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Beiträge von Winfried Krakau
Top-Rezensenten Rang: 436.527
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Rezensionen verfasst von
Winfried Krakau

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Der Appell des Dalai Lama an die Welt: Ethik ist wichtiger als Religion
Der Appell des Dalai Lama an die Welt: Ethik ist wichtiger als Religion
von Franz Alt
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 4,99

2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Infragestellung der Religionen, 25. Juli 2015
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Ethik ist wichtiger als Religion. Was für ein Hammerschlag gegen alle unwissenschaftlichen Welterklärungen und Begründungen von Moral. Anpreisung einer säkularen Ethik wie sie nicht deutlicher formuliert werden kann. Es verwundert, warum alle religiösen Führer dieser Welt nicht vor Schmerz aufschreien. Der Dalai Lama löst mit seinem Aufruf von 6 Seiten eine Revolution aus. Merkwürdig ist das betretende Schweigen aller derer die das angeht. Und merkwürdig auch die servile Haltung von Franz Alt, der ihn nach wie vor als Seine Heiligkeit hofiert, nachdem dieser sich selbst in Frage gestellt hat. Wichtig wäre doch auch nun die Konsequenzen zu ziehen und die eigene Heiligkeit abzulegen. Ein Buch für alle nachdenklichen noch religiösen Menschen und auch Atheisten. Religionen sind dabei sich selbst aufzulösen.


Delphi Saemtliche Werke von Friedrich Schiller (Illustrierte) (Delphi Classics (deutsche))
Delphi Saemtliche Werke von Friedrich Schiller (Illustrierte) (Delphi Classics (deutsche))
Preis: EUR 1,81

0 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen sehr gut, 14. August 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Empfehlung an alle die Schiller mögen und ein ebook besitzen. Weiter so mit allen Philosophen von Nietzsche bis Schopenhauer und Genossen


Das sogenannte Gute. Vom Unvermögen der Ideologen
Das sogenannte Gute. Vom Unvermögen der Ideologen
von Gerhard Szczesny
  Gebundene Ausgabe

4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Jenseits von gut und böse, 10. Januar 2010
Entfachte Gerhard Szczeny bereits in den 70er Jahren eine heftige Diskussion über Glauben und Unglauben in Deutschland, so ist er auch heute noch, oder besser wieder hoch aktuell. Aus der Gegenüberstellung der auch heute noch prägenden Ideologien des Marxismus und des Christentums (als Vertreterin des Monotheismus) gewinnt Szczesny die Einsicht, dass weder die Religionen noch die Weltrevolutionen ein humanes Menschenbild vertreten und daher um ihrer Ziele willen Leichen in Kauf nehmen. Beide Strömungen gehen in ihren Forderungen an den Menschen von Utopien aus und verfehlen so das sich als Einheit von Körper und Psyche darstellende unvollkommene Individuum. Nur eine Demokratie, die sich ganz auf diesen unvollkommenen Menschen einläßt und seine optimale Entwicklung anstrebt, kann Selbstverwirklichung für möglichst Viele erreichen. Dabei kritisiert er die vorwiegende Ausrichtung unserer Demokratie auf das Ökonomische und fordert für alle die materiellen Mittel für Bildung und soziale Einbindung. Die politische Demokratie muss zu einer sozialen erweitert werden. Dazu gehört die absolute Schulgeldfreiheit von den Kinderkrippen, Kindergärten und Schulen bis zu den Universitäten, so dass die Potentiale aller gefördert werden. Damit verbunden ist die Abschaffung der Privilegierung wirtschaftlicher Tüchtigkeit; führt sie doch zur verhängnisvollen Koppelung wirtschaftlicher und politischer Macht. Dieses Buch könnte zu einer Neubesinnung sozialdemokratischer Politik führen und ist allen an Politik und an Gesellschaftstheorien interessierten Kreisen sehr zu empfehlen. Mehr noch: Es sollte neu herausgegeben werden. Klerikale, Liberale und Konservative müssen endlich lernen, dass eine humane Gesellschaft mit ihren Ideologien nicht herstellbar ist.
Kommentar Kommentar (1) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Jan 24, 2013 10:15 AM CET


Geheimhaltung und Staatssicherheit: Zur Kartographie des Kalten Krieges
Geheimhaltung und Staatssicherheit: Zur Kartographie des Kalten Krieges
von Dagmar Unverhau
  Broschiert
Preis: EUR 29,90

