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Rezensionen verfasst von
Doctor Music (Frankfurt/Main)

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Stories Don't End
Stories Don't End
Preis: EUR 16,99

4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Never Ending Stories, 10. September 2013
Rezension bezieht sich auf: Stories Don't End (Audio CD)
Mastermind Taylor Goldsmith und seine Mannen haben schon 2011 mit ihrem Zweitling" Nothing Is Wrong" in den einschlägigen Americana Kreisen allerorten für ordentlich Begeisterung gesorgt und sogar einen BENMONT TENCH für ein kurzes Gastspiel von TOM Petty weggelockt, und selbst ein gewisser JACKSON BROWNE zierte sich nicht allzu lange seinen stimmlichen Obolus auf dem Album beizusteuern.
Nun kommt endlich auch in Deutschland "Stories Don`t End" auf den Markt und DAWES zeigen sich ausgereifter und präsenter als je zuvor, was auch durchaus dem Verdienst von 3-fach Grammy Gewinner und Produzent JACQUIRE KING (Nora Jones, Editors,Tom Waits) zugeschrieben werden sollte.
Seien es liebenswert verschachtelte, verdrechselte Balladen (Just My Luck), die immer wieder wie eine Wundertüte beim mehrmaligen Hören Feinheiten preisgeben ,sich mit " Someone Will" folkig, mit einem Schuss Western Romantik und klug eingesetzter Lapsteel nach oben schraubt oder dem Hörer mit schwermütiger B3 und knackigen Gitarrenakkorden bei " Most People" die toughe Hookline ein seliges Grinsen ins Gesicht zaubern kann,das garnicht mehr raus will, ist das grosses Americana Kino!
" Somethin In Common" birgt großartiges Balladenpotential , ist traumhaft vielschichtig angelegt,und ein ganz heißer Kandidat für eine strapazierfähige Repeat Taste am CD Spieler, wobei immer wieder neue Feinheiten zu entdecken sind.( Wann hat eigentlich ein JACKSON BROWNE zuletzt so eine Nummer zustande gebracht?)
Und das die Dawes durchaus imstande sind mal die Bühne zu rocken, belegen "Hey Lover" (mit Songwriter Kollegen Blake Mills)oder mit dem (Heavyrotation prädistinierten )" From the Right Angle" ,wenn die Band mal ungehemmt an der langen Leine toben darf und die Spielfreude über die imaginäre Bühne schwappt.
Dawes zaubern unter dem berühmten Strich eine Bärenstarke Vintage Westcoast/Americana Rock Platte aus dem Ärmel, die viele begeistern sollte!
Kommentar Kommentar (1) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Sep 14, 2013 3:08 PM MEST


Tomorrowland
Tomorrowland
Preis: EUR 19,99

4 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Knochentrocken, 24. Oktober 2012
Rezension bezieht sich auf: Tomorrowland (Audio CD)
Was macht Ryan Bingham , der aus Austin Texas stammende und mit einem segensreichen kratzigen Gesangsorgan und viel Tex/Country/Folk/Roots- Blut in seinen Adern gesegnete Sänger eigentlich falsch? Nichts eigentlich.
Er legt mit "Tomorrowland" sein mittlerweile 4. Album vor ( das er zusammen mit dem altgedienten SHERYL CROW, ERIC CLAPTON Produzent Justin Stanley produzierte) , nachdem er 2010 für " A Weary Kind" aus dem "Crazy Heart" Soundtrack verdientermaßen einen Golden Globe , einen Grammy und einen Oscar einheimste, und die kontinuierlich wachsende Bingham`sche Fangemeinde nach dem euphorisch gefeierten " Junkie Star" Album den Durchbruch erwartete.

