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Rezensionen verfasst von
JuraStudi

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Fettnäpfchenführer Brasilien: Lebenskunst zwischen Karneval und Copacabana
Fettnäpfchenführer Brasilien: Lebenskunst zwischen Karneval und Copacabana
von Nina Büttner
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 11,95

11 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Einfach nur klasse!, 13. Dezember 2011
Wer kennt sie nicht: die zahlreichen Reiseführer, die Beschreibungen von Cafés, mehr oder minder bedeutsamen Sehenswürdigkeiten und Shopping-Tipps aneinanderreihen? Mehr Nachschlagewerke für verzweifelte Touristen als eine echte Hilfestellung beim Kennenlernen des Landes.

Ganz anders dieser Fettnäpfchenführer: hier werden spannende Hintergrundinformationen mit zahllosen lebensnahen Tipps (insb. natürlich zu Fettnäpfchengefahren) verwoben, wobei zugleich Insidertipps für Reiseziele (welche Strände sind empfehlenswert?) gegeben werden. Diese sind natürlich eher knapp gehalten, aber für Details zu Sehenswürdigkeiten etc. empfiehlt sich ohnehin ein ergänzender "klassischer" Reiseführer.
Das beste aber ist, dass der Führer sich wie eine spannende Geschichte liest, bei der man Linda auf ihrem Brasilien-Aufenthalt begleitet. Man kann aus ihren Fehlern lernen und erspart sich mit Sicherheit einige Faux-Pas. Weil das Buch auch wegen seines unterhaltsamen und anschaulichen Schreibstils eine wahre Lesefreude darstellt, habe ich es von vorne bis hinten durchgelesen (wann kommt so etwas bei einem Reiseführer schon einmal vor). Außerdem habe ich richtig Lust bekommen, dieses Land mit seinen vielen schönen Seiten (aber auch den nicht unter den Teppich gekehrten Schattenseiten) einmal näher kennenzulernen.Es ist auf jeder Seite spürbar, dass es von echten Insidern geschrieben ist.

Für jeden, der eine Länderreise nicht als Zoobesuch auffasst, sondern wirklich Land und Leute kennenlernen will, ist dieses Buch unverzichtbar.


Die Revision in der strafrechtlichen Assessorklausur
Die Revision in der strafrechtlichen Assessorklausur
von Marc Russack
  Taschenbuch

1 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Sprachlich eine Zumutung!, 14. September 2010
Den positiven Bewertungen des Buches von Russack kann ich mich nicht anschließen.

Zwar ist das Buch inhaltlich durchaus lesenswert, zumal es interessante Einblicke in die Gestaltung revisionsrechtlicher Examensklausuren bietet. Der Autor hat sich die Mühe gemacht, die Examensklausuren vieler Jahre auszuwerten.

Allerdings ist das Buch in sprachlicher und formaler Hinsicht eine Zumutung. Der Autor treibt das Unwesen der Juristen, in bewusst unverständlicher Sprache zu schreiben, auf die Spitze. Ein Schachtelsatz folgt dem nächsten. Die Sätze gehen oft über drei/vier Zeilen hinweg, sodass man sie mehrfach lesen muss, um sie zu verstehen.

Übersichten und Fallbeispiele sucht man vergeblich. Eigentlich schade und unnötig, denn die Fallbeispiele ließen sich unschwer aus den Praxisberichten herausfiltern.

Wer auf der Suche nach Alternativliteratur ist, dem sei das Büchlein von Weidemann / Scherf empfohlen.


Examens-Repetitorium Polizeirecht: Allgemeines Gefahrenabwehrrecht
Examens-Repetitorium Polizeirecht: Allgemeines Gefahrenabwehrrecht
von Matthias Wehr
  Taschenbuch

4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Sehr gelungen für die schnelle Wiederholung des Polizeirechts, 24. Dezember 2008
Der Konzeption der Unirep-Reihe entsprechend stellt Wehr das Polizeirecht für diejenigen dar, die damit bereits ein wenig vertraut sind und es auf hohem (Examens)Niveau wiederholen möchten. Wehr ist dies überzeugend gelungen.
Anhand einer sinnvollen Auswahl topaktueller sowie klassischer Fälle stellt er das gesamte examensrelevante Polizeirecht auf ca. 150 Seiten dar. Auch Ausführungen zu Bezügen zum Versammlungsrecht und zum Verwaltungsvollstreckungsrecht fehlen nicht. Die argumentative Auseinandersetzung mit Problemen ist ebenso gelungen wie die Darstellung von Definitionen und Schlagwörtern.
Unangenehm aber wohl unvermeidlich ist, dass die (landesrechtlichen) Normen nur in den Fußnoten zitiert werden. Im Gegenzug erfolgt keine Beschränkung auf eines oder mehrere Länder, sondern es erfolgt die Normangabe für alle Bundesländer. Die Fußnoten ermöglichen aufgrund ihrer klaren Darstellung, dass man schnell die passende Norm findet.
Schließlich verbleibt als kleiner Kritikpunkt, dass nicht immer klar wird, was die herrschende Meinung sagt und was die persönliche Meinung des Autors ist. Da dieses Phänomen jedoch nur an wenigen Stellen begegnet, wird hier der 5. Stern nicht abgezogen.
Insgesamt bietet diese Neuerscheinung wohl die optimale Möglichkeit, schnell auf hohem Niveau das Polizeirecht zu wiederholen.


