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Rezensionen verfasst von
Peter Kensok "Globalscout" (Stuttgart)
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Der Gerechte: Roman
Der Gerechte: Roman
von John Grisham
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 22,99

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Gerechtigkeit mit allen Mitteln, 16. April 2016
Rezension bezieht sich auf: Der Gerechte: Roman (Gebundene Ausgabe)
John Grisham sagt über Sebastian Rudd, er sei sogar selbst von diesem Anwalt beeindruckt, den er sich in »Der Gerechte« zusammengeschrieben hat - mit zahlreichen spannenden Episoden aus einem anwaltlichen Alltag. Als würde zwischen Mord und Totschlag noch nicht genug passieren, ist Sebastian Rudd dabei auch noch von einer üblen Scheidungssache betroffen. Seine frühere Ehefrau und Kollegin am Familiengericht kämpft mit allen Mitteln darum, dass ihm jede gemeinsamen Zeit mit seinem Sohn leidig wird.

All diese Begegnungen sind spannend aneinander gefügt. Wir werden hervorragend damit unterhalten, wie Sebastian Rudd auch politisch lavieren muss, um das Maximum für seine Mandanten herauszuholen.»Der Gerechte« muss oft genug die Grenzen des Rechtssystems ausreizen und manchmal sogar weit überschreiten. Er hat es mit Macht und Korruption zu tun und scheut sich am Ende nicht, selbst zu den fragwürdigen Mitteln seiner Gegner zu greifen. John Grisham nährt mit ihren Geschichten die Hoffnung, dass das Gute weiterhin siegen wird. Er hat zehn Jahre als unabhängiger Anwalt gearbeitet und damit einen guten Einblick in das , was er den Lesern seiner Justizthriller zumuten kann, bevor er sie ihren eigenen Fantasien überlässt.

Sebastian Rudds Abenteuer, so finde ich, dürfen gerne weitergehen, zumal nicht alle seine Fälle in »Der Gerechte« bereits zu Ende erzählt wirken. Vielleicht erfahren wir schon bald mehr von einem der interessantesten Anwälte aus dem Schaffen von John Grisham.


Topfit durchs As­sess­ment-Cen­ter: Das neue Standardwerk für Fach- und Führungsassessments
Topfit durchs As­sess­ment-Cen­ter: Das neue Standardwerk für Fach- und Führungsassessments
von Matthias Clesle
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 29,80

0 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Starthilfe für den nächsten Karriereschritt, 15. April 2016
Assessment Centers sollen Firmen die Sicherheit geben, entscheidende Positionen langfristig richtig zu besetzen. Ob am Ende eines Assessment Centers wirklich der Deckel auf den Topf passt, dürfen wir genauso bezweifeln wie dass Qualitätsmanagementsysteme wirklich einen Nutzen bringen. Zumindest sind beide Konzepte moderne Wirtschaftszweige in hochpreisigen Segmenten. In Assessment Centers bestehen vor allem diejenigen, die zum richtigen Zeitpunkt am richtigen Ort die richtigen Antworten und Verhaltensweisen parat haben. Matthias Clesle und Martin Emrich nehmen möglichen Teilnehmern ein bisschen etwas von ihren Befürchtungen ihrem Lampenfieber.

Die Autoren haben nach eigenen Worten schon »mehrere 100 Kandidaten« erfolgreich durch Assessment Centers geführt. Das schaffen sie beispielsweise durch Übungsmaterial für Präsentationen, Gruppendiskussionen, Rollenspielen für Mitarbeiter- und Kundengespräche und Intelligenztests, wie sie sie auf der CD-ROM zum Buch mitliefern. Matthias Clesle und Martin Emrich sind auch deshalb die richtigen Personen für solch ein Buch, weil sie auch die andere Seite kennen und selbst Assessment Centers entwickelt und durchgeführt haben.