Und nichts destotrotz liefert Ryan Bingham auf den 13 Songs einen genialen Mix aus beherzt zupackenden knochentrockenen Roots Rock wie bei "Guess Who`s Knocking On The Door", bei dem er auch mal sein Slideröhrchen malträtiert, bietet vorwärtstreibenden Beat und zupackende Gitarren bei "Heart Of Rhythm" an, wie es auch dem BOSS gefällen dürfte.
Mit der melancholisch getränkten, tief in die Seele blickenden, brilliant gespielten Semi Akustischen Rock Ballade " Western Shore" , die sich im Verlauf noch ekstatisch steigert, legt Ryan ein ordentliches Pfund vor, und kann noch kaltlächelnd beim Heartland Epos " Rising Of The Ghetto" mit eindringlichem Gesang und viel Pathos absolut überzeugen.
Beständigkeit zeigt Ryan Bingham auch in der seit Jahren treuen Begleitband, die ihm ein ums andere Mal ein knackig zupackendes Soundgerüst , das auch mal zum mehrmaligen Zuhören animiert, auf den Leib zu schneidern weiß und mit "Never Far Behind" einen sich mit fiebrigsten Gitarren zur Wall of Sound steigernden genialen Song aus dem Hut zaubert, der problemlos sowohl in den Konzerthallen oder als Stadionopener zu funktionieren vermag.
Auf der " Road I'm On" hetzen Gitarre und hektisches Schlagzeug über den imaginären Highway der auch trefflich auf sein Mescalito Album gepasst hätte,
Die locker Country Rockig getrimmte " Neverending Show" mit leichtem Twang Figuren leiten die Zielgerade ein, die mit "Too Deep To Fill", einem charmant aufgespielten Acoustic Country Schrammelsong zuende geht.
(Wieder mal) ein kerniges, kraftvolles, auch zu Herzen gehendes Roots Album das keinen Fan enttäuschen wird, aber wohl genauso von der etwas breiteren Masse liebevoll ignoriert werden wird.
Schade eigentlich, aber damit ist er mit vielen anderen (Bow Thayer, Jon Dee Graham oder The Band Of Heathens sowie Rich Hopkins, um nur ein paar zu nennen, in allerbester Gesellschaft)Unter dem berühmten Strich 4 knackige Sternchen.
Kommentar Kommentare (9) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Mar 25, 2013 8:37 PM CET


Days Of The Greats
Days Of The Greats
Preis: EUR 14,56

3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Ein Rock`n Roll Troubadour.., 14. Juni 2011
Rezension bezieht sich auf: Days Of The Greats (Audio CD)
..ist Ad Vanderveen, Niederländer mit Kanadischen Wurzeln immer noch, und das ist auch gut so!
Nach der letzten Zusammenarbeit mit Ian Matthews, konzentriert sich Ad wieder auf die Roots seines Schaffens
und zaubert mit Freundin und Muse Kersten de Ligny ein paar wunderschöne Gemmen großartiger, meist sparsam instrumentierter Songs aus dem Ärmel. "Just Like Life" schleicht sich mit de Ligny`s warmherziger Background Stimme und dezenten Handclaps direkt in den Kopf und bleibt unweigerlich hängen."New Late Bloomer" und der großartige Titelsong mit einem wehmütigen Hauch Country abgeschmeckt, wird geschmackvoll von Rob van Duuren mit der Pedal Steel Gitarre dekoriert und gibt auch Songs wie "No Way To Quit" das zudem von zarten Pianotupfern begleitet wird, fast schon eine kammermusikalische Note mit bittersüßer Melodie. Ad Vanderveen versteht es wie kaum ein anderer aus wenig sehr viel zu machen. Fast alle Instrumente spielte er selbst ein und lässt die Songs für sich sprechen. Da und dort setzt eine melancholische Mundharmonika ein, begleitet Kerstin wie bei "How Free" den Song im Refrain und gemeinsam schaffen sie die perfekte Musik um die Seele baumeln zu lassen. Bei "Grow Old With Me" einem wunderbaren Kleinod, mit Ad`s Harmonika, ein paar Klavierakkorden und Rob van Duurens Cello bleibt die Welt für einen Moment stehen.
Ad`s Vorbild Neil Young, verschafft er so nebenbei mit leicht brüchig wirkenden Duett Stimmen von ihm und Kersten und dezent treibenden akustischen und elektrischen Gitarren eine kleine musikalische Verbeugung bei "Slipping Past".
Ad schafft es auch mit seinem 16. Album seiner Karriere immer wieder mit seinen kleinen Geschichten von den Helden seiner Jugend, seiner kanadischen Kindheit, zum zuhören zu animieren, den Kamin im Wohnzimmer anzuwerfen, die Seele baumeln zu lassen und sich einfach mal wunderbare 40 Minuten aus der Welt auszuklinken. Und solche Momente sind wirklich Grossartige Tage..


