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Rezensionen verfasst von
Ka 📚 Happy End BĂŒcher
(TOP 1000 REZENSENT)   

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Mondschatten (Ein Mondschatten-Roman 1)
Mondschatten (Ein Mondschatten-Roman 1)
Preis: EUR 8,99

5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Mondschatten — Moonshadow 1, 10. August 2017
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Sophie Ross eine Hexenberaterin beim LAPD, meint ihren Ohren nicht zu trauen, als ihr eröffnet wird, dass sie - sofern sie die magisch verschlossene Tür eines Jahrhunderte alten, englischen Adelssitz öffnen kann - den Adelssitz samt den dazugehörenden Ländereien erben wird. Um mehr Licht ins Ungewisse ihrer Herkunft zu bringen, nimmt Sophie das Angebot an und macht sich auf die Reise nach England, nur um sich unversehens einem mächtig wütenden Dunklen Fae, Nikolas Sevigny gegenüber zu sehen.

Seitdem die Dunklen Fae die Schlacht mit den Hellen Fae verloren haben, fristen Nikolas und seine Mitstreiter ein Leben auf der Erde, abgeschnitten von ihrer Heimat. Immer im Kampf mit den Hellen, die es darauf angelegt haben, auch noch den letzten Ritter zu eliminieren. Dies schein ihnen bald zu gelingen, denn die Hellen Fae sind den Dunklen immer einen Schritt voraus. Als er auf Sophie Ross stößt, eröffnen sich ihm plötzlich Möglichkeiten - Dank Sophies magischer Fähigkeiten - einen Übergang in seine Welt, Lyonesse zu schaffen - um zurück an den Dunklen Hof zu kommen.

„Mondschatten“ von Thea Harrison ist ein aufregende, paranormale Geschichte, in der sich magische Momente, romantische und erotische Szenen sowie spannenden Aktionen zu einem stimmigen magischen Ganzen verweben. Sophie Ross ist eine sympathische, charakterstarke Frau, die sich nicht unterkriegen lässt. Sie hilft, wo immer ihre Hilfe gebraucht wird, was sich vor allem bei Sophies Begegnung mit dem „Puck“ deutlich zeigt. Die Szenen mit ihm sind sehr liebevoll beschrieben. Zwischen Sophie und Nikolas knistert es gehörig, doch beide machen von vorne herein klar, dass es keine gemeinsame Zukunft für sie geben kann. Wenn da nur nicht die Gefühle dazwischen funken würden! Es gibt zwischen ihnen solch gefühlsintensive Szenen, die mich dahinschmelzen haben lassen! Spritzig hat die Autorin die verbalen Attacken, die sich Sophie und Nikolas liefern dargestellt! Es fliegen sozusagen die Fetzen und es sprühen nur so die Funken, wenn die Hexe und der Ritter loslegen.

Sehr interessant ist auch der Charakter von Morgan le Fae, einem der Untergebenen der Königin der Hellen Fae Isabeau. Ich denke, von ihm kann man im folgenden Band noch einiges an Überraschungen erleben, jedenfalls hat es Thea Harrison verstanden, die Neugierde auf diesen Charakter ordentlich in mir zu schüren. Zudem wird man im Laufe des Geschehens auf Spuren angesetzt, die sich als falsch erweisen, nur um plötzlich eine Wendung präsentiert zu bekommen, mit der man so nicht gerechnet hat. Toll! „Mondschatten“ ist ein in sich stimmiges, schönes Buch und ich freue mich sehr auf die Übersetzung des zweiten Teils „Spellbinder“, in der Morgan le Fae seine eigenen Geschichte bekommt. Lesenswerte 5 Punkte.

Kurz gefasst: „Mondschatten“ ist ein toller Auftakt der gleichnamigen Trilogie, aus der Feder von Thea Harrison. Die Geschichte hat alles, was es braucht, um das Leserherz zu erfreuen.


Lady Eve, die SĂŒnde der VĂ€ter
Lady Eve, die SĂŒnde der VĂ€ter
Preis: EUR 2,99

3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Lady Eve, die Sünde der Väter, 9. August 2017
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Wenn Evelyn könnte, würde sie ihre Eltern sofort gegen andere austauschen. Blickt sie auf die letzten 19 Jahre ihres Lebens zurück, findet sie dort weder Liebe, noch Fürsorge oder gar Verständnis. Alles was Evelyn von ihnen und ihrer jüngeren Schwester entgegen geschleudert wird ist Ablehnung, sogar Gewalt und nun - bei ihrem Debüt - auch noch eiskalte Berechnung. Evelyn soll lukrativ verheiratet (verschachert wäre an dieser Stelle eine weit treffendere Bezeichnung) werden, um die Spielschulden des Vaters ausgleichen zu können. Derweilen schlägt ihr Herz nur für einen, nämlich für Steven Jorden, den jüngeren Bruder des Duke of Stoneford.

Steven Jorden will alles, nur nicht heiraten. Warum sich beschränken, wenn es soviel Auswahl gibt? Dafür lässt er sich viel lieber auf Liebschaften mit Witwen, wie zum Beispiel Lady Sybill Alberton ein. Mit ihr geht er auch zu einem höchst amourösen Maskenball, der berühmt berüchtigt für seine Freizügigkeit und die Befriedigung diverser sexueller Interessen ist. Doch wer ist die als Göttin Helena verkleidete junge Frau, deren grüne Augen ihn sofort in den Bann ziehen? Was er zu diesem Zeitpunkt noch nicht weiß ist, dass diese junge Frau für immer sein Leben verändern wird.

