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Rezensionen verfasst von
Peter Kensok "Globalscout" (Stuttgart)
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Schlaglichter Cayman Islands: Highlights, Tipps und Kuriositäten
Schlaglichter Cayman Islands: Highlights, Tipps und Kuriositäten
von Daniel A. Kempken
  Taschenbuch
Preis: EUR 9,90

5.0 von 5 Sternen Derart blaue Lagunen gibt es wahrscheinlich nirgends sonst, 16. Juni 2016
Die Cayman Islands gelten mit bei knapp 60.000 Einwohnern und 200.000 Firmen – die meisten davon als Briefkästen – als eines der Steuerparadiese dieser Welt. Daniel A. Kempken war da, nicht als Briefträger, sondern wieder als erzählender Reisender. Er sammelt Highlights, Tipps und Kuriositäten und fasst sie auf knapp hundert Seiten in zehn Schlaglichtern zusammen. So nennt er die kurzweiligen Reise- und Sinnabschnitte, wie wir sie auch in seinen anderen Büchern genießen durften.

Er nimmt uns einfach mit, erzählt informativ und flirtet oft genug augenzwinkernd mit seinem neuen Reisegebiet. Daniel Kempken erinnert uns daran, dass 1991 auf den Caymans John Grishams Bestseller »Die Firma« verfilmt wurde – mit allem drum und dran: Mafia, dubiose Anwälte, Geldwäsche. Auch das passt zu einem Teil des Publikums. Doch auch wer nicht ausschließlich geschäftlich - »aus gutem Grund« - reif für die Insel ist, findet hier sein Paradies, als Taucher beispielsweise, als Naturliebhaber an herrlich blauen Lagunen oder recht schattig in den zahlreichen Höhlen.

Die Inseln in der Karibik bleiben so oder so voller Geheimnisse. Sie machen Lust aufs Reisen, und das tut auch Daniel A. Kempken mit »Schlaglichter Cayman Islands«.


KetoKüche mediterran - 90 kohlenhydratarme Gerichte rund um das Mittelmeer
KetoKüche mediterran - 90 kohlenhydratarme Gerichte rund um das Mittelmeer
von Bettina Matthaei
  Broschiert
Preis: EUR 19,99

5.0 von 5 Sternen Nach Herzenslust (keto-) mediterran kochen, 26. Mai 2016
Welch großartige Möglichkeiten die »ketogene Ernährung« bietet, haben Bettina Matthaei und Ulrike Gonder bereits in »Ketoküche zum Genießen. - Mit gesunden Gewürzen und Kokosnuss. 100 ketogene Rezepte für Genießer.« gezeigt. »In KetoKüche mediterran« dürfen wir uns jetzt über neue Rezepte freuen, bei denen statt Kokosfett oder -öl nach Herzenslust mit Olivenöl gekocht werden darf.

Die ketogene Ernährung stellt uns längerfristig auf die nahezu ausschließliche Energiegewinnung aus Fetten um. Ausflüge in LOGI mit einem höheren Anteil Kohlenhydrate können auf ketogen umgestellte Esser jedoch leicht kompensieren. LOGI steht für »Low Glycemic and Insulenic Diet«, also eine Ernährungsweise mit niedriger Belastung der Blutzuckerwerte und der Bauchspeicheldrüse. Im Gegensatz dazu kommt die KetoKüche noch stärker ohne Getreide und Mehlprodukte aus und vermeidet sogar kohlenhydrathaltige Obst- und Gemüsesorten.

Dafür führt die KetoKüche uns reichlich gute pflanzliche und tierische Fette zu. Doch auch wer vegetarisch bis hin zu vegan essen möchte, kann sich von »KetoKüche mediterran« inspirieren lassen. Die 90 kohlenhydratarmen Gerichte rund um das Mittelmeer, die Bettina Matthaei als leidenschaftliche Köchin und Ulrike Gonder als Ökotrophologin zusammengestellt haben, sind ein appetitlicher Einstieg und für jeden machbar. Ihre Rezeptvorschläge helfen beim Abnehmen, entlasten den Körper und trainieren ihn so, dass er den Verführungen rund um Kohlenhydrate und Zucker widerstehen kann. Und Genuss gibt es trotzdem reichlich.


