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Rezensionen verfasst von
SophiesLittleBookCorner

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Das Beste, was passieren kann (New York Times Bestseller Autoren: Romance)
Das Beste, was passieren kann (New York Times Bestseller Autoren: Romance)
von Lauren Dane
  Broschiert
Preis: EUR 9,99

2.0 von 5 Sternen Dieser Hurley Bruder konnte mich nicht für sich gewinnen, 18. Juni 2016
Kurzrezension:
Der Einstieg viel mir nicht leicht, was leider mit den beiden Protagonisten zu tun hat. Beide haben gute Charakteristiken und die richtigen Voraussetzungen, dabei blieb es jedoch. Der Tiefgang hat mir bei beiden gefehlt, obwohl der aufgrund von z.B. Alkoholismus in der Familie sehr gut möglich gewesen wäre.
Paddy ist flach wie eine Pfütze und ist mir zu aufdringlich. Nat ist unterkühlt und ihre Probleme sind oftmals künstlich aufgebauscht wurden.
Einzig die Hurley Familie (außer Paddy) konnte bei mir mit ihrer Herzlichkeit punkten. Auch die lebhafte Tuesday, Natalies beste Freundin, hat mir gut gefallen. Sie und ein Hurley sind die Protagonisten im nächsten Band. Mal sehen, was das wird.
Zudem macht die Autorin wahnsinnig große Handlungssprünge und es fiel mir sehr schwer eine Verbindung herzustellen.

Die Handlung plätschert nur so vor sich hin, es gibt kaum spannende Momente beziehungsweise Höhepunkte. Um das zu kaschieren, streut die Autorin immer mal unnötige Streitereien oder Probleme in den Handlungstopf.

Der Schreibstil an sich ist gut lesbar, wobei mir manche Beschreibungen etwas fehl am Platz waren (zu lang) und dadurch meinen Lesefluss zerrissen. Des Weiteren waren mir persönlich die Sexszenen zu monoton und irgendwie wirkten sie dadurch unsexy. Sie schienen mir zu sehr Lückenfüller zu sein und waren einfach nicht ansprechend.

Auch das Entstehen der Beziehung zwischen Paddy und Natalie ging mir viel zu schnell. Die Anziehung zwischen den Beiden machte für mich keinen Sinn.


Lass uns fliegen
Lass uns fliegen
von Katrin Bongard
  Broschiert
Preis: EUR 12,99

4.0 von 5 Sternen ... und mein Herz flog mit, 14. Juni 2016
Rezension bezieht sich auf: Lass uns fliegen (Broschiert)
Eigene Meinung:
Auf den ersten Blick scheinen sich Katrins Bücher kaum von anderen Jugendbüchern abzuheben, zu ähnlich klingen die Klappentexte. So auch hier: gutes Mädchen, böser Junge? Alles schon dagewesen. Und doch schafft Katrin jedes Mal etwas, an dem andere Autoren grandios scheitern: ihre Bücher SIND anders, sie SIND speziell. Sie sind einfach wunderbar.

Die Geschichte war sehr kurzweilig und man hat einen guten Einblick in Paulinas und Vincent Leben bekommen. Themen wie Drogen, Alkoholismus und auch Posttraumatische Belastungsstörung werden gekonnt angeschnitten. Ich sage angeschnitten, den hier und da hätte ich mir doch etwas mehr Aufarbeitung und mehr Tiefgang gewünscht. Besonders die Hintergrundgeschichte zu Bea hätte von mir aus etwas ausführlicher sein können.

Katrin hat einfach einen ganz tollen Schreibstil. Es gibt nur wenige Schreiberlinge, die mich innerhalb der ersten Seiten so in ihren Bann ziehen, wie Katrin Bongard.
Der Schreibstil ist zwar jugendlich und locker leicht, aber er erwischt auch immer eine tiefe Seite in mir.
Ich kann es einfach nicht erklären: Katrin schafft es einfach die einfachsten Szenen wundervoll und groß erscheinen zu lassen.
Erzählt wird die Geschichte sowohl aus der Perspektive von Paulina, als auch aus der von Vincent.
Zwischendurch wird der Roman immer mal wieder von kleinen Lyrik/Poesie/Rap Texten durchflochten.

