Hier klicken Sale Salew Salem Hier klicken Sonderangebote studentsignup Cloud Drive Photos Learn More TDZ Hier klicken Mehr dazu Mehr dazu Shop Kindle PrimeMusic longss17
Profil für Fantasma > Rezensionen

Persönliches Profil

Beiträge von Fantasma
Top-Rezensenten Rang: 25.434
Hilfreiche Bewertungen: 1009

Richtlinien: Erfahren Sie mehr über die Regeln für "Meine Seite@Amazon.de".

Rezensionen verfasst von
Fantasma (Herten)

Anzeigen:  
Seite: 1 | 2 | 3 | 4 | 5 | 6 | 7 | 8 | 9 | 10 | 11-17
pixel
Ruby Gloom Vol. 2
Ruby Gloom Vol. 2
DVD ~ Sarah Gadon

2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Die schöne Seite der Dunkelheit? Na ja... fast..., 24. Juni 2009
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Ruby Gloom Vol. 2 (DVD)
Ruby Gloom ist eine kanadische Cartoon-Serie, die in der Originalfassung schon etwa 40 Folgen umfasst, Doppelfolgen inbegriffen. Hier in Deutschland scheinen aber erst 26 Episoden synchronisiert zu sein. Ich hoffe, die fehlenden werden noch nachgeholt, insbesondere die Musical-Episoden. Aber ich weiche ab.

Hätte diese Serie nicht den gewissen, düsteren Charme, hätte ich ihr wohl nur drei Sterne gegeben, den vierten gab es nur ganz knapp. Denn, alles was diese DVD anbietet sind Episode fünf bis acht mit deutscher und originaler Tonspur. Weiterhin gibt es Untertitel, aber leider nur die zur deutschen Spur.
Englische Untertitel habe ich vergebens gesucht. Denn, der Humor sticht insbesondere im Original hervor. In der deutschen Version musste der Witz jedoch teilweise Federn lassen. Dies hat teilweise mit der schweren Übersetzung von englischen Redewendungen zu tun oder weil den Übersetzern einiges wohl zu "düster" war.
Nehmen wir ein Beispiel, Misery sitzt im Reden und macht mit einem Holzzug eine Parade. Dies wird im Original insofern genutzt, dass Misery gesagt wird "It's raining on your parade", was man sowohl wörtlich nehmen kann, als auch bedeuten könnte, dass ihr der Spaß verdorben wird. Im deutschen wird ein saloppes "Du weichst ja noch ganz ein".
Stichwort Misery, diese Figur ist im deutschen recht wankelmütig. Soll heißen, ist sie im Original immer recht düster, variieren ihre Kommentare im deutschen teils gravierend.
Aus einen Rat an Skelettie "halte dich von der Hurrican-Saison fern" wird beispielsweise "Ziehe keinen Bikini an, der würde dir nicht stehen". Lustig schon, aber irgendwie auch out of character.
Wenn es zur Situation passt wird sie teils auch gerne düsterer dargestellt, als sie tatsächlich ist.
Alternativ werden auch anmerkungen, die im Original keinen Witz enthalten, mit einem flotten Sprüchlein der zur Ausstrahlung der Serie passt ergänzt. Dies wirkt sich jedoch nicht störend aus. Vermutlich wird dies als Ausgleich benutzt.

Trotz allem, auch wenn der Humor im deutschen stellenweise leidet oder verändert werden muss, um Lippensynchron zu sein. Die Figuren entwickeln auf beiden Sprachen ihren Charme.
Extras gibt es, außer den O-Ton, keine. Wenigstens englische Untertitel hätten mit drauf sein können, denn auch wenn ich mir einbilde, brauchbare Englischkenntnisse zu haben verstehe ich bei weitem nicht alles, was im englischen gesagt wird.

Außerdem hoffe ich, dass bald die dritte Volume herauskommt oder zumindest die noch nicht ausgesrahlten Folgen auf deutsch im Fernsehen folgen werden.


Star Ocean: First Departure
Star Ocean: First Departure

3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Da fehlt doch was?, 24. Juni 2009
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Star Ocean: First Departure (Videospiel)
Von Star Ocean hatte ich schon viel gehört, der ganzen Reihe wohlbemerkt. Aus dem Grund hatte ich mich mal an den dritten Teil gewagt, aber ihn schnell wieder weggelegt. Da dies aber noch lange nicht heißt, dass mir die Vorgänger auch missfallen könnten, griff ich schließlich zum Remake des ersten Teiles.

Na ja, was soll ich groß zur Handlung sagen? Während ich noch fleißig am Durchspielen war, dachte ich noch, dass die Geschichte spannend und sehr gut ausgebaut war.
Dies dachte ich jedoch nur bis zum vorletzten Dungeon. Kurz und prägnant, das Ende von SO kommt so plötzlich und plump daher, dass ich mich wundere, warum Tri-Ace nicht für das Finale ein paar weitere Dungeons für das Remake hinzufügte. Das unangenehme ist, bis die Heldengruppe das eigentliche Ziel der Reise, ein Serum um eine Seuche aufzuhalten, verläuft alles bestens. Aber nachdem das Serum gefunden ist, kommt noch eine recht spannende Szene und wir sehen uns zwei weiteren Dungeons und dem eigentlichen Boss gegenüber. Dies war jedoch so enttäuschend in Szene gesetzt, dass ich doch sehr enttäuscht war - denn der komplette Rest ist durchaus sehr gut. Daher einen Stern Abzug.

Was an SO besonders interessant ist, man hat quasi die freie Wahl, welche Figuren man in die Gruppe aufnehmen möchte. Das heißt, es gibt um den Dreh elf oder auch zwölf Figuren zu rekrutieren, vier davon schließen sich im Verlauf der Handlung automatisch an. Die anderen Figuren sind hingegen "frei wählbar", wenn man weiß, was man zu tun und zu lassen hat.
So gibt es Figuren, die man haben MUSS, um eine bestimmte Figur zu erhalten. Andere Figuren darf man hingegen nicht rekrutieren, um wen anderes zu erhalten. Klingt kompliziert? Wenn ihr einen entsprechenden Guide lest ist das ganz einfach.
Dadurch kann sich auch jeder Spieldurchlauf in SO unterscheiden.
Zu erwähnen ist noch, einmal rekrutierte Charaktere können nicht mehr aus der Gruppe geworfen werden, Marvelle ist die einzige Ausnahme.

Weiterhin gibt es noch schön gezeichnete Anime-Sequenzen. Diese sind aber nur zu Anfang und am Ende des Spieles zu sehen. Eine befindet sich auch gut versteckt in der Mitte des Spieles. Ebenso, hat man den letzten Speicherpunkt im Spiel erreicht, wird eine Voice-Gallerie freigeschaltet. Dort kann man sich die Stimmen aller rekrutierten Charaktere anhören. Um sie zu vervollständigen, muss man noch den Zusatzdungeon und mindestens zwei bis drei weitere Durchläufe machen. Vermutlich in sepparaten Speicherslots.