Die StPO in Fällen (Studienbücher Rechtswissenschaft)
Die StPO in Fällen (Studienbücher Rechtswissenschaft)
von Fernando Sanchez-Hermosilla
  Taschenbuch
Preis: EUR 22,00

4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Nicht für das 1. Staatsexamen zu empfehlen, 21. Dezember 2008
Das Werk "StPO in Fällen" soll "Rechtsreferendaren und Studenten der Rechtswissenschaften" die StPO nahe bringen und Problemkreise darstellen, die in "beiden" juristischen Staatsexamina relevant werden können.
Dieses Versprechen auf dem Klappentext des Buches wird nicht eingehalten. Das Buch mag zwar für das Referendariat nützlich sein, für die Vorbereitung auf das 1. Staatsexamen taugt es jedenfalls nicht. Zum einen ist die Auswahl der Probleme deutlich an den Bedürfnissen des Referendariats ausgerichtet. So wird ausführlich das Rechtsmittelrecht dargestellt, das im Studium regelmäßig keine Rolle spielt. Gleichzeitig sucht man vergeblich einen Überblick über die Prozessmaximen, die im 1. Examen gern abgefragt werden.
Zudem genügt die inhaltliche Darstellung nicht den Anforderungen, die im 1. Staatsexamen gestellt werden. Es wird lediglich die Rechtsprechung referiert, eine kritische Auseinandersetzung hiermit erfolgt nicht einmal bei den "großen" Streitfragen (z.B. Urteilsabsprachen, Rügeverkümmerung). Bemerkenswert ist, dass das Fallbuch mit gerade einmal zwei Kommentaren zur StPO im Literaturverzeichnis (S. XXI) auskommt. Dementsprechend mager sind die Hinweise auf weiterführende Literatur in den Fußnoten.
Ungeachtet der Zielgruppenbestimmung sind weitere Kritikpunkte zu nennen:
Es sind zwar viele Schaubilder vorhanden; diese sind aber oft nicht unmittelbar nachvollziehbar gestaltet und demgemäß nicht sonderlich eingängig.
Ein angemessenes Preis-Leistungs-Verhältnis ist nicht gewahrt. Die 216 Seiten, die der Text fasst, werden nur durch den großzügigen Druck (halbleere Seiten, ausladende Schaubilder) erreicht.
Rechtschreibfehler und inhaltliche Mängel halten sich in einem für eine Erstauflage verzeihlichen Rahmen.
Bei aller Kritik ist positiv anzumerken, dass die wichtigen Problemfelder der StPO unter Verweis auf die relevanten Entscheidungen beleuchtet werden. Dabei fehlt es nicht an topaktueller Rechtsprechung. Für Referendare nützliche Hinweise und Formulierungshilfen sind zahlreich vorhanden. Auch ist das Fallbuch angenehm zu lesen und gut strukturiert.
Es kann also dem Referendar zur Auffrischung und Erweiterung seiner StPO-Kenntnisse empfohlen werden.


Gesetzliche Schuldverhältnisse: Delikts- und Schadensrecht, Bereicherung, Geschäftsführung ohne Auftrag
Gesetzliche Schuldverhältnisse: Delikts- und Schadensrecht, Bereicherung, Geschäftsführung ohne Auftrag
von Dieter Medicus
  Taschenbuch
Preis: EUR 16,80

