Shop now Shop now Shop now Shop now Shop now Hier klicken Jetzt informieren PR CR0917 Cloud Drive Photos Learn More TDZ HI_PROJECT Mehr dazu Hier Klicken Jetzt bestellen PrimeMusic Fußball longss17
Profil für UHU > Rezensionen

Persönliches Profil

Beiträge von UHU
Top-Rezensenten Rang: 1.120.232
Hilfreiche Bewertungen: 131

Richtlinien: Erfahren Sie mehr über die Regeln für "Meine Seite@Amazon.de".

Rezensionen verfasst von
UHU

Anzeigen:  
Seite: 1 | 2
pixel
S2G - SAFE@HOME - TV-LED EFFECT LIGHT - simuliert täuschend echt die Lichteffekte eines Fernsehers, Schutz vor Einbruch bei Abwesenheit
S2G - SAFE@HOME - TV-LED EFFECT LIGHT - simuliert täuschend echt die Lichteffekte eines Fernsehers, Schutz vor Einbruch bei Abwesenheit
Preis: EUR 39,99

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Gut, sollte aber deutlich heller sein!, 2. Mai 2015
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Das Gerät erfüllt seinen Zweck. Wiederholungen treten kaum auf. Nur die Lichtleistung sollte deutlich höher sein (stärkere oder eine größere Anzahl LED's). Aufgrund weiterer Rezessionen habe ich mir gleich zwei Geräte angeschafft, die ich parallel nebeneinander betreibe. Damit verschiebt sich zwar das Preis/Leistungsverhältnis ins negative, dafür sind Wiederholungen völlig ausgeschlossen und die Lichtleistung bewegt sich in einem akzeptablen Rahmen.


Gravity
Gravity
DVD ~ Sandra Bullock
Preis: EUR 4,97

77 von 114 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Technisch perfekter Film, aber ..., 8. Oktober 2013
Rezension bezieht sich auf: Gravity (DVD)
Bilder: Live Feeling, Set, CGI, Fotografie, Kamera-Führung etc. = Mindestens 5-6 Sterne.
Story: Simpel aber grundsätzlich fesselnd. = 5 Sterne.
Schauspielerische Anforderungen/Leistungen: George und Sandra sind meiner Meinung nach typische Hollywood-Fehlbesetzungen. Die wenigen Szenen, in denen Clooney alias Kowalski etwas zum Tiefgang der Geschichte hätte beitragen können, kleistert er mit doofen Sprüchen zu. Auch Sandra Bullock nehme ich die Rolle von Dr. Ryan Stone nicht ab - wirkt die Frau in ernsten Szenen doch stets so bemüht. Folglich wartet man vergebens auf die angekündigten Gänsehaut-Momente. = 3 Sterne.
Realität und Physik: Die Filmemacher und Schauspieler haben das schwierige Kunststück vollbracht, Schwerelosigkeit und Weltraumtechnik optisch absolut glaubhaft in den Kinosaal zu übertragen. Umso mehr habe ich mich über die vielen, zugunsten billiger Effekthascherei eingebauten Fehler geärgert. = 3 Sterne.
Vorsicht Spoiler! Hier ein paar Beispiele:
1) Mit einem "Raketenrucksack" (SAFER) kann man keine Achterbahnfahrten vollführen wie Kowalski es tut.
2) Hubble, ISS und Tiangong befinden/bewegen sich auf völlig unterschiedlichen Höhen und Bahnebenen. Ein Sichtkontakt ist absolut unmöglich.
3) Die NASA würde niemals einen Raumfahrt-Newbie mit Höhenangst allein an einem milliardenteuren Weltraumteleskop herumschrauben lassen.
4) Wo ist die Besatzung der chinesischen Raumstation? Wenn ein Shenzhou-Raumschiff an der Station angekoppelt ist, muss auch eine Besatzung da sein.
5) Weshalb stürzt die chinesische Station ab? Ich konnte keinen plausiblen Grund dafür erkennen.
6) Ein Seil stoppt den Irrflug von Dr. Ryan Stone und Matt Kowalski. Da keine Fliehkraft mehr an ihnen zerrt, müsste Kowalski sich auch nicht ausklinken.
7) Das Seil würde Kowalski auch tragen, wenn er auf der Erde über einem Abgrund hinge. Schliesslich gehört es zum Fallschirm einer 3 Tonnen schweren Raumkapsel.
8) Eine beim Wiedereintritt in die Erdatmosphäre taumelnde Kapsel richtet sich nicht von selber aus - sie verglüht.
9) Nach der Landung befindet sich die Luke über dem Wasserspiegel. Kein Wellengang. Dennoch schwappt plötzlich Wasser rein und die Kapsel säuft innert Sekunden ab.
10) Shuttle-Astronauten werden nicht darin ausgebildet, wie man ein Sojus oder Shenzhou-Raumschiff bedient.
11) Ein Feuerlöscher als ... etc. etc.

