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Rezensionen verfasst von
Blaine

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The Extinction Cycle - Buch 1: Verpestet: Postapokalyptischer Thriller
The Extinction Cycle - Buch 1: Verpestet: Postapokalyptischer Thriller
von Nicholas Sansbury Smith
  Taschenbuch
Preis: EUR 13,95

3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Unterhaltsam bis zum Schluss, 6. Januar 2017
Bei diesem Buch scheinen sich die Geister zu scheiden, denn einige finden es brilliant (und ich zähle mich selbst zwar nicht ausnahmslos dazu aber es geht in die Richtung) und andere mögen dieses Buch einfach nicht. Beides kann ich nachvollziehen. Warum ich dennoch 5/5 gegeben habe, liegt an mehreren Dingen: Ich habe nicht wirklich viel von diesem Buch erwartet und bin mit einer niedrigen Haltung an das Werk ran gegangen. Gerade die Aussagen "Vorreiter eines neuen Genres" und "Action, Action und noch mehr Action!" sind schon so gewählt, als wenn jetzt etwas Gewaltiges kommen kann. Da kann man natürlich hinterher enttäuscht sein, wenn man nicht das bekommt, was man erwartet. Meine Erwartung bewegte sich in einem guten Endzeit-Virus-Pandemie/Zombie-Seuchen-Szenario und genau das habe ich auch bekommen. Vorher hatte ich noch nie etwas von diesem Autoren gehört, und das ist auch der Hauptgrund, weshalb ich keine Erwartungen hatte. Der Schreibstil hängt vielleicht an der ein oder anderen Ausdrucksweise. Das finde ich aber nicht schlimm, da mich das Buch ansonsten absolut mitreißen konnte. Ob jetzt die Charaktere wirklich ausgefeilt waren, kann ich gar nicht beurteilen, denn das Hauptaugenmerk lag bei mir eher auf dem biologischen/medizinischen Aspekt, und dieser konnte mich vollends überzeugen. Vielleicht gefällt mir das Buch aus diesem Grund besser, als es jemand anderem gefällt.

Man sieht auf jeden Fall, dass das, was in den USA funktioniert (2,117 Bewertungen, 73 % positive) nicht automatisch auch in Deutschland funktioniert. Für Leser mit Vorlieben für Zombies und/oder "Outbreak-artiger" Lektüre kann ich das Buch eigentlich empfehlen. Letzten Endes bleibt sowieso jedem selbst überlassen, ob er sich von einer Rezension hier auf Amazon beeinflussen lässt. Für mich wäre der Roman in meinen persönlichen Top 5 der in 2016 gelesenen Büchern enthalten gewesen, wenn ich ihn nicht erst vor 3 Tagen beendet hätte. Und dieses Jahr wird er warhscheinlich ebenfalls recht weit oben laden.


Dem Tod die Hand reichen
Dem Tod die Hand reichen
von Terry Pratchett
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 10,00

5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Eine Meinung., 29. Dezember 2016
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Dem Tod die Hand reichen (Gebundene Ausgabe)
Terry Pratchett ist 2015 gestorben. Einer der vielleicht größten Humoristen unserer Zeit. Aber für ihn kam es nicht unvorbereitet, denn hier in „Dem Tod die Hand reichen“ findet sich seine Rede, die er in der Dimbleby Lecture gehalten hat. Aufgrund seiner Alzheimererkrankung war er dazu aber nicht alleine in der Lage. Auf einfache Weise nähert sich hier Pratchett dem Thema Tod und Sterbehilfe an, denn er weiß, dass er sterben wird, und deshalb möchte er die Diskussion hier mit der Rede, die über die BBC übertragen worden ist, wieder in Gang bringen. Und das ist ihm mit diesem Werk gelungen. Natürlich hat man hier Pratchetts teilweise markanten und bekannten Sprachgebrauch aus der Scheibenwelt vor Augen, wenngleich diese hier nur sehr am Rande Erwähnung findet. Inhaltlich ist es einfach ein Buch über den Tod und Sterbehilfe. Natürlich nicht ohne Pointen, aber für Pratchett setzt er sich hier doch recht ernsthaft mit dem Thema auseinander.

