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Rezensionen verfasst von
James Bond 007

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The Terminator (Uncut) [Blu-ray]
The Terminator (Uncut) [Blu-ray]
DVD ~ Arnold Schwarzenegger
Wird angeboten von High Voltage Multimedia
Preis: EUR 49,90

25 von 27 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Atemlos spannende Endzeitvision !!, 14. November 2013
Rezension bezieht sich auf: The Terminator (Uncut) [Blu-ray] (Blu-ray)
Viele Menschen in den 30er bis 40er Lebensjahren werden sich dabei ertappt haben, wie sie damals bei den ersten (noch ungekürzten) Fernsehausstrahlungen dieses Klassikers
am Ende vor Angst die Hände vors Gesicht gehalten haben oder anschließend gar nicht erst ohne Licht einschlafen konnten.

James Cameron schuf mit "The Terminator" vor fast 30 Jahren einen Film, dessen intelligente und logisch nachvollziehbare Handlung bis dato bereits drei Fortsetzungen nach sich ziehen sollte.
Die heute mehr denn je aktuelle Befürchtung, Computersysteme würden irgendwann so perfekt konstruiert werden, dass sie einen eigenständigen Charakter entwickeln und sich selbständig
machen könnten, ist wirklich zeitlos und heute mehr denn je nachvollziehbar.

Die zeitlose Qualität dieses Films ist durch die Veröffentlichung der Blu-ray auf eine neue Ebene gehoben worden.
Abgesehen von den typischen Stilmitten und Modestyles der 80er, sieht dieser Film nun so klasse aus, als wäre er gut zehn Jahre später gedreht worden.
War die 2001 veröffentlichte, ungeschnittene und indizierte DVD-Special Edition zumindest soundtechnisch (5.1) schon auf einem sehr hohen Niveau,
so liefert man uns heute ein knackig scharfes Bild und einen beeindruckenden 5.1 DTS HD Master Audio - Sound.
Mit einem bereits durchschnittlichen Heimkino-System traut man seinen Ohren und Augen nicht
- "The Terminator" läuft förmlich noch einmal im Kino ab. Nur diesmal nicht in eintönigem Mono, sondern von allen Seiten einschlagend.

Glücklicherweise hat man darauf verzichtet, die Stimmen entgegen dem heutigen (für mich bescheuerten) Trend so leise abzumischen, dass man zu späterer Stunde
ständig die Lautstärke hoch- und runterschrauben muss, um die Dialoge zu verstehen, oder gleich die ganze (falls vorhandene) Center-Box hochzudrehen.

Warum der erste Terminator auch im neuen Jahrtausend noch so up to date ist, liegt meiner Meinung nach auch daran, dass dieses Werk so vielschichtig ist
und sich in keine eindimensionale Schublade stecken lässt. Man könnte ihn hauptsächlich als Science-Fiction-Film einstufen. Die meisten Fans nennen ihn dagegen
den so ziemlich besten Actionfilm überhaupt (zusammen mit der grandiosen Fortsetzung), andere nennen ihn einen Endzeit-Thriller, andere wiederum gruseln sich
so sehr wie bei einem spitzenmäßigen Horrorfilm - und selbst in die Kategorie Drama könnte man ihn bedenkenlos einstufen.

Und als wäre dem noch nicht genug, so baute Cameron an den schier unüberraschendsten Stellen auch noch einen wunderbar trockenen Humor ein,
der so ungezwungen und natürlich daherkommt, dass er dem angespannten Zuschauer ein heiteres, erleichterndes Lachen entlockt
(Man denke an den bärtigen Typen an der Telefonzelle oder den Mitbewohner im Absturz-Hotel).

Wer also dieses üble Endo-Skelett mit den bösen, roten Augen in bester Qualität erleben möchte, der kommt um diese mittlerweile preiswerte Blu-ray nicht herum.
Entgegen anderer Rezensenten, die in der Bildverbesserung einen Nachteil sehen, weil dadurch die heute überholte Technik auffälliger wird,
dem entgegne ich, dass es ein solch schauriger Genuss ist, das Metall und diesen üblen Schädel in kristall-schärfster Qualität zu erleben,
dass ich auf die VHS- und DVD- Zeiten nur zu gerne verzichte.
Außerdem macht gerade diese leicht stockende, abgehackte Bewegungsweise des Cyborgs die ganze Erscheinung noch roboterhafter und unheimlicher.

Die Handlung kennt zwar so ziemlich jeder, aber für die etwas jüngeren unter uns:
2029 herrscht ein erbitterter Krieg zwischen den Maschinen (Terminatoren) und den überlebenden Menschen eines Atomkriegs.
Die Menschen stehen durch den tapferen Soldaten John Connor vorm Sieg. Also schickt das menschenverachtende Computerprogramm Skynet
einen seiner Terminator (Arnold Schwarzenegger) als vermeintlicher Mensch getarnt ins Jahr 1984. Er soll die Mutter von Connor (Linda Hamilton)
noch vor dessen Geburt ins Jenseits befördern.
- Doch Connor ist so schlau, dass er einen seiner besten Männer (Michael Biehn) ebenfalls zurückschickt, um dies zu verhindern...

Die unerträglich-spannende Szene in der Disco "Tecnoir" ist so ziemlich das beste, was ich jemals auf Leinwand gesehen habe.
Dass alle hier beteiligten Schauspieler in den Hauptrollen im Gegensatz zu denen aus dem dritten oder vierten Teil einen Oscar verdient hätten,
lasse ich mal unerwähnt. ;-)

Ebenfalls erwähnen sollte man die Leistung des Komponisten Brad Fiedel, welcher mit seinen unheimlich-metallischen Klängen diese düstere Atmosphäre
gekonnt untermalt hat, welche Cameron durch sein immer leicht bläulich-metallisch gehaltenes Bild so realistisch erzeugen konnte.

Die Blu-ray ist nun runtergestuft auf FSK 16 und trotzdem uncut.
Wenn ich aber ehrlich bin, könnte ich selbst im Jahr 2013 (16 Jahre haben wir noch Zeit :-) ) eine FSK 18 nachvollziehen.
Als Extras gibt es "die Entstehung von Terminator", "Terminator - ein Rückblick" und "Entfallene Szenen",
als Sprache neben der deutschen natürlich die englische Originaltonspur, und diese gar in DTS HD High Resolution Audio.