Fazit:

- Angekündigt war der realistischste Weltraumfilm aller Zeiten.
- Von der Story ausgehend, hatte ich mir ein tief unter die Haut gehendes Weltraumdrama erhofft.
- Zurückgeschraubt wurden meine Erwartungen durch die Bekanntgabe der Besetzung.
- Genossen habe ich die gewaltig realistischen Bilder.
- Verdruss bereiteten mir die ausdrucksarmen Schauspieler sowie die z.T. völlig überdrehte "Armageddon-Action".

Mehr als 3 - 3,5 Sterne kann ich dem Film leider nicht zugestehen.
Anmerkung: Ich mag sowohl Sandra Bullock als auch George Clooney - doch in Komödien und Popcorn-Filmen sind die beiden besser aufgehoben.
Kommentar Kommentare (48) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Jul 16, 2014 8:08 PM MEST


Prometheus - Dunkle Zeichen [Blu-ray]
Prometheus - Dunkle Zeichen [Blu-ray]
DVD ~ Ridley Scott
Preis: EUR 6,99

11 von 21 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Dieser Film hätte als Fortsetzungsgeschichte angekündigt werden müssen!, 14. August 2012
Einige der negativen Kritiken zu Prometheus entstanden sicherlich der offenen Fragen wegen, mit denen die Zuschauer am Ende des Films alleine gelassen werden. Hätte Scott sein Alien-Prequel unmissverständlich als Zwei- oder Dreiteiler angekündigt, wäre ihm wohl so mancher böse Kommentar erspart geblieben. Aber vielleicht kann Scott ja gar nichts dafür, weil die Fox-Leute ihm sagten: ”Wir finanzieren Fortsetzung/en nur, wenn Prometheus – Dunkle Zeichen, nicht an den Kassen floppt.“
Ich bemerkte sehr schnell, dass dieser Film nur eine Einleitung zu einer weit größeren Geschichte sein kann und würde mich wundern, wenn sich Ridley Scott mit einer Extended-Blue-Ray-Edition begnügen würde, denn auch 20 Minuten Zusatzmaterial wird die vielen offenen Fragen nicht klären können.
Von diesen Gedanken begleitet genoss ich den Film, ohne mir über allzu viel den Kopf zu zerbrechen.

Klar gibt es in Prometheus zahlreiche Logikfehler, doch welche SF-Geschichte hat diese nicht? Zum Beispiel die fehlende Schwerkraft im All, die in fast jedem Genre-Film sträflich ignoriert wird, bzw. der Handlungen wegen wohl ignoriert werden muss. Natürlich fehlt Prometheus der verruchte Scharm und Schmutz des ersten Alien-Films von 1979. Doch solche Mankos weisen auch die Prequels von Star-Trek und die ersten drei Teile der Star Wars-Saga auf. Zudem ist die "Prometheus" ein reines Forschungsschiff und kein gammliger Erzfrachter wie bei Alien. Und ja, die Darsteller benahmen sich hin und wieder fern jeder Realität etc.
Doch wollte ich allzu sehr auf solche Dinge achten, dürfte ich mir keinen Film mehr ansehen und auch keine Bücher mehr lesen, denn dämliche Handlungsweisen und Dialoge gab es schon immer und in allen Medien. Deshalb auch keinen Punkteverlust für Prometheus, obwohl eigentlich gerechtfertigt - schließlich habe ich mich zwei Stunden lang gut unterhalten gefühlt.