4 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen für den schnellen Überblick, 8. August 2008
Die uneingeschränkt positive Bewertung dieses Buchs vermag ich nicht zu teilen.
Zweifelsohne weist es einige Vorteile auf. Auf bloß 180 Seiten, die schnell gelesen sind, stellt Medicus in sehr anschaulicher Sprache die Grundzüge der gesetzlichen Schuldverhältnisse dar. Dabei geht er fallorientiert vor, was dem induktiv Lernenden entgegenkommt. Schließlich sind die Zusammenfassungen am Ende jedes Kapitels hilfreich.
Dennoch weist das Werk ein erhebliches Defizit auf: es ist völlig unklar, für wen es mit welcher Zielrichtung geschrieben wurde.
Dem Studierenden, der seinen "Schein" im Fach 'Gesetzliche Schuldverhältnisse' bestehen will, wird der Medicus nur beschränkt nutzen. Denn dafür geht Medicus zu wenig systematisch und zu sehr kasuistisch vor. Es werden dem Anfänger keine Aufbauschemata mitgegeben. Auch wird nicht jeder Fall zu Ende gelöst, sondern nur das im jeweiligen Kapitel interessierende Problem beleuchtet. Damit taugt das Buch für die Vorbereitung einer Anfängerklausur wenig.
Aber auch für die Examensvorbereitung kann das Werk nicht überzeugen (entgegen der Angabe auf dem Klappentext). Hierfür ist es viel zu oberflächlich. Mindermeinungen werden höchstens angerissen, jedoch nicht begründet. Typische Probleme wie "wrongful life" / "wrongful birth" im Deliktsrecht oder die 3-Personen-Verhältnisse im Bereicherungsrecht werden nur oberflächlich und knapp dargestellt. Für das Examen genügen die hier vermittelten Kenntnisse nicht.
Demnach ist das Buch nur für eine Zielgruppe empfehlenswert, nämlich für diejenigen, die bereits Kenntnisse in den gesetzlichen Schuldverhältnissen erworben haben, nun aber in Kürze die wichtigsten "Hot-Spots" noch einmal Revue passieren lassen wollen. Für diese Zielgruppe, die freilich eng begrenzt ist, stellt dieses Werk von Medicus jedoch eine durchaus empfehlenswerte Wiederholungsmöglichkeit dar.
Für alle anderen sei auf die Bücher von Buck-Heeb und Schwarz/Wandt zu den gesetzlichen Schuldverhältnissen verwiesen


Klausurenkurs im Sachenrecht: Fälle und Lösungen nach höchstrichterlichen Entscheidungen (Schwerpunkte Klausurenkurs)
Klausurenkurs im Sachenrecht: Fälle und Lösungen nach höchstrichterlichen Entscheidungen (Schwerpunkte Klausurenkurs)
von Karl-Heinz Gursky
  Broschiert
Preis: EUR 18,00

8 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Nur für Sachenrecht-Fans, 27. Juli 2008
Um es vorwegzunehmen: für die Klausurvorbereitung eignet sich dieser Klausurenkurs nicht!
Das Werk von Gursky hat seine Stärken und Schwächen. Man sollte sich zu Herzen nehmen, was der Autor im Vorwort zur Neuauflage zum Ziel des Bandes schreibt: "Er will anhand von Sachverhalten [...] umfassend über den Diskussionsstand bei Kernproblemen des Sachenrechts informieren und so ein vertieftes Verständnis der Materie ermöglichen."
In der Tat geht es um vertieftes Wissen. Man muss das Sachenrecht schon sehr gut kennen und wohl auch mögen, um von den zahlreichen (nicht immer als solche gekennzeichneten) Mindermeinungen, die Gursky vertritt, profitieren zu können. Dies gilt umso mehr, als oft der Klausuraufbau sich dadurch verschiebt, dass einer mehr oder weniger abwegigen Meinung gefolgt wird.
Es werden neben den klassischen Sachenrechts-Problemen auch Bereiche dargestellt, die nicht als examensrelevant gelten können. Mit Problemen im Bereich der Rangeintragung, des Grundbuchrechts oder der Schatzendeckung enthält das Werk viele ungewohnte "Specials".
Nicht abzustreiten ist jedoch, dass das ganze Werk von der großen Kompetenz seines Autors zeugt und alle Probleme auf hohem Niveau bearbeitet wurden. Freilich fallen die Lösungen dadurch oft auch länger aus, als dies in der Klausur machbar wäre bzw. erwartet wird.
Zusammenfassend lässt sich das Buch wie folgt beurteien: für Spezialisten und Liebhaber exzellent, für alle anderen dürfte die Lektüre nur anstrengend sein.
Kommentar Kommentar (1) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Jul 12, 2012 4:49 PM MEST