Fremdes Land: Roman
Fremdes Land: Roman
von James Lee Burke
  Broschiert
Preis: EUR 17,99

2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ölkrieg mit anderen Mitteln, 26. Mai 2016
Rezension bezieht sich auf: Fremdes Land: Roman (Broschiert)
James Lee Burke hat mit »Fremdes Land« einen weiteren großartigen Roman geschrieben, ein ebenso grausames wie immer wieder zartes bis zärtliches Porträt der 1930er Jahre bis hinein in die Zeit nach dem Zweiten Weltkrieg.

Weldon Avery Holland hat als Jugendlicher 1934 eine prägende Begegnung mit dem Gangsterpaar Bonnie (Parker) und Clyde (Barrow). Zehn Jahre später ist er Leutnant in der Ardennenoffensive. Während sein Vorgesetzter sich davonschleicht und seine Soldaten dem sicheren Tod überlässt, rettet Holland Sergeant Hershel Pine aus einem Schützengraben. Sie werden dadurch lebenslange Geschäftspartner und irgendwie auch Freunde. Vielleicht weil sie gemeinsam Hollands spätere Lebensgefährtin aus dem Konzentrationslager Buchenwald retteten.

»Fremdes Land« ist ein charismatischer Roman. Wie in den früheren Werken von James Lee Burke lernen wir das Land der unbegrenzten Möglichkeiten in engstirnigsten Grenzen kennen, vor denen wir uns auch heute noch besser fürchten sollten. Was James Lee Burke uns über seine Helden und sein Land rund um das Ende des Zweiten Weltkriegs erzählt, gibt es heute eben nur in anderer Gestalt.


Mr Smiley
Mr Smiley
von Howard Marks
  Broschiert
Preis: EUR 16,99

5.0 von 5 Sternen »Es ging mir beim Schmuggeln nicht nur ums Geld«, 26. Mai 2016
Rezension bezieht sich auf: Mr Smiley (Broschiert)
Howard Marks (1945 – 2016) war einer der unterhaltsamsten Drogenschmuggler des letzten Jahrhunderts, bewundert wie seinerzeit die legendären Posträuber - oder andere (Pop-) Stars. Parallel zu seinen kriminellen Unternehmungen war er auch als Autor und Medienstar bekannt und ermittelte bei Todesfällen unter Freunden und Kollegen. Nach »Mr. Nice« verfasste er zwei Jahre vor seinem Tod »Mr. Smiley«. Diese Fortsetzung seiner Biographie sei kaum möglich gewesen, hätten die Behörden, die ihn überführten und für viele Jahre ins Gefängnis steckten, ihm nicht die lückenlosen Überwachungsprotokolle, Mitschriften von Besprechungen mit Angeklagten und Spitzeln zugänglich gemacht.

Howard Marks war all die Jahre immer dermaßen zugedröhnt, dass er das Leben vor seiner Inhaftierung mühsam rekonstruieren musste. Jetzt eben in »Mr. Smiley«, der in diesem Buch wie ein vielseitiger Geschäftsmann wirkt, der Geschäftsprozesse, Gewinnspannen und Investitionen erklären kann wie kaum ein anderer. Nur dass es bei ihm am Ende um synthetische Drogen (Ecstasy) geht.