Selbstverständlich kann man sich auf Assessment Centers nur bedingt vorbereiten, denn die Zahl der möglichen Rollenspiele und mehr oder weniger überzeugender Psychotests ist unbegrenzt. Nicht umsonst empfehlen die beiden Autoren, dass Teilnehmer eines Assessment Centers sich nicht nur mit diesem Buch vorbereiten, sondern gegebenenfalls auch einen Assessment Center-Coach konsultieren. Ich finde, dass diese Option für einen Arbeitsplatz, der einen selbst und die eigene Familie möglicherweise viele Jahre lang ernähren soll, eine gute Investition ist. Eine Starthilfe für den nächsten Karriereschritt ist »Das neue Standardwerk für Fach- und Führungssassessments« bis dahin auf jeden Fall.


Neuntöter: Thriller (Die Carow-Reihe, Band 1)
Neuntöter: Thriller (Die Carow-Reihe, Band 1)
von Ule Hansen
  Broschiert
Preis: EUR 16,99

1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Inspiriert von der Speisenfolge der Neuntöter, 15. April 2016
Der Neuntöter ist ein interessanter Vogel. Er jagt auf Vorrat und spießt seine Beute auf Dornen auf, bevor er sie frisst. Meistens sind das Insekten, aber er verschmäht auch kleinere Vögel Art nicht. Da auch der Neuntöter weite Wege vermeidet, baut er seine Nester in dornigen Hecken und Sträuchern.

Von diesem Teil der Natur ließen sich die beiden Autoren Astrid Ule und Eric T. Hansen inspirieren, die sich hinter dem Pseudonym Ule Hansen für ihren ersten gemeinsamen Thriller »Neuntöter« zusammengetan haben. Sie fangen zunächst mit drei Leichen an, die wie Mumien oder Puppen von Schmetterlingen in Panzertape eingewickelt an Gerüststangen hängen. Mitten in der Hauptstadt Berlin.

Schon bald wird sich herausstellen, dass der oder die Täter sich nicht mit drei Ermordeten begnügen würden, vorher - unentdeckt – und nachher – noch im Werden – wird es mehr geben. Für die Fallanalystin Emma Carow ist schon schnell klar, dass die Polizei und ihre Sonderkommission es mit einem Serientäter zu tun haben. Während Emma Carow im Umgang mit ihren Kollegen kaum auf einen grünen Zweig kommt, kann sie sich in einen Serienmörder gut hinein versetzen. Schon früh merken wir, dass Emma Carow selbst ein Glied in dieser Serie an Morden werden könnte. Ule Hansen gelingt es, unsere Befürchtungen immer wieder zu zerstreuen und gleichzeitig die Spannung hoch zu halten.

Es muss guter Whisky gewesen sein, der Astrid Ule und Eric T. Hansen inspirierte. Ihre Fallanalystin haben sie jedenfalls hervorragend gewählt. Sie ist eben nicht die heldenhafte Kollegin, die sich unter schwierigen Bedingungen überzeugend kämpferisch für eigene Interessen einsetzt. Aber sie punktet mit einem hohen Maß an Scharfsinn und Ausdauer. Sie hat zudem eine Vorgeschichte mit unbewältigten Störungen, die ihre Aufmerksamkeit für den Serienmörder in diesem Fall schärfen.

»Neuntöter« ist ein gelungenes Debüt, finde ich. Und ein bisschen bringt uns der Thriller auch die dunklen Seiten einer Großstadt näher, die es so geben könnte – am liebsten aber so nicht.


Säger und Rammler und andere Begegnungen mit der Männerwelt
Säger und Rammler und andere Begegnungen mit der Männerwelt
von Désirée Nick
  Broschiert
Preis: EUR 14,99

2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Flipchart-Marker und feiner Pinselstrich, 14. April 2016
Mit Désirée Nick müssen/dürfen/können wir zumindest nach Büchern über das Leben nach 40 und das Leben nach 50 noch eine Weile rechnen. Die Entertainerin und Schauspielerin, die aus der historischen »Heinrichshöhe« bei Berlin ihren Worten zufolge ein wunderschönes Landhaus geschaffen hat, tritt ordentlich gegen die Männerwelt. Dass ihr die Anhänger/Innen erhalten bleiben, dafür sorgt aktuellen Statistiken zufolge ein ganzes Heer von Scheidungsrichter/Innen.