Weiterhin gibt es ein interessantes Skill-System. Durch das Aufleveln steigern nicht nur die Attribute der Figuren, man erhält auch besondere Punkte.
Diese Punkte kann man in Talente investieren. Diese Talente erhöhen entweder den Status zusätzlich oder geben besondere Eigenschaften. Zum Beispiel wird die Wirkung von Heilmitteln erhöht oder der Verkaufspreis wird gesteigert.
Durch das erlenen dieser Talente können auch Spezialitäten freigeschaltet werden. Diese ermöglichen die Herstellung von neuen Items, wie überragender Ausrüstungsgegenstände oder man "zähmt ein Tier", um es von Dungeons aus auf Einkaufstour zu schicken. Praktisch? Sehr sogar!
Es gibt auch Talente, die mehr Erfahrung oder auch mehr Skillpunkte einbringen.
Außerdem, es gibt "Private Actions", das heißt, man kann eine Stadt auf besondere Umstände betreten. Dadurch wird es ermöglicht, sich mit seinen Teamkameraden besser zu befreunden oder mehr zu ihren Hintergründen zu erfahren. Dies wirkt sich auch auf das Ende aus. Sprich, die Enden können auch dann variieren, wenn man immer nur die gleichen Figuren rekrutiert.

Ach ja, das Spiel ist komplett auf englisch. Das Spiel ist jedoch einfach zu verstehen.

Unterm Strich hat das Spiel eine sehr schöne Handlung (vom letzten Rest abgesehen), sehr sympathische Figuren und ein schönes Kampfsystem, das ein wenig an die Tales-Serie erinnert.
Aufgrund der nicht zu langen Spieldauer von 20 bis 25 Stunden bin ich sogar motiviert genug, es nochmal in Angriff zu nehmen.
Außerdem, es gibt einen bonusdungeon.
Eine klare Kaufempfehlung von mir.


Castlevania Judgment
Castlevania Judgment

3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Na ja, also es macht immerhin Spaß, 4. April 2009
Rezension bezieht sich auf: Castlevania Judgment (Videospiel)
Castlevania Judgment, nun... ich muss im Vorfeld sagen, dass ich keinen Schimmer habe, was mich dazu trieb dieses Spiel zu kaufen. Ob es nun der Budget-Preis in Europa, die Boxart, die Charaktere oder die Musik war, es war jedenfalls nicht das "Beat 'em up"-Genre. Vielleicht war ich auch nur neugierig? Aber genug der müden Vorrede.

Was wir wissen, CV:J wurde von Kritikern jedenfalls mehr oder weniger zerrissen. Das aus recht nachvollziehbaren Gründen.
Zuerst hätte wir die zickende Kamera, sie kann vom Spieler nicht nachjustiert werden, sondern bewegt sich frei. Diese ist jedoch höchst eigensinnig und stellt mit Vorliebe Stalagmiten, Feuerstürze und Kisten in den Vordergrund. Dadurch kann der Spieler nur noch sehr schwer handeln, wenn er den Gegner nicht sieht, der wie blöd auf ihn einprügelt.
Zum zweiten, die Synchronisation, ich habe selten etwas so furchtbares im englischen gehört. Ich weiß nicht, was es ist, aber ich kann für die meisten Stimmen keine Sympathie aufbringen. Alternativ gibt es eine japanische Tonspur.
Weiterhin der Storymodus, der keiner ist. Allgemein kann man ihn prima mit dem Arkarde-Modus vergleichen. Man bestreitet 12 Kämpfe und gut ist, zwischendurch werden je nach gewählter Figur fünf synchronisierte Sequenzen reingeschoben, welche pro Figur eine fragwürdige Story schustern wollen, ohne es zu schaffen.
Dabei klingen einige recht vielversprechend (Golem, der ein Mensch werden will oder Grant, der seiner Angebeteten hinterhertrauert, die einen anderen nahm), wohingegen andere absoluter Käse sind (Maria neidet allen weiblichen Kämpfern ihren prallen Busen, kein Witz). Und am Ende sollen die Figuren finden, was sie begehren ohne es jedoch je zu finden oder gar zu suchen.
Und zum guten Schluss die fragwürdige Knopfbelegung, man muss sie einfach erlebt haben, als dass ich sie ausreichend beschreiben könnte.
Das Spiel ist übrigens mit dem Classic-Controller und dem GCN-Controller spielbar, eine bessere alternative zur Nunchuk-Variante.
Ach ja, will man neue Figuren haben, muss man mit allen den Storymodus durchkauen. Dabei macht das Spiel schon zu beginn keinen hehl daraus, die geheimen Figuren geheim zu halten.

So, einer der besseren Modi im Spiel, ist der Castle-Mode. Man betritt mit einer Figur Draculas Schloss, mit dem Ziel den Gtrafen zur ewigen Ruhe zu betten. Man kämpft sich durch ungefähr 30 Räume und kann zwischendurch an bestimmten Orten Speichern und sich heilen. Die Übersichtkarte besteht übrigens nur aus Türen. Gelegentlich wird man auf der Oberweltkarte von Monstern "überrascht" und muss diese bekämpfen. Dies fällt immer als lästig auf.
Hat man Boss-Level gemeistert wird man mit Zubehör belohnt, das man an allen Figuren ausprobieren darf. Insgesamt gibt es pro Figur 4 Accessoires zu holen, bei 13 Figuren ist das also eine ganze Menge.
Denn, wer wollte nicht schon immer mal Dracula mit Hasenöhrchen sehen, Simon Belmont mit Schleife im Haar oder Maria mit einem Paar Dämonenflügeln? Man merkt, die Accessoires dienen eher der Unterhaltung und ausschmücken der Figuren. Es gibt auch recht "gewöhnliche" Schmuckstücke, wie Ketten und Broschen. Die Sachen dienen auch nur der Deko, um jeder Figur die eigene, persönliche Note zu geben.
Insgesamt gibt es über 90 Schmuckstücke zu sammeln, einige lassen sich auch im Survival-Modus und Arkarde-Modus finden.

Um nochmal kurz zum Castle-Mode zurückzu kommen, im jeden Raum gilt es, eine Mission zu erfüllen. Wie alle Gegner zu besiegen, Gegenstände zerstören, aufsammeln oder eine bestimmte Sache zu erfüllen, wie den Feind mit einer sekundärwaffe zu besiegen oder per Hyperangriff.
Allerdings begreife ich nicht, wieso Konami den Story-Mode und Castle-Mode nicht miteinander verknüpft hatten. Dadurch hätte man die Handlung etwas interessanter darstellen können, die eh kaum vorhanden ist.

