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Top-Rezensenten Rang: 1.912.055
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Rezensionen verfasst von
Klaus "Klaus" (München)

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Face the Music: A Life Exposed
Face the Music: A Life Exposed
von Paul Stanley
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 18,99

0 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Amazon Verpackung wieder mal eine Katastrophe!!!, 16. Juli 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Zu dem Buch selbst: Es ist super, gefällt mir ausgezeichnet, und hätte auch alle 5 Sterne verdient ...

ABER:

Das Buch ist bei mir mit beschädigtem Umschlag angekommen, und die Ecken sind eingedrückt - Danke Amazon - Eure neue Sparverpackung ist wirklich ganz toll. Was nutzt das, wenn hier ein paar Cents eingespart werden, die Ware aber beschädigt ankommt. Das ist mir übrigens jetzt das zweit Mal hintereinander passiert ...

Habe das auch moniert - worauf ich eine "Zufriendeheitsbefragung" erhalten habe, auch da habe ich nochmals das Problem sachlich geschildert ... tja, immer noch nichts passiert.

Und da ich nicht stundenlang Zeit habe wegen einem 30 Euro Buch dauernd hin und her zu schreiben, heißt meine Konsequenz für die Zukunft - nicht mehr bei Amazon - sondern wenn möglich (und das ist sehr oft möglich) woanders einkaufen!

... die deutsche Version dieses Paul Stanley Buchs kommt ja bald raus ... die hole ich mir ... aber halt nicht mehr bei Amazon :-) ...
Kommentar Kommentar (1) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Aug 16, 2014 10:55 AM MEST


All You Can Eat (CD+Dvd)
All You Can Eat (CD+Dvd)
Wird angeboten von Great Price Media EU
Preis: EUR 7,80

6 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Glam and Poser Sound für die heutige Zeit!, 28. März 2014
Rezension bezieht sich auf: All You Can Eat (CD+Dvd) (Audio CD)
Steel Panther sind einfach phantastisch. Bereits "Balls out" war ein echter Knaller. Doch mit "All you can eat" legen sie nochmals eins drauf. Alleine das Cover-Foto - einfach göttlich. Kreativiät, Witz und eine gehörige Portion Frechheit. Da können sich alte Haudegen (wie Kiss, etc.) mit ihren lahmen Artworks a la teueres Designer-Büro mal eine Scheibe von abschneiden. Und genauso frech und provokant ist dann auch die Musik. Steel Panther haben den Glam und Poser Rock der 80er Jahre in die heutige Zeit transferiert. Kräftiger 80s Metal mit fetten Gitarren, knalligen Drums, und strammen Basssound. Dazu mega Chöre und eingängige Melodien. Und dann noch die frechen Texte, die so überzogen sexistisch, frauenfeindlich, und anmaßend sind, dass sie sicher noch in 10 Jahren für manchen Schenkelklopfer auf gepflegten Macho-Treffen reichen sollten. Doch vor allem machen die super Songs beste Laune. Jeder der in den 80ern Poisen, Mötley Crüe, Cinderella, Ratt und Warrant geliebt hat, wird sicher auch an dieser CD Freude haben. Für mich bis jetzt die Scheibe des Jahres.
Kommentar Kommentar (1) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Mar 28, 2014 9:03 PM CET


Bring mich nach Hause
Bring mich nach Hause

25 von 44 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Eine Band begeht Selbstmord!, 26. Oktober 2010
Rezension bezieht sich auf: Bring mich nach Hause (Audio CD)
Mann wie habe ich diese Band geliebt. Das Erstlingswerk ein Hammer. Die zweite Scheibe "Von hier an blind" auch ein super Werk. Und wer gejammert hat, die dritte Platte "soundso" wäre wirklich nur so und so ... tja, der wusste noch nicht was als vierter Longplayer kommen soll.

Ersteinmal es ist ja nicht falsch, wenn eine Band versucht sich weiterzuentwickeln. Doch wie kann man nur so an "der Zielgruppe" vorbei produzieren. Der Titelsong allein kann ja noch als schöne, nachdenkliche Ballade durchgehen. Auch "Konkurrenz" kann mit den alten Klassikern mithalten, doch der Rest ist einfach nur langweilig, driftet teilweise sogar ins "nervige" ab. Und das von einer Band, die ich vor ein paar Jahren noch zu den besten Deutschlands gezählt habe.

Dabei war ja genug (Baby)Pause um die Batterien wieder aufzuladen. Kann die Kreativiät so flöten gehen? Vielleicht haben sich aber die Musiker - allen voran Judith (bei der hört man ja eh nur noch Baby, Baby, Baby) - so sehr verändert, dass diese Platte einfach der momentane Status Quo der Band ist. Nichts mehr übrig von den einstigen Helden ...

