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Horst Schneider "Horst"

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218 von 228 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Super Preis/Leistungsverhältnis und gutes Test-Ergebnis in meiner Nikon D800, 8. Oktober 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Diese Rezension schreibe ich für die 64GB-Version der Transcend Ultimate SDXC 600x 90MB/s. Achtung: die Hersteller (Transcend, Sandisk u.v.m.) drucken meistens nur die Lese-Geschwindigkeit auf die Karte (hier: 90 MB/s). Wenn die SD-Karte in einer Kamera oder einem anderen Aufnahme-Gerät eingesetzt wird, ist jedoch die Schreibgeschwindigkeit der entscheidende Faktor und diese ist oft deutlich langsamer. Das sollte einem klar sein!

Um die "once in a lifetime"-Löwen-Jagd-Szene in der Serengeti oder den entscheidenden Augenblick während des Kindergeburtstages nicht zu verpassen, weil die Kamera noch durch das Speichern von Bildern blockiert ist, sind für mich die Schreib-Geschwindigkeit und die Zuverlässigkeit die entscheidenden Kriterien einer SD-Karte. Nachfolgend möchte ich daher meine diesbezüglichen Test-Ergebnisse allen Interessierten zur Verfügung stellen.

A.) SCHREIB-Geschwindigkeiten:
Mit meiner Nikon D800 habe ich einen Vergleich der Schreibgeschwindigkeiten meiner SD-Karten vorgenommen. Dabei habe ich je 16 Bilder (so groß ist der interne Speicher der D800) im RAW-Format aufgenommen und die Zeit gemessen, bis alle Bilder (= 1,183 GB) auf die SD-Karte geschrieben waren (genauer Testaufbau siehe unten).

1. Platz: SanDisk Extreme Pro SDHC, 95MB/s (32GB): ....... 25 s = 46 MB/s
2. Platz: SanDisk Extreme Pro SDHC, 95BB/s (64GB): ....... 26 s = 45 MB/s
3. Platz: Transcend Ultimate SDXC 600x, 90MB/s (64GB):... 31 s = 38 MB/s
4. Platz: SanDisk Extreme SDHC, 30MB/s (32GB): ............. 44 s = 27 MB/s
5. Platz: Transcend Premium SDXC 300x, 45MB/s (64GB):... 51 s = 23 MB/s
(Hinweis: alle Werte wurden gerundet)

Die Transcend Premium 300x soll laut Hersteller eine Schreibgeschwindigkeit von 35MB/s (Lesen: 45MB/s) besitzen. In meinem Test erreicht sie aber nur magere 23 MB/s und ist damit gerade einmal halb so schnell wie die SanDisk Extreme Pro. Aufgrund des akzeptablen Preis/Leistungsverhältnisses (siehe unten) werde ich die Karte zwar behalten, aber nur für Still-Aufnahmen einsetzen.

Gleiches gilt für die SanDisk Extreme 30MB/s: nicht empfehlenswert, wenn es auf Geschwindigkeit ankommt.

Die Transcend Ultimate 600x erreicht fast exakt die vom Hersteller ausgewiesene Schreibleistung: 40MB/s (Hersteller) gegenüber 38MB/s (gemessen) und repräsentiert die "goldene Mitte" in meinem Vergleichstest: sie ist schnell genug für fast alle Situationen, dabei günstig und bis jetzt sehr zuverlässig. Momentan (Oktober 2014) wird sie für knapp 40 Euro angeboten und war daher mein bester Preis/Leistungs-Deal (siehe B.)

Die SanDisk Extreme Pro 95MB/s sind meine "Sahne-Stücke": sehr schnell und total zuverlässig. Ich habe bisher noch keine schnellere SD-Karte gefunden. Noch schnellere Schreibgeschwindigkeiten sind nur mit CF-Karten möglich (z.B. SanDisk Extreme Pro CompactFlash 160MB/s).

Für alle Nikon-D800-Besitzer hier noch schnell die Kamera-Einstellungen u. Testbedingungen: Bildgröße/-Qualität: RAW, 14-bit, unkomprimiert. Fokus=manuell und aufgesetzter Objektivdeckel. Belichtung: "M" bei 1/1000s, Offenblende (2.8), ISO=100. Objektiv: VR= OFF. Mit dem Drücken des Auslösers wird Stoppuhr gestartet. Auslöser gedrückt lassen, bis 16-Bild-Puffer der D800 voll ist, dann Auslöser los lassen und Stoppuhr stoppen, wenn das Speicherlämpchen an der Kamera erlischt.

