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Rezensionen verfasst von
nodi66 (Münster)

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Rastaman Vibration (Deluxe
Rastaman Vibration (Deluxe
Preis: EUR 17,98

1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Nur Produktinfo zur Live CD2, 4. August 2016
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Rastaman Vibration (Deluxe (Audio CD)
Habe gerade erst (nach Jamaica-Urlaub) meine Begeisterung für Bob Marley entdeckt. Deswegen nur ein Hinweis zur Deluxe-Edition von "Rastaman Vibrations":
Die zweite CD enthält einen Live-Mitschnitt, der auch schon als "Live at the Roxy" veröffentlicht wurde. Allerdings handelt es sich dabei nur um die Songs der ersten CD, also ohne die später hinzugefügten Zugaben "Positive Vibrations" und "Give Up, Stand Up / No More Trouble". Habe beides verglichen - die Aufnahmen sind identisch, auch hinsichtlich der Soundqualität des Live-Mitschnitts.

Die Doppelung fließt hier aber nicht in die Wertung ein. Mit den zusätzlichen Aufnahmen verdient die Ausgabe das Attribut "Deluxe" auf jeden Fall!


Metal Dog
Metal Dog
Preis: EUR 18,99

3.0 von 5 Sternen Experimentell und durchaus typisch für Summers' Soloalben, 26. Februar 2016
Rezension bezieht sich auf: Metal Dog (Audio CD)
Ich hätte eigentlich eher mit einem Nachfolger seiner Formation Circa Zero gerechnet. Aber der ehemalige Police Gitarrist war nie leicht auszurechnen. Vorweg: Metal Dog scheint mir definitiv etwas für Fans seiner Experimentierfreude mit der Gitarre. Mit Pop, Blues oder Rock hat das nicht viel zu tun. Aber wer seine Alben kennt, der ist auch nicht überrascht.

Ja, einige Stücke sind sperrig, vielleicht sogar etwas anstrengend. Was sie sicher nicht sind, ist anspruchslos. Und 0815-Sogstrukturen sind sicher kein musikalisches Qualitätskriterium. Beim ersten Durchhören erinnert mich einiges an seine ersten beiden Alben mit Robert Fripp (King Crimson) aus den 80ern. Doch angesichts seiner eher seichten Jazz-Pop-Mainstreamphase Anfang der 90er empfinde ich dieses Sammelbecken an Sounds und Spielweisen als geradezu frisch.
Man könnte annehmen, dass es eine logische Antwort auf den kommerziellen Misserfolg ist, den er mit Circa Zero hatte. Etwas, was er in seiner Karriere schon einmal erlebt hatte. Mit dem Album "XYZ" (1987) versuchte sich Summers ebenfalls als eigenständiger Popmusiker. Auch das misslang gründlich. Und als nächstes brachte er mit "Mysterious Barricades" ein komplett gegenteiliges Soloalbum heraus - nur instrumental, New Age der 80er.

Fazit: Für 5 Sterne ist das Album sicher zu anstrengend. Für 4 Sterne fehlen mir längere Strecken, die etwas weniger verkopft klingen. 3 Sterne sind es aber allemal - vor allem im Kontext seiner gesamten Alben.
Für Summers Fans und engagierte Gitarristen (bin selbst Trommler) und Sound Tüftler empfehlenswert. Wer Summers solo nicht kennt, braucht hier auch nicht zugreifen.


TV Cop Show Theme Songs
TV Cop Show Theme Songs
Wird angeboten von EliteDigital DE
Preis: EUR 21,95

1.0 von 5 Sternen Alles nur billigste Coverversionen!, 23. Juni 2015
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: TV Cop Show Theme Songs (Audio CD)
Keine Originale! Damit ist auch schon alles über diese CD gesagt.
Ärgerlich, weil so etwas gerade im Bereich TV-Themen sehr oft vorkommt.
Klingt alles nicht nur technisch, sondern auch vom Arrangement her geradezu erbärmlich.
FINGER WEG!

