Fashion Sale Hier klicken Jetzt informieren Neuerscheinungen Cloud Drive Photos UHD TVs Learn More sommer2016 Slop16 Hier klicken Fire Shop Kindle Sparpaket Summer Sale 16
Profil für Gino Felino > Rezensionen

Persönliches Profil

Beiträge von Gino Felino
Top-Rezensenten Rang: 154.420
Hilfreiche Bewertungen: 224

Richtlinien: Erfahren Sie mehr über die Regeln für "Meine Seite@Amazon.de".

Rezensionen verfasst von
Gino Felino (Trier)

Anzeigen:  
Seite: 1 | 2 | 3 | 4
pixel
Mother's Day
Mother's Day
DVD ~ Rebecca De Mornay
Preis: EUR 10,99

2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Eigentlich kein Remake, dennoch spannend, 24. August 2011
Rezension bezieht sich auf: Mother's Day (DVD)
Drei Brüder flüchten nach einem missglückten Banküberfall in ihr vermeintliches Elternhaus. Allerdings hat ihre Mutter das Haus bei einer Zwangvollstreckung verloren. So platzen die Brüder mitten in die Einweihungsfeier der neuen Eigentümer. Nachdem diese und die Partygäste als Geiseln genommen wurden, rufen die Brüder die Mutter an, die sich als Psychopathin entpuppt...

"Mother's Day" ist das Remake des berüchtigten Horrorklassikers "Muttertag". Allerdings sollte man hier keine Neuverfilmung des Originals erwarten. Nur einzelne Details (Rohrreiniger^^) erinnern an das hierzulande noch immer beschlagnahmte Original von 1980, die Ausgangssituation, der Storyverlauf sowie der Großteil der Figuren wurden komplett geändert.
Wenn man den Film losgelöst vom Original betrachtet, kann man jedoch behaupten, dass Darren Lynn Bousman (Saw 2-4) mit seiner Neuinterpretation ein spannender Thriller gelungen ist, was zum einen an seiner gekonnten Inszenierung, zum anderen an der Hauptdarstellerin Rebecca De Mornay liegt. Sie überzeugt als psychopathische Mutter und dominiert ab ihrem ersten Auftritt jede ihrer Szenen. Die anderen Darsteller spielen gut, bleiben jedoch im Vergleich recht unauffällig.
Da hier ein "Saw"-Regisseur am Werk war, bleiben natürlich die üblichen Folter- und Gewalteinlagen nicht aus. Diese sind hier zum Glück nicht so schnell geschnitten und übertrieben, wie man es vielleicht hätte befürchten können. Aber gerade dadurch wirken diese Szenen meiner Meinung nach verstörender als vieles, was man in den "Saw"-Filmen sehen konnte.
Natürlich gibt es auch Kritikpunkte. Der Film ist mit 108 Minuten etwas zu lang geraten, einige Szenen hätte man durchaus kürzen oder ganz weglassen können. Außerdem kann man sich bei einigen Handlungen der Geiseln nur über deren Blödheit wundern, aber das gehört zum Genre ja irgendwie dazu.

Die DVD ist überraschenderweise komplett ungeschnitten, hat als Bonusmaterial aber leider nur eine Trailershow zu bieten.

Fazit: "Mother's Day" ist ein spannender Horrorthriller, der mit einer starken Hauptdarstellerin und einer größtenteils spannenden Inszenierung punkten kann. Man sollte jedoch keine Vergleiche zum Original ziehen.


True Romance - Limited SteelBook Edition (2 DVDs)  [Limited Edition]
True Romance - Limited SteelBook Edition (2 DVDs) [Limited Edition]
DVD ~ Christian Slater

3 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Mein persönlicher Lieblingsfilm!, 18. August 2011
Clarence Worley verbringt seinen Geburtstag wie jedes Jahr allein im Kino. Dort lernt er Alabama kennen, mit der er die Nacht verbringt. Am nächsten Morgen beichtet sie ihm, dass sie ein Callgirl ist und von Clarence' Boss bezahlt wurde. Trotzdem verlieben sie sich ineinander und beschließen spontan zu heiraten. Als Clarence Alabama's restliche Sachen bei ihrem Zuhälter abholen möchte, kommt es zum Kampf, in dessen Verlauf Clarence den Zuhälter tötet und unbeabsichtigt einen Koffer Kokain klaut.
Sie beschließen, das Kokain zu verkaufen. Aber die Polizei und die Mafia sind ihnen schon auf den Fersen...

Bevor Quentin Tarantino 1991 mit "Reservor Dogs" durchstartete, schrieb er das Drehbuch zu "True Romance", welches 1993 von Tony Scott verfilmt wurde. Scott liefert hier sicherlich den besten Film seiner Karriere ab. Während man von den letzten Tony Scott Filmen aufgrund von unzähligen Schnitten und unpassenden Kameraspielereien häufig nur die Hälfte mitbekam, war er in den 80ern und 90ern ein Garant für tolle Unterhaltung.