B.) Preis/Leistung:
Wenn die Schreib-Geschwindigkeiten der getesteten Karten in Relation zu meinem (!) Kaufpreis gesetzt werden, ergibt sich folgendes Bild:

1. Platz: Transcend Ultimate 600x, 90MB/s (64GB):.... 1,0 (MB/s)/€; gekauft 08/2014
2. Platz: SanDisk Extreme Pro, 95MB/s (32GB):......... 0,7 (MB/s)/€; gekauft 07/2012
2. Platz: Transcend Premium 300x, 45MB/s (64GB):... 0,7 (MB/s)/€; gekauft 10/2014
4. Platz: SanDisk Extreme Pro, 95MB/s (64GB):......... 0,4 (MB/s)/€; gekauft 06/2013
(Hinweis: Ich habe hier MEINEN Kaufpreis zugrunde gelegt. Da ich zum Teil 2 Jahre alte Karten hier aufgeführt habe, kann sich ein völlig anderes Bild ergeben, wenn man für die Berechnung die aktuellen Preise heran zieht)

C.) Zuverlässigkeit
Für mich stellen die SanDisk Extreme Pro SD-Karten das "non-plus-ultra" an Zuverlässigkeit dar. Sie mußten mich in den letzten 2 Jahren auf mehreren mehrwöchigen oder -monatigen Afrika-Aufenthalten unter teilweise sehr widrigen Bedingungen (staubig, feucht, Erschütterungen bei vielen Offroad- und Pisten-Fahrten) begleiten und haben mich nie im Stich gelassen.

Die Transcend Ultimate habe ich noch nicht lange genug im Einsatz, um eine seriöse Aussage zu ihrer Zuverlässigkeit zu machen. Nur soviel: auf meiner letzten Afrika-Reise hat sie, während stundenlanger nächtlicher Foto-Sessions unter freiem Himmel in feucht-staubiger Umgebung, ganz "brav" mehrere tausend Milchstraßen-Fotos gespeichert.

Obwohl die SanDisk Extreme Pro-Karten deutlich schneller sind, vergebe ich für die Transcend Ultimate volle 5 Sterne, weil sie dennoch recht schnell ist, dabei die Herstellerangaben für die Schreibgeschwindigkeit fast exakt erreicht, sich bis jetzt als sehr zuverlässig gezeigt hat und momentan ein super Preis/Leistungsverhältnis hat! Übrigens, aufgrund ihrer Qualitäten besitze inzwischen bereits zwei dieser Transcend Ultimate-Karten und kann sie dementsprechend mit gutem Gewissen empfehlen.

Ich hoffe, diese Informationen helfen bei der Entscheidungsfindung beim SD-Kartenkauf.


Transcend TS64GSDU1 Class 10 UHS-I Premium SDXC 64GB Speicherkarte (300x) [Amazon frustfreie Verpackung]
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Preis: EUR 21,48

61 von 65 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen In einer Nikon D800 Kamera ziemlich langsam (im Vergleich), 8. Oktober 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Diese Rezension schreibe ich für die 64GB-Version der Transcend Premium SDXC 300x 45MB/s. Achtung: die Hersteller (Transcend, Sandisk u.v.m.) drucken meistens nur die Lese-Geschwindigkeit auf die Karte (hier: 45 MB/s). Wenn die SD-Karte in einer Kamera oder einem anderen Aufnahme-Gerät eingesetzt wird, ist jedoch die Schreibgeschwindigkeit der entscheidende Faktor und diese ist oft deutlich langsamer. Das muß einem klar sein!

Um die "once in a lifetime"-Löwen-Jagd-Szene in der Serengeti oder den entscheidenden Augenblick während des Kindergeburtstages nicht zu verpassen, weil die Kamera noch durch das Speichern von Bildern blockiert ist, sind für mich die Schreib-Geschwindigkeit und die Zuverlässigkeit die entscheidenden Kriterien einer SD-Karte. Nachfolgend möchte ich daher meine diesbezüglichen Test-Ergebnisse allen Interessierten zur Verfügung stellen.

A.) SCHREIB-Geschwindigkeiten:
Mit meiner Nikon D800 habe ich einen Vergleich der Schreibgeschwindigkeiten meiner SD-Karten vorgenommen. Dabei habe ich je 16 Bilder (so groß ist der interne Speicher der D800) im RAW-Format aufgenommen und die Zeit gemessen, bis alle Bilder (= 1,183 GB) auf die SD-Karte geschrieben waren (genauer Testaufbau siehe unten).

1. Platz: SanDisk Extreme Pro SDHC, 95MB/s (32GB): 25 s = 46 MB/s
2. Platz: SanDisk Extreme Pro SDHC, 95BB/s (64GB): 26 s = 45 MB/s
3. Platz: Transcend Ultimate SDXC 600x, 90MB/s (64GB): 31 s = 38 MB/s
4. Platz: SanDisk Extreme SDHC, 30MB/s (32GB): 44 s = 27 MB/s
5. Platz: Transcend Premium SDXC 300x, 45MB/s (64GB): 51 s = 23 MB/s
(Hinweis: alle Werte wurden gerundet)

Die Transcend Premium 300x soll laut Hersteller eine Schreibgeschwindigkeit von 35MB/s (Lesen: 45MB/s) besitzen. In meinem Test erreicht sie aber nur magere 23 MB/s und ist damit gerade einmal halb so schnell wie die SanDisk Extreme Pro. Aufgrund des akzeptablen Preis/Leistungsverhältnisses (siehe unten) werde ich die Karte zwar behalten, aber nur für Still-Aufnahmen einsetzen.

Gleiches gilt für die SanDisk Extreme 30MB/s: nicht empfehlenswert, wenn es auf Geschwindigkeit ankommt.

