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Rezensionen verfasst von
D. Lang "Dave Metal-Webzine "myrevelations.de""
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WWE - Summerslam 2012 (Blu-ray)
WWE - Summerslam 2012 (Blu-ray)
DVD ~ Diverse
Wird angeboten von DVD-polis
Preis: EUR 13,90

2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Gabs schonmal noch besser, 20. Januar 2013
Rezension bezieht sich auf: WWE - Summerslam 2012 (Blu-ray) (Blu-ray)
Zum vierten mal in Folge findet der SummerSlam im Staples Center, in Los Angeles, Kalifornien statt und im (Haupt-) Fokus des achten PPV des Jahres stand erneut kein WWE Championship-Match/ kein CM Punk, sondern der Kampf zweier Bulldozer, doch später dazu mehr.
Los geht es direkt mit einem Sahnehäubchen, einem technisch rundum gelungenen Match zwischen Chris Jericho und Dolph Ziggler. Zwar hat Jericho seit seiner Rückkehr im Januar des Jahres keine großen Siege einfahren dürfen, doch für einen "Showstealer" ist der Fozzy-Sänger immer gut; so auch diesmal.
2012 sollte rückblickend (und nicht nur in meinen Augen) das beste Jahr in der WWE-Karriere des Glen Jacobs seit seinem Debüt 1997 werden. Seinen Anfang nahm diese überraschende Entwicklung zu einem Teil auch hier beim SummerSlam, wo er ein gut unterhaltendes Match gegen Daniel Bryan hat... was nicht zuletzt an Bryan selbst liegt. Wie es danach mit dem Supertechniker und Kane weiterging, dürfte ja wohl jeder Fan wissen.
Und auch von The Miz hätte ich, ehrlich gesagt, keine Großtaten mehr erwartet, doch der "Awesome One" bestreitet tatsächlich ein cooles Match gegen Intercontinental Champ Kofi Kingston.

Gleiches lässt sich auch über das Aufeinandertreffen von Alberto del Rio und World Heavyweight Champion Sheamus sagen. Konnten die beiden beim "Money In The Bank"-PPV nicht wirklich überzeugen, so war diese Konfrontation letztlich wirklich unterhaltsam, wenngleich das Ende wiederum nicht so dolle war.
Die Prime Time Players gelten als eine der Hoffnungen, der wieder aufblühenden Tag Team Division, doch in ihrem Match gegen die amtierenden Champs, Kofi Kingston und R-Truth können sie noch nicht vollends überzeugen. Weitermachen, dann wird das auch was.
WWE Champ CM Punk darf zurecht verärgert sein, steht er doch erneut nicht im Spotlight einer Großveranstaltung, sondern muss seinen Titel quasi als Co-Headliner gegen John Cena und Big Show verteidigen. Erstaunlich gut, kontrovers, schön, so lässt sich das Match am besten zusammenfassen.

"Die größte Party des Sommers" sollte mit dem "Perfekten Sturm" enden und zudem nicht in einem Match, sondern in einem Kampf. Natürlich bestreiten diesen Urgestein Triple H und Heimkehrer Brock Lesnar, wie man am Cover unschwer erkennen kann. Wer nun allerdings ein Fest a la "Extreme Rules" erwartet (vier Monate zuvor lieferte sich der ehemalige UFC-Champion ein heftiges Gemetzel mit John Cena) wird womöglich enttäuscht werden. Richtig überzeugt hat mich das Geprügel jedenfalls nicht. Sagen wir mal so: Es war nicht schön, hatte aber was. Dem Hype im Vorfeld wurde es jedenfalls nicht gerecht. Die eine oder andere Wrestlingaktion hätte dieser Schlacht womöglich gut getan, doch der Ausgang lässt ohnehin darauf schließen, dass in dieser Sache (hoffentlich) noch nicht das letzte Wort gesprochen ist.

Von einem Jubiläums-PPV (immerhin der 25. SummerSlam!) konnte man sich zwar mehr versprechen, doch allein Ziggler/ Jericho und das WWE Championship-Match rissen den verhältnismäßig unspektakulären Main Event wieder raus.
Um mehr Hintergründe zu einigen Matches der Card zu erhalten, empfehle ich wie gehabt die Blaustrahl-Version. Warum das Match um die US-Championship zwischen Santino Marella und Antonio Cesaro aus der Pre-Show es jedoch nicht in diese Bonus-Sektion geschafft hat, ist mir allerdings ein kleines Rätsel. Ringerisch zwar nicht vom Feinsten, aber immerhin wurde hier mit Cesaro ein neuer Champ gekrönt, der dem Gold nun hoffentlich wieder zu mehr Prestige und Ernsthaftigkeit verhilft.