Aber wenn man über die Macken hinwegsieht und die Steuerung drauf hat, ist das Spiel irgendwo schon recht unterhaltsam. Alleine der Soundtrack, überwiegend Remixe aus älteren Teilen, hört sich sehr gut an und versprüht wenigstens etwas CV-Charme.
Es gibt auch einen Online-Modus, aber den habe ich nicht ausprobiert.

Mei persönliches Fazit:
Wer weder Beat 'em ups nicht mag, sollte das Spiel nicht kaufen.
Wer hingegen Castlevania mag oder sich für den Titel interessiert kann sich ihn zumindest leihen. Wer dann nicht abgeschreckt ist, kann es sich letzten Endes doch noch zulegen.
Aber so viel noch, erwartet allerhöchstens ein durchschnittliches Spiel, denn so oder so, an "Bemus" gibt es bessere alternativen.
Alleine auf der Wii Smash Bros. Brawl und auf der VC lassen sich auch alte Perlen finden, die wohl besser sind, als dieses Spiel.
Kommentar Kommentare (4) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Oct 25, 2013 9:32 PM MEST


Eternal Sonata
Eternal Sonata

14 von 23 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Unglaublich zäh und langatmig, 8. März 2009
Rezension bezieht sich auf: Eternal Sonata (Videospiel)
Eternal sonata war ein Kaufgrund für die XBox 360, umso gespannter war ich, wie das Spiel denn nun letztlich ist. Und, nun ja, es hat mir nicht wirklich gefallen.

Und rückblickend kann ich noch nicht einmal genau sagen, welcher Faktor mich denn nun am meisten störte.
Zuerst einmal hätten wir den Schwierigkeitsgrad. Er ist quasi kaum vorhanden. Im kompletten Spiel musste ich nur ein Game Over bei einem optionalen Boss erhalten. Und dabei handelte es sich nicht um den stärksten Boss im Spiel, mitnichten. Dieser war ein Spaziergang, sowie das komplette andere Spiel auch. Und eigentlich bin ich es gewohnt, öfters gegen harte Nüsse kämpfen zu müssen.
Hinzu kommt das Gameplay, am Anfang macht es Spaß und es hört sich auch gut an, doch kurz vor Ende des ersten Levels ist sämtliche Euphorie bei mir verflogen gewesen. Jede Figur agiert innerhalb einer bestimmten Frist und so lange die Fiogur noch Zeit hat, kann sie den Gegner bearbeiten, Zaubern und Items einsetzen. Mehr gibt es da beim besten Willen nicht zu sagen. Wird man von einem Gegner angegriffen, kann man sich Verteidigen und den Schaden (DEUTLICH) vermindern.
Die Kämpfe machten keinen Spaß, hinzu kamen dicht besiedelte, aber sehr kleine Verliese. Und als wäre das nicht genug, wurden Gegner permanent recycelt. Oft kamen drei Dungeons hintereinander die gleichen Gegner in anderer Färbung und Namen.

Der größte Knackpunkt, die Handlung. Nach reiflicher Überlegung habe ich den Entschluss gefasst, dass dieses Spiel keine Handlung hat. Punktum.
Es gibt Zwischensequenzen, lange Zwischensequenzen, aber diese sind teilweise so lang, dass ich glaubte, die Figuren wollten niemals zum Punkt kommen. Es werden ellenlange Konversationen geführt, oftmals geht diese jedoch nicht über ein "wo wollen wir jetzt hin?" hinaus. Inklusive Einblendungen, was in der Zwischenzeit passiert ist oder Anhand Rückblenden. Teilweise wird es aber auch mit den Rückblenden übertrieben.
Ich will nicht spoilern, aber im dritten Kapitel wird in einer Sequenz Rückblenden der selbigen Sequenz gezeigt. Und sie dauert fast eine halbe Stunde. Ich würde da gerne genauer drauf eingehen, aber das wäre zu spoilerhaltig.
Bevor ich aber abschweife, es ist traurig um die "Handlung" des Spieles, sie bietet doch so viel Potenzial. Chopin liegt auf seinem Sterbebett und träumt seinen letzten Traum, inklusive Einblendungen in die Realität. Leider nur im ersten Kapitel und schließlich ganz am Schluss. Ergo wäre es sehr schön gewesen, hätte die Handlung teilweise Bezug auf Chopins Leben genommen, tuit sie jedoch nicht.
Außerdem, in der Traumwelt des Spieles können totkranke Menschen zaubern. Eine interessante Idee, es gibt da nur einen Haken. Polka und Chopin sind die einzigen Totkranken, aber beide sehen kerngesund aus, benehmen sich kerngesund und nicht einmal fällt ein Wort, dass es ihnen nun schlechter geht. Es wird auch nie erwähnt, woran Polka leidet.
Zwei Drehpunkte um die "Handlung", die irgendwie wichtig zu sein scheinen sind jedoch eine tödliche Medizin und ein drohender Krieg. Von beiden wird aber nur gesprochen, nie sieht man Auswirkungen der Medizin (außer schon längst gegebene Resultate der Medizin) und vom drohenden Krieg wird nur gelegentlich gesprochen.
Außerdem stellt Chopin ganz selten mal seine Realität in Frage und die Realität der Traumwelt.
Das alles, verpackt in einem Spiel das maximal 35 Stunden beansprucht. Kurz und prägnant, alles in dieser Handlung kommt einfach viel zu kurz. Es hätte mich gefreut, hätten die Entwickler mehr Chopins Zwist zwischen Traum und Realität in den Vordergrund gestellt, abgerundet durch die Handlung um die gefährliche Medizin. Leider habe ich das Gefühl, etwas unfertiges gespielt zu haben.
Am fürchterlichsten hatte es jedoch den letzten Boss uim Spiel getroffen, ich konnte keinen Grund sehen warum er tat, was er tat. Dies passiert nämlich einfach von jetzt auf gleich. Und wieder gehe ich aus spoilergründen nicht zu genau darauf ein. Ich konnte in der Haupthandlung leider nichts philosophisches entdecken.
Nichts desto trotz, am Ende wird man mit einem wunderschönen Ende, wunderbaren Credit-Song und philosophischen Fragen belohnt. Das hatte mir sehr gut gefallen.

Weiterhin war auch die musikalische Untermalung eine Ohrenfreude, bis auf das gewöhnliche Kampfthema, das sich sehr nach dem von "Baten Kaitos" anhörte. Aber das war nur dieses eine Stück.
Auch kann man Melodien von Chopin selbst freispielen, indem ein Kapitel abgeschlossen wird oder auch mittendrin. Dies wird immer dadurch angezeigt, dass man vom Leben des Pianisten und Komponisten erfährt, mit schönen Fotografien und geschichtlichen Hintergründen. Wirklich sehr interessant, wie aber das meiste im Spiel sehr langatmig.
Außerdem, man kann zwischen englishcer und japanischer Tonspur wählen - ich selbst bevorzuge die japanische Tonspur. Die englische... nun ja, einige Figuren haben sehr scheußliche Stimmen, die man sich nicht anhören kann. Allen voran Beat und Walzer.