Er ist genau der Schwiegersohn, den sich niemand wünscht, und der viele trotzdem fasziniert. Wie der tödliche Unfall auf der anderen Seite der Leitplanken, von dem der gemeine Gaffer nicht wirklich betroffen ist. Bis der Irre vor ihm ihn mit einer Vollbremsung an seine eigene Endlichkeit erinnert. Die eher seltenen Einsichten des notorischen Kriminellen Howard Marks ändern daran wenig:

»Es ging mir beim Schmuggeln nicht nur ums Geld. Ich wollte mich mit dem System anlegen und es schlagen. Ich hatte mich begeistert auf Ecstasy gestürzt und fand seine Wirkung außerordentlich. Aber ich wurde den Verdacht nicht los, dass ich es zum Teil nur nahm, um einer Leere in meinem Leben zu entgehen, die ich mit nichts anderem ausfüllen konnte. Wenn ich kein Schmuggler war, was war ich dann?«

In seinem Buch erfahren wir eine ganze Menge darüber, wie Howard Marks sich organisierte, welche Ängste und Bedrohungen er erlebte, und wie er immer wieder seinen Ruf als »liebenswerter Kiffer« in der Öffentlichkeit bestätigte. Er arbeitete als Disc Jockey, trat in öffentlichen Diskussionen zur Legalisierung des Cannabis auf und plante sogar einen Dokumentarfilm über »die Szene«. - Ein Leben in vollen Zügen. Andere bewerben sich darum bei der Bundesbahn.

»Mr. Smiley« beschreibt - ausnahmsweise relativ nüchtern - die Überlebensstrategien Howard Marks, die irgendwann einfach nicht mehr reichen, weil der Körper aufgibt. Spätestens in der Chemotherapie erkennt er, dass er mit Krebs im Endstadium nichts mehr zu verlieren hat. In seinem Vermächtnis schreibt er um so offener über seine Weggefährten, seinen Beruf und all die Gefahren, denen er sich immer wieder mutwillig aussetzte.


Mitochondrien: Aktivieren Sie die Energie-Zentren Ihrer Zellen
Mitochondrien: Aktivieren Sie die Energie-Zentren Ihrer Zellen
von Maria Elisabeth Druxeis
  Broschiert
Preis: EUR 16,99

2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Achtsamkeit bis in die Zelle, 26. Mai 2016
Mitochondrien kannte ich bis zu diesem Buch vor allem aus dem Biologieunterricht und späteren ernährungswissenschaftlichen Vergleichen: Was der Pflanze das Chlorophyll, ist demnach dem Menschen das Mitochondrium. Nach Maria Elisabeth Druxeis bestätigt die Quantenbiologie, ein recht neues wissenschaftliches Fach, die Ähnlichkeit dieser beiden Energieträger. Ihr Wirken fasziniert Maria Elisabeth Druxeis, seit einem Freund nach einer sportlichen Überlastung mit einer mitochondrienfreundlichen Therapie vermutlich das Leben gerettet werden konnte.

Mitochondrien transportieren Licht- oder Quanteninformationen, die in einem energetischen Prozess in physikalische Leistungen umgewandelt werden. »Um das genau erklären zu können, ist noch jede Menge Forschung und Zusammenarbeit von Biologen, Quantenphysikern und auch Medizinern notwendig«, sagt Maria Elisabeth Druxeis. Wir wissen also noch nicht genau, wie das energetische System innerhalb der Zellen funktioniert. Aber wir können davon ausgehen, dass die Mitochondrien in unseren Zellen dabei eine entscheidende Rolle spielen.

Unseren Energiehaushalt können wir unterstützen, indem wir uns zum Beispiel möglichst »grün« ernähren. Je frischer und pflanzlicher die Ernährung ist, umso besser geht es unseren Mitochondrien. Auch mehr Bewegung trägt dazu bei. Es reicht eben nicht, als moderner »Schreibtischtäter« täglich maximal 500 Meter zu Fuß zurückzulegen und gleichzeitig zu hoffen, dass unsere Muskeln, unser Herz und unsere Lungen ausgelastet sind. Auch die Mitochondrien brauchen ausreichend Sauerstoff, um korrekt zu funktionieren.