Zum Design: Interessant ist die Kuppel, unter der das Schiff der humanoiden Riesen verborgen liegt. Wie schon H.R. Gigers Film-Alien, das aus seinen früheren Necornomicons I-V entstand, ist die Gestaltung der Kuppel deutlich von seinen Werken Dune II-V von 1975/76 inspiriert. Die Gemälde unter der Kuppel erinnern an Spell I. Die glitschigen Würmer weisen Gemeinsamkeiten zu H.R. Gigers Killerkondomen und anderen Werken aus den 90ern auf. Dass der Pilot in seinem Cockpit, der eine Weiterentwicklung des Reiters von Necronomicon V ist, einen Raumanzug und kein eigenständiges Wesen darstellen könnte, zeigt ein Brush von Giger, in dem der Kopf des Piloten unter einem Glashelm steckt. Fazit: Die Filmleute von Fox haben von Giger keine neuen Designs für Prometheus entwerfen lassen, sich dafür aber im reichhaltigen Fundus des Meisters bedient.

Zu den Menschen-Schöpfern: Kürzlich las ich den überaus spannenden wie scharfsinnigen Endzeit-Thriller: The Lost God – Tag der Verdammnis. Die Handlung in diesem Roman brachte mich auf die Idee, um was für Wesen es sich bei den Konstrukteur-Aliens in Wirklichkeit handeln könnte.
Achtung Spoiler! Im 1. Buch Mose (Genesis) der Bibel haben sie einen kurzen Auftritt und im Buch Henoch – einer apokryphen Schrift, die wie viele andere nicht in den Kanon der Bibel aufgenommen worden sind – wird ausführlich über sie berichtet: 200 Engel, die vom Himmel (Raumschiff) auf die Erde hinabstiegen, um sich an den Menschfrauen zu versündigen und mit ihnen das Geschlecht der Riesen zu zeugen. Den gefallenen Engeln und ihren Nachkommen wurde später die Rückkehr in den Himmel verweigert.
Ist das Wesen zum Anfang des Films also ein zurückgebliebener gefallener Engel, der, während Gott und sein Gefolge mit dem riesigen Raumschiff die Erde verlassen, Selbstmord begeht, indem er von dem schwarzen Teufelszeug trinkt?
Die Fortsetzung/en wird/werden das Rätsel klären, davon bin ich überzeugt!


The Divide
The Divide
DVD ~ Michael Biehn
Preis: EUR 5,49

4 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Gnadenlos authentischer Endzeit-Thriller?, 30. Mai 2012
Rezension bezieht sich auf: The Divide (DVD)
Die Welt geht im Inferno eines Atomkriegs unter. Der Hausmeister und einige Bewohner eines New Yorker Apartmentblocks können sich in den Keller retten, wo der Horror beginnt.

Zum Inhalt des Films, den ich mir über Pfingsten auf DVD angesehen habe, wurde das Meiste schon gesagt. Daher beschränke ich mich auf die mir verbliebenen Eindrücke: Regisseur Xavier Gens verschenkt in "The Divide" keine Sekunde mit irgendwelchen Einführungen sondern beginnt inmitten des Infernos. Ebenso schnell wird aus dem Endzeit-Thriller jedoch ein Psychodrama höchst unterschiedlicher filmischer wie schauspielerischer Qualität.
Dass der Hausmeister, ein ehemaliger Feuerwehrmann, der anlässlich des Anschlags auf das World Trade Center seine Familie verloren hat, sich aufgrund der Paranoia, an der er seither leidet, im Keller des Hochhauses einen Luftschutzbunker eingerichtet hat, kommt für mich glaubwürdig daher. Auch die fortschreitende Verrohung der teils schon zu Beginn ziemlich kaputten Charaktere und das Zelebrieren bizarrer Sexspiele und Vergewaltigungs-Attacken kann ich angesichts der Ausweglosigkeit der Eingeschlossenen durchaus nachvollziehen.