Zwei Punkte sind hier anzumerken, die negativ aufgefallen sind: Zum einen ist es der Umfang bzw. das Format des Buches. Es ist weitaus kleiner als ein normales Taschenbuch und wirkt sogar noch kleiner, als die kleinen Hardcover, die man so kennt. Fast einem Pixie-Buch gleich. Das liegt vielleicht auch an dem etwas größeren Zeilenabstand. Auf Blocksatz wurde leider im Buch ebenfalls verzichtet, was ich sehr schade finde, denn in einem solchen Werk sollte auch eine entsprechende Form Anwendung finden. Das Andere ist der Textumfang an sich. Bei gerade mal 73 Seiten Text, entfällt fast 1/5 auf das Vorwort von Rob Wilkins, der Pratchett bei seiner letzten Rede unterstützt hat. Das kann man so zwar machen, wirkt aber dem Umfang nicht unbedingt angemessen. 10 € empfinde ich deshalb auch als überteuert.

Für einen Pratchett-Freak gehört auch dieses Buch in die Sammlung. Auch diejenigen, die mal eine etwas andere Sicht auf den Tod aus der Sicht eines Sterbenden haben möchten, ist dieses Buch geeignet. Wahrscheinlich gibt es aber andere Werke, bei denen man einfach mehr im Gesamtpaket bekommt.


Battles
Battles
Preis: EUR 8,99

2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Warum muss man..., 25. November 2016
Rezension bezieht sich auf: Battles (Audio CD)
...wieder und wieder und wieder die aktuellste In Flames Scheibe mit "Reroute to Remain", "Whoracle" oder welchem anderen Album auch immer vergleichen? Ja, diese Alben, die ich eben nannte, waren gut, aber spätestens seit "A Sense of purpose" sollte auch der Letzte begriffen haben, dass In Flames jetzt anders klingen als In Flames in den 90ern, was auch absolut richtig ist. Nicht, weil sie damals schlecht waren, sondern weil allein schon 3 der Gründungsmitglieder (Jesper Strömblad, Glenn Ljungström, Johan Larsson) schon länger und der langjährige Schlagzeuger Daniel Svensson seit 2015 nicht mehr dabei sind, folglich ist es nahezu ausgeschlossen, dass sich das jetzige Album anhört wie das vorherige ("Siren Charms") und natürlich erwarte ich dann erst recht keinen Sound wie in den 90ern. Das wäre sozusagen "am Thema vorbei gekauft". Wer In Flames in den 90ern möchte, der muss sich auch In Flames in den 90ern kaufen und nicht das aktuelle Album.

"Battles" gefällt mir im Vergleich zu seinen beiden Vorgängern, die mir einfach zu wenig eingängig waren, schon wieder etwas besser, wenngleich zum einen sehr viel sphärische Klänge mit reinspielen ('Battles' oder 'Here until forever'), was aber durchaus in das Gesamtkonzept des Albums passt, und zum anderen Anders Fríden deutlich mehr singt als auf anderen Alben. Das macht er aus meiner Sicht gut, hat natürlich mit dem ehemaligen Konzept "Melodic Death" nichts mehr am Hut. Das finde ich persönlich nicht schlimm, da ich mir genausogut auch eine "Rockplatte" (im weitesten Sinn) anhören kann. Erwarte ich jetzt diesen "Göteburg-Sound", dann kann ich natürlich enttäuscht sein (aber ich hab dann bei den vorherigen Alben nicht richtig zugehört, denn da war das auch schon nicht mehr vorhanden). Manche Songs wirken hier geradezu "poppig" um das mal vorsichtig auszudrücken. Bei der Singleauskopplung "The Truth" ist man eigentlich radiotauglich geworden. Und auch das ist nicht schlimm, denn die verdienen schließlich Geld damit, und deshalb kann es nur das Ziel sein so weit wie möglich bekannt zu sein. Und wenn es dann so ist, dass das frühere Genre verlassen wird, so what? Dennoch klingen das hier immer noch nach In Flames und das ist gut so.