WWE - New World Order: The Revolution [Blu-ray]
WWE - New World Order: The Revolution [Blu-ray]
DVD ~ Hulk Hogan
Wird angeboten von DVD-polis
Preis: EUR 29,00

4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Unterhaltsames Stück (Wrestling-) Geschichte, 20. Januar 2013
In der Welt des Pro Wrestling ist es oft wie im realen Leben: Ist man bei einem geschichtlich bedeutenden Ereignis nicht dabei/ weiß man nicht genügend über die Begleitumstände, so kommt einem das Geschehene womöglich nicht so wichtig vor.
Die Menschen die für "N.W.O. - The Revolution" verantwortlich waren, wussten das scheinbar und berücksichtigten das in dieser gelungenen Veröffentlichung. Auch für Fans, die das Geschehen zu dieser legendären Zeit nicht verfolgt haben, wird es durch die lebendigen Erzählungen doch greifbar und verständlich, was es mit dieser Epoche auf sich hat. Wenn ein Jimmy Hart mit einem Leuchten in den Augen davon erzählt, wie empörte Fans ihr Geld für ihre erstandenen Hulk Hogan-Shirts zurück verlangten, spätestens dann wird auch dem letzten Zuschauer bewusst, was der Hulkster, Kevin Nash und Scott Hall im Sommer 1996 mit der Gründung der "New World Order" losgetreten haben; nämlich nicht weniger als einen Umbruch, ja eine Revolution im professionellen Wrestling.

Niemand konnte es beim damaligen Juli-PPV "Bash At The Beach" fassen, als der ewige Held der Massen, Hulk Hogan, sich gegen die Fans stellte und mit der n.W.o. eine Storyline erschuf, die weitaus näher am realen Leben war, als alles, was man bis zu diesem Zeitpunkt aus der bunten Welt der "Schaukämpfe" kannte. Anscheinend hatte es die WWF auf einen direkten Krieg mit der WCW abgesehen. Das war zumindest das, was die Leute damals glaubten; so perfekt war die Geschichte inszeniert. SO perfekt, dass z.B. auch Dusty Rhodes' Sohn Cody, immerhin ständig mit seinem Dad hinter den Kulissen unterwegs, die Story schluckte.
Eric Bischoff, der damalige Kopf hinter World Championship Wrestling konterkarierte das Bonbon-bunte Produkt der mächtigen Konkurrenz (in Form der WWF/ WWE) und zwang Vince MacMahon und Konsorten somit zum Handeln, wollte man nicht abstinken. Kurz zusammengefasst: Keine n.W.o. - keine Degeneration X!
In diesem feinen Set wird die Geschichte der Gruppierung vom raketenhaften Start bis zum bitteren Ende in einer rund einstündigen Dokumentation aufgerollt. Da Hogan und Bischoff aktuell aber nach wie vor (wenn man will also wieder) bei der Konkurrenz sind und Scott Hall seit Jahren gegen seine Dämonen kämpft, sieht man von diesen wichtigen Akteuren leider nur 10 Jahre alte Kommentare. Wäre natürlich interessant gewesen, zu hören, was man, mit etwas Abstand zur Sache noch zu sagen hätte. So liegt es vor allem Kevin Nash als Hauptprotagonist ehrliche und auch kritische Worte für die Entwicklung des "Stables" zu finden. Unterstützt wird er dabei von einigen Mitgliedern, wie beispielsweise Sean "1-2-3-Kid/ Syxx/ X-Pac" Waltman, Ted Dibiase, Paul Wight (Big Show, damals The Giant) und Dusty Rhodes. Wie man unschwer sehen kann, blieb es nicht beim mächtigen Triumvirat der Gründungstage. Um die Macht der Invasoren zu unterstreichen wurden jede Woche neue Mitglieder rekrutiert, was die ganze Idee schließlich verwässerte, die Gruppierung zerschlug und in einigen, weniger erwähnenswerten Splittergruppen und/ oder Neuversuchen endete.

Neben der geschichtlichen Bedeutung wird auch dieses Fiasko kritisch beäugt und zum Thema gemacht. Alles in allem für Die-Hard-Fans nichts grundsätzlich Neues, aber schön kompakt zusammengefasst und mit nem ganzen Sack an Bonus-Matches auch für diese interessant.
Die Blu-ray kommt übrigens mit einem saustarken Bonus daher: An einem "Round Table" diskutieren Gene Okerlund, J.J. Dillon, Jim Ross, Kevin Nash und Michael Hayes etwas genauer über die Hintergründe. Wer sich für die Politik hinter den Kulissen interessiert kommt darum nicht vorbei (schon eher um die n.W.o.-Vignetten, die damals womöglich aufregend waren...).