Auch die Präsentation des Spieles lässt sich sehen, die Landschaften sehen traumhaft aus. Abver das tröstete mich nicht über die entsetzlich matte Handlung hinweg. Und die Handlung ist schließlich das wichtigste an einem RPG.

Unterm Strich bin ich von Eternal Sonata sehr enttäuscht. Es hatte Potenzial, aber dieses wurde entweder nicht voll ausgeschöpft, verschenkt oder vernachlässigt. Je nachdem, welchen Aspekt man sich ansieht.
Wirklich schade, es hätte so schön sein können.


Edna bricht aus
Edna bricht aus

2 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Zu Scherzen aufgelegt?, 12. Februar 2009
Rezension bezieht sich auf: Edna bricht aus (Computerspiel)
Eines vorweg, ich habe in meinem Leben kaum Point 'n Click-Adventures gespielt. Lediglich Kings Quest 7, sowie Geheimakte Tunguska. Die Eindrücke waren verschieden. Von "Edna bricht aus" habe ich selbst auch nur zufällig erfahren und was ich sah/hörte, gefiel mir sehr.

Zuerst einmal, sicher, die Grafik mag heutzutage kaum noch wen begeistern, wenn ich mir ansehe, wie realistisch Spiele heutzutage aussehen. Mir persönlich gefiel das comicartige Aussehen sehr. Seltsamer wirken dann doch eher die Animationen welche sehr abgehackt aussehen. Edna läuft doch wirklich sehr abgehackt und die Lippenbewegung besteht aus "Mund auf - Mund zu". Daran gewöhnt man sich jedoch sehr bald.

Die Steuerung... ja... was soll ich dazu sagen? Unten gibt es eine kleine Ansammlung von Verben, welche man anklickt und wmoit Edna mit ihrer Umgebung interagieren kann. Auch nichts, was man genauer erklären soll, inklusive der Maussteuerung.

Sehr begeistert bin ich jedoch vom Humor des Spiels, fast jede falsche interaktion ist mit einem humorvollen Kommentar Ednas verbunden. Man möchte einen sperrigen Eichenschrank mitnehmen? Sicher doch, rufen wir schnell die Spediteure an.
Was mir besonders gefiel, der vierte Wall wird gerne zerbrochen. So himmelt Edna einen Schreibtisch an, entgegnet aber, dass sie den Spieler nur mit der Beschreibung beeindrucken wollte. Oder sie wundert sich, warum Handtücher an der Wand fesgetackert sind und sie diese somit nicht mitnehmen kann. Es gibt auch noch Witze, in denen der Spieler direkt angesprochen wird (kombiniert Telefon mit Gabel, aber den sollte jeder kennen).
Ich muss gestehen, auf solche Witze stehe ich. Natürlich gibt es auch Witze, die auf der Situation beruhen oder auf Harveys destruktiver Ader, Ednas Stoffhase (den man für seine verrückte Art einfach lieben muss).
Weiterhin gibt es noch weitere, verrückte Figuren, die wirklich sehr zur erheiternden Atmosphäre beitragen.
Gegen Ende hin kippt die lustige Art hingegen und wird fast schon melancholisch.

Hm, zur Synchronisation, ich habe hier und da gehört, dass einige Leute diese nicht mögen.
Nun ja, ich habe nicht viele deutsch vertonte Spiele gespielt, bin aber der Meinung, dass die Synchronisation recht gut ist. Nervig ist mit dabei nur die Stimme des Professor Nocks aufgefallen, sein amerikanischer Akzent hatte mich doch sehr gestört, er wirkte aufgesetzt.
Ansonsten, Ednas Stimme ist wirklich niedlich ausgefallen, wirklich schöne Stimme, wie ich meine, ebenso wie Edna teilweise gesprochen wird.

Fast hätte ich es vergessen, die Rätsel. Diese sind sehr moderat ausgefallen, vieles habe ich durch kurzes nachdenken gelöst, andere entschlüsselte ich durch Zufall.
Ich musste wirklich kaum zu einer Lösung greifen, was ich zugegeben nicht gerne tat. Dies musste ich tun, um das zweite Harvey-Talent zu finden, sowie für den Zen-Garten und das Orgelrätsel.
Alles andere hatte sich "einfach so ergeben".Vor allem, weil kaum Frust aufkam, denn es macht wirklich Spaß, alle falschen Kombinationen auszuprobieren, früher oder später trifft man nämlich auf die richtige.
Außerdem, wenn man ein Item mit Harvey kombiniert oder Harvey mit Ednas Mitinsassen oder Rätsel kombiniert, lässt Harvey gerne einen kleinen Hinweis hören. Dies erwies sich als immer wieder nützlich, wenn auch nicht jeder Kommentar hinweise enthielt.

Also, ich muss sagen, von Edna bricht aus bin ich sehr begeistert, die Comicgrafik ist geschmackssache, wie auch die Witze um den vierten Wall. Dennoch kann ich bedenkenlos dieses Spiel empfehlen. Es hat eine sehr schöne Geschichte, auf die ich bewusst nicht eingegangen bin, einen guten Soundtrack und sehr viel Humor.


Wario Land: The Shake Dimension
Wario Land: The Shake Dimension
Wird angeboten von medrias
Preis: EUR 49,78

16 von 20 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Preis- Leistungsverhältnis: mangelhaft, 22. Dezember 2008
Rezension bezieht sich auf: Wario Land: The Shake Dimension (Videospiel)
Wario, woran erinnert mich das noch gleich? An Jump 'n Runs, in denen es generell darum ging, Schätze zu sammeln und Shake dimension für Wii macht da nichts anders. Wario erfährt von Königin Midori, die vom Piraten Rüttelbart entführt wurde und ihrem unerschöpflichen Geldbeutel. Und natürlich liegt Nintendos Anti-Held nichts ferner, als diesen Geldbeutel selbst zu besitzen.

Das Spiel präsentiert sich in kunterbunter 2D-Grafik, jedes Level wirkt auf sich einzigartig, es gibt interessante Bossgegner und einige Missionen und Geheimnisse zu lösen.
Der größte Kontrapunkt hingegen, das Spiel ist zu kurz. Die einzelnen Level kann man in weniger als fünf Minuten durchspielen, was bei einer Anzahl von fünf Welten mit fünf Leveln plus Bossgegner einfach zu kurz ist. Neugierige Naturen können dabei unterwegs verschiedene Schatzkisten im Level finden, um so Schätze zu finden. Alternativ bietet jedes Level unterschiedliche Missionen.
So wird man aufgefordert, eine bestimmte Menge an Münzen zu sammeln, keinen Schaden zu nehmen, einen speziellen Gegner zu vernichten oder ganz einen auf Pazifisten machen.
Dabei sind manche Missionen leichter als andere zu bewältigen und nach dem Durchspielen haben selbst Bossgegner Missionsziele.
Aber das täuscht nicht darüber hinweg, dass das Hauptspiel schon an einem ag durchgespielt ist. Selbst für Super Paper Mario hatte ich länger gebraucht und auch das hat eine kurze Spieldauer.
Was auch noch positiv zu bewerten ist: Es gibt wenigstens geheime Level, welche kniffliger als die Hauptlevel sind, aber letztlich auch ein Spaziergang sind.
Wer sich jedoch anspornen lässt, kann natürlich versuchen alle Missionen zu erfüllen, um daran seinen Spaß zu haben. Diese zu erfüllen bringt aber nur den Vorteil, den Soundtrack des Levels frei zu spielen - und dazu müssen natürlich alle Missionen des Levels gelöst werden.

