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Autismus und Impfen: Zusammenhänge, Fakten und Beweise (Mittelbuchreihe)
Autismus und Impfen: Zusammenhänge, Fakten und Beweise (Mittelbuchreihe)
von Wolfram Klingele
  Taschenbuch
Preis: EUR 12,90

13 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Eine Analyse der Autismus-Epidemie, die unter die Haut geht, 15. Juli 2016
Als der langjährige Präsident der World Autism Organisation, Paul Shattock, gefragt wurde, warum es zum Zusammenhang von Autismus und Impfungen keine kritischen Studienansätze gäbe, lautete seine Antwort: "weil die Leute Angst haben, was sie finden könnten." Wohlgemerkt, dies sagte ein ausgewiesener Experte, der vierzig Jahre in der Autismusforschung tätig war, unter anderem als Direktor der Autism Research Unit der University of Sunderland.

Angst vor dem, was wir finden könnten .... Angst vor der Entdeckung, dass Ärzte in bester Absicht Kindern massiv geschadet haben könnten – und dies weiterhin tun. Vor einem solchen Hintergrund wird begreiflich, dass es gerade investigative Quereinsteiger sind, die jene alarmierenden Daten einer breiten Öffentlichkeit zugänglich machen, die auf einen deutlichen Zusammenhang zwischen der Autismus-Epidemie und den ständig steigenden Impfdosen für Säuglinge und Kleinkinder hinweisen, während die vermeintlichen Experten nicht einmal vor Wissenschaftsbetrug zurückschrecken, um genau diesen Zusammenhang zu verschleiern – wie es Mitarbeiter der Seuchenbehörde CDC nachweislich getan haben.

Die kriminellen Vorgänge in der CDC und unzählige weitere aussagekräftige Fakten legt Wolfram Klingele in einem minutiös recherchierten Kompendium dar, das die Qualität eines Grundlangenwerkes hat und für interessierte Laien gut lesbar ist, vor allem aber auch Fachleuten und Kennern der Impfproblematik mit seinem reichen Wissensfundus noch eine Fülle neuer Informationen bietet. Es beinhaltet eine umfassende Analyse des Zusammenhangs zwischen Impfungen und der Autismus-Epidemie, die sich weltweit massiv ausbreitet (in den USA kommt mittlerweile eine Autismus-Erkrankung auf etwa 30 Personen) – und lässt mit knapp 400 Quellennachweisen die Fakten für sich sprechen.
Dabei ist die Datenlage über den Zusammenhang zwischen Autismus und Impfungen keineswegs so dünn, wie der Umstand suggeriert, dass nur vereinzelt etwas hierüber in die Öffentlichkeit gelangt: in den 1940er Jahren wurden die Symptome des Autismus’ erstmals in der medizinischen Fachliteratur beschrieben, einige Jahre, nachdem in den USA die Keuchhusten-Impfungen auf breiterer Ebene verabreicht worden waren. Blieb die Erkrankung zunächst auf die reichere Bevölkerung der USA beschränkt, trat sie seit den 1970er Jahren – als Impfprogramme auch ärmeren Bevölkerungsschichten zugänglich gemacht wurden – in allen Bevölkerungsschichten auf. Der Beipackzettel des Diphterie-Tetanus-Pertussis-Impfstoffes Tripedia von 2005 führt „Autismus“ explizit als mögliche Impf-Nebenwirkung auf; und ein streng vertrauliches Dokument des Pharma-Konzerns GlaxoSmithKline listet fünf bekannte Fälle von Autismus auf, die in einer Zulassungsstudie durch Impfungen verursacht wurden. In den letzten Jahren wurden in den USA Autismus-Fälle durch Impfungen mit Millionenbeträgen entschädigt. Es lohnt, Klingeles zunehmend erdrückende Indizien-Sammlung, die hier nur angedeutet werden kann, Schritt für Schritt nachzuverfolgen.