FAZIT: Terminator 1 ist spannender, gruseliger und noch böser. Terminator 2 ist noch perfekter, abwechslungsreicher und witziger.
Beide sind am Besten.
Skynet vergibt die volle Punktzahl, 5 glasklare Sterne !!!
Kommentar Kommentare (2) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Feb 3, 2014 1:11 PM CET


Das Blut von Dracula
Das Blut von Dracula
DVD ~ Christopher Lee
Wird angeboten von audiovideostar_2
Preis: EUR 11,25

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Stimmungsvolle Schauermär mit einem äußerst hinterhältigen Grafen., 7. November 2013
Rezension bezieht sich auf: Das Blut von Dracula (DVD)
Wie bei vielen anderen Kindern der 70er hat sich der gruselige Auftakt dieses vierten Teils der Hammer-Dracula-Serie auch bei mir mit Schaudern ins Gedächtnis gebrannt,
als er in den 80ern und 90ern noch regelmäßig zu später Stunde im TV lief.

Und die ersten Minuten von "(Wie schmeckt) das Blut von Dracula (?)" haben es auch im 21. Jahrhundert noch in sich:
Ein tiefer Wald, ein Graf Dracula, der wohl seinen schlimmsten Tod stirbt und ein markerschütternder Schrei, der durch die dunklen Bäume hallt, WOW!!!

Nachhaltiger hat wohl keine der insgesamt 8 Dracula-Verfilmungen mit Christopher Lee seinen Auftakt präsentiert. Und auch die Story ist (zumindest zweien) Vorgängern
überlegen - es wird eine geheimnisvolle, spannende Geschichte erzählt:

Ein Händler wird ungewollt Augenzeuge des auf einem Kreuz aufgespießten Grafen und nimmt nach dessen Ableben die verbliebenen "Utensilien" mit.
Währenddessen treiben sich drei abenteuerlustige, skrupellose und leicht frivole Herren mal wieder in einem Bordell rum, um "außergewöhnliches" zu erleben.
Dort stoßen sie -ebenfalls ungewollt- auf den diabolischen Lord Courtley (super: Ralph Bates). Obwohl er Ihnen die Begeitung ausspannt (und das noch in ihrem eigenen Zimmer!)
sind sie von dessen Ausstrahlung und Kälte fasziniert. Es kommt das Unvermeidliche:
Dracula's Hinterlassenschaft wird erworben und in einer (äußerst blutigen und brutalen) Zeremonie wird der Fürst der Dunkelheit wiedererweckt...

Was man Peter Sasdy lassen muss: Er bringt wirklich mal storymäßige Abwechslung und vor allen Dingen überhaupt etwas, was man "Story" nennen kann.
Außerdem lässt er keine (Ok, Kirche anstatt Schloss, aber hier passt es) der typischen Zutaten eines schönen Hammer-Gruselfilms aus:
Viktorianische Herrenhäuser mit paradiesischen Gärten und romantischen Brunnen, nebelverhangene Wälder und Friedhöfe, schicke Landschaftsaufnahmen,
skurille Gestalten und natürlich den grossen James Bernard als Komponisten.

Und unserem geliebten Grafen hat er gleich mal einen ganz anderen Charakterzug verpasst: Boshaftige Hinterhältigkeit und ein paar ängstliche Züge.
Dracula ist hier eher Auftraggeber als Vollstrecker und er meidet so gut es geht direkte Auseinandersetzungen.
Ob das zu ihm passt -eigentlich gilt er ja als Stärke in Person- und ob man bei direkten Blickkontakten mit weiblichen Opfern auf seine furchteinflößenden,
rot geaderten Augen verzichten musste sei dahingestellt. Unterm Strich ist er jedenfalls durch Sasdy ein wenig facettenreicher geworden.

Obwohl es sage und schreibe 53 Minuten dauert, bis der Fürst der Schattenwelt das erste Mal richtig aktiv wird, kann Sasdy mit seinen durch die Bank
glaubwürdigen Darstellern und dem nachhaltigen Aufbau von Spannung sehr gut unterhalten.

Wenn ich irgendetwas bemängeln könnte, dann wäre da zuerst die deutsche Synchronstimme von Christopher Lee. Diese aufgetragene, unheimlich böse klingen wollende
Stimme finde ich übertrieben wenn nicht gar lächerlich. Der Sprecher fällt damit eher ins Muster alter Sandalenfilme oder Märchen aus 1001 Nacht.

Das Bild der DVD wirkt erstaunlich frisch und farbenprächtig. Auf einem Blu-Ray-Player mit HD-Upscaling ist das Ergebnis wirklich erstaunlich.
Doch auch auf einem Standard-DVD-Player ist es nicht übel.

Der Ton ist zwar (natürlich) nur in Mono, ist aber ziemlich gut und verständlich abgemischt. Das ist mir immernoch lieber, als irgendein
wanna be-aufgeputschtes 5.1, bestes Beispiel bei der Halloween Blu-ray.

FAZIT: Obwohl ich mich beim Filmende bis heute frage, warum der Graf eigentlich (mal wieder) ins Gras beisst,
vergebe ich satte 4 Sterne und wünsche einen gemütlichen Gruselabend!


Halloween 1 - Die Nacht des Grauens [Blu-ray]
Halloween 1 - Die Nacht des Grauens [Blu-ray]
DVD ~ Donald Pleasence
Preis: EUR 8,99

5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Leicht angestaubter Gruselklassiker mit gutem Blu-ray-Bild - aber weniger gutem Ton., 6. November 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Zur Filmhandlung steht hier ja bereits genug geschrieben: Psychotischer Killer bricht aus der Anstalt aus, um sein als 6-jähriger begonnenes "Werk" zu vollenden...

Halloween ist mit Sicherheit der Prototyp aller heutigen Schlitzer-Filme und gilt als Meilenstein des Horror-Genres.
Die vorliegende Blu-ray-Veröffentlichung macht -liest man sich die technischen Details auf der Rückseite durch- einen nahezu perfekten Eindruck:
1080P High Definition 16:9 Bild, DTS-HD Master Audio 5.1 in englisch und sogar deutsch, als Bonus noch Audiokommentare und Interviews sowie die original Schauplätze -heute-.