Paulina und Vincent sind mir ans Herz gewachsen, auf den ersten Blick scheinen sie nicht viel gemein zu haben, doch recht schnell wird klar, dass beide ihre Geheimnisse haben und ein nicht ganz einfaches Schicksal. Beide werden mit so viel Tiefgang gezeichnet, dass ich mich in beide hineinversetzen konnte.

Die Liebesgeschichte, die der Geschichte mehr einen Rahmen gibt als diese einzunehmen, war irgendwie auch so schön unaufgeregt. Hatten beiden zwar viele private Probleme, so war ihr Beziehung und vor allem der Anfang dieser doch sehr ruhig und überhaupt nicht aufdringlich. Sie war echt und real.

Das Ende war so schön und hat dem Buch einen wunderbaren runden Schluss gegeben und mit ihm die Hoffnung, dass beide Charaktere etwas von ihrem Übergepäck losgeworden sind.

Fazit:
Trotz kleiner Mankos fand ich den Roman sehr gelungen und ich hatte am Ende ein wohlig warmes Gefühl. Katrins Bücher werden immer zu meinen liebsten zählen und ihr Weg verspricht spannend zu werden. Ich kann es kaum erwarten ihre nächsten Romanfiguren in meinen Händen zu halten.


Unrivaled - Gewinnen ist alles
Unrivaled - Gewinnen ist alles
von Alyson Noel
  Broschiert
Preis: EUR 14,99

4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen So blutleer wie Hollywood, 16. Mai 2016
Rezension bezieht sich auf: Unrivaled - Gewinnen ist alles (Broschiert)
Eigene Meinung:
Ich wollte dieses Buch so sehr mögen. Vom Inhalt her hätte es ein frischer Wind sein können und damit ein neues Lieblingsbuch.
Leider war es jedoch genauso flach, wie man sich das Leben in Hollywood eben vorstellt.

Die Handlung, so schön der erste Schein auch ist, hat nicht viel zu bieten außer Chaos und Verwirrung. Durch die verschiedenen Perspektiven und die vielen Handlungsorte, kommt nie eine Stetigkeit rein. Dadurch konnte ich es mir nicht wirklich zwischen den Seiten bequem machen. Zudem wurden weder die interessanten Orte, wie die Clubs, noch die Personen ausreichend beleuchtet.

Die Sätze fand ich großteils träge und konzipiert. Ein rechter Lesefluss kam nie wirklich auf.

Sämtliche Charaktere sind absolut blutleer und schwach.
Aster ist von Kopf bis Fuß unausstehlich. Die kurzen positiven Einblicke, die sie dem Leser in ihr Leben gewährt, in dem sie von ihren Eltern an der kurzen Leine gehalten wird und ihren kleinen Bruder vergöttert, macht sie sofort wieder zu nichte, wenn sie abermals naiv handelt und über die Maße arrogant erscheint.
Tommy hätte etwas Abwechslung in die Sache bringen können. Anfangs wirkte er zielstrebig und alternativ. Leider verschwimmt er mit der Zeit immer mit der breiten Masse und kann nicht mehr herausstechen.
Und auch die ambitionierte Layla wird immer mehr in LAs Sog eingezogen und wird einfach nur zu einer schrecklichen Person.
Auch der Star Madison hatte so viel Potenzial. Wirklich gemocht habe ich sie am Ende dann aber doch nicht.

Das Ende hingegen fand ich eigentlich ganz gut. Die Wendung am Ende war spannend, aber leider kann dies das Buch auch nicht mehr groß retten. So gespannt ich auch bin, wie sich alles wohl aufklären mag, Band 2 nehme ich sicher wohl nicht mehr in die Hände.

Fazit:
Wenn mich wenigstens die Charaktere gepackt hätten, dann wäre das Buch halbwegs akzeptabel gewesen. So blieb aber nicht viel übrig außer dem faden Beigeschmack einer scheinbar so glamorösen Welt.