Auch der vermutete Mechanismus der Schädigung wird von Klingele mit analytischer Präzision und Fokus auf dem hochtoxischen Nervengift Thiomersal (Quecksilber) erläutert. Bereits im Jahr 2000 listete ein von Klingele recherchierter medizinischer Fachartikel eindrucksvoll auf, dass die Symptome einer Quecksilber-Vergiftung im Kindesalter mit denen des Autismus nahezu deckungsgleich sind. Noch immer ist dieses starke Neurotoxin – das giftigste nicht-radioaktive Element auf unserem Planeten - in Impfstoffen für Säuglinge und Kleinkinder enthalten – ein Faktum, das selbst Kennern der Impfproblematik nicht durchgängig bekannt sein dürfte. In den USA enthalten die Mehrheit der Grippeimpfstoffe weiterhin Thiomersal, und für Babys und Kleinkinder wird die Grippeimpfung ganze sechsmal empfohlen. Der Umstand, dass Testosteron die Giftigkeit von Thiomersal noch erhöht, während Östrogen einen schützenden Effekt zu haben scheint, kann gleichzeitig das auffällige Geschlechterverhältnis von 4:1 (Jungen:Mädchen) erklären.

Neben Quecksilber beleuchtet Klingele weitere in Impfstoffen enthaltene Gifte, insbesondere auch das ebenfalls neurotoxische Aluminium, das mit Quecksilber in eine fatale Wechselwirkung zu gehen scheint. Er erörtert alternative Erklärungen für den Autismus-Anstieg, etwa genetische oder diagnostische, widerlegt sie mit schlüssigen Argumenten und beleuchtet das nahezu völlige Ausbleiben von Autismus-Erkrankungen bei nicht geimpften Volksgruppen wie den Amischen.

Insgesamt ergibt sich ein ebenso überzeugendes wie erschreckendes Bild, das über unterschiedliche Zugänge immer wieder zwingend auf die Problematik der Neurotoxine in Impfstoffen und ihre ursächliche Beteiligung an der Autismus-Erkrankung hinweist.

Wir müssen aufhören, bittere Wahrheiten zu verdrängen oder die Überbringer dieser Wahrheiten durch unsachliche Diffamierungen mundtot zu machen – und wir müssen uns im Kantischen Sinne auf unsere Vernunft zurückbesinnen. Wolfram Klingeles Buch stellt ein ebenso aufklärerisches wie aufrüttelndes Kompendium dar, das formal wie inhaltlich allen Anforderungen an Wissenschaftlichkeit uneingeschränkt Rechnung trägt. Wagen wir es, uns vorurteilsfrei damit auseinanderzusetzen und die Schritte in Angriff zu nehmen, die für die Gesundheit unserer Kinder dringend geboten sind!
Kommentar Kommentare (6) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: May 10, 2017 12:34 AM MEST


Die Hygienefalle: Schluss mit dem Krieg gegen Viren und Bakterien
Die Hygienefalle: Schluss mit dem Krieg gegen Viren und Bakterien
von Bert Ehgartner
  Taschenbuch
Preis: EUR 19,90