Mein persönlichen Highlights dieses Albums waren "Like Sand" und "Us against the World" (2. Bonustrack auf dem Digi). Insgesamt ist dieses Album einfach ein Rockalbum geworden, und jeder darf die Band jetzt in diese oder jene Schublade stecken, wie er oder sie möchte. Rein für sich genommen ist mir (wie es ein anderer Rezensent schon schrieb) zu wenig "Biss" dabei und die Songs verlieren sich ein wenig in ihrer Atmosphäre. Man vermisst richtig herausragende Kracher, die auch musikalisch aus dem Rest herausstechen. Geringfügig ist dies mit oben genannten Titeln erfolgt, aber der richtig große Wurf ist hier nicht gelungen. Das Level des Albums befindet sich etwas höher als das der letzten beiden rein von der Qualität her. "A Sense of Purpose" ist vielleicht ein ebenbürtiger Marker gewesen. An die Qualität eines "Come Clarity", welches aus meiner Sicht das letzte 5 Sterne-Album war, kommt "Battles" aber nicht heran. Deshalb hier nur 4/5 Sterne.
Kommentar Kommentar (1) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Dec 7, 2016 6:21 PM CET


Every Time We Meet at the Dairy Queen, Your Whole Fucking Face Explodes
Every Time We Meet at the Dairy Queen, Your Whole Fucking Face Explodes
von Carlton Mellick III
  Taschenbuch
Preis: EUR 9,49

5.0 von 5 Sternen Bumm..., 21. November 2016
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Ethan ist ein ganz normaler Teenager, doch dann verliebt er sich und alles wird anders. Erst sitzt er nur neben Jill genannt "Spiderweb" im Bus, doch dann fängt er an mehr für sie zu empfinden. Dabei gibt es aber ein großes Problem, denn Jill ist eine Außenseiterin. Dafür gibt es zwei Gründe: Zum einen ist sie immer von Spinnen umgeben, was ihr den Spitznamen "Spiderweb" eingebracht hat, und jedes Mal, wenn Gefühle in ihr hochkochen ... nunja... explodiert ihr Gesicht. Und ihr Vater muss es dann wieder zusammen flicken. Als sie beginnt für Ethan mehr zu empfinden, fängt ihr Gesicht an zu blubbern und es explodierte einfach. Doch sie mag Ethan sehr. Trotz der Narben empfindet Ethan genau das Gleiche für Spiderweb, doch er weiß nicht so ganz genau, wie er mit der Situation umgehen soll. Als er sie dann in einer stillen Minute küsst, explodiert sie wieder, doch das ist nicht das einzige Problem, denn Ethan wird bei ihrem Kuss recht stark verletzt. Davon merkt er nur nichts, da das Blut von Spiderweb als Betäubung wirkt. Man kann Ethans Gesicht aber nicht so lassen, und deshalb nimmt Jill ihn mit zu sich nach Hause. Ihr Vater soll sie selbst und auch Ethan wieder herrichten. Dabei nimmt er Ethan zur Seite, denn dieser soll wissen, dass wenn sich Spiderweb in jemanden verleibt, dass sie sich richtig in ihn verliebt. Und zwar für immer. Und da gibt es noch eine Kleinigkeit, die den beiden erzählen muss, bevor sie Sex miteinander haben werden, denn es müssen gewisse Vorbereitungen getroffen werden...

Wertung:

Neben "The Haunted Vagina" ist dies hier der wohl abgedrehteste Roman von Carlton Mellick, denn das, was hier dargestellt ist, kann man sich doch eigentlich gar nicht ausdenken, oder? Ein Mädchen, welches bei Empfindungen von Liebe explodiert. Fast wie in dem "Die Ärzte-Song: Meine Ex-(plodierte) Freundin. Das macht dieses Buch hier mit Absicht total strange und auch recht komisch, und auch mit geringeren Englischkenntnissen kann man dieses Buch hier gut verstehen. Oben ist die Handlung grob zusammengefasst, aber es gibt noch weitere Merkwürdigkeiten, die mit Absicht hier nicht erwähnt wurden. Mit seinen 106 Seiten im DIN A5-Format (und damit leider etwas kleiner als seine Vorgänger) ist es auch zwischendurch gut lesbar. Die Geschichte ist natürlich überschaubar bei einer solchen Seitenlänge, aber das ist man von Carlton Mellick gewohnt.