Die Mitochondrien tauchen in der Gesundheitsliteratur kaum auf, dafür ist ihre Vorstellung in diesem Buch von Maria Elisabeth Druxeis sehr gut nachvollziehbar. Denn wenn wir müde und schlapp sind, dürfen wir davon ausgehen, dass dieser Zustand bis hinein in die Zellstruktur oder umgekehrt aus der Zellstruktur hinaus wirkt. »Mitochondrien« trägt dazu bei, dass wir auch auf diesem Niveau achtsam mit uns umgehen.


Liebe will riskiert werden: Warum Paare heute anders lieben und wie sie damit glücklich werden
Liebe will riskiert werden: Warum Paare heute anders lieben und wie sie damit glücklich werden
von Michael Mary
  Broschiert
Preis: EUR 14,99

1 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Chance und Risiko halten sich auch heute in Bziehungen die Waage, 20. Mai 2016
Autor Michael Mary berät seit 35 Jahren Paare und Singles in Beziehungsfragen: »Die neue Liebe entspricht unseren veränderten Lebensverhältnissen und bezieht genau daraus ihren Sinn – Chance und Risiko halten sich die Waage.« »Selbst« und »Ich« sind Begriffe, die in der Beziehung nach Michael Mary heute besonders groß geschrieben werden. Für eine gelungene Partnerschaft reicht weder das Erleben im Bett, die pflichtbewusste gemeinsame Versorgung der Kinder und die Unterstützung der persönlichen Entwicklung im Beruf und privat jeweils alleine aus. Zudem wollen die Menschen heute etwas anderes als einen »AMEFI«, eine/n für alles für immer, wie Michael Mary es nennt, sondern eine emotional/leidenschaftliche Verbundenheit. Erst dann scheinen moderne Paare in der wirklichen Liebe, der »neuen Liebe« angekommen zu sein, in der intensive Beziehungen statt Dauer, Lebendigkeit statt Sicherheit, und statt miteinander verschmelzen zu wollen, die Begegnung mit dem Gegenüber gesucht wird. Und natürlich will jeder für den anderen trotzdem der oder die Einzige sein.

»Vor allem junge Menschen ... sind nicht in der Lage, ihre Karriere, ihre individuellen Belange und ihre Gefühle gegenüber einer Beziehung so weit zu opfern wie die Bedingung der Dauer das erfordern würde.« Ihnen fehlten zudem die psychische Struktur und die Bereitschaft, sich als Individuum der Beziehung unterzuordnen. Sie seien nicht bereit, ihre Individualität geringer zu werten als die Paarbeziehung.

Vielleicht wertet eine Paarbeziehung die Individualität der Beteiligten jedoch auch auf. Dieser Gedanke kommt mir in Michael Marys Modell zu kurz. Intensität und Dauer, Lebendigkeit und Sicherheit, miteinander Verschmelzen und die Begegnung mit dem einzigartigen Gegenüber auch mit dem gleichen Partner stattfinden. Langfristig und immer wieder. Wie in einem schwanengleichen Tanz. – Vielleicht hätte das »Goldene« Ehepaar letztens dazu einiges zu sagen gewusst.

Wer jemandem seine Liebe eingesteht, riskiert immer auch einen Korb. Keine Beziehung muss dabei von Dauer sein. Aber auch heute sollte sie es sein dürfen, ohne dass jemand deshalb zum »Establishment« gehören muss (»Wer zweimal mit der gleichen pennt …«). Oder dass ihm die besten Kumpel vorwerfen, er schätze den einen Baum höher ein als den ganzen Wald. Ein »spießiger« Ehevertrag kann zwar als Druckmittel gegen den Partner genutzt werden, aber er kann genauso gut die materielle Basis einer wirklichen Beziehung schützen und eine Trennung erleichtern. Fragen Sie dazu jedoch weder Ihren Arzt und Apotheker noch einen Psychotherapeuten, sondern einen fähigen Notar!