8 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein bitter nötiger Gesundheits-Kompass für das 21. Jahrhundert, 4. Februar 2016
Wer weiß schon, dass wir in unserem eigenen Körper in der Minderzahl sind, dass Bauernkinder nur die Hälfte des Allergierisikos der sonstigen Bevölkerung tragen, dass Darmparasiten das Immunsystem beruhigen und vor Allergien und Diabetes I schützen, dass Helikobakter Pylori, jener Magenkeim, der von der Schulmedizin gleich mit drei Sorten Antibiotika ausgerottet wird, vor Refluxerkrankungen und Speiseröhrenkrebs schützt?
In seinem neuen Buch stellt der investigative Medizinjournalist Bert Ehgartner wiederum eine Fülle an verblüffenden Fakten zu brennend aktuellen Gesundheitsthemen ebenso fundiert wie gut verständlich dar. Die Mikrobenzellen und ihre Gene, die wir auf und in uns tragen, übersteigen die Zahl unserer eigenen Körperzellen und Gene um ein Vielfaches und spielen jede Sekunde in der wundervollen Lebens-Symphonie unseres Organismus' mit. Wir sind, wie Ehgartner schreibt, "ein Superorganismus mit Myriaden Synergien".
Es ist höchste Zeit, diese Erkenntnis in unser Wissen von Biologie und Heilkunde zu integrieren und die Paradigmen einer Medizin, die vor 150 Jahren den Mikroben den Kampf angesagt hat und die Balance unseres Mikrobioms mit immer massiveren medikamentösen Eingriffen zerstört, zu hinterfragen und zu korrigieren. Ehgartners Buch liefert hierfür ein umfassendes, faktenreiches Kompendium, das die Dringlichkeit, mit der wir umdenken müssen, ebenso klar herausstellt wie die Richtung, in die eine Medizin und Gesundheitsvorsorge für das 21. Jahrhundert gehen muss.

Unsere Entwicklung beruht wie die Entwicklung aller höheren Arten auf der Integration zahlloser Mikroorganismen: unsere Zellkraftwerke, die Mitochondrien, sind "Fremdarbeiter", Mikroben, die einst in unsere Zellen einwanderten und sie seitdem zuverlässig mit Sauerstoff versorgen, das Bakteriom in unserem Darm sorgt für unsere Ernährung und sogar für gute Stimmung, andere Mikroorganismen helfen bei der Eichung und Regulierung unseres Immunsystems. Das vielfach und eindrucksvoll belegte Fazit Ehgartners lautet: "wenn es unseren Bakterien gut geht, geht es auch uns gut".
In diametralem Gegensatz dazu stand die Annahme Louis Pasteurs' und Robert Kochs, dass in einem gesunden Körper keine Bakterien nachgewiesen werden können. Ehgartners Exkurs in die jüngere Medizingeschichte ist brennend aktuell, denn es fragt sich, warum die Schulmedizin aus den Irrtümern der Mikrobenjäger aus der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts bislang keine Konsequenzen gezogen hat: längst wissen wir, dass ein steriler menschlicher Organismus, der Koch noch als Ideal der Gesundheit galt, nicht lebensfähig wäre, dennoch sind viele medizinische Maßnahmen, die tief in den Organismus eingreifen, wie der flächendeckende Einsatz von Impfungen oder Antibiotika, weiterhin diesen obsoleten Paradigmen verpflichtet. Dass der Münchner Arzt von Pettenkofer und sein Assistent zwei Cholera-Kulturen vor Publikum austranken ohne nennenswert zu erkranken, dass Pettenkofer allein durch die Einführung einer zentralen Wasser- und Abfallversorgung die Stadt München von ihrem letzten Cholera-Ausbruch befreite, ganz ohne Quarantäne und Desinfektionsmaßnahmen - all diese Fakten sind bis heute in der Medizin kaum diskutiert, geschweige denn in eine umfassende Theorie der Krankheitsentstehung und -behandlung integriert worden.

Während der ganzheitliche Ansatz von Pettenkofers und anderer Ärzte, die Krankheit als Dysbalance des gesamten Organismus' ansahen, in der Schulmedizin verdrängt wurde (und bestenfalls bei naturheilkundlichen Ärzten oder Umweltmedizinern ein Nischendasein fristet), trat der medizinische Krieg gegen die Mikroben, flankiert von der aufstrebenden chemischen Industrie, seinen Siegeszug um die Welt an. Die unheilvolle Verquickung von Medizin und chemischer Industrie, die Ehgartner nachzeichnet, muss angeschaut und endlich auf ihre Angemessenheit hin überprüft werden. Die pharmazeutische Industrie macht weltweit Milliardenumsätze und ist seit 1998 zur mit Abstand größten Sponsorin der beiden großen politischen Parteien der USA aufgestiegen. Von dort übt sie massiven Einfluss auf die medizinische Forschung und Gesundheitspolitik nicht nur der westlichen Welt aus.