5.0 von 5 Sternen Kartographie in der Ost-West-Auseinandersetzung, 10. Dezember 2009
Eine längst fällige umfangreiche, wenn auch nicht ganz vollständige, Analyse über die Rolle der Kartographie im Kalten Krieg". Ausgehend von der globalen Perspektive werden insbesondere die vormaligen Länder des Ostblocks": die DDR, Polen, Ungarn, die Sowjetunion und Tschechien, aber auch Großbritannien, Irland, Schweiz und die USA in gesonderten Essays untersucht. In außergewöhnlicher Breite und mit großem Detailreichtum lassen sich die Restriktionen in der DDR auf ca. 130 Seiten nachlesen (siehe dazu: Roland Lucht: "In unserem Sinne Einfluss nehmen, Die Staatssicherheit im Kartographischen Dienst Potsdam". Insbesondere für die ehemaligen Mitarbeiter des Kartographischen Dienstes, des VEB Hermann Haack sowie des Touristverlages sind die beiden Bände daher eine Fundgrube für die Aufdeckung der Konstruktion der Netze von Inoffiziellen Mitarbeitern (IM) der Staatssicherheit und zeigen die Einflussnahme auf die Kartenproduktion sowie die technischen Bedingungen der Betriebe. Eine Liste der Decknamen und Tätigkeitsbeschreibungen der IM im Kartographischen Dienst gibt Eingeweihten einen sehr guten Überblick über die beteiligten Personen und diese perfide Art der Bespitzelung von Mitarbeitern. Erschreckend ist vor allem die hohe IM-Dichte im Kartographischen Dienst, die mit 1:10 das zwölffache derjenigen des Bezirkes Potsdam (1:121) betrug. Zur Ehrenrettung der überwiegend anständigen Mitarbeiter wird "mit Bewunderung" festgestellt: "dass unter diesen Bedingungen die meisten Mitarbeiter des KD täglich ihrer Arbeit nachgingen und z.B. für westdeutsche Verlage hochwertige Karten herstellten". Hinzuzufügen wäre, dass dies auch für die meisten sonstigen Karten in den genannten drei Betrieben der Fall war. Insbesondere die angeordneten Methoden der Umbildung, Verfälschung und Verzerrung von Karten nehmen einen gebührenden Raum ein. Natürlich sind gerade diese Vorgehensweisen bewusst nicht streng mathematisch begründet, weil sonst ja wiederum mathematisch eine Entzerrung vorzunehmen gewesen wäre. Hervorzuheben ist, dass auch unparteiisch, zumindest im Ansatz, die Strategien der Westmächte", insbesondere der USA, ihrerseits Geheimhaltungen durchzusetzen und den Gegner zu täuschen genannt werden. Die globalen Koordinatennetze waren und sind zu wichtig um mit ihnen leichtfertig umzugehen. Das gilt auch heute noch zumindest für die USA bei ihren globalen fragwürdigen militärischen, zumeist GPS-gestützten Einsätzen. Unter diesem Aspekt ist Heuchelei (Diktatur contra Demokratie) nicht angebracht. Insgesamt ist aus dem Buch in erschreckendem Maße zu erkennen, welch riesige volkswirtschaftliche Aufwendungen betrieben wurden, um letztlich minimale Wirkungen der Sicherheit zu erzielen. Der wirtschaftliche Schaden und vor allem der Vertrauensverlust in der eigenen Bevölkerung dagegen war immens. Nicht zuletzt dadurch ist in der DDR das Bewusstsein gewachsen: so geht es nicht weiter", und war die Wende möglich. Dieses Buch zeigt uns auch, wie nahe wir einem Atomkrieg waren und wie wir Kartographen darin verstrickt waren. Pflichtliteratur für Kartographen, Polygraphen und Geodäten. Hoffentlich lernen die heute Verantwortlichen aus dieser, unserer Geschichte.


Warum ich kein Christ sein will - Mein Weg vom christlichen Glauben zu einer naturalistisch-humanistischen Weltanschauung
Warum ich kein Christ sein will - Mein Weg vom christlichen Glauben zu einer naturalistisch-humanistischen Weltanschauung
von Uwe Lehnert
  Broschiert

48 von 57 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Mutmacher Vernunft, 26. November 2009
Ein Buch für alle, die sich mit Religionen auseinandersetzen wollen. Sehr überzeugend, weil der Autor aus ehemaliger christlicher Indoktrination kommend, intellektuell redlich argumentiert. Die Argumentation bewegt sich auf hohem didaktischen Niveau und analysiert das Christentum stellvertretend für alle transzendenten Religionen. Neben der Darstellung des modernen Weltbildes der Naturwissenschaften wird auch ein ganzes Kapitel der gegenwärtig brisantesten Frage der Willensfreiheit gewidmet. Konsequent werden die tiefgehenden Probleme
zu Schuld und Sühne und die strafrechtlichen Auswirkungen diskutiert. Wenn Willensfreiheit eine Illusion ist, tut sich eine neue Sicht auf das Verhältnis des Menschen zu sich selbst und dem Anderen auf. Als Folge aus seinen Erkenntnissen, beschreibt der Autor ein naturalistisch-humanistisches Welt- und Menschenbild. Dieses Buch ist hervorragend geeignet, als Lehrmaterial in Schulen zu dienen. Es tritt der verstärkten Tendenz der Kirchen entgegen, verlorene Positionen in der Gesellschaft durch vom Staat weitgehend finanzierte konfessionelle Schulen zurück zu gewinnen. Es stellt einen weiteren Baustein zu einer säkularen Verfassung der Gesellschaft und einer längst fälligen wirklichen Trennung von Staat und Kirche dar.


