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Rezensionen verfasst von
P. Rauf "adognamedfish" (Schrottstadt)
(REAL NAME)   

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Skitasche für 2 Paar Ski mit Stöcken
Skitasche für 2 Paar Ski mit Stöcken

2.0 von 5 Sternen Gebrauchte Ware erhalten, 4. März 2017
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Die Tasche macht einen für den Preis soliden Eindruck. Leider erhielt ich statt Neuware einen benutzten und innen schon stark verschmutzten Artikel.


Battle Angel Alita - Last Order, Band 9
Battle Angel Alita - Last Order, Band 9
von Yukito Kishiro
  Taschenbuch

3 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Der alten Battle Angel Alita Reihe nicht würdig, 23. September 2007
Groß war die Freude als ich vor ein paar Jahren sah, dass Yukito Kishiro Battle Angel Alita fortsetzt. Jetzt, nachdem ich mich durch 8 Bände gequält habe ist die Ernüchterung groß. Schaffte es Yukito damals noch in nur 9 Bänden mehrere Jahre aus Alitas Leben vor dem Hintergrund einer Endzeit/Cyberpunk Welt zu erzählen dümpelt die Story von Last Order jetzt dröge vor sich hin. Das olle Turnier will nicht zu Ende gehen. Es tauchen immer neue Übergegner auf. Was mich allerdings am meisten stört, ist die Tatsache, dass die Bewohner von Jeru und den anderen Planeten genau so abgefuckt sind, wie die auf Mutter Erde selbst. Auch die Bösewichte und Begleiter kann ich einfach nicht ins Herz schließen. Der neue Bösewicht/Geist hat nicht im geringsten die Qualität des verrückten Professors oder Kaos.
Traurig, denn die Serie hatte anfangs wirklich Potential, ausgenutzt wurde es aber nicht.
Ob ich mir den neunten Band bestelle weiß ich nicht. Gerade die Storyline um Cealla Sanguise empfand ich als erfrischende Abwechslung vor dem immer gleichen Schrottstadt-, pardon, Jeru-Z.O.T. Turnier.

1 Stern für Battle Angel Alita: Last Order als Gesamtwerk, für die Vampirstory gibt es noch einen zweiten.


The Beast
The Beast
Preis: EUR 5,99

1 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Polens Metalspeerspitze, 30. Januar 2006
Rezension bezieht sich auf: The Beast (Audio CD)
Die osteuropäischen Death Metal Pioniere sind wieder da. Nachdem mich ihr letzter Output „Revelations" nicht wirklich überzeugen konnte, meldet sich Vader mit ihrem nunmehr sechsten Album eindrucksvoll zurück. Die polnische Todeswalze zeigt der Konkurrenz wie ein abwechslungsreiches Todesblei Album anno 2004 zu klingen hat. Von der Qualität des Quartetts kann sich jeder bei Killern wie „Dark Transmission", „Choices" oder dem Midtempokracher „The Sea Came In At Last" selbst überzeugen. Da bleibt kein Nackenmuskel ungeschont!
Das variantenreiche Spiel des Vierers ist sowieso über jeden Zweifel erhaben. Das Gitarristenduo hat sich ein Lob redlich verdient, ebenso wie die Rhytmusfraktion. Vor allem Daray, der für Doc (R.I.P.) hinter den Donnerkesseln sitzt leistet hier großartige Arbeit.
Fazit: Starkes Polentod Album, dass keinen Vaderfan enttäuschen wird. Im direkten Vergleich mit Behemoths Death Metal Hammer Demigod verlieren Vader aber diesmal das Polen-Derby.