Great Whore of Babylon
Great Whore of Babylon
Preis: EUR 18,78

4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Voll auf die Schnauze!, 24. Dezember 2012
Rezension bezieht sich auf: Great Whore of Babylon (Audio CD)
Reanima konnten vor rund zwei Jahren bereits mit ihrem Beitrag zur Split mit den Landsleuten von All Falls Down bei mir punkten. Der brutal-heftige Stilmix kommt meinem Verlangen nach der großen Vielfalt und meiner, partiell kurzen Aufmerksamkeitsspanne eben stark entgegen.

In 8 Songs, für die die Österreicher keine halbe Stunde brauchen, wird einem ein Sammelsurium an krachenden Riffs, fiesen Breakdowns, rasenden Blasts und herrlichem Gebrüll präsentiert. Auf "Great Whore Of Babylon" ist einfach alles abwechslungsreich und wenn sich unsere Nachbarn den "Gesang" nicht gerade durch drei teilen, möchte ich mal behaupten, dass wir es hier mit einem der, aktuell talentiertesten Extrem-Metal Fronter zu tun haben. Derbes Todesgeröchel, Gekreische und asozial-räudiges Gekotze irgendwo zwischen John Tardy (Obituary) und Roger Miret (Agonstic Front) versüßen einem das Süppchen auf Champions Legaue Niveau. Extremer (Modern) Death Metal in all seinen Schattierungen findet sich in fast jedem Song wieder und deswegen dürfen sich bunt bemalte Deathcore-Jünger wie auch die Brutal Death-Fraktion und die Grindheads gleichermaßen über die Scheibe hermachen.

Dass der Spaß so schnell endet ist dabei nur ein kleiner Wermutstropfen, hier werden schließlich in 25 Minuten Ideen komprimiert, die andere Bands auf 3 längere Alben verteilen würden, und das auf einem Energie-Level, dem andere nur hinterher hinken können. Hitfaktor? Hält sich in Grenzen. Grenzenloser Spaß mit Hass? Aber hallo!


Songs of the Buried
Songs of the Buried
Preis: EUR 6,19

2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Mal was anderes, 24. Dezember 2012
Rezension bezieht sich auf: Songs of the Buried (Audio CD)
"Verschroben" war der Begriff, der mir schon beim Gig der norwegischen Dunderbeist in der Essigfabrik durch den Kopf schoss, und auch beim Hören der Platte sind es Begriffe wie "kauzig" und "schrullig", die meines Erachtens die Truppe am besten beschreiben.
Das fängt beim Look an (den man natürlich nicht heraushört) und endet beim Entscheidenden, der Musik. Das Sextett will sich stilistisch absolut nicht einordnen lassen und so blöd dass generell mal zum Rezensieren ist, so sympathisch macht es mir die Mannen doch irgendwie.

Basis ihres Sounds ist brachialer, dreckiger Rock 'n' Roll, doch bewegt man sich trotzdem näher an Mastodon als beispielsweise an Kvelertak; mit diesen hat man jedoch gemeinsam, dass man scheinbar gegensätzliche Genres in den großen Mixer wirft. Sind es bei den Stavanger-Boys Black Metal und "Triple Ax Attacks", die sich mit Schweinerock prügeln, wird es bei den Donnerbiestern (norwegisch = Dunderbeist) hingegen schwieriger, was die Zutaten angeht.
Während das eröffnende "Father Serpent" z.B. mit denselben Harmonien wie Volbeats "7 Shots" spielt, pendelt "Enter Exile" zwischen rabiaten Blasts, schräger Rhythmik und geilem, zweistimmigem Gesang. Überhaupt ist es dieser Gesang, der der Band neben ihrem ohnehin schon eigenen Sound ein cooles Alleinstellungsmerkmal verschafft.
Ich könnte nun so weitermachen und zu jedem Lied etwas schreiben und würde "Songs Of The Buried", dem bereits 5. Dunderbeist Album trotzdem nicht gerecht werden. Ich wage mal zu behaupten, dass alle, die etwas Gutes und Neues hören wollen, dieser Platte eine Chance geben müssen. Keine Bange wenn die Musik nicht sofort zündet, eure Geduld soll sich auszahlen. Ich kann mir vorstellen, dass diese Jungs noch viiiiel größer werden. Mutige Scheibe.


