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Rezensionen verfasst von
Ptolomäus

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Seite: 1
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Shadow of the Colossus
Shadow of the Colossus
Wird angeboten von maximus2014
Preis: EUR 98,65

15 von 18 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Shadow of the Colossus - wer Mumm hat, klettert!, 14. Mai 2006
Rezension bezieht sich auf: Shadow of the Colossus (Videospiel)
Es gibt drei Dinge, die ein erfahrener Videospieler über Endgegner weiß:

-Sie kommen am Ende eines Levels

-Sie sind ziemlich böse und sauer

-Sie werden im Laufe eines Spiels größer und böser

Keine dieser Eigenschaften trifft auf die Kolosse von Shadow of the Colossus zu!

Das Spiel beginnt mit einer wunderschönen Titelsequenz (bei der man anhand des Ruckelns erkennt, daß die PS2 hier bis an die Grenzen geht), in der man nur das nötigste erfährt. Daß nämlich die verstorbene Freundin des Helden möglicherweise neues Leben eingehaucht wird, wenn man 16 Riesen tötet. So sagt es einem eine Gottheit - oder Dämon, so genau weiß man das nicht - in einem Tempel. So begibt man sich mit seinem Pferd von einem Koloss zum nächsten und durchstreift eine Ödnis, in der kein - wirklich kein einziger - lebender Mensch außer dem Protagonisten vorkommt. Diese vollkommene Leere und die Schönheit der Landschaften sind einige der Dinge, die dieses Spiel so bemerkenswert machen; allerdings trübt manchmal die Steuerung des Pferds und das manchmal schwierige auffinden der Kolosse diesen Teil des Abenteuers sehr.

Ist man erstmal bei einem der Riesen angelangt, kommt man manchmal aus dem Staunen nicht mehr raus: die Gegner sind nicht selten so groß wie der Eiffelturm und man fragt sich als erstes: wie zum Teufel besiege ich den denn?! Hier kommt allerdings auch der größte Spielspaß, denn die Schwachstelle eines jeden Kolosses zu finden und auf ihn draufzugelangen (!) ist die eigentliche Herausforderung. Dabei muß man sich die Umgebung und die spärliche Ausrüstung (Schwert und Bogen) zu nutze machen, die Kolosse beobachten, und sie studieren. Dabei wird einem oft klar, daß die Kolosse selbst nicht immer agressiv sind, ja manchmal sogar gar nicht angreifen. Man kriegt beinahe ein schlechtes Gewissen, wenn man einen der Kolosse erlegt hat und fragt sich, ob der Zweck die Mittel rechtfertigt.

Das ist überhaupt, neben der Musik, das beste an diesem Spiel: jeder Koloss ist einzigartig und auch das Pferd scheint fast eine Persönlichkeit zu besitzen.

Einzige Wermutstropfen sind der etwas dürftige Wiederspielwert und vor allem die furchtbare Kamera, die einen oft verzweifeln läßt. Besonders, wenn man gerade auf einem Koloss rumturnt und es besonders auf Präzision beim Klettern und Springen ankommt.

Trotzdem ist Shadow of the Colossus eines der besten Spiele seit langem, und wird vor allem grafisch wohl nur noch von Next Gen-Konsolen übertroffen werden.


Mafia
Mafia

4 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen etwas kurzweilig, 6. März 2003
Rezension bezieht sich auf: Mafia (Computerspiel)
Mafia hat eine relativ gute Story und folgt einem actiongeladenen Spielprinzip. Ähnlich wie in GTA bewegt man sich in einer großen, belebten Stadt, um von einem Aftrag zum nächsten überuzugehen. Meistens lautet die Mission aber "töte Diesen oder Jenen", "Hau ab", "Töte noch ein paar Leute", "Flieh vom Tatort" usw. Etwas Schade, denn durch die festgelegte Story und der zwar spannenden, aber routinierten, Action wird Mafia nach einmaligem durchspielen bereits uninteressant. Als weitere Motivation bleibt eigentlich noch der "Freihe Fahrt"-Modus, und der hat es in sich: mit Erfüllung der Zusatzmissionen winkt ein neues, sehr flottes, Traumauto.
Das war's dann aber auch leider schon, wenn alle Bonus-Autos gewonnen sind und man ein wenig damit die Strassen durchkreuzt hat, ist es mit der Motivaion auch irgendwie schon vorbei.
Übrigene wartet der Story-Mode emit einer unerträglich schwierigen Mission auf, in der man ein Autorennnen gewinnen muss. Ich rate allen, die sich das Spiel zulegen dazu, sich in diesem Level mit einem Trick durchzumogeln (im Internet nachschauen - ich will ncihts verraten), da das Rennen eigentlich fast unschaffbar ist.