Die Transcend Ultimate 600x repräsentiert die "goldene Mitte" in meinem Vergleichstest - sie ist schnell genug für fast alle Situationen und stellt für mich eine sehr gute Reserve-Karte da. Momentan (Oktober 2014) wird sie für knapp 40 Euro angeboten und war daher mein bester Preis/Leistungs-Deal (siehe B.)

Die SanDisk Extreme Pro 95MB/s sind meine "Sahne-Stücke": sehr schnell und zuverlässig. Ich habe bisher noch keine schnellere SD-Karte gefunden. Noch schnellere Schreibgeschwindigkeiten sind nur mit CF-Karten möglich (z.B. SanDisk Extreme Pro CompactFlash 160MB/s).

Für alle Nikon-D800-Besitzer hier noch schnell die Kamera-Einstellungen u. Testbedingungen: Bildgröße/-Qualität: RAW, 14-bit, unkomprimiert. Fokus=manuell und aufgesetzer Objektivdeckel. Belichtung: "M" bei 1/1000s, Offenblende (2.8), ISO=100. Objektiv: VR= OFF. Mit dem Drücken des Auslösers wird Stoppuhr gestartet. Auslöser gedrückt lassen, bis 16-Bild-Puffer der D800 voll ist, dann Auslöser los lassen und Stoppuhr stoppen, wenn das Speicherlämpchen an der Kamera erlischt.

B.) Preis/Leistung:
Wenn die Schreib-Geschwindigkeiten der getesteten Karten in Relation zu meinem (!) Kaufpreis gesetzt werden, ergibt sich folgendes Bild:

1. Platz: Transcend Ultimate 600x, 90MB/s (64GB): 1,0 (MB/s)/€; gekauft 08/2014
2. Platz: SanDisk Extreme Pro, 95MB/s (32GB): 0,7 (MB/s)/€; gekauft 07/2012
2. Platz: Transcend Premium 300x, 45MB/s (64GB): 0,7 (MB/s)/€; gekauft 10/2014
4. Platz: SanDisk Extreme Pro, 95MB/s (64GB): 0,4 (MB/s)/€; gekauft 06/2013
(Hinweis: Ich habe hier MEINEN Kaufpreis zugrunde gelegt. Da ich zum Teil 2 Jahre alte Karten hier aufgeführt habe, kann sich ein völlig anderes Bild ergeben, wenn man für die Berechnung die aktuellen Preise heran zieht)

C.) Zuverlässigkeit
Für mich stellen die SanDisk Extreme Pro SD-Karten das "non-plus-ultra" an Zuverlässigkeit dar. Sie mußten mich in den letzten 2 Jahren auf mehreren mehrwöchigen oder -monatigen Afrika-Aufenthalten unter teilweise sehr widrigen Bedingungen (staubig, feucht, Erschütterungen bei vielen Offroad- und Pisten-Fahrten) begleiten und haben mich nie im Stich gelassen.

Die Transcend Ultimate habe ich noch nicht lange genug im Einsatz, um eine seriöse Aussage zu ihrer Zuverlässigkeit zu machen. Nur soviel: auf meiner letzten Afrika-Reise hat sie, während stundenlanger nächtlicher Foto-Sessions unter freiem Himmel in feucht-staubiger Umgebung, ganz "brav" mehrere tausend Milchstraßen-Fotos gespeichert.

Ich vergebe hier 3 Sterne, weil die Schreibleistung der Transcend Premium (23MB/s) deutlich unter der Herstellerangabe (35MB/s) liegt. Wer eine ausgewiesen langsamere Karte kauft, sollte sich nicht beschweren, wenn sie keine Geschwindigkeitsrekorde bricht. Von daher möchte ich nicht mehr Punkte abziehen - zumal das Preis/Leistungsverhältnis ganz ok ist.

Ich hoffe, diese Informationen helfen bei der Entscheidungsfindung beim SD-Kartenkauf.
Kommentar Kommentare (2) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Jan 9, 2016 10:42 PM CET


Garmin GPS Laufuhr Forerunner 110 HR - GPS Trainingscomputer inkl. Brustgurt
Garmin GPS Laufuhr Forerunner 110 HR - GPS Trainingscomputer inkl. Brustgurt

4.0 von 5 Sternen Ideale Kombination von GPS-Laufcomputer (+ Puls) u. modischer Uhr, 27. November 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Vor einer 3-monatigen Afrika-Reise suchte ich eine leichte GPS-Sportuhr für's Lauftraining, die ich darüber hinaus aber auch als unauffällige Uhr mit Weckfunktion nutzen konnte. Folgende Garmin-Geräte in meinem Haushalt schieden gleich aus:
* Forerunner 305: tolle Laufcomputer-Funktionen, aber schreckliche Optik (+ zu klobig) + keine Uhrzeit/Weckfunktion im "ausgeschalteten" Zustand.
* Forerunner 610: Optik ok, aber nerviger Touchscreen, Akku zu kurzlebig (wenn Gerät als Uhr verwendet wird).

