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Rezensionen verfasst von
Doctor Music (Frankfurt/Main)

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Black Rock
Black Rock
Preis: EUR 15,49

34 von 38 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Business as Usual...?!, 8. März 2010
Rezension bezieht sich auf: Black Rock (Audio CD)
Joe Bonamassa hat zur Zeit wohl das, was man im Volksmund einen "Lauf" nennt. Anfang 2009 das von vielen beweihräucherte "Ballad of John Henry" Album, die ausgiebige Umjubelte und ausverkaufte Tournee dazu und als Sahnehäubchen das grandiose "Royal Albert Hall" Konzert, das für jeden Blues Rock Jünger mit dem Gewinn der musikalischen "Championsleague" gleich zusetzen war.
Zum dritten mal vertraut er (die Aufnahmen begannen gleich nach der 2009er Tour) seiner bewährten Band Rick Melick(Keyboards),Blondie Chaplin(Gitarre) Carrmin Rojas(Bass), sowie den Schlagzeugern Anton Fig und Bogie Bowles, die auch schon während der Tournee mit Uhrwerkspräzision die Felle bearbeiteten.
.Am Mischpult nahm wie zuletzt auch diesmal wieder Kevin Shirley Platz,das muffige im Klangbild, wie es sich herausstellte, ist nicht nur auf meiner Voarab CD so, schade drum.
Den Plattentitel zum mittlerweile 10. Album ( und jetzt ist er erst 32 Jahre alt!) verdankt das "Black Rock" Album ganz einfach dem Namen des in Santorini/Griechenland stehenden Tonstudios

Unter dem Strich lässt Joe Bonamassa seine musikalischen Rockmuskeln stärker als bei "John Henry" spielen ohne natürlich den Blues aus den Augen zu verlieren, und wird wohl wieder die Mäkler auf den Plan rufen, die ihm "Musikalisches weder Fisch noch Fleisch" vorwerfen werden. Nichtsdestotrotz passt die Songmischung wieder prima, steuert J:B mit "When Fire Hits the Sea" (mit fröhlich vor sich klimpernden Saloon Piano) und "Quarrymans Lament",der wohl so eine Art Part 2 Song aus "Story of a Quarryman" aus dem "Ballad of John Henry Album" darstellen soll)und neben einem schönen Gitarrensolo ebenso mit einer orientalischen Flöte und Bouzouki veredelt wird,eigene Songs bei. Das mit Lokalkolorit versetzte "From Athens to Athens" und "Blue and Evil" (wo Joe liebevoll bei Zeps "Kashmir" ein "wenig gewildert" hat),sind ebenso eigene Songs . Wer bei "Wandering Earth" genau hinhört, hört "Since I've been loving you" ebenso von den Zeps heraus. Aber sei`s drum, Joe Bonamassa steht spielerisch so über den Dingen, das man dies ihm gerne nachsieht.
Des weiteren ließ er den ausgewählten Coverversionen von Jeff Becks "Spanish Boots", genauso wie John Hiatts grandiosem "I know a Place", seine ureigenste musikalische BluesRock Pflege angedeihen, und verpasste Leonard Cohens "Bird on a Wire" (wuselt da im Hintergrund eine Mandoline und eine Bouzouki herum?) angenehm Bluesiges Mittelmeer Flair .
Bobby Parkers "Steal your Heart away" und " Baby, you got to change your Mind" von Blind Boy Fullers drückt JB seinen Accoustic Bluesigen Stempel auf.

"Three Times a Fool" ebenso wie "Look over yonders Wall" verzaubert er uns mit Clapton-esken spielerischem Charme
Das absolute Leckerli jedoch und somit schließt sich wohl für JB sein Lebenskreis, ist das denkwürdige Gänsehauterzeugende Duett mit Meister B.B King, die den Willy Nelson Song "Night Life" neu einspielten und die musikalische Magie des Altmeisters und dessen einstigen musikalischen Zöglings perfekt demonstriert.

