein solcher Film, der nicht mit knalliger Action aufwarten kann. Die gesamte Inszenierung hat mir gut gefallen, ebenso wie das durchaus hohe Erzähltempo, um Leerlauf und Langeweile zu vermeiden. Die Spannung nimmt angenehm zu und ich fand es keineswegs offensichtlich, wer denn nun Armstrongs Informant war. Erfreulicherweise erfährt man dies im stimmungsvoll gestalteten Ende. Reichlich Bonusmaterial (Featuretten, Making-of, Deleted Scenes, Interviews, Am Set) versorgen den Zuschauer auch nach dem Film mit Informationen und Hintergründen.

Alles in allem ist "Nichts als die Wahrheit" ein solider, spannender und somit unterhaltsamer Politthriller.


Outlander [Special Edition] [2 DVDs]
Outlander [Special Edition] [2 DVDs]
DVD ~ James Caviezel
Wird angeboten von buch_und_medien_handel Preise inkl. MwSt.
Preis: EUR 8,69

2 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Schwacher Streifen, 17. Februar 2010
Rezension bezieht sich auf: Outlander [Special Edition] [2 DVDs] (DVD)
Bei "Outlander" hakt es an allen Ecken und Enden: Die Story ist zu schwach und wirkt irgendwie an den Haaren herbeigezogen, bei der gesamten Darstellung fehlt es an "Wikinger-Feeling", zumal es historisch gesehen allerorts Fehlgriffe und sehr freie Interpretationen gibt. Ursprünglich war das Ganze wohl vom Regisseur als moderne Verfilmung von "Beowulf" geplant - zum Glück hat er das wenigstens gelassen. Es ist schlimm genug, dass einer der Wikinger "Boromir" heißt ...

"Outlander" hinterlässt den faden Beigeschmack, sich geschlagene 110 Minuten lang gelangweilt zu haben. Einzig das Alien-Monster "Moorwen" kann durch Originalität punkten, ansonsten ist der Film mitnichten ein nennenswerter Vergleich zu "Der 13. Krieger".


Avatar
Avatar
Preis: EUR 9,99

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Pandora für die Ohren, 26. Januar 2010
Rezension bezieht sich auf: Avatar (Audio CD)
Wer "Avatar - Aufbruch nach Pandora" im Kino erlebt hat, wird mit dem Soundtrack erneut in diese mystische und faszinierende Welt entführt. James Horner zeigt wieder einmal, dass er grandiose Musik komponieren kann. Die 14 CD-Tracks lassen den Film noch einmal vor dem inneren Auge ablaufen und begeistern einfach. Wie auch beim Film mag es durchaus bekannte Dinge aus Vorgängern geben - doch wen stört das, wenn es derart gut verpackt und präsentiert wird? Das stört beim Film genauso wenig wie auch beim Soundtrack, der schlicht und ergreifend unter die Haut geht. Für jeden Avatar-Fan ein echtes must-have!


Avatar - Aufbruch nach Pandora
Avatar - Aufbruch nach Pandora
DVD ~ Sam Worthington
Preis: EUR 7,97

10 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ich sehe Dich!, 11. Januar 2010
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Avatar - Aufbruch nach Pandora (DVD)
Bereits im Jahr 1995 verfasste Regisseur James Cameron die erste Drehbuchfassung von "Avatar" und ließ sich eigenen Angaben nach von so ziemlich jedem Science-Fiction-Roman inspirieren, den er als Kind jemals gelesen hatte. Nachdem Camerons Drehbuchentwürfe jahrelang im Internet verfügbar waren, wurden sie 2006 gezielt von allen Webseiten entfernt. Cameron kündigte an, dass er "Avatar" gerne als Trilogie veröffentlichen würde, wenn der erste Teil erfolgreich sein sollte. Und ganz offensichtlich ist er das.