(Der 1 Stern ist schon zu viel)


Live Over Europe
Live Over Europe
Wird angeboten von zoreno-deutschland
Preis: EUR 10,05

0 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Der Sound ist unterirdisch, 6. Oktober 2014
Rezension bezieht sich auf: Live Over Europe (Audio CD)
Die großartige Band, die Songs, die einzigartige Interpretation alter Heavy-Metal Aspekte mit modernem Somngwriting und für mich persönlich Joe Bonamassas Gitarrenspiel stehen außer Frage. Es hätte ein großartiges Live-Album werden können... :-(

Habe diese Doppel-CD zusammen mit einigen Bonamassa Soloalben gekauft. Nach meinem Empfinden fehlt der gesamten Aufnahme jedweder 'Punch'! Das Schlagzeug von Jason Bonham (ich liebe sein Spiel) platscht völlig drucklos vor sich hin. Überhaupt scheint mir die gesamte Aufnahme hinsichtlich des Frequenzspektrums so beschnitten wie ein typisches Westcoast Klassik-Rock Livealbum Anfang der 80er. Gruselig. ... Ich hab's mir über Kopfhörer zig Mal angehört und musste übertrieben laut stellen, damit die Kraft der Songs auch nur halbwegs wirkt - und ich habe noch gute Ohren. ;-)

Was soll ich sagen? Was nützt die beste Musik einer der großartigsten Bands der letzten 15 Jahre, wenn der Sound Murks ist!? Für mich leider ein Fehlkauf. Sonst wären es locker 1,5 Sterne mehr gewesen.


Die tote Kuh kommt morgen rein: Ein Reporter muss aufs Land
Die tote Kuh kommt morgen rein: Ein Reporter muss aufs Land
von Ralf Heimann
  Broschiert
Preis: EUR 14,99

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein Reporter kommt aus dem Netz, 15. April 2014
... denn da lese ich ihn schon seit einiger Zeit. Erst bei Facebook und jetzt auch mit seinem Tumba-Blog zum Thema Lokaljournalismus: [...]

Es ist heute nicht gerade ein Erfolgsrezept, feinsinnigen Humor, exzellente Beobachtungsgabe und fachliche Kompetenz so miteinander zu verbinden, dass man niemandem weh tut! Zu gern lachen wir über die Schwächen anderer. Ist ja auch nicht per sé ehrenrührig. Wer über sich selbst lachen kann, darf das auch mal bei anderen.

Aber Ralf Heimann gelingt diese Kombination a) sprachlich auf äußerst charmante Art. Bei jeder wörtlichen rede, meint man die Protagonisten direkt zu hören. Seine Sprache vermittelt auch seine eigene Liebe zum beruf des Lokalreporters. Und b) wird niemand vorgeführt! Es ist ein so offener und gleichzeitig freundlicher Blick in die "Volksseele" wie ich ihn zuletzt bei dem Kabarettisten und Autor Hanns Dieter Hüsch gesehen habe. Viel Liebe zum Detail, Liebe zum Menschen, Liebe zum Alltag und hier auch Liebe zum Lokaljournalismus.

Die perfekte Urlaubslektüre nicht nur für Medien-Menschen, sondern auch für Menschen, die sich selbst für das eigene, lokale Umfeld interessieren. Wer will, darf was lernen, wer nicht will, wird gut unterhalten. Da MUSS noch mehr hinterher kommen!
Kommentar Kommentar (1) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Apr 15, 2014 2:59 PM MEST


Wish You Were Here (Experience Edition in Digipack)
Wish You Were Here (Experience Edition in Digipack)

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Endlich Bonus, der wirklich ein BONUS ist!, 3. Februar 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Über das Album "Wish You Were Here" gibt es genug Beiträge, die alles Nötige zusammenfassen.

Aber die "EXTENDED EDITION" im Digipack ist wirklich für mich etwas ganz besonderes! "Shine On You Crazy Diamond 1-6" in einer zusammenhängenden Live-Aufnahme ist für Fans sicher herausragend. Ich persönlich bin noch mehr begeistert über die anderen beiden Nummern, die später als "Dogs" und "Sheep" auf dem (weitläufig unterschätzten) Album "Animals" zu hören sind.