Neben den für eine freie medizinische Wissenschaft und Forschung verheerenden Verflechtungen mit der Pharmaindustrie beleuchtet Ehgartner auch die dunklen Seiten der Medizingeschichte, die nichts an Aktualität eingebüßt haben. Etwa jene des Gynäkologen Ignaz Semmelweis, dessen lebensrettende Erkenntnisse seine Standeskollegen vehement zurückwiesen - und so noch weitere 50 Jahre den Tod aus der Pathologie auf die Wöchnerinnenstationen trugen.
Bis heute wird die reflexhafte Abwehr neuer wissenschaftlicher Erkenntnisse als "Semmelweis-Reflex" bezeichnet, und bis heute ist die Schulmedizin keineswegs frei von solch unwissenschaftlichem Verhalten, was Ehgartner u.a. anhand der Autismus-Kontroverse zeigt - der Diskussion um die Frage, ob Impfungen ursächlich an der Entstehung von Autismus beteiligt sein könnten -, ein Kapitel, das sich wie ein Krimi liest und das ich besonders allen Eltern von Kleinkindern ans Herz legen möchte. Zur Frage, warum es zum Thema Impfungen keine kritischen Studien gibt, zitiert Ehgartner den langjährigen Präsidenten der World Autism Organisation mit den Worten: "weil die Leute Angst haben, was sie finden könnten."

Wir dürfen der Angst vor dem, was wir finden könnten, nicht das Feld überlassen. Die Zahl der Autismus-Erkrankungen und vieler anderer Entwicklungsstörungen steigt massiv an, ebenso wie die Zahl der Autoimmunerkrankungen, für die ebenfalls der Verdacht besteht, dass sie durch die grobe diffuse Alarmierung des Immunsystems, die jede Impfung bedeutet, getriggert werden. Wir müssen uns der Angst stellen, der Angst vor der schmerzhaften Erkenntnis von falschen Entwicklungen im Medizinbetrieb, der Angst, vielleicht selbst - als Patienten, Eltern, Ärzte - Fehlentscheidungen im besten Glauben getroffen zu haben, und ebenso der Angst vor unseren mikrobiellen Symbionten, die uns viel häufiger nützen und viel seltener schaden, als uns Pharmaindustrie und Wissenschaft Glauben machen wollen. Angst ist kein guter Ratgeber. Es gibt weitaus bessere: unseren gesunden Menschenverstand, mit dem wir behauptetes von begründetem Wissen unterscheiden können, unsere Wahrnehmung, die uns Auskunft über erwünschte und unerwünschte Wirkungen von Medikamenten gibt, und nicht zuletzt eine wachsende Anzahl an wertvollen kritischen Informationen, wie sie Ehgartner hier präsentiert.
Neben Impfungen und antibiotischen Medikamenten unterzieht Ehgartner auch das HI-Virus und die Krebstherapie seinen unbestechlichen Recherchen - und zeigt das oft erschütternd brüchige Fundament von Theorien und Behandlungen auf, die im Wissenschaftsbetrieb geradezu als sakrosankt gelten - einem Wissenschaftsbetrieb, den der renommierte Wiener Philosoph Konrad Paul Liessmann an anderer Stelle als "Projekt der Gegenaufklärung" bezeichnet.

Wir müssen uns auf das Kantische "sapere aude" rückbesinnen, wir müssen unsere Vernunft befragen und scheinbar gesichertes Wissen mit dem Mut zur Wahrheit überprüfen - und die Verantwortung für unsere Gesundheit und die unserer Kinder wieder in unsere Hände nehmen - von der natürlichen Geburt, die den Säugling mit dem guten Mikrobiom der Mutter versorgt bis zu einem Umgang mit Krankheiten, der unserem mächtigen Schutzengel Immunsystem zuarbeitet, anstatt ihn mit chemischen Großangriffen außer Kraft zu setzen. Ehgartners Buch ist ein großes, mutiges Werk im besten aufklärerischen Sinn.