Ihr Buch ist autobiografisch. Die schönsten Geschichten schreibt eben das Leben. Désirée Nick findet selbst rechts und links der Zufahrt zu ihrem Wohnhaus genügend Anlässe, die sie durch das Auge einer Kabarettistin betrachten kann. Das wirkt immer wieder wie die Ausweitung eines Rosenkriegs auf den Rest der Welt, unter besonderer Berücksichtigung der Männer und - insbesondere hoch zwei - den Mann an sich. Im Prinzip taugt der noch dazu, den Park rund um die Heinrichshöhe zu gestalten, dabei alte Bäume auszureißen und die Rhododendren zu stutzen. Die Männer sind vermutlich selbst daran schuld, dass sie Désirée Nick so viele Möglichkeiten für ihre Geschichten bieten.

Désirée Nick kommt mit dem Schlagbohrer ebenso zurecht wie mit der Schreibmaschine. Dank ihrer unvermeidlichen Begegnungen mit der Männerwelt werden ihr die Themen nicht ausgehen. Im vorliegenden Band haben wir es dazu mit knapp 200 Seiten zu tun, über die Frauen wie Männer gleichermaßen schmunzeln dürfen. Das geht auch dann, wenn Désirée Nick den Pinsel für einen fein humorigen Strich immer wieder gegen einen markigen Flipchartstift tauscht.


Emotional Leading: Die Kunst, sich und andere richtig zu führen
Emotional Leading: Die Kunst, sich und andere richtig zu führen
von Denis Mourlane
  Broschiert

3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Voraussetzung für »emotionales Führen« ist ein hohes Maß an Achtsamkeit, 13. April 2016
Denis Mourlane hat Recht: Glücklich sind wir, wenn wir unsere psychologischen Grundbedürfnisse befriedigen finden. Damit schließt er sich Klaus Grawe (1943 - 2005) und dessen Bedürfnismodell an, bei dem es um Orientierung und Kontrolle, Selbstwerterhöhung und Selbstwertschutz, Lustgewinn und Unlustvermeidung, Bindung und Kohärenz geht. Wer diese Bedürfnisse seiner Mitarbeiter unterstützt, wird sie langfristig im Unternehmen halten und tut auch etwas für deren psychische Gesundheit. Denis Mourlane ist selbst promovierter Diplom-Psychologe und baut auf einen wissenschaftlich fundierten Ansatz. Den stellt er uns als »emotional Leading« mit umfangreichen Fragebögen und Strategieempfehlungen für Einzelpersonen und Teams vor. »Die Kunst, sich und andere richtig zu führen« verdeutlicht er durch zahlreiche Beispiele, wo Führung und Selbstmanagement eben nicht geklappt haben, weil die emotionalen Bedürfnisse der Betroffenen zu einem höheren Grad verletzt wurden.

Hier entgegenzusteuern, setzt ein hohes Maß an Achtsamkeit voraus. Kein Wunder, dass Denis Mourlane dann bei der achtsamkeitsbasierten Stressreduktion (Mindfulness-Based Stress Reduction, MBSR) landet. Dessen Entwickler, John Kabat-Zinn (* 1944), unterrichtet einen meditativen Umgang mit Stress, Angst und Krankheiten. »emotional Leading« bedeutet auch in diesem Sinn, sich selbst zu erkennen und sich selbst führen zu lernen, bevor wie dann mit anderen weitermachen.