Als ich dann den Garmin Forerunner 110 HR entdeckt habe, hat mich sofort seine Funktionalität + Optik begeistert, so daß ich ihn mir noch schnell kurz vor der Reise gekauft habe. Nach inzwischen fast 6-monatigem Einsatz (zusammen mit dem Pulsgurt eines meiner anderen Garmin-Geräte) ziehe ich folgendes Fazit:

+ Alle "essentiellen" Funktionen eines GPS-Laufcomputers (Stoppuhr, Zwischenzeit, Strecke, Geschwindigkeit, Herzfrequenz, Uhrzeit) sind vorhanden.
+ Einfache, intuitive Handhabung, klare Menü-Struktur.
+ GPS-Signal stabil (Signal noch nie verloren (außer in Tunneln, langen Unterführungen oder Gebäuden))
+ Hintergrundbeleuchtung zuschaltbar
+ Gewicht + Größe (stört am Handgelenk überhaupt nicht)
+ Optik (sieht für meinen Geschmack toll aus (Uhr u. Armband "aus einem Guß"))
+ Akku-Leistung (hält bei aktiviertem GPS mehr als 5 Stunden "am Stück", bzw. als reine Uhr (kein GPS) gut 2 Wochen)
+ Armband (sehr robust, läßt sich prima einstellen u. tragen)
+ Uhrenglas (ohne Folie benutzt, aber trotzdem noch keinerlei Kratzer)
+ Wasserdichtigkeit (Regen, Nebel u. gelegentlich beim Duschen angelassen: bisher alles dicht geblieben)
o Ladekabel (zum Laden muß ein USB-Ladekabel mit spezieller "Klammer" an 4 Kontakte der Uhr angeschlossen werden. Das ist zum einen etwas "friggelig" u. zum anderen zeigt die Uhr auch dann an geladen zu werden, obwohl nicht alle 4 Kontakte angeschlossen sind (wodurch der Akku dann auch nicht lädt)). Man muß beim Anschließen der Ladekabel-Klammer peinlich genau darauf achten, dass alle 4 Kontakte wirklich "einrasten"). Ich ziehe hier keinen Punkt ab, weil ich selber vielleicht einfach zu ungeschickt bin.
- Satelliten-Ortung (manchmal benötigt der Garmin etliche MINUTEN, bis endlich genügend Satelliten geortet sind. Das nervt besonders, weil der FR110 NACH der Satelliten-Ortung recht bald wieder zurück auf die reine Uhrfunktion schaltet, wenn die Stoppuhr nicht in der Zwischenzeit gestartet wurde (dann müssen die Satelliten erneut gesucht werden). Meinen FR305 habe ich einfach 15 Minuten vor Laufbeginn eingeschaltet u. der hat dann nach seiner gemächlichen Satelliten-Ortung brav darauf gewartet, dass ich loslaufe u. die Stoppuhr starte. Mit dem FR110 geht das wegen der Energie-Sparfunktion nicht so einfach!
- Meßwerte lassen sich nicht beliebig kombinieren (nach "Start" kann man über den roten "Page"-Button (liegt bei ca. 7 Uhr am Gehäuserand) zwischen 3 Seiten umschalten. In jeder Seite werden dabei 3 Meßwerte angezeigt (ein Meßwert groß in der Mitte, die anderen beiden kleiner oben und unten). WAS WO angezeigt wird ist festgelegt u. kann - anders als z.B. beim FR305 - vom Nutzer nicht verändert werden.

Wegen der 2 negativen Punkte (s. oben) ziehe ich insgesamt einen Stern ab. Ansonsten ist der FR110 ein toller GPS-Laufcomputer u. auch eine optisch ansprechende Uhr! Nach fast halbjährlichen Einsatz stelle ich zudem fest, daß ich inzwischen weder meine "alte" Armbanduhr, noch meinen FR305 benutze - der FR110 ist einfach die bessere Kombination aus beiden Welten!


Sony SLT-A77VQ SLR-Digitalkamera (24 Megapixel, 7,6 cm (3 Zoll) Display, bildstabilisiert) Kit inkl. SAL 16-50mm DT F2.8 SSM Objektiv schwarz
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28 von 30 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Super, aber nicht ohne Schwächen!, 11. Juli 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Was das Fotografieren angeht, würde ich mich als 'ambitionierter Amateur' bezeichnen. Als der Kauf einer neuen Kamera an stand, habe ich wochenlang alle möglichen Testberichte geradezu studiert. In die engere Wahl kamen neben der Sony SLT-A77, die Canon EOS 7D, die Nikon D7000 sowie die Nikon D300s. Unabhängig vom Kamera-Modell, sprach für Canon u. Nikon das - im Vergleich zu Sony - viel größere Objektiv-Sortiment, was sich auch bei den Angeboten für gebrauchte Objektive zeigt. Aufgrund entsprechender Erfahrung kann ich allen unentschlossenen Kamera-Käufern den Rat geben, die Kamera-Wahl 'umgekehrt' zu machen: ZUERST schauen, welches/welche Objektiv/e man einsetzen möchte, dann deren Preise und Verfügbarkeit (!)(z.B. auf dem Gebrauchtmarkt) recherchieren und erst DANACH ein dazu passendes Kamera-Modell wählen! Nachdem ich aufgrund wochenlanger Unentschlossenheit schon regelrecht verzweifelt war (keiner der genannten Kamera-Hersteller produziert die 'eierlegende Wollmilchsau'), hat mir diese 'umgekehrte' Herangehensweise sehr geholfen, zu einem Entschluß zu kommen. Im Gegensatz zu Canon und Nikon produziert Sony ein tolles 70-400mm Zoom-Objektiv mit schnellem Autofokus, so daß ich mich für die Sony SLT-A77 entschieden habe. Erleichtert wurde die Entscheidung durch das Alleinstellungsmerkmal der SLT-Technik der Sony (und dem damit verbundenen, ständigen schnellen Phasen-Autofokus sowie dem elektronischen Sucher), gepaart mit der hohen Auflösung (24 Megapixel) und der hohen Serienbildgeschwindigkeit (max. 12 Bilder/s).