Gesund ohne Aluminium: Alu-Fallen erkennen - Schwere Krankheiten vermeiden
Gesund ohne Aluminium: Alu-Fallen erkennen - Schwere Krankheiten vermeiden
von Bert Ehgartner
  Taschenbuch
Preis: EUR 19,90

31 von 34 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Dringend nötige Aufklärung für eine Gesellschaft, in der Krankheiten mit unbekannten Ursachen zunehmen, 22. Juni 2014
Aluminium ist uns alltäglich geworden, wir verwenden wie selbstverständlich Alufolie und Kaffeekapseln, Getränkedosen, Deos und Sonnencremes und zahlreiche andere Produkte des täglichen Bedarfs, in denen wir Aluminium oft gar nicht erwarten würden. Aber das Leichtmetall, das erst seit 120 Jahren mit enormem Energieaufwand aus seiner festen, inaktiven Silikat-Verbindung geholt wird, birgt, wie Ehgartner schlüssig und fundiert aufzeigt, in seiner biologisch aktiven Form als Zell- und Nervengift für Menschen, Tiere und Umwelt ein hohes Gefährdungspotential, das aufgrund mächtiger Lobbyarbeit noch viel zu wenig erkannt und erforscht ist. Mit Aluminium in Verbindung gebracht werden u.a. Autoimmunerkrankungen von Allergien bis zu multipler Sklerose, Alzheimer, Brustkrebs und chronische Müdigkeit.

Zwei Jahre, nachdem Bert Ehgartner mit seinem Buch „Dirty Little Secret“ und dem u. a. bei ARTE ausgestrahlten Film „Die Akte Aluminium“ erstmals eine breite Öffentlichkeit auf die Problematik von Aluminium aufmerksam machte, folgt nun ein umfassendes, detailliertes Kompendium zum Thema Aluminium in allen Lebensbereichen, das wirklich keine Frage offenlässt. Alle alltagsrelevanten Einsatzbereiche von Aluminium – vom Trinkwasser über Lebensmittel und Verpackungen, von Deo über Kosmetik, Medikamente, Impfungen und Laser-Drucker – werden klar und sachorientiert abgehandelt. Ehgartner verzichtet auf jegliche „Panikmache“, aber auch auf fahrlässige Verharmlosung, wie sie vielfach von den Aluminium verarbeitenden Konzernen betrieben wird; vielmehr stellt er dem Leser umfassend und gut lesbar alle bislang verfügbaren Daten zu den Auswirkungen von Aluminium in den genannten Bereichen zur Verfügung und bietet ihm so die Möglichkeit, sich fundiert selbst ein Bild zu machen – dass dieses Bild durchaus erschreckend ausfällt, liegt in der Sache selbst, nicht in „Panikmache“ begründet.
Besonders wertvoll erweisen sich Ehgartners Exkurse zur Wirkungsweise des Immunsystems und der verschiedenen Impfungen. Bei diesem besonders sensiblen Thema, bei dem gerade Eltern keine Fehler für die möglichst beste Gesundheitsprophylaxe ihrer Kinder machen wollen, erhalten sie eine umfangreiche Faktensammlung zu Nutzen und Risiken von Impfstoffen – die sich durchaus von den Empfehlungen von Pharma-Industrie und Impfkommissionen, deren zahlreiche Verflechtungen Ehgartner ebenfalls darstellt, unterscheidet.

