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Rezensionen verfasst von
Dirk Belitz "belitz5" (Berlin)
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Black Clouds & Silver Linings (Special Edition)
Black Clouds & Silver Linings (Special Edition)
Preis: EUR 30,79

3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Ambivalent, 28. Juni 2009
Zu den ganz großen Werken von DT gehört die Scheibe für mich definitiv nicht. Dazu fehlen neue Ideen und frischer Stoff. Alles in allem gewinnt man über die letzten Alben allmählich den Eindruck, dass DT ein wenig die Phantasie verlässt, die ihre Musik einst so unverwechselbar und einzigartig erschienen ließ. Was aber nach den bereits abgelieferten kreativen Höhenflügen verzeihlich ist - irgendwann leert sich jeder Topf einmal.

Black Clouds & Silver Linings ist vielmehr eine Hommage an die eigene Bandgeschichte und die verschiedenen Produktionen der vergangenen zwanzig (!) Jahre. Wirklich verübeln kann man das den Jungs nicht, gehören Sie doch noch immer zum kompositorisch und spielerisch Besten, was das Genre zu bieten hat. Dennoch wünscht man sich als verwöhnter Fan wieder einmal einen einzigartigen Meilenstein wie Images & Words, Scenes from a memory oder das düstere Train of Thought.

BC & SL wird dem Anspruch, einen Querschnitt durch das bisherige Schaffen zu bilden, durchaus gerecht. Anleihen aus Train of Thought fügen sich nahtlos in Spielvariationen von Falling into Infinity und kreuzen sich mit den Sounds aus Scenes from a memory. So weit so gut und es ist wahrlich kein einziges Stück darauf, dass man nicht hören könnte, das nicht wunderschöne melodische Passagen zu bieten hätte und bei dem man nicht als Hobbymusiker verzweifelt auf die eigenen Hände blickt und sich einmal mehr denkt "lass es einfach"...

Aber da ist dieser Beigeschmack. Dieses fade "hab ich irgendwie alles schon mal gehört". Dieser gipfelt dann im vierten Stück - The shattered fortress - dass über weite Passagen nur ein Medley aus eigenen Stücken ist.

Der Opener dagegen ist gleich ein Kracher, bei dem Fans des Train of Thought Albums voll auf Ihre Kosten kommen und sich auf ein weiteres ähnlich düsteres Album freuen werden. Aber definitiv zu früh, denn danach wird's deutlich heller.

A Rite of Passage klingt ein wenig wie ein aussortiertes Überbleibsel aus der Systematic Chaos Produktion. Nicht schlecht aber irgendwie auch nicht so richtig herausragend, wobei es den Frickelfans echte Sabberpassagen bietet.

Wither ist eine herzschmerzende wunderschöne radiotaugliche Rosamunde-Pilcher-Ballade. Wirklich schön und zum Mitsingen geeignet. Und bei entsprechender Massenmedienverwertung garantiert ein hervorragendes Stück um die DT-Bandkasse aufzupolstern. Nichtfans, die das Stück im Radio hören und sich daraufhin ihr erstes DT-Album kaufen, werden allerdings schön blöd dreinschauen - die Gesichter dürften ähnlich ausfallen wie bei denen, die sich 1990 auf Extreme's "More than Words" das Album Pornografitti kauften ...

Dann kommt das Medley ... naja. Muss wohl mal drin sein nach zwanzig Jahren Bandgeschichte.

The Best of Times ist für mich persönlich das Stück auf der Scheibe, das am schwierigsten zu bewerten ist. Es enthält wunderschöne Passagen, sowohl ruhige als auch Highspeedfrickeleien und das Solo am Ende bringt sogar Dieter-Bohlen-Fans zum Luftgitarrefideln - aber so richtig krachen tut das Stück nicht und hat meiner Meinung auf einem seit zwei Jahren sehnsüchtig erwarteten neuen Album nichts zu suchen. Die Melodie ist für ein DT - Stück viel zu profan und James LaBrie erweckt einmal mehr den Eindruck, dass seine stimmlichen Sangeskünste hin und wieder zum Degenerieren neigen.