Das Bild kann auch wirklich auf der Blu-ray überzeugen. Diverse Tests im Internet bestätigen das auch. Haddonfield sah nie so farbenprächtig und detailliert aus, wie jetzt.
Eine durchweg gute Schärfe und ein selbst in dunklen Szenen überraschend sauberes Bild.

Wirklich wichtig wäre aber eher ein Sound, welcher die Schockmomente wirklich überzeugend unterstützt. Wichtig deshalb, weil der Film von 1978 ist und mit seiner Brutalität
heute niemanden mehr so richtig vom Sofa hauen wird.

- Doch leider verdient der Ton nicht einmal im Ansatz die Bezeichnung "DTS-HD Master Audio 5.1", denn abgesehen von einigen wenigen Musikpassagen und (minimalen) Umgebungsgeräuschen
ist hier nix los mit Surround. Die Dialoge sind ein wenig zu unklar (da klingt selbst meine Bonanza-Box von 1960 klarer) und etwas dumpf.
Wäre da nicht der wirklich kraftvolle Bass (jedoch auch nur bei musikalischen Schockmomenten), so hätte die Geschichte hier ziemlich ernüchternd geendet.
Die Pistolenschüsse im Film klingen geradezu schlapp. Außerdem wird der linke Frontlautsprecher des kleinen Heimkinos äußerst leise hinzugezogen, während der rechte
schon nahezu gar nicht mehr zu hören ist.

Sicherlich wäre ein bombastischer Sound von heutigen Produktionen (z. B. "The Last Stand") förmlich unmöglich gewesen. Nehme ich aber mal als Vergleich den Klassiker
"Terminator", so gewinnt dieser im Ton um Welten -und er ist unwesentlich jünger als Carpenter's Glanzstück. Ja , ja, sicher... der hat auch mehr Geld gekostet,
aber niemand kann mir erzählen, dass der Tontechniker hier überzeugend gearbeitet hat.

Insgesamt erfordert "Halloween" besonders beim jüngeren Publikum Geduld, denn nach der Auftaktsequenz passiert hier fast 50 Minuten lang erstmal nahezu gar nichts.

Interessant auch, dass der kleine "Rechenfehler" aus dem Abspann bis heute nicht behoben wurde: Wenn Killer Michael 1963 als 6-jähriger eingesperrt wird, und 1978 wieder ausbricht,
so wäre er 21 - nicht 23, wie es im Abspann zu lesen ist. :-)

FAZIT: Ich ziehe einen halben Stern für die etwas enttäuschende Tonaufbereitung ab und einen weiteren halben dafür, dass der Film mich auf der Blu-ray leider nicht mehr
so schocken konnte, wie vor etwa 5 Jahren auf DVD - obwohl dort das Bild schlechter war.

4 Sterne und bei diesem günstigen Preis trotz aller Kritik empfehlenswert.


Sony BDP-S4100 Blu-ray-Player (3D, optionales W-LAN, HDMI, HD Upscaler, Internetradio, USB) schwarz
Sony BDP-S4100 Blu-ray-Player (3D, optionales W-LAN, HDMI, HD Upscaler, Internetradio, USB) schwarz

53 von 58 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Toller Blu-ray Player mit super DVD-Upscaling !!!, 2. November 2013
Habe diesen Player im September beim Markt mit "S" gekauft und bin super zufrieden. Beim kleineren S1100 war ich bereits sehr über diese leise und schnelle Technik erstaunt,
aber dieser hatte leider kein Display am Gerät. Also tauschte ich ihn gegen den S4100 um.

Ich habe schon lange nichts mehr von Sony gekauft, da diese Firma ja auf vielen Ebenen (TV, Kamera, Laptops) der Konkurrenz bei häufig gar höheren Preisen etwas hinterherhinkt.
Dies gilt aber nicht für alles, was mit CD's und anderen Discs zu tun hat. Meine Erfahrungen mit CD- und Minidisc-Playern (ebenso MP3) waren 1 A, sowohl in Qualität als auch Haltbarkeit.

Wichtig für den Interessenten sei erst mal das ungewöhnliche Äußere dieses Modells hier:
Es ist weder so breit wie die meisten anderen "Bausteine" einer Video/Hifi-Anlage, noch kann man oben ein beliebiges anderes Produkt draufstellen.
Die Form einer stark abgeflachten Pyramide ist zwar nicht so hoch, wie auf den Fotos oben, jedoch trotzdem ungünstig zum Stapeln.
Steht dieser Player jedoch oben auf anderen Geräten drauf oder gar alleine für sich, wird er mit seinem leicht exotisch-spacigen Aussehen
in pechschwarzem Klavierlack zum Blickfang. Mir gefällt er sehr.

Öffnet und schließt man die Schublade, wird man von der äußerst leisen Mechanik überrascht sein. Mein alter Panasonic war dagegen schon unangenehm laut.
Gleiches gilt für die komplette Technik und Menüführung:
Der Sony ist extrem reaktionsschnell und präzise, dabei aber enorm leise.
Drückt man auf der kleinen Fernbedienung die Spultasten (oder andere Funktionstasten), wird man sich wundern, wie schnell diese Befehle in die Tat umgesetzt werden.
Dort ist ein aktuelles Samsung-Modell meines Vaters als auch mein Panasonic absolut chancenlos - und bei aller Langsamkeit auch noch hakelig und lauter.

Deshalb kann ich auch einige schwache Bewertungen von Rezensenten bezüglich "Fiepen" und "Laufwerksgeräuschen" vom Jahresanfang 2013 nicht ganz nachvollziehen.
Entweder hatten sie Montagsgeräte, Sony hat nachgebessert oder sie haben absichtlich so geschrieben
- gerade Samsung ist für eben diese störenden Geräusche bekannt.

Ebenfalls praktisch, dass der S4100 sich an die letzte Stelle einer DVD/Blu-ray erinnert, auch wenn er schon ausgeschaltet ist (aber nicht per Stecker).
Das bieten aber auch viele andere Geräte.