Der Sizilianer: Roman
Der Sizilianer: Roman
von Mario Puzo
  Taschenbuch

14 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Unentbehrlich für Puzo-Fans, 12. Februar 2002
Rezension bezieht sich auf: Der Sizilianer: Roman (Taschenbuch)
Die Handlung von Mario Puzos "Der Sizilianer" fügt sich nahtlos in "Der Pate", ist jedoch nicht wirklich eine Geschichte über den berüchtigten Corleone-Clan.
Der Zeitraum umfasst sieben Jahre (1943 - 1950), bis Michael Corleones Abreise von Sizilien, wo er einen letzten Befhel seines Vaters, dem ehrenwerten Don Corleone, vor der Heimkehr ausführen muß. Er lernt den jungen Banditen Salvatore Guiliano kennen, dem er bei der Flucht nach Amerika helfen soll, und dessen Geschichte. In diesen sieben Jahren steigt Guiliano zum berüchtigsten Banditen Siziliens auf, den Bauern und Presse als "Robin Hood" Siziliens feiern.
Wer nur eine weiteres Kapitel über den Corleone-Clan erwartet wird also enttäuschte sein; dennoch lernt man mehr über Michael Corleone kennen, seine Chrakterzüge werden gefestigt und die Günde für seine Veränderung (und vielleicht auch für das schockierend Ende des zweiten Films) seit seines Exils in Sizilien werden verdeutlicht.
Die Hauptfigur ist vor allem wegen ihrer Glaubwürdigkeit überzeugend, denn obwohl Guiliano arg idealisiert (und vielleicht sogar romantisiert) wird, ist ihr Scheitern unausgeschlossen. Die Spannung in der Handlung steigt derweil ins unermessliche - überall wittert man Verrat, und das Ende wird überraschen, denn Hilfe kommt für Michael Corleone von einer unerwartetetn Seite.
Alles in allem ein spannender und mit viel Liebe zum Deteil erzählter Roman.


Der Pate - DVD-Collection (5 DVDs) [Box Set]
Der Pate - DVD-Collection (5 DVDs) [Box Set]
DVD ~ Al Pacino
Wird angeboten von maximus2014
Preis: EUR 39,25

18 von 21 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Teil 1 und 3 o.k. - Teil 2 Phänomenal!, 29. Januar 2002
?Der Pate? von Mario Puzo ist das wohl berühmteste Werk des Autors, und für Francis Ford Coppola und seine Trilogie über die Familie Corleone gilt dasselbe. Jeder Film für sich ist jedoch unterschiedlich gelungen.
Der erste Teil spielt in der Zeit von 1948 bis 1958 und handelt von der Familie Corleone, die unter dem angesehen Don Vito Corleone (Marlon Brando in seiner Parderolle) eine hohe Machtposition im Staate New York (und darüber hinaus) einnimmt. Als jedoch ein Sizillianer namens Sollozzo dem Don diese Position streitig macht kommt es zum totalen Krieg zwischen den größten Mafia-Familien New Yorks
Die Charaktere sind faszinierend, aber trotz der vielen namenhaften Darsteller können sie sich nicht so gut entfalten wie im Roman. Francis Ford Coppola macht hier einen für Romanverfilmungen typischen Fehler und geht zu sehr in Detail, wobei er sich zwar eng an die Vorlage hält, die Story aber unübersichtlicher wird. So entpuppen sich Figuren, die nur am Rande erwähnt werden plötzlich als Verräter. Hier empfehlt es sich den Roman von Puzo zu lesen, der auch die, im Film nur angedeutete, Geschichte von Schnulzensänger Johnny Fontane erzählt, der durch seinen einflußreichen Paten die Karriereleiter in Hollywood hinaufsteigt.
Dieses Manko bleibt dem zweiten Teil versagt. Dieser springt nun von der Geschichte vom Sohn des Paten, Michael (Al Pacino), in Rückblenden zum Vater, der als junger Vito Andolini aus Sizilien fliehen mußte und sich in Amerika gegen Don Fanucci behaupten muß. Am Ende steigt er zum gefürchteten, aber auch respektierten, Don Corleone (benannt nach seinem Heimatdorf) auf. Jahrzehnte später kämpft sein Sohn Michael mit eiskalter Berechnung gegen den Verrat in und außerhalb der Familie ? mit einem schockierendem Ende.
Der zweite Teil ist tatsächlich nicht nur der beste in der Trilogy, sondern auch einer der besten Filme überhaupt. Die genialen Leistungen von den beiden Hauptdarstellern, Robert DeNiro und Al Pacino (die sich im Film nie begegnen), die fesselnde Story, die nur von Puzo selbst stammen kann und die wunderbare Ausstattung machen den zweiten Teil zu einem Pflichtfilm.
Der dritte Teil ist schlichtweg überflüssig - aber nicht so schlecht, wie viele behaupten. Auch hier sind Darsteller und Ausstattung grandios. Besonders überzeugend ist Andy Garcia, der den unehelichen Sohn von Michaels verstobenem Bruder Sonny spielt. Hier schafft es Michael Corleone endlich, sich von den illegalen geschäften zu verabschieden. Doch ein letztes mal holen die Corleones zum Gegenschlag gegen ihre Verräter aus. Jedoch bezahlt der Don einen hohen Preis dafür.
Die Bild- und Tonqualität der DVD?s sind gut, besonders wenn man das hohe Alter der ersten beiden Teile berücksichtigt. Die phänomenale Bonusaustattung wurde auf eine Extrascheibe gepresst und lässt keine wünsche offen: Making Of?s, Dokus, Interviews, geschittene Szenen und, als besonderer Clou, der Famielienstammbaum der Corleones.
Alles in allem eine gelungene DVD-Umsetzung eines Klassikers, obwohl mir persönlich eine Veröffentlichung der Einzelfilme lieber wäre, als ein Komplett-Paket. Das Buch und der geniale zweite Teil haben mir völlig ausgereicht.