Wenn ich einen Film kaufe, der als 'gnadenlos authentischer Endzeit-Thriller' angepriesen wird, dann erwarte ich allerdings mehr als einen Haufen Soziopathen, die sich über die gesamte Länge des Films hinweg gegenseitig auf die Nerven gehen.
Doch es sind gerade die wenigen Endzeit-Elemente, die meiner Meinung nach überhaupt nicht funktionieren.

1) Es wird keinen weltweiten Nuklearkrieg geben, ohne dass die Menschen wüssten, wer als Aggressor in Frage kommt. Es gibt nur zwei Staaten, die über ein Arsenal an Atomwaffen verfügen, um damit quasi den Weltuntergang herbeizuführen. Die vom Hausmeister geäußerte Behauptung, es handle sich um eine von Dschihadisten gezündete Bombe, ist angesichts dieser Tatsache einfach nur blöd. Auch die Gegenvermutung, die Koreaner steckten möglicherweise dahinter, ist mehr als an den Haaren herbeigezogen.

2) Der Film zeigt zum Schluss das ganze Ausmaß der Zerstörung. Jetzt soll mir mal einer erklären, wieso sich Tage nach dem Inferno, bei dem Milliarden Menschen umgekommen sind und kein Stein auf dem anderen geblieben ist, stumme Typen in Star Wars Clone Trooper Kostümen zum Kellereingang des zerstörten Apartmentblocks buddeln, dutzende Meter schnurgerade, von schicken Neonleuchten angestrahlte Reinraumtunnelhüllen aufbauen, nur um ein kleines Mädchen zu entführen, dass sein Leben in einem provisorischen Versuchlabor zu beenden hat. Hier haben die Skiptverantwortlichen wohl etwas Abwechslung in das dröge Bunkerleben bringen wollen, sind aber allzu weit über das Ziel hinausgeschossen.
Kommentar Kommentare (6) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Sep 6, 2012 1:04 PM MEST


Dracula.3000
Dracula.3000
DVD ~ Casper Dien
Wird angeboten von docu-films
Preis: EUR 9,99

3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Das Cover ist das mit Abstand beste am Film, 18. Mai 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Dracula.3000 (DVD)
Das ist kein B, C, sondern ein D Movie. Der Steifen ist dermaßen schlecht, dass wir in der Filmgruppe nur noch gegrölt haben. Dracula 3000 bekommt zwei ** und nicht nur einen *, weil wir uns ob dem Mist köstlich amüsiert haben und mir jeder aus der Gruppe einen Mitleidsbeitrag spendete, sodass mich der Film zum Schluss wenigstens nix gekostet hat.


Credo: Das letzte Geheimnis
Credo: Das letzte Geheimnis
von Douglas Preston
  Gebundene Ausgabe

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Chance verpasst, 5. Mai 2012
Zum Inhalt: In einem Labor in einem abgelegenen Indianer-Reservat in einem ehemaligen Wepco Kohlebergwerk nordöstlich von Flagstaff in Arizona simuliert eine Gruppe von 12 Wissenschaftlern um Gregory North Hazelius mit einem Teilchenbeschleuniger namens Isabella den Urknall und versuchen auf diesem Weg zu neuen kosmologischen Erkenntnissen zu gelangen.
Doch beim Versuch, die Maschine auf 100% ihrer möglichen Leistung zu pushen, erscheint auf dem Hauptmonitor der 'Brücke' plötzlich eine Meldung: 'Seid gegrüßt.'
Die Wissenschaftler glauben zunächst, einem Hacker aufgesessen zu sein, der ein Virus in den Hauptrechner der Maschine eingeschleust habe. Doch beim erneuten Hochfahren des Teilchenbeschleunigers erscheint ein ähnlicher Text auf dem Bildschirm, und die Intelligenz, die diese Nachricht verbreitet, behauptet allen ernstes, Gott zu sein.