Unter dem Strich steht Joe Bonamassa auf dem erklommenen Blues Rock Denkmal sicher und betreibt sehr gekonnt seine eigene Denkmalpflege.


Either Way I Think You Know
Either Way I Think You Know

2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Wenn die Seele an Krücken geht..., 5. Februar 2010
Rezension bezieht sich auf: Either Way I Think You Know (Audio CD)
helfen Minor Majority aus Norwegen sicherlich gerne dem gramgebeugten Hörer, mit ihrem 5. Album weiter.
Hoffnungslos romantisch,bereiten Päl Angelskär und Jon Arild Stieng den Kompositionsboden, auf dem wundersam schöne melancholische Songs wachsen.
Bei soviel praktizierter musikalischen Nächstenliebe kann es nur bodenständiger melancholischer Balladen Pop sein,den MM da kredenzen und sie machen es verdammt gut. Hin und wieder(es ließ sich wohl nicht vermeiden, schmuggelte sich eine angenehm vor sich hin zwirbelnde Gitarre in die Songs wie bei" Either Way I think you know" oder auch "Dorian leaving the Table in Rage" überrascht mit "freilaufender" Gitarre, die diese Freiheiten auch sichtlich genießt und dem Song sehr gut tut sowie dem Drummer "alles" abverlangt.( das Wort "rocken" würde dem liebenswerten allgemeinen Pathos der Songs nicht gerecht werden) Bei "In a Way I think you know" und "Song for Sybil" bereichert Karen Jo Fields,wie so oft in früheren Produktionen schon mit Glockenheller angenehmer Stimme die Songs. Päl Stimme wandelt perfekt zwischen Weinen und Lachen,und Akkustische Gitarren und kleine Klaviertupfer,gezirpte Streichereinheiten und ein dezentes Schlagzeug, das hin und wieder etwas anschiebt, tun ihr übriges um uns immer einen musikalischen Silberstreif am Horizont zu bescheren. "Like someone changed the Rules for us" suggeriert positive Grundstimmung pur.
Minor Majority verschaffen uns hier auf ihren zwölf Songs rezeptfreie " lächle und sei froh, es könnte schlimmer kommen" Feeling, das das Winterliche vorherrschende Grau am Himmel ein bisschen verschwinden läßt und die Illusion eines zarten sich durchmogelnden Sonnenstrahles suggeriert...
Päl Angelskär und seine Band sind wie gute liebenswerte alte Freunde, die man sich immer wieder gerne mal Abends zu sich einlädt und dann schert`s auch keinen, wenn es mal mit einem guten Tropfen etwas später wird...