Nach dreimonatigem fast täglichen Einsatz (hauptsächlich im Bereich 'Wildlife' (z.B. Insekten im Flug, unserem quirligen Hunde-Welpen), aber auch eine Konfirmation wurde fotografisch 'begleitet') kann ich sagen, daß ich den Kauf nicht bereue und mit der SLT-A77 insgesamt sehr zufrieden bin. Der elektronische Sucher, zum Beispiel, ist einfach super und hat mich bisher in keiner Situation im Stich gelassen. Im Gegensatz zu optischen Suchern hat der elektronische zum Beispiel den Vorteil, daß man deutliche Fehlbelichtungen sofort erkennen kann. Auch die 'künstliche farbige Markierung' der sich gerade im Fokus befindlichen Sucherbild-Teile möchte ich bei der manuellen Fokus-Einstellung nicht mehr missen! Ebenfalls hervorzuheben ist die (meiner Meinung nach) hervorragende Bildqualität bis ISO 400 (spätestens ab ISO 800 wird jedoch ein erhöhtes Bildrauschen auf dem Computer-Monitor (!!!) sichtbar (auf normal großen Ausdrucken erkennt man das Bildrauschen erst bei noch höheren ISO-Werten)) und die hohe Serienbildgeschwindigkeit. Es gibt natürlich (leider) auch einige Dinge, die mich an der Kamera stören. Bei Verwendung lichtschwächerer Objektive und/oder der Notwendigkeit extrem kurzer Belichtungszeiten, kämpfe ich regelmäßig mit der vergleichsweise niedrigen ISO-Grenze, ab der das Bildrauschen sichtbar wird. Auch der (meiner Meinung nach) zu klein dimensionierte Bildspeicher nervt hin und wieder: bei max. Serienbildgeschwindigkeit ist dieser schon nach 1 sec voll. Weitere Bilder können dann erst geschossen werden, nachdem eine entsprechende Menge an Bilddaten vom internen Speicher auf die SD-Karte geschrieben wurde. Die Wahl einer sehr schnellen SD-Karte ist daher essentiell, aber auch mit der schnellsten Karte (s. unten) kommt es zu nervigen Pausen in der Bildfolge, wenn der interne Speicher voll ist.

Hier mein persönliches Fazit für alle, die mit dem Gedanken spielen, sich eine SLT-A77 zuzulegen!
Positiv:
+ elektronischer Sucher
+ hohe Auflösung (bis 24 Megapixel RAW und/oder JPEG)
+ hohe Serienbildgeschwindigkeit
+ sehr gute Bildqualität (bis max. ISO 800)
+ schneller Autofokus (in Verbindung mit geeignetem Objektiv)
+ schneller kontinuierlicher Autofokus auch bei Movies
+ Einstellknöpfe am Gehäuse für die wichtigsten Bildparameter (ISO, Weißabgleich, Belichtungskorrektur, automatischer/manueller Fokus etc.)
+ wertiges, solides Gehäuse, das sich gut greifen/halten läßt
+ vorderes u. hinteres Einstellrädchen (z.B. zum Einstellen von Blende u. Belichtungszeit)
+ Bildqualität beim Filmen
Negativ:
- Bildrauschen bei ISO-Werten größer 800
- kleiner interner Bildspeicher
- nur 1 Slot für SD-/SDHC-Karten, aber kein (weiterer) Slot für schnellere/robustere CF-Karten
- viel kürzere Akku-Laufzeiten im Vergleich zu 'echten' Spiegelreflex-Kamera's mit optischem Sucher

Die Sony SLT-A77 ist eine Super-Kamera, die ich auch ambitionierten Fotografen empfehlen kann. Luft nach oben in Richtung Profi-Kamera's (z.B. Nikon D4 & Co.) gibt es reichlich, aber in ihrer Klasse ist sie top und auf einem Niveau (oder höher) als z.B. eine Canon EOS 7D oder eine Nikon D7000. Wegen der genannten Schwächen bei hohen ISO-Werten u. dem kleinen internen Bildspeicher, die für manch anderen vielleicht eher weniger wichtig sind, ziehe ich ihr einen Stern/Punkt ab.