Vielleicht für immer
Vielleicht für immer
von Susann Julieva
  Taschenbuch
Preis: EUR 10,95

2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Sam und Gabriel ..., 30. April 2016
Rezension bezieht sich auf: Vielleicht für immer (Taschenbuch)
Eigene Meinung:
Letztes Jahr habe ich die bösen Jungs von Susann Julieva quasi verschlungen und ich mochte sie sehr gerne. Und natürlich stand ihr neues Buch auch auf meiner Leseliste und es gefiel mir sogar noch besser. Als kleines Schmankerl haben sogar altbekannte und liebgewonnene Personen aus Susann Julievas anderem Roman einen Auftritt.

Der Roman ist relativ ruhig und besticht durch eine konstante gefühlsbetonte Atmosphäre. Es mag zwar keine wilde Achterbahn sein, aber man lernt die Charaktere alle sehr gut kennen und fiebert mit jedem mit. "Vielleicht für immer" ist einfach so ein Buch, in dem man von Anfang an für die Protagonisten in die Bresche springen würde und sie einfach nur glücklich sehen möchte.
Zudem werden einige wichtige Themen wie z.B. Schwulenfeindlichkeit und familiäre Probleme angesprochen. Besonders das Thema der psychischen Krankheiten hat mich bewegt und ich war positiv erfreut wie realitätsnah diese beschrieben wurden und vor allem nie abwertend.

Susann Julievas Schreibstil ist prägnant und die Beschreibungen detailliert. Mein Kopfkino lief auf Hochtouren. Besonders interessant fand ich auch die Wahl der zwei Zeitebenen. Der Leser erfährt einmal etwas über die Jugend und das Kennenlernen von Sam und Gabe. Des Weiteren findet ein Handlungsstrang zehn Jahre später statt, als sich die beiden wiederbegegnen.

Die Charaktere sind herrlich normal. Sam ist ein stinknormaler Mann, der unter dem Radar fliegt, seine Probleme mit Menschen hat, tief drin aber ein riesengroßes Herz besitzt und absolut loyal ist. Ein Fels in der Brandung eben.
Und auch Gabriel ist fest auf dem Boden geblieben und das obwohl er ein Rockstar ist. Gabe ist zwar ein kleiner Rebell, aber er hat das Herz am rechten Fleck. Er schaut hinter die Fassade, schert sich nicht um Schubladendenken und ist ein Typ zum Pferdestehlen.
Beide Charaktere haben ihr Päckchen zu tragen und gerade diese Probleme, kleiner oder größer, machen sie so greifbar und real.
Auch die Nebencharaktere wurden mit Tiefe ausgestattet und besonders die lebensfrohe und schlagfertige Freundin Leni hat es mir angetan.

Sam und Gabriel sind so süß zusammen. Ich mochte die langsam entstehende Beziehung. Das fühlte sich einfach natürlich an und nie durchgeplottet. Sämtliche Beschreibungen sind so gefühlvoll, dass ich manchmal laut geseufzt habe.

"Was, schon vorbei?" Das dachte ich mir nur, als ich das Buch zufrieden zuklappte.

Fazit:
Ein Wohlfühlroman mit Tiefgang, der sowohl bewegt, als auch prickelt. Das Paar in diesem Liebesroman konnte mich die ganze Zeit über packen und begeistern.


Der Zirkus der Stille
Der Zirkus der Stille
von Peter Goldammer
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 20,00

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Poetisch bis zum letzten Wort, 23. April 2016
Rezension bezieht sich auf: Der Zirkus der Stille (Gebundene Ausgabe)
Eigene Meinung:
Ich persönlich bin ja gar kein Fan von Zirkussen, aufgrund der Tierhaltung. Aber das Leben und das Umherziehen im Zirkus fand ich hingegen immer sehr faszinierend.
Da ist noch ein anderer Punkt, der dieses Buch für mich besonders macht: ich lese nie Bücher, die in Frankreich spielen. Ich mag Frankreich einfach nicht. Aber irgendwas hat mich von Anfang an zu diesem Buch gezogen, egal ob nun Klappentext, Cover oder was auch immer. Ich bin sehr froh, dass mich dieses Gefühl nicht getäuscht hat.
Mir gefällt die Handlung wirklich sehr gut.
Das ist alles so unaufgeregt.
Gleichzeitig ist das Buch aber wahnsinnig poetisch geschrieben und die Wahl der diversen Stilmittel empfinde ich als sehr gelungen. Sie tragen nochmal sehr zu der wunderschönen Atmosphäre bei.