»emotional Leading« ist ein guter Impuls für einen dauernden (Bedürfnis-) Abgleich von Angeboten und Reaktionen auf die eigenen Erfüllungskriterien und die des jeweiligen Mitarbeiters - und zwar aufgrund von dessen eigener Geschichte und deshalb im Rahmen seines Weltbildes. Denis Mourlane hat seinen Zugang, wie er schreibt, »wissenschaftlich begründet« und »in der Praxis erprobt«. Er bietet uns einen umfangreichen Katalog von Tests zur Selbst- und Fremdeinschätzung sowie Übungen im privaten und beruflichen Alltag. Das macht sein Buch insgesamt zu einer Schatzkiste, in der wir kräftig stöbern können. Vielleicht stärkt das unsere eigene Achtsamkeit im Umgang mit einem nie endenden Prozess, den Denis Mourlane »emotional Leading« nennt.


Das Universelle Heilungsfeld: Die neue Dimension des Heilens
Das Universelle Heilungsfeld: Die neue Dimension des Heilens
von Peter Michel
  Taschenbuch
Preis: EUR 17,95

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Mehr Eigenverantwortung für die eigene Gesundheit, 12. April 2016
Katarina und Peter Michel zitieren eine chinesische Geschichte. Darin fragt ein Schüler, warum Ärzte früher weder Akupunktur noch Kräuter brauchten. Der Meister antwortete: »In der alten Zeit wurde Energie direkt übertragen. Die Akupunktur und die Kräuter, die wir heute verwenden, sind im Vergleich dazu ein Rückschritt.« Der Untertitel von »Das universelle Heilungsfeld« lautet »Die neue Dimension des Heilens«. Wie in der chinesischen Geschichte müssen wir damit rechnen, dass das eigentliche Wissen rund ums Heilen jedoch nicht neu, sondern die Dimension einer sehr alten Zeit ist.

Auch unsere Vorfahren wollten die Welt verstehen und beschrieben das Unerklärliche mit Begriffen wie Heilengel, Energie und Heilfelder. Mit ihrem Buch beantworten Katarina und Peter Michel Fragen von Ärzten und Patienten, die mit ihrem medizinischen Latein an Grenzen stoßen und mehr vermuten. Sie stellen uns alte und zeitgenössische Weise bis hin zu schamanischen Heilern vor. Katarina und Peter Michel möchten uns mit ihrem Buch ermutigen, mit solchen Zugängen zu alten Erklärungsmodellen die Themen Gesundheit und Heilung zu überdenken.

In ihrem Abspann schreiben Katarina und Peter Michel, dass sie uns weder unsere Ärzte noch die bestehende Medizin ausreden wollen. Auch dass der Leser hinterher verwirrter als vorher sein könnte, sei nicht beabsichtigt: »Wenn Sie aber am Ende der Lektüre dieses Buches stärker Ihren Selbstheilungskräfte vertrauen und erkennen, dass Sie eine große Eigenverantwortung für Ihre Gesundheit tragen – dann erfüllt dieses Buch seinen Sinn!« -

»Das universelle Heilungsfeld« lädt uns ein, uns für transzendente Erklärungsmodelle rund um Krankheit, Heilung und Gesundheit und zu öffnen. Wir dürfen am Ende des Buches sicher sein, dass es »da draußen« Dinge gibt, die uns in unserem Gesundsein unterstützen – selbst wenn wir sie nur erahnen und vielleicht niemals wirklich verstehen werden.


Ich scheiß auf Winkel!: Man kann auch arbeiten, ohne sich zu bewegen - Weises und Wahres aus Deffis Welt
Ich scheiß auf Winkel!: Man kann auch arbeiten, ohne sich zu bewegen - Weises und Wahres aus Deffis Welt
von Detlef Steves
  Taschenbuch
Preis: EUR 9,99

5.0 von 5 Sternen Eine andere Art, unberührt das Dasein zu genießen, 12. April 2016
Eigentlich hat er ein sehr sanftes Gemüt, spricht freundlich, zugänglich und könnte in eine Kindersendung passen. Aber Detlef Steves kann auch anders. In einem Zelt zu bibbern, wo er lieber bei seiner Frau daheim sein würde, nur weil das Serienkonzept es gerade verlangt, lässt ihm die Haare zu Berge stehen ' so er denn noch welche hätte. Mit 26 war er zuletzt beim Friseur, schreibt er. Die roten Knöpfe hat er woanders als auf dem breiten Scheitel. Wer jedoch darauf drückt, geht besser rechtzeitig in Deckung. Mit Detlef Steves auf 180 ist schlecht Kirschen essen. Oder Pizza, womit fast alles begann.