Abschließend noch etwas zu einem meiner (wenigen) Ärgernisse mit meiner Sony SLT-A77 Kamera - dem knappen internen Bildspeicher. Bei einer Bildqualität RAW + JPEG mit 24 Megapixel konnte ich mit der SLT-A77 13 Bilder in schneller Folge auslösen (egal, welcher der beiden schnellen Serienbild-Modi (Aufnahme-Modus "Serienbild AE-Prior"= 12B/s, bzw. Bildfolgemodus "Hi"= 8B/s (Geschw.-Werte nicht überprüft)) eingestellt war). Ab dem 14. Serienbild konnte jeweils erst dann wieder ein Bild ausgelöst werden, wenn genug Daten aus dem internen Bildspeicher auf die SD-Karte geschrieben worden waren. Dies führt bei Serienaufnahmen zu (meist) unangenehmen Pausen, deren Länge direkt von der Schreibgeschwindigkeit der Daten auf die SD-Karte abhängt. Ich habe daher einige Vergleichstests mit verschiedenen SD-Karten durchgeführt, um herauszufinden, mit welcher Karte die Kamera die höchste Schreibgeschwindigkeit erreicht (Kamera-Einstellungen Sony SLT-a77: Bildqualität: 24 Megapixel RAW + JPEG mit manuellem Fokus, Serienaufnahme: Bildfolgemodus "Hi" (d.h. ca. 8B/s), Aufnahme-Modus: "M" (manuell) bei f=4.0, s=1/1500sec, ISO 200, Auto-Weißabgleich):

Meßmethode A: Zeit stoppen, die die Kamera benötigt, um 13 + 10 Serienaufnahmen zu machen. Also: Auslöseknopf drücken u. gleichzeitig Stopuhr starten. Die Kamera fängt an schnelle Serienaufnahmen zu machen. Nach kurzer Zeit (13 Bildern) ist der interne Bildspeicher voll u. der zeitliche Abstand zwischen den einzelnen Aufnahmen wird sprunghaft größer. Jetzt noch genau 10 Bilder machen u. dann Zeit stoppen.

Ergebnisse A (für 23 Serienbildaufnahmen):
1.) SanDisk, SDHC 32GB, Extreme Pro, UHS-I, class 10 (95MB/s): Zeit= 9 sec.
2.) Lexar, SDHC 32GB, 600x Professional, UHS-I, class 10 (90MB/s): Zeit= 10 sec.
3.) SanDisk, SDHC 32GB, Extreme HD Video, class 10 (30MB/s): Zeit= 15 sec.
4.) PNY, SDHC, 32GB, Professional, class 10 (20MB/s): Zeit= 23 sec.
5.) Toshiba, Micro SDHC, 32GB, class 4: Zeit= 63 sec.

Meßmethode B: Wie Meßmethode A, jedoch die Zeit erst stoppen, wenn die Kamera alle Bilder komplett auf der SD-Karte gespeichert hat (d.h. bis die rote Schreib-LED erlischt). Also: Nachdem alle Bilder gemacht wurden, den Auslöseknopf loslassen u. die rot leuchtende Schreib-LED beobachten (befindet sich rechts hinten unterhalb Drehrad). Zeit erst stoppen, wenn diese LED erlischt.

Ergebnisse B:
Unabhängig von der eingelegten SD-Karte wurden immer 23 Bilder ausgelöst, zu deren Speicherung 630MB an Daten auf die Karte geschrieben werden mußten.
1.) SanDisk, SDHC 32GB, Extreme Pro, UHS-I, class 10 (95MB/s): Zeit= 17 sec.
2.) Lexar, SDHC 32GB, 600x Professional, UHS-I, class 10 (90MB/s): Zeit= 22 sec.
3.) SanDisk, SDHC 32GB, Extreme HD Video, class 10 (30MB/s): Zeit= 32 sec.
4.) PNY, SDHC, 32GB, Professional, class 10 (20MB/s): Zeit= 51 sec.
5.) Toshiba, Micro SDHC, 32GB, class 4: Zeit= 145 sec.

Fazit: Für längere schnelle Bildfolgen ist die Wahl der eingelegten SD-Karte essentiell: zwischen meiner schnellsten u. langsamsten SD-Karte liegen volle 2 Minuten für das komplette Leeren des Bildspeichers! Die SanDisk, SDHC 32GB, Extreme Pro, UHS-I, class 10 (95MB/s) ist meine erste Wahl, wenn schnelle Bildfolgen mit der Sony SLT-A77 fotografiert werden sollen.
Kommentar Kommentare (7) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Jul 24, 2012 1:12 PM MEST


Lexar Thin Box SDHC 32GB Speicherkarte (600x Professional UHS-I)
Lexar Thin Box SDHC 32GB Speicherkarte (600x Professional UHS-I)