Der Schreibstil ist irgendwie sehr bodenständig. Das gefällt mir. Gleichzeitig strahlt er aber auch eine gewisse Poesie aus und porträtiert manche zynischen Szenen ganz wunderschön. Trotz allem wird nie der Humor vergessen.

Thaïs ist ein bodenständiger Mensch, der ein scheinbar glückliches Leben führt. Mit dem Tod der Großmutter fängt sie jedoch an über sich und das Leben nachzudenken. Ihre Entwicklung fand ich dabei sehr reizvoll. Jedoch finde ich auch, dass ihr Sinneswandel und das komplette Umkrempeln ihres Lebens, zu plötzlich kommt.
Ich kann zwar verstehen, dass sich jemand in ein Abenteuer stürzen will, aber manche von Thaïs Handlungen konnte ich beim besten Willen nicht nachvollziehen.

Das Ende war mir etwas zu abgedreht, zu unwirklich.
Der ganze Roman war trotz der Poesie immer sehr real und bodenständig. Das Ende wirkte mir zu abstrakt und konfus. Zum ersten Mal im ganzen Buch hatte ich plötzlich große Probleme mir das Geschehen bildlich vorstellen zu können.

Fazit:
Ich fand das Buch wirklich schön, vor allem der poetische Schreibstil haben mir sehr gut gefallen. Die vielen Stilmittel und sprachlichen Bilder haben es wirklich besonders gemacht.
Das Ende hingegen fand ich nicht ganz befriedigend.


So bin ich nicht: (Gretas Storys)
So bin ich nicht: (Gretas Storys)
Preis: EUR 14,99

0 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Gretas Geschichte, 19. April 2016
Die Geschichte fand ich die ganze Zeit über sehr verwirrend. Es wird sehr in dem Leben von Greta hin und her gesprungen und ich hatte Probleme mich zurecht zu finden. Des Weiteren wird manchmal in der ersten Person geredet und manchmal in der dritten.
Durch die verschiedenen Sprünge fiel es mir auch sehr schwer eine Verbindung zu Greta aufzubauen. Ihre Entwicklung wird einfach immer durchtrennt, zurückgesetzt und plötzlich fängt man wieder in der Zukunft an. Zudem empfand ich auch den Umgang mit psychischen Krankheiten als sehr grenzwertig. Ernste Themen werden zwar angesprochen, aber irgendwie fehlte mir die Moral, die tiefgründige Aufarbeitung.
Die Kapitel behandeln alle sehr unterschiedliche Themen.
Die Erlebnisse in ihrer Kindheit stellt Greta sehr positiv dar, mit der Zeit scheint es jedoch bergab zu gehen.
Der Verlust ihres Vaters scheint für sie ein Wendepunkt im Leben zu sein. Sie ist verzweifelt auf der Suche nach sich selbst und versucht herauszufinden was sie von sich und dem Leben eigentlich will.
Sie kompensiert durch z.B. viel Sex mit Fremden.
Der Schreibstil gefiel mir sehr gut. Er ist sehr bildhaft und voller Metaphern.
Ich mag die kurzen Sätze, denn dadurch lässt sich das Buch schnell lesen. Ein bisschen schwer tat ich mich manchmal mit den sehr derben Absätzen, auch wenn mir die Ehrlichkeit gut gefiel.
Ich hatte irgendwie auch auf eine rundes Ende gehofft, etwas, das die ganzen Fäden endgültig verbindet. Am Ende bin ich jedoch kaum schlauer als am Anfang und muss selbst noch unheimlich viele Puzzleteile zusammenbasteln.


Die Augen des Iriden
Die Augen des Iriden
von Maja Loewe
  Broschiert
Preis: EUR 14,95

5.0 von 5 Sternen Komplex und sehr sehr spannend, 19. April 2016
Rezension bezieht sich auf: Die Augen des Iriden (Broschiert)
Eigene Meinung:
Schon als ich mit lesen angefangen habe, ahnte ich, dass dieses Buch etwas ganz Besonderes sein könnte. Komplex, gut durchdacht und mit einer Handlung, die, wie die Experimente im Roman, sämtliche Grenzen sprengt.