Das Weltbild des modernen Menschen
Das Weltbild des modernen Menschen
von Bruno H. Bürgel
  Gebundene Ausgabe

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Altes Weltbild, ganz modern, 14. Juli 2009
Ganz zu Unrecht ist Bruno H. Bürgel heute in Vergessenheit geraten. Dabei ist sein Weltbild, das er 1937, also vor 70 Jahren, schrieb, moderner als man zunächst annehmen könnte. Umfassend betrachtet er Weltall,Erde, Mensch und den Sinn des Lebens. Für ihn ist der Kosmos unendlich und ewig und ist die Evolution aller Erscheinungsformen geltendes Naturgesetz. In tiefer Ehrfurcht vor den Geheimnissen der Natur, ganz nach den poetischen Erkenntnissen Goethes, beschreibt er das Entstehen und Vergehen ohne die Hand eines Schöpfers. Auch der Mensch reiht sich ein in das große Entwicklungsgesetz und muss sich daher von seinem Mittelpunktswahn lösen. Kulturkritisch bemängelt er den Hang zum Wohlleben und Luxus der begüterten Schichten, prangert die Gebärunlust an und fordert soziale Bildungseinrichtungen für alle. Selbst die Vereinigung der europäischen Völker sagt er voraus. Das Bild der Welt ist abhängig von unseren Sinnesorganen und unserem Gehirn. Das Bild der Welt ist menschlich und kann kein anderes sein. Der ganze Körper hat Einfluss auf unser Empfinden und Denken. Er verurteilt die grausamen und blutigen Kämpfe um das richtige Gottesbild. Den Sinn des Lebens sieht er nur innerhalb des Horizonts unseres flüchtigen menschlichen Lebens. Ihn können wir nur mit Hilfe des größten "Göttergeschenks", der Vernunft erreichen. Die Gesellschaft muss sich, obwohl Schuld weitgehend Schicksal ist, vor dem Schuldigen schützen. Von der Lösung der sozialen Frage hängt der weitere Aufstieg der Menschheit ab. Dazu gehört auch die Selbstzucht des Einzelnen. In wenigen Passagen gleitet er, als Kind seiner Zeit, auch in Fehleinschätzungen ab, aber die sind zu vernachlässigen in der Fülle hochmoderner Ansichten. Ein Muss für alle, die um ein eigenes Weltbild ringen. Weise Worte aus unserer Vätergeneration.


Einstein sagt: Zitate, Einfälle, GedankenHerausgegeben von Alice Calaprice
Einstein sagt: Zitate, Einfälle, GedankenHerausgegeben von Alice Calaprice
von Albert Einstein
  Taschenbuch

15 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Einstein als Mensch, 14. Juli 2009
Die Zitatensammlung über den großen Physiker Alber Einstein zeigt ihn als geistig aufgeschlossenen Menschen in seinem Jahrhundert, der zu vielen Problemen auch jenseits der Physik Stellung bezieht. Dabei nimmt er kein Blatt vor dem Mund. Die Politik, die Religionen, seinen Glauben usw. analysiert er dabei ohne Rücksicht auf damals allgemein gültige Standpunkte. Unerschrocken spricht er seine Erkenntnisse zu vielen Themen aus, was ihm nicht Wenige übel nahmen. Er zeigt sich somit als autonomer Mensch in seiner Zeit und als Vorbild auch für uns Heutige. Das Buch gehört in den Bücherschrank aller frei denkenden Menschen.


Zurück vor den Urknall. Die ganze Geschichte des Universums
Zurück vor den Urknall. Die ganze Geschichte des Universums
von Martin Bojowald
  Gebundene Ausgabe