Das spätere Intro zu "Sine On... " erstrahlt als eigenständiges "Wind Glasses". Ein Geniestreich!

Die alternative Version von "Have A Cigar" empfinde ich als überflüssig. "Alternative" ist schon ein bisschen arg hochgegriffen.

Tja... und dann noch "Wish You Were Here" in einer Aufnahme mit dem berühmten Geiger Stéphane Grapelli. Immer wieder konnte man davon lesen. Jetzt, wo ich es gehört habe, muss ich sagen: Gut gemeint - aber besser wieder vergessen. Das passt nicht.

Dennoch 5 Sterne! Warum? Endlich GUTE Live-Aufnahmen von Pink Floyd aus den 70ern! Endlich mal Musiker, die bereit sind, auch noch unfertige Versionen späterer Nummern zu veröffentlichen. Das an sich wäre für mich schon ausreichend.
Doch leider werte ich auch im Verhältnis zu den anderen extended Album-Versionen von Pink Floyd so hoch. "Dark Side Of The Moon" hat als Bonus einen Konzertmitschnitt - aber leider nur des Albums, nicht des ganzen Konzerts. Und die Demo-Aufnahmen vom "The Wall" Album hauen mich gar nicht aus den Schuhen.


Eric Clapton - Crossroads Guitar Festival 2013 [Blu-ray]
Eric Clapton - Crossroads Guitar Festival 2013 [Blu-ray]
DVD ~ Eric Clapton
Preis: EUR 17,63

2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Nachgebessert?, 26. Januar 2014
Kann die kritischen Rezensionen zu Bild und Ton nicht nachvollziehen. Kamerabild und Tonspur laufen bei mir synchron. Bildqualität für mich absolut in Ordnung.

Auch in der 2013er Ausgabe wird Eric Clapton's Guitar-Festival seinem Renommee gerecht. Die Verlagerung in den prestigeträchtigen Madison Square Garden scheint mir gelungen. Es ist immer noch Blues, der auf und vor der Bühne lebt.
Die Gästeliste ist wie gewohnt erstklassig - im Sinn des von Clapton präferierten Blues. Warren Haynes und Greg Allman sind Legenden, die jedes Konzert aufwerten. Robert Cray ist vielleicht kein internationaler Star mehr aber immer nicht eine Institution. Und vergessen wir bitte nicht, das Festival findet in den USA statt und nicht in der deutschen Provinz, in der man vielleicht nie etwas von den meisten Musikern gehört hat.

Die Dramaturgie des Abends, der Mix von ruhig zu dynamisch, von traditionell zu modern scheint mir ebenfalls außergewöhnlich gut gelungen. Die Stimmung der Musiker untereinander überträgt sich auf die Bühne. Das sieht man unter anderem beim gemeinsamen Auftritt von John Mayer und Keith Urban oder auf bei den Auftritten featuring Mr. Slowhand himself.
Bemerkenswert und großartig die beiden Derek & The Domino's Nummern "Why Has Love Got To Be So Sad" und das als Studioversion nur auf der Domino's de Luxe-Ausgabe befindliche "Got To Get Better In A Little While". Vor allem bei der zweiten Nummer und generell zum Abschluss des Abends zeigt sich auch die ganze Klasse von Drummer Steve Jordan!

Wer die Vorgängerversionen mag, wird auch diese Ausgabe mögen. Wer (wie ich) schon Vorgänger hat, darf trotzdem zugreifen. Im Gegensatz zu Ausgaben, auf denen z. B. Sheryll Crow oder uninspirierte ZZ-Top drauf sind, kann ich hier keinen "Tiefpunkt" ausmachen. Ein lebendiges Blues-Lexikon. Für mich kein Grund für weniger als 5 Sterne!