Fälle zum Sachenrecht
Fälle zum Sachenrecht
von Jens Koch
  Taschenbuch

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Top für die Examensvorbereitung im Sachenrecht, 26. Juli 2008
Rezension bezieht sich auf: Fälle zum Sachenrecht (Taschenbuch)
Das Sachenrecht ist kompliziert und bei den Studierenden i.d.R. unbeliebt. Den Verfassern gelingt es eindrucksvoll, diese beiden Defizite auszugleichen. In ihrem sehr zu empfehlenden Fallbuch schaffen sie es, die schwierigen Probleme des Sachenrechts so aufzubereiten, dass sie für jeden verständlich sind, indem sie sie in klaren Strukturen darstellen. Dadurch verliert das Sachenrecht zugleich etwas von seiner Unattraktivität, ja es beginnt sogar ein bisschen Spaß zu machen.
Die im Wesentlichen gut ausgewählten Fälle (es könnte ein bisschen Immobiliarsachenrecht sein) decken die meisten examensrelevanten Probleme des Sachenrechts ab. Dabei handelt es sich nicht um "1-Problem-Fälle", sondern jeder Fall umfasst mehrere Themenbereiche. Besonders hervorzuheben ist hierbei, dass auch Verbindungen zu anderen Bereichen des Zivilrechts aufgezeigt werden. Dadurch stellt jeder Fall eine gute Übung für den Ernstfall dar - er könnte eine Examensklausur sein.
Sehr hilfreich sind auch die zahlreichen Hinweise und Tipps, die wirklich weiterführen und sich nicht (wie so oft) als Trivialitäten entpuppen.
Für eine Erstauflage bemerkenswert ist, dass das Werk weder inhaltliche noch sprachliche Fehler aufweist (zumindest sind dem Rezensenten keine aufgefallen). Für eine Erstauflage hat dies schon fast Seltenheitswert.
Die hohe Qualität des Fallbuchs ist wohl auch darauf zurückzuführen, dass die Fälle (ausweislich des Vorworts) in Examenskursen erprobt wurden.
Schließlich ist am Preis-Leistungs-Verhältnis nichts auszusetzen.
Alles in allem eine überaus lohnenswerte Investition in die Examensvorbereitung!


Die ZPO-Klausur: Eine Anleitung zur Lösung von Fällen aus dem Erkenntnisverfahren und der Zwangsvollstreckung. Hinweise zur Bearbeitung der Hauptprobleme des Zivilprozeßrechts
Die ZPO-Klausur: Eine Anleitung zur Lösung von Fällen aus dem Erkenntnisverfahren und der Zwangsvollstreckung. Hinweise zur Bearbeitung der Hauptprobleme des Zivilprozeßrechts
von Ekkehard Schumann
  Taschenbuch
Preis: EUR 21,80

3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen gute Vorbereitung für das 1. Examen, 9. Juli 2008
Es ist schwierig, brauchbare Literatur für die Vorbereitung auf ZPO-Fragen im 1. Examen zu finden. Das Buch von Schumann wird diesen Ansprüchen gerecht, indem es das relevante Wissen zusammenstellt. Kenntnisse, die erst im Referendariat erforderlich sind, werden ausgespart. Stattdessen werden unzählige hilfreiche Tipps für die Fallbearbeitung gegeben. Zudem erfolgt eine Illustrierung an zahlreichen Fällen. Außerdem werden typische Fehlerquellen aufgezeigt. Das Buch ist damit für die Vorbereitung auf das 1. Examen sehr zu empfehlen!
Das Manko, das zu einem Stern Abzug führt, ist die Leseflusshemmung durch Fußnoten, in denen nicht nur Literatur sondern auch Sachinformationen untergebracht werden, die also gelesen sein wollen. Das Hin- und Herspringen zwischen Text und Fußnote ist anstrengend. Es wäre wünschenswert, wenn diese Informationen statt in Fußnoten im Fließtext untergebracht wären (ggf. im Kleindruck).
Schade ist auch, dass keine Prüfungsschemata geliefert werden (Schumann betont immer wieder seine Abneigung gegen Schemata), jedoch wird man diese schnell in anderen Büchern finden.
Hat man das Buch von Schumann gelesen, braucht man keine Angst mehr vor ZPO-Fragen im Referendarexamen haben. Damit schließt das Buch eine Lücke in der Ausbildungsliteratur. Alles in allem eine sehr sinnvolle Anschaffung!