Die Steuerung hingegen ist wunderbar. Die Remote wird wie ein NES-Controller gehalten und der Rest ist offensichtlich. 2 wird zum springen gebraucht, 1 zum Rempeln.
Hinzu kommt das Schütteln der Remote. Damit werden Münzen aus einem Beutel herausgerüttelt, dem Gegner ein Heilitem hervorgelockt (manchmal, nicht immer) oder aber eine Schockwelle erzeugt.
Auch für die Nutzung von Vehikeln wird die Remote gebraucht.
Neben Jump 'n Run-Einlagen gibt es auch Shotter-Sequenzen, in denen Wario in einem "Wu"-Boot sitzt und die Neigung der Remote bestimmt, ob das Unterseeboot auf oder abwärts driftet.

Letzlich gibt es noch die Eröffnungs- und Endsequenz zu erwähnen.
Beide sind wunderschön gezeichnete Zeichentrickfilmchen, welche sehr passend zum Spiel sind.
Es gibt nur ein Manko: Wie schon in Mario Galaxy sind diese Sequenzen NICHT synchronisiert. Und damit meine ich, dass keine der Figuren spricht, kein japanischer Originalton, kein englisch, nichts!
Dafür aber gibt es Untertitel, welche jedoch dennoch wegspringen, wenn man es am wenigsten erwartet, da die Figuren weder Lippen bewegen noch sonst irgendwelche Geräusche. Bis auf ein gelegentliches Grummeln.

Mein Fazit: Das Spiel macht Spaß, sehr großen sogar, woran meine 2-Sterne Wertung bitte nicht missverstanden werden soll.
Wem ein kurzes Spiel nichts ausmacht, kann sich den Erwerb dieses Titels gerne überlegen oder als Wario-Fan sogar sofort zuschlagen.
Was mich hingegen sehr enttäuscht hat, sind die teilweise zu einfachen Bossgegner, zu kurze Levels, der geringe Schwierigkeitsgrad und die jämmerliche Spielzeit von gerade mal 6 Stunden.
Die Spielzeit kann durch das lösen aller geheimnisse und Missionen natürlich gestreckt werden und auch Motivation ist da, um alle Schätze zu finden.
Kommentar Kommentare (2) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Jan 25, 2015 6:55 PM CET


Final Fantasy VI Advance
Final Fantasy VI Advance

4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Andere FF-Teile können einpacken, 18. November 2008
Rezension bezieht sich auf: Final Fantasy VI Advance (Videospiel)
Hatte damals die PSx-Portierung gespielt, welche jedoch an einigen Mängeln litt. Wirklich große PAL-Balken, und mit groß meine ich RIESIG, sowie eine internationale Schlamperei, lange Ladezeiten bei Menüöffnungen und Kampfbeginn und -ende.
Außerdem englischer Bildschirmtext und verlangsamte Tonausgabe, aufgrund des nicht änderbaren 50Htz-Moduses. Besonders ärgerlich bei der Opernszene.
Aber genug von der PSx-Fassung, kommen wir zum GBA-Port.

Lange habe ich überlegt, ob ich mir das Spiel ein zweites mal zulege und da Story, Charaktere, Musik und nicht zuletzt der Schurke Kefka doch ihren Charme hatten und mich die deutsche Übersetzung reizte, griff ich doch zu.
Die Story hat sich nicht geändert, Imperator Gestahl will sich die Welt untertan machen, erweckt die verloren geglaubte Magie zum Leben und nimmt ein Königreich nach dem anderen ein. Sein großes Interesse gilt dabei Terra, welche von Geburt an über Magie verfügt und durch einen Knechtreif... äh... geknechtet und ohne Willen verzeichnet dabei die größten Gewinne.
Das Schicksal will aber so, dass eine Esper, die ursprünglichen Magienutzer, in den Minen der Stadt Narshe gefunden wird und Terra so den Griffen des Imperiums entfliehen kann, aufgrund seltsamer Ereignisse.

Das Spiel-System unterscheidet sich nicht großartig von FF IV bis IX. Das bekannte ATB-Kampfsystem, Zufallskämpfe und ab einem bestimmten Punkt im Spiel ist es regelrecht gleichgültig, welche Figuren ihr ins Team nehmt. Denn ab Mitte der ersten Hälfte ist es möglich, durch Maginite die Figuren (14 an der Zahl, je nach Sicht sind 3 bis 4 Figuren davon optional) Zauber erlernen zu lassen. Starke Heilzauber, vernichtende Schwarzmagie. Plus, die Maginite können Statusboni verteilen pro Level up. Höhere Magie, stärkerer Angriff, verteidigung, HP, MP, bla bla bla...
Ergo, sucht euch eure Lieblinge aus, bringt ihnen die besten Zauber bei, vernachlässigt aber nicht die anderen Figuren. Es gibt Stellen, wo ihr zwei oder gar drei Teams braucht.

Negativpunkte gibt es leider dennoch.
Wer 100 % haben will, sollte wissen, es gibt "Places of no return", spezielle Dungeons lassen sich nur einmal und nie wieder betreten, es gibt Bossgegner die als einzige über einen speziellen Blauzauber für Strago verfügen (böse! Denn Strago verfügt über großartige blaue Zauber) und einen von Mogs Tänzen kann man nur in der ersten Hälfte finden und leicht verpassen.
Zweitens, der GBA bringt es nicht fertig, gewisse Szenen gut zur Geltung zu bringen, es gibt Slowdowns! Besonders im finalen Dungeon gibt es einen Effekt, der das Spiel zum stottern bringt.
Auch die tonausgabe ist auf dem GBA-Lautsprecher leider nicht so großartig, wie noch auf dem Fernseher (ob nun zu SNES-Zeiten oder der PSx-Port).

Ja, und es gibt GBA-Exklusive Features, einen neuen Dungeon, der optional ist, neue Maginite und somit mehr Zauber und Beschwörungen.
Da meine Vorredner schon alles zum Spiel gesagt haben, gibt es hier nicht mehr viel zu sagen.
Unterm Strich steckt der Port den PSx-Port locker in die Tasche. Trotz des Slow-Downs der nur im finalen Dungeon ist, denn nichts ist schöner als nicht existente Ladezeiten und keine Defizite aufgrund PAL-Anpassung. Da freut sich doch das Spielerherz.
(Das Spiel zweimal zu besitzen rechtfertig trotzdem nicht den Kauf. ^^" )
Und für mich ist dieser Final Fantasy-Teil eindeutig der Beste, mal aus rein subjektiver Sicht.