The Count of Tuscany - ein fast zwanzig minütiges Epos - klingt wie die Essenz aus Images and Words und Awake. Auch nicht wirklich neu aber einfach saugeil und zum Mitsabbern geeignet.

All in all: höhrenswert, nervt nicht, macht auch Spaß, deutlich besser als der Vorgänger aber eben auch nicht der ganz große Wurf.
Kommentar Kommentar (1) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Jan 1, 2010 8:48 PM CET


Toto - Falling in between Live
Toto - Falling in between Live
DVD ~ Toto
Wird angeboten von la-era
Preis: EUR 9,77

5 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Grausame Vorstellung, 15. März 2008
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Toto - Falling in between Live (DVD)
das auch die Jungs irgendwann in Rente gehen werden. Je älter sie werden, desto besser werden die Alben. Selbst uralte Stücke bringen sie mit einer Frische rüber, die nur von gang ganz wenigen Musikern auf dieser Welt erwartet werden kann.

Ich habe vor kurzem mal ganz bewusst den Sound und die Arrangements der alten Studioscheiben aus den 70ern und 80ern mit dem aktuellen Toto-Sound verglichen. Man sind die gewachsen! Von heutigen besseren technischen Möglichkeiten einmal abgesehen, nehmen die selben Songs heute viel mehr Raum ein, zeigen deutlich mehr Brillanz und insgesamt: einfach nur WOW! Da fehlen einem echt die Worte.

À pro pos Worte: Ein Wort an all jene, die immer gern mal wieder über die Stimme von Bobby fachsimpeln. Macht Euch bitte mal bewusst, dass der Mann Jahrgang 1947 ist! Der Kerl ist letztes Jahr sechzig Jahre alt geworden! Ich ziehe meinen Hut vor jedem, der in dem Alter erstens noch solch geile Musik macht und zweitens noch derartige Töne trifft. Aktuell gibt es meines Erachtens nur wenige Nachwuchstalente, die ihm das Wasser reichen können.

Diese DVD ist sowohl in Bild als auch Ton der absolute Hammer! Die Songauswahl kann bei Toto nach 30 Jahren Bandgeschichte gar nicht mehr repäsentativ sein. Dann würde das Konzert mindestens 7 Stunden dauern. Mmhhh... Wär eigentlich mal was :-)

Empfehlung: unbedingt kaufen!


Ever Changing Times
Ever Changing Times

12 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen 10 Jahre sind eine lange Zeit..., 23. Februar 2008
Rezension bezieht sich auf: Ever Changing Times (Audio CD)
... um auf neuen Output eines seiner Lieblingsmusiker zu warten. Im Fall von Luke lohnt sich das aber immer. Die neue Scheibe war für mich beim ersten Hören wie die meisten Scheiben von Luke und Toto. Eher etwas ernüchternd. Da wartest Du ewig und Hände ringend, bestellst das Album zum teuren Einführungspreis vor, um bloß einer der ersten zu sein, der es in den Händen hält. Und dann legst Du sie ein, drückst auf Play und denkst: "Wie, das war`s?". So ging es mir schon bei der letzten Toto-Veröffentlichung "Falling In Between". Schöne Songs, aber so richtige Reißer? Na egal, bezahlt ist bezahlt denkst Du. Nochmal hören. Aha. Schon besser. Und so geht es immer weiter, bis ich sie drei, vier mal durchgehört hab und plötzlich macht es "klick" und meine neue Lieblingsscheibe liegt vor mir.

Und genau das ist es, was die Musik von Luke ausmacht. Keine charttauglichen Hymnen, die nach zweimal hören belanglos werden und nach drei Wochen für Ewigkeiten im Schrank verschwinden. Kein Drei-Ton-Ohrwurm-Rock, der sich kurz einbrennt und dann ganz schnell verlischt. Luke- und Toto-Scheiben lernt man zu verstehen, je öfter man sie hört. Sie erschliessen sich langsam und mit jedem Hinhören entdeckst Du neues, bisher nicht wahrgenommenes. Was zur Folge hat, dass Du zehn oder zwanzig Jahre alte Scheiben immer noch gern hörst, ohne dass sie langweilig würden oder einstauben. Luke macht einfach zeitlose Musik, die sich nicht von selbst überholt und selten irgendwelchen Trends unterliegt. Dafür liebe ich ihn und werd auch wieder zehn Jahre auf sein nächstes Album warten. In der Hoffnung, dass es nur maximal zwei werden.