A Million Dead Stars
A Million Dead Stars
Preis: EUR 16,99

23 von 23 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Starkes Gebräu..., 2. Februar 2010
Rezension bezieht sich auf: A Million Dead Stars (Audio CD)
...was die drei da zusammen auf die Beine gestellt haben und sich sofort den Support aller wichtigen Medienmenschen und damit verbundene Prestigeträchtige Auftritte verschafften.
Wenn Väter in den Proberaum ihres Sprösslings kommen und glauben, mitrocken zu müssen, kann es durchaus Familieninternen "Redebedarf" geben, nicht so aber hier, wenn sich Vater Tim Smith(Bass,Vocals) mit Sohn Kurtis(Drums) zusammentut und mit dem bemerkenswerten Gitarristen Jason Barwick, die Fanschar immer wieder vergrößert, funktioniert auch das Treffen der Generation ganz gut. Das Plattencover weckt Erinnerungen an die guten alten 60er Jahre mit Yardbirds, Hendrix und Co und verschmelzen musikalisch gekonnt mit den Trio Vorbildern von West,Bruce&Laing und Cream. Und die stehen dann auch ehrfürchtig ob dieser musikalischen Huldigung Spalier.("Just another Night",wuchtig mit Haken und Ösen gespielt und knalligen Drums dekoriert, könnte aber ebenso wie "Mav the Rave"(mit knackiger Akkustikgitarre) der Frühphase der "Zeps" zugeordnet werden." A Smile to lift the doubt" mit Geigenbogen über die Gitarre geschrammelt(..Hey Jimmy, weißt Du noch..?)Jason Barwick, mit Anfang 20 Gitarrentechnisch schon ziemlich weit, lässt großes erhoffen und weckt Erinnerungen an Jimmy Bowskill oder den jungen Bonamassa. "A Million Dead Stars" gipfelt mit knuffiger Gitarre und krachendem Schlagzeug in ein furioses Finale hinein. Und wer noch einem Moment wartet, bekommt die Akustikgitarrenfilligranität Jasons in "The Joker"(aus ihrem ersten Album) als kleines Leckerli zu hören
Das Trio schafft es mühelos, ohne peinlich abzukupfern, den Spagat zwischen BluesRock,und den Retroattitüden der 60er/70er. Und setzt schon mal für das noch junge Jahr eine bemerkenswerte, musikalische Duftspur und die 51 Minuten Spielzeit vergehen wie im Flug.


Corrugated Road
Corrugated Road
Preis: EUR 18,09

3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Die Strassen des Lebens..., 18. Januar 2010
Rezension bezieht sich auf: Corrugated Road (Audio CD)
Brett Hunt ist auch so ein Veröffentlichungs Schicksal kurz vor Ende des vergangenen Jahres. Einfach im Veröffentlichunsgwust und Veröffentlichungswut der Plattenfirmen untergegangen, und bekam zugegebenermaßen jetzt erst die Gelegenheit sich nachhaltig in mein Herz zu schleichen.
Brett stromert sich wohl seit Jahren durch Australien auf der Strasse durch und sammelt höchst hörenswerte Eindrücke, die er wie bei "How she looked" als Uptempo Edelsteinchen mit zarter Sangesbegleitung von Ida Trovato präsentiert.
Die Gelassenheit seiner Songs ziehen sich wie ein roter Faden durch seine Songs, bei "Mona Lisa" macht er mal eine Ausnahme und rockt! für seine Verhältnisse vor sich hin.
"Wide Blue Sky" legt eine wunderschöne Affinität zu Neil Youngs "Heart of Gold" Mundharmonika frei und schmuggelt sich ohne Umwege mit zarter Hammond Orgel ins Herz hinein. Wie überhaupt seine Songs, teils mit schluchzender Lapsteel Gitarre oder Violine verziert, und dezentem Schlagzeug angeschubst wie bei "Make it Home", die die gewisse "In der Ruhe und Unaufgeregtheit liegt die Kraft" Mentalität assosizieren und Erinnerungen an zb. Greg Copeland wachrütteln.
Die Akkustische Gitarre bildet immer die angenehme Grundausstattung für seine Songs aus dem Leben,wie bei "Give me Shelter" wo sich noch eine Mundharmonika hinein quetscht und auch ein Bob Dylan zustimmend über die Schulter schauen könnte. Brett Hunts Songs sind sperriger und abwechslungsreicher als die ganzen Jack Johnson Protagonisten und Imitate die zur Zeit den Markt überhäufen, und orientieren sich mehr der "Americana" Schiene und das ist auch gut so!. "She`s waiting"mit (wiederum)Ida Trovato als angenehme Begleitstimme und schluchzender Mundharmonika, bildet den hübschen Abschluss eines schönen Albums, das mit angenehmen Folk/Roots Zutaten angereichert wurde und Brett Hunt extrem hörenswert gelungen ist.(Nach dem 10. Song kommt noch ein kleiner Hiddentrack mit Delta Bluesiger Einlage.)Einziges Manko, die Platte ist bereits nach 36 Minuten zu Ende, es hätte durchaus mehr sein dürfen.