Das Schweigen der Männer: Warum der Mann in der größten Krise seines Bestehens ist und wie er wieder herauskommt
Das Schweigen der Männer: Warum der Mann in der größten Krise seines Bestehens ist und wie er wieder herauskommt
von Dasa Szekely
  Broschiert
Preis: EUR 16,99

2 von 22 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Nur zu reden nutzt ebenso wenig wie nur zu schweigen, 20. Mai 2016
Dasa Szekely analysiert die aktuellen Geschlechterrollen mit reflektiertem Zorn. Vielen ihrer Schlüsse stimme ich gerne zu: »In Beziehung gehen heißt auch, sich untereinander vernetzen und übergreifend zu denken, und zwar in alle Richtungen.« Wenn Männer nicht in Systemen denken können, funktionieren wirkliche Beziehungen nicht. Sie müssen hier dazulernen, und falls Frauen dabei tatsächlich auf einem höheren Niveau sein sollten, sollten sie damit nicht nachlassen.

Die Lösung könnte nach Dasa Szekely sein, dass Männer aufhören, sich hinter ihrem traditionellen Mannsein zu verstecken, auch wenn das einfacher ist als die wirkliche Begegnung mit ihrer Partnerin, die sie dann im Haushalt wie bei der Kindererziehung gleichberechtigt und gleichverpflichtet unterstützen müssten. Ein Mann ist auch dann ein Mann, wenn er Windeln wechselt und Elternsprecher wird. Eine Frau ist aber auch dann eine Frau, wenn sie den Kindern die Belastungen des Vaters und die gemeinsame Entscheidungen als Eltern zumutet.

In ihren Lösungsvorschlägen fordert Dasa Szekely Arztpraxen mit Spezialisten für Männer und Männerzentren, in denen Männer auf eine Weise kommunizieren lernen, dass sie anschließend auch in ihrer Beziehung (mit-) reden können. Über Gefühle zum Beispiel und darüber, wie sie sich im Haushalt und in der Erziehung einbringen werden. Staatliche Betreuungsangebote verhindern hier, dass Mutter und Vater sich gemeinsam um die Kinder kümmern und ihnen Rollenmodelle werden können.

»Männer brauchen Mut, sich ihren Ängsten zu stellen«, sagt Dasa Szekely. »Sie brauchen Ideen, wie das gehen könnte. Sie brauchen ein neues Rollenbild.« Andererseits braucht es Frauen, die ihre Männer zu Wort kommen lassen, damit ein wirklich gemeinsamer Dialog irgendwo in der Mitte entsteht. Bei Dasa Szekely kommt mir zu kurz, dass all ihre Forderungen für das Zusammenleben von Frauen und Männern eben nicht von Männerzentren, Männerärzten, Coaches und Therapeuten abhängen sollten. Männer mögen anders krank sein, vielleicht sind sie aber auch anders gesund als Frauen. Beziehungen gelingen, wenn beide gemeinsam ihre Beziehung sowie den Alltag gestalten, und wenn sie beide miteinander an ihrer jeweiligen Persönlichkeit wachsen. Männer und Frauen, Frauen mit Frauen sowie Männer mit Männern dürfen dann auch weiter ohne professionelle Betreuung von außen glücklich miteinander sein.

Eine neue Frage könnte werden, ob die statistisch gesehen vielleicht wenigen modernen »Beziehungszellen«, denen Dasa Szekely zustimmen würde, sich schnell genug kommunizieren lassen. In Zukunft werden nämlich auch bei der Arbeit gerade die Teams erfolgreich sein, in denen Frauen und Männer, sowie Frauen mit männlichen Energien und Männer mit weiblichen Energien zusammenarbeiten. Die Männer müssen sich bewegen. Das stimmt. Doch Frauen müssen zumindest weiter in die gleiche Richtung gehen. Nur zu reden nutzt ebenso wenig wie nur zu schweigen.