Character
Character
Preis: EUR 8,79

3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Der wohl beste Göteborg Death der Welt, 30. Januar 2006
Rezension bezieht sich auf: Character (Audio CD)
Kaum hat das neue Jahr begonnen, hauen uns die Schweden mit ihrer achten Platte einen Melodic Death Opus um die Ohren, das einem Hören und Sehen vergeht. Mit diesem Meisterwerk beweisen Göteborgs Finest ein für alle mal wer die besseren In Flames sind und stellen so ganz nebenbei das neue Referenzwerk in diesem Genre auf. Dieses Album gleicht einer emotionalen Achterbahnfahrt und sprüht nur so vor Spielfreude. Härter als die Damage Done ist es, nicht so glatt poliert und weniger eingängig, dafür mit mehr Ecken und Kanten - ja, dieses Werk hat wahrlich Charakter. Sämtliche positiven Trademarks der 15-jährigen Bandgeschichte vereinigen sich hier und fügen sich zu einem atmosphärischen Titanen zusammen, der jeden Liebhaber anspruchsvoller und harter Musik augenblicklich in seinen Bann ziehen wird.
Schon der Opener "New Build" bläst einem Blastbeats entgegen das die Wände schlackern. Angereichert wird das ganze mit einer Prise Göteborg-Riffing der alten Schule und etwas Stannedesken Gesang und schon haben wir einen kongenialen und mitreißenden Song, der stellvertretend für das gesamte Album steht. Denn auch die restlichen Kompositionen können dieses Niveau problemlos halten. Verfeinert werden sie teils mit einem Hauch von Keyboard und Elektronikpassagen, die einen passenden Gegenpart zur vorherrschenden Härte bilden. Vor allem "Dry Run" möchte ich hier hervorheben. Ein Stück, welches mit einem thrashigen Riff beginnt, nach 19 Sekunden in einen harmonischen Keyboardpart übergeht, nur um 13 Sekunden später zu explodieren. Ein nicht sehr eingängiger Song, der aber mit jedem Hördurchgang wächst und für mich inzwischen das absolute Highlight dieser Scheibe darstellt.
Trotz sieben hochkarätiger Alben in Folge - jedes ein eigener Kosmos für sich - blieb Dark Tranquillity der Durchbruch stets verwehrt. Ich hoffe sehr das Mikael Stanne und seinen Mitmusikern mit der wohl besten Veröffentlichung ihrer Karriere endlich der Erfolg vergönnt ist, den sie schon lange verdienen. Gönnen würde ich es ihnen.


The Funeral Album
The Funeral Album
Wird angeboten von PressPlay
Preis: EUR 17,00

4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Auf Wiedersehen?, 30. Januar 2006
Rezension bezieht sich auf: The Funeral Album (Audio CD)
Es heißt Abschied nehmen von einer großartigen Band, deren Stil unnachahmlich und einzigartig war. Begonnen haben sie als nordische Death Metal Band, aber mit dem großartigen Amok wurden Sentenced zu der Gothic Metal Kapelle, die wir alle so sehr schätzten. Doch wie heißt es so schön: Man soll aufhören, wenn's am schönsten ist. Hier ist er also, der Schlussstrich, das Ende - die (vorerst?) letzte Veröffentlichung von Ville Laihiala (v.), Miika Tenkula (g.), Sami Lopakka (g.), Vesa Ranta (dr.) und Sami Kukkohovi (b.).
"May today become the day" kommt mit gehörigem Drive daher, eine rockige Nummer mit einem eingängigen Mitsing-Chorus. "Ever Frost" setzt genau dort an und ist nur unwesentlich gemäßigter. Des Weiteren muss man beim amüsanten Refrain unweigerlich lächeln. Bei "We're but falling leaves" wird gleich mal zwei Gänge zurückgeschaltet. Eine melancholische Halbballade, die auch gut ans Ende gepasst hätte. Ruhig bleibt es auch bei "Her last 5 minutes", das zwar ganz nett klingt, aber sich etwas zu sehr in die Länge zieht. Mit dem Zwischenspiel "Where waters fall frozen" gibt es anschließend einen knapp 1-minütigen Bolzpart, der so auch von einer Black Metal Band stammen könnte und evtl. weggedämmerte wieder aufrüttelt.
Ein Mundharmonika-Intro läutet "Despair-ridden hearts" ein, eine anfangs sanfte und entspannte Ballade, mit einem Kopfnick-Chorus. Ab der Hälfte setzt ein Gitarrensolo ein und das Gaspedal wird noch einmal so richtig durchgetreten. "Vengeance is mine" schlägt den Bogen zu den rockigen ersten beiden Nummern. Ein Hammerteil mit einem schönen Chor im Mittelteil und am Ende. Der nächste Song "A long way to nowhere" ist Sentenced Standardware, bei der uns keine Überraschungen erwarten. Dennoch recht stark. "Consider us dead" wirkt da schon etwas ausgereifter. Tolle Melodiebögen und Gesangslinien, bei denen Villes Stimme mal sanft, dann wieder kratzig klingt.
Einen wunderschönen Anfang bietet "Lower the Flags", der so auch auf der Crimson hätte erscheinen können. Super Song! "Drain me" ist eine weiteres starkes Stück, dass in dieselbe Kerbe wie Vengeance is mine und den beiden ersten Tracks schlägt. Nach dieser Rocknummer wird es auf einmal ganz, ganz ruhig. "Karu" ist ein 1-minütiges Akkustikstück, dass gut zu einem Italo-Western passen würde und uns auf das Finale vorbereitet.
Und dann schlägt es 13. "The end of the road" ist erreicht. Die Beerdigung nähert sich ihrem Ende. Langsam wird der Sarg abgeseilt, während Sentenced noch einmal eine gefühlvolle und harte Gothic Nummer vorlegen. Villes druckvoller und melancholischer Gesang steigert sich mehr und gewinnt stetig an Intensität. Nach einer kurzen Chor-Einlage wird das Tempo dann ein letztes mal angezogen und ein tolles Gitarrensolo zum besten gegeben. Schließlich versiegen die Drums, sowie der Bass und die Gitarre fadet langsam aus und lässt uns allein und ein wenig bedrückt zurück. Rest in Peace!
Sentenced verabschieden sich zwar mit keinem Donnern wie z.B. At the Gates, aber immerhin mit einem lauten Knall, den man nicht so leicht überhören wird. Danke für diese Scheibe, es war schön mit euch!