Das erste, was bei "True Romance" auffällt, ist der namhafte Cast. Während Christian Slater und Patricia Arquette die Hauptrollen gut ausfüllen, konnte man für die Nebenrollen zahlreiche Stars wie Dennis Hopper, Brad Pitt oder Val Kilmer (als Elvis nicht zu erkennen) gewinnen, die allesamt sichtlich Spaß an ihren Rollen haben. Am meisten überzeugen hier meiner Meinung nach Gary Oldman als schmieriger Zuhälter sowie Christopher Walken als Gangsterboss.
Denkt man die ersten 15 Minuten noch, man sieht sich einen normalen Liebesfilm an, so wird man bei Gary Oldman's erstem Auftritt schnell eines Besseren belehrt. Ab diesem Zeitpunkt kommt es regelmäßig zu Konfrontationen im Film, die stellenweise auch ziemlich brutal und blutig ausfallen. Unter anderem trifft Dennis Hopper auf Christopher Walken. Der Dialog beider Darsteller dürfte das Beste sein, das Tarantino jemals geschrieben hat.
Trotz aller Gewalt kann man aber sagen, dass es sich im Kern doch um einen romantischen Liebesfilm handelt... eigentlich der perfekte Date-Film^^...

Die Doppel-DVD ist eine der ersten Veröffentlichungen, die dem genialen Film auch würdig ist. Ältere Versionen hatten meist das falsche Bildformat, keinen Originalton und waren meist massiv gekürzt.
All diese Fehler wurden nun behoben, zudem gibts endlich umfangreiche Extras zum Film, unter anderem erstmals Deleted Scenes... so erfährt man dann auch mal, dass Jack Black ursprünglich auch eine kleine Rolle hatte^^.

Fazit: "True Romance" ist ein Film, der in keiner Sammlung fehlen sollte. Ein kleiner Kult-Klassiker, den man immer wieder schauen kann.


Auschwitz
Auschwitz
DVD ~ Maximilian Gärtner

11 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Billig, geschmacklos, Boll, 18. August 2011
Rezension bezieht sich auf: Auschwitz (DVD)
Nachdem Uwe Boll mich mit "Rampage" und "Darfur" wirklich positiv überrascht hatte, ist "Auschwitz" nun leider wieder ein großer Rückschritt in seiner Filmographie. Über die Intention des Films, nämlich die systematische Ermordung der Juden im 2. Weltkrieg ungeschminkt und direkt zu zeigen, kann man sicherlich streiten. Trotzdem war ich sehr gespannt auf den Film, da es Uwe Boll's Absicht war, einen Film ohne einen Heldencharakter wie z.B. Oskar Schindler zu machen und sich einer üblichen Filmdramaturgie zu verweigern. Damit gehen die Probleme allerdings auch schon los.
Der Film beginnt mit Uwe Boll höchstpersönlich, der sich direkt an sein Publikum wendet und erklärt, warum es seiner Meinung nach wichtig war, solch einen Film zu drehen. Leider tut er dies abwechselnd auf deutsch und auf englisch. Bei seinen englischen Ausführungen kommt man aufgrund seiner Aussprache nicht aus dem schmunzeln raus... kein angemessener Start für so eine Art von Film.
Nach einigen Minuten sieht man Interviews mit Teenagern, die Uwe Boll in deutschen Schulen geführt hat. Die Ahnungslosigkeit der meisten Schüler ist in der Tat alarmierend, allerdings mit Sicherheit nicht repräsentativ, wie Uwe Boll es uns glauben lassen will.
Nach den Interviews beginnt der "Spielfilm"-Teil. Juden werden nach Auschwitz gebracht, von einem brotmampfenden Uwe Boll in SS-Uniform gezwungen, sich auszuziehen und anschließend vergast. Zwischendurch werden Urlaubspläne von SS-Männern geändert und Babys erschossen.
Boll will das Grauen wahrheitsgetreu und ungeschönt darstellen, ohne Effekthascherei... warum zeigt er dann dreimal hintereinander eine Babyexekution in Zeitlupe, warum sieht man ein Nummernschild "SS-666"... jetzt alles aufzuzählen, würde zu lange dauern, dabei geht der Spielfilmteil nur ca. eine halbe Stunde.
Nach diesem Teil gibt es wieder Interviews (diesmal mit offenbar etwas intelligenteren Schülern).

