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thamides2

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Verdun
Verdun
von Paul C. Ettighoffer
  Gebundene Ausgabe

17 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein Bericht von einem, der dabei war ..., 9. Juni 2003
Rezension bezieht sich auf: Verdun (Gebundene Ausgabe)
Die Schlacht von Verdun beschäftigt auch nach einem knappen Jahrhundert immer noch Franzosen und Deutsche, wenngleich immer weniger wissen, was genau da passiert ist. Tatsache ist, dass die Generation derjenigen, die dabei waren, auf immer von der "Hölle von Verdun" geprägt wurde.
Wer wissen möchte, wie es damals war, dem sei das vorliegende Buch von Paul C. Ettighoffer empfohlen. Er war einer, der die Schlacht von Anfang an mitgemacht hat. In "Verdun - das große Gericht" beschreibt er mit großem historischen Sachverstand den Ablauf einer der gewaltigsten Schlachten der Weltgeschichte und bringt dabei sehr viel Selbsterlebtes mit ein. Die Geschichte, die eine Mischung aus historischer Abhandlung, Memoiren und Roman ist, bekommt dadurch eine menschliche Tiefe, die den Leser, trotz der manchmal antiquiert und pathetisch wirkenden Sprache, sofort in ihren Bann schlägt.
Neben den Fakten über Kriegsverlauf und Schlacht und Tod erfährt der heutige Leser, unter welchen Bedingungen damals die Soldaten auf beiden Seiten leben mussten, was sie erlitten und wie sie darüber dachten.
Verdun hat den Autor nie losgelassen. Mit seinem Buch hat er sich einen Teil dieses Alpdrucks von der Seele geschrieben. Aber das war nicht alles: In der Zeit nach dem 1. Weltkrieg, als der Hass auf die Deutschen sehr groß war in Frankreich, hat Ettighoffer den Kontakt zwischen Verdunkämpfern auf beiden Seiten des Rheins gefördert und viele internationale Veteranen-Treffen in die Wege geleitet.
Im letzten Kapitel des Buches beschreibt er, wie sich Verdun und das Verhältnis zwischen Deutschen und Franzosen weiterentwickelt haben. Weimarer Zeit, Drittes Reich, Zweiter Weltkrieg, Nachkriegszeit. Es ist bewegend, wie sich Jahrzehnte nach der Schlacht weißhaarige und gebeugte Verdunkämpfer von 80, 90 Jahren auf dem Schlachtfeld zu einem gemeinsamen Gedenken zusammenfinden...
Das Buch hat zu Recht mehrere Neuauflagen erlebt, denn neben seinem hohen Informationsgehalt setzt es sich vehement für den Frieden der Völker ein, gegen Hass und für das Verständnis.


Verdun. Das grosse Gericht
Verdun. Das grosse Gericht

2 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein Bericht, von einem, der dabei war..., 5. Juni 2003
Die Schlacht von Verdun beschäftigt auch nach einem knappen Jahrhundert immer noch Franzosen und Deutsche, wenngleich immer weniger wissen, was genau da passiert ist. Tatsache ist, dass die Generation derjenigen, die dabei waren, auf immer von der "Hölle von Verdun" geprägt wurde.
Wer wissen möchte, wie es damals war, dem sei das vorliegende Buch von Paul C. Ettighoffer empfohlen. Er war einer, der die Schlacht von Anfang an mitgemacht hat. In "Verdun - das große Gericht" beschreibt er mit großem historischen Sachverstand den Ablauf einer der gewaltigsten Schlachten der Weltgeschichte und bringt dabei sehr viel Selbsterlebtes mit ein. Die Geschichte, die eine Mischung aus historischer Abhandlung, Memoiren und Roman ist, bekommt dadurch eine menschliche Tiefe, die den Leser, trotz der manchmal antiquiert und pathetisch wirkenden Sprache, sofort in ihren Bann schlägt.
Neben den Fakten über Kriegsverlauf und Schlacht und Tod erfährt der heutige Leser, unter welchen Bedingungen damals die Soldaten auf beiden Seiten leben mussten, was sie erlitten und wie sie darüber dachten.
Verdun hat den Autor nie losgelassen. Mit seinem Buch hat er sich einen Teil dieses Alpdrucks von der Seele geschrieben. Aber das war nicht alles: In der Zeit nach dem 1. Weltkrieg, als der Hass auf die Deutschen sehr groß war in Frankreich, hat Ettighoffer den Kontakt zwischen Verdunkämpfern auf beiden Seiten des Rheins gefördert und viele internationale Veteranen-Treffen in die Wege geleitet.
Im letzten Kapitel des Buches beschreibt er, wie sich Verdun und das Verhältnis zwischen Deutschen und Franzosen weiterentwickelt haben. Weimarer Zeit, Drittes Reich, Zweiter Weltkrieg, Nachkriegszeit. Es ist bewegend, wie sich Jahrzehnte nach der Schlacht weißhaarige und gebeugte Verdunkämpfer von 80, 90 Jahren auf dem Schlachtfeld zu einem gemeinsamen Gedenken zusammenfinden...
Das Buch hat zu Recht mehrere Neuauflagen erlebt, denn neben seinem hohen Informationsgehalt setzt es sich vehement für den Frieden der Völker ein, gegen Hass und für das Verständnis.
Kommentar Kommentare (2) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Feb 19, 2009 9:54 PM CET