Murder the Mountains
Murder the Mountains
Preis: EUR 16,99

2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ganz großes Kino!, 16. Dezember 2012
Rezension bezieht sich auf: Murder the Mountains (Audio CD)
Relapse sind und bleiben wohl für alle Zeiten ein Garant für tolle Bands jenseits sämtlicher Trends. Mein ganz persönlicher Geheimtipp sind aktuell beispielsweise die neu gesignten Red Fang. Der Portland Vierer spielt saumäßig dreckigen, rotzigen, nach Bier schreienden und herrlich zeitlosen Heavy-Rock. Musik zum Autofahren, Musik um sich gut zu fühlen, Männermusik! Hier treffen sich Mastodon, Baroness, Kyuss, Entombed und manchmal sogar die Melvins ("Throw Up" erinnert partiell an "Hooch") zum absolut stimmigen Stelldichein. Tonnenschwerer Groove, egal ob im Opener "Malverde", im staubigen "Wires", im arschcoolen "Number Thirteen" oder im Rausschmeißer "Human Herd", die Amis treten massivst Arsch und es fühlt sich super an. Die furztrockene Produktion von "Murder The Mountains" tut ihr Übriges dazu. Absolut geil!


WWE - Rock vs Cena: Einmal im Leben [Blu-ray]
WWE - Rock vs Cena: Einmal im Leben [Blu-ray]
DVD ~ Wwe
Wird angeboten von muchmedia_wwe
Preis: EUR 9,35

5.0 von 5 Sternen Genau das, was man erwartet und mehr ging nicht, 16. Dezember 2012
Ich schrieb es bereits in meinem Review zur Wrestlemania XXVIII Blu-ray: Rock vs Cena war rein ringerisch bestenfalls ok. Dramaturgisch und ligenhistorisch gesehen jedoch eine ganz große Nummer, das muss selbst ich zugeben. Ebenso wiederhole ich mich aber auch gerne in Bezug auf das Brimborium VOR dem eigentlichen Match, denn der einjährige (!) Aufbau hin zum "Once In A Lifetime"-Kampf ist wirklich großes Kino.

Dwayne Johnson und John Cena mögen zwar nämlich nicht die Männer mit den größten Movesets des Planeten sein, stecken dafür aber mit ihrem Charisma und ihren Fähigkeiten am Mikrofon 90% der Konkurrenz mit links in die Tasche.
"Rock vs Cena - Einmal im Leben" (daran glaub ich noch nicht) enthält folgerichtig auf 2 Blu-ray Discs, respektive 3 DVDs sämtliche Promos, Verbalauseinandersetzungen und sonstigen Ereignisse, die im Laufe dieses Zeitraums stattfanden.

Abseits der bereits bekannten Clips aus Monday Night Raw wird das Thema, gerade in den Extras weiter vertieft. Nach diesen insgesamt 8 Stunden (auf der Blu-ray-Version) sollten bzgl. dieses Themas keine Fragen mehr offen sein.
Meine persönlichen Highlights gehen zudem zum Großteil auf die Kappe des Chaingang Commanders, da dieser einfach die besseren Argumente hat, etwas ernster wirkt und Johnson sich ohnehin zu oft auf seine Catchphrases verlässt.
So kommt es nach stundenlanger verbaler Kriegsführung, dass sich lediglich 3 Matches auf diesem Set finden, und zwar: John Cena vs The Miz (hiervon aber auch nur die letzten, entscheidenden Minuten), das Survivor Series Match, in dem Cena und Rocky ein Team bildeten und natürlich das eigentliche Mania-Match. Dieses findet sich auf der Blu-ray noch einmal als cooler Filmcut, ein Extra, dass die WWE gerne zum Standart werden lassen darf.

Wer nicht zwingend ringerische Action auf einer Veröffentlichung der WWE braucht und den beiden Protagonisten etwas abgewinnen kann, sollte dem Teil eine Chance geben.


WWE - Money in the Bank 2012 [Blu-ray]
WWE - Money in the Bank 2012 [Blu-ray]
DVD ~ Wwe
Wird angeboten von DVD-polis
Preis: EUR 13,80

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Aufgrund der Laddermatches und Punk / Bryan doch noch die Höchstnote, 2. Dezember 2012
"Money In The Bank" steht mittlerweile für weitaus mehr als nur eine Matchart. Der gleichnamige PPV ist zu einem der beliebtesten geworden, weil hier neben der namensgebenden Matchart auch sonst hochkarätige Matchpaarungen auf der Card stehen.
War das 2011 noch das unglaublich geile Cena / Punk Match so ist es auch in diesem Jahr wieder CM Punk zu verdanken, dass neben den qualitativ hochwertigen Leitermatches wieder mindestens ein weiteres Top-Match dabei ist.