„Eve, die Sünde der Väter“ ist eines nicht: leichte Kost. Dazu ist im Leben von Evelyn, kurz Eve genannt, zu Schreckliches, zu Zerstörerisches geschehen. Es ist ein Historical, der einen einerseits bedrückt - obwohl die Autorin Ria Wolf darauf verzichtet hat genauer zu erläutern, was mit Eve geschah, hier reicht die eigenen Phantasie gänzlich aus - andererseits fühlt man sich sehr wohl, weil der Charakter der Hauptprotagonistin einfach nur eines ist: ungemein sympathisch und herzlich. Ich denke, das ist auch der Grund, warum es in ihrer Vergangenheit niemand geschafft hat, sie gänzlich zu brechen. Lady Eve Warrington ist eine starke, eine kluge Frau. Auf mich wirkt sie wie ein Phönix aus der Asche, auch wenn sie an den Folgen dessen, was ihr von ihrem „Vater“ und ihrem verhaßten Ehemann angetan wurde, noch immer leidet.

Sehr schön fand ich, dass Ria Wolf dem Heldenpaar Eve und Steven die Möglichkeit gegeben hat, unabhängig voneinander zu reifen, die Charaktere zu festigen. Was noch ungemein gut bei mir angekommen ist, sind die Nebencharaktere, die Ria Wolf zum Leben erweckt hat. Maurice Dawson, Eves „Diener“ ist einfach nur wunderbar! Er gibt ihr die Kraft und die Sicherheit, um mit ihrer Vergangenheit umzugehen. Nicht nur einmal, habe ich mich über Eves Sohn Jeremy amüsiert, der, wenn er seinen „Warrington“ rauskehrt einfach nur herzallerliebst ist. Stevens Großmutter dagegen, hat so eine spitze Zunge, dass es eine Freunde ist sie und Eve bei ihren „verbalen Schlachten“ zu beobachten. Nicht zu vergessen ist auch Marcus Cartland, ein guter Freund Eves. Überhaupt, sind die Protagonisten sehr schön dargestellt und den „Bösewichten“ nimmt man das, wie sie sind, immer ab. Eves Vater Barseley ist ein Charakter, bei dem ich gerne mal wieder meine fiktive Keule rausgeholt hätte, um ihn zu gehörig die Leviten zu lesen. Ganz zu schweigen von Eves egoistischen Mutter 


Es gibt auch einen Wehmutstropfen, da manchmal die Wortwahl oder gewisse Handlungen zu modern wirken. Als kleines Beispiel nenne ich an dieser Stelle eine Szene, die am „Wassertrog“ spielt. Leider kann ich nicht mehr dazu sagen, sonst würde ich gehörig spoilern. Die Aktion selbst ist sehr witzig, allerdings für 1861 wohl etwas zu gewagt, obwohl die Protagonisten durchaus - in ihrer Gesinnung - sehr fortschrittlich sind. Zudem gibt es auch den ein- oder anderen Tippfehler anzumerken, doch das hat im Gegensatz zu den modernen Redewendungen, Worten und Taten, meinen Lesefluss nicht unterbrochen. Dazu war die Geschichte viel zu intensiv geschrieben. Ja, man leidet mit Eve mit und empfindet ihr Handeln - vor allem in Hinblick auf Männer und den Ton - absolut nachvollziehbar. Im Laufe des Geschehens, spürt man den Wandel, den Eve und auch Stephen durchmachen. Ein weiterer Pluspunkt ist das, was sich rund um Maurice Dawson abspielt. Hier könnte ich mir eine Novelle, die ihm auf den Leib geschrieben ist, durchaus vorstellen. Was für ein toller Charakter. 4 lesenswerte Punkte, für diesen tiefgreifenden, Emotionen weckenden Historical.

Kurz gefasst: „Lady Eve, die Sünde der Väter“, besticht nicht nur durch klasse dargestellte Haupt- und Nebencharaktere, sondern auch durch die Geschichte an sich, die Ria Wolf erzählt. Unüblich für einen Historical - was ihn allerdings nur noch interessanter macht.


Der Kampfschwimmer: Band 1
Der Kampfschwimmer: Band 1
von Sydney Stafford
  Taschenbuch
Preis: EUR 13,99

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Der Kampfschwimmer - Sammelband 1, "Fünf Wochen" & "1001 Nacht", 9. August 2017
Rezension bezieht sich auf: Der Kampfschwimmer: Band 1 (Taschenbuch)
Fünf Wochen
Nach reiflichen Überlegungen, hat sich Sönke Liebig dazu entschlossen, eine Ausbildung zum Kampfschwimmer zu machen. Da es beim 5-wöchigen Auswahlverfahren sowohl physischer als auch psychischer Kraft bedarf, kommt es mehr als ungelegen, dass seine Lebensgefährtin Alina, nach drei Jahren plötzlich Schluss macht. Doch im Grunde ist Sönke erleichtert, denn dieser Schritt gibt ihm den Weg in eine andere, unentdeckte Richtung frei, die es zu erkunden gilt.