Blood and Iron (American Empire, Book One) (Southern Victory: American Empire, Band 1)
Blood and Iron (American Empire, Book One) (Southern Victory: American Empire, Band 1)
von Harry Turtledove
  Taschenbuch
Preis: EUR 7,49

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Die Saga geht weiter ....., 21. April 2003
Harry Turtledove, der Meister der alternativen Geschichtsschreibung, beginnt mit "Blood ans Iron " einen neuen Romanzyklus: The American Empire. Begonnen hat alles mit dem Sezessionskrieg, den die Südstaaten gewonnen hatten. Die Konföderierten Staaten von Amerika (CSA) werden unabhängig und weiten ihr Gebiet aus. Dies führt 1888 zum 2. Mexikanischen Krieg, in dem abermals die Südstaaten, verbündet mit England, Frankreich und Kanada, die USA besiegen können (nachzulesen in "How Few Remain"). Der "Große Krieg", 1914 - 1917, beendet schließlich die jahrzehntelange Unterdrückung und Demütigung der USA und führt zur Schaffung des "American Empire". Und hier setzt der neue Romanzyklus ein: Die in den 3 Romanen des "Great-War-Zyklus" aktierenden Hauptpersonen treten auch hier wieder auf und stehen stellvertretend für die Entwicklung Nordamerikas nach dem Krieg. Kanada ist besetzt, einzelne Widerstandkämpfer treten gegen die US-Besatzer an. Die Südstaaten sind gedemütigt, ein verkrachter Ex-Unteroffizier strebt in die Politik, um sein Land wieder groß zu machen. Die USA werden von der Sozialistischen Partei regiert, die Frieden mit den Nachbarn will, die große Weltwirtschaftskrise Ende der 20er Jahre aber nicht verhindern kann...
Turtledove schreibt nicht nur eine alternative Geschichte ("Was wäre, wenn die Südstaaten den Bürgerkrieg gewonnen hätten?"), er lehnt seine Geschichte der CSA eng an die tatsächliche Geschichte nach Ende des 1. Weltkriegs in Europa an. Die CSA sind bei ihm wie das Deutschland der Weimarer Zeit: Ein Weltkriegssoldat (Hitler/Featherston) will sein Land (Deutschland/CSA) nach dem verlorenen Krieg mit nationalen Parolen und Aufrüstung wieder stark machen. Sein Feindbild (Juden/Neger) dient ihm als universeller Sündenbock, seine Anhänger werden durch Arbeitslosigkeit und Inflation immer stärker, eine Ablösung der regierenden Demokraten ist nur eine Frage der Zeit. Und am Horizont steht ein neuer Krieg...
Der Autor beschreibt diese Entwicklung mit der Begabung eines geborenen Geschichtenerzählers (er ist übrigens Historiker im Hauptberuf), wobei er sich zwar gerne mal des einen oder anderen Klischees bedient - US-Autoren kommen wohl ohne diese nicht aus - im Großen und Ganzen aber spannend und logisch seine diversen Erzählstränge abspult.
Für jeden, der gerne spannende und unterhaltsame Lektüre liebt (nicht nur für Freunde alternativer Geschichtsschreibung) sei dieser erste Band des neuen Zyklus ans Herz gelegt; gute Englischkenntnisse sind jedoch von Nöten, denn eine deutsche Übersetzung dürfte es wegen der vielen in slang- und umgangsenglisch gehaltenen Dialoge und der zahlreichen phonetischen Wortspielereien und Anspielungen nicht geben.