Opoona
Opoona

4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein Klasse Spiel, 13. November 2008
Rezension bezieht sich auf: Opoona (Videospiel)
Wenn es etwas gibt, was ich gerne Spiele, sind es Survival-Horror und Rollenspiele. Da die Wii mit beiden nicht gut bedient ist, zumindest hier in Europa vor allem mit letzterem, hatte es mich gefreut als ich hörte, dass Opoona auch zu uns kommt.
Der Haken: Ich kannte den Stil des Spieles nicht und die Hauptfiguren sahen doch arg nach japanischen Kitsch aus.
Aber trotzdem griff ich zu, vor allem weil ich selbst sehen wollte, wie ich mir ein Lifestyle-RPG vorzustellen habe und die vielen Earthbound-Vergleiche haben mich förmlich angemacht. Aber zum Wichtigsten.

Opoona und seine Familie stammen vom fernen Planeten Tizia. Tizianer sind quasi die Polizisten des Weltraumes und Opoonas Papa Dadeena der berühmteste und beste Tizianer seiner Zunft. Um Dadeenas Beförderung zu feiern, möchte die Familie auf Landroll Urlaub machen, ein Planet am anderen Ende der Galaxis.
Der Planet selbst ist in zwei Hälften gespalten, nachdem ein Meteorit auf den Planeten stürzte, böse Monster (als Schurken bezeichnet) auf Landroll erschuf und den halben Planeten auslöschte. Wie durch ein Wunder wurde der Planet jedoch gerettet und dies möchten Opoonas Eltern gerne nachgehen. Kurz vorm Landeanflug wird das Raumschiff jedoch von mysteriösen Raumgleitern angegriffen und stürzt ab.
Rechtzeitig kann sich die Crew zu den Rettungskapseln retten und das Abenteuer kann beginnen.

Das Prinzip von Opoona ist schnell erklärt:
Auf Landroll ist jeder Einwohner von Geburt an vorbestimmt, welche Arbeit er verrichten soll und auch Gästen des planeten ergeht es nicht besser. Man erhält eine Vorgabe, die es zu erfüllen gilt und erhöht somit seinen Einwohnerrang, bis er nach Paradiso ziehen darf um einen schönen Lebensabend genießen zu dürfen.
Im Klartext: Schuften, schuften, schuften!
Neben Opoonas Hauptaufgabe als Ranger den Planeten zu schützen und Schurken zu besiegen (die Monster, die Landroll heimsuchen), gibt es auch zahlreiche Nebenjobs, aka Sidequest.
Wahrsagen, Reinigungsdienst, Angestellter, Angler, Mineralien schürfen und vieles mehr.
Jede Nebenaufgabe macht irre Spaß und unterscheiden sich in einzelnen Kategorien mit fortlaufenden Vorgaben zusehenst.
Beispiel: Als Angestellter bekommt man Anfangs Aufgaben, die darum handeln, sich Bestellungen zu merken. Später darf man sogar in einem Modeladen Kunden beraten.
Gegenbeispiel: Als Wahrsager bekommt man nur eine Vision, die man richtig deuten muss, die sich wiederholen, und den Kunden zufrieden zu stellen (um ein fürstliches Trinkgeld zu erhalten). Macht dennoch Laune.
Für jede erfüllte Vorgabe erhält man eine Lizens, welche Opoonas Statuswerte erhöht, abhängig von der Art der Lizenz.
Zusätzlich verbessern sich Statuswerte natürlich auch durch Level Ups.
Neue Vorgaben und Lizenzen beantragt man übrigens in der Lizensvermittlung, zu der man jedes mal düsen muss, wenn eine alte Vorgabe erfüllt ist. Ausnahmen bestätigen die Regel.

Außerdem kann man Freunde finden. Viele der recht gleichartig aussehenden Figuren nehmen einen in der freundesliste auf, wodurch es einen weiteren Statusbonus mit jeder Verbesserung der Freundschaft gibt und für das Finale des Spieles ist es wichtig, sieben sehr gute Freunde zu finden. Es gibt viele Facettenreiche Freunde, die alle ihre Geschichte zu erzählen haben oder aber durch nette Gefälligkeiten zu euren Freunden werden. Manche Figuren werden auch im Verlauf der Geschichte automatisch zu Freunden.

Das Kampfsystem ist auch Kinderleicht. Läuft man auf der Oberwelt einem Zufallskampf über den Weg (die ZK-Rate ist hoch und Dungeons klein), startet auch der Kampf gegen die Schurken, seltsam bis putzig anzusehende Gestalten.
Durch das Neigen des Control-Sticks des Nunchuks wird der Angriff gestartet und Opoonas Waffe, ein Bonbbon, wird nach dem Feind geworfen. Dabei kann man einen Links- und Rechtsdrall einbauen, sowie das Bonbon werfen als auch rollen. Bestimmte Gegner sind gegen bestimmte Wurtechniken resistent oder anfällig.
Außerdem kann man das Bonbon ausrüsten, um so Verteidigung und Angriff zu erhöhen. Außerdem gibt es Mäntel, welche auch zusätlichen Schaden zufügen, wie Feuer oder Eis.

Das Wichtigste an Opoona ist jedoch: Lasst euch auf KEINEN FALL von der überaus putzigen und schnuckeligen Präsentation abschrecken.
Die Tizianer sehen furchtbar japanisch aus, aber die NPCs sind allesamt Menschen. Also keine Sorge. Auch gibt es andere Außerirdische zu treffen.
Die Präsentation ist jedenfalls bunt und die Musikuntermalung wunderhübsch.
Außerdem gibt es keine Sprachausgabe, was positiv ist in Anbetracht der Figuren. Hätte vieles am Spiel versaut. Stattdessen gibt es ausschließlich Gespräche in Form von Textboxen, auch gibt es so gut wie keine wirklich bestaunenswerte Zwischnesequenzen. Der Raumschiffabsturz ist für lange Zeit die aufwändigste Sequenz im Spiel.
Dadurch gewinnt das Spiel eine gehörige Portion Old-School-RPG-Charme.
Und der allerletzte Bosskampf war wunderbar in Szene gesetzt, traumhaft.

Ich bin sehr begeistert von dem Spiel und am ehesten lässt es sich mit Animal Crossing vergleichen, vom freundessystem entfernt mit Persona 3.
Ob ihr euch um die Hauptstory oder um Nebenjobs kümmern wollt, es ist euch überlassen. Und wenn man sich um die Nebenjobs kümmert, kommen einige Spielstunden zusammen. Bei der Hauptgeschichte hingegen, Rückblickend ist das Spiel dann doch sehr kurz für ein RPG. Etwa 20 Stunden. Mit Sidequest kommt man auf über 50.