Alles fängt recht unspektakulär mit zwei Internetfreunden an. Hier und da werden einem von Frau Loewe noch diverse Einblicke in die Leben von anderen Charakteren gewährt. Als dann jedoch ein Schüler plötzlich tot auftaucht, beginnen die verschiedenen Stränge nach und nach zusammenlaufen. Dinge, von denen man vorher nie ahnen konnte, dass sie zusammengehören, passen wie ein Puzzle ineinander. Nach und nach setzt sich so ein riesengroßes Bild zusammen. Heterochromie, Bildwandeln, Jerusalem, Drogen, Auschwitz und Dr. Mengele sind nur einige der Themen, die plötzlich irgendwie miteinanderverbunden sind.
Die gesamte Handlung ist von Anfang an wahnsinnig spannend. Recht lange bleibt der Leser im Dunkeln wenn es um die wahren Hintergründe geht, doch irgendwann wir der Leser ans Licht geführt und ist einfach nur geflasht.

Der Schreibstil ist wahnsinnig düster und dennoch war ich die ganze Zeit über von der Romanwelt gefangen genommen. Alles in allem sind die Sätze recht kurz und für mich das Einzige, das mit Jugendbuch zu tun hat.
Ich finde es einfach erstaunlich, was für ein Netz an Geschichten Maja Loewe da gewebt hat; ich hätte während des Schreibens total den Überblick verloren.
Aber es spricht für sie, dass ich mich beim Lesen nicht einmal verloren gefühlt habe.

Henry ist ein ungewöhnlicher Protagonist. Recht still, schüchtern und eigentlich nicht zum Helden geboren.
Valeska ist das komplette Gegenteil. Ein Rebellin, wagemutig und nicht auf den Mund gefallen.
Und jeder, wirklich jeder, der Nebencharaktere hat seinen Daseinszweck. Alle sind miteinander verbunden und es wirkte nie erzwungen.

Das Ende ist rasant und nachdem man als Leser so lange im Dunkeln war, macht nun alles Sinn. Ich habe jedoch das Gefühl, dass man hier gut noch einen zweiten Teil hinterherschieben könnte. Denn auch wenn man Leser nun alles weiß und der erste Handlungsteil zu einem Schluss gekommen ist, so könnte jedoch noch mindestens ein großer Konflikt folgen.

Fazit:
Ein wahnsinnig komplexes und spannendes Buch, das gekonnt mit Realität und Fiktion, Gegenwart und Vergangenheit spielt und ich bin einfach absolut geschockt und sprachlos zurückgelassen hat - im besten Sinne natürlich.


Der Ruf des Henkers
Der Ruf des Henkers
von Björn Springorum
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 14,99

4.0 von 5 Sternen Der Henker im alten England, 12. April 2016
Rezension bezieht sich auf: Der Ruf des Henkers (Gebundene Ausgabe)
Eigene Meinung:
Ich bin ja eigentlich nicht so der Historienfreund, aber das alte England fasziniert mich einfach. Besonders die düsteren Seiten haben es mir angetan, da gehören die teilweise gruseligen Hinrichtungen natürlich mit dazu.

Ich war also sehr gespannt auf diese Geschichte mit Blick hinter die Kulissen eines Henkers, der tatsächlich existiert hat. Ich wusste zwar, das hier Realität und Fiktion vermischt werden würden, aber mein größtes Problem bei der Geschichte war der Fantasyanteil. Dieser war nicht von Anfang an ersichtlich und ich hätte in dieser Geschichte einfach keine Fantasywesen erwartet. Ich hatte einen reinen geschichtlichen Jugendroman erwartet.