Am 17. und 18. Dezember konnten weltweit die ersten Zuschauer in die faszinierende Welt von Pandora aufbrechen und bereits am Startwochenende hatte der Film weltweit gesehen seine Produktionskosten beinahe wieder eingespielt. "Avatar - Aufbruch nach Pandora" entführt den Zuschauer in eine fremdartige, gefährliche, von wilder Natur beherrschten Welt, die gleichzeitig faszinierend farbenprächtig ist. Ebenso wild wie fremdartig sind die Na'vi, die Ureinwohner Pandoras, blauhäutig, stark und hoch gewachsen, lebten sie im Einklang mit der Mutter Natur - bis der Mensch Pandora entdeckte. Getrieben von Profitgier und der Tatsache, den eigenen Planeten "verbraucht" zu haben, muss die Menschheit neue Ressourcen erschließen. Und unglücklicherweise besitzt der Planet Pandora Unmengen von dem äußerst wertvollen Metall Unobtainium, welches die Menschen mit allen Mitteln abbauen wollen. Federführend ist hier der RDA-Konzern, ein Raumfahrtkonsortium, welches die Na'vi mit allen Mitteln vertreiben will, denn ausgerechnet ihr "Heimatbaum" sitzt auf einer riesigen Menge des kostbaren Rohstoffs.

Der querschnittsgelähmte Ex-Marine Jake Sully übernimmt die Rolle des Avatars seines Bruders, eine Kreuzung menschlicher und Na'vi-DNA. Jake arbeitet nicht nur für die Wissenschaft, sondern auch für das Militär, die sich von einem Spion wertvolle Informationen für einen späteren Militärschlag erhoffen. Jake geht auf das Angebot an und berichtet fortan dem knallharten Col. Quaritch, der eine Bezahlung für die Heilung von Jakes Querschnittslähmung in Aussicht gestellt hat. Doch je mehr Jake sich mit den Na'vi auseinandersetzt, den Omaticaya-Stamm kennen- und schätzen lernt, fällt es ihm immer schwerer, im geheimen gegen die wilden, archaischen, aber durchaus sympatischen Ureinwohner zu arbeiten. Die aufkeimende Liebe zu der Na'vi-Frau Neytiri tut hier ein Übriges. Jake muss sich schließlich entscheiden, denn das Militär wartet nicht ewig auf eine diplomatische Lösung.

Sicherlich ist die Grundidee nichts Neues (daraus hat Cameron ja auch keinen Hehl gemacht!), mit wenig Aufwand lassen sich Anleihen aus zahlreichen bereits bestehenden Werken erkennen, doch für mich war dies kein schwerwiegender Kritikpunkt, wenn Bekanntes derart gut "verpackt und präsentiert" wird. Der Film besticht durch eine technische Höchstleistung, die man jedoch erstaunlich wenig als "gekünstelt" wahrnimmt - die Landschaftsaufnahmen, Kamerafahrten und Szenen mit den Na'vi wirken begeisternd echt und plastisch. Hinzu kommt die Übermittlung sehr interessanter Botschaften "zwischen den Zeilen", die Frage nach alten Werten und regelrecht spirituelle Anschauungsweisen, über die es sich in unser Gesellschaft durchaus nachzudenken lohnt.

"Avatar - Aufbruch nach Pandora" ist ein großartiger Film, der den Zuschauer schon nach wenigen Minuten nicht mehr loslässt und nach dem Ende immer noch gedanklich einnimmt. Selten bin ich derart formvollendet in eine fremde Welt entführt worden.


Avatar - Aufbruch nach Pandora (Limited Edition im Schuber) [Blu-ray]
Avatar - Aufbruch nach Pandora (Limited Edition im Schuber) [Blu-ray]
DVD ~ Sam Worthington
Wird angeboten von VERLEIHNIX - Games & More
Preis: EUR 14,54

9 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ich sehe Dich!, 10. Januar 2010
Bereits im Jahr 1995 verfasste Regisseur James Cameron die erste Drehbuchfassung von "Avatar" und ließ sich eigenen Angaben nach von so ziemlich jedem Science-Fiction-Roman inspirieren, den er als Kind jemals gelesen hatte. Nachdem Camerons Drehbuchentwürfe jahrelang im Internet verfügbar waren, wurden sie 2006 gezielt von allen Webseiten entfernt. Cameron kündigte an, dass er "Avatar" gerne als Trilogie veröffentlichen würde, wenn der erste Teil erfolgreich sein sollte. Und ganz offensichtlich ist er das.