Das erfundene Mittelalter. Die größte Zeitfälschung der Geschichte.
Das erfundene Mittelalter. Die größte Zeitfälschung der Geschichte.
von Heribert Illig
  Gebundene Ausgabe

39 von 63 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Selten so gelacht!, 22. Februar 2003
Der Autor vertritt eine interessante These. Er behauptet, dass die Zeit zwischen den Jahren (ca.) 600 und 900 fiktiv ist und erst nachträglich von Fälschern eingeführt wurde. Er belegt dies damit, dass er den wichtigsten Exponenten dieser Zeit, Karl den Großen, Schritt für Schritt demontiert, nachweist, dass das meiste, was über ihn berichtet wurde, unlogisch oder falsch war. Die Schlussfolgerung: Es hat ihn nie gegeben und seine Zeit auch nicht.
Eine brillante und logische Konstruktion, Hut ab! Es ist klar, dass eine so legendäre Figur wie Karl natürlich die Fantasie seiner Zeit und späterer Epochen angeregt hat. Dass dabei so manches nicht stimmt, versteht sich wohl von selbst. Nicht verstehen kann ich dagegen die seltsame Schlussfolgerung. Das wäre so, als würde man z.B. Behauptungen über Bundeskanzler Schröder („Er färbt sein Haar!" / „Er hat Eheprobleme mit Doris!") widerlegt und dann den Schluss zieht, aufgrund dieser Unwahrheiten habe es Schröder nie gegeben. Und seine Zeit auch nicht.
Die Behauptung wird immerhin von einem Herrn Doktor erhoben, der zwar nie Geschichte studiert hat, der aber eigenen bescheidenen Worten zufolge deshalb mehr davon versteht, als die studierten Historiker, die den Wald vor lauter Bäumen nicht sehen.
Wie kommt es denn, wenn wir jetzt angeblich erst um das Jahr 1700 leben, dass römische Münzen aus der Zeit des Augustus nach der C-14-Methode auch tatsächlich 2000 Jahre alt sind und nicht 1700?
Ich habe das Buch von vorn bis hinten gelesen, auch wenn es manchmal eine Zumutung war, und muss sagen, dass ich während der Lektüre mehrmals laut aufgelacht habe. Leider weiß ich nicht, ob Herr Illig selbst an den Quatsch glaubt oder ob er nur ein breites Publik veräppeln möchte. Im ersten Fall wäre er naiv, im zweiten ein begnadeter Komiker.
Ich gebe 2 von 5 möglichen Sternen, denn einige Passagen sind wirklich unterhaltsam und zuweilen unfreiwillig komisch. Fazit: Wer zuviel Geld hat und mal wieder richtig unlogischen Thesenkram à la Däniken lesen möchte, dem sei dieses Buch wärmstens empfohlen!
Kommentar Kommentar (1) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Feb 16, 2014 2:31 PM CET


Der krasse Fuchs. Roman. Nachdruck der Ausgabe Leipzig 1911 mit einem Nachwort von Holger Zinn.
Der krasse Fuchs. Roman. Nachdruck der Ausgabe Leipzig 1911 mit einem Nachwort von Holger Zinn.
von Walter Bloem
  Gebundene Ausgabe

6 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Für Studenten, Historiker und Nostalgiker, 27. Juli 2002
Es ist schon überraschend, wenn nach gut 90 Jahren das Werk eines zur damaligen Zeit in ganz Deutschland berühmten, inzwischen weitgehend in Vergessenheit geratenen Autors neu aufgelegt wird. "Der krasse Fuchs" - der Roman, mit dem Bloem seine Karriere als Romanschriftsteller begann und in dem er seine eigenen Jugenderinnerungen mit einbrachte. Die Geschichte erzählt von einem Neuling im studentischen Leben und einer schlagenden Verbindung: ein krasser Fuchs eben. Die Probleme, das Neue, das ganz Andere nach all den Jahren gut behütenden Gymnasiastentums, mit sich der "Jüngling" herumschlagen muss - all das schildert Bloem auf gekonnte Art und Weise. Interessant für uns Heutige ist, dass die Geschichte Ende des 19. Jh spielt und wir somit einen intimen Einblick in das kleinbürgerlich-studentische Leben des Städtchens Marburg gewährt bekommen. Auch nach einem Jahrhundert ist zu erkennen, wie gern Bloem Burschenschaftler war (was er auch in anderen Studentica-Romanen, z.B. "Komödiantinnen" , "Das jüngste Gericht" und "Brüderlichkeit" zeigte).
Ob sich heute eine breite Leserschaft für Bloem noch begeistern kann, darf bezweifelt werden. Der Autor hat in den ersten Jahrzehnten des 20. Jh Millionenauflagen erlebt, jetzt ist seine Zeit vorbei. Ein kleines Juwel wie "Der krasse Fuchs" jedoch - das ist schon eine Neuauflage wert.
Kommentar Kommentar (1) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Jun 25, 2009 10:02 PM MEST


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