Ob es nun irgendwann übersetzt wird oder nicht ist mir ziemlich egal, denn ich hab mich hier prächtig unterhalten gefühlt. Im Bizarro Genre ganz ganz großes Tennis und in meiner persönlichen Rangliste die Nummer 2 hinter dem oben genannten Werk.


400 Tage der Erniedrigung: SM-Thriller
400 Tage der Erniedrigung: SM-Thriller
von Wrath James White
  Taschenbuch
Preis: EUR 13,95

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Schwarz & Weiß, 18. November 2016
Natasha ist als weiße Frau verliebt in einen schwarzen, aus ihrer Sicht perfekten Mann. Und Natasha hat es in ihrem Leben nicht einfach gehabt. Momentan gibt sie Unterricht an einer Schule, aber auch sie kommt aus der Unterschicht und hat bereits einiges über sich ergehen lassen müssen. Und dann lernt sie in dieser Bar diesen verdammt gut aussehenden schwarzen Mann kennen und beide scheinen sich in ein Abenteuer zu stürzen. Doch die Sache stellt sich ein wenig anders dar, denn Kenyatta will sich nur auf Natasha weiterhin einlassen, wenn sie nach empfinden kann, was sein Volk durchleiden musste. Aus diesem Grund lehnt er seine Handlungen und Taten dem Buch "400 Jahre der Erniedrigung" an, denn Natasha soll in 400 Tagen genau das erleiden, was die Schwarzen ebenfalls erleiden mussten...

Wertung:

Die Grundidee dieses Buches ist recht gut, denn hier soll eine Person nachempfinden, was die Schwarzen über die Jahrhunderte erleiden mussten und als Belohnung winkt sozusagen ein "Zusammensein für immer". Natasha ist hier die Weiße, Kenyatta hier der Schwarze, und damit haben wir mal wieder eine nicht generell aber doch häufig verwendete Konstellation in Whites Romanen. Das kann man als Europäer eventuell weniger nachvollziehen als jemand in den USA. Das Problem an dieser Thematik ist leider, dass White das in mehreren Romanen bereits gemacht hat (z. B. Yaccubs Fluch). Er wird dadurch "vorausberechenbarer", genau wie das bei Edward Lee und seinen Dämonen der Fall ist. Das ist natürlich auf der einen Seite gut, da man irgendwann einfach weiß, was man bekommt. Auf der anderen Seite fehlt dann manchmal der Überraschungseffekt. Die Art und Weise das hier als Folter und SM-ähnlichen Roman zu gestalten gelingt aber einigermaßen gut, wobei SM hier eher eine untergeordnete Rolle spielt und die Bezeichnung "SM-Thriller" irgendwie nicht so ganz zutreffend ist. Ja, SM kommt hier vor, aber es geht eigentlich um das Nachleben der ehemaligen Sklavenbedingungen. Das kann man als SM auslegen trifft es in meinen Augen aber nicht so ganz richtig.

Der Schreibstil ist gewohnt gut, wie man das von White gewöhnt ist. Die Charaktere sind dieses Mal überschaubar. Was mir nicht so gut gefällt ist das Verhalten von Natasha, denn sie erscheint mir einfach zu unglaublich dämlich zu sein. Auch wenn man verliebt ist, sollte man es doch besser wissen, und es handelt sich hier immerhin um eine Lehrerin. Ja, sie hat einiges durchgemacht, aber aus meiner Sicht erklärt das noch lange nicht die Art und Weise wie sie hier dargestellt wird. Auch das Ende ist in diesem Zusammenhang eher missraten, und das bezieht sich nicht auf den Epilog sondern auf das Ende der eigentlichen Geschichte. Das war mir außerdem auch ein wenig zu plötzlich.