Empfehlung: Unbedingt kaufen. Rock on.


Mirror
Mirror
Wird angeboten von EliteDigital DE
Preis: EUR 17,98

7 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Bootlegqualität im Midtempo, 16. März 2007
Rezension bezieht sich auf: Mirror (Audio CD)
Irgendjemand schrieb was von Dream Theater... naja. Man sollte sich halt nicht immer auf die Meinung anderer verlassen. Zugegeben: überzeugende Gitarrenarbeit und sehr durchdachte Arrangements. Allerdings höre ich hier eher Anlehnungen bei Platypus (ehemaliges Side-Project von DT-Bassist John Myung) und Marillion (mit Steve Hogarth) heraus. Fast die gesamte Scheibe ist Slow bis Midtempo gehalten. Deswegen wird sie nicht schlechter, man muss es nur wissen, damit sich keine falsche Erwartungshaltung aufbaut. Wer heftige Stakkatos sucht, wird hier nicht fündig. Bis dahin hätte ich vier Punkte für die Gitarrenarbeit und das Songwriting gegeben. Was allerdings einen Punktabzug gibt, sind die gequälten Jaulereien von Paul Wrightson. Klingt eher als wäre der für's Catering im Studio zuständig gewesen und mehr zufällig am Mikro hängen geblieben. Seine ohnehin potentiallose Stimme versucht permanent die möchtegernheroischen Metallgesänge der mittleren Achtziger aufzunehmen. Und das schafft sie einfach nicht. Der zweite Sänger - John Mitchell - ist da schon um Längen überzeugender und authentischer. Leider nur für drei Tracks. Den Rest durfte er wohl nicht singen. Da wären es also nur noch drei Punkte. Immer noch nicht schlecht. Und als ich die Scheibe am PC über die kleinen Billigspeaker gehört habe, war es auch noch o.k. Selbst im Auto, wo ich nur die Standardausrüstung drin habe, klang sie ganz passabel. Zu Hause angekommen, spielte ich sie dann auf meiner qualitativ deutlich hochwertigeren Anlage ab und konnte meinen Ohren kaum trauen. Der Toningenieur muss ne echte Gehörschwäche haben und oberhalb von 12tsd Hertz nichts mehr wahrnehmen. Bis auf irgendwelche Billigbootlegs habe ich schon lange keine Scheibe mehr gehört, die so schlecht produziert wurde. Keine Brillanz, keine Höhen, keine knackigen Bässe, kein Volumen. Der Sound ist eine einzige breiartige Soße und jenseits der mittleren Frequenzen wurde alles gekappt. Grottenschlecht. In jedem Homestudio bekommt man bessere Qualität hin. Dafür gibt es leider noch mal Punktabzug. So bleibt von einem eigentlich guten Album leider nicht mehr viel übrig. Empfehlung: Dringend nen anderen Sänger suchen und das Studio wechseln. Dann klappt's bestimmt beim nächsten mal.


Bleibt Alles Anders
Bleibt Alles Anders
Preis: EUR 14,36

29 von 32 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Die beste, schönste, geilste, überirdischste, 13. März 2007
Rezension bezieht sich auf: Bleibt Alles Anders (Audio CD)
Scheibe, die Herbi überhaupt je geschrieben hat. Bereits 1998 erchienen (und gekauft), ist sie bis heute, also knapp 10 Jahre später, nicht im Schrank verstaubt sondern erfreut mich regelmäßig mit bissig bis melancholischen Texten und einem derart frischen Sound, wie man ihn nur selten findet. Wer "Der Weg" vom Album "Mensch" liebt, der sollte sich mal Track Nr. 5 "Ich dreh mich um Dich" anhören - zum Sterben schön und auch 10 Jahre später kommen mir als gestandenem Kerl immer noch die Tränen beim lauten Mitsingen. Mit Abstand das in sich geschlossenste und kompakteste Album aus dem Hause Grönemeyer.