Nun aber zum Bild:
Es ist ungelogen WELTKLASSE.
Die Blu-Ray-Wiedergabe ist so scharf und klar, dass ich die Schärfe meines LCD-TV's ein wenig verringert habe - sonst hätte es förmlich schon zu gut ausgesehen.
Ein ordentliches Bild liefern ja die meisten Blu-Ray-Player, aber wie sieht das bei DVD's aus?

- Ich hatte schon die Befürchtung, dass ich mir wegen dem enormen Unterschied alle DVD's nun auf Blu-ray kaufen müsste. Weit gefehlt.
Was der S4100 selbst aus alten DVD-Filmen rausholt, ist wirklich WELTKLASSE!!
1080P-Upscaling liefern zwar auch die anderen Hersteller, aber hier liegt der Sony klar vorn. Die DVD's werden ungelogen zu HD-DVD - und das kostenlos.

Fernbedienung:
Auch hier volle 5 Sterne. Die Fernbedienung ist klein, handlich und durch die Rillen auf der Unterseite schön griffig.
Und die Reichweite ergänzt sich perfekt mit der Reaktionsschnelle des Players.
Ich habe das Ding vor einen Holztisch gehalten und trotzdem kam das Signal an.

Nachteile:
Wenn ich nun nach einem Nachteil suchen müsste, könnte ich die Klavierlack-Optik bemängeln, weil sie wirklich extrem gegen Staub und Fingerabdrücke anfällig ist.
Da aber gerade dadurch dieser Player wirklich schick und edel aussieht, ist mir ein einmaliges drüberwischen pro Woche doch lieber als ein mattes Stück Plastik
- gleiches gilt bei der mutigen Designauswahl des Pyramidendaches.

Ach so, noch ein Nachteil: Der S4100 besitzt leider keine rot-weiss-Cinch-Anschlüsse mehr. Leute mit alten Vollverstärkern werden einen Adapter (ab 15 Euro) oder
einen modernen HDMI-Receiver kaufen müssen. (Ich entschied mich wegen des Alters meiner Anlage für zweiteres, hier aber nicht für Sony.)

FAZIT:
Nach zwei Monaten ausgiebiger Inbetriebnahme und Fehlersuche kann ich hier nur noch glasklare 5 Sterne vergeben. Für den Preis gibt es nichts besseres
- und womöglich kaufe ich in Kürze gleich noch einen zweiten für die weite Zukunft.
Kommentar Kommentare (4) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Nov 30, 2013 12:33 PM CET


Taxi Driver [Blu-ray]
Taxi Driver [Blu-ray]
DVD ~ Robert De Niro
Preis: EUR 8,94

4 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Tonfehler gleich an 2 Stellen., 21. Oktober 2013
Rezension bezieht sich auf: Taxi Driver [Blu-ray] (Blu-ray)
Ich habe mit dem kürzlichen Umstieg auf Blu-Ray anscheinend kein großes Glück gehabt.
Während von meinen knapp 100 DVD's höchstens 5 irgendwelche Makel aufweisen,
sind von den 10 Blu-Rays jetzt schon 3 in dieser Kategorie einzuordnen.

Nach "Der Mann mit der Todeskralle" (unerträgliches Filmkorn), "Bloodsport" (falsche Tonhöhe, Stimmen zu tief - gab's sowas jemals auf DVD???)
nun auch noch "Taxi Driver".

Das Bild ist tatsächlich erheblich besser und schärfer als auf der DVD. Doch nun zum Ton:
An der Stelle, wo der Arbeitskollege Betsy's normalerweise zur Polizei ruft:
"Officer, nehmen Sie den Mann hier fest!" fällt der Ton hinter "hier" komplett aus. Es wird zu "Officer, nehmen Sie den Mann hier!"

Dann als Travis zum Höhepunkt den Brief schreibt, wird der gesprochene Satz "Wenn Ihr diese Zeilen lest, bin ich tot." einfach komplett ausgelassen.
Ich vermutete bei diesem Fehler, dass er dem englischen Originalton angepasst wurde, wo dieser Satz ebenfalls nicht gesprochen, sondern nur innerhalb des Briefes
auf englisch lesbar geschrieben steht.
- Doch wenn seit fast 40 Jahren die deutsche Synchronisation im Kino, auf VHS und DVD stets identisch blieb, dann frage ich mich, was sowas soll!?

Wenn man die Mono-Tonspur der DVD unverschlimmbessert auf diese Blu-ray gepackt hätte, wäre ich unterm Strich bei dem guten Bild zufrieden gewesen.
Sowas ist mir wichtiger, als wenn es auf ein mageres 5.1 (Surround ist hier leider seltener als Ostern) hochgepusht und dafür aber verpfuscht wurde.

Sorry, das ich mich bei diesem Film nur auf die technischen Eigenschaften beziehe, aber bei der Masse an Rezensionen wird die Handlung und Qualität des Films selbst
sicherlich häufig genug beschrieben worden sein.

FAZIT: Der Film ist allein von der Atmosphäre her schon den Kaufpreis wert. Ob sich aber die Blu-ray lohnt, bleibt wohl Ansichtssache.
Ich werde sie wieder verkaufen und gebe hier leider nur 2 Sterne, einen fürs gelungene Bild und einen für den Film selbst.
Kommentar Kommentare (3) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Aug 31, 2015 10:44 PM MEST


Canton Movie 130 Heimkinosystem mit Subwoofer (Musikbelastbarkeit 100 Watt) 1 Stück schwarz
Canton Movie 130 Heimkinosystem mit Subwoofer (Musikbelastbarkeit 100 Watt) 1 Stück schwarz
Wird angeboten von Deltatecc GmbH
Preis: EUR 248,99

2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Fast uneingeschränkt empfehlenswert!, 12. Oktober 2013
Um mein leicht in die Jahre gekommenes Stereosystem aus Yamaha AX-590 Verstärker und Quadral Blizzard Standboxen zu ersetzen, kaufte ich letzte Woche
den Yamaha RX-V575 und das Canton Movie 130 in schwarz.
Ein klanglicher Rückschritt, dürften viele denken.