Insgesamt ist "400 Tage der Erniedrigung" ein durchaus gutes Buch, wenn man keinen reinen SM-Roman erwartet. Horrorelemente sind vorhanden. Die Grausamkeit ist etwas zurückgefahren, weshalb der Platz in der Horror und Thriller-Reihe auch absolut passend ist. Für White-Fans ein Muss, für jemand, der noch nie einen White gelesen hat auch zum Antesten absolut geeignet. Für diejenigen, die bereits andere Werke kennen und gerade mit seinen Romanen über Schwarze und Weiße weniger anfangen können, ist dieses Buch hier nicht zu empfehlen.


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Preis: EUR 57,99

22 von 27 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Klein und intuitiv, 7. November 2016
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Als Vorbereitung auf die baldige Umstellung auf DVB-T2 habe ich diesen Receiver erworben und bin zufrieden. Die Bedienung erfolgt intuitiv und ist auch ohne Gebrauchsanweisung möglich, die hier aber beiliegend ist. Der Empfang erfolgt bei mir über die Hausantenne eines Mehrfamilienhauses. Das Bild ist gestochen scharf, HD-Programme und nicht HD-Programme weisen im direkten Vergleich deutliche Unterschiede auf. Besonders gut ist die 1 Woche gütlige EPG (= elektronische Programmzeitschrift), wo sich auf einfache Weise das Programm abrufen lässt. Der Videotext ist im Verlgeich zum Videotext des Fernsehers selbst, welcher mit einem DVB-T1-Empfang ausgerüstet ist, etwas unschärfer. Was etwas nervt ist die mehrfache Eingabe eines Codes, wenn man Sender sucht oder ihre Position ändern muss. Das hätte man auch anders lösen können.

Die Aufnahmefunktion habe ich mangels Festplatte noch nicht ausprobiert. Die Fernbedienung wirkt leider nicht ganz so stabil und auch recht dünn, so dass rein vom Handhabungsgefühl mir diese qualitativ nicht gut genu ist. Beim Preis von knapp über 60 € erwarte ich jetzt keine Höchstleistung aber ein wenig mehr hätte es da schon sein können. Positiv dafür ist aber wieder, dass es (endlich) mal ein Hersteller geschafft hat und einen Ausschalter zum kompletten Abstellen verwendet (dies lässt leider in der heutigen Zeit sehr zu Wünschen übrig, so dass mit einer abschaltbaren Steckdosenleiste oder ähnlichem gearbeitet werden muss).

Zusammengefasst:

Pro:
- gute Bildqualität
- einfache Bedienung
- An-/Ausschalter
- Aufnahmefunktion über USB möglich (noch nicht geprüft aber sie ist zumindest vorhanden)
- beiliegende Gebrauchtsanweisung

Negativ:
- Fernbedienung etwas einfach
- mehrfache Codeeingaben immer und immer wieder nötig, wenn Sender gesucht oder verschoben werden
- etwas unscharfer Videotext

Update:
Manchmal bleibt der Bildschirm leider für kurze Zeit schwarz, da ein Sender nicht sofort reinbekommen wird. Nach kurzem Kanalwechsel geht es dann.
Kommentar Kommentar (1) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Dec 9, 2016 10:25 AM CET


Das Grab in mir: Thriller
Das Grab in mir: Thriller
von Patrick Senécal
  Taschenbuch
Preis: EUR 13,95

0 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Volle Punktzahl!, 10. Oktober 2016
Rezension bezieht sich auf: Das Grab in mir: Thriller (Taschenbuch)
Étienne gibt einen Kurs über Horrorliteratur am örtlichen Cégep, einer Einrichtung im kanadischen Quebec, bevor man das College besucht. Das Problem von Étienne ist aber, dass er sich selbst kaum mit Horrorliteratur auseinander gesetzt hat, denn seine Eltern hatten es ihm untersagt. Überhaupt weiß Ètienne nur sehr wenig über seine eigene Kindheit. Er weiß nur, dass er einen Schlag gegen den Kopf bekommen hat, und dadurch hat er seine Kindheitserinnerungen vergessen. Doch als Ètienne nun einen Anhalter namens Alex mit nimmt, da meint er ihn zu kennen, doch er kann sich einfach nicht erinnern. Aber Étienne möchte sich erinnern.