Täusche ich mich, oder stehe ich mit meiner Meinung alleine da? Ich habe lange gegrübelt ob ich der Band vielleicht unrecht tue, doch Vorgestern habe ich die Helden live im Circus Krone gesehen. Da wusste ich - nein ich täusche mich nicht. Bei den "alten Nummern" ging die Post ab, doch bei den neuen Titel nur höflicher Applaus, ein paar "die hard" Fans mit (vielleicht sogar gespielter) Begeisterung. Nein, ich frag mich, bekommt man das als Musiker eigentlich nicht mit? Es muss doch zum Verzweifeln sein, wenn man die Reaktionen auf die neuen Titel sieht. Ich hoffe die Band merkt es, und bekommt mit der 5. Platte wieder die Kurve. Sonst war diese Scheibe wirklich der Selbstmord der Helden, und Nr. 5 wird der Sargdeckel. Wäre schade um eine der einst besten Bands Deutschlands.
Kommentar Kommentare (2) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Aug 31, 2013 6:18 PM MEST


In The Dark
In The Dark
Preis: EUR 28,65

7 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Sensationelles Comeback Album der amerikanischen Legende, 31. Juli 2009
Rezension bezieht sich auf: In The Dark (Audio CD)
Nachdem Grateful dead in den 60 Jahren in der Psychodelic Szene erfolgreich waren, anschließend in den frühen 70er Jahren mit den Meisterwerken "American beauty" und "Workingmans dead" mit eher folkmäßigem Sound eine bewegte Karriere vorzuweisen hatten, schien trotz erfolgreicher Konzerte in den 80er Jahren die Kreativität nachzulassen, und die Luft immer mehr draussen zu sein.

Die Band war eher durch Drogenskandale oder der Verhaftung von Garcia in den Schlagzeilen. Auch sein zeitweiser Fall ins Koma schienen eher auf eine Ende der Hippie-Legende hinzudeuten. Ebenso hatte sich der generelle Musikgeschmack gewandelt. Viele Helden der 60er und 70er Jahren konnten sich in dieser Zeit nur noch durch fleißiges Touren über Wasser halten. Eine Rückkehr in die Verkaufscharts schien durch die Übermacht der neuen Gruppen und Interpreten schier unmöglich.

Doch wie aus dem Nichts zauberte Greatful Dead in dieser Phase ein Hitalbum sondergleichen und mit "Touch of Grey" ihren größten Hit überhaupt.

Zum ersten Mal schien es gelungen zu sein den Live-Sound der Band auch im Studio solide aufzunehmen. Fett und kompakt kommt die Produktion daher. Die Platte hatte in ihrer ursprünglichen Form nur 7 Titel. Doch die sind alle auf ihre Weise gut. Neben "Touch of Gray" möchte ich als weite Anspieltipps noch das mächtige "Tons of Steel" und die zwar etwas traurige, aber wunderschöne Schlussnummer "Black muddy river" anführen. Alleine diese drei Songs lohnen den Kauf der CD.

"In the dark" ermöglichte Grateful Dead zu den Grossverdienern der Mega-Liveshows wie den "Rolling Stones" oder "The Who" - vor allem in den USA - aufzuschließen und sorgte dafür, dass den Mannen um Garcia die Drogen nie mehr ausgehen würden. Während es immer hipper wurde auf einem Grateful Dead Konzert gesehen zu werden, bemängelten die Fans der ersten Stunde, dass die Zeit der Auftritte in normalen Hallen für die Band endgültig vorbei war. Bis zum Tode Garcias waren dies jetzt Mega-Events - Grateful Dead wurden zur kommerziellen Geldmaschine. Was eine einzige Platte mit einem Hit alles verändern kann!
Kommentar Kommentar (1) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Dec 29, 2014 4:51 PM CET


Nazareth - hair of the dog live
Nazareth - hair of the dog live
DVD ~ Nazareth
Preis: EUR 12,99

12 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Loudest and Proudest - Live in Texas - Neu aufgelegt, 11. Juli 2008
Rezension bezieht sich auf: Nazareth - hair of the dog live (DVD)
Also Nazareth Anfang der 80er Jahre auf dem Höhepunkt ihres Erfolgs in USA waren, kamen gerade die Videorecorder in Mode. Klar, dass zusätzlich zum Live-Doppel-Album SNAZ auch ein Live Video herausgebracht wurde. Unter dem Titel "Loudest and Proudest" kam ein ca. 1 stündiges Live-Video - damals noch auf VHS und BETA - man wusst noch nicht welches System sich durchsetzen wird - auf den Markt.