62 von 69 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Testsieger in der ColorFoto 7/2012, jedoch nicht bei mir!, 3. Juli 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Größtes Ärgernis mit meiner Sony SLT-A77 Kamera ist der für schnelle Serienaufnahmen (12 Bilder/sec) meiner Meinung nach zu knapp bemessene interne Bildspeicher (13 Bilder bei 24 Megapixel RAW + JPEG). Ab dem 14. Serienbild kann man erst wieder ein Bild auslösen, wenn genug Daten aus dem internen Bildspeicher auf die SD-Karte geschrieben wurden. Dies führt bei Serienaufnahmen zu (meist) unangenehmen Pausen, deren Länge direkt von der Schreibgeschwindigkeit der Daten auf die SD-Karte abhängt. Ich suchte also eine SD-Karte mit möglichst hoher Schreibrate. Durch einen Testbericht ("27 SDHC und -XC-Speicherkarten") in der ColorFoto 7/2012 entschied ich mich für eine Lexar 32GB Professional UHS I, 600x (90MB/s), aufgrund meiner guten Erfahrungen mit SanDisk-Produkten, bestellte ich auch noch eine SanDisk 32GB Extreme Pro UHS-I (95MB/s), die zudem auch noch etwas günstiger als die Lexar-Karte war (64,80€ versus 69,64€). Amazon-typisch, trafen beide Karten schon am nächsten Morgen bei mir ein - SUPER! Zusammen mit einigen anderen SDHC-Karten, die ich schon einige Zeit besitze, mußten beide Neulinge dann gleich mal für einen Vergleichstest herhalten (Kamera-Einstellungen (Sony SLT-a77): Bildqualität: 24 Megapixel RAW + JPEG, Fokus: manuell (damit Kamera vor dem Auslösen keine Zeit für das Fokussieren aufwendet), Serienaufnahme: Hi, Aufnahme-Modus: "M" (manuell) bei f=4.0, s=1/1500sec, ISO 200, Auto-Weißabgleich):

Meßmethode A: Zeit stoppen, die die Kamera benötigt, um 13 + 10 Serienaufnahmen zu machen. Also: Auslöseknopf drücken u. gleichzeitig Stopuhr starten. Die Kamera fängt an schnelle Serienaufnahmen zu machen. Nach kurzer Zeit (13 Bildern) ist der interne Bildspeicher voll u. der zeitliche Abstand zwischen den einzelnen Aufnahmen wird sprunghaft größer. Jetzt noch genau 10 Bilder machen u. dann Zeit stoppen.

Ergebnisse A (für 23 Serienbildaufnahmen):
1.) SanDisk, SDHC 32GB, Extreme Pro, UHS-I, class 10 (95MB/s): Zeit= 9 sec.
2.) Lexar, SDHC 32GB, 600x Professional, UHS-I, class 10 (90MB/s): Zeit= 10 sec.
3.) SanDisk, SDHC 32GB, Extreme HD Video, class 10 (30MB/s): Zeit= 15 sec.
4.) PNY, SDHC, 32GB, Professional, class 10 (20MB/s): Zeit= 23 sec.
5.) Toshiba, Micro SDHC, 32GB, class 4: Zeit= 63 sec.

Meßmethode B: Wie Meßmethode A, jedoch die Zeit erst stoppen, wenn die Kamera alle Bilder komplett auf der SD-Karte gespeichert hat (d.h. bis die rote Schreib-LED erlischt). Also: Nachdem alle Bilder gemacht wurden, den Auslöseknopf loslassen u. die rot leuchtende Schreib-LED beobachten (befindet sich rechts hinten unterhalb Drehrad). Zeit erst stoppen, wenn diese LED erlischt.

Ergebnisse B:
Unabhängig von der eingelegten SD-Karte wurden immer 23 Bilder ausgelöst, zu deren Speicherung 630MB an Daten auf die Karte geschrieben werden mußten.
1.) SanDisk, SDHC 32GB, Extreme Pro, UHS-I, class 10 (95MB/s): Zeit= 17 sec.
2.) Lexar, SDHC 32GB, 600x Professional, UHS-I, class 10 (90MB/s): Zeit= 22 sec.
3.) SanDisk, SDHC 32GB, Extreme HD Video, class 10 (30MB/s): Zeit= 32 sec.
4.) PNY, SDHC, 32GB, Professional, class 10 (20MB/s): Zeit= 51 sec.
5.) Toshiba, Micro SDHC, 32GB, class 4: Zeit= 145 sec.

Fazit: Die SanDisk, SDHC 32GB, Extreme Pro, UHS-I, class 10 (95MB/s) ist mein "schnellstes Pferd im Stall" u. bekommt daher die volle Punktzahl. Die Lexar ist zwar Testsieger im genannten Vergleichstest aus der ColorFoto (der auch mit einer Sony SLT-A77 gemacht wurde), bei mir fällt sie jedoch bei beiden Tests hinter die SanDisk Extreme Pro zurück. Zwar bewegen sich die Unterschiede im Sekundenbereich, aber wenn man nicht gerade Stillleben fotografiert, können diese entscheidend sein (ich spreche da aus leidvoller Erfahrung u. setze seither nur noch die schnellste SD-Karte ein). Da sie im Vergleich zur SanDisk Extreme Pro langsamer und teuerer ist, bekommt die Lexar 600x Prfessional von mir "nur" 4 Sterne.
Kommentar Kommentare (2) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Jan 27, 2014 7:48 PM CET


SanDisk Extreme Pro SDHC 32GB Class 10 Speicherkarte (bis zu 95MB/s lesen) (Amazon Frustfreie Verpackung)
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Preis: EUR 26,56