Und Alex scheint nicht der zu sein, der er zu sein scheint, denn kurz nachdem Étienne mit seinem Anhalter eine Werkstatt aufgrund einer defekten Autoscheibe aufgesucht hatte, sind die beiden Inhaber tot. Sie wurden ermordet, und das lässt für Étienne nur einen Schluss zu: Alex muss der Mörder sein. Und dennoch nimmt er den Anhalter immer und immer wieder mit, denn er spürt, dass Alex ihm vielleicht helfen kann. Dass er ihm das Geheimnis seiner Vergangenheit offenbaren kann. Denn Étienne scheint dies alleine nicht zu schaffen. Und so nimmt er Alex mit, Tag für Tag, bis er schlussendlich der Wahrheit ins Gesicht sieht...

Wertung:

Die bisherigen Romane von Patrick Senécal ("7 Tage der Rache" und "5150 - Das Haus des Wahnsinns") warn zuvor als Film erhältlich und mir auch bekannt. Dieses Buch hier ist es nicht, und so darf ich jetzt zum ersten Mal erfahren, wie es ist einen Senécal erst zu lesen, bevor die Filmindustrie sozusagen vorschreibt, was man sich dabei zu denken hat. Und die Erfahrung ist außerordentlich gut gelungen. Eigentlich ist es fast ein trostloses Szenario, welches hier kreiert wird: Ein junger, aufstrebender Dozent am College, der allerdings Pech hat. Seine Frau hat ihn verlassen und er zieht fast wieder bei seinen Eltern ein. Daneben ist seine unbekannte Vergangenheit, die diesem Roman etwas Düsteres und Mystisches verleiht. Auch ein Hauch von Traurigkeit, wie man ihn ansonsten fast nur bei Gifune in dieser Form findet schwingt mit, wenngleich ein Senécal kein Gifune ist.

Auch wenn gar nicht so viel Handlung vorhanden ist, sorgt die Unterteilung in viele kleine Kapitel und die überschaubare Seitenanzahl dafür, dass der Roman den Leser auch "abholt". Damit meine ich, dass er einem das Gefühl gibt, mitten im Geschehen zu sein. Das gelang Senécal bei "7 Tage der Rache" schon exzellent. Hier wird auch auf den eben genannten Roman Bezug genommen, auch wenn es nur die Örtlichkeit und ein Zeitungsartikel ist. Man muss den anderen Roman vorher nicht gelesen haben.

Für Hardcore-Horrorfans ist dieser Roman hier einfach zu wenig, denn er bietet hier auch dramaturgische Aspekte, die einfach nicht zu einem Horrobuch passen wollen (dies bezieht sich z. B. auf die Traurigkeit). Es ist kein Schocker und das will und muss dieses Buch auch gar nicht sein. Im Gegenteil, denn die Atmosphäre würde dadurch zerstört werden. Eine Leseerfahrung ist es aber auf jeden Fall und schnell hintereinander weg lesen kann man dieses Buch auch, so dass ich es nur weiter empfehlen kann. Keine Ahnung, ob "Das Grab in mir" besser ist als Senécals andere übersetzte Werke. Dieses hier ist jedenfalls exzellent, und es bekommt von mir die volle Punktzahl.