Doch nach ein paar Feineinstellungen spielt das Movie 130 auch bei Musik nun richtig groß auf:

Das Problem bei Surround-Systemen sind selten die Subwoofer, jedoch recht häufig die klanglich limitierten Satellitenboxen.
So ist zumindest meine Erfahrung. Ich besaß schon mal kurz ein JBL Surroundsystem, welches ich jedoch gleich in obige Quadral eintauschte.

Leider klingen manchmal die Mitten aber besonders häufig die Höhen einfach zu bescheiden, von Klarheit mal gar nicht erst zu sprechen..
Auch das Movie 130 - Set macht hier keine Ausnahme. In klanglicher Grundeinstellung erzeugt es aufgrund der getrennten Mittel- und Hochtöner zwar
klarere Ergebnisse als viele Konkurrenz-Produkte, den Vogel schießt es aber auch nicht ab.

Die Lösung besorgte die Equalizer-Funktion des Yamaha, mit der sich ALLE BOXEN EINZELN perfekt einstellen lassen.
Treble des Receivers eh schon auf +6, klingen die Satelliten nach weiterer Höhen-Anhebung im EQ nun wirklich glasklar.

Ich möchte durchaus betonen, dass ich ein feines Gehör besitze und auf starke Höhen stehe, somit kann es natürlich durchaus sein, dass andere Kunden der Sound dieses
Systems auch ohne Equalizer schon vollends überzeugt.

Trotzdem sei hier ein Verstärker oder Receiver empfohlen, der einen eigenen EQUALIZER an Bord hat. Das bieten bestimmt auch andere als Yamaha.

Ansonsten lässt sich der Sound wohl passenderweise als BOMBASTISCH bezeichnen. Einen derart weichen und kraftvollen Subwoofer habe ich selten erlebt.
Viele Songs klingen so harmonisch und warm, wie damals auf der guten alten Langspielplatte (LP).
Richtig interessant wird es aber erst, wenn man den Receiver alle 6 Kanäle (5.1) gleichzeitig ansteuern lässt.

Denn dann macht das Movie 130 zumindest mir noch mehr Spaß, als damalige 2.0-Stereo-Anlage.
Denn die Musik wird absolut unberechenbar, räumlich und interessant,
weil sie zwar in Stereo - aber dafür von allen (Surround-)Seiten kommt.

Bei Filmen ist das Movie 130 dem Namen getreu dann erst richtig in seinem Element. Ein Soundunterschied zu einem Cinemaxx-Kino ist kaum noch auszumachen,
das Bild über Blu-Ray dafür um Klassen besser.
Ein Freund ist fast vom Sofa gefallen, als bei Schwarzenegger's "The Last Stand" eine Corvette durchs Bild raste!

Optisch / Vom Design hat Canton hier wie gewohnt Bestleistungen vollbracht. Ob nun in schwarz oder weiss, das System ist schlicht, unauffällig, elegant,
und überraschend klein - weiteres Zitat eines Freundes:
"Hier klingt es, als wären irgendwo 2 Meter-Lautsprecher hinter einem Vorhang versteckt."

Sehr schön gefallen mir nach wie vor die Canton-typischen, pechschwarzen Gitter, die dezent aber nicht ganz die dahinterliegenden Boxen im Verborgenen lassen und schützen.

Optisch perfekt abgerundet durch Hochglanz-Klavierlack, praktisch jedoch verärgernd, da schon nach wenigen Tagen jeder Staubpartikel darauf sichtbar wird und den Putzteufel
animiert.

FAZIT:

Das Gerät klingt und sieht nach mehr als der UVP von 499 Euro aus.
Für den aktuellen Preis aber ist es praktisch konkurrenzlos.

Trotzdem ziehe ich einen knappen Stern ab, da ich ohne den Yamaha EQ nicht ganz so begeistert gewesen wäre.
Canton und auch die Konkurrenz sollten zukünftig ihre Konzentration noch etwas mehr auf die Höhen der Satellitenboxen legen,
als maßgeblich auf kraftvolle Bässe und akzeptable Mitten.

Dicke 4 Sterne und eine Kaufempfehlung.


Yamaha RX-V575 Netzwerk AV-Receiver (7,2-Kanal, 115 Watt pro Kanal, MHL, DLNA, Dolby TrueHD, HDMI, AirPlay, USB) schwarz
Yamaha RX-V575 Netzwerk AV-Receiver (7,2-Kanal, 115 Watt pro Kanal, MHL, DLNA, Dolby TrueHD, HDMI, AirPlay, USB) schwarz

13 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Klasse Receiver!, 11. Oktober 2013
Habe mir den RX-V575 zusammen mit dem Canton Movie 130 letzte Woche im Markt mit den 2 M gekauft.
Zuvor hatte ich 15 Jahre den grandiosen AX-590 Vollverstärker im Einsatz, der nun verkauft wird.

Eingeleitet wurde der Neukauf vom neuen Sony Blu-ray Player 4100, welcher sich nicht mehr per Cinch mit dem alten Verstärker verbinden ließ.
Anstelle eines Adapters/Konverters für Cinch oder Koaxial kaufte ich dann doch alles neu
- Ich habe es nicht bereut.

Der Yamaha erfreut sich in Testergebnissen (Testberichte.de: sehr gut 1,1) und bisher hier bei amazon in den Rezensionen großer Beliebtheit.

Äußerer Eindruck:
Das Gehäuse und die Knöpfe wirken stabil und übersichtlich. Etwas ärgerlich ist das extrem für Fingerabdrücke und Staub anfällige Hochglanz-Display,
welches dafür aber (in sauberem Zustand) sehr edel wirkt. Sehr hochwertig und Yamaha-typisch ist der schwergängige Lautstärkeregler.

Inbetriebnahme:
Da ich zuvor keinen vergleichbaren Receiver hatte, kann ich hier nur sagen: Das Gerät wurde mit dem mitgelieferten Mikrophon innerhalb von 2 Minuten eingemessen,
die Entfernung/Lautstärke-Pegel aller sechs Boxen wurden nahezu perfekt eingestellt.

Menü/Steuerung:
Kinderleicht. Da es nur zwei Menüs -Set up und Optionen- gibt, lässt sich der Yamaha sehr übersichtlich steuern und einstellen.