Ergänzt wird das Werk durch zahlreiche praktische Tips, wie das Gefährdungspotential durch Aluminium vermieden oder vermindert werden kann. Dazu gehören detaillierte Listen mit E-Nummern und Kosmetik-Zusätzen, für die das jeweilige Risiko differenziert eingestuft wird, Rezepte für aluminiumfreie Deos zum Selbermachen, und der Ansatz, wie Aluminium (zumindest anteilig) ausgeleitet werden kann, verblüfft durch seine leichte Anwendbarkeit.

Es bleibt zu wünschen, dass dieses Buch eine breite Leserschaft erreicht: Eltern, Ärzte, Heilpraktiker und alle anderen, die Verantwortung für ihre eigene Gesundheit und die Gesundheit derer, die ihnen anvertraut sind, übernehmen möchten.


Lob der Krankheit: Warum es gesund ist, ab und zu krank zu sein
Lob der Krankheit: Warum es gesund ist, ab und zu krank zu sein
von Bert Ehgartner
  Taschenbuch

5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Pflichtlektüre für alle, die gesund bleiben wollen!, 27. August 2013
Bert Ehgartner versteht es, sachlich überaus fundiert, logisch nachvollziehbar und auch für Laien gut verständlich die Wirkungsweise unseres Immunsystems darzustellen. Wir werden nicht mit einem gut funktionierenden Immunsystem geboren, vielmehr bildet sich das Immunsystem erst in den ersten Lebensjahren heraus und benötigt dabei die aktive Auseinandersetzung mit Krankheitserregern: durch erfolgreich durchgemachte Krankheiten werden jene Informationen ins Immunsystem eingraviert, die für ein langes, gesundes Leben notwendig sind. Enthält man dem Immunsystem diesen Austausch mit Erregern durch übertriebene Hygiene, Impfungen und Antibiotika konsequent vor, so besteht das Risiko, dass das Immunsystem wegen der fehlenden Eichung chaotisch arbeitet, auf schwere Krankheitserreger oder entartende Zellen unzureichend und auf harmlose Stoffe überreagiert und so u.a. Autoimmunerkrankungen und Krebs entstehen.
Eine solche Betrachtung stellt zwingend auch die Selbstverständlichkeit, mit der in unserer Gesellschaft Impfungen durchgeführt werden, in Frage: eine Impfung ist nicht, wie uns die Pharma-Lobby (die damit Milliarden umsetzt) Glauben machen will, nur "ein kleiner Pieks", eine Impfung, insbesondere eine mit Wirkverstärkern, ist ein schwerwiegender Eingriff in die Funktionsweise des Organismus', für den man seine Zustimmung erst nach sorgfältiger Aufklärung und Nutzen-Risiko-Abwägung geben sollte. Hier ein solides Fundament für eine aufgeklärte Entscheidung geliefert zu haben, ist ein Verdienst diese Buches.

Eine ebenso verblüffende wie schlüssige Apologie der Krankheit, die man nur jedem Arzt und jeder Heilpraktikerin wie auch jedem Laien, der gesund bleiben will (wer will das nicht!) ans Herz legen kann! Die Leserin und der Leser werden auf eine spannende Reise durch das intelligente Wunderwerk unseres Immunsystems mitgenommen und haben nach der Lektüre einen grundlegend neuen, fundierteren Blick auf das, was uns krank macht und was uns gesund erhält.
Kommentar Kommentare (9) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Mar 11, 2015 1:55 PM CET


Gabel statt Skalpell - Gesünder leben ohne Fleisch - Bio
Gabel statt Skalpell - Gesünder leben ohne Fleisch - Bio
DVD ~ Lee Fulkerson
Preis: EUR 14,49