Dieses Live-Video wurde, ganz im Stil des Led Zeppelin Film Klassikers "The Song remains the same" mit Ausschnitten der Band "on the road" ausgeschmückt. Dazu kam - es war gerade der Höhepunkt des kalten Krieges - Video Ausschnitte mit der Thematik "Atomkrieg", "Aufrüstung" und dem Machtkampf der Weltmächte.

Zu diesem Zeitpunkt war die Band um Sänger Dan McCafferty, Bassist Pete Agnew (die beiden sind heute noch mit Nazareth aktiv), dem Gitarristen Manny Charlton und dem 1999 verstorbenen Drummer Darrell Sweet, mit dem Gitarristen Billy Rankin und dem ebenso bereits toten Keyboarder John Locke verstärkt. Dieses Nazareth-Orchester (wie die Phase im nachhinein oft genannt wird) liefert die bekannten Hits wie Love Hurts, Razamanaz, Holiday oder Hair of the dog im dichten und kompakten Sound professionell ab. Interessant, während die Live-Platte in Vancouver in Kanade aufgezeichnet wurde, ist diese Live-Video-Aufnahme in Housten, Texas in USA aufgenommen worden.

Genau dieses Video wurde in letzter Zeit zwei Mal neu aufgelegt. Von der Original-Band mit dem Titel "Live in Texas" und in der hier besprochenen Version "Hair of the dog" - vom Titel eher auf den amerikanischen Markt schielend - Hair of the dog ist die in USA, nicht zuletzt weil dort auch Love Hurts anstelle von Guilty mit draufgepackt wurde, die mit Abstand erfolgreichste Platte von Nazareth - vom ehemaligen Gitarrist Manny Charlton veröffentlicht.

Die Qualität beider DVDs ist vom Standard natürlich 80er Jahre. Sammler die alles brauchen werden hier sicher zuschlagen. Wer "Live in Texas" bereits besitzt braucht diese eigentlich DVD nicht mehr. Wer Nazareth live liebt wird sicher seine Freude an einen der beiden DVDs haben, die sich eigentlich nur vom Cover, also der Aufmachung, unterscheiden.


Songs from the Sparkle Lounge
Songs from the Sparkle Lounge
Wird angeboten von SDRC
Preis: EUR 19,99

9 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Auch Def Leppard werden älter!, 5. Juli 2008
Rezension bezieht sich auf: Songs from the Sparkle Lounge (Audio CD)
Was hat Sänger Joe Elliot doch zu diesem Werk für Sprüche geklopft. Der Band wird es nicht so ergehen, wie z.B. Nazareth die nachdem sie in den 70ern und 80ern in grossen Arenen gespielt haben, heute sich mit kleineren Hallen zufriedengeben müssen.

Doch das geplante Riesencomback wird es mit dieser Scheibe auch für Def Leppard nicht geben. Die neue Single "Nine Lives" ist zwar tatsächlich super und erinnert stark an die grossen Hits der Glanzzeit. Doch alles andere fällt schon gewaltig ab.

"Tommorow" und "Come undone" sind noch gepflegte Rockstücke auf höherem Level, und "Only the good die young" ist auch ein klasse Song. Der Rest ist jedoch schon eher durchschnittlicher Hard-Rock irgendwie gewollte auf Hit-Material getrimmt. Und da liegt auch der Hund begraben.

Def Leppard schielen immer wieder auf den Chart-Erfolg und verkrampfen so im Wunsch wieder Top Hits in den USA zu landen. So erscheint alles nach ein paar Mal hören flach und alt bekannt.

Gerade im Rock findet man normalerweise zeitlose Musik, die auch von Def Leppard zu High and Dry Zeiten geliefert wurde. Heute will die Band eine Hitmaschine sein, ohne ausreichend Hitmaterial liefern zu können. Schade...