Sönke hat es mit seinen Stubenkameraden und Kampfschwimmer-Anwärtern Timo, Nano und Mustard sehr gut getroffen. Dank seines Vaters Theo und seines Bruders Malte weiß er genau, was in dem fünfwöchigen Auswahlverfahren auf ihn zukommen wird, welches die Männer vor der 3jährigen Ausbild absolvieren müssen. Womit er allerdings nicht gerechnet hat, ist das Verhalten von Ausbilder Hauptbootsmann Fromme, der ihn ständig schikaniert. Im Laufe der Geschichte kristallisiert sich heraus, was sich hinter Frommes Verhalten verbirgt, was wiederum zu spannenden Ereignissen führt! Zudem läuft im Hintergrund eine gewaltige Intrige und Hauptbootsmann Fromme steckt mitten drin.

1001 Nacht
Auf der Geburtstagsfeier von Sönkes Vater Theo lief alles noch ganz normal, abgesehen eines kleinen „Aussetzers“ von Sönkes Lebensgefährten. Doch von einem Moment zum anderen, scheint irgendetwas gewaltig krumm zu laufen! Derweilen hat sich Sönke so auf den langersehnten Urlaub gefreut! Nicht nur, dass Sönkes Liebster in den Mittelpunkt von Ermittlungen gerückt wird, auf einmal steht auch noch einer seiner Kameraden im Visier von Unbekannten, die diesem ordentlich auf den Pelz rücken. Gerade, als das Training mit einem Team der GSG9 so toll gelaufen war! Was dann folgt, ist eine Jagd gegen die Zeit und der schonungslose Kampf um die Wahrheit!

„1001 Nacht“, der zweite Teil von „Der Kampfschwimmer“-Reihe, ist eine dramatische Novelle. Sönke sieht sich dieses Mal mit Gefahren konfrontiert, die ihn und seine Kameraden das Leben kosten können. Sein Vertrauen zu seinem Geliebten wird gehörig auf den Prüfstand gestellt, denn alles spricht dafür, dass selbiger in ein schreckliches Verbrechen involviert ist. Während des Lesens hatte ich nicht nur einmal das Gefühle, als würde mir vor Spannung die Luft weg bleiben. Nur gut, dass Stafford auch in „1001 Nacht“ dem Leser durch humorvolle Passagen die Möglichkeit gibt, sich von der Dramatik wieder etwas zu erholen. Charaktere wie zum Beispiel Nano, Eva oder schlicht gesagt, der staffordsche Humor, schlagen immer wieder durch. Mir gefällt diese Kombination aus ernsten und humorvollen Momenten sehr.

Fazit:
Was ich stets an Sydney Staffords Geschichten schätze ist, dass man immer wieder merkt, welch großes Augenmerk auf die Recherche gelegt wird. So hat man als Leser an keiner Stelle das Gefühl, man bekäme halbgares Wissen vorgesetzt. Ebenso ist das Zusammenspiel zwischen Charakteren die einen ansprechen und solchen, an denen man sich reiben kann, ausgewogen. Hier sind die dargestellten Protagonisten Menschen wie „Du und Ich“ und keine unfehlbaren Halbgötter, was sie um so gewinnender macht. Durch die Bilder, die während des Lesens im Kopf entstehen, hat man das Gefühl, als würde man sich mitten unter der Rotte der Kampfschwimmer befinden und nicht einfach nur unbeteiligter Zuseher sein. Was einem in besonders gefährlichen Momenten durchaus auch mal auf den Magen schlagen kann! Doch nicht nur, dass Spannung, dramatische Szenen und der Humor nicht zu kurz kommen, auch die unterschiedlichsten Gefühle wie Liebe, Angst, Freundschaft, Verbundenheit spielen eine Rolle und weben die beiden Geschichten des 1. Sammelbandes rund um „Der Kampfschwimmer“ zu einem stimmigen Ganzen. Leseempfehlung.


Flame - Warrior Lover 11
Flame - Warrior Lover 11
Preis: EUR 3,99

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Flame — Warrior Lover XI, 1. August 2017
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Flame - Warrior Lover 11 (Kindle Edition)
Manchmal begegnet man sich im Leben zweimal. Dieser Spruch trifft auf June und den Warrior Flame zu! Denn vor einigen Jahren, verhalf ihr dieser zur Flucht. Nachdem sie sich das zweite Mal begegnet sind - unter mehr als dramatischen Umständen ( siehe „Shadow - Warrior Lover 10“ ), war sich June dessen bewußt, dass es kein drittes Mal geben wird. Doch sie hat nicht mit Flames außergewöhnlicher „Gabe“ gerechnet.

Der Titel „Flame“ passt wie die sprichwörtliche Faust aufs Auge. Nicht nur, was Flames Gabe betrifft, sondern auch die zwischenmenschliche Spannung, die zwischen June und ihm ordentlich knistert und sich letztendlich in feurigen erotischen Szenen wieder spiegelt. Doch nicht nur damit punktet diese Dystopie! Mit Flame lernt man einen Mann kennen, der erst lernen muss, was es heißt zu leben. Jahrzehntelang im freien Willen unterdrückt, fällt es ihm schwer Vertrauen zu fassen, nicht nur zu Menschen, sondern auch zu sich selbst. Es hat Spaß gemacht zu beobachten, wie sich der Warrior Stück für Stück seine Freiheit erkämpft. Worin das letztendlich gipfelt, müsst ihr selbst lesen!