Naive
Naive
Preis: EUR 20,48

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Familienbande, 13. Januar 2010
Rezension bezieht sich auf: Naive (Audio CD)
Es gibt sie also doch noch, die Pretiosen, die im Veröffentlichungswust der Plattenfirmen irgendwo auf dem Stapel vor sich hinstauben. Micky&the Motorcars gehören auch dazu. Irgendwie beim ersten durch hören für "ganz nett" befunden und in die "Ganz nette Mucke" Ecke getan und bei der Schlacht um Weihnachtspute und Rotkraut und Klößen in Vergessenheit geraten. Schande über mich!

Dabei handelt es sich bei Micky&the Motorcars hauptsächlich praktisch um ein genetisch vorgegebenes Familienunternehmen, wuselte sich doch schon der Vater als "Muzzie Braun and the Boys" durch Teile der Staaten musikalisch durch und machte sich Gedanken was mal aus seinen Söhnen Cody, Willy,Micky sowie Gary Braun anständiges werden sollte. Ganz einfach, Micky und Gary Braun gründeten vor knapp zehn Jahren ihre Motorcars und brachten mit "Wich Way from here" ein vielbeachtetes Debutalbum anno 2002 auf den Markt,(das die Plattenfirma dankenswerterweise als Bonus hier mit draufpackte und schon lobenswerte Rootsige Ansätze ihrer Musik erkennen ließ) während Cody und Willy auch nicht faul, eine Band namens Reckless Kelly gründeten.
Die musikalische Schnittmenge beider Bands liegt eindeutig im Country Rock,wie ihn Cross Canadian Ragweed,oder Bart Crow Band und Sons of Bill mit einer Schaufel C.C.R angehäuft und unbändiger Spielfreude vermischen.
Schon der Opener "Naive" lädt heftigst mit Mörder Hookline zum "mit der Hand aufs Lenkrad trommeln" ein.Sie gönnen sich "Twillight" von Kollegen John Dee Graham, den sie in allen Ehren ordentlich mit mehrstimmigen Gesang vor sich her rocken lassen. "Amber" geht geradeaus ins Ohr, das Schlagzeug treibt den Song ordentlich nach vorne und Micky Braun, der fast alles schrieb, holt auf dem Album das eine oder andere Mal geniale Catchy Hooklines aus der Tasche ("Long enough to Leave"oder "Grow Old")bei denen auch mal die Lapsteel zu freudigen Einsätzen kommt. "Misunderstood"und" Amber" könnnten sich zu veritablen Radiohits mausern, wenn(aber das kennt Ihr ja in Deutschland..)es gespielt werden würde." Seashell" könnte auch den Eagles gefallen. "Seeds" schunkelt sich Countryballadesk mit Akkustikgitarre,Harmonika und Lapsteel durch die Seele.
Rundum liefern hier die Motorcars ein weit überdurchschnittliches zeitgemäßes Country Rock Plättchen ab, das mit "Let`s split out of here" mit treibendem Drums, Lapsteel und grooviger Gitarre ein gut durchdachtes Country Rock Finale einläutet.