TIP: Kaufen, Kaufen, Kaufen und Herbert dafür danken


Sola Scriptura
Sola Scriptura
Wird angeboten von andoja
Preis: EUR 17,78

3 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Wirklich reissen tut da nix...., 10. März 2007
Rezension bezieht sich auf: Sola Scriptura (Audio CD)
Gleich mal vorweg: Die Produktion ist 1a, der Sound damit ebenfalls. Die Stücke sind Morsetypisch kraftvoll und mit eingängigen Melodiebögen gespickt. Aber in eben dieser Aussage liegt auch schon meine Kritik: Morsetypisch. Nun würde ich nicht erwarten, dass der gute Neal einen völlig neuen Weg beschreitet und auf einmal Triphopbeats verarbeitet oder anfängt zu shouten. Würde auch nicht wirklich zu ihm passen. Aber einen Hauch von Innovationskraft und ein paar neue Sounds darf man von Musikern dieser Güteklasse wohl zu recht erwarten. Auf der Scheibe ist wirklich gar nichts Neues. Einige wunderschöne Passagen, sicher. Und derjenige, der sie für sich selbst sozusagen als Debut des Altmeisters hört, wird wahrscheinlich begeistert sein. Wer aber wie ich, die ersten drei Soloalben und die meisten Spock's Beard-Silberlinge sein eigen nennt, kann sich das Geld gut und gerne sparen.

Noch was lieber Neal (falls Du das hier lesen solltest): Ich bin zwar durchaus ein Verfechter der Religionsfreiheit und gehe in Teilen durchaus konform mit den Grundprinzipien der christlichen Lehre. Ich kann mir aber gut vorstellen, dass Du auf Deiner Mission mehr Menschen erreichst, wenn Du Deine sakralen Lobhudeleien wenigstens in ein paar Metaphern verpackst. Ich verfüge zwar noch über die Gnade, muttersprachlich deutsch zu sein und muss daher schon genau hinhören, wenn ich permanent alles verstehen will. Aber selbst mich beginnen Deine Bekehrungstexte nach dem nun vierten Album in Folge geringfügig zu nerven. Ich glaube nicht, dass der Allmächtige Dich ins Fegefeuer verbannt, wenn Du mal wieder über was anderes schreibst. Und viele Deiner Fans würden es Dir danken.

Fazit: Die Scheibe bleibt im Schrank, um die Sammlung zu vervollständigen. Die nächste höre ich mir vor dem Kauf aber erst mal an.


Milliontown
Milliontown
Preis: EUR 27,29

3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Cool..., 7. Oktober 2006
Rezension bezieht sich auf: Milliontown (Audio CD)
Das Bookletdesign ist ja schon recht ansprechend. Dann legt man die Scheibe ein und bei den ersten Tönen wird es einem alles andere als frostig - eher warm ums Herz. Der erste Song heißt "Hyperventilate" und nach der ersten Hälfte davon, fängt man auch an zu hyperventilieren. In freudiger Erwartung der Dinge die da kommen. Zum Glück für die Gesundheit aber schade bei nur 6 Stücken, ist der zweite Song eher mäßig. Genau genommen könnte der auch einfach gelöscht werden. Dann wäre die Scheibe tatsächlich makellos. Absoluter Überflieger ist "Black Light Machine" Immer wenn ich denke "Wow, geil und soooo schön, schade dass er schon vorbei ist", geht der Song noch mal richtig los und legt einen drauf. Überirdisch.

Positiv wirken sich definitiv die Popeinflüsse auf das Songwriting aus. Ein bißchen ähnlich wie bei "Kino". Und doch irgendwie anders. Hier geht es auch, aber eben nicht nur um die schnellsten Frickelfinger. Kurze Anmerkung: Ich stehe total auf Gefrickel. Aber hier bleibt einfach jede Menge Raum für wunderschöne Melodien und zart gehauchte leise Töne. Gänsehautfeeling. Und ich freu mich jetzt schon auf das nächste Album...