June ist ein sehr sympathischer Charakter, was man bereits in „Shadow“ erfasst hat und sich nun in „Flame“ stark verdichtet. Mir hat auch an ihr gefallen, dass sie Flame so nimmt - mit all dem was ihn ausmacht - wie er ist und ihn nicht mit Forderungen unter- bzw. erdrückt. Sie unterstützt ihn in dem, was er tut und begegnet ihm mit aufrichtiger Liebe. Es war aufregend zu lesen, durch welche Höhen und Tiefen die Beiden zu gehen haben, schließlich kommt zu höchst dramatischen Entwicklungen im Laufe des Geschehens.

„Flame - Warrior Lover 11“ schließt unmittelbar an den vorherigen Teil an, daher ist es Programm, dass man auf lieb gewonnene Charaktere der vorherigen Teile trifft. In dieser Episode noch verstärkt, denn nicht nur Clint und Cat haben einen Auftritt, sondern auch „alte Warrior-Hasen“ wie Jax, Crome, Mark, Storm, Nitro und einige mehr, stehen wieder auf dem Parkett! Wenn man bekannte Charaktere wieder trifft, fühlt man sich plötzlich, als würde man an einem längst fälligen Familientreffen teilnehmen. 5 Punkte für „Flame - Warrior Lover“ und die Leseprobe auf Skys und Verox Geschichte macht mich mächtig neugierig auf den 12. Teil!

Kurz gefasst: Ein gelungener elfter Teil, dieser lesenswerten romantisch-erotischen Dystopie aus der Feder von Inka Loreen Minden.


Wenn ein Lord so feurig kĂŒsst (Historical Gold Extra 96)
Wenn ein Lord so feurig kĂŒsst (Historical Gold Extra 96)
Preis: EUR 5,99

2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Wenn ein Lord so feurig küsst - American Heiress In London 3, 25. Juli 2017
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Die Knickerbocker-Erbin Linnet Holland ist alles andere als entzückt, als sie von Jack, dem Earl of Featherstone auf einer amerikanischen Gesellschaft höchst ungebührlich kompromittiert wird. Nicht nur, dass er sie vor dem Mann, den sie geneigt ist zu ehelichen, schamlos küsst, er kniet sich auch noch vor ihre Füße um ihr - unten den Augen ihrer Mutter und der größten Traschtante der New Yorker High Society, einen Heiratsantrag zu machen! Nicht mit Linnet, denn diese macht seit einer geplatzten Verlobung einen großen Bogen um englische Adelige und Mitgiftjäger! Noch dazu um einen Schurken wie er im Buche steht, nämlich Jack!

Jack ist auf Bitte seines Freundes Stuart, dem Duke of Margrave, nach America gereist, um den Mann zur Rechenschaft zu ziehen, der Stuarts Frau Edie ( Wir kennen sie aus dem zweiten Teil der „American Heiress In London“-Reihe „Ein Duke und sinnlicher Verführer“), einst Schädliches angetan hat. Die List, die sich Jack, Stuart und deren anderen drei Freunde ausgedacht haben scheint zu funktionieren. Doch da taucht nach einem Jahr Abwesenheit plötzlich die Millionen schwere Erbin Linnet Holland auf und plötzlich steht die ganze Mühe der vergangenen Monate auf der Kippe. Darum tut Jake in seiner Verzweiflung — bevor der andere Erfolg bei Linnet hat — etwas, was er sich im Traum niet hätte einfallen lassen können: Er bittet Linnet um ihre Hand! Jake hat jedoch nicht mit dem vehementen Widerstand der jungen Frau gerechnet!

„Wenn ein Lord so feurig küsst“ ist nun der dritte Teil der „American Heiress In London“-Serie von Laura Lee Guhrke. Doch leider konnte mich die Geschichte um Linnet und Jack nicht so überzeugen, wie es die beiden ersten Teile wunderbar getan haben. Dies lag auch an der Hautpprotagonistin Linnet, die mir - in ihrer Art - nicht so gefallen hat. Sie wirkte nicht sonderlich sympathisch und durch die Art, wie sie mit Jack umgegangen ist, kam sie bei mir eher unglaubwürdig an. Zum einen reist sie nach England, um nun doch wieder einen Aristokraten zu ehelichen. Gewährt Jack allerdings nicht die gleichen Chancen, wie den anderen Männern, verlangt gar von ihm „Beweise“ für seine Zuneigung, die sie von den anderen Herren jedoch nicht einfordert. Zum anderen hatte ich manchmal das Gefühl, als würde die Autorin auf Teufel komm raus die Seiten füllen wollen und so ergoß sich Linnet des Öfteren in Überlegungen, die mir persönlich zu viel wurden, da sie im Grunde immer dieselben Gedanken gewälzt hat, nur eben in unterschiedliche Worte verpackt. Dies wirkte, wie ein "künstliches in die Länge" ziehen dieser historischen Romanze.