One Town Away
One Town Away

4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Drei Brüder müßt ihr sein..., 9. Dezember 2009
Rezension bezieht sich auf: One Town Away (Audio CD)
Bands wie die "Sons of Bill"(James, Sam und Abe Bill, eben, die Söhne von Bill Wilson)wachsen irgendwie auf Virginias Bäumen und müssen nur noch herunter geschüttelt werden .Und wenn dann noch der Produzent Jim Scott(legte schon Hand an die Platten der Bodeans, Wilco,Tom Petty und Whiskeytown)im Spiel ist, was kann da schon schief gehen, ist er doch sittsam bekannt für die erdige Umsetzung von guter Handgemachter Rockmusik, die durchaus auch den Americana und Country Freund anspricht. "Broken Bottles" mit sehnsuchtsvoller Harmonica, projeziert im Kopf sofort die endlosen Highways, "The Rain" und "Rock and Roll" rocken sich mit schwelgerischer Hammond Orgel und treibender Gitarre geradewegs in den Kopf. Bei "One Town" und "Charleston",sowie "In the Morning" veredelt Mitstreiter an Gitarren und Lapsteel, Greg Leisz,(bekannt durch seine Mitwirkung als Musiker und Produzent zu zb: Even Cowgirls gets the Blues oder Crossing Jordan, sowie seiner Studioarbeit mit den Jayhawks und Greg Copeland) die Songs. Für " So much for the Blues" würden Tom Petty oder die Gin Blossoms(wer kennt die noch?) ihre Oma verkaufen. "Western Skies" und "Charleston" beweisen, das Bill`s Söhne durchaus Balladen schreiben können, die ohne fünf Kaugummis im Mund gesungen werden können.
Rundum sind Bill`s Söhnen ein gutes Dutzend Hochkaräter Songs eingefallen, die mit ihren Songwriter Qualitäten problemlos im Haifischbecken der Tom Pettys,Son Volts oder Steve Earles dieser Welt zurecht kommen.
Kommentar Kommentar (1) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Apr 7, 2011 8:25 PM MEST


Live Anthology
Live Anthology

27 von 29 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Rock`n Roll All Inclusive, 7. Dezember 2009
Rezension bezieht sich auf: Live Anthology (Audio CD)
Mitunter haben die alljährlichen Veröffentlichungsfluten der Plattenfirmen kurz vor Weihnachten den Stallgeruch von "Rudis Resterampen Niveau". Wahllos und lieblos Zusammengewürfelte Best of`s biegen die Gabentische durch.
Da kommt Tom Petty s Live Anthology mit "scheinbar 48 Zusammengewürfelten" Aufnahmen von 1980 bis 2007 gerade recht um dieses wunderbare Klischee zu bestärken!?
Aber schon nach der ersten CD, deren Songs scheinbar wahllos im Zeitraum zwischen 1980 (Even the Losers) und 2006 (I` m a Man)am durchaus erstaunten Hörer vorbeizogen, gerät man (angesichts der liebevoll und stimmigen Titelwahl) durchaus vom Saulus zum Paulus, suggerieren sie doch ein eingängiges Konzert und die Technik zaubert die mitunter 26 Jahre zwischen den einzelnen Aufnahmen perfekt weg und schaffen den Grundstein für brillante 4 Cds umfassende Live-Gemmen, die in Sachen Spielfreudige ihresgleichen suchen.
Auch Fremdmaterial, die Rosinen in Pettys Konzerten, (Something in the Air von Thunderclap Newman),Fleetwood Macs "Oh Well", die Instrumentals von James Bonds "Goldfinger" oder "Green Onions" von Booker T. passen perfekt in den Live Rahmen hinein.
"Good to be a King" wird liebevoll über 12 Minuten lang zelebriert, "Learning to Fly"
animiert das Publikum zum Textsicheren mitsingen., "Melinda" verleitet Benmont Tench am Piano zu perlenden improvisierenden Klavierläufen,
und bei "Dreamville" baut sich ein Orchester im Hintergrund auf und schaukelt den Song himmlisch hymnisch in die Höhe.
Unter dem Strich: Für die einen ist es Tom Petty Live von 1980 -2007, für die anderen das Längste Rockkonzert der Welt!!

Im Vorwort des Booklets bringt es Tom Petty auf den Punkt:

"The Heartbreakers have always been a Live Band"

..und dem ist nichts hinzu zu fügen!