Eröffnet wird "Mitb" 2012 vom Smackdown "Money In The Bank-Laddermatch" und was soll ich sagen?! Dolph Ziggler, Santino Marella, Cody Rhodes, Damien Sandow (in Zukunft im Auge behalten!), Tyson Kidd, Sin Cara, Tensai und Christian sorgen für unvergessliche Momente und athletische Unterhaltung auf ganz hohem Niveau. Das Match platzt fast vor High Spots, ärgerlich nur (mal wieder) die unsaubere Arbeit von Maskenmann Sin Cara. Irgendwann bringt die mexikanische Springbohne noch mal jemanden um. Dieses mal hätte es fast Dolph Ziggler getroffen und auch Tensai (die "Äääääälböööört!"-Chöre reißen nicht ab) scheint sich manches mal nur wenig um das Wohlergehen seiner Gegner zu scheren. Davon abgesehen ist dieser Opener aber einfach nur saustark und wer braucht eigentlich Sin Cara wenn man Tyson Kidd haben kann?! Der Bursche hätte langsam mal nen Push verdient. Der Gewinner hat von mir übrigens Standing Ovations bekommen. Endlich!!!
Anschließend kehrt The Miz aus einer Pause zurück und kündigt an, der fünfte Mann im RAW "Mitb-Laddermatch" zu sein.

Im Kampf um die World Heavyweight Championship trifft Champion Sheamus auf Alberto del Rio. Ich kann ums Verrecken nicht verstehen, wieso del Rio schon so lange bei den großen Jungs mitspielen darf. Sein Stil mag zwar klassisch und auch souverän sein, doch leider auch völlig unspektakulär. Bis auf seinen Enzuigiri und den Aufbau zum Armbreaker ist das alles recht lahm. Das quittiert auch das Publikum mit Nichtachtung. Irgendwann kommt zwar Fahrt ins Match, doch im Ganzen war das nicht viel.
Darren Young & Titus O'Neill balgen sich danach mit Epico und Primo. Kann man machen, muss man nicht.

Bereits erwähntes Spitzenmatch bestreiten dann WWE Champ CM Punk und Daniel Bryan, aktuell die technische Speerspitze im gesamten Roster. Special Referee AJ sorgt zwar allein auf dem Papier schon dafür, dass ein potentiell erstklassiges Match an Güte verliert, doch die zierliche Diva spielt letztlich kaum eine Rolle. So kommen Wrestlingfreunde schließlich doch in den Genuss eines Gourmetkampfs. Man gibt den beiden sogar richtig viel Zeit. Was für ein Showstealer!
Ryback braucht anschließend mal länger als 2 Minuten um seine Gegner zu zerstören. Das sind mit Curt Hawkins und Tyler Reks allerdings auch keine lokalen Jobber.
Layla, Kaitly und Tamina schubsen kurz darauf Beth Phoenix, Natalya und Eve durch den Ring. Kurz, sinnlos, Frauenquote.

Im Main Event steht natürlich... John Cean, doch diesmal nicht allein (ok, das wohl ohnehin nie), trifft er doch im RAW-"Mitb-Laddermatch" auf Kane, Chris Jericho, The Miz und Big Show. Allein die Namen verraten, dass dies kein gewöhnliches Laddermatch wird, man denke nur an Kane und Show. Doch auch die Teilnehmerzahl von 5 und Cenas Premiere in der Matchart machen den Hauptkampf zu etwas Besonderem. Ganz nette Geschichte, zumal das Finish sehr clever arrangiert wurde. Da werden auch Smart Marks staunen.
Die Unart schon auf dem Cover zu spoilern, dürfte auch langsam gerne mal ad acta gelegt werden. Die PPVs haben doch oft saustarke Postermotive, die es in der Vergangenheit erfreulicherweise mehrfach aufs Cover geschafft haben.
Die Blu-ray glänzt mal wieder mit dem Besten aus den RAW und Smackdown Ausgaben zuvor.


