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Rezensionen verfasst von
Wenke Neuhaus
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Deth Red Sabaoth
Deth Red Sabaoth
Preis: EUR 16,99

6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Er kanns noch !, 22. Juni 2010
Rezension bezieht sich auf: Deth Red Sabaoth (Audio CD)
Der altgediente Danzig-Fan ist ja einiges gewöhnt. Und so stellt sich für diesen auch jedes mal nach Ankündigung einer neuen Scheibe die bange Frage, ob Danzig die Kurve nochmal kriegt und an seine grandiosen ersten vier Alben anknüpfen kann, oder ob sich der neue Output wieder nur in die Liste der eher halbgaren letzten Releases einreihen wird. Lässt man das unsägliche Blackaciddevil mal außen vor (einen derartigen Ausrutscher sollte man als Fan durchaus mal verzeihen können...), so befanden sich auf den letzten drei regulären Studioalben Satans Child, I Luciferi und Circle Of Snakes zwar durchaus einige wirkliche Klasse-Nummern, welche aber meist unter einer miesen Produktion litten und meiner Meinung nach gegenüber den eher belanglosen und zahnlosen Stücken klar in der Unterzahl waren. Die Skepsis des Fans zu einem neuen Danzig-Album wird meist noch dadurch gestützt, dass an seiner einst großartigen Stimme der Zahn der Zeit zu stark zu nagen schien und unser aller Lieblings-Glen meist nur noch durch Negativschlagzeilen aufzufallen vermochte. Egal, nun zum neuen Album: Ja, er hats leider wieder selbst produziert und Ja, er kanns doch noch ! Das Material knallt, ist klassisch Danzig und hätte können als Nachfolger von 4 erscheinen. Das Album beginnt mit einem Riff, wie zu besten How The Gods Kill-Zeiten und entwickelt sich zu einem klassischen Danzig-Stampfer. Der zweite Song dann ist aufgrund des nervigen Strophenriffs für mich der schwächste des Albums, auch wenn der Refrain durchaus ins Ohr geht. Hier vermisse ich nachwievor John Christs warmes und fettes Gitarrenspiel... Rebel Spirits, ein starker, düsterer Danzig-Rocker und das schleppende Black Candy hätten so auch können auf 4 stehen. On A Wicked Night erinnert mich etwas an Devils Plaything von Lucifuge und weiß durch Atmosphäre zu gefallen. Deth Red Moon, ein fast schon beschwingter cooler Danzig-Song und Juju Bone mit starker Blueskante sollten jedes Fan-Herz zufrieden stellen. Night Star Hell ist wieder ein düsterer, doomiger Song, welcher gegeg Ende gut abgeht und mich etwas an den Mittelteil von Godless erinnert. Klasse ! Das zweigeteilte Pyre Of Souls, beginnt mystisch-düster und entwickelt sich im zweiten Teil zu einem tragenden Doom-Song, zählt für mich aber nicht unbedingt zu den absoluten Highlights. Letzter Song der Scheibe ist eine durchaus gelungene Halbballade, mit einem Danzig in stimmlich guter Verfassung.

Fazit: gelungene Scheibe mit großen Danzig-Melodien, der Sound geht in Ordnung, auch wenns sicherlich besser geht, aber gegenüber Circle Of Snakes klar besser. Das Material geht klar back to the roots, Stimmenverzerrer und sonstige Industrialeinsprengsel fehlen zum Glück, singen kann er also noch. An der Gitarre hätte ich zwar trotzdem lieber John Christ oder einen Klampfer mit ner größeren Bluesschlagseite, denn die großen Solis bekommt Tommy Victor einfach mal nicht hin, aber man kann halt nicht alles haben... Daumen Hoch !