Klang:
Überwältigend. Habe für Musik die Funktion "Music": "7ch Stereo" und für den Blu-ray Player "Movie": "Standard" voreingestellt.
Zum Vergleich mit meinem alten AX-590 und den 3-Wege-Standboxen Quadral Blizzard möchte ich sagen:
Viele Leute behaupten nicht zu Unrecht, dass für Musik ein normales Stereosystem mit Standboxen immer von Vorteil sei
- trotzdem macht das Musik hören über 6 Kanäle einen derart riesigen Spaß, dass ich ein Subwoofer-System nicht mehr missen möchte.
Viele meiner Lieder konnte ich durch diesen differenzierten und interessanten Klang von allen Seiten förmlich neu entdecken.
Für 2.0 oder 2.1 Stereo-Fans lässt sich sowohl diese Klangfunktion als auch eine zweite Zone mit Standboxen anschließen.

Da auch die Filme zu einem Genuss werden, bei dem man soundmäßig einem Kino Konkurrenz machen könnte, gibt es hier die Höchstzahl.
Und einen Extrapunkt, weil mit aktiviertem "Enhancer" Filme und besonders Musik noch wuchtiger, satter und einfach besser klingen,
auch schon bei geringer Lautstärke.

Bonus/Equalizer:
Dass aus einem Standard Heimkino wie dem Canton Movie 130 so ein toller Sound herausgeholt wird, liegt daran, dass der Yamaha RX-V575 nicht nur
die üblichen Klangeinstellungen Bass & Treble, sondern als besonderen Bonus einen eigenen Equalizer einzeln für alle angeschlossenen Boxen mitbringt!!
Obwohl ich häufig von den etwas zu knapp bemessenen Höhen von Surround-Systemen enttäuscht war, ließ sich durch diesen praktischen Equalizer der gewünschte Klang
wunderbar fein abstimmen.

Intelligenz:
Der Receiver merkt sich alle getätigten Einstellungen, was besonders bei den erwähnten Equalizer-Einstellungen sehr erfreulich ist. Er merkt sich ebenfalls die
voreingestellten Funktionen und Klangeinstellungen, womit ich abgesehen von den Tasten HDMI1 und HDMI2 auf der Fernbedienung nichts weiter als die Lautstärke einstellen muss.

Fernbedienung:
Im Vergleich zu den Yamaha Verstärkern und Receivern der Vergangenheit wurde hier ein enormer Fortschritt erzielt. Nicht nur das Design ist hochwertiger,
sondern vor allen Dingen die Funktionalität und Reichweite. Die FB meines AX-590 war dagegen schon nicht mehr präzise steuerbar, wenn man sie etwas schräg zum Verstärker hielt.

Verbindung/Anschlüsse:
Nun gut. Der Receiver ist über HDMI mit dem Blu-ray Player und mit meinem PC verbunden, abgesehen davon über ein drittes HDMI-Kabel mit dem TV.
Eigentlich funktioniert auch alles Bestens, aber es gibt trotzdem einen Nachteil...

Nachteile:
Die HDMI-Durchleitung funktioniert sowohl für den Blu-ray Player als auch für das PC-Bild (auf den TV projeziert).
Problem ist aber bei mir, dass der Receiver nur vom PC als Ton-Lieferant erkannt wird, wenn er vor dem PC eingeschaltet wurde.
Schaltet man den Receiver mal kurz aus und wieder an, dann wird er leider nicht mehr erkannt - Das Tonsymbol auf dem PC bleibt durchgestrichen.

Man muss also den PC neu starten, den TV einschalten (bei der Bildverbindung wird dann auch der Ton neu aktiviert), dass HDMI-Kabel ab- und wieder anschließen
oder die komplette Standby-Durchleitung abschalten, was sicher nicht Sinn der Sache sein kann.

Da ich nicht sicher bin, ob das Problem nur meinen Receiver betrifft oder ob es am PC liegt, kann ich noch keinen Punkt abziehen.
Ich würde mich freuen, wenn andere Käufer mir ihren Stand der Dinge in puncto dieses Fehlers oder dieser Situation mitteilen würden.

Als akzeptable Lösung habe ich mir das kleine Tool "HDMION" auf den PC geladen, durch welches per Knopfdruck alle HDMI-Verbindungen zum PC neu aktiviert und erkannt werden.

Etwas eigenartig auch die Lautstärkebemessung. Warum Yamaha im tiefen Dezibel-Minusbereich bis maximal +16,5 db (schon bei -15 db können die Nachbarn mitsingen!)
die Lautstärke berechnet, ist etwas abnormal.

Kaufentscheidung / FAZIT:
Zuerst sollte es eigentlich ein Onkyo 626 werden, da mir Onkyo selbst sowie das schön grüne Display schon immer gefallen haben.
Leider aber wurde das im Markt vorgestellte Gerät schon bei normaler Lautstärke ungewöhnlich heiss, ein Fremdzustand für den Yamaha.

Insgesamt gibt es trotz des einen Nachteils von mir dicke 5 Sterne für den Yamaha RX-V575.
Kauftipp.
Kommentar Kommentare (8) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Feb 6, 2014 9:35 PM CET


Bruce Lee - Der Mann mit der Todeskralle [Blu-ray]
Bruce Lee - Der Mann mit der Todeskralle [Blu-ray]
DVD ~ Bruce Lee
Preis: EUR 10,49

4 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Extrem körniges Bild!, 24. September 2013
Da kauft man sich nun nach all den Jahren doch mal einen Blu-ray-Player und dann dieses:

Ein Highlight des Kampfsports wurde pünktlich zum 40-jährigen Jubiläum nicht erneut remastert, sondern meiner Meinung nach verhunzt!
Gleich beim Eröffnungskampf gegen Sammo Hung sieht man doch deutlichste Körnchen auf den Körpern der Athleten, so, als hätten sie ein Hautproblem.
Leider verschwindet dieser Defekt auch nicht wieder und ich muss mich fragen, wie man so etwas veröffentlichen kann!!!
Und das mit der Überschrift: "JETZT NEU REMASTERT IN BRILLIANTEM HD!"