Detlef Steves ist seit 2009 ein VOX-Star. Seine Zuschauer kennen ihn als Kleingärtner aus »Ab ins Beet«, als wütenden Hobby-Handwerker aus »Ab in die Ruine«, als werdenden und vergehenden Gastronomen aus »Die Superchefs«. In »Detlef muss reisen« platzte ihm immer weder der Kragen. Und berühmt berüchtigt genug durch all die seifigen Dokus kam er mit zwei linken Füßen sogar in »Let's Dance« ziemlich weit.

Warum macht jemand so was? Was bewegt einen überzeugten Kleinstädter aus Moers im Westen des Ruhrgebietes vor die Kamera und raus in die Welt, wo diese Welt doch längst in seiner Pizzeria »Ici Paris« und deren Nachfolger zu Gast war?

»Ich möchte unbeschwert mein Dasein genießen, das ist alles. Aber ich möchte in meinem Leben auch etwas bewirken. Ich möchte Leute berühren und auf meine Weise glücklich machen, das fände ich toll.« ' Zu diesem Bekenntnis des Detlef Steves gehört, dass er gleichwohl von seinen Grenzen weiß und sich auf keinen Fall verbiegen mag. Dass ein Kamerateam meistens dabei ist, stört ihn längst nicht mehr. Weder als Handwerker, Koch, Reisenden oder später als Tänzer.

Sein Buch »Ich scheiß auf Winkel« findet ohne Kamera statt, auch wenn es natürlich vor allem um jemanden geht, der ein recht »normales« Leben vor der Linse verbringt. Dabei will er gar nicht »mit Abenteuern gefüttert« werden, ist froh, dass das Fernsehen am Ende Dank der begrenzten Sendezeit durch »nur die Kurzfassung« von ihm bringt. Im Buch berichtet er denn auch von Positionen, die weniger tauglich fürs Fernsehen wären, ist dabei ganz der Kerl, von dem wir erwarten, dass er auch einmal zulangt. Detlef Steves Positionen zum Leben an sich und dem Fernsehen im Besonderen lesen sich immer wieder erfrischend. Er war der richtige Mann zur richtigen Zeit am richtigen Ort. Er weiß als Mensch wie du und ich, nur eben aus Moers, wie es ist, ums Überleben zu kämpfen. Und er kennt die andere Seite der Öffentlichkeit, die ehemaligen Freunde und Nachbarn, die sich entfremdet fühlen von ihrem Detlef, der ihnen manchmal schon zu oft im Wohnzimmer entgegenflimmert.

»Ich scheiß auf Winkel« ist ein bisschen Doku-Soap-Geschichte und viel Detlef Steves, wie ihn VOX vermutlich schlecht dokumentiert bekommt. Eine gute Ergänzung also für die Fans der sonstigen Kurzfassungen des Fernsehstars.