Window to the Soul
Window to the Soul
Preis: EUR 26,42

9 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Mmmmh..., 7. Oktober 2006
Rezension bezieht sich auf: Window to the Soul (Audio CD)
"die musikalische Weiterentwicklung von Asia" hieß es in einer der Rezensionen meiner Vorgänger. Das ist nicht wirklich falsch. Allerdings würde ich den Terminus "Weiterentwicklung" durch "innovationslose Fortsetzung" ersetzen. Auf der Scheibe passiert eigentlich nichts, dass Bands wie Asia, Journey, Giant oder andere in den späten achtzigern / frühen neunzigern nicht schon gemacht hätten. Blind gekauft, ging ich davon aus, dass Ryo Okumoto von Spock's Beard eine gehörige Portion Prog in den Rock mit einfliessen lassen würde. Der Gute ist aber, wie in den meisten Bands dieses Genres üblich, eigentlich nur für den Klangteppich zuständig. Hin und wieder hervorgehoben durch ein nettes Solo. John Payne's Stimme hat mir auf den meisten Aisa-Alben wesentlich besser gefallen und auch die Melodiebögen vieler Asia-Stücke waren deutlich einfallsreicher und eingängiger.

Fazit: Eine nicht schlechte Scheibe, die für Ohren, die in den Neunzigern aufgehört haben nach neuen Sounds und Arrangements zu suchen, sicherlich viel Potential bietet. Für alle, die nach neuer musikalischer Kraft, Ideen und Spektren suchen, ist dieser Silberling eher enttäuschend, mächtig an der Zeit vorbei produziert und wird schon nach kürzester Zeit im Schrank verstauben.


Madmen & Sinners
Madmen & Sinners
Wird angeboten von hardliner-music
Preis: EUR 7,85

2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Mmmh ..., 30. Juni 2005
Rezension bezieht sich auf: Madmen & Sinners (Audio CD)
Wer Tim Donahue's Album mit Paul Rodgers (Voices in the wind) kennt und liebt, wird sich fragen, ob auf dieser Scheibe der gleiche Tim Donahue an den Saiten ist. Von der Virtuosität und dem einmaligen Sound der ersten Scheibe ist hier nicht viel zu hören. Eigentlich klingt die Scheibe wie ein Standard-Metal-Werk mit ziemlich einfallslosen Riffs und wenig eingängigen Songs. Auch LaBrie ist auf dieser Scheibe nicht gerade in Topform. Seine Zusammenarbeit mit Henning Pauly auf "James LaBrie's Frameshift" war da um ein vielfaches innovativer und im Output deutlich gelungener. Diesen Longplayer hier kann man sich der Vollständigkeit halber in den Schrank stellen. Viel im Player wird er nicht liegen.


Octavarium
Octavarium
Preis: EUR 5,99

1 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Mehr Sterne !!!, 30. Juni 2005
Rezension bezieht sich auf: Octavarium (Audio CD)
Genial, überirdisch und einfach ... Dream Theater. Bisher war ich eigentlich von jeder Neuerscheinung der "besten Band der Welt" begeistert (bis auf das viel gerühmte Album "Metropolis Part II - Scenes from a memory" - den Hype um dieses Album kann ich bis heute nicht nachvollziehen und empfinde es als das definitiv schwächste und entbehrlichste von DT).
Auf dieser Scheibe hier verschmelzen alle bisherigen Alben zu einer Einheit und die oft unterschiedlichen Facetten bekommen ein einheitliches Gesicht. Von den düsteren Welten aus "Train of Thought" (die ich abgöttisch liebe), über das Hobbymusiker immer wieder beeindruckende DT-typische Gefrickel bis zu fast schon mainstreamtauglichen Melodiebögen ... die neue Scheibe lässt keine Wünsche offen und ist jeden Cent wert. Fast beginnt man zu verstehen, was die 5 antreibt, was die Basis ihres musikalischen Verständnisses ist. Aber eben nur fast. So ganz wird das Geheimnis nicht gelüftet. Und das ist gut so. Schließlich freue ich mich schon auf die nächste Scheibe voller Entdeckungen :-)
Sterne: 30


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