Tomorrow the Green Grass (Legacy Edition)
Tomorrow the Green Grass (Legacy Edition)

2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Alter Wein in schöneren Schläuchen..., 15. Februar 2011
Ich denke mal, da schon ausgiebigst über das 1995 über alle Zweifel erhabene Album gesagt wurde, sollte man sich auf die wesentlichen Bonus-Leckerli der Legacy Edition konzentrieren.!
Ähnlich wie bei "Music For The North Country", wo auch schon unfassbare musikalische Edelsteine zum erstenmal das Licht der Welt erblickten , legen auch hier Gary Louris und Mark Olsen höchstpersönlich Hand an und remasterten und komplettierten die im Archiv gebunkerten Schätze.
Auf CD 1 sind die ab Song 14 folgenden Titel zu finden (Tracks 1 - 13 sind ja bekanntlicherweise die Original Album Setlist.
Track 14 war die damalige B- Seite von "Blue", "You And I, "Sweet Hobo Self" sowie "Sleep While You Can" sind bis dato unveröffentlichte Songs!, während "Last Cigarette" die B-Seite von "Bad Time" ist,

Auf CD 2 wirds richtig interessant:
Die ersten 10 Songs sind "Demo" Versionen nur von Gary Louris und Mark Olsen, die sie zusammen mit Mike "Raz" Russel an der Violine im Februar 1992 einspielten. Die nachfolgenden 8 Songs entstanden im Oktober ebenfalls 1992.
Klangtechnisch kommt das Remasterte Album sehr gut daher, die Demos (sind halt Demos mit allen liebenswerten Unzulänglichkeiten, wobei mich "You and I", und "Sweet Hobo Self" angenehm überraschen, und sich die Frage stellt, warum diese Songs keine Berücksichtigung auf regulären Platten fanden. Das Re-Mastern der Original Aufnahmen wurden von Vick Anesini(der auch schon für die wunderbar klingende "North Country" Compilation zuständig war)durchgeführt. PD Larson, stellte auch hier das Booklet zusammen, und bewies schon bei "Music For The North Country" ein gutes Händchen in Sachen Archiv Bilder der Band.
Rundum, für Fans ohnehin ein "Must have".
Kommentar Kommentare (3) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Jan 2, 2017 2:20 PM CET


Light You Up
Light You Up
Preis: EUR 17,70

5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Singer/ Songwriter Perle, 23. November 2010
Rezension bezieht sich auf: Light You Up (Audio CD)
Wie gut, das es Leute wie Shawn Mullins gibt, die zwar für 8 Alben (das mit Matthew Sweet und Pete Droge als The Thorns Projekt anno 2003 nicht mitgerechnet)gute 20 Jahre brauchen, aber dafür so voller Singer Songwriter Ideen und Herzblut triefen, das es eine wahre Freude ist.
Mit Chuck Cannon(der u.a für Tobey Keith, Lari White oder Lonestar schrieb und produzierte) fand er für drei seiner neuen Songs (California, Light you up und Catoosa County) einen Seelenverwandten,und schuf mit ihm schon bei "California", das mit knarziger Gitarre und wuselnder B3 Hammond entspannt daherkommt, als Semi-akustische Ballade eine Vorzeige und Anschauungs Nummer für alle Möchtegern Singer/Songwriter, die sie mühelos mit dem Titelsong "Light you up" ,noch etwas steigern können, das mit entspanntem Schlagzeug Groove aus dem Handgelenk sowie Hammond-Orgel und Shawns angenehm rostig rauher Stimme rüberkommt.
Shawn Mullins Stimme, mal im Lou Reedschen Kosmos angelehnt wie bei "Tinseltown", mal verschwörerisch bei "The Ghost Of Johnny Cash " nur mit der Acoustic Gitarre und dezenten Orgeltupfern und verhallter E-Gitarre, es wirkt alles wie das flott gezupfte, countryeske "Catoosa County " überzeugend und stimmig.

"Make it better" wird von ihm flott gerockt angerichtet und mit Hammond Orgel dezent abgeschmeckt und zeigt eine weitere Stärke von Shawn Mullins`.
Unter dem Strich sind Mullins Singer Songwriter Gespür für schöne, packende Songs und geschmackvolle Hooklines weiter gewachsen. Auch wenn er in der breiten Öffentlichkeit und Radiolandschaft weiterhin ignoriert wird, die Fanschar frisst ihm weiterhin begeistert aus der Hand. Und das ist gut so!
Für Fans von Will Hoge und Ryan Bingham etc. ein Pflichtkauf!