Eigentlich schaue ich mir sehr gerne Uwe Boll Filme an. Er hat mit Sicherheit viele schlechte Filme gemacht, aber in den letzten Jahren konnte er mit einigen guten bis wenigstens mittelmäßigen Werken überraschen. Aber mit "Auschwitz" hat er sich leider kräftig verhoben. Man merkt einfach in jeder Szene, dass nicht genügend Geld vorhanden war, um das Thema angemessen umsetzen zu können. Da auf dieser DVD noch nicht einmal ein Audiokommentar des Meisters zu finden ist (die für gewöhnlich weitaus unterhaltsamer sind als die eigentlichen Filme), kann man für diese DVD keine Empfehlung aussprechen.

Die Umsetzung hat nur einen Punkt verdient, den zweiten gibts für die eigentlich gute Idee.


The Expendables - Hero Pack (Limited Special Edition) (Steelbook) [2 DVDs]
The Expendables - Hero Pack (Limited Special Edition) (Steelbook) [2 DVDs]
DVD ~ Sylvester Stallone

1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein Geschenk für Actionfans!, 18. August 2011
Nachdem Sylvester Stallone 1997 mit "Copland" seinen letzten guten Film abgeliefert hatte, glaubte selbst ich als großer Fan nicht mehr an ein Comeback. So war auch ich äußerst skeptisch, als er 2005 eine Neuauflage seiner beiden bekanntesten Leinwandhelden ankündigte. Doch sowohl "Rocky Balboa" als auch "John Rambo" erwiesen sich als gelungene, vom Meister selbst gekonnt inszenierte Schlusspunkte. So war ich mehr als gespannt, als er mit "The Expendables" die Rückkehr zum altmodischen, reaktionären Söldnerfilm ankündigte. Als nach und nach der Cast bekannt wurde, konnte ich es endgültig nicht mehr erwarten, endlich im Kino zu sitzen.

Vorne weg, "The Expendables" ist meiner Meinung nach neben "John Rambo" der beste Actionfilm der letzten Jahre, aber das ganz große erhoffte Meisterwerk ist es aufgrund vermeidbarer Fehler leider nicht geworden.
Über die Handlung muss man keine großen Worte verlieren, sie ist selbst für's Genre dürtig ausgefallen und dient nur dazu, eine Actionszene an die nächste zu reihen. Das allerdings gelingt dem Film hervorragend, spätestens nach Dolph Lundgren's "Warnschuss" am Anfang des Films genießt man einfach nur noch, seine alten Helden mal wieder in einem Kinofilm zu sehen. Da wären wir allerdings auch schon beim ersten Kritikpunkt: Man merkt, dass Stallone einfach möglichst viele Genre-Ikonen in seinem Film unterbringen wollte. Dadurch kommen die meisten Stars zwangsläufig zu kurz (was vor allem bei Dolph Lundgren sehr schade ist, da er in seinen wenigen Szenen alle anderen in den Schatten stellt).
Die Action selbst ist toll inszeniert und stellenweise auch recht brutal in Szene gesetzt. Gerade gegen Ende (die letzte halbe Stunde besteht eigentlich nur noch aus einer langgezogenen Actionsequenz) kann man die ein oder andere Gewaltspitze genießen. Die FSK-18 Freigabe hat der Film sich in jedem Falle redlich verdient. Trotzdem hat Stallone auch den Humor nicht vergessen, wobei leider lange nicht jeder Gag zündet. Lundgren's "Warnschuss" sowie Terry Crews "Shotgun" sind jedoch echte Brüller^^.
Ein weiterer Kritikpunkt sind die stellenweise lausigen Computereffekte, die vor allem beim Showdown vermehrt auftreten und den Zuschauer zum Teil förmlich aus dem Geschehen reißen.

Zur DVD selbst: Die DVD bietet den Film in guter Bild- und Tonqualität und kann mit einigen Extras aufwarten, wobei hier insbesondere das spielfilmlange Making-Of ins Auge sticht, welches im Vergleich zu "normalen" Making-Ofs wirklich mal interessant und informativ ist. Das hier besprochene "Hero-Pack" bietet neben dem Steelbook noch ein Poster, Aufkleber, Tattoobögen, Postkarten sowie eine Gürtelschnalle (geil^^). Allesamt total unnütz, aber für den Fan unverzichtbar^^.

Fazit: Sylvester Stallone hat mit "The Expendables" einen sehr unterhaltsamen Söldnerfilm der alten Schule abgeliefert, der trotz kleinerer Schwächen zu den besten Actionfilmen der letzten Zeit zählt. Die Handlung kann man getrost vergessen, aber was anderes konnte man wohl auch nicht erwarten. Allein die Besetzung rechtfertigt einen Kauf.
Aber beim kommenden zweiten Teil darf Steven Seagal nicht fehlen!^^


Seite: 1 | 2 | 3 | 4