WWE - 50 Greatest Finishing Moves In WWE History [Blu-ray]
WWE - 50 Greatest Finishing Moves In WWE History [Blu-ray]
DVD ~ Diverse
Wird angeboten von muchmedia_wwe
Preis: EUR 11,49

11 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Grandiose Unterhaltung, 2. Dezember 2012
"Jetzt fällt ihnen aber bald gar nix mehr ein", war mein erster Gedanke zur "The 50 Greatest Finishing Moves In WWE History". Doch so kritisch ich an die Veröffentlichung ran gegangen bin, so angenehm überrascht war ich letztlich auch von ihr.
In einem Ranking (Kontroversen-Alarm!) werden die 50 eindrucksvollsten, brutalsten, heftigsten, schönsten, geschmeidigsten, ja einfach besten Abschlussmanöver der WWE präsentiert und, das sei vorweg genommen, es macht einen Höllenspaß sich diese Hitparade anzuschauen. Natürlich sind Finisher auch immer untrennbar mit den ausführenden Wrestlern verbunden, was aber noch lange nicht bedeutet, dass die Liste allzu viele Parallelen zur "50 Greatest Superstars Of All Time"-Box aufweist.
Natürlich sind die "Top-Dogs" der Promotion alle mit an Bord, doch das dürfte nicht verwundern, schließlich geht so ein Legendenstatus oftmals mit dem individuellen Finisher einher. Über die Reihenfolge sagt das aber nichts aus. Nur soviel: Der auf dem Cover prangende Shawn Michaels ist NICHT, wie von mir vermutet, die Nummer 1, also kein Spoiler-Alarm.

3 richtig gute Gründe sprechen dafür, sich diese Veröffentlichung als Wrestlin-Fan zuzulegen: Zum einen wären da natürlich die Vorstellungen der Finisher selber. Die Macher des Sets haben alles daran gesetzt, die Aktion zu zerpflücken und fachgerecht zu analysieren. Nach dem Genuss dieser Aanalysen sieht man manche Moves mitunter in gänzlich neuem Lichte. Ein Beispiel: Ich persönlich fand bis dato Triple H's "Pedigree" immer recht mau. Im Zusammenschnitt zu diesem Manöver (irgendwer überrascht, dass er vorkommt?!) werden einem jedoch zwei Dinge bewusst gemacht: Es gab mal eine Zeit, da hat HHH diese Aktion wesentlich heftiger gezeigt und zum anderen muss es ein ätzendes Gefühl sein, die Arme hinter dem eigenen Rücken verschränkt zu bekommen um dem Rest der Aktion völlig hilflos ausgeliefert zu sein. Schön auch, dass JBL's "Clothesline From Hell" dabei ist. Was für eine Wucht! Schier unglaublich auch das Auftauchen von Sting in der Liste. Der Mann stand noch niemals bei der WWE unter Vertrag, und sein "Scorpion Deathlock" ist im Grunde auch nichts anderes als Bret Harts "Sharpshooter" (der natürlich auch vorkommt).

Der zweite gute Grund sind die Kommentare der WWE Superstars, die die Aktionen kommentieren und mit ihren Aussagen immer wieder klarmachen, wie gut die Finisher tatsächlich sind. Wie oft vergisst man z.B. das Jeff Hardys "Swanton Bomb" nicht nur wunderschön anzusehen ist?! Der Kerl landet mitunter mit seinem ganzen Gewicht auf dem Brustkorb des Gegners! Besonders herausragend sind hierbei (mal wieder) William Regal, CM Punk und Mick Foley, der The Rock's "People's Elbow" als das enttarnt, was es ist: ein alberner Elbow Drop.

Der dritte Grund, sich dieses Set zuzulegen, ist die Bonus-Sektion, die, wie gehabt, mit einigen Matches aufwartet. 17 an der Zahl diesmal, und um der Menge an Finishern gerecht zu werden, hat man sich für das gleiche Prinzip wie schon bei der "Top 50 Superstars"-Box entscheiden. Das heißt, man bekommt neben klassischen 1 gegen 1 Auseinandersetzungen auch Fatal 4-Ways und viele, bunt gemischte Tag Team Matches zu sehen, in denen nur die Creme de la Creme steht. Rob Van Dam & Bubba Ray Dudley vs. Brock Lesnar & Eddie Guerrero bei einer RAW-Ausgabe von 2002 ist nur ein cooles Beispiel. Hier wurde erneut darauf geachtet, dem Fan nicht zum x-ten mal einen bekannten Klassiker vorzusetzen.
Saustarke, unterhaltsame Veröffentlichung aus dem Hause WWE, die selbst Menschen, die nichts mit dieser Art Unterhaltung anfangen können, fesseln sollte.
Blu-ray? Auf jeden Fall, da diese 5 weitere Matches enthält