Junky Star
Junky Star
Preis: EUR 11,59

17 von 20 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Herzblut, 12. Oktober 2010
Rezension bezieht sich auf: Junky Star (Audio CD)
Nein , "Depression", wie er auf seinem mittlerweile dritten Album als kraftvolle Semi akustische Rockballade zum besten gibt, braucht Herr Bingham sicherlich nicht haben!
Es läuft doch alles sehr geschmeidig für den diesjährigen "Golden Globe" und "Oscar" Gewinner (Binghams "The Weary Kind", aus dem Film "Crazy Heart" wurde als bester Song ausgezeichnet! Und ist als Bonus Track hier dabei). Da kann man durchaus in Form einer Ballade "Hallelujah" singen.
Musikalisch kann er schon seit vielen Jahren verlässlich aus dem Texasrootsigen Singer Songwriter Universum schöpfen und wandelt unspektakulär aber nachhaltig zwischen mit melancholischer Mundharmonika wie bei "Yesterdays Blues" angereichert, stilsicher und souverän auf Dylans und Townes van Zandts Spuren. Mal mit einem Shuffel Blues und geschmeidiger Dobro bei "Direction in the Wind" , mal nur mit Fingerpicking Gitarre und zarter Pedal Steel Gitarre zaubert er uns trockene Lippen und das verlangen nach einem anständigen Whiskey. Ryan Bingham hätte im Zuge des Erfolges ein kommerzielles Album machen können, keiner hätte es ihm verdenken können. Aber er bleibt mit sehnsuchtsvoller Mundharmonika und sparsamen Akkorden auf der Gitarre "The Poet", und beschert dem Hörer mit "The Wandering" und Neil Young-esker Mundharmonika einen Song, der durchaus im Radio für Aufmerksamkeit sorgen würde( falls ihn jemand dort je spielen sollte)
Auch auf seinem neuen Album zaubert Ryan Bingham sowohl mit sparsamen Arrangements und von T-Bone Burnett bestens als Produzent betreut, allerbeste Rootsmusic und großartiges Singer Songwriter Kino, und vergisst aber auch nicht, das er herzhaft mit Dobro und knorriger E-Gitarre bei "Strange Feeling in the Air" die Scheune rocken kann!
Schickt den Kerl auf Tournee...los!


Memphis Blues (European Edition / inkl. Bonus-Track)
Memphis Blues (European Edition / inkl. Bonus-Track)
Wird angeboten von dodax-shop
Preis: EUR 17,90

16 von 18 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Vom Saulus zum Paulus, 1. Oktober 2010
habe ich mich gewandelt,gebe ich gerne zu Protokoll,nachdem ich diese quengelnde Stimme Cindy Laupers lange Jahre gut habe ignorieren können!
Und nun kommt mit 3 monatiger Verspätung auch in Deutschland das in den USA abgefeierte Album auf den Markt, und ich bemerke beim (mittlerweile) dritten Hördurchgang,(nachdem es etliche Tage lang in der Ecke mit den "kann ich später ja mal reinhören CD`s" lag) diese "vom Saulus zum Paulus" Metamorphose, die Besitz von mir nimmt.

Frau Lauper hat aber auch schön angerichtet! Charlie Musselwhites`Blues Harp gibt gleich zu beginn bei " Just your Fool" ordentlich Gas und Cyndi überrascht mit angenehm voller Bluesiger Stimme und versucht dankenswerterweise garnicht erst,ihren Stimmenhorizont zu sehr zu strapazieren und vielleicht peinlich zu wirken! Jonny Lang`s Gitarre zwirbelt angenehm durch "How Blue can you get?" und das Piano klimpert dezent dazu, bis sich die Bläser einmischen und den B.B. King Song richtig knuffig mit Jonny Langs Background Stimme anschieben.
Das Chicago Bluesige "Don`t bother me" wiederum mit Charlie Musselwhite grooved richtig gut, und selbst der notorischste Bewegungsignorant hat Mühe seine Füße nicht mitwippen zu lassen!
Muddy Waters "Rollin and Tumblin" mit Cindy und Anne Peebles im Duett, grooved hervorragend,die Gitarre knarzt beherzt dazu und das Saloon Piano schiebt den Song stramm voran.
"Romance in the Dark" kühlt die erhitzen Gemüter mit schmeichelndem Blech ab und zaubert aus Big Bill Broonzys Original einen raffinierten Slow Blues, an dem sich Cindy`s Stimme sehr beeindruckend mit viel Herzblut ausleben kann.
Allan Toussaints Finger fliegen übers Piano, die Hammond schwelgt nebenher und die Bläser sorgen für einen coolen Touch, wenn Cindy`s Stimme immer wieder den Hörer äußerst angenehm mit viel Blues Feeling überrascht.