Kritik: Völlig unglaubwürdig erscheint mir, dass ein 40 Milliarden US-Dollar teueres hochtechnologisches Gerät, das normalerweise von hunderten, wenn nicht tausenden Leuten betrieben wird, in "Credo" von lediglich 12 psychisch labilen Wissenschaftlern von einer dem Raumschiff 'Enterprise' nachempfundenen "Brücke" aus gesteuert werden kann. Ebenso unglaubwürdig, dass die riesige unterirdische Anlage von nur einem Wachmann abgesichert wird, der sich bei den Versuchen zudem innerhalb der Anlage, anstatt außerhalb (zum Schutz) aufhält. Genauso unglaubwürdig für mich die Idee, ein durchgeknallter Priester könne per E-Mail eine Armee von tausenden fundamentalistischen Jesus-Jüngern mobilisieren, die auf seinen Befehl hin "Isabella" zu zerstören versuchen.

Fazit: Douglas Preston vermischt in seinem Thriller '"Credo"' aktuelle Theorien aus Wissenschaft und Religion. Leider nutzt Preston die Gelegenheit nicht, daraus einen spannenden Mystery-Thriller zu schaffen, obwohl seine Idee der möglichen Kontaktaufnahme von Gott zu seiner Schöpfung über eine Maschine durchaus seinen Reiz gehabt hätte. Und so ist das Ende der Geschichte' trivial und leider alles andere als eine Erleuchtung. Von einem Profi wie Preston habe ich etwas anderes erwartet - deswegen nur ***


Apollo 18
Apollo 18
DVD ~ Nathan Walker
Preis: EUR 8,29

2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Hätte ein richtig guter Film werden können, 13. April 2012
Rezension bezieht sich auf: Apollo 18 (DVD)
Zum Inhalt: Apollo 17 war die letzte offizielle NASA Mission zum Mond. Zwei Jahre später, im Dezember 1974, wurden in geheimer Mission erneut Astronauten zum Mond geschickt, um am Südpol des Erdtrabanten ein Frühwarnsystem gegen eine mögliche russische Nuklearbedrohung aufzubauen. Doch das war nicht der wirkliche Grund für die Reise.
Jahrzehnte später tauchen Filmaufnahmen von der angeblich "nie stattgefundenen" Apollo 18 Mission auf. Die Bilder zeigen, weshalb wir es nie wieder gewagt haben, zum Mond zurückzukehren.

Die gekonnte Vermischung von echten NASA-Aufnahmen mit solchen aus der Filmtrickkiste sind sehr gut gelungen. Die technische Aufmachung: Apollo-Raumschiff, die Mondlandefähre LEM innen und außen, der Mondrover, das russische Mondlandegefährt Lunnyi Korabl (LK), die Raumanzüge ' bis auf wenige Ausnahmen überraschend authentisch. Die anfänglich nervigen Doku-Wackel-Flimmer-Bilder kommen stimmig rüber, passen zur Film- und Videotechnik der Siebzigerjahre.
Bei ihrem zweiten Außenbordeinsatz stoßen die Amerikaner auf fremde Fußabdrücke im Mondstaub und kurz darauf auf einen toten russischen Kosmonauten. Waren die Sowjets vielleicht noch vor den Amerikanern auf dem Mond gelandet? Im Helm des Kosmonauten klafft ein großes Loch und im Lunnyi Korabl finden sich zerstörte Kabel und getrocknetes Blut.
Die Spannung steigt, ich drücke mich ins Polster - doch jetzt vermurksen die Filmemacher alles. Mondgestein verwandelt sich auf magische Weise in kleine Monster welche Fahnen ausreißen, Antennen zertrampeln, Mondautos umkippen, sich in Körper fressen und blitzschnell wieder zurückverwandeln in harmloses Mondgestein.