Abenteuer Vertrauen: Vollkommen, aber nicht perfekt - Was Menschen von Hunden lernen können
Abenteuer Vertrauen: Vollkommen, aber nicht perfekt - Was Menschen von Hunden lernen können
von Maike Maja Nowak
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 19,99

8 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Wahrnehmung und Respekt, damit ein natürlicher Umgang miteinander möglich wird, 19. Mai 2016
Im Mittelpunkt des vierten Buchs von Maike Maja Nowak steht ein Herdenschutzhund aus Malta. Raida sei so unabhängig wie sie selbst, sagt die Autorin, und ihm falle es genauso schwer wie ihr, fremde Anweisungen auszuführen. Wir erfahren auf knapp 360 Seiten, wie beide voneinander lernen und Raida die Autorin immer wieder dazu bringt, selbst in den Spiegel zu schauen. Das »Abenteuer Vertrauen« ist in diesem Sinn ein Stück Vergangenheitsbewältigung für Maike Maja Nowak. Sie stellt in der Begegnung mit dem Leithund aus dem Tierheim Koblenz erschrocken fest, dass sein schiefes Grinsen und seine außergewöhnlichen Augen sie an ihren narzisstischen Vater erinnern.

Raida ist hochintelligent, er führt andere Hunde und manipuliert die Menschen um ihn herum. Das versucht er auf eine immer wieder überraschende Weise auch bei Maike Maja Nowak: »Viele Hundehalter werden mit Dressurübungen abgespeist und können die Muttersprache ihres Hundes und ihr vielfältiges Vokabular aus unterschiedlichen Verhaltensweisen nicht richtig deuten. Die Verhaltensweisen der Hunde sind im Grunde genommen wie Vokabeln einer neuen Fremdsprache, die erst wir erlernen müssen, um sie verstehen und selbst anwenden zu können.« Raida ist für die Maike Maja Nowak eine Herausforderung. Wird ihr »Hundevokabular« ausreichen, mit diesem ungewöhnlichen Leithund zu kommunizieren?

Im dritten Kapitel von »Abenteuer Vertrauen« lernen wir die Hunde-Typologie der Autorin kennen. Sowohl bei extrovertierten als auch bei introvertierten Hunden gibt es »autonome Leithunde«, »halbautonome Kundschafter« und »nicht autonome Wächter«. Ich glaube, dass diese Einstufung sich auf Menschen übertragen lässt. »Was Menschen von Hunden lernen«, lautet der Untertitel dieses Buchs. Wir lernen von Hunden für andere Hunde – und ebenso für den Umgang mit anderen Menschen. Auch unter Menschen beginnt das »Abenteuer Vertrauen« am besten mit der Erkenntnis, dass sie nicht perfekt sein müssen. Sie sollten einander wahrnehmen, »sich respektvoll begegnen und einen natürlichen Umgang miteinander finden«.


Herrchentrubel: Graue Schnauze, großes Glück
Herrchentrubel: Graue Schnauze, großes Glück
von Michael Frey Dodillet
  Broschiert
Preis: EUR 14,99

4 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen »Herrchentrubel« macht einfach Spaß, 17. Mai 2016
Die Erlebnisse aus dem Alltag der Dodillets mit ihren Hunden ' oder der Hunde mit ihren Dodillets ' haben sich auf eine unterhaltsame Weise weiterentwickelt. Da jedoch auch Schäferhundmischlinge wie Luna und eine Mehrfachkreuzung namens Wiki nicht ewig leben, könnte die Serie enden, wo sie meiner Meinung nach am schönsten ist. Michael Frey Dodillet analysiert mit spitzer Feder die Szene der Hundetrainer und Hundehalter, die oft genug vergessen, dass man als Mensch auch mit Menschen befreundet sein kann. Als leidgeprüfter Mitbewohner seiner Haustiere ist er inzwischen selbst ein Wissender, der im Stadtpark an den Stimmen der Hundebesitzerinnen erkennt, bei welchem Hundetrainer sie waren.