Rainbow Concert (Rmst)
Rainbow Concert (Rmst)

5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Zwei oder drei Sterne? Gut gespielt oder gut gemeint?, 26. August 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Rainbow Concert (Rmst) (Audio CD)
Ich konnte mich anfangs nicht entscheiden: zwei oder drei Sterne.
Letztlich gab mir Eric Clapton selbst die Antwort. In seiner Autobiografie "Mein Leben" äußert er sich selbst unzufrieden mit dem Ergebnis. Sinngemäß: es hat Spaß gemacht, nach langer Zeit (> zwei Jahre) mal wieder live zu spielen und die "Wärme" der Fans zu spüren. Allerdings habe er beim späteren Hören der Bänder den Eindruck gehabt: Das war nicht nur ein Benefiz-Konzert. Es hört sich auch so an. Die Allstar-Band im Rücken lässt eigentlich keine Fragen offen - erst recht nicht hinsichtlich der individuellen Oberklasse jedes Einzelnen. Aber wenn der Bandleader den Takt vorgeben soll und selbst nur noch aus einem kompletten Drogenrausch besteht, dann kann auch der "Takt" nur auf Droge sein. Alles klingt satt, langsam, wie nach einem zu schweren Essen.
Interessant zu lesen, was Clapton selbst über dieses einmalige Konzert sagt und was im Booklet geschrieben wird. Da halte ich die Autobiografie für glaubwürdiger. Clapton war seit Sommer 1970 schwerst auf Heroin - und alles, was man sich sonst noch reinziehen konnte. Pete Townshend wollte Clapton zu einem Live-Erlebnis als Initialzündung zu einem musikalischen Comeback verhelfen. Eine Woche Rehearsels und dann vor dem Auftritt wieder wie gewohnt voll auf Wolke schlag-mich-tot, irgendwo in den Regenbogen geschossen. Daher kommt nicht der Titel des Konzerts aber es passte.

Eine Best-of Liste, von der andere Musiker/Bands nur träumen...

... findet man auf der Reissue des Albums mit 14 Songs! Unter anderem "Badge", "Crossroads" aus Cream-Zeiten, "Presence Of The Lord" vom Blind Faith-Album, oder "Roll It Over", "Bell Bottom Blues", „Tell The Truth" und nicht zuletzt "Layla" von Derek and the Dominos.
Clapton's Hang zu einem verlangsamten, relaxten Tempo war schon damals nicht neu, aber hier hatte ich das Gefühl, die Musiker müssten gleich alle der Reihe nach beim Spiel von der Bühne kippen. Bei "Presence Of The Lord" könnte die Rhythmus-Sektion zwischendurch auch rausgehen und ein Bierchen trinken. Gott... diese wundervolle Nummer ziiiieeeeeeeht sich wie altes Kaugummi!!
"Layla" ist nur noch ein Schatten im Vergleich zur Album-Aufnahme der Dominos. Hendrix' "Little Wing" erfährt den nochmaligen Tod des Genies aus Seattle auf der Bühne. Schwach, zäh, viel zu überladen. Steve Winwood's an sich großartige Stimme ist kein Ersatz für Bobby Whitlock. Nummern wie "Bell Bottom Blues" und "Tell The Truth" leben im Original von zwei kraftvollen und höchst emotionalen Stimmen. Hier klingt es eher wie Karaoke. "Crossroads" am Ende hat für mich beinahe etwas von einer Abrechnung mit seinen alten Cream-Kollegen Jack Bruce und Ginger Baker, nach dem Motto: Seht her, das war ein klasse Song von mir für Cream! Und wenn ich will, kann ich ihn auch wieder kaputt machen.

Kein legendäres Album nur legendäre Zutaten

Im Gegensatz zu den Infos im Booklet war das Rainbow-Concert kein Comeback. Clapton verschwand genauso schnell wieder im Heroin, wie er kurz mal rausgeguckt hatte. Das danach veröffentlichte Live Album mit ursprünglich nur sechs Stücken aus dieser Playlist hat sich nie nennenswert verkauft. Sein (großartiges) Comeback hatte Clapton erst über ein Jahr später mit "461 Ocean Boulevard". Da war er nicht mehr heroinsüchtig, sondern hatte bereits den Grundstein für seine 15 Jahre dauernde akute Alkoholsucht gelegt. Auf diesem Comeback-Album spielte er vor allem ruhige und eher langsamere Nummern ein - aber die waren auch genau dafür geschrieben! Es ist ein tolles Werk.