66Sick
66Sick
Preis: EUR 19,49

2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Gefühl und Härte, 8. Oktober 2005
Rezension bezieht sich auf: 66Sick (Audio CD)
"Do you really get SICK?!" Der erste Vers, der einem auf dem neuen Ausnahmealbum der deutschen (Death?) Metal Institution entgegen schallt. Schon der Vorgänger "Spreading the Rage" war sehr gut, aber mit dem heuer erschienen Album ist dem Quintett eine atmosphärische Meisterleistung gelungen, was nicht zuletzt an der gleichermaßen harten und flehenden Stimme von Karsten „Jagger" Jäger liegt. Der vielseitige Sänger schafft es so viel Gefühl in die einzelnen Songs zu legen, dass man fast mit ihm leidet. Aber was bringt der beste Sänger, wenn der Rest der Band nichts taugt? Mit diesem Problem braucht sich Herr Jäger allerdings nicht rumschlagen, denn was Olly Lenz und Tommy Fritsch hier auf ihren Gitarren zaubern kann sich sehen lassen. Die teils sehr sphärischen Strukturen und Melodiebögen erinnern mich partiell an In Flames großartiges "Reroute to Remain" Album. Ein gefühlvoller Soundtrack zum Weltende also, mit einer ausgewogenen Mischung zwischen Härte und Melodie, fernab von Children of Bodom und Konsorten. Für anspruchsvolle Musikliebhaber mit einer Vorliebe für härtere Klänge definitiv empfehlenswert.


Shovel Headed Kill Machine
Shovel Headed Kill Machine
Wird angeboten von DiscountMediaStoreDE
Preis: EUR 13,99