The Rose Hotel
The Rose Hotel
Preis: EUR 17,79

3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen (Comeback) nach Maß.., 7. Dezember 2009
Rezension bezieht sich auf: The Rose Hotel (Audio CD)
Nach vier(subjektiv langen)Jahren meldet sich Robert Earl Keen mit seinem mittlerweile 14.Album überaus eindrucksvoll zurück. Unter der Federführung von Lloyd Maines(Joe Ely, Wilco), der ebenso diverse Gitarren bedient,zaubert Robert 11 Alternative Country/Americana Perlen aus dem Zylinder und legt damit die Meßlatte ordentlich hoch und beweist seine wandlungsfähigkeiten zwischen Country, Blues,Folk und Honky Tonk Feeling in seinen Songs.
Schauspieler Billy Bob Thornton tritt bei "10.000 Chinese walk into a Bar" als Gastsänger auf und lässt die Nummer grooven und rocken.
Bei dem Opener "Rose Hotel" dominieren Banjo und Akkordeon und schleichen sich entspannt mit Lapsteel Gitarre ins Ohr. Keens melancholische Stimme passt hervorragend zu den Uptempo Songs, die sich wie bei "Flying Shoes" oder bei "Throwing Rocks"(mit Hammond Orgel abgeschmeckt,) auch durchaus bei den Mellencamps, Pettys und Steve Earles dieser Welt heimisch fühlen könnten. Leichter Reggae Touch mit schwelgerischem Akkordeon(und von irgendwo kommt noch eine zarte Mandoline daher) herrscht bei "Something I do" vor, "Laughing River" wird von Greg Brown gesungen, und Uptempo Akkustikgitarre, Mundharmonika und dezentes Banjo suggerieren das "Cowboy-sitzt-auf-dem-Gatter-und-dreht-sich-eine" Klischee vortrefflich. "On and On"(mit wunderschön kitschigen Harmony Vocals) oder auch "Village Inn" könnten Platz auf jedem Eagles Album finden. "Wireless in Heaven" hat das Zeug zum Americana/Country Hit, nachdem sich Brooks & Dunn und Co die Finger lecken würden. Rundum ein tolles Album, bei dem die Spielfreude aus allen Studionähten zu platzen scheint und zum drücken der Replay Taste verführt...eigentlich nur schade, das sich Robert mit gerade mal 11 Songs knauserig zeigte!


Man From Another Time
Man From Another Time
Preis: EUR 7,29

51 von 57 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Delta Blues Man, 26. November 2009
Rezension bezieht sich auf: Man From Another Time (Audio CD)
Genau so muss wohl der Stoff sein, aus dem die Musiker Mythen gestrickt werden..., Seasick Steve, eigentlich Steve Wold,(bekam seinen Spitznamen auf der Überfahrt mit der Fähre zur norwegischen Heimat seiner Frau, als er die "Fische" fütterte..)und wo andere schon mit Anfang 60 an den Vorruhestand denken und sich Bepflanzungspläne auf dem PC für die Beetbelegung der Schreberanlage drucken, startet Seasick Steve richtig durch, nachdem er sich jahrelang herumtrieb, im Gefängnis saß und beinahe auch noch einem Herzinfarkt erlag.(Sein erstes Album nahm er 2004 auf).Optisch einfach gestrickt, mit Latzhose und Vollbart(genau so der Typ ,der auf eine vakante Stelle bei ZZ Top wartet). Man erwartet eigentlich jeden Moment das einer der Waltons gleich um die Ecke schaut..)spielt er auf einer Gitarre, die ihre besten Zeiten hinter sich hat, und Rory Gallaghers Strat dagegen als neuwertig gilt. Aber das macht wohl den Reiz der Sache aus. Er ist der klassische Geschichtenerzähler( die Musik ist nur Mittel zum Zweck und ihm reichen auch meist drei Akkorde aus), seine autobiografischen Storys als Streuner und Hobo in kauzig schnoddriger James McMurtry Manier zu erzählen, die Geschichten von davongelaufenen Frauen, Naturkatastrophen,aber auch Alltagsgeschichten, die ihm wichtig sind, verarbeitet Steve in seinen Texten)Man sieht mit seinem geistigen Auge die endlosen Weizenfelder, den behäbig fließenden Mississippi, die schier endlosen Güterzüge,die das Land durchschneiden .Und der Plattentitel scheint Programm zu sein, passen seine teils selbstgebauten Instrumente eigentlich garnicht in die MP3 und digitalgeschwängerte Musikwelten hinein, aber genau das macht den Reiz seiner Musik wohl aus.Back to the Roots ist bei Steve keine Phrase und so skelettierte er die Songs auf ein Minimum und spielt z.b auf einem Didley -Bo, einem Holzstab mit einer aufgespannten Saite, zupft auf einer dreisaitigen Gitarre, bei der eine Zigarrenkiste als Resonanzkörper dient. Seasick Steve nahm sein Album in Eigenregie auf,produzierte und schrieb ebenso alle Songs selbst. Dan Magnusson an Drums und Percussion gibt den Songs wie bei
"Diddley Bo" und "Seasick Boogie" den nötigen Anschub."The Banjo Song" kommt nur mit Fingerpicking Banjo aus,bei "Man from another Time" oder auch "That`s all" ist eleganter Footstomping Blues angesagt. "Big Green and Yeller" oder "Happy(to Have a Job")(und Dan Magnusson an den Percussion) vermitteln spielfreudigen, authentischen Delta Blues. Schickt den Kerl auf Tournee...los!
Kommentar Kommentare (3) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Apr 1, 2012 10:28 AM MEST


