Hier klicken Amazon-Fashion Hier klicken Jetzt informieren Bestseller 2016 Cloud Drive Photos UHD TVs Learn More TDZ Winterschlussverkauf Hier klicken Mehr dazu Fire Shop Kindle AmazonMusicUnlimitedDTH Autorip GC HW16
Profil für Sandra M. > Rezensionen

Persönliches Profil

Beiträge von Sandra M.
Top-Rezensenten Rang: 130.338
Hilfreiche Bewertungen: 927

Richtlinien: Erfahren Sie mehr über die Regeln für "Meine Seite@Amazon.de".

Rezensionen verfasst von
Sandra M.

Anzeigen:  
Seite: 1
pixel
Exeze Rider Wasserdichter MP3 Player 4GB - Schwarz
Exeze Rider Wasserdichter MP3 Player 4GB - Schwarz
Wird angeboten von Exeze Ltd
Preis: EUR 34,95

57 von 59 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Großartig!, 14. Mai 2015
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Ich gehe drei bis viermal die Woche für mind. eine Stunde schwimmen und möchte mir die Zeit mit Musik oder Hörbüchern vertreiben. Daher habe ich mich aufgrund des attraktiven Preises dennoch eher skeptisch für dieses Modell an wasserdichten MP3-Playern entschieden, statt für eines der wesentlich teureren Modelle - mit der Option auf Rücksendung. Ich rechnete fest damit, dass irgendetwas nicht zu meiner Zufriedenheit funktioniert, die Kopfhörer rutschen oder klemmen und ich auf höchster Lautstärke trotzdem nur die Hälfte verstehe. Dementsprechend war ich sehr kritisch - und wurde voll und ganz überzeugt!

Der Player mit Clip auf der Rückseite wird mit den abgebildeten Kopfhörern, drei verschiedenen Aufsätzen dafür, einem USB-Kabel und einer Gebrauchsanweisung geliefert. Laut dieser liest der Player MP3- und WMA-Dateien auf 4 GB, ist bis drei Meter wasserdicht und hat dabei drei Stunden Laufzeit, braucht ebenso ca. drei Stunden zur Aufladung und wird über drei Tasten und rote und grüne Lichtsignale gesteuert. Alles recht simpel und funktional, und haptisch macht das Gerät und das Zubehör einen stabilen und wertigen Eindruck und ist zudem klein und unauffällig.
Die Kopfhörerbügel und -Stöpsel erschienen mir für meine (kleinen) Ohren erst ein bisschen groß, passen bzw. halten aber dennoch super. Die Bügel sind aus einem flexiblen Material, das sich, wenn man ein wenig in die entsprechende Richtung drückt, etwas verbiegen lässt.

Der Player benötigt keine Software zum Synchronisieren - Dateien werden am PC einfach darauf gezogen oder kopiert. Super für iTunes-Fans: Die Dateien können direkt aus dem Programm auf den Player gezogen werden, und man muss nicht erst nach dem Speicherort suchen.

Bei der Wiedergabe kann man das Gerät einschalten, die Wiedergabe starten, pausieren, die nächste oder vorherige Datei anspielen, die Lautstärke regeln und das Gerät ausschalten. Eine Zufallswiedergabe ist wie schon mehrfach erwähnt leider nicht möglich.
Was mir persönlich aber viel wichtiger ist: Die Abspielreihenfolge lässt sich ganz einfach durch die Dateinamen oder Ordner auf dem Player festlegen, also 001Musik, 002Hörbuch, 003Musik usw. - wer schon mal mit USB-Sticks oder anderem gekämpft hat, das die Abspielreihenfolge anders regelt, etwa dadurch was zuerst kopiert wurde, wird das zu schätzen wissen! Außerdem: wenn man das Gerät das nächste Mal einschaltet, startet die Wiedergabe genau dort, wo sie aufgehört hat. Das ist vor allem toll, wenn man Hörbücher hört, um sich nicht jedes Mal ewig durchklicken zu müssen, aber natürlich auch für Musik.

So, und schließlich der Einsatz im Wasser: Der Clip des Players hält am Badeanzug, die Kopfhörer halten (ohne Brille oder sonstige Fixierung) in und an den Ohren und die Lautstärke ist so gut, dass ich sie tatsächlich reduzieren musste, weil mir sonst die Ohren geklingelt hätten! Getestet wurde das im Freibad mit laut quatschenden Rentnern auf der einen und vom 3-Meter-Brett springenden Kindern auf der anderen Seite, im Brust- und Kraulstil und mit einem Hörbuch und Musik in normaler Lautstärke.
Wer explizit leise Musik hört und wem die höchste Lautstärke damit tatsächlich nicht ausreicht, kann sich übrigens auch durch diverse Freeware-Programme helfen, mit denen man MP3-Dateien in wenigen Sekunden bis Minuten lauter abspeichern kann.
Ein paar Rezensenten beschreiben, dass man, nachdem Wasser in die Ohren gekommen ist, nichts mehr/nicht mehr gut hört - das kann ich nicht bestätigen! Durch Rumfummeln und Kontrollieren beim Schwimmen ist mir auch ein paar Mal etwas Wasser in ein Ohr gekommen und das hat weder die Lautstärke, noch die Qualität beeinträchtigt. Mir ist außerdem aufgefallen, dass der Klang noch besser ist, wenn man mit dem Kopf unter Wasser ist/war - vielleicht entsteht Unterdruck durch die Form der Kopfhöreraufsätze?