Wir erleben die Familie Dodillet in den üblichen Begegnungen mit anderen Hundehaltern und Hundetrainern, die ihren Vierbeinern auf das Maul schauen und ihnen im Zweifelsfall einen Korb umbinden. Wir dürfen genüsslich die Blog-Zitate mitlesen, mit Luna und Wiki nach Frankreich in den Urlaub fahren. Und wir dürfen an den Lesereisen teilnehmen, die die vertrauten Hunde und ihren Krause in alle möglichen Städte Deutschlands treibt. Schwaben sind hundemäßig eben anders drauf als Hundehalter aus Vororten Düsseldorfs. Das natürliche Ende dieser Buchreihe droht, als die greise Luna einen bösartigen Tumor entwickelt, der sie am Ende drei Rippen kostet und ihr ein verlegtes Zwerchfell sowie riesige Operationswunden einbringt. Ob Wiki allein genügend Star-Potenzial für den vierten Band hat, ist in der Situation auch für Michael Frey Dodillet da erst einmal nebensächlich.

Bis dahin macht »Herrchentrubel« einfach Spaß, selbst wenn man keine Lust mehr hat, die Butterkotze seines Lieblings aus den Ritzen zwischen den Bodendielen zu kratzen. Oder wenn der Hundedurchfall vor dem Nachbarzelt auf dem Campingplatz herüberdünstet und mitten in der Nacht zum Handeln mit Schaufel und Tüte zwingt.


Die Taylor-Strategie: Roman (COVERT ONE, Band 11)
Die Taylor-Strategie: Roman (COVERT ONE, Band 11)
von Robert Ludlum
  Broschiert
Preis: EUR 16,99

3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Wenn Drohnen mit Biogiften drohen, 10. Mai 2016
Ziemlich am Anfang der Geschichte stürzen sich wie ein paar Lemminge die Truppen Major Kimball Canelos an der Küste Ostafrikas in den Tod. Selbst als ihr Vorgesetzter ihnen in die Beine schießt, krabbeln diese Zombies noch über die Klippe. Wenn das mit rechten Dingen zugehen sollte … Tut es aber nicht, und dafür sorgt Jamie Freveletti, eine Anwältin, ausgewiesene Kampfsportlerin und Extremlangstreckenläuferin. Sie hat »Die Taylor Strategie« um eine geheime Eliteeinheit der US-Regierung anhand der Skizzen aus dem Robert-Ludlum-Nachlass geschrieben.

Die »Bösen« könnten dieses Mal chinesische Hacker sein, Terroristen aus dem Nahen oder Fernen Osten oder gar Leute aus der Republik Dschibuti. Die sind es sonst eher gewöhnt, aus hochgesicherten Kasernen in Europa oder in den USA von ferngesteuerten Drohnen angegriffen zu werden. Die Kombination von gestohlenen Drohnen mit Giftgas oder Biowaffen ist in diesem Sinn kein Leckerli und in der Vorstellung ausreichend brutal, dass wir tatsächlich weiterlesen. Hier nimmt »Die Taylor Strategie« nach banalen Dialogfetzen wie »Alles klar?«, »Geht klar!« und »Sind Sie okay?« zwischen ein paar Steckschüssen dann doch Fahrt auf. Denn nur einmal angenommen, die »Feinde« drehten tatsächlich den Spieß um, hackten Systeme, klauten Drohnen und bestückten sie am Ende mit Biokampfstoffen. Sie könnten damit – und mit einem Gegenmittel – die gesamte freie Welt erpressen und einen viele Milliarden schweren Pharma-Markt erschließen.

»Die Taylor-Strategie« ist mit durchaus aktuellen Motiven eine zarte Annäherung an Robert Ludlum (1927-2001), und damit doch weit weg von dessen Intensität wie beispielsweise in den »Bourne«-Thrillern.


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