10 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Hypothese über ein unendliches Universum, 14. Juli 2009
Martin Bojowald ergänzt in seinem Buch die Hypothesen anderer Physiker zur Zeit vor dem Urknall, indem er die Quantentheorie konsequent auch auf die Seinsqualitäten Raum und Zeit anwendet. Er vermeidet damit das Versagen der Relativitätstheorie im singulären Zustand der Materie zum Zeitpunkt des Urknalls. In dem Zeit und Raum selbst wie die Energie gequantelt, also als kein Kontinuum angenommen werden, werden unendliche Temperaturen und Energiedichten in den Gleichungen Einsteins ebenso vermieden wie auch ein Entstehen des Universums aus einem Punkt, bzw. dem Nichts. Dabei kehrt sich nach seiner Annahme ein dem unseren vorausgegangenes kollabierendes Universum einfach um. Damit wird, wie auch in anderen Theorien, unser Universum eingeordnet in ein umfassenderes letztlich unendliches Multiversum. Unser Universum verliert dabei seine Exklusivität und bildet nur ein Durchgangsstadium des Seienden. Somit wird erneut eine physikalisch begründete Überschreitung der Grenzen unseres Universums vorgestellt, welches erneut die Hypothese "Gott als Anfang" ins Reich der unhaltbaren Spekulation verweist. Eine interessante Hypothese, die auch philosophische Konsequenzen für Atheisten aufweist. Sehr empfehlenswert für alle, welche die Rätsel unserer Welt denkend begreifen wollen.
Kommentar Kommentar (1) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Sep 22, 2011 7:52 PM MEST


Wer bin ich - und wenn ja wie viele? Eine philosophische Reise
Wer bin ich - und wenn ja wie viele? Eine philosophische Reise
von Richard David Precht
  Broschiert
Preis: EUR 14,95

1 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Reise ins Ich, 8. Juni 2009
Reise ins Ich

Eine atheistische Reise in die menschliche Psyche, locker geschrieben, und dennoch mit philosophischem Tiefgang. Abkehr von der Vorstellung eines autonomen Geistes, hin zu einer Vielfalt von Ich-Funktionen im menschlichen Körper, insbesondere im Gehirn. Die dominante Rolle des Unbewussten gegenüber dem Bewussten. Grenzen der menschlichen Erkenntnis und die Bedeutung von Sprache für jede Reflexion der Vernunft. Die Wichtigkeit der Ordnungsfunktion des Geistes gegenüber der Natur. Relativität der Willensfreiheit gegenüber den determinierenden Faktoren des eigenen Körpers und der Erziehung und Bildung durch andere Menschen. Die Bedeutung der Spiegelneuronen bei der Einfühlung in den Mitmenschen. Ein Versuch, Fragen der modernen Gesellschaft im Hinblick auf Moral und Verhalten zu lösen und von religiösen Illusionen zu trennen. Die Hirnforschung als größte Herausforderung nicht nur der Wissenschaft, sondern auch der Moral. Gott als reine Vorstellung ohne Realität. Kritik der verschiedenen Gesellschaftsmodelle auf der Basis des Wissens über die Beschaffenheit des Individuums und seines Zusammenlebens mit anderen. Sieben Regeln zum Glücklichsein und die Sinnfindung als subjektives menschliches Konstrukt. Ein sehr gut lesbares, sehr zu empfehlendes Buch.


Mein Leben, meine Weltansicht: Die Autobiographie und das philosophische Testament
Mein Leben, meine Weltansicht: Die Autobiographie und das philosophische Testament
von Erwin Schrödinger
  Taschenbuch
Preis: EUR 9,90

33 von 36 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Loblied auf die Naturwissenschaft, 7. Juni 2009
Obwohl vor ca.50 Jahren geschrieben, ist dieses Buch des Nobelpreisträgers Schrödinger, des Schöpfers der Wellenmechanik, ganz aktuell. Das gilt nicht nur für die naturwissenschaftlichen Erkenntnisse, sondern auch für die philosophischen Einsichten des Autors in unserer von religiösen Spannungen durchzogenen Zeit. Vernunft und Glaube werden unversöhnlich gegenüber gestellt und die Bedeutung indischer Weisheiten betont. Welt und Ich werden als unlösbar verkettet beschrieben. Leugnung einer Entstehung des Universums durch göttliche Schöpfung aus dem Nichts. Zwei Ursachenbündel bestimmen den Menschen: das biologisch-somatische und die psychische Erziehung durch Überlieferung (Meme); beide resultierend aus der Ahnenabfolge. Besonders herausgearbeitet wird das Spannungsverhältnis zwischen dem Unbewussten als ständig wirkendes Prinzip und dem Bewussten, das erst dann die Regie übernimmt, wenn sich neue Probleme auftun. "Bewusst wird das Werdende, das Seiende ist unbewusst". Ethik und Moral ergeben sich bei in Gemeinschaft befindlichen Lebewesen als zwingend notwendig. Egoismus ist artschädigend. Die hohe Bedeutung der Sprache in Erziehung und Bildung wird betont. Schrödinger ist stark von Schopenhauer beeinflusst, seine Weltansicht ist atheistisch und stützt sich auf die Evolution alles Seienden. Dazu beklagt er den Kunstverfall in unserer Zeit.


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