No Escape 2012 [Blu-ray]
No Escape 2012 [Blu-ray]
DVD ~ John Cena
Wird angeboten von DVD-polis
Preis: EUR 12,90

0 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Dank der zwei dicken Titelmatches noch 4 Sterne, 20. November 2012
Rezension bezieht sich auf: No Escape 2012 [Blu-ray] (Blu-ray)
"No Escape" ist mal wieder ein neuer PPV der WWE... und auch nicht. Wie vor einiger Zeit bereits angesprochen, hat Deutschland bei der Namensänderung des traditionell letzten PPVs vor Wrestlemania, namentlich "No Way Out" nicht mitgespielt. Auch ich fand den Wechsel zur "Elimination Chamber" zu plump, man muss schließlich nicht alles mit der Brechstange aufgedrückt bekommen. Das wäre auch weiter alles gar nicht so wild gewesen, hätten, ja hätten die Verantwortlichen in Stamford nicht kurzerhand Namensrecycling betrieben und "No Way Out" als neuen, alten Titel wieder ausgebuddelt. Bevor die deutschen Fans also nicht mehr wissen, von welchem "No Way Out" jetzt überhaupt gesprochen wird, heißt das Event bei uns nun halt "No Escape" und die, quasi erste Auflage dieser Veranstaltung startet auch gleich mit einem absoluten Kracher.

World Heavyweight Champion Sheamus muss sich Herausforderer Dolph Ziggler stellen und dieser kitzelt das Beste aus dem irischen Krieger heraus. Beginnt das Match fast so fatal wie das Mania-Debakel, weiß Ziggler die ganze Geschichte doch verdammt spannend zu halten. Lautstarke "Let's Go Ziggler!" aber so gut wie keine "Let's Go Sheamus"-Rufe lassen auf ein verdammt cooles Publikum schließen, dass dem Rotschopf jedoch Unrecht tut. Zu einem guten Match gehören immer zwei, und dieses hier war fantastisch! Was für ein Finish...

"Boring!"-Rufe zurecht beim nächsten... nein, kein Match. Santino Marella trifft auf Ricardo Rodriguez in einem Tuxedo-Match, oder wie auch immer man das nennen kann. Sieger ist, wer seinem Gegner zuerst den Anzug vom Leib reißen kann. Humor ist ja bekanntlich Geschmackssache, dennoch würde ich "große Scheiße" als allgemeingültiges Fazit gelten lassen.

IC-Champ Christian muss anschließend seinen Titel gegen den rechtmäßigen Herausforderer Cody Rhodes verteidigen, und ist die erste Hälfte der Auseinandersetzung ganz ok, so ist der Rest richtig gut. Der Tag an dem Christian (oder auch Dolph Ziggler) mal ein richtig schlechtes Match zeigt wird wohl so schnell nicht kommen.

Im darauf folgenden Fatal 4 Way sollen die nächsten Herausforderer auf die, langsam wieder an Prestige gewinnende, Tag Team Championship ermittelt werden. Primo & Epico, Justin Gabriel & Tyson Kidd, Titus O'Neill & Darren Young (The Prime Time Players) sowie die Usos treten in diesem unterhaltsamen Gerangel gegeneinander an. Kann man gucken.
Triple H entert daraufhin den Ring und macht eine klare Ansprache in Richtung Brock Lesnar. Mich hat es nicht bewegt und ich glaube, auch das Publikum vor Ort war schon mal begeisterter.

Die Diven... Was soll ich noch groß zu einem Titel schreiben, dessen Wert dazu verlockt, ohne die Pause-Taste zu drücken die Toilette aufzusuchen?! Die Division ist im Arsch! Jetzt ist es raus. Was soll ich aber sonst zu der grauenhaften Darbietung schreiben, die Diven-Championesse Layla hier bietet. Mein letzter Respekt ist hinüber wenn ich sehe, wie die Titelträgerin selber die ganze Damenumkleide mit ihrem Kasperltheater lächerlich macht. Da kann auch leider ein Talent wie Beth Phoenix nichts mehr retten. Echt bitter.

Die "Mexican Sensation" Sin Cara bekommt kurz darauf von Undercarder Hunico erst mal mächtig den Arsch voll (man entschuldige, aber der Hype um den Typ...) und auch die "We Want Ryder!"-Rufe sprechen nicht gerade für das Match. Zwar gewinnt der Luchador (Überraschung), doch Hunico durfte sich in der kurzen Zeit verhältnismäßig eindrucksvoll darstellen.