Vertragliches Schuldrecht: Leistungsstörungen und Gewährleistung
Vertragliches Schuldrecht: Leistungsstörungen und Gewährleistung
von Arndt Teichmann
  Taschenbuch
Preis: EUR 26,00

2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen nur eingeschränkt empfehlenswert, 7. April 2008
Dieser Studienkurs zu den vertraglichen Schuldverhältnissen behandelt sowohl zahlreiche Fragen des Schuldrechts AT als auch des Schuldrechts BT. Die Probleme sind eingekleidet in kleine Fälle mit ausführlichen Lösungen und vielen Randbemerkungen und langen einleitenden Ausführungen.
Viele Problemkreise sind schön dargestellt und es mangelt auch nicht an guten Empfehlungen für die Klausur. Zudem wird lehrreiches Hintergrundwissen (z.B. zum Verbraucherdarlehensvertrag) vermittelt. Schließlich haben mir sehr gut prozessuale und anwaltliche Überlegungen gefallen (z.B. zur prozessualen Situation bei der Zug-um-Zug-Verurteilung.
Jedoch leidet der Studienkurs aus studentischer Sicht an erheblichen Mängeln:
1. Es wird vielerorts auf das alte Schuldrecht und dessen Normen verwiesen. Dabei wird vom Autor unberücksichtigt gelassen, dass die allermeisten von denen, die heute Jura studieren, das alte Schuldrecht nicht kennen und auch nicht zu kennen brauchen. Desgleichen gilt für die Berichte über die (rechtspolitischen) Diskussionen im Rahmen der Schuldrechtsreform, an denen der Autor wohl auch beteiligt war.
2. Es sind nicht wenige Fehler festzustellen, insbesondere auch beim Zitieren von Vorschriften. Hierbei ist zu bemerken, dass die Kennzeichnung als "4. Aufl." einem Etikettenschwindel gleichkommt, denn die Vorauflage stammt von 1988 (!) und man gewinnt nicht den Eindruck, dass es sich um eine Überarbeitung derselben handelt. Vielmehr ist das Buch vom Grunde auf neu konzipiert worden.
3. Schließlich ist der Preis völlig inakzeptabel bei 220 Seiten. Das DIN A 4-Format trügt, denn es sind oft breite Ränder gelassen.

Wie bei so vielen Lehrbüchern mäßiger Qualität gilt im Übrigen: wer sie mit Verstand liest, der kann dennoch viel lernen. Nicht nur über die fachlichen Inhalte... sondern auch über die Qualitätsunterschiede der Veröffentlichungen von Professoren und damit einhergehend über die Doppelmoral, die in den oftmals hohen fachlichen Anforderungen an die Studierenden zum Ausdruck kommt.


Klausurenkurs im Familien- und Erbrecht: Ein Fall- und Repetitionsbuch für Examenskandidaten
Klausurenkurs im Familien- und Erbrecht: Ein Fall- und Repetitionsbuch für Examenskandidaten
von Susanne A. Benner
  Taschenbuch

7 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Perfekt für die Examensvorbereitung im Pflichtfach!, 29. März 2008
Dieser Klausurenkurs ist ein Traum! Wenn alle Fallbücher zur Examensvorbereitung diese Qualität aufwiesen, wäre das "Examen ohne Rep" ein Kinderspiel.
Dieses Buch habe ich im Rahmen meiner Examensvorbereitung (ohne Rep) durchgearbeitet und bin begeistert. Es enthält alle für das Pflichtfach wichtigen Probleme des Familien- und Erbrechts und bearbeitet diese in gut lesbarer Form. Die Darstellung ist so gewählt, dass sie einerseits stilistisch ansprechend ist, andererseits aber auch das strukturierte Lernen ermöglicht. Art und Umfang der Ausführungen entsprechen dem, was im Examen gefordert wird. Sehr hilfreich sind auch die Zusammenfassungen am Ende eines jeden Falles.
Der Klausurenkurs hat mich auch deshalb beeindruckt, weil er an vielen Mängeln nicht leidet, die andere Fallbücher aufweisen. So ist mir bei der Lektüre kein einziger Fehler aufgefallen - leider keine Selbstverständlichkeit in Fallbüchern (siehe als Negativbeispiel das Fallbuch von A. Roth). Auch ergeht sich die Autorin nicht (wie viele andere Fallbuchautoren) in dem falschen Ehrgeiz, eigene Mindermeinungen breitzutreten, sondern sie orientiert sich stets an der h.M., die sie ansprechend begründet, ohne die abweichenden Ansichten zu kurz kommen zu lassen. Schließlich ist die Schwerpunktsetzung angemessen und nicht durch unnötige Exkurse verschoben.
Ob das Fallbuch auch für die Vorbereitung auf das Schwerpunktexamen ausreicht, vermag ich nicht zu beurteilen - für das Pflichtfachexamen bietet es jedenfalls die perfekte Lernhilfe im Familien- und Erbrecht. Ein großes Lob an die Autorin!
Kommentar Kommentar (1) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Sep 29, 2011 12:38 PM MEST


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