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Preis: EUR 99,95

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Grundsolide, 27. September 2016
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Im Angebot mit knapp 50 € hier gekauft, ist der Rucksack für das "normale" Berufsleben völlig in Ordnung. Neben der Wasserdichtigkeit bietet er einen lederverstärkten Boden und eine verstärkte Rückwand. Gerade die Rückwand ist dabei ein wenig gewöhnungsbedürftig, da der Rucksack dadurch nicht ganz so flexibel ist wie manch ein anderer und sich "recht starr" anfühlt.
Es gibt insgesamt 3,5 Fächer. Vorne ein Fach ohne Unterteilung, in der Mitte ein Fach, welches oben auf halber Höhe abgetrennt ist und mit einem Klett in linke und rechte Seite teilbar ist. Außerdem finden sich Stifhalterungen, eine kleine mit Klett verschließbare Tasche und ein weiteres Fach (deshalb insgesamt 0,5 Fächer zusätzlich statt einem ganzen). Abgerunden wird der Rucksack vom Laptopfach. Dieses ist unten mit herausnehmbarem Schaumstoff gepolstert. Darin ist am Rand eine leicht elastische Halterung ähnlich einem Gummizug, die das Wegrutschen des Laptops verhindern soll, und das klappt auch wunderbar.
Der vorhandene Stauraum eignet sich für einen großen Din A 4 Ordner, auch wenn er ein wenig dicker ist. Wenn dieser allerdings verstaut ist, dann geht nicht mehr viel in den Rucksack hinein. Was aus meiner Sicht den Rucksack noch besser gemacht hätte, wäre eine seitliche Tasche für eine Trinkflasche, wie dies z. B. bei manchen Eastpack-Modellen der Fall ist. So muss eine Flasche im Rucksack mit verstaut werden, anstatt diese außen anzubringen.
Da ich keine schweren Dinge im Rucksack transportiere, kann ich zum Tragekomfort nicht viel sagen. Für den normalen Berufsalltag ist dieser vollkommen ausreichend. Die Eignung für Schüler hängt ein wenig von der erwarteten Transportmenge ab.
Als ich den Rucksack gekauft habe, war dieser hier bei Amazon mit knapp 50 € im Angebot, und dafür ist das Preis-Leistungsverhältnis sehr gut. Für 100 € hätte ich den Rucksack wohl nicht gekauft.
Im Zweifel sollte man sowieso einen Rucksack "ausprobieren" hinsichtlich des Tragekomfort. Ich bin mit diesem Exemplar von Jack Wolfskin auf jeden Fall zufrieden und kann diesen Rucksack auch weiter empfehlen, wenngleich eine etwas flexiblere Rückwand und eine weitere kleine äußere Tasche für Getränke o. Ä. zu einer höheren Note geführt hätten.


Snuff Killers: Der Klassiker des Extreme Horror
Snuff Killers: Der Klassiker des Extreme Horror
von Jesus F. Gonzalez
  Taschenbuch
Preis: EUR 13,95

8 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Extrem mitreißend, 15. August 2016
Als das Anwaltspaar Lisa und Brad sich für ein romantisches Wochenende in einen nahegelegenen Ort aufmacht, ahnen beide noch nicht, dass der Trip in einer Katastrophe enden wird, denn Brad wird auf einmal verhaftet. Ihm wird vorgeworfen, im Straßenverkehr Menschenleben gefährdet zu haben, und deshalb wird er verhaftet. Aufgrund der Zeugenaussage eines gewissen Caleb Smith. Der war ihnen zuvor schon aufgefallen, denn die beiden fühlten sich bereits im Vorfeld bedrängt. Doch Brad muss erst beweisen, dass er unschuldig ist, und da es erst Montag der nächsten Woche zu einer Beurteilung durch einen Anwalt kommen kann, wird Brad in Gewahrsam genommen. Lisa sucht sich unterdessen ein Motel und wird prompt aus diesem entführt. Denn Lisa soll die Hauptattraktion in einem Snuff Film spielen, denn einige Leute haben viel Geld bezahlt, damit dieser Film mit Lisa gedreht werden kann. Und die Entführer sind Profis in diesem Geschäft, und ihr Ziel ist es vor laufender Kamera Lisa zu vergewaltigen und zu töten. Doch dann macht Lisa etwas, was ihr das Martyrium ersparen soll...

Wertung:

Von Klappentext erwartet man bei den Stichworten "Klassiker des Extreme Horror" und der kurzen Inhaltsangabe auf der Rückseite einen Torture-Porn gepaart mit Aspekten, wie sie bei Palahniuks "Snuff" zum Tragen gekommen sind. Man kann das natürlich so sehen, aber damit hätte man den Kern des Buchs einfach nicht erfasst, denn es geht um viel mehr als einfach nur die Folter, die hier sogar anteilig sehr geschickt umgangen wird. Viel wichtiger sind hier jedoch die Beweggründe, die zu so einer Tat führen. Warum, wieso, weshalb. Wer sind die Hintermänner? Und vor allem: Wie kann jemand zulassen, dass so etwas passiert? Und wer bezahlt für einen solchen Film?