Der eindeutige Pluspunkt dieses Historicals war in meinen Augen der zweite Hauptprotagonist, nämlich Jack! Er ist ein fiktiver Charakter der beim Lesen sympathisch rüber kommt und nicht nur einmal habe ich mir gewünscht, an seiner Seite eine andere Frau zu sehen. Jack ist eher unkonventionell, wild und agiert manchmal nicht überlegt, sondern total spontan, was ihn in meinen Augen menschlicher macht, da er von der Perfektion, die von einem aistokratischen Gentleman erwartet wird, weit entfernt ist. Er ist ein leidenschaftlicher Mann und diese Leidenschaft ist es letztendlich, die Linnet überzeugt, denn mit ihm - darüber ist sich die Erbin bewusst - würde eine Ehe nie langweiligen wären, wenn es da nicht eine Abmachung zwischen Jack und Linnets Vater geben würde. 3 Punkte und trotzdem werde ich natürlich den vierten Teil „No Mistress of Mine“ lesen, schließlich hat mich Laura Lee Guhrke, abgesehen von diesem Roman, noch nie enttäuscht.

Kurz gefasst: „Wenn ein Lord so feurig küsst“ konnte mich leider nicht ganz überzeugen, was vor allem an der Darstellung der Hauptprotagoniszin und deren langwierigen Gedankengänge lag. Schade, da die Grundidee mehr hätte hergeben können.


Nur kein Herzog
Nur kein Herzog
Preis: EUR 2,99

14 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Nur kein Herzog, 19. Juli 2017
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Nur kein Herzog (Kindle Edition)
Wenn man wie Lady Imogene Moore kurz vor der Hochzeit sitzen gelassen wird, noch dazu wegen der eigenen Schwester, verliert man den Glauben an die Männer gänzlich! Vor allem dann, wenn es sich bei besagtem Mann auch noch um einen Herzog, wie eben ihren ehemaligen Verlobten, den Duke of Montrose, handelt. Kein Wunder also, dass sie die Nase von Herzögen gestrichen voll hat! Der Skandal ist natürlich perfekt und so sieht Imogene keine andere Möglichkeit, als sich von der Gesellschaft zurück zu ziehen! Doch nach 5 Monaten, hat ihre beste Freundin Chloe davon die Nase voll und will Imogene aus ihrem Schneckenhaus, zurück ins Leben locken!

Lord Alexander Edgerton, der sehr charmante jüngere Bruder des Marquis of Waverly, ist nicht nur ein zweiter Sohn, er ist auch ein Lebemann und Frauenverführer, der es faustdick hinter den Ohren hat. Von ehrbaren Damen hält er meterweit Abstand und genießt viel lieber die Vorzüge von freizügigen Witwen, verheirateten Frauen, sowie die des illustren Etablissement „Freches Früchtchen“. Er selbst sieht sich gänzlich ungeeignet, seine jüngere Schwester als „Anstandsdame“ zu begleiten, doch tut er dies nicht, streicht im sein großer Bruder die monatlichen Apanage! Lord Alex beißt also in den saueren Apfel. Womit er jedoch nicht gerechnet hat ist, dass seine Schwester Chloe ihre Freundin, die resolute und enervierend ehrliche Lady Imogene, mit im Schlepptau hat!

„Nur kein Herzog“, ein weiterer Teil der „Heart of a Duke“-Reihe aus der Feder von Christi Caldwell ist ein toller, romantischer Historical, der mich nicht nur zu Tränen gerührt hat, sondern auch zum vor mich Hingrinsen! Die Wortgefechte, die sich Lady Imogene und Lord Alexander liefern sind einfach nur herrlich! Zwischen den beiden sprühen die Funken und es macht irre Spaß, dass „Nur kein Herzog“ aus der Sicht von beiden geschrieben ist. Dadurch erhält man als Leser tiefe Einblicke in die Gefühlswelt der Hauptprotagonisten! Und diese Einblicke gestalten sich sowohl tiefschürend, sympathisch aber auch humorvoll.

Lady Imogene ist eine dermaßen liebenswerte Person ( Mit Hang zu Shakespeare! ), dass einem gar nichts anderes übrig bleibt, als sie von Anfang ans ins Herz zu schließen! Sie stellt sich dem Unbill der Gesellschaft voller Würde, was ihr — ohne dass sie das natürlich weiß ;-) — von Alexander hoch angerechnet wird. Lord Alex hingegen ist ein Filou ( Ebenfalls mit Hang zu Shakespeare! ), wie er im Buch steht. Doch nichts ist wie es scheint und im Laufe des Geschehens erfahren wir, was der verstorbene Vater, der ehemalige Marquis of Waverly, für ein Scheusal war. Womit nicht nur Alexander, sondern auch sein älterer Bruder Gabriel und seine Schwester Chloe, noch heute zu kämpfen haben. Das Aufdecken der Vergangenheit, hat mich die ein- und andere Träne gekostet.

