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