Fazit: Clapton-Fans werden mich vielleicht kreuzigen. Ich bin auch ein Clapton-Fan. Aber was einer der größten Rock-Gitarristen da zwischen den beiden sensationellen Alben "Layla... " und "461 Ocean Boulevard" hinlegt, scheint mir höchstens ein Zeitdokument dafür, wie tief man als Künstler mit Heroin fallen kann. Nur für Fans, die schon alles andere von Clapton haben.


Live from Madison Square Garden
Live from Madison Square Garden
Preis: EUR 18,49

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Noch besser als die Cream Re-Union - Clapton in großer Spiellaune, 19. Juni 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Live from Madison Square Garden (Audio CD)
Vorgeschichte:
Ja, ich gestehe: Für mich war Eric Clapton noch nie "God" an der Gitarre. Im Gegenteil, mein erster Kontakt war lange das Live-Album "Just One Night" (1980). Danach konnte ich über längere Zeit nur noch enttäuscht werden. Ich mag den 80er Clapton nicht. Und das Unplugged-Album ist sicher brilliant, aber auch das war nicht mein Fall. Für mich wurde Claptons Musik immer langweiliger.

Dann habe ich mich mit dem frühen Clapton beschäftigt - wurde ein Cream-Fan, fand Blind Faith nicht gerade spektakulär, kann mich dennoch nicht von seiner Faszination lösen. Derek & the Dominos stellt für mich seinen Höhepunkt dar - als Gitarrist und Sänger. Und auch noch das Ocean-Boulevard-Album nach seiner Heroin- und vor seiner Alkohol-Sucht fasziniert mich mit jedem Mal hören mehr.

Clapton & Winwood
Für mich nicht nur ein großartiges Konzert an sich. Auch die stilistische Bandbreite der Songs aus 30 Jahren und beiden Karrieren machen die Aufnahme für mich zu einem Erlebnis. Das macht für mich auch den Unterschied zur Cream Reunion, zwei Jahre zuvor, aus.
Finde auch den Sound-Mix extrem gut und dynamisch. Ich habe fast den Eindruck, dass Clapton immer jemanden gleichen Kalibers neben sich braucht - als Counterpart, Mitspieler - was auch immer. Aber immer dann scheint er mir besonders gut, spielfreudig und ausdrucksstark in seinem Gitarrenspiel. Auch der abwechselnde Gesang macht das Repertoire lebhaft und eben abwechslungsreich.
Empfehlen kann ich definitiv auch die DVD/Blue-ray Umsetzung. Letztlich hat mich nicht Cream 2005, sondern dieses Konzert zu einem Clapton-Fan gemacht. Zumindest für so ziemlich alles vor 1974.

Man muss kein Fan von Clapton oder Winwood sein, um diese Aufnahmen genießen zu können!


Star Wars - Erben des Imperiums-Teil 4: Die Schlacht um Sluis Van
Star Wars - Erben des Imperiums-Teil 4: Die Schlacht um Sluis Van
Preis: EUR 7,99

1 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Ambitioniert aber nichts für Fans, die die Bücher kennen, 11. März 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Als die erste CD-Folge angekündigt wurde, war ich zuerst begeistert. Timothy Zahn's Buch-Trilogie "Erben des Imperiums" ist trotz mancher Längen großartig geschrieben. Doch die Komplexität der Handlung und die Tiefe von Figuren wie Thrawn in ein Hörspiel umzusetzen, erschien mir beinahe unmöglich.

NETTES, KURZWEILIGES HÖRSPIEL auf 4 CDs
Wer die Bücher nicht kennt, findet ein sauber produziertes, kurzweiliges Hörspiel vor, das mit original-Sounds und -Synchronstimmen aufwartet. Allerdings weiß man ja, dass auch ein Harrison Ford in den vergangenen Jahrzehnten gealtert ist - und seine Synchronstimme auch. Das wirkt angesichts des Zeitpunktes der Geschichte - 5 Jahre nach Endor - etwas merkwürdig. man sollte sich einfach nicht mehr die Schauspieler, sondern nur noch die Charaktere vorstellen. ;-)
Vorweg genommen: Die 4 CDs scheinen mir vom Preis-Leistungsverhältnis in Ordnung. Nicht weniger aber auch nicht mehr.