Let's Just Stay Here
Let's Just Stay Here
Preis: EUR 15,40

9 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Stay a little bit longer, 25. November 2009
Rezension bezieht sich auf: Let's Just Stay Here (Audio CD)
Es gibt Frauenstimmen, die können einem Mann "Beine" machen! Ich meine damit nicht das Feldwebelige in der Stimme, sondern die gurrende,schmeichelnde Stimmfarbe,die einen Mann postwendend den Mülleimer runterbringen lässt. So etwas Ansprechendes hat auch Carolyn Mark, (der Stimmklon von Natalie Merchant und einem Hauch Stevie Nicks)) die sich ihrerseits bereits in den 90ern mit den "Vinagraits" und "Corn Sisters" Insiderstatus errungen hatte. Nun tat sie sich(wohltuhenderweise) mit dem Kanadischen Singer Songwriter Helden Nevile Quinlay Arbuckle zusammen und zauberte unter seinen Fittichen als Produzent und Co Songwriter eine äußerst ansprechende und viel versprechende musikalisch Kollaboration, bei der mit Mandoline. Steelgitarre und Banjo eine wohltuende Alternative Country/Rock-Americana -Mixtur gereicht wurde."All Time Love" könnte durchaus von 10.000 Maniacs gecovert worden sein, "Officer Down" und "The 2nd Time" grooven entspannt, mit Knuffiger Gitarre und zartem Piano und Quinlays Background Vokals durch den Song.
Mitunter hat man bei dem durchaus angenehm vor sich hinrockenden "Too Sober to Sleep" und "Downtime") oder dem melancholischen "Passing Dream" das Gefühl, Carolyn Mark ist bei Herrn Quinlay auf dem Album zu Gast und nicht umgekehrt, tut der Sache aber keinen Abbruch. .Für "Canada Day/Toronto" werden die Gitarren vorgeglüht und die Hammond Orgel angeworfen, (der Song rockt um sein Leben) "Saskatoon Tonight" verschafft mit Corby Lund als Sangesgast am Mikro und zartgedrücktem Piano, schwebenden Lapsteel und Akkustikgitarre ein schönes Stück Americana Feeling, das bei "Itchy Feet" durch ein wuselndes Banjo zusätzlich angenehm dekoriert wird.
Hier haben sich zwei Americana /Roots- Musikseelen gesucht und gefunden und machen Appetit auf mehr!

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