Mit der Handlung geschieht hier auch ein Tabubruch, der in anderen Extrem-Werken bisher nicht vorhanden gewesen ist, und das macht dieses Werk so schlimm. Und es ist schlimm. Es ist extrem schwer verdaulich und gerade deshalb ist es absolut gut, und man weiß am Ende nicht, ob man einfach nur heulen soll. Vom emotionalen Standpunkt nimmt dieses Buch einen sehr mit und es zieht einen dadurch in seinen Bann, so dass man nicht anders kann als weiter zu lesen, und obwohl man glaubt die Handlung bereits zu erkennen, fesselt sie einen und ist dann doch ganz anders, als man es erwartet hatte.

Bis auf eine kleine Handlungsunsicherheit, in welcher sich gerade Anwälte einfach nicht wie Anwälte verhalten (anders kann ich es nicht formulieren), ist dieser Roman eigentlich perfekt, und er gehört definitiv in die Horror- und Thriller-Reihe und nicht in die Extrem-Reihe, auch wenn er als Klassiker der Extremliteratur angepriesen wird. Insgesamt darf man gespannt sein, ob es irgendwann ein weiteres Werk von dem 2014 bereits verstorbenen Jesus F. Gonzalez auf deutsch geben wird. Verdient hätte er es. Was mir hier übrigens wieder nicht so gut gefällt, ist die Auswahl des Titels (Snuff Killers). Der Originaltittel (Survivor) hat da um einiges mehr Aussagekraft und passt einfach besser. Ansonsten absolute Leseempfehlung, aber nichts für gänzlich Zartbesaitete!


Der unglaubliche Mr. Corpse: Zombie-Roman
Der unglaubliche Mr. Corpse: Zombie-Roman
von Jeff Strand
  Taschenbuch
Preis: EUR 12,95

5.0 von 5 Sternen In Milch ertrunken!, 15. März 2016
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Stanley Dabernath war ein Looser, der nicht so recht wusste, wie er in seinem Leben zurecht kommen sollte, und dann stirbt er auch noch. Aber nicht auf normale Weise, denn er wird von einem Milchlaster angefahren, dieser kippt um und damit aus und Stanley ertrinkt in Milch.

Einige Wochen später steht jedoch die TV-Sensation des Jahres an, denn es soll ein Mensch wieder lebendig gemacht werden. Und dieser Jemand ist Stanley. Schläuche leiten Chemikalien in ihn hinein, und als alle schon glauben, das dies ein riesiger Flopp wird, wacht Stanley tatsächlich wieder auf. Und wird dadurch zum gefeierten TV-Star. Alles finanziert und geregelt durch das Projekt Zweite Chance. Anfangs gibt es viele Befürworter von Stanley aber auch einige Gegner. Doch er kann nicht getötet werden. Und das alles soll an dem Serum liegen. Und alles scheint ganz in Ordnung zu sein, bis Stanley versucht heraus zu finden, was im Serum wirklich enthalten ist.

Wertung:

Nach "Benjamins Parasit" der 2. Jeff Strand, den ich lesen durfte, und das meine ich wirklich so, denn auch diese Geschichte ist purer Humorismus, auch wenn die Hauptperson ein Zombie ist. Horror braucht man hier nicht zu suchen. Ab und zu ein bisschen Sexismus aber ansonten ist dieses Buch einfach nur lustig. Man könnte fast auf dei Idee kommen, Jeff Strand mit Terry Pratchett zu vergleichen, auch wenn das eine gänzlich andere Sprache ist und Pratchett doch in seinem eigenen Universum seine Geschichten hat spielen lassen. Vom Humorfaktor und der Art und Weise wie durch die Sprache selbst der Witz entsteht, sind sich aus meiner Sicht beide doch ein kleinen wenig ähnlich. Unterm strich fühlt man sich im Buch wie in einer Art Gameshow, und das war eine ganz andere Erfahrung des Lesens.

Aufgrund minimaler Verfehlung was die Ausgereiftheit einer Story anbelangt kann man nur sehr geringfügige Abstriche machen, und so bekommt "Der unglaubliche Mister Corpse" von mir 5/5 Sterne und ist auf jeden Fall eine Leseempfehlung wert!


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