Scream
Scream
Wird angeboten von City-Games
Preis: EUR 9,97

5 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen danke ozzy !, 20. Juni 2010
Rezension bezieht sich auf: Scream (Audio CD)
das austauschen der band hat sich auf jeden fall bezahlt gemacht, zakks teilweise recht nerviges gitarrengeschrubbe vermisse ich echt nicht, auch wenn er natürlich die "coolste sau" unter der sonne bleibt, aber ein neues bls album kommt ja auch bald, wo er sich zur genüge austoben kann... ansonsten stelle ich fest, dass ozzy gesangstechnisch (der studiotechnik sei dank...) absolut auf der höhe ist, und endlich wieder richtig große melodien zustande bringt. "let it die", "let me hear you scream" (was für eine hymne !), "life wont wait", "diggin me down" und vor allem "time" jagen mir einen wohligen schauer nach dem anderen über den rücken, nur das abschließende "latimers mercy" will bei mir nicht richtig zünden. das riffing von gus knallt ordentlich, ohne sich zu sehr in den vordergrund spielen, auch wenn ich den eindruck habe, dass er teilweise zakks riffing etwas zu kopieren versucht. unterm strich bleibt eine knallharte, moderne und unerwartet unkommerzielle ozzy scheibe mit allem was der herr für mich die fast letzten 30 jahre ausgemacht hat, wobei ich das attribut modern durchaus positiv verstanden wissen will, denn wer hier nachwievor alles mit den 80ern vergleicht, möge sich von mir aus gern in seine spandexhose zwängen, ne dauerwelle eindrehen und bad-taste-parties besuchen...
4 sterne für die musik, einen halben dafür, dass ozzy auf chartstauglich-kitschige balladen verzichtet hat und einen halben dafür, dass ozzy einfach immernoch der größte ist. danke ozzy !!!


Hordes of Chaos
Hordes of Chaos
Preis: EUR 10,99

6 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen solide, 30. Januar 2009
Rezension bezieht sich auf: Hordes of Chaos (Audio CD)
ist schon seltsam, aber die allgemeine hysterie um das neue kreator-album kann ich nicht so richtig teilen. die scheibe bietet auf jeden fall 100% kreator. rein gitarrentechnisch ist mille eh über jeden zweifel erhaben, messerscharfe riffs und geniale solis treffen auf perfekte arrangements. auch der sehr gute, weil organische sound hebt sich positiv von den klinisch sauberen sounds der mehrheit aktueller outputs ab. die songs sind solide, wenn auch nicht übermäßig originell und hätten gut und gern auch auf "violent revolution" oder "enemy of god" stehen können. die texte sind gewohnt ambitioniert, wenn auch mir persönlich stets etwas zu "naiv", aber was solls, das will ich schließlich von kreator hören (bitte kein zweites endorama mehr...) soweit, sogut. was ich mittlerweile mehr als durchschnittlich finde, ist milles gesang. über eine besonders kräftige stimme hat er zwar noch nie verfügt, aber mir drängt sich der eindruck auf, dass hier mittlerweile der zahn der zeit doch gehörig an milles stimmbändern nagt. hat er früher mangelndes volumen durch pure aggression wet gemacht, klingt das mittlerweile alles ein bißchen dünn. der cleane gesang in "amok run" klingt wie von einer schülercombo, denn das er clean nicht singen kann, bewies er schon auf endorama. wer kreator früher nicht mochte, wird sie auch jetzt nicht mögen, alle anderen können blind zuschlagen. wer diese scheibe allerdings auf einer stufe mit "extreme aggression" oder slayers "reign in blood" sieht sollte die kirche doch besser im dorf lassen...


A-Lex
A-Lex
Preis: EUR 8,99

5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen jawoll !, 26. Januar 2009
Rezension bezieht sich auf: A-Lex (Audio CD)
Nach starken Scheiben von Soulfly und Cavalera Conspiracy sind nun Sepultura selbst wiedereinmal mit ner neuen am Start. Und was für einer ! Kompromisslos hart und unheimlich atmosphärisch setzen sie hier den Stoff von Clockwork Orange um. Das Dante-Album zeigte bereits, dass mit Sepultura noch zu rechnen ist, A-Lex nun lässt für mich keinerlei Wünsche offen. Ich mag alle hier genannten Bands, aber Max hin oder her, Derrick Green ist ein Hammersänger, weil er auch vielseitiger als Max ist. Man höre sich nur mal "Sadistic Values" an, absolute Weltklasse. Sepultura ganz ohne Cavalera ist sicher schwer vorstellbar, aber ohne Andreas Kisser sicher genauso wenig. Ich habe Kisser lange nicht mehr so gut und brutal spielen gehört und der neue Trommler braucht sich auch hinter niemanden verstecken. Weitere Anspieltips sind "The Treatment" und für mich das Überstück "Strike". Die Beethoven Adaption ist sicher nicht jedermanns Sache, kompletiert aber den Stoff der Vorlage und ist originell umgesetzt. Ich persönlich gebe A-lex den Vorzug gegenüber den Outputs der Cavaleras, weil ich es interessanter und weniger berechenbar finde. Aber das ist schließlich Ansichtssache. Kaufempfehlung !!!


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