NICHTS FÜR ZAHN-FANS
Die 4 CDs sollen die Handlung des ersten Buches der Zahn-Trilogie wiederspiegeln. Das können sie nicht. Egal, wie sauber produziert, egal wie gut gesprochen und dramaturgisch aufbereitet - das funktioniert nicht. Gerade "neue" Figuren wie Großadmiral Thrawn, Mara Jade, C’baoth, Captain Palleon oder ganze Spezies wie die Noghri lassen sich in so kurzer Spieldauer nicht erfassen.

Es gehört meiner Meinung nach zu den größten Leistungen Zahn's, den Charakteren eine Tiefe zu geben, so dass man aus fast jeder neuen Neben- und Hauptfigur heraus eigene Bücher schreiben könnte. Selbst eine handlungstechnische Randfigur wie Captain Palleon wird dadurch im Laufe des Lesens interessant und gewinnt an Profil. Auch das Schicksal des Volks der Noghri wird in den Büchern sehr ausführlich beschrieben, weil es essentiell für die gesamte Trilogie sein wird. Daraus wird im Hörspiel eine einzige Figur mit plattem Killer-Image. Nein, so funktioniert das einfach nicht.

Darüber hinaus widmet sich Thrawn in seinen Büchern immer wieder Verbindungen zur "alten" filmischen Star Wars Trilogie, setzt Handlungen und Personen in einen großen Kontext. Mittlerweile sind ja auch weitere Bücher von ihm erschienen, die genau solche potenzielle Stränge aufgenommen haben. Allem voran scheint mir hier „Die Kundschafter“ herausragend.
Auch Figuren wie der Schmuggler Talon Karrde, die im Hörspiel auftauchen, werden in den Büchern nicht einfach nur ausführlich charakterisiert. Zahn gibt uns einen Einblick in viele Facetten der Schmuggler-Mentalitäten und -Traditionen im Star Wars-Universum. Nicht zuletzt gelingt es ihm sogar, Sympathien für Figuren des Imperiums zu hegen, obwohl die Vorlage eigentlich sehr trennscharf zwischen Gut und Böse unterschieden hat.

FAZIT: EHRLICH BEMÜHT, HANDWERKLICH SAUBER – ABER MIT ANSAGE GESCHEITERT
Wer die Bücher gelesen hat, wird höchst wahrscheinlich schwer enttäuscht werden. Wer sie nicht kennt und nur das Hörspiel hört, wird den Kult und die Begeisterung um Zahn’s (erste) Star Wars-Trilogie nicht oder nur sehr schwer verstehen können.

EMPFEHLUNG AN DIE HÖRSPIEL-AUTOREN
Nehmt Euch lieber weniger komplexe Themen oder andere SW-Autoren vor, aus denen man zumindest gute Hörspiele machen kann. „Dark Lord“ (4 CDs) und „Labyrinth des Bösen“ (3 CDs) scheinen mir hierfür gute Beispiele. Die Geschichten finde ich eher… mau bis ganz schwach. Aber in einer guten technischen Umsetzung werden sie zu guten, spannenden und unterhaltsamen Hörspielen. Die Star Wars-Bücher von Timothy Zahn sollte man für derartige Projekte besser meiden.
Sie scheinen mir allesamt zu komplex aber natürlich absolut lesenswert:
+ Erben des Imperiums, Die dunkle Seite der Macht, Das letzte Kommando (Die „Thrawn-Trilogie“)
+ Schatten der Vergangenheit, Blick in die Zukunft, Der Zorn des Admirals (Die „Hand von Thrawn-Trilogie)
+ Die Kundschafter
+ Die Verschollenen
+ Treueschwur

Einer von den drei Sternen soll die ehrliche Bmühtheit des Projektes würdigen.
Kommentar Kommentare (4) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Mar 21, 2013 9:15 AM CET


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