Umso schöner ist es zu beobachten, dass Imogene mehr sieht, als der Rest des Tons. Und was sie in Alexander sieht, berührt sie sehr! Auch wenn dieser alles tut, um sie von sich zu stoßen, schließlich ist er nur ein zweiter Sohn und kann ihr nichts bieten. Ich konnte, einmal mit „Nur kein Herzog“ angefangen, das Buch nicht mehr aus den Händen legen! Es ist regelrecht zum Pageturner mutiert und hat mich eine schlaflose Nacht gekostet. Aber das, war es alle mal wert! Noch hervorzuheben sind die Nebencharaktere wie Chloe, Gabriel und auch der liebenswerte Lord Primly, die die Geschichte noch zusätzlich bereichert haben! Was ich jedoch gerne gelesen hätte, wäre etwas mehr über das Verhältnis zwischen Imogene, deren Mutter und Schwester! Das ging mir persönlich ab, da die Chemie zwischen den dreien offensichtlich nicht gestimmt hat. ;-) Gerne vergebe ich für diesen tollen Historical 4,5 Punkte.

Kurz gefasst: „Nur kein Herzog“ ist ein amüsanter, romantischer Historical mit sehr sympathischen Charakteren, unter dessen Oberfläche es ordentlich brodelt!


Das wilde Herz des Meeres
Das wilde Herz des Meeres
Preis: EUR 4,99

3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Das wilde Herz des Meeres, 19. Juli 2017
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Das wilde Herz des Meeres (Kindle Edition)
Anno 1715. „Der Fluss deines Schicksals führt von jetzt an nur noch in eine Richtung: zu mir.“, mit diesem Satz aus dem Munde der Hexe Marifa ( entnommen aus dem hier rezensierten Buch von Elena Morgan, erschienen © by Drachenmondverlag 2017, Pos., 142 von 5925 des eBooks ) tritt eine Wende im Leben von William Hunter, einem Piraten, der ob seiner Gräueltaten von allen gefürchtet ist, ein. Der Fluch, der seit der Begegnung mit Marifa auf ihm lastet, wird sein bisheriges Dasein grausam verändern. Das seinige und das seiner Mannschaft. Alle 100 Jahre, besteht die Möglichkeit, dass der Fluch seine Wirkung verliert. Doch dazu bedarf es einer besonderen Frau!

2015. Hannah hat nur noch ein Ziel vor Augen: Endlich auf Fuerteventura die Ruhe finden, die sie benötigt, um ihre leeren Akkus wieder aufzuladen. Das abrupte Ende einer recht einseitig geratenen Beziehung, sowie die vielen Jobs, die Hannah zur Finanzierung ihres Studiums benötigt, haben ihren Tribut verlangt. Darum ist sie sehr froh darüber, dass sie bei ihrer Schwester Marie Unterschlupf findet. Doch irgendetwas passiert bereits beim Flug zur Insel, dass Hannah an ihrem Verstand zweifeln lässt! Was hat es mit diesem geheimnisvollen Mann auf sich, der heißes Begehren in ihr weckt 
?

„Das wilde Herz des Meeres“ von Elena Morgan ist ein lesenswerte Geschichte, die den Leser nicht nur nach Fuerteventura entführt, sondern ihn auch zurück in die Zeit, ins Jahr 1715 begleitet. Der Charakter von William Hunter ist alles andere als „glatt poliert“! Wie tief seine — ja, nennen wir es seine dunkle Seite — ist, lernt man im Laufe des Buches kennen. So wird sein Charakter stark ausgeleuchtet und man stellt fest, dass es mehr gibt als nur Schwarz und Weiß, zwischen Gut und Böse, zwischen dem, was war und dem, was ist. Es war aufwühlend zu verfolgen, wie William Hunter anno 1715 zu dem Mann werden konnte, der er beim Einsetzen des Fluches war. Elena Morgan hat dieses sich Öffnen und Entwickeln von William eindringlich dargestellt.

Hannah ist eine sehr sympathische junge Frau die sich mit der Tatsache, plötzlich einem Mann zu begegnen, der nicht aus ihrer Zeit stammt, arrangiert. Auch wenn sie natürlich an ihrem Verstand zweifelt! Wer würde das in dieser Situation nicht! Es ergeben sich daraus tolle Wortduelle zwischen ihr und William. Wohingegen ich laut auflachen musste, sind die Textpassagen, in denen sich Marie und William Stirn an Stirn gegenüberstehen. Man stelle es sich so vor: Ein „300“-Jahre alter, dominanter Pirat mit Neandertaler-Attitüde, trifft auf eine moderne Frau, die mit beiden Beinen auf dem Boden steht, auch wenn das ihr hippiemäßiges Äußere nicht vermuten lässt :D Einfach herrlich!

Sehr schön waren zudem die dargestellten Nebencharaktere wie Rubin, Ferris, Robert und Timothy. Ich hatte beim Lesen stets das Gefühl, mich mitten in der Geschichte zu befinden. Ich sah die ungewaschenen Leiber der Piraten, ihre Neigung zu „schlechten“ Witzen. Schaute den „Äffchen“ dabei zu, wie sie über das Deck wuselten und schloss den Schiffsjungen Neville in mein Herz. Übrigens, Taschentuch nicht vergessen, das Lesen könnte unter Umständen zu Tränenfluss führen. Mir jedenfalls, ging es so. Im Grunde, gab es nur einen Punkt, der mir, obwohl das Buch vor Magie strotzt, etwas zu magisch war. Doch das hat den Genuss von „Das wilde Herz des Meeres“ kaum geschmälert! Darum vergebe ich gerne 5 Punkte.

Kurz gefasst: „Das wilde Herz des Meeres“ ist eine gefühlvolle, fantastische Reise, die mehr zu bieten hat als „Schwarz und Weiß“.