Der Schreibstil passt sehr gut in die Geschichte und ist der Zeit angepasst. Ich hatte trotzdem erstmal ein paar Seiten lang Probleme, da es gar nicht so jugendlich geschrieben ist, wie man bei dem Verlag vielleicht erwartet hätte.
Aber auch die Erzählweise fand ich sehr bildhaft. Besonders die Beschreibung des Newgate Gefängnisses und der Hinrichtungen waren atmosphärisch und düster. Und es ist wirklich immer wieder erschreckend zu sehen, wie sich die Menschen von Unglücken und schlimmen Dingen anziehen lassen. Ich finde es immer wieder bedrückend, wenn ich Filme oder Serien sehe und Leute hingerichtet werden. Wie viele Zuschauer es immer gibt.
Aber heutzutage braucht es ja schon nur einen Autounfall geben und die Menschen verrenken sich die Nacken. Da kann man ja nur erahnen was früher bei so "geplanten Grausamkeiten" abging.

Ich fand besonders den Henker William Calcraft sehr gelungen dargestellt. Einserseits ist er sehr kauzig und mürrisch, andererseits sind es diese kleinen Blicke hinter seine Kulissen, die ihn menschlich machen und die zeigen, dass er eigentlich ein großes Herz hat.
Richard, sein Lehrling, fand ich hingegen zu naiv. Ich mochte seine Szenen zusammen mit seinem Meister, aber immer wenn Liz ins Spiel kam, hätte ich ihn gerne geohrfeigt.

Einige Wendungen am Ende habe ich vorhergesehen, andere haben mich überrascht.

Fazit:
Ein Roman, der besonders durch seine spezielle düstere Atmosphäre bestechen kann. Ich persönlich hatte meine Probleme mit dem Fantasyanteil und dem doch etwas leicht naivem Richard.


Kateryna: Die Reise des Protektors: Jhanta Chroniken
Kateryna: Die Reise des Protektors: Jhanta Chroniken
von Larissa Wolf
  Broschiert
Preis: EUR 14,90

3.0 von 5 Sternen Starker Anfang, schwacher Schluss, 29. März 2016
Eigene Meinung:
Ich lese High Fantasy relativ selten, da es mir meist zu komplex ist. Doch hier hat mich die Idee sofort angesprochen.
Die Kombination aus der Diebesgruppe (Robin Hood) und den Drachen (Game of Thrones) fand ich einfach spannend. Und dazu noch Magie? Das versprach spannend zu werden.
Spannend war es auch, aber leider gab es nur am Anfang etwas zu der Diebesgruppe und die Drachen hatten für mich überhaupt keine Daseinsberechtigung in diesem ersten Teil.

Die Geschichte ging spannend los, denn man befindet sich gleich in Jhanta und schon bald geht die Post ab. Mit der Zeit musste ich jedoch feststellen, dass in den Ortschaften sehr rumgesprungen wird und die Wege abgekürzt werden. So fiel es mir schwer ein inneres Bild zu der geschaffenen Welt zu entwickeln. Die Städte werden schön beschrieben, aber mir fehlt dir Verknüpfung zwischen den einzelnen Ortschaften.
Das nimmt der Geschichte hier und da leider etwas Wind aus den Segeln und die Spannung geht manchmal abhanden. Dadurch wirkt der Roman stellenweise abgehetzt und zusammengebastelt.
Einige der Abhandlungen empfand ich zudem als unlogisch, andere als nicht passend für die Rahmenhandlung. Im Allgemeinen ist zu sagen, dass es sehr viele Handlungsstränge gibt, die besonders am Anfang erstmal sehr verwirrend sein können.

Der Schreibstil ist spannend und rasant und hat mir wirklich gut gefallen.

Kateryna ist eine starke, junge Frau, die nicht auf den Mund gefallen ist. Mir gefällt ihre spitze Zunge und auch wenn sie sehr taff ist, merkt man, dass auch sie ihr Päckchen zu tragen hat. Leider schien ihre Art mit der Zeit negativer zu werden. Sie wird ziemlich weinerlich und lässt ganz schön viel mit sich machen.
Nash hat echt den Schelm im Nacken und ist lebenslustig. Zwischendurch schimmert jedoch auch mal seine ernste Ader durch.
Juri mochte ich mit der Zeit immer weniger. Es ist einfach unheimlich besitzergreifend gegenüber Kat und bevormundet sie sehr.
Die Nebencharaktere blieben allesamt recht blass.