Conquest
Conquest
Preis: EUR 35,14

6 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Kein erfolgreiche, aber eine sehr interessante Platte, 26. Januar 2008
Rezension bezieht sich auf: Conquest (Audio CD)
Sicher, als diese Scheibe als LP 1979 erschien, war es eine blanke Enttäuschung. Der neue Sänger "Sloman" knödelte in schrillen Höhen rum und versuchte dazu optisch auf Robert Plant (Led Zeppelin) zu machen. Das Spiel des neuen Schlagzeugers - auf seinem damals neumodischen, nein gar revolutionären Staccato-Drums - wollte auch einfach nicht ins Klangbild von Uriah Heep passen. Das neue Songmaterial war weder Fisch noch Fleisch. Kein richtig harter Rock, aber auch kein Hit-Material. Rockiges klang weichgespühlt (Feelings) bis peinlich (Carry On). Progressiv angehauchte Nummern (No Return) oder weitere Led Zeppelin Anleihen (Out in the streets) hatten auch nichts mehr mit Demons and Wizzards oder ähnlichem zu tun. Das sollten die neuen Uriah Heep sein. Nein hiermit wurden die letzten Fans, die bis dahin alle Eskapaden der Band mitgemacht hatten endgültig vergrault. Der Abstieg war nicht mehr aufzuhalten.

Klingt komisch - ist aber so: Fast alle Heep Anhänger finden heute diese Scheibe und Besetzung zumindest sehr interessant. Diese Phase der Band war für niemand der richtige Weg in den man die Band gehen wollte. Doch losgelöst von diesen Gedanken hat Conquest eine Menge zu bieten. Und ein nicht Heep Fan entdeckt hier sicher einiges interessantes, abstruses und ungewöhnliches an Musik.


Stadium Arcadium
Stadium Arcadium
Preis: EUR 9,99

20 von 41 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Kreativität???, 13. Mai 2007
Rezension bezieht sich auf: Stadium Arcadium (Audio CD)
Wenn eine Band eine Doppel-CD veröffentlicht erwarte ich eigentlich einen absoluten Kreativitätsausbruch, der es einfach unmöglich macht, alles auf einem einzigen Album unterzubringen, ohne Dinge weg lassen zu müssen, die dem Künstler wichtig sind. Klassisches Beispiel ist hier ohne Frage das Meisterwerk der Beatles, das legendäre "Weisse Album" das so ziemlich alle Musikstile skizziert, die die "Fab Four" mitbeeinflusst haben. Oder aber "Use your Illusion" I und II von Guns 'n' Roses, das eine Band auf dem kreativen Höhepunkt zeigt.

Bei dem hier vorliegenden "Stadium Arcadium" liegt der Fall aber wohl eher anders. Hier scheint eine Band, die ursprünglich aus einem eher alternativen Umfeld entsprungen ist, ihre Formel gefunden zu haben, wie sie ihren eigenen Sound soweit komerzialisieren kann, um radiotaugliche Hits am Fliesband zu produzieren. Und genau das machen sie hier. Das Fließband ist angeschmissen ... warum soll man es da bei 14, 15 Stücken belassen ... hier wird eine Nummer ... netter wie die andere abgeliefert. Keine Ecken und Kanten mehr ... kein Ausbruch, keine Überraschung. Ich war nie ein grosser Fan des ursprünglichen Funk-Rocks der Band. Habe mich fast gefreut, als sie etwas kommerzieller wurden. Doch nun kippt das leider in eine total falsche Richtung. Der Bass mag hier und da noch ein wenig aufregend und eigenständig sein. Doch die Gitarren sind inzwischen flach und austauschbar ... ein klein wenig ist der typische Peppers Sound sicher noch da. Man so soll ja schließlich hören, wer hier spielt. Mal sticht ein Solo noch aus dem Einheitsbrei raus, doch kompositorisch kann ich nichts erkennen, was eine Doppel-CD rechtfertig ... da wäre es doch besser, aus dem ganzen Material ein gute einzelne CD zusammen zu stellen ... doch ich befürchte auch die wäre nur durchschnittliche Kommerzware geworden ...

So sind die beiden CDs fast schon anstrengen, wenn man sie wirklich aufmerksam am Stück durchhören will. Als nette Hintergrund Geräuschkulisse kann man sie schon am Stück ertragen ... doch das Leben ist einfach zu kurz für zu viel schlechte Musik ... war das jetzt gemein? ... ja irgendwie schon, denn ein paar nette Momente sind vorhanden ... nur ich bin halt schon sehr enttäuscht ... bzw. habe mir deutlich mehr erwartet.

Vielleicht ist die Doppel-CD auch nur ein "Trick" über das Kreativitäts-Manko geschickt hinwegzutäuschen ... auch nicht dumm ... manche wissen einfach wie man sich verkaufen muss ... die Peppers haben es sicher über die Jahre gelernt ...