Ich kann das Spiel jedem empfehlen, ein echter Geheimtipp, das wohl leider, leider aufgrund seiner Präsentation ungeachtet bleibt.


Forbidden Siren 2
Forbidden Siren 2

4 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Abgeflaut, 2. Oktober 2008
Rezension bezieht sich auf: Forbidden Siren 2 (Videospiel)
Ich mochte den ersten Teil sehr gerne. Er war so schlecht, dass er schon wieder gut war, insbesondere im Bezug zu den deutschen Synchronsprechern.
Der Schwierigkeitsgrad war hoch angesetzt und Hanuda eine wunderschöne Location. Trotz der Mängel mochte ich das Spiel.
Nichtsdestotrotz erhielt das Spiel viele negative Stimmen, weshalb sich Sony letzten Endes zwar für ein europäisches und japanisches, aber gegen ein amerikanisches Releasedatum entschloss. Offensichtlich haben wir Europäer eine andere Auffassung von "unschaffbarer Schwierigkeitsgrad"? Aber genug der schlechten Witze.

FS2 hat einige Veränderungen erfahren dürfen, welche Veteranen und auch Neueinsteiger erfreuen dürfen. Es gibt einen Schwierigkeitsgrad zu auswählen. Leicht, Mittel und Schwer.
"Schwer" muss jedoch erst freigespielt werden, indem man das Spiel erfolgreich beendet oder aber 100 Archivitems im ersten Teil gesammelt hat. Da ich mich also erfolgreich durch den ersten Teil gekämpft habe, nahm ich also sofort den härtesten Modus im Angriff. Der Schock: der härteste Schwierigkeitsgrad ist viel einfacher als der Standardschwierigkeitsgrad des ersten Teiles.
Der Schwierigkeitsgrad bestimmt übrgens die Ausdauer, Lebensenergie, Angriffsstärke und Anzahl der Gegner.
Weitere Verbesserungen, die Figuren kriechen nicht mehr, wenn sie kriechen, sie schleichen und das sogar sehr schnell (kaum langsamer als normales gehen).
Gegnern können die Waffen gestohlen werden, bis die Spielfigur 2 Waffen trägt. Ab dann wird ausgetauscht.
Außerdem können Missionen nun auch frei ausgewählt werden. Wenn also eine neue Mission erscheint, muss diese nicht zwingen gespielt werden.
Weiterhin wurden missionsziele vereinfacht. War es im ersten Teil so, dass Missionsziel 2 zwar Ziel 1 glich, mit der ausnahme einen riesigen Umweg einzuschlagen, unterscheiden sich in diesem Teil alle Missionen grundlegend. Ziel 1 muss nicht mehr erfüllt werden, anders ausgedrückt.

Gegenstände müssen übrigens nicht mehr über das Kommandomenü ausgewählt werden, sie können sofort eingesetzt werden, ebenso pausiert das Spiel nicht mehr, wenn das Kommandomenü geöffnet wird.
Spielerisch auch neu, zum ersten mal können die weiblichen Figuren einen männlichen Sidekick haben! Wie aber schon im Vorgänger ist eine Mission gescheitert, wenn entweder die Spielfigur oder der Begleiter stirbt.
Auch ganz neu, die Begleiter verfügen ebenfalls über Waffen und wissen sich zu wehren. Sollte die Begleitung keine Waffe besitzen, schlagt einfach einen Shibito oder Yamibito nieder und euer Gehilfe sammelt dessen Waffe ein.

Apropos Yamibito, es gibt neben den altbekannten Shibito neue Feinde.
Einmal irrlichter, welche Shibitos umgehend wiederbeleben, ohne dass die Ohnmachtszeit des Feindes ablaufen muss. Diese Irrlichter greifen auch den Sieler an und kann durch Licht getötet werden (oder Waffengewalt, Licht ist aber effektiver).
Yamireis, Wurmartige Geschöpfe, welche wie die Irrlichter vernichtet werden können. Leider kommen aber immer wieder neue, wie die Irrlichter. auch sie vertragen kein Licht, mit einer Licht-Waffen-Kombi schnell weg vom Fenster.
Und ganz neu, Yamibito, welche den Shibitos ähneln. Sie lassen sich nicht töten, nur bewusstlos schlagen und stehen immer wieder auf. Sie vertragen kein Licht, können im Dunkeln sehen und sind sehr, SEHR intelligent und lassen sich nicht austricksen.
Shibitos gibt es noch immer, aber nur in der ersten Hälfte, später werden sie durch die Yamibito ersetzt. Leider.

Die Geschichte des zweiten Teiles ist leichter zu verstehen, als die des Vorgängers, aber langweilig. Sie braucht zu lange um sich zu entwickeln und sobald sie spannend ist, ist das Spiel fast vorbei.
Es gibt viel zu viele tiefs und die Charaktere sind nicht ganz so liebenswert, wie die des Vorgängers. Außerdem gibt es eine komplett neue Besetzung an Figuren, alte Figuren werden jedoch kaum erwähnt, bis auf Harumi und Kyoya aus dem ersten Teil.
Auch den Locations fehlt der Zauber, da sie absolut uninteressant ist.
Es gibt ein Geisterschiff. Dieses ist jedoch auf grund gelaufen, in Topzustand und eine seit dreißig Jahren verschollene Fähre.
Oder die Grundschule, dessen Schul- und Hinterhof aber nicht das Gebäude erforschen kann und einen winzigen Park, der nicht der Rede wert ist.

Auch das Archiv hat sich verbessert, sollte man einen Archivgegenstand finden, bleibt dieser auch im archiv, selbst dann, wenn die Figur stirbt! Man muss also nicht immer wieder von vorne starten, um ein Archivgegenstand einzusammeln.
Außerdem lassen sich diesmal sogar Filme im Archiv ansehen und (Funk-)Gespräche anhören.
Zudem hat man die wahl zwischen einer (katastrophalen) englsichen Tonspur und einer japansichen.

Mein Fazit:
Im Vergleich zum Vorgänger gibt es viele Verbesserungen, Steuerung besser, zugänglicher Schwierigkeitsgrad, sowie eine bessere Grafik und Charakterdesign und das war's eigentlich, was am Vorgänger so schlecht war.
Wer also am ersten Teil scheiterte und der serie eine zweite Chance geben will, kann es mit dem Nachfolger gerne tun.
Ich rate aber trotzdem ab, das Spiel hat nämlich keinen Charme oder nicht den Charme des Vorgängers.
Trotzdem kann ich das Spiel noch als "nett" bezeichnen.