Tied up, tied down - Gefesselt von Dir (Rough Riders 4)
Tied up, tied down - Gefesselt von Dir (Rough Riders 4)
Preis: EUR 6,99

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Tied up, tied down — Gefesselt von Dir, Rough Riders 4, 16. Juli 2017
Eine einzige Nacht sollte das Leben von Skylar Ellison von Grund auf ändern. Eine Nacht der Leidenschaft, auf die es ein heftiges Erwachen gibt. Skylar wird Mutter und der Vater ist unauffindbar! Jedenfalls wollte sie dem nicht näher auf den Grund gehen, als sie Kades Zwillingbruder Kane, nach Kades Verbleib gefragt hat! Doch kaum ist Kade McKay nach einem Jahr wieder zurück auf der Farm der Familie, sieht er sich mit der Tatsache konfrontiert, dass er - wenn auch unfreiwillig - Vater geworden ist.

Kade McKay hat die letzen Monate auf einem Ableger der Ranch verbracht und wußte nichts von seinem Vaterglück, bis er nach seiner Rückkehr, von seiner Mom mit der Nase darauf gestoßen wird. Mann der er ist, hat er sich sofort auf den Weg zu Skylar gemacht und sich prompt in sein drei Monate altes Töchterchen Eliza verliebt. Kade setzt nun alles daran, seine Tochter täglich zu sehen und zu seiner großen Freude, stimmt Skylar dem zu. Und so zieht Kade bei den beiden ein! Was Skyler jedoch auf keinen Fall möchte: Eine Ehe mit dem verführerischen Cowboy.

In „Tied up, tied down – Gefesselt von Dir“, dem vierten Teil der „Rough Rider“-Reihe von Lorelei James, geht es nun endlich weiter mit dem tollen Paar Skylar und Kade! Wir konnten die Beiden bereits im Vorfeld, in „Cowgirl up and ride – Süße Verlockung“ kennen lernen. Das, was sich bereits damals herauskristallisiert hat, trifft hier definitiv zu: Kade ist ein unwahrscheinlich feiner, sexy Kerl, mit dem Herz am rechten Fleck! Er ist einem bereits nach den ersten Seiten total sympathisch. Kade will nur eines in seinem Leben: Skylar, nach der er sich das vergangene Jahr, unsäglich gesehnt hat und natürlich seinen Wonneproppen Eliza. Doch die Beiden zu bekommen, stellt sich als sehr problematisch heraus.

Schließlich gibt es nicht nur Erklärungsbedarf ob der Sache, weswegen sich Kade und Skylar in der Vergangenheit in die Haare bekommen haben. Skylar muss erst eindringlich davon überzeugt werden, dass Kade mehr in ihr sieht, als die Mutter der gemeinsamen Tochter! Derweilen versucht Skylar alles, sich nicht in Kade, der auf sie und Eliza eingeht wie man es sich als Frau nicht besser wünschen kann, zu verlieben und macht es ihm entsprechend schwer. Doch es verbirgt sich ein Grund dahinter, dass sich Skylar nicht gänzlich auf Kade einlassen möchte! Skylar ist eine tolle Frau! Ihr dabei zuzusehen, wie sie Kade als das sieht was er ist, nämlich ein eigenständiger, unabhängier Mensch — was ich damit meine, müsst ihr selbst lesen — bringt einfach nur Freude!

Wer die anderen Teile der „Rough Rider“-Serie von Lorelei James kennt weiß, dass der Leser nicht vor der Schlafzimmertüre stehen gelassen wird, sondern die Funken sprühenden, knisternd-erotischen Momente lesenswert miterleben darf. ;-) Ein weiterer Pluspunkt dieser Episode ist natürlich auch wieder, dass man lieb gewonnene Charakter aus den vorherigen Teilen trifft und ein weiterer McKade einen Auftritt bekommet! 5 Punkte.

Kurz gefasst: Einmal von den McKades eingefangen, will man immer und immer mehr von ihnen. Da macht Kade McKay, zusammen mit seiner Liebsten Skylar, keine Ausnahme!


Versuchungen: Gay Alpha Heroes (Flaming Hearts 1)
Versuchungen: Gay Alpha Heroes (Flaming Hearts 1)
Preis: EUR 3,99

3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Versuchungen — Gay Alpha Heroes, Flaming Hearts 1, 16. Juli 2017
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rob Westenhagen hat gerade nochmal die Kurve gekriegt, bevor er ganz auf die schiefe Bahn geraten konnte. Aus eher sozialschwachem Umfeld, ist der Umstand, dass er bei der Hamburger Feuerwehr als „Lehrling“ beginnen kann, sein Rettungsanker. Inmitten der anderen Anwärter und Ausbilder fühlt sich Rob pudelwohl. Nur bei Ausbilder Marek Petersen, bekommt er ein seltsames Kribbeln im Bauch, das sich bald als Flächenbrand ausbreitet soll 