4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Nicht so gut wie die Tempo of the Damned, 8. Oktober 2005
Rezension bezieht sich auf: Shovel Headed Kill Machine (Audio CD)
Nachdem Exodus uns im Frühjahr '04 mit ihrem Comeback Album Tempo of the Damned einen wahren Thrash-Meilenstein vorsetzten (meiner Meinung nach ist es sogar besser als die Bonded by Blood), sah es lange Zeit nicht gut für das Nachfolgewerk aus. Zuerst verzog sich Sänger Steve "Zetro" Souza 36 Stunden vor einem anstehenden Mexiko-Gig, später klinkte sich zu allem Überfluss Drummer Tom Hunting aus, um seine Drogenprobleme in den Griff zu kriegen. Kurz vor dem Studiotermin zog sich dann auch noch Gitarrenvirtuose Rick Hunolt aus der Band zurück, damit er endlich seine Sucht unter Kontrolle bekommt und sich mehr um seine Familie kümmern kann. Allein Jack Gibson (b.) blieb von der TotD-Crew erhalten. Das reinste Tohu wabohu also.
Bandkopf und einzig verbliebenes Gründungsmitglied Gary Holt ließ sich davon aber nicht unterkriegen und stellte ein starkes und neues Line-Up aus alten Bekannten auf die Beine - aber ob es sich mit dem Reunion Line-Up messen kann? Die Antwort lautet schlicht und einfach: "Ja!".
Namentlich wären die Neubesetzungen das Trommelwunder Paul Bostaph (Ex-Forbidden, Ex-Slayer), Gitarrist Lee Altus (Ex-Heathen) und als Sänger der Kanadier Rob Dukes. Letzterer dürfte der werten Thrash-Gemeinschaft gänzlich unbekannt sein - er hatte vormals den Job als Garys Gitarrentechniker inne.
Vor allem Mr. Dukes soll an dieser Stelle gelobt werden, der es schafft in die übergroßen Fußstapfen von Baloff und Souza zu treten, ihrem gewaltigen Erbe gerecht zu werden und dabei noch wie ein Hybrid aus beiden Sängern klingt.
Mit "Raze" beginnt das Thrash Gewitter, ein Uptempo Song untermalt von Bostaphs treibendem Drumsound und mit Rob Dukes wunderbar fies und angepisst klingender Stimme verfeinert. Mit "Deathamphetamine" geht es dann etwas gemächlicher, aber nicht weniger aggressiv weiter. Ein Acheinhalb-Minuten Monster, dass einem jeden Nackenwirbel zertrümmert! Der Song ist einfach großartig: Tempiwechsel, Riffgewitter, die nicht von dieser Welt sind und dazwischen grandiose Soli-Duelle zwischen dem Duo Holt/Altus - eindeutig eines der Highlights dieser Scheibe.
Weitere Killer wären "Karma's Messenger", dass ebenso überzeugen kann, wie der Uptempo-Brecher "44 Magnum Opus". Im Mittelteil ziehen Exodus die Handbremse etwas an und präsentieren uns mit "Shudder to think", "I am Abomination" und dem zu lang geratenen "Altered Boy" drei gemächliche Midtempo-Walzen, die den geneigten Hörer etwas zu Atem kommen lassen. Mit dem an "Throwing down" (Tempo of the Damned) erinnernden Mitgröhlsong "Going Going Gone" wird anschließend wieder auf das Anfangsniveau beschleunigt. "Shovel Headed Kill Machine" stellt den (vorläufigen) Schlusspunkt des Albums dar. Ein 3-Minuten Knaller, der extrem wuchtig daherkommt und noch einmal letzte Reserven mobilisiert.
Auf der Ltd. Edition hat sich zusätzlich ein Hidden Track auf den Silberling verirrt, der ebenfalls sehr gut ins Ohr geht. Nötig wäre er allerdings nicht gewesen.
Wieder einmal ein starkes Album das Gary Holt hier aus dem Ärmel geschüttelt hat. Es kommt meiner Meinung nach aber nicht ganz an die Klasse der Tempo of the Damned heran. Nichtsdestotrotz ein beachtliches Werk und ein Pflichtkauf für jeden Thrash Metal Fan.


The Warriors Code/Ltd.
The Warriors Code/Ltd.
Wird angeboten von mario-mariani
Preis: EUR 49,96

5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen For Boston!, 20. August 2005
Rezension bezieht sich auf: The Warriors Code/Ltd. (Audio CD)
Ein langsames, getragenes Dudelsackintro, leicht melancholisch, verträumt... und dann, nach 21 Sekunden: die volle Irish-Folk/Hardcore Breitseite! So beginnt The Warrior's Code. Sie sind fröhlicher und punkiger geworden, die Jungs aus Boston. Stilistisch bewegen sie sich wieder in Richtung Sing loud, sing proud, mit einem starken Sommerflair. Quasi eine Sommerplatte für den gemütlichen Abend mit Freunden am See. Das belegt auch der Gute-Laune-Song "Sunshine Highway" der eher Ähnlichkeit mit Surfer-Punk als dem Hardcore/Folk Hybriden des Septetts hat. Aber Ausnahmen bestätigen bekanntlich die Regel.
Mit "The Green Fields of France" und "This Auld Triangle" haben sich auch wieder zwei Cover auf die Platte verirrt. Vor allem ersteres, eine Ballade über die Opfer des ersten Weltkriegs ist einfach wunderschön. An Eigenkreationen sind "Wicked Sensitive Crew" und "Captain Kelly's Kitchen" hervorragend gelungen und mit dem gerade mal anderthalbminütigen "Citizen C.I.A." wurde sogar ein waschechter Hardcorebrecher auf die Scheibe gepresst.
Kurzgefasst: Ein tolles Album, dass man am besten zu einem kühlen Pint oder einem guten Whiskey genießen sollte. Cheers!