Die Tiger-Strategie: Wer für seine Erfolge nicht selber sorgt, hat sie nicht verdient - Die Kraft steckt in dir!
Die Tiger-Strategie: Wer für seine Erfolge nicht selber sorgt, hat sie nicht verdient - Die Kraft steckt in dir!
von Lothar Seiwert
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 16,99

1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Die Natur ist immer wieder eige gute Lehreri, 4. April 2016
Nach dem gemütlichen Bären mit der Kraft, die in der Ruhe liegt, lässt Lothar Seiwert jetzt die Tiger sprechen. »Die Tiger-Strategie« ist eine neue Fabel aus der Feder von Deutschlands bekanntestem Zeitmanager. - Ich mag »Die Tiger-Strategie«, zumal es dabei um die vielleicht schönsten Raubkatzen geht, die weißen Tiger von Sumatra. Zu ihnen mag das Zögern kaum passen, das Lothar Seiwert gerade seinem ach so bequemen, ängstlichen Tiger Ravi zuschreibt. Der möchte jägerisch so fit sein, wie sein streitbarer Vater. Ravinder schafft es seit vielen Jahren immer wieder, den Rivalen Bal vom Revier fern zu halten. So richtig stolz auf seinen Sprössling ist er daher nicht. Ravi steht den stets jammernden und klagenden Streifenhyänen Zeter und Mordio charakterlich nämlich näher als seinesgleichen.

Lothar Seiwert wurde in Sumatra geboren und hat daher eine besondere Zuneigung zu den weißen Tigern. Ihnen wegen ihrer Überlebensstrategie für den Beruf auf die Pfoten zu schauen, ist eine Folge dieser Sympathie: Der Tiger weiß, was er will und was zu ihm passt, er bleibt bei der Sache, konzentriert sich auf den günstigsten Weg, bevor er zuschlägt und bringt zu Ende, was er einmal angefangen hat.

Dabei dürfen wir auch von Impulsen wie diesen lernen: »Es ist nicht die Beute, die den Jäger antreibt, es ist die Jagd.« Oder: »Streifen allein machen noch keinen Tiger.«


Weight Watchers  - Das Kochbuch: Die 135 besten Rezepte. Jetzt mit SmartPoints
Weight Watchers - Das Kochbuch: Die 135 besten Rezepte. Jetzt mit SmartPoints
von Weight Watchers
  Broschiert
Preis: EUR 17,99

5 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Wi(e)der die Pfunde, 17. März 2016
»It's choice not chance that determines your destiny«, sagte Jean Nidetch, die Gründerin der Weight Watchers, in den 1960ern: »Nicht der Zufall, sondern deine Wahl bestimmt deinen Weg.« Weight Watchers sind seitdem für Millionen Übergewichtige weltweit eine gute Wahl. Abspecken mit Gleichgesinnten macht einfach mehr Spaß. Auch Essen ist allerdings etwas, was wir gerne tun, sonst gäbe es all die Pfundsfrauen und -kerle da draußen und hier drinnen nicht. Weight Watchers haben sich daher immer wieder Gedanken gemacht, wie sie diesem Spaßfaktor beim Essen zugunsten eines angemesseneren Gewichts etwas Höherwertiges entgegensetzen. Rechnen und Kalorienzählen gehört für viele nicht dazu.

Die aktuelle Berechnungsgrundlage auf der Basis von Kalorien sind SmartPoints. »Das Kochbuch« mit den 135 besten Rezepten zeigt schon vor dem Einkauf an, wieviele SmartPoints eine Mahlzeit haben wird: »Lebensmittel, die viel Eiweiß enthalten, haben weniger SmartPoints. Und diejenigen, die viel Zucker und gesättigte Fettsäuren enthalten, haben viele SmartPoints. So wirst du förmlich zu den gesunden Lebensmitteln gestupst.« Die Rezepte bauchen selten länger als 15 Minuten für die Zubereitung. Hinzu kommt vielleicht noch die Garzeit. Meistens ist man auch dann nach spätestens einer halben Stunde mit einer Mahlzeit für vier Personen fertig. Das Angebot reicht von der Champignonssuppe (0 SmartPoints) über die rote Linsensuppe mit Currycroûtons (4 SmartPoints) bis hin zum Paprika-Lauch-Auflauf (13 SmartPoints).