7 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Eine hervorragende Dokumentation, die jede/r gesehen haben sollte!, 24. Mai 2013
Wir sind den modernen "Wohlstands-Krankheiten" wie Krebs, Herzinfarkt, Diabetes, aber auch MS, Parkinson, Rheuma und zahlreichen anderen Krankheiten nicht ohnmächtig ausgeliefert, Krankheit ist nicht (allein) Schicksal! Jede und jeder kann Entscheidendes dafür tun, dass sie/ er ein langes, gesundes Leben führt und bis ins hohe Alter vital und körperlich wie geistig voll leistungsfähig bleibt wie die beiden Wissenschaftler Dr. T. Colin Campbell und Dr. Caldwell B. Esselstyn, deren Wissens-Essenz in diesem Film gut verständlich und unterhaltsam dokumentiert wird.
Das Beste an dieser guten Nachricht ist: man muß nichts besonderes tun, keine teuren Produkte kaufen, keine komplizierten Diät-Pläne einhalten - man muß vor allem etwas weglassen: tierische Produkte, für die der menschliche Organismus nicht geschaffen ist. Der Mensch ist eben nicht, wie uns die Fleisch-, Eier- und Milchkonzerne mit ihren übermächtigen Lobby-Verbänden Glauben machen wollen, ein Allesfresser, der Mensch ist wie seine nächsten Verwandten im Tierreich, ein Pflanzen- und Früchte-Esser. Wenn er sich daran erinnert und sich ganz überwiegend vegan ernährt, wie die meisten Menschheits-Generationen vor uns und wie immer noch viele Völker heutzutage, bei denen unsere Wohlstands-Krankheiten unbekannt sind, reduziert er statistisch hochsignifikant sein Risiko, an vielen schweren Krankheiten zu leiden. Und noch mehr: durch eine vegane Ernährung können bereits bestehende schwere Erkrankungen deutlich gemildert, ja sogar geheilt werden! Das systematisch nachgewiesen zu haben, ist das große Verdienst von Campbell und Esselstyn. Ein großartige Leistung und eine wichtige Klarstellung, wo der Markt voll ist mit irreführenden, gefährlichen tiereiweiß-lastigen Diäten!

Als begeisterte Leserin der China-Study erlebe ich die heilsame und vitalisierende Wirkung einer weitgehend pflanzlichen Ernährung an mir selbst jeden Tag neu und ich bin froh, Freunden und Verwandten nun mit "Gabel statt Skalpell" eine kurze, wesentliche Zusammenfassung der wichtigsten Ergebnisse der China-Study schenken zu können - nicht jeder hat schließlich die Energie, dieses umfangreiche, hervorragend geschriebene und wissenschaftlich überaus fundierte Werk durchzuarbeiten.
Kommentar Kommentar (1) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Jun 18, 2013 11:56 AM MEST


Wolfsburg
Wolfsburg
DVD ~ Benno Fürmann
Preis: EUR 10,30

7 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Eine überzeugende moderne Variante der antiken Tragödie, 2. November 2012
Rezension bezieht sich auf: Wolfsburg (DVD)
Ein kleiner Moment der Unaufmerksamkeit am Steuer hat furchtbare Folgen: der Autohändler Phillip überfährt einen Jungen, begeht Fahrerflucht und verliebt sich in die alleinerziehende Mutter seines Opfers. Wie in einer griechischen Tragödie spitzen sich die düsteren Handlungsstränge unausweichlich bis zur Katastrophe zu, und die wenigen lichten Momente, in denen die Möglichkeit von Glück aufscheint, verstärken die Tragik der Handelnden nur. Die Hauptdarsteller sind hervorragend besetzt mit dem zurückgenommen intensiv spielenden Benno Führmann und der ebenbürtigen Nina Hoss.

Wolfsburg ist kein Film für gemütliche Sofa-Fernsehabende, wenn man nur entspannen möchte. Wolfsburg ist ein Film, der bittere und oft verdrängte Grundthemen unserer Existenz thematisiert: Schuld, Schmerz, Verantwortung und Verlust - und - trotz allem - die ewige Suche nach ein wenig Glück. Wer sich nicht scheut, sich auf solch "schwere Kost" einzulassen, wird mit einem intensiven, lange nachwirkenden Film-Erlebnis belohnt.
Kommentar Kommentar (1) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Dec 14, 2014 6:40 PM CET


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