Allein was sich mit den engen Raumschiffen und Anzügen alles an klaustrophobischen Ängsten hätte auf den Zuschauer übertragen lassen, hätte zu mehr gereicht als einem fantasielosen Trash-Movie. Zurück bleibt Enttäuschung. Wäre die Ausstattung im Film ebenso schlecht gewesen wie es die Story war, hätte ich mich mehr amüsiert als geärgert. Dabei hätte ohne Mehraufwand ein richtig guter Film daraus werden können.


Limit: Roman
Limit: Roman
von Frank Schätzing
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 26,00

1 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Starke Story trotz exzessiver Informationsflut, 10. April 2012
Rezension bezieht sich auf: Limit: Roman (Gebundene Ausgabe)
Mein Ziel war es, nach den Ostertagen endlich auch zum erlauchten Leserkreis von Frank Schätzings 'Limit' zu gehören, schreckte mich der mächtige Klotz auf meinem Nachttisch doch seit Monaten ab, einen Blick ins Innere zu werfen.

Wir schreiben das Jahr 2025. Orley Enterprises, geführt vom charismatischen Visionär Julian Orley, steht kurz davor, auf dem Mond industriell abgebautes Helium-3 zu verarbeiten und damit zum global führenden Energielieferanten der Erde aufzusteigen. Anstatt mit kostspieligen Raketen, will er das begehrte Material mittels eines Weltraumlifts zur Erdoberfläche transportieren. Orley lädt eine höchst illustre Investorengesellschaft zu einem Ausflug in sein eigenes Hotel auf dem Mond ein, um dort mit ihnen das ganz große Geschäft zu besprechen. Doch kaum auf dem Erdtrabanten gelandet, geht plötzlich alles schief ...

Mein Fazit nach einer kühlfeuchten Osterwoche: Bereits zum zweiten Mal bewundere ich Frank Schätzings Recherchearbeit. Völlig egal, ob man es mit IT-Wissen, Physik, Wirtschaft, Politik, Geschichte oder sonst was zu tun bekommt, Schätzing klärt mich bis zur letzten U-Scheibe auf. Für Detailversessene ein absoluter Leckerbissen, für alle anderen geht's tatsächlich bis ans Limit. Für mich zumindest hätte der Wälzer gut und gerne 200 bis 300 Seiten schmaler ausfallen dürfen, was dem Spannungsbogen sicherlich ganz gut getan hätte.
Gerade weil der Autor so ausführlich recherchiert, kann ich einige seiner Gedankengänge nicht nachvollziehen. Entwickelt sich der technologische Fortschritt auf unserem Planeten kontinuierlich weiter wie bis anhin, dann werden wir 2025 mit Bestimmtheit noch über keine fliegenden Motorräder, Aufsprühkleidung, Gedächtniskristalle und ähnliches verfügen. Auch würde die Umstellung von bisherigen Diesel- und Benzinmotoren auf Helium-3 Antriebe nicht von heute auf morgen geschehen, sondern sich über Jahrzehnte hinziehen, was die Aktien der Ölmultis nicht wie im Buch beschrieben, in einen veritablen Sturzflug würde führen können. Wenn ich mir die Preise auf meiner Benzinquittung allerdings so ansehe, wünschte ich mir, Frank Schätzing behielte Recht mir seiner Zeitrechnung.


Apollo 22
Apollo 22
von Alfred Keller
  Taschenbuch
Preis: EUR 12,50

9 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Rasante Achterbahnfahrt quer durchs Weltall, 7. April 2012
Rezension bezieht sich auf: Apollo 22 (Taschenbuch)
Bekanntermaßen gab es nur 21 Apollo-Missionen: 17 Mond-Missionen, drei Skylab-Flüge sowie als Finale das Sojus-Apollo-Projekt. Was jedoch niemand wusste: Von einem kleinen Kreis der NASA wurde das Apollo-Programm mit dem Ziel weitergeführt, Menschen auf dem Mars zu landen.
Leider ist dem Autor beim Recherchieren ein Fehler unterlaufen, denn es gab inklusive der gescheiterten Apollo 13 Mission nur neun Mond-Missionen und nicht deren 17. Das waren Apollo 8,10,11,12,13,14,15,16,17. Apollo 1 forderte während Bodentests drei Astronautenleben. Apollo 2-6 waren unbemannte Testflüge in den nahen Erdorbit um dabei Rakete und Raumschiff zu testen. Apollo 7 war die erste bemannte Mission in einer Erdumlaufbahn. Bei Apollo 9 wurde ebenfalls in der Erdumlauf erstmals das Mondlandegefährt LEM getestet.