Am 17. und 18. Dezember konnten weltweit die ersten Zuschauer in die faszinierende Welt von Pandora aufbrechen und bereits am Startwochenende hatte der Film weltweit gesehen seine Produktionskosten beinahe wieder eingespielt. "Avatar - Aufbruch nach Pandora" entführt den Zuschauer in eine fremdartige, gefährliche, von wilder Natur beherrschten Welt, die gleichzeitig faszinierend farbenprächtig ist. Ebenso wild wie fremdartig sind die Na'vi, die Ureinwohner Pandoras, blauhäutig, stark und hoch gewachsen, lebten sie im Einklang mit der Mutter Natur - bis der Mensch Pandora entdeckte. Getrieben von Profitgier und der Tatsache, den eigenen Planeten "verbraucht" zu haben, muss die Menschheit neue Ressourcen erschließen. Und unglücklicherweise besitzt der Planet Pandora Unmengen von dem äußerst wertvollen Metall Unobtainium, welches die Menschen mit allen Mitteln abbauen wollen. Federführend ist hier der RDA-Konzern, ein Raumfahrtkonsortium, welches die Na'vi mit allen Mitteln vertreiben will, denn ausgerechnet ihr "Heimatbaum" sitzt auf einer riesigen Menge des kostbaren Rohstoffs.

Der querschnittsgelähmte Ex-Marine Jake Sully übernimmt die Rolle des Avatars seines Bruders, eine Kreuzung menschlicher und Na'vi-DNA. Jake arbeitet nicht nur für die Wissenschaft, sondern auch für das Militär, die sich von einem Spion wertvolle Informationen für einen späteren Militärschlag erhoffen. Jake geht auf das Angebot an und berichtet fortan dem knallharten Col. Quaritch, der eine Bezahlung für die Heilung von Jakes Querschnittslähmung in Aussicht gestellt hat. Doch je mehr Jake sich mit den Na'vi auseinandersetzt, den Omaticaya-Stamm kennen- und schätzen lernt, fällt es ihm immer schwerer, im geheimen gegen die wilden, archaischen, aber durchaus sympathischen Ureinwohner zu arbeiten. Die aufkeimende Liebe zu der Na'vi-Frau Neytiri tut hier ein Übriges. Jake muss sich schließlich entscheiden, denn das Militär wartet nicht ewig auf eine diplomatische Lösung.

Selten bin ich derart formvollendet in eine fremde Welt entführt worden, wie mit "Avatar - Aufbruch nach Pandora". Sicherlich ist die Grundidee nichts Neues (daraus hat Cameron ja auch keinen Hehl gemacht!), mit wenig Aufwand lassen sich Anleihen aus zahlreichen bereits bestehenden Werken erkennen, doch für mich war dies kein schwerwiegender Kritikpunkt, wenn Bekanntes derart gut "verpackt und präsentiert" wird. Der Film besticht durch eine technische Höchstleistung, die man jedoch erstaunlich wenig als "gekünstelt" wahrnimmt - die Landschaftsaufnahmen, Kamerafahrten und Szenen mit den Na'vi wirken begeisternd echt und plastisch. Hinzu kommt die Übermittlung sehr interessanter Botschaften "zwischen den Zeilen", die Frage nach alten Werten und regelrecht spirituelle Anschauungsweisen, über die es sich in unser Gesellschaft durchaus nachzudenken lohnt.

"Avatar - Aufbruch nach Pandora" ist ein großartiger Film, der den Zuschauer schon nach wenigen Minuten nicht mehr loslässt und nach dem Ende immer noch gedanklich einnimmt. Selten bin ich derart formvollendet in eine fremde Welt entführt worden.


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