»Teilnehmer, die die SmartPoints genutzt haben, finden es einfach, gesünder zu essen, und sind insgesamt zufriedener mit dem Programm und ihrem Erfolg«, schreiben die Autoren. »Das Kochbuch« der Weight Watchers sieht nach Spaß und einem guten Gefühl aus. Ohne groß rechnen zu müssen, kann man seiner Familie oder Wohngemeinschaft mit diesen Rezepten etwas Gutes tun. Um gutes Essen sollte es schließlich nicht nur bei den Weight Watchers gehen.


Mach es einfach!: Warum wir keine Erlaubnis brauchen, um unser Leben zu verändern (Dein Erfolg)
Mach es einfach!: Warum wir keine Erlaubnis brauchen, um unser Leben zu verändern (Dein Erfolg)
von Ilja Grzeskowitz
  Taschenbuch
Preis: EUR 19,90

2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Wenn wir mehr wollen als nur das, was hätte sein können, 17. März 2016
Ilja Grzeskowitz hat dem passiven Abwarten den Kampf angesagt. Mit »Mach es einfach!« fordert er uns auf, unser Leben sofort zu ändern statt weiter zu zögern. Erfolgreiche Menschen brauchen dazu keine Erlaubnis. Stattdessen sollen wir uns mit einem einfachen »Au ja!« und mit Begeisterung für das Mögliche ins Gewühl stürzen. Verwandeln wir unsere Angst vor Veränderung also in einen Beweggrund. Machen wir sie in dem Kinofilm zu unserem Leben zu unserem Moderator! Mit solchen Einladungen würzt Ilja Grzeskowitz »Mach es einfach!« Das ist allemal besser als die Schuld bei anderen zu suchen, weil irgendetwas gerade nicht funktioniert und wir in einem mittelmäßigen Prozess ohne Aussicht auf den garantierten Erfolg das Handeln von vornherein verweigern.

»Mach es einfach!« ist eine Alternative zum Zögern, weil das Schicksal es gerade mit anderen besser zu meinen scheint oder wir den nächsten Meilenstein abwarten wollen, bevor wir uns an den nächsten Schritt herantrauen. Nach Ilja Grzeskowitz haben wir jederzeit die Möglichkeit, einzigartig statt nur anders zu sein: »Verabschieden Sie sich vom Mittelmaß und treffen Sie auch einmal riskante Entscheidungen!« Statt uns auf unsere Unzufriedenheit zu konzentrieren, sollten wir uns auf den Sinn von etwas ausrichten und absichtsvoll handeln.

»Mach es einfach!« schraubt unseren Energiepegel für mögliche Ziele nach oben – wieder einmal. Die gute Absicht ist ein älterer Hut, von dem vor allem der Titel in Erinnerung bleibt. Und das ist schon eine ganze Menge. Wer zögert, sollte sich einfach dafür entscheiden, irgendetwas zu tun. Denn von selbst passiert meistens nichts, außer dass wir dann den Fellen hinterherwinken. Dass wir keine Erlaubnis brauchen, unser Leben zu verändern, liest sich nett, jung und dynamisch. Aus Wünschen können so Visionen und Richtungen werden, auch konkrete Ziele und Pläne, die das alles in erreichbare Schritte herunterbrechen. Ilja Grzeskowitz steht fest genug auf der Erde, dass er das reine Wünschen überschreitet und am Ende sogar ausgefeilte und gut recherierte Businesspläne empfiehlt. Auch der Bürokram gehört schließlich zum konkreten Tun.

Ilja Grzeskowitz hat es sich zur Aufgabe gemacht, den status quo infrage zu stellen – seit 1975, sagt er. Das ist immerhin sein Geburtsjahr. Anscheinend hat er genug mit Menschen zu tun gehabt, die über Veränderung lediglich reden. Mit »Mach es einfach!« setzt er einen entscheidenden Aufruf dagegen. Am Ende unseres Lebens sollen wir eben nicht darüber nachdenken müssen, was alles hätte sein können, wenn wir es nur einfach versucht hätten.


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