Und beim Rausschmeisser " Wild Women don`t have the Blues" sollte ihr eigentlich jeder widersprechen! Frau Lauper,ich ziehe meinen Hut!


Diamond Blue
Diamond Blue

9 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Einen Melodicrock Diamanten.., 30. August 2010
Rezension bezieht sich auf: Diamond Blue (Audio CD)
..der lupenreinen Sorte präsentiert uns hier nach seinem 2003er Soloalbum mal wieder Terry Brock, die lebende Rock Legende, die schon einige Seiten in diversen Rock Lexikas sein eigen nennt.
Es ist mittlerweile eine kleine Fleißarbeit seine musikalischen Stationen nach zu vollziehen.Also im Schnelldurchlauf: In den frühen 80ern mit Kansas aktiv,danach zwei Melodicrock Meilensteine mit STRANGEWAYS eingespielt,sang Background bei Britney Fox, Heavens Edge und auch Aviator. Dann zwei tolle Platten als SEVENTH KEY(zusammen mit KANSAS Bassist Billy Greer und Mike Slammer von STEELHOUSE LANE ,und(kurz Luftholen) für Gitarrist Dann Huff bei GIANT vor nicht allzu langer Zeit erfolgreich zugange.
Bei Mike Slammers Soloalbum merkten sie wohl die besondere Chemie zwischen sich und fertigten auch Terry Brocks zweites Soloalbum gemeinsam an, das, um es kurz zu machen ohne weiteres als Anschauungsunterricht verschiedener AOR Jünglinge dienen sollte. Grandios legen sie mit "Diamond Blue" und "Jessie`s gone" los, schlagen mit Mike Slammers Filligranen Riffs mal melodisch, mal kernig immer mal einen Haken um nicht langweilig und vorausschaubar
zu werden. " No more Mr.Nice Guy"(nein, nicht die Alice Cooper Nummer)gibt tierisch Gas, "The Rain" und "Why" heben sich himmlisch hymnisch in die Höhe, "Broken" hätte auch eine coole Numemr für JOURNEY sein können, Slammers Gitarre, die treibende,perfekte Schlagzeugarbeit von Andrew Bigan jagen dich durch den AOR Himmel und zurück um dich bei "A Soldier Falls" noch mal schnell mit Gänsehaut zu überschütten und den musikalischen Absacker "Face the Night" mit dezenten Streichern und Akustikgitarre einzuleiten.
Unter dem Strich, 4 1/2 Sternchen für einen Melodikrock Stern am Spätsommerlichen Himmel.


El Otro Lado/the Other Side
El Otro Lado/the Other Side

8 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Staubtrocken.., 1. Juni 2010
Rezension bezieht sich auf: El Otro Lado/the Other Side (Audio CD)
Hat ihn der Musikalltag also wieder, Rich Hopkins, den staubtrockenen Wüstenrocker, der 2008 mit seiner neuen Flamme und Frau, Lisa Novak, und dem doch etwas liebestrunkenen "Loveland" debütierte und man feststellen konnte , Lisa taugt zu wesentlich mehr als nur zum "Schatz holst Du mir und den Jungs im Studio frischen Kaffee..?" ,
denn übernahm sie schon als Co-Writerin und Sangesmuse einen Teil der Songs des letzten Albums.

Nun reaktivierte Rich die guten alten Luminaros, mit denen er seit 1992 in loser Reihenfolge Platten(und das waren nicht seine schlechtesten!) als Trio ,Quartett oder Quintett Besetzung aufnahm.
Bedingungsloser Wüstenrock mit etwas Pathos und Sozialpolitische Kompetenz in den Texten, aber immer grundehrlich und durchaus vielschichtig herausgerockt, ist die Devise des Quartetts. Und dafür sorgt auch Lisa Novak die im Backgroundgesang(mit durchaus angenehmer Altstimme) und ihrem Songwriting durchaus angenehme Spuren zu hinterlassen vermag!