Marek Petersen hat in den vergangenen Jahren einiges mitgemacht, weswegen er nicht mehr bei der aktiven Feuerwehr seinen Dienst leistet, sondern jungen Männern und Frauen das vermittelt, was einen guten ‚Firefighter‘ ausmacht. Marek ist schwul, hält sich was das betrifft, allerdings bedeckt. Bis zu dem Moment, als ihm einer seiner Auszubildenden auf die Schliche kommt. Kein anderer als der vorlaute Rob Westenhagen. Dass das alles andere als gut gehen kann, davon geht Marek aus! Nicht nur, weil er Robs Vorgesetzter ist, sondern die Geister seiner Vergangenheit noch immer nicht schweigen 


„Versuchungen“, der erste Teil der „Flaming Hears“-Reihe von Nicole Henser startet gelungen durch. Als Leser bekommt man einen tollen Einblick in die Arbeit und Ausbildung bei der Feuerwehr, während man die Jungs und „Quotenfrau“ Sybille in Aktion erleben darf. Es knistert nicht nur das heiße Element, es knistert auch ordentlich zwischenmenschlich! Doch Rob, wäre nicht Rob, wenn er sich nicht den ein- oder anderen Fauxpas erlauben würde! Ich muss gestehen, dass ich ihn als Protagonist sehr gerne mag. Er ist nicht nur überschwänglich, er hat auch einen Hang zu „lauwarmen Gurken“ :D Dagegen steht Marek Petersen, der genug Erfahrung auf dem Buckel hat, um gelassener an alles heran zu gehen. Alleine durch diese Unterschiede, gibt es zwischen den beiden schöne Rededuelle und Aktionen.

Immer wieder huschte mir während des Lesens ein breites Grinsen über das Gesicht, vor allem dann, wenn Lazy alias Frank Wischnewski, Markes bester Freund und ebenfalls Ausbilder, einen Auftritt hat. Es ist herrlich über ihn zu lesen, weil er sich selbst nicht zu ernst nimmt! Summa summarum bereitet „Versuchungen“ eine schöne Lesezeit und es macht Spaß, Mareks kleinem delikaten Geheimnis auf die Spur zu kommen. 5 Punkte.

Kurz gefasst: „Versuchungen“ ist ein gelungener Serienstart und punktet nicht nur mit Humor, brandgefährlichen Situationen sowie intensiven erotischen Szenen, sondern auch damit, dass man die Recherchearbeit der Autorin, was die Arbeit der Feuerwehr betrifft, richtig merkt.


Ein Kuss zur Weihnachtszeit
Ein Kuss zur Weihnachtszeit
Preis: EUR 2,11

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Ein Kuss zur Weihnachtszeit, 10. Juli 2017
Rezension bezieht sich auf: Ein Kuss zur Weihnachtszeit (Kindle Edition)
Lady Pippas Debüt in London, wird zum Eklat! Schuld daran trägt ihre beste Freundin, die ihr ohne ersichtlichen Grund plötzlich in den Rücken fällt, und sie vor dem versammelten Ton aufs Übelste brüskiert. Pippa sieht nur eine Möglichkeit: Die Flucht zurück auf den Landsitz ihrer Eltern, um dort wenigstens in Ruhe das Weihnachtsfest zu verbringen. Sie ahnt nicht, dass in einer schicksalsträchtigen Nacht, ein Sturm aufkommt und unverhofft Lucas Hartfeld, der Earl of Maddox an die Pforte des Familienstammsitzes pocht und um Einlass bittet.

Nur aus der Not heraus, sieht sich der Earl of Maddox gezwungen einen Reisestopp einzulegen, da der Wintersturm die Weiterfahrt schier unmöglich macht. Eigentlich ist er auf dem Weg zu einem Treffen mit seinen Eltern und der Frau, die diese für ihn auserkoren haben. Als er in jener Nacht an die Tür von Lady Pippy klopft, hätte er wohl nie erwartet, dass ihm selbige, mit nichts anderem als einem Nachthemd bekleidet, öffnet wird.

„Ein Kuss zur Weihnachtszeit“ von Christina McKnight ist eine Geschichte, die mir eigentlich gefallen hat. Sie ist spritzig geschrieben und Lady Pippa und Lucas Hartfeld geben ein schönes Paar ab. Man merkt, wie es zwischen den beiden funkt und knistert, doch die Umstände sprechen einfach gegen sie. Vor allem Lucas macht im Laufe des Geschehens eine Entwicklung mit und lässt seine vermeintliche Arroganz immer mehr fallen. Zudem gewährt die Autorin einen tiefen Einblick in seine Vergangenheit, in der er „Schuld“ auf sich geladen hat, die seine Eltern ihm immer noch vorwerfen.

Womit ich jedoch etwas zu kämpfen hatte, war die immer wiederkehrende „Abwesenheit“ der Angestellten des Familiensitzes. Natürlich ist Weihnachtszeit und Pippa ist Dank ihrer Mutter auch eher unkonventionell aufgezogen worden. Nichtsdestotrotz bleibt ein gewisses „Aber“ stehen. Es kommt immer wieder zu Situationen bei denen ich mir dachte, dass das für diese Zeit so nicht denkbar wäre. An diesen Stellen haben mir selbst die Erklärungen der Autorin nicht gereicht. Abgesehen von diesem Kritikpunkt, hat mich „Ein Kuss zur Weihnachtszeit“ gut unterhalten. Knappe 4 Punkte.

Kurz gefasst: „Ein Kuss zur Weihnachtszeit“ ist ein an sich gelungener Historical, mit ein paar kleinen Wermutstropfen.


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