In Alfred Kellers Roman startete am 19.6.1998 Apollo 22 mit fünf Raumfahrern zum Mars. Aufgrund des hohen Risikos und der enormen Kosten wurde das Projekt im Geheimen durchgeführt. Eine triumphale Rückkehr zum Millennium und Beginn des 21. Jahrhunderts war geplant. Doch schon auf dem Hinflug starben zwei Astronauten und nach der Landung auf dem Roten Planeten riss der Funkkontakt ab. Die gesamte Mission wurde daraufhin von der NASA vertuscht. Zehn Jahre später nimmt Peter Ghost, ein ehemaliger NASA-Mitarbeiter, Kontakt zur Bergungsfirma von Petrix Stevenson auf und erweckt mit einer aufregenden Theorie dessen Interesse...
Apollo 22 von Alfred Keller ist eine rasante Achterbahnfahrt quer durchs Weltall, die trotzdem nie ganz den Boden unter den Füßen verliert.

Als Debütroman eines jungen Autors mit Entwicklungspotential ein durchaus lesenswertes Buch mit Anlehnungen an Raumfahrtabenteuer früherer Jahrzehnte. Da ich auf handfesten Scifi stehe und weniger auf überlichtschnelle Antigravitationszaubereien, bereitete mir das Lesen trotz der etwas hölzern daherkommenden Figuren einige unterhaltsame Stunden.


Lexikon der verbotenen Archäologie: Mysteriöse Funde von A bis Z
Lexikon der verbotenen Archäologie: Mysteriöse Funde von A bis Z
von Luc Bürgin
  Gebundene Ausgabe

18 von 23 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Eine interessante Lektüre, 5. April 2012
Wie die Bücher Erich von Dänikens zählt das "Lexikon der verbotenen Archäologie' zu den pseudowissenschaftlichen Werken, denn der Autor ist zwar Journalist und Publizist, aber eben kein promovierter Wissenschaftler. Aber macht es das Buch dadurch schlechter? Wenn man einen akademischen Ratgeber sucht, dann ja. Doch schon der Titel lässt erahnen, dass es sich dabei gerade nicht um eine wissenschaftliche Publikation handelt. Von vornherein unter diesem Aspekt gesehen, gewinnt das Buch sofort an Wert und man kann sich vorbehaltlos auf eine äußerst interessante Reise rund um den Globus begeben.
Ich "benutze" Bücher wie diese immer als Denkanstoss für eigene Überlegungen. Was mich nicht interessiert oder was mir unglaubwürdig erscheint, überfliege ich nur. Was mich wirklich interessiert, recherchiere ich später unter Inbezugnahme anderer Quellen weiter. Dabei bin ich schon zu so manchem erstaunlichen Schluss gekommen. Ist es dabei so wichtig, ob dieser absolut wissenschaftlich ist? Meiner Meinung nach nicht!
Sind wir doch ehrlich. Wenn promovierte Forscher anhand eines einzelnen ausgegrabenen Backenzahns eines Frühmenschen dessen komplettes Äußeres rekonstruieren und ihm auch gleich noch Lebens- und Verhaltensweisen andichten, ist daran auch nicht allzu viel Wissenschaftliches. Mein persönliches Fazit: Wenn die beschriebenen Dinge in diesem Buch auch nur zum Teil stimmen sollten, dann hat sich der Kauf als Denkanreger für mich bereits gelohnt.
Fazit: Eine überaus interessante Lektüre für alle grenzwissenschaftlich interessierten Zeitgenossen.


Seite: 1 | 2