Die Suite und gleichzeitig Titelsong "El Otro/Other Side" schmückt sich mit Herzzerreissender Trompete,schmissiger Gitarre und der Stimme von Amalia Tovar,die der "Maria Soup Kitchen" Einrichtung vorsteht(eine Art Armenspeisung), und das Elend der Entwurzelten und Homeless People im Amerikanisch/Mexikanischen Grenzgebiet erzählt. "Love Is A Muse" und "Island of Broken Dream" rockt geradeaus und Lisa und Rich im Duett
prägen den Song eindrucksvoll und ein schnörkelloses Gitarrenbrett, das hin und wieder dazwischen geht,tut ein übriges. "Guarjira",(mit einer eingesampelten Rede des Staatsführers Batista aus der Pre-Castro Ära) mit TexMex Trompete und süffig eingängigen zweisprachigem Text und CALEXIO Feeling macht Lust auf mehr.
"World on Fire" würde auch durchaus einem JOHN HIATT gefallen, das Schmankerl " Breathe in/out", das sich hypnotisch langsam ins Hirn schleicht, würde auch auf einem Neil Young Album gut aussehen.

Rich Hopkins und seine Luminaros haben ein durchaus respektables und vielschichtiges RootsRock Album gemacht, das viel Aufmerksamkeit verdient.Knappe vier Sternchen


Trouble
Trouble
Wird angeboten von nagiry
Preis: EUR 14,34

4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Young, Wild & Innocent, 19. April 2010
Rezension bezieht sich auf: Trouble (Audio CD)
Scott McKeon, Baujahr knackige 1986 hatte sein Musikprägendens Erlebnis als 10jähriger, sah er doch den Saitenhexer Stevie Ray Vaughan im Fernsehen, und so kam es wie es kommen musste. Klein Scott, sowieso schon fleissig am üben, hatte die Musikalische Richting gefunden und sog die Einflüsse, die auf ihn einschlugen begierig auf,. Seien es B.B.King ,oder eben genannter Stevie Ray Vaughan oder natürlich Jimi Hendrix, Scott verwandelte die musikalischen Vorlagen so gut in eigene musikalische Ideen, das das Provogue- Label auf die Band aufmerksam wurde und die bis dahin als Privataufnahme kursierende Debutplatte "Can`t take no more" von 2004 nochmals auflegte und von einschlägigen Musikmagazinen gelobt wurde.

Jetzt legen Scott,(Gitarre, Vocals und Harp)(auch Produzent) und seine im klassischen Trio gehaltenen Band, Tom Latham, Bass und Phil Wilson, Drums, unter der Federführung von Paul Crockford(der auch schon Level 42, Mark Knopfler produzierte) ihr 2.Album vor und lassen gekonnt und ohne zu plagiieren ihre musikalischen Muskeln spielen um natürlich auch mal hier und da ein wenig ihre Vorbilder zu zitieren. Bei "The Girl" hämmert das Snare den Takt vor und die Gitarre bohrt sich in den Song und erinnert etwas an "Purple Haze". "Broken Man" scheppert sich mit treibendem Schlagzeug und schön verzerrter Klampfe durch den Song, "Capture Me" legt schon mit eingestreuter Hammond Orgel und eingängigem Riff schon eine gewisse Radiokompatibilität an den Tag. Mitunter hat man jedoch den Eindruck, Scott streunert noch zu orientierungslos auf der Skala zwischen Aynsley Lister und Kenny Wayne Shepherd herum,und Joe Bonamassa spukt in den Köpfen des Trios umher, jedoch mit der durchaus überzeugenden Absicht und Fähigkeit seinen Weg zu finden. "Trouble" kommt mit anfänglicher Akkustigitarreneinlage, die sich Ohrwurmig rockig mit schwelgender B3 Hammond im Midtempo steigert, schon gut daher,und unterstreicht Scotts Solistische Gitarrenfähigkeiten, die seine eindeutige Stärke ist,und die er in die Waagschale werfen kann. Er kann sich nahtlos zwischen Jay Tamkin oder dem ebenso aufstrebenden Jimmy Bowskill einfügen.

Die 12 Songs machen ohne weiteres Lust und Interesse auf mehr, sollte er sich dennoch einen versierten Produzenten suchen und noch etwas am Songwriting und der Stimme weiter feilen.Die durchaus richtig interessanten Ansätze mit entsprechenden Ochsentouren durch die Lande sind vorhanden und machen durchaus Appetit auf mehr.
Allemal 3 1/2 Hoffnungssternchen


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