Den Game Changer am Ende fand ich sehr gelungen und überraschend. Damit hatte ich nun gar nicht gerechnet, wobei ich schon geahnt habe, dass was im Busch war.
Von dieser Wende mal abgesehen, hat mich das Ende leider nicht überzeugt. Mein erster Gedanke war "Wie das war es?"
Das war mir alles zu offen und unrund. Ein Cliffhanger bei Mehrteilern ist okay, aber hier kam die Geschichte nicht einmal zu einem ersten Ende. Ich hatte das Gefühl, dass ein Buch einfach mal in der Mitte durchgeschnitten wurden ist.

Anmerkung: Im Roman ist auch noch eine Kurzgeschichte, die in der Welt von Jhanta spielt. Diese fand ich süß, aber für den roten Faden nicht nötig. In meine Endwertung wird diese nicht mit einfließen.

Fazit:
Der Anfang des Buches gefiel mir sehr gut. Mit der Zeit verlor das Buch jedoch seinen roten Faden aus den Augen und die Tiefgründigkeit ging mir doch zahlreiche Orts- und Zeitsprünge verloren.
Auch die Charaktere bauten teilweise ab und das Ende stellte mich so überhaupt nicht zufrieden.
In der Hoffnung, dass im nächsten Band einige Fäden zusammengeführt werden, bin ich gespannt wie es weitergeht, denn der Schreibstil ist wirklich sehr toll und das Potenzial ist auf alle Fälle da.


Die Schattenkriegerhexe
Die Schattenkriegerhexe
von J.T. Sabo
  Broschiert
Preis: EUR 12,00

4.0 von 5 Sternen Spannend und kurzweilig, 21. März 2016
Rezension bezieht sich auf: Die Schattenkriegerhexe (Broschiert)
Eigene Meinung:
Ich persönlich habe ja eigentlich genug von Vampiren in Büchern, aber hier hat mich die Kombi aus Vampiren und Hexen doch sehr gereizt.
Und was genau ist eine Schattenkriegerhexe? All das waren Punkte, die ein normales Vampirbuch speziell und originell machen.

Das Buch erzählt die Geschichte von Jowna und Connlan, die auf wundersame Weise miteinander verwebt sind. Die Autorin schafft es spielend leicht die Vergangenheiten von Beiden etwas anzuleuchten und die roten Fäden eng zu verknüpfen. Nach und nach gehen dem Leser hundert Lichter an.
Mein einziges Manko: es wird alles einen Ticken zu schnell abgehandelt. Ich hätte mir gerne noch mehr Hintergrund zu Jowna gewünscht. Einige Sachverhalte, wie z.B. die Sache mit Kats Familie, wurden für mich nicht ganz befriedigend erklärt.

Der Schreibstil ist sehr flüssig und fesselnd. Er ist ganz wunderbar an die verschiedenen Zeitepochen angepasst wurden und geht mit den sprachlichen Gepflogenheiten mit. Die Erotikszenen (ja es gibt einige, sehr detaillierte) sind ansprechend und nicht überladen beschrieben.

Connlan gehört der selten Sorte der lieben Vampire an. Er ist kein stinknormaler Bad Boy und schafft es zum ersten Mal, dass ein Vampir wirklich liebenswert wirkt und NICHT total langweilig.
Jowna ist eine taffe Bad-Ass Frau und ist ihrer Familie - blutsverwandt und gewählt - zutiefst loyal.
Auch die besten Freunde Kathrin und Dennis sind mit ihren positiven Wesen in Erinnerung geblieben und konnten den ein oder anderen Comic Relief darbieten.

Connlan und Jowna gehören einfach zusammen. Ihre Charakterzüge scheinen sich zu ergänzen. Und das Schicksal scheint auch immer mal seine Finger mit im Spiel zu haben.
Da kann man auch schon mal drüber wegsehen, dass das alles doch recht flott vonstatten geht.

Das Ende war von einem genialen Showdown gekrönt. Diese letzte Actionsequenz war zwar kurz gefasst, aber sie war sehr spannend.

Fazit:
Die Geschichte war rund und logisch und ich habe meine Lesezeit sehr genossen. Hier und da hätte ich mir gerne noch ein bisschen mehr Input gewünscht, aber das hat der spannenden Geschichte und den liebenswerten Charakteren keinen Abbruch getan.


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