Princess Mononoke (UK-Import)
Princess Mononoke (UK-Import)
DVD ~ Hayao Miyazaki
Wird angeboten von Medienvertrieb & Verlag
Preis: EUR 31,98

19 von 20 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Schlicht ein Geniestreich!!!, 23. Dezember 2001
Rezension bezieht sich auf: Princess Mononoke (UK-Import) (DVD)
Äußerlich mag "Prinzessin Mononoke" ja sämtlichen Vorurteilen über japanische Trickfilme, auch als Animes bekannt, recht geben: die Protagonisten haben große, niedliche Augen und an übertrieben anmutenden Gewaltdarstellungen mangelt es ebensowenig. Doch der Schein trügt: Hayao Miyazakis Epos über Liebe, Krieg und die Ausbeutung der Natur durch den Menschen ist einer dieser seltenen Filme die sowohl vollkommen klischeearm als auch anspruchsvoll und trotzdem gleichzeitig unterhaltsam sind.
Inhaltlich wechselt "Prinzessin Mononoke" von ruhigen Momenten zu spannenden Szenen über, und auch Zeichnerisch wird gekonnte Arbeit geboten. Besonders löblich die erkennbare Mühe und der Verzicht aus allzuviele Spielereien mit dem Computer - tatsächlich wurde gerade bei den computeranimierten Szenen viel Wert darauf gelegt, diese durch spezielle Software wie gezeichnet erscheinen zu lassen. Hinzu kommt ein phantastischer Soundtrack, der die Stimmung perfekt einfängt und den Zuschauer nicht weniger fesselt wie die Story und die glaubwürdigen Charaktere es tun.
Tatsächlich gibt es aber etwas zu bemängeln, wenn zwar nicht am Film selbst, dafür aber an der DVD: das "Bonus-Matereial" befasst sich nur mit der erbärmlichen englischen Synchro und besteht überwiegend aus Interwievschnippseln der (prominenten) Sprecher und Übersetzer, ein Making-Of ist es also nicht wirklich. Zudem ist die englische Synchro, wie bereits erwähnt, allein schon wegen der "literarischen" Übersetzung Schwindelerregend: so werden an einigen Stellen Mono- und Dialoge unnötig in die länge gezogen, bzw. dort, wo keine existieren, welche eingefügt, um die Story auch für Unterbelichtete zu erläuter, was besonders in der Stimmungsvollen Einleitungssequenz nervötend ist. Immerhin ist noch der französische und der Originalton inklusive gut übersetzter Untertitel dabei, womit man leicht über die verhauene U.S.-Synchro hinwegkommt. Bleiben noch die wichtigsten Vorteile der DVD, nämlich die lange Halbwertszeit und das gute Bild und der ausgezeichnete Ton. Somit kann man sich den Film noch mit seinen Enkelkindern ansehen - das Thema bleibt stehts Zeitlos.


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