Wie die Klangqualität im Vergleich zu herkömmlichen MP3-Playern ist, habe ich nicht getestet. Mir ist nichts Negatives aufgefallen und wenn, dann wäre es mir auch relativ gleich gewesen. Der wasserdichte MP3-Player soll mir etwas Abwechslung beim Schwimmen bescheren und keine Konzertatmosphäre oder so.

Von mir eine ganz klare Kaufempfehlung - das Preis-Leistungs-Verhältnis ist super und ich weiß beim besten Willen nicht, was an teureren Modellen besser sein könnte. Viel Spaß mit dem Gerät!


Die Tribute von Panem - The Hunger Games [Special Edition] [2 DVDs]
Die Tribute von Panem - The Hunger Games [Special Edition] [2 DVDs]
DVD ~ Jennifer Lawrence
Wird angeboten von multimedia4sale
Preis: EUR 14,25

867 von 931 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Der vermeintliche Minuspunkt - die Kameraführung, 8. September 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Ich möchte mich in dieser Rezension vor allem auf den großen Kritikpunkt vieler anderer Rezensenten beziehen: der technische Stil des Films, insbesondere die Kameraführung bei den Kampfszenen.

Kritisiert wird, dass die Bilder unscharf und verwackelt sind, weil die (Hand)Kamera viel zu schnell schwenkt, sodass der Zuschauer kaum etwas erkennt außer flüchtigen Gesichtern, Waffen, etwas Kunstblut.
Da diese Kampfsznenen nicht nur einen wichtigen, sondern auch einen langen Teil des Films ausmachen, fällt diese Art der Kameraführung tatsächlich als Stilmerkmal auf, vor allem zwischen den anderen, ruhigen Szenen, die oft in Nahaufnahme gefilmt sind.
Mich persönlich hat das beim ersten Ansehen nicht wirklich gestört, aber ich kann nachvollziehen, dass Zuschauer, die einen actionreichen Film erwarten, enttäuscht sind, wenn sie von dieser Action nicht ganz so viel sehen - im wahrsten Wortsinn.
Während als Erklärung von anderen Rezensenten vor allem die FSK genannt wurde - also dass durch diesen Filmstil die gezeigte Gewalt so abgemildert wurde, dass er ab 12 freigegeben werden konnte -, möchte ich auf einen anderen Grund verweisen:

Das zentrale Thema der Geschichte von "The Hunger Games" ist die Inszenierung von Gewalt und der perverse Voyeurismus, mit welchem die Bewohner von Panem die Hungerspiele feiern. Was in unserer Gesellschaft an Fernsehformaten wie dem "Dschungelcamp" oder Real-Life-Sendungen kritisiert wird, die mittlerweile beinahe vollständig die "Wer ist der Vater meines Kindes"-Talkshows im Mittagsprogramm der Privatsender ersetzt haben, hat die Autorin der Trilogie, Suzanne Collins, weitergespinnt. Eine Welt, die sich daran ergötzt, geradezu aufgeilt, zu sehen, dass und wie es anderen Menschen (noch) schlechter geht. In unseren Formaten sind es unterbemittelte Hartz4-Stereotypen oder möchtegern C-Promis - in "The Hunger Games" sind es Kinder und Jugendliche der ärmeren Distrikte, die sich gegenseitig abschlachten.
Gemeinsam haben Fiktion und Realität, wie das alles inszeniert und von den Medien sowohl gefeiert wie auch gleichermaßen lächerlich gemacht wird - und dass man genau damit die Zuschauer erreicht.

Der springende Punkt ist nun, dass die Gesellschaftskritik, die Suzanne Collins in Form ihrer fiktiven Welt und der Protagonistin Katniss ausübt, im Film nur funktioniert, wenn die Gewalt, an der sich alle um Katniss herum aufzugeilen scheinen, eben NICHT inszeniert wird. Der Zuschauer soll sich nicht zurücklehnen und die Action genießen - genauer gesagt die Action, wenn Jugendliche sich gegenseitig aus Verzweiflung auf primitive Art töten -, sondern die Geschichte aus Sicht der Protagonistin sehen - buchstäblich. Erreicht werden sollte das laut dem Director Gary Ross (Making Of der Extra-DVD) mithilfe des sogenannten Cinéma Vérité - ein Dokumentarfilm-Stil, der den Zuschauer nah an das Geschehen heran führen soll, zum Beispiel durch Benutzung von Handkameras und schnellen Bildern. Die bekannteste Verwendung dieses Stilmittels in einem Spielfilm ist laut Wikipedia "The Blairwitch Projct".