Obscure 2
Obscure 2

1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Das bisher Beste Horroradventure für die Wii, 2. Oktober 2008
Rezension bezieht sich auf: Obscure 2 (Videospiel)
Wii-Besitzer haben es zumeist nicht sehr leicht, viele gute Spiele von Drittherstellern machen sich anscheinend rar, was mehrere Gründe hat.
Als ich hörte, dass auch noch Obscure 2 für Wii erscheint, hatte mich das sehr gefreut, den Vorgänger hatte ich seinerzeit auf der PS2 gespielt und war dem sehr angetan. Da aber, wie erwähnt, nicht besonders viele gute Spiele für die Wii erschienen, gab ich der Wii-Version den Vorzug, anstelle der viel eher erschienenen PS2-Version.
Vor allem, da auf der Wii herzlich wenig Horrortitel erschienen sind. "Alone in the Dark" soll ein eher mäßiges Spiel sein, welches ich infolge der vielen schlechten Bewertungen nicht weiter beachtete.
Das hoch gelobte "Resident Evil 4" ist lediglich ein Actiontitel und übergreifend auf Gamecube, PS2, PC und für Wii zu haben und ist daher ein schlechter Referenztitel.
Ebenso ist "Project Zero 4" noch immer nur in Japan und von "Sadness" hört man eh nichts mehr. Bleibt also nur noch Obscure 2 auf der Liste.

Das Spiel startet zwei Jahre nach den Ereignissen des ersten Teiles (Vorgängerkenntnisse nicht benötigt), auf dem Campus der Leafmore Universität wachsen merkwürdige Pflanzen, welche von den dort ansässigen Studenten gerne konsumiert wird, um grässliche Halluzinationen zu erleben. So auch an einem schönen Herbstabend auf einer Party, auf der plötzlich fast alle Partygäste zu monstern mutieren und eine blutige Orgie veranstalten.
Nun gilt es für die noch lebenden Studenten, diesem Albtraum zu entkommen und das Rätsel um die seltsame Blume zu lüften.

Wie schon im Vorgänger wird auch in diesem Teil ein Zweispielermodus angeboten, auf den man jederzeit zugreifen kann, auch kann spieler 2, wann immer er mag, wieder aus dem Spiel aussteigen. Quasi wie schon im Vorgänger.
Das Inventar-System wurde auch verbessert, da nun alle Figuren nicht mehr über ihr eigenes Inventar, sondern ein Gruppeninventar verfügen. soltle man dann auch noch seinen Begleiter wechseln, gibt der Auszutauschende automatisch seine Ausrüstung weiter. Sehr bequem, im Gegensatz zum Vorgänger.
Was geblieben ist, ist, neben dem Multiplayermodus, der wunderschön schaurige Soundtrack, wie man ihn schon im Vorgänger genießen konnten. Wieder einmal kann man einen Kinderchor schaurige (im positiven Sinne!) Symphonien singen hören und auch die musikalischen Musikstücke lassen sich hören. Ein ganz klarer Pluspunkt. Außerdem kann man den kompletten Soundtrack von Anfang an im Bonusmenü anhören. Aber Achtung, einige Liedtitel sind Spoilerhaltig!
Die Story ist Kapitellastig und sehr linear, anders ausgedrückt steht einem wie im Vorgänger nicht mehr ein komplettes Schulgebäude zur freien Erforschung bereit. Stattdessen kann man verschiedene Ortschaften (einmalig) erforschen und man besichtigt immer neue Orte, vom monsterüberrannten Clubhaus, das universitätsgelände und ein Krankenhaus (welches NICHT an die Krankenhäuser Silent Hills herankommt).
Abwechslung gibt es jede Menge.

Die Steuerung ist, für eine Portierung, sehr gut gelungen, was wohl der Grund ist, wieso das Erscheinen der Wii-Version so lange gedauert hat.
Gespielt wird mit dem Nunchuk, das an die Remote angeschlossen wird.
Angreifen kann man, indem der Angriffsknopf gedrückt gehalten wird, Nahkampfwaffen werden dann per schütteln der Remote aisgeführt, was so einfach ist, wie in Twilight Princess.
Pistolen werden über die Pointer-Funktion genutzt, sind aber umständlich. Man visiert einen Feind mittels Pointer an und schießt mit dem B-Knopf. Durch drücken des A-Knopfes bleibt der Gegner sogar anvisiert, dies ist jedoch sehr umständlich, bei mehreren Gegnern.
Andere Aktionen, wie Springen durch Corey oder Drehen von Rädern wird auch mittels Remote (und Nunchuk) genutzt, was besser als das Button-Smashing der PS2-Version ist.
Unterm Schnitt also eine gute Steuerung.

Nebenher gibt es auch die erwähnte Bonusgallerie (die laut meinen Infos nicht in der PS2-Version vorhanden ist). Dort werden Videosequenzen und Artwork mit fortschreitendem Spielfortschritt und öffnen von speziellen Truhen, deren Öffnung optional aber ratsam sind, freigeschaltet.

Aber die Negativpunkte
Heilmittel und Munition sind eine Rarität und Monster sind sehr stark, ebenso gibt es keinen wählbaren Schwierigkeitsgrad.
Besonderes Ärgernis an Gegenständen, spezielle Gegenstände tauchen nur dann im Spiel auf, wenn ein spezielle Grenze im Inventar unterschritten ist.
Neue Erste Hilfe-Koffer tauchen nur auf, wenn man zwei Koffer besitzt, dies gilt jedoch nicht für alle.
Weiterhin sind Monster sehr flink, können aber leicht zu boden geworfen werden und macht Angriffe mittels Schusswaffen schwer.
Die KI-Gehilfen nutzen immer die beste Waffe, die sie in ihrem Inventar haben, das heißt Schusswaffen und somit meist unnötige Verschwendung von Munition!
Außerdem gibt es fliegende Gegner. Diese kann man durch Nahkampf nur schwer verletzen und sind absolut nervig.
Durch die Pointerfunktion wird die Kamera gedreht. Haltet also nie die Remote zur Sensorbar, die automatische Kamera ist besser, aber im Optionsmenü kann man einstellen, wie stark die Kamera auf den Pointer reagieren soll.
Außerdem gibt es keine deutschen Synchronsprecher, wie im Vorgänger. Schade, die deutsche Tonspur war relativ gut.

Mein Fazit:
Das bis dato beste Horrorspiel auf der Wii, da konkurrent "Resident Evil 4" im Gegensatz zu seinen Vorgängern kein Horrortitel ist (oder zumindest nicht über das verfügt, was meiner Meinung nach ein Horrorspiel braucht).
Obscure 2 verfügt zwar über keine Schockeffekte (außer dem spielbaren Intro), hat aber eine sehr beklemmende Atmosphäre und hübsche Story.
Der Kauf lohnt sich und macht besonders zu zweit Spaß.
Singleplayer ist auch gut, aber etwas härter.


Seite: 1 | 2 | 3 | 4 | 5 | 6 | 7 | 8 | 9 | 10 | 11-17