Character/Ltd.
Character/Ltd.
Wird angeboten von plattenguru, Preise incl. Mwst.
Preis: EUR 35,00

3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Der wohl beste Göteborg Death der Welt, 18. August 2005
Rezension bezieht sich auf: Character/Ltd. (Audio CD)
Kaum hat das neue Jahr begonnen, hauen uns die Schweden mit ihrer achten Platte einen Melodic Death Opus um die Ohren, das einem Hören und Sehen vergeht. Mit diesem Meisterwerk beweisen Göteborgs Finest ein für alle mal wer die besseren In Flames sind und stellen so ganz nebenbei das neue Referenzwerk in diesem Genre auf. Dieses Album gleicht einer emotionalen Achterbahnfahrt und sprüht nur so vor Spielfreude. Härter als die Damage Done ist es, nicht so glatt poliert und weniger eingängig, dafür mit mehr Ecken und Kanten - ja, dieses Werk hat wahrlich Charakter. Sämtliche positiven Trademarks der 15-jährigen Bandgeschichte vereinigen sich hier und fügen sich zu einem atmosphärischen Titanen zusammen, der jeden Liebhaber anspruchsvoller und harter Musik augenblicklich in seinen Bann ziehen wird.
Schon der Opener "New Build" bläst einem Blastbeats entgegen das die Wände schlackern. Angereichert wird das ganze mit einer Prise Göteborg-Riffing der alten Schule und etwas Stannedesken Gesang und schon haben wir einen kongenialen und mitreißenden Song, der stellvertretend für das gesamte Album steht. Denn auch die restlichen Kompositionen können dieses Niveau problemlos halten. Verfeinert werden sie teils mit einem Hauch von Keyboard und Elektronikpassagen, die einen passenden Gegenpart zur vorherrschenden Härte bilden. Vor allem "Dry Run" möchte ich hier hervorheben. Ein Stück, welches mit einem thrashigen Riff beginnt, nach 19 Sekunden in einen harmonischen Keyboardpart übergeht, nur um 13 Sekunden später zu explodieren. Ein nicht sehr eingängiger Song, der aber mit jedem Hördurchgang wächst und für mich inzwischen das absolute Highlight dieser Scheibe darstellt.
Trotz sieben hochkarätiger Alben in Folge - jedes ein eigener Kosmos für sich - blieb Dark Tranquillity der Durchbruch stets verwehrt. Ich hoffe sehr das Mikael Stanne und seinen Mitmusikern mit der wohl besten Veröffentlichung ihrer Karriere endlich der Erfolg vergönnt ist, den sie schon lange verdienen. Gönnen würde ich es ihnen.


Frozen in Time
Frozen in Time

1 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Stillstand ist nicht immer schlecht!, 18. August 2005
Rezension bezieht sich auf: Frozen in Time (Audio CD)
Langsam und bedrohlich, massiv und träge dröhnt "Redneck Stomp", das Intro zu Obituarys neuestem Werk, aus den Boxen. Dem ersten seit 8 Jahren. Und doch ist zum Glück alles beim alten geblieben - Frozen in Time, der Titel ist Programm. Dabei sollte die Scheibe ursprünglich schlicht Obituary heißen, doch das von Mr. Marshall kreierte Cover schrie geradezu nach einem neuen Namen.
Falls es Befürchtungen gab, eine halbgare Reunion würde den Mythos dieser Legende zerstören, kann man nun beruhigt aufatmen. Die Deather aus Tampa, Florida legen uns wieder einen gnadenlos harten und von Ikone Scott Burns knochentrocken produzierten Stahlhammer aller erster Kajüte vor. Besonders John Tardys charakteristische Stimme, die wie eine Mischung aus Johnny Hedlund und Chuck Schuldiner klingt, fräst sich einem in die Gehörgänge, beißt sich fest und lässt einen so schnell nicht mehr los. Dazu das simple, aber dennoch groovende Fundament von Allen West (g.) und Trevor Peres (g.), unterstützt von Frank Watkins (b.) und Donald Tardy (dr.) - einfach perfekt.
Ob "On the floor", "Insane" oder "Stand Alone", jeder Song ist ein uriger old-school Nackenbrecher. Einziger Kritikpunkt ist die arg kurze Spieldauer, aber bei der Hitdichte nehme ich das gerne in Kauf. Letzten Endes kommt kein Death Metal Fan der alten Schule an diesem Werk vorbei!


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