108 von 114 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen "Schnellstes Pferd im Stall" in einer Sony SLT-A77 Kamera, 3. Juli 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Größtes Ärgernis mit meiner Sony SLT-A77 Kamera ist der für schnelle Serienaufnahmen (12 Bilder/sec) meiner Meinung nach zu knapp bemessene interne Bildspeicher (13 Bilder bei 24 Megapixel RAW + JPEG). Ab dem 14. Serienbild kann man erst wieder ein Bild auslösen, wenn genug Daten aus dem internen Bildspeicher auf die SD-Karte geschrieben wurden. Dies führt bei Serienaufnahmen zu (meist) unangenehmen Pausen, deren Länge direkt von der Schreibgeschwindigkeit der Daten auf die SD-Karte abhängt. Bei "geduldigen" Objekten mag eine langsame SD-Karte verschmerzbar sein, aber wer die Serienbildfunktion der Kamera einsetzt, möchte ja gerade dynamische Objekte/Situationen in Bildern festhalten. Und dann ist es äußerst ärgerlich, wenn unwiederbringliche Augenblicke bilderlos verstreichen, nur weil die Kamera noch damit beschäftigt ist, Daten vom (vollen) internen Speicher auf die SD-Karte zu schieben.
Ich suchte also eine SD-Karte mit möglichst hoher Schreibrate. Durch einen Testbericht ("27 SDHC und -XC-Speicherkarten") in der ColorFoto 7/2012 entschied ich mich für eine Lexar 32GB Professional UHS I, 600x (90MB/s), aufgrund meiner guten Erfahrungen mit SanDisk-Produkten, bestellte ich auch noch eine SanDisk 32GB Extreme Pro UHS-I (95MB/s), die zudem auch noch etwas günstiger als die Lexar-Karte war (64,80€ versus 69,64€). Als die Karten schon am nächsten Morgen bei mir eintrafen, habe ich sie - zusammen mit einigen anderen SDHC-Karten - einem Vergleichstest unterzogen.

Meßmethode: Zeiten stoppen, die die Kamera benötigt, um exakt 23 Serienaufnahmen auszulösen (1. Zeit) u. komplett auf die SD-Karte zu speichern (2. Zeit). Also: Auslöseknopf drücken u. gleichzeitig Stopuhr starten. Die Kamera fängt an schnelle Serienaufnahmen zu machen. Nach kurzer Zeit (13 Bildern) ist der interne Bildspeicher der A77 voll u. der zeitliche Abstand zwischen den einzelnen Aufnahmen wird sprunghaft größer. Nachdem das 23. Bild ausgelöst wurde, sofort die erste Zeit stoppen und dann warten, bis wirklich alle Daten der 23 Bilder (immerhin 630MB) auf der SD-Karte gespeichert wurden (zweite angegebene Zeit). Kamera-Einstellungen (Sony SLT-a77): Bildqualität: 24 Megapixel RAW + JPEG, Fokus: manuell (damit Kamera vor dem Auslösen keine Zeit für das Fokussieren aufwendet), Serienaufnahme: "Hi", bei fester Blende u. Verschlußzeit=1/1500sec.

Ergebnisse (für 23 Serienbildaufnahmen mit 24 Megapixeln RAW + JPEG):
1.) SanDisk, SDHC 32GB, Extreme Pro, UHS-I, class 10 (95MB/s):.....Zeiten= 9 sec / 17 sec.
2.) Lexar, SDHC 32GB, 600x Professional, UHS-I, class 10 (90MB/s):.Zeiten= 10 sec / 22 sec.
3.) SanDisk, SDHC 32GB, Extreme HD Video, class 10 (30MB/s):.......Zeiten= 15 sec / 32 sec.
4.) PNY, SDHC, 32GB, Professional, class 10 (20MB/s):...................Zeiten= 23 sec / 51 sec.
5.) Toshiba, Micro SDHC, 32GB, class 4:......................................Zeiten= 63 sec /145 sec.

Fazit: Die SanDisk, SDHC 32GB, Extreme Pro, UHS-I, class 10 (95MB/s) ist mein "schnellstes Pferd im Stall" u. daher in meinem privaten Ranking auf Platz 1. Die Lexar ist zwar Testsieger im genannten Vergleichstest aus der ColorFoto (der auch mit einer Sony SLT-A77 gemacht wurde), fällt bei mir jedoch deutlich hinter die SanDisk Extreme Pro zurück. Wer die Serienbildfunktion nicht oder nur selten einsetzt, mag auch mit den SD-Karten auf den Plätzen 2-5 gut leben können, ich persönlich werde sie jedoch nicht mehr zum Fotografieren einsetzen.
Noch eine letzte Anmerkung zu den Produkt-Verpackungen: fast alle Hersteller liefern ihre wunderbar kleinen SD-Karten in vergleichsweise riesigen Plastik-Packungen, die - meiner Meinung nach - völlig überdimensioniert sind u. nur die Plastik-Müllberge vergrößern.
Kommentar Kommentare (3) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Aug 16, 2014 4:28 PM MEST


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