Das Ganze sieht so aus, als hätte man versucht, den Film zu scharf zu machen.
Zunächst glaubte ich, mein HDMI-Kabel sei defekt. Also kaufte ich ein neues - derselbe Mist.

Oder lags an meinem Player? Ich legte den ebenfalls gekauften Klassiker "Der weisse Hai" ein und die Qualität warf mich vom Hocker. Ein unfassbar-grandioses Bild,
als wäre der Film 2013 noch einmal gedreht worden, in den frühen Siebzigern spielend!

Dass man es dazu noch immer nicht geschafft hat, beim fantastischen Bonus-Film "Der Fluch des Drachen" die -vorhandene- deutsche Tonspur beizulegen - ich find's armselig.
- Sie hat mit ihren paar MB wahrscheinlich nicht mehr auf die zig-Gigabyte grosse Blu-Ray gepasst. Alles klar.

Lange Rede, kurzer Sinn: Wenn jemand dass Ding von mir kaufen will, ich biete es zum Kampfpreis an!

Nachtrag:
Laut Internet ist das Bild von dieser Blu-Ray auch im Test schlechter, als das der alten 2007er Blu-Ray.
Tja.. hätte ich das vorher gewusst..

FAZIT: 1 kleines Sternchen für Bruce Lee :-((((
Kommentar Kommentare (2) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Jan 19, 2015 2:38 PM CET


Bruce Springsteen and The E Street Band: Live in Barcelona [2 DVDs]
Bruce Springsteen and The E Street Band: Live in Barcelona [2 DVDs]
DVD ~ Bruce Springsteen
Preis: EUR 10,69

2 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Die "Auferstehung" war etwas kurz..., 29. Juni 2013
Im Normalfall schafft es Bruce mit seiner E Street Band, den Studioversionen seiner Songs auf der Bühne nicht nur mehr Stimmung, sondern auch mehr musikalische Qualität zu verleihen. So war es jedenfalls bei Live 1975-85 (leider nur auf CD) oder der Konzert-DVD Live in New York City (mit Ausnahme von Born in the USA, dort leider in abgewandelter Version gespielt).

Mit The Rising erschien dann 2002 ein Studioalbum, das zwar wenige Welt-Hits lieferte, dafür aber technisch, musikalisch als auch klanglich nahezu perfekt war. Der Keyboarder glänzte mit feinfühligen Melodien im Hintergrund. Eine Violine hier und ein Chor da, aber immer nur dann wenn es auch wirklich passte. Getrieben von einem spielfreudigen Max Weinberg und getragen von einem kraftvollen Bruce, nur dass diesmal auch Gary Tallent am Bass endlich mal ordentlich zu hören war.
Kurz gesagt: Das Ding war bereits vollendet, bevor es überhaupt live veröffentlicht wurde.

Dann sah ich vor 10 Jahren erstmals das Konzert Live in Barcelona auf MTV. Schon bei "Lonesome Day" wunderte ich mich über diese etwas schräg klingende Violine, die gleich zu Beginn zu sehr den Vordergrund übernahm und Bittan sowie Federici zu Statisten degradierte.
Zu laut abgemischt, dachte ich mir.

Jedoch blieben auch andere Songs des Nr.1-Albums qualitativ weit hinter den Originalen, als Beispiel mal "You're missing". In der Studioversion sorgen Federici und auch Bittan im letzten Drittel des Songs mit anspruchsvollen Arrangements förmlich für Gänsehaut.
- Hier dagegen doch ziemlich simpel.

Kürzlich lieh ich mir die DVD von einem Kumpel aus und schaute das Konzert noch einmal komplett.
Meine Meinung hat sich nicht geändert.

Es hat mich riesig gefreut, endlich mal eins meiner absoluten Lieblingslieder, "Dancing in the dark", live zu hören / zu sehen.
Dieser 13. Track auf der DVD beginnt auch fabelhaft. Diesmal stimmt die instrumentale Gewichtung, eine tolle Idee auch, den Anfang des Songs vor Gesangbeginn zu verlängern. Und Max Weinberg's superschnelle Breaks ... WOW!!!
Doch leider sorgt ausgerechnet Bruce Springsteen selbst hier für Ernüchterung:

Wenn er schon seinen Text durch häufiges Auslassen von "I" abkürzt und stellenweise unterbricht, um Luft zu holen, sollte er doch wenigstens an entscheidenden Stellen das Ding klar und flüssig durchsingen.
Hätte er nicht den 12. Mann, das großartige Publikum, hinter sich gehabt, welches seine häufig nur angekratzten höheren Töne für ihn zu Ende geführt hat, wäre der Boss hier zwar nicht Baden gegangen, aber doch etwas nass geworden.

Möchte man einen -rein musikalischen- Vergleich zwischen vorliegendem Konzert und Live in NYC ziehen, reichen die beiden Songs "Prove it all night" und Land of hope and dreams" schon völlig aus. Live in NYC besteht zwar nicht nur aus einem Konzert, die erste der beiden DVD's mit besagten Songs allerdings durchaus.

Abgesehen von der Performance hinkt Live in Barcelona nicht nur klanglich, sondern ebenso Bild- und Regie-technisch dem Vorgänger deutlich hinterher. Steht Bruce hier schon etwas zu sehr im Vordergrund, wird bei Live in NYC jedes Mitglied und das harmonische Zusammenspiel der Band intensiv dokumentiert.

FAZIT: Bei diesem günstigen Preis werden eingefleischte Fans sowieso zuschlagen.
Unter kritischer Betrachtung jedoch frage ich mich, was ich mit einem Konzert soll, dessen Songs -ausnahmslos- bereits zuvor in besseren Versionen veröffentlicht wurden.
Und genau das war früher bei Bruce Springsteen mal umgekehrt.

Von mir leider nur 3 Sterne.
Kommentar Kommentare (4) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Aug 8, 2013 6:00 PM MEST


The River
The River
Preis: EUR 15,67

1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Zeitlos schön!, 28. Juni 2013
Rezension bezieht sich auf: The River (Audio CD)
Mit diesem 1980 erschienenen Doppel-Album wurde der Weg auf die europäischen Bühnen eingeleitet.
Bruce Springsteen & The E Street Band wurden auch hier bei uns weltberühmt und "Hungry Heart" war wohl auch der erste Song,
der mir als Kind je von ihnen zu Ohren gekommen ist.
Neben weiteren Welt-Hits hat dieses Werk jedoch auch ein paar andere bemerkenswerte Lieder zu bieten, welchen bei Live-Veröffentlichungen leider bis heute keine Bedeutung geschenkt wird.