Im Promofilmchen vor dem Co-Main Event (ein Unding, hier geht's um den wichtigsten Titel der Promotion) bekommt man, gerade als Neuling nur bedingt die Zusammenhänge erklärt.
Kane, sowie Daniel Bryan haben es in einem Triple Threat Match auf CM Punks Gold abgesehen. Dazu kommt noch die wirre Liebesgeschichte mit AJ, doch was folgt ist beste Unterhaltung, die auch an diesem Abend nicht mehr getoppt werden soll. Ein hohes Tempo, Abwechslung und ordentlich Fratzengeballer; so dürfen nicht nur Death Metal Platten klingen, so macht auch Pro Wrestling Spaß. Alles super, wenngleich der Schluss, gerade aus "Smark"-Sicht auch so nicht nötig war.
Im Obligatorischen Ryback "Squash"-Match durften erneut zwei lokale Handlampen dran glauben. Kurz und unterhaltsam wie gehabt. Gebt dem Mann mal größere Aufgaben!

Im Main Event geht es, wie so oft nicht um einen Titel, sondern um WWE-Posterboy John Cena. Nicht, dass ich was gegen den Guten hätte, doch sollte es nicht der Titel sein, der einen Platz im Main Event verdient hat?! Auch wenn Cena diesen nicht hält?!
So ging es halt um John Laurinaitis, Big Show und... Cena eben. Sollte dieser es schaffen, Big Show zu besiegen, so würde Mr MacMahon höchstpersönlich John Laurinaitis feuern. Wie so oft bestand auch diesmal kaum eine Chemie zwischen den beiden Athleten, wenngleich die Chose im Ganzen gesehen schon ganz gut unterhalten kann.

Im Großen und Ganzen waren die beiden Matches um die wichtigsten Titel der Promotion ganz klar die Showstealer. Das Drumherum reichte von "gut" bis "unterirdisch", wobei letztere Rubrik glücklicherweise zeitlich nicht ins Gewicht fiel. Das rettet den PPV dann auch vorm Reinfall. Blu-ray kaufen? Auf jeden Fall! Bonusmaterial ist wieder mal von RAW und Smackdown enthalten.


Book Burner (Ltd.Deluxe Edition)
Book Burner (Ltd.Deluxe Edition)
Preis: EUR 12,99

5.0 von 5 Sternen Scott Hull's back!!!, 18. November 2012
Rezension bezieht sich auf: Book Burner (Ltd.Deluxe Edition) (Audio CD)
Jetzt mal Bass beiseite! Über 5 Jahre ist es nun schon her, dass die Herren Schweinezerstörer die Grindwelt mit ihrem formidablen Album "Phantom Limb" bereichert haben. 5 Jahre in denen Mastermind Scott Hull aber eben nicht nur Däumchen gedreht, sondern mit seinem gediegenen Soloprojekt und 2 Agoraphobic Nosebleed Scheiben von sich reden machte.

Nun ist sein bekanntestes Kind (ok, AnB gibt's länger, ich weiß) wieder aus dem modrigen Keller gekrochen und es hat echt ne Scheißlaune. "Book Burner", in unserem Lande tut bereits der Name des Werks weh, ist das nunmehr fünfte Werk der Richmond / Virginia Truppe und mit einer guten halben Stunde Spielzeit hat man nicht unbedingt Grenzen eingerissen. Doch wie seit jeher bei Pig Destroyer üblich, steht Qualität über Quantität.

19 Songs, zwischen 32 Sekunden und 4 Minuten lang; Abwechslung im Akkord, schrägste Dissonanzen, wüstestes Gepolter, fieseste Riffs, asozialstes Geschrei und Tempiwechsel, die von zäh-schleifend in bestialisch-blastend übergehen, dass dem geneigten Fan die Tränen in die Augen schießen.
Der, in den Nacken gehende Rausschmeißer "Permanent Funeral" und das viehisch rumpelnde "Totaled" seien mal als zwei unterschiedliche Anspieltipps genannt.

Für bandeigene Verhältnisse gibt es zwar wenige Überraschungen (im großen Vergleich mit anderen ist man immer noch eher unkonventionell), nichtsdestotrotz macht es auch 2012 wieder mal einen Heidenspaß sich ein Pig Destroyer Album in seiner Gänze am Stück anzutun. Musik als Katharsis, als Ventil, ja irgendwie als Entspannung, wenn auch als die etwas andere.
Die limitierte Deluxe Edition beherbergt übrigens noch eine Bonus-CD, auf der sich Coverversionen von u.a. Black Flag und den Misfits befinden.


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