Give Us a Wink
Give Us a Wink
Wird angeboten von Videomusiconline
Preis: EUR 55,00

14 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Die härteste Sweet-Platte, 7. Juli 2002
Rezension bezieht sich auf: Give Us a Wink (Audio CD)
Nachdem sich Sweet von ihrem Produzenten/Komponisten Team Chinn-Chapmann gelöst haben, mit "Fox on the run" bewiesen hatten, daß sie auch selbst Nr. 1 Hits schreiben und produzieren konnten, legten sie ab "Give us a wink" Wert darauf, als Musiker akzeptiert, und in den Olymp der führenden Hard/Heavy-Rock Bands wie Deep Purple, Led Zeppelin oder Black Sabbath aufzusteigen.
So produzierten sie in den Münchner Musicland Studios ihr härtestes Werk "Give us a wink". Die beiden Hits "Lies in your eyes" und "Action" waren inzwischen hart genug um im Gesamtkonzept eingebettet, der Gesamthärte keinen Abbruch zu tun. Andy Scott hatte seinen eigenen Gitarrensound gefunden, der primär auf transistorbasis Verzerrungen und Effekte gründete (im Gegensatz zu vielen anderen Rockgitarristen der damaligen Zeit, die zurück zu den Röhrenverstärker gingen). Mick Tuckers Schlagzeug Spiel war noch stampfender und härter geworden. Und Brian Connollys Stimme bereits versoffen genug, um den einstige Teeny-Liebling als Heavy-Metal Shouter durchgehen zu lassen.
Besonders imponierend sind auf "Give us a wink" die Kompositionen. Klar, das Intro zu "Lies in your eyes" ist 100 Prozent bei "The Who" abgekupfert. Doch Riffs wie bei "Keep it in" oder "4th of July", selbiges übrigens mit erstklassigem Piano-Solo, stehen den Meisterwerken eines Tony Iommi von Black Sabbath in Nichts nach.
Schade, daß Sweet leider ein wenig zu spät kamen, um hier noch die verdienten Früchte (sprich Verkäufe bzw. Akzeptanz bei den Rock-Fans) einzufahren. Irgendwie heftete ihnen immer noch das Teeny-Image nach, und so war es zu jener Zeit für einen gestanden Rockfan nicht "in" eine Sweet-Scheibe zu Hause zu haben.
Heute wird aber gerade dieses Werk als eines der Highlights dieser Zeit gesehen, und ich kenne einige Judas Priest Fans, die besonders diese Sweet Scheibe in ihrer Sammlung haben, und von der Qualität und Härte begeistert sind.


Kiss - Exposed
Kiss - Exposed
DVD ~ Kiss

12 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Ironie oder Wahrheit???, 7. Juli 2002
Rezension bezieht sich auf: Kiss - Exposed (DVD)
Kein anderes Werk feiert, präsentiert, aber auch ironisiert das dekadente und hemmungslose Leben der achtziger Jahre Rockstars so sehr wie Exposed von Kiss. Nach ihrer legendären Make-up Zeit, in der sie vor allem in den siebziger Jahren das Heavy-Rock Geschäft dominierten, legten sie selbiges ab, und mischten sich Mitte der achtziger Jahre unter die unzähligen Poserbands (so nannte man die "Schönlings-Rockstars" zu jener Zeit), ohne den für sie üblichen Charme aber auch Größenwahn abzulegen.
Primär als Kisstory (Wortspiel Kiss und History - also die Geschichte von Kiss) werden hier Videos, Live-Ausschnitte, Interviews und Party-Orgien präsentiert. Vor allem der lockere und amüssante Stil der beiden Köpfe Gene Simmons und Pauls Stanley sind ein Vergnügen. Man kann einem Gene Simmons - auch als größter Feminist - einfach nicht böse sein, wenn er von seinen unzähligen "Abenteuern" erzählt. Er präsentiert alles mit solch einem "Augenzwinkern", das man sogar verstehen kann, warum die Girls ihm so reihenweise verfallen.
Aber auch Paul Stanley steht ihm in nichts nach. Fast eine Satire auf die hemmungslose Dekadenz, mit der sich die Beiden schmücken. Sicher eine Menge der Szenen sind gestellt, dennoch ist die ganze Sache gar nicht so sehr an den Haaren herbeigezogen. Für Fans sind vor allem die vielen Clips der achtziger Jahre Hits wie "Lick it up, "Tears are falling" oder "Heavens on fire" interessant. Aber auch Ausschnitte aus ihrer "maskierten Zeit" sind vorhanden.
Es ist eines der unterhaltsamsten Musikvideos überhaupt. Man kann es auch immer wieder ansehen, und entdeckt laufend neue Details die einem zum Schmunzeln bringen.
Warum dann nicht 5 Punkte? Ganz einfach, musikalisch gesehen gibt es noch Besseres von Kiss, was aber nicht die Klasse dieses einmaligen Werkes schmälern soll.


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