Wenn man nun die erste CD einlegt, geht es sogleich ordentlich-rockig los:
"The Ties That Bind" klingt auch heute noch herrlich unverbraucht und frisch. Die Melodie ist einprägsam, ohne dabei aufdringlich zu sein.
Die E Street Band setzt an den richtigen Stellen mit kleinen Details und unterstützenden Melodien Ausrufezeichen und macht diesen Auftaktsong schön abwechslungsreich. Zusammen mit Bruce's enthusiastisch-betontem Gesang wird hier gleich für gute Stimmung gesorgt, wie man es halt vom Boss und seiner Band kennt.

Song Nr. 3, "Jackson Cage" ist für mich der Geheimtip auf der Scheibe:
Ähnlich flott wie "The Ties That Bind", jedoch erheblich rockiger und kraftvoller.
Das Lied hört sich fast an, als gehöre es eher zum späteren "Born In The USA"-Album,
und Bruce singt hier so verdammt fantastisch und mit solch toller Betonung, dass dadurch der ganze Song nochmal eine Qualitätsstufe nach oben gehoben wird.
"Jackson Cage" hätte es so verdient, mal auf einem Konzert gespielt zu werden. Das Ding ist mehr als stadion-tauglich.

"Two Hearts" gehört zu den besseren Songs dieses Albums. Ein typischer gute-Laune-Song a la "Badlands", der seine Fans haben wird, mich nicht sonderlich berührt, aber auf Live-Konzerten durch den Einsatz von Bruce und Steven Van Zandt schon ordentlich mit Benzin gefüllt wurde. :-)

"Independence Day" unterbricht dann plötzlich die bisherige musikalische Linie. Der Song ist langsam, schwermütig und etwas traurig. Textlich bestimmt anspruchsvoll und man merkt dem Sänger seine Emotionen an. Trotzdem ist mir das von der Musik / Refrain her etwas zu einfach gestrickt.

"Hungry Heart" - Was soll man dazu noch sagen? "Hungry Heart" scheint einer dieser Hits zu sein, welche einfach unsterblich sind.
Im Radio rauf- und runter gespielt, auf Parties ebenso, auf der heimischen Anlage bis zum Anschlag, auf unzähligen Tonträgern veröffentlicht
- und trotzdem hebt auch heute noch förmlich das Hallendach ab, wenn dieser Mega-Hit live performt wird.
Dieser herrlich-flüssige Rock'N Roll unter einfach grossartiger Begleitung von Keyboard, Saxofon und einem wunderschönen Chor... WOW!

Und dennoch wundert mich, dass das Thema hier noch nicht angesprochen wurde:
Was ist bei "Hungry Heart" mit der Stimme von Bruce Springsteen los???
Als hätte ihm jemand Motoröl ins Getränk gekippt - so jedenfalls habe ich ihn weder vor- noch nachher jemals wieder singen gehört.

"Out In The Street": Nach "Hungry Heart" sowie dem Titelsong wohl das berühmteste Lied dieses Albums.
Ein äußerst positiver, stimmungsgeladener Gute-Laune-Kracher, bei dem aber auch das Arrangement wirklich stimmig und hervorragend ist.
Tolle Melodien, Tempowechsel + ein bombastisches Finale
- wer mal sehen möchte, wie der Boss diesen Hit auf der Bühne bis zum Äussersten ausreizt, der sollte sich das mal auf der DVD "Live in NYC" anschauen.

"The River", der letzte Track der ersten CD, ist wohl qualitativ eines der bedeutendsten Werke der Musikgeschichte.
Wenn ein Song gleichzeitig anspruchsvoll wie ein Buch und intensiv wie ein Film ist, und man sich bei dem Text ganze Bilder und Szenen vor Auge führt, dann kann es sich wohl nur noch um einen absoluten Volltreffer handeln.

Leider kann ich von der zweiten CD nur noch die Songs Nr. 7 und 8 mit in meine Rezension aufnehmen, da mir die übrigen Lieder leider nicht besonders gefallen.

"The Price You Pay" ist eine weitere kleine Perle, die bei Live-Konzerten irgendwie ignoriert wird. Klar ist es ein relativ langsames Stück, aber es besticht durch eine wirklich schöne Melodie und einen tollen Refrain. Auch die Mundharmonika kommt hier wie bei "The River" wieder sehr gelungen zum Einsatz.

Und abschließend "Drive All Night": Eine wirklich wunderschöne Ballade, die nur sehr langsam Fahrt aufnimmt. Hier kann man toll die Qualität der E Street Band erkennen, der hier viel Zeit gegeben wurde, um z. B. zwischen den Strophen rein instrumental diesen Song mit tragenden Melodien zu füllen. Ich meine, das "Drive All Night" sogar im Film "Copland", der in New Jersey spielt, abends in seiner Bude von Sylvester Stallone aufgelegt wird.

SOUND: Wie hier schon von anderen treffend angemerkt wurde, wird die Klangqualität diesem Klassiker absolut nicht gerecht.
Das Album klingt tontechnisch saft- und kraftlos. Wenn es mir als Hobby-Musiker schon mit einem Standard-Mischpult gelingt, durch Anheben der tiefen Bässe sowie der Höhen für mehr Dynamik und einen referenzierten Sound zu sorgen, dann muss man sich wundern, warum sich da noch immer niemand auf professionelle Weise drangemacht hat, "The River" zu remastern und auf ein ordentliches Niveau zu bringen.

FAZIT: Ein paar Lückenfüller zu viel, aber mindestens 7 gute bis fantastische Songs und das möglicherweise abwechslungsreichste Album von Bruce Springsteen überhaupt lassen bei mir trotz klanglicher Einbußen keinen Sternabzug zu.

Volle Punktzahl!
Kommentar Kommentare (3) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Jun 1, 2014 6:21 PM MEST


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