Wer also kritisiert, dass in einem Film, dessen Geschichte die mediale Inszenierung von Gewalt und Elend kritisiert, die Gewalt in Form der oft erwähnten Kampfszenen nicht nach Art "Hollywood" detailiert und am besten noch in Zeitlupe und aus allen Perspektiven dargestellt wird, hat den Kern meiner Meinung nach nicht verstanden und sollte vielleicht besser zu richtigen Actionfilmen greifen. Denn "The Hunger Games" ist trotz der vielen Action und Stunts mehr Drama und Dystopie.

Da ich diesen Kommentar in Form einer Rezension mit höchster Bewertung verfasst habe, möchte ich abschließend sagen, dass ich die Übersetzung Buch-zu-Film sehr gelungen finde. Vor allem die schauspielerische Leistung von Jennifer Lawrence und die liebevollen Details am Set, beispielsweise das Essen und die Stylings im Kapitol, machen aus dem ersten Roman der Trilogie einen Film, den ich mir auch gerne ansehe, obwohl ich die Bücher seit ihrer Erstveröffentlichung kenne und längst eigene Bilder im Kopf hatte, bevor über eine Verfilmung überhaupt gesprochen wurde.
Kommentar Kommentare (40) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Aug 31, 2016 11:38 AM MEST


ego shooter
ego shooter
von Martin von Arndt
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 10,00

3 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Placebo für den Intellekt, 15. August 2011
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: ego shooter (Gebundene Ausgabe)
Vorweg: Ich habe den Roman gelesen, weil ich an der Organisation einer Projektgruppe und Lesung des (mir bis dahin unbekannten) Autors beteiligt war - und bin mit den besten Erwartungen an das Buch herangegangen!

Vordergründig geht es um den Profizocker Kovacs, der alleine und völlig isoliert in der Wohnung seines verstorbenen Onkels wohnt, um Tag für Tag oder vielmehr Nacht für Nacht zu spielen. Die Geschichte beginnt, als er wegen unerträglichen Kopfschmerzen einen Arzt aufsucht: Diagnose Hirnhautentzündung.
Hintergründig geht es eigentlich gar nicht so sehr um die Story, sondern vielmehr um die Generation Computer/Internet, Spielsucht, der Verlust der Kontrolle über Geist und Körper und die einhergehende Verwahrlosung, soziale Verarmung, eine verkorkste Kindheit, ein ungelebtes Leben.

Ganz klar, "ego shooter" ist keine einfache Unterhaltungslektüre, genauer: weder einfach, noch Unterhaltung. Und auch die Handlung dürfte in ihrer Umsetzung wohl kaum junge Erwachsene oder gar Jugendliche ansprechen. Wer das erwartet, ist überall anders besser beraten.
Doch leider ist das auch das einzig Positive (!), was ich dem Roman zusprechen kann. Der Autor lässt mit einer authentischen, vielschichtigen und bildgewaltigen, teils sehr poetischen Sprache einen durchweg unsympathischen Protagonisten sprechen, nutzt Stilmittel wie die konsequente Kleinschreibung und "&" statt "und", liefert eine erstaunlich gut und detailiert durchdachte Handlung und bemüht sich sehr, eben diese Handlung ganz in Manier der großen Pop-Literatur zu einer Parabel zu verdichten.
Genau das hat meiner Meinung nach überhaupt nicht funktioniert, denn leider merkt man jeder einzelnen Zeile diese Bemühung an. Das Buch wirkt plakativ, aufgesetzt und unauthentisch. Die Sprache hilft leider nicht über die Story und das Drumherum hinweg, welche wenn nicht langweilig, höchstens abstoßend ist. Stilmittel wie eben die genannte konsequente Kleinschreibung wirken billig.
Im Klartext: Alles in allem nicht mehr als der krampfhafte Versuch, möglichst intellektuell seinen literarischen Senf zum Thema dazuzugeben.

Für mich war der Roman vergeudete Zeit, manch anderer kann sich offenbar sehr gut einreden, den tieferen Sinn erkannt zu haben. Gratulation!
Und ein kleiner Tipp zum Schluss: Kunst ist nicht unbedingt das, was mit Kunst betitelt wird, sondern vielmehr das, was gefällt. Da lasse ich mir doch sehr gerne hinterhersagen, nicht intellektuell genug zu sein, das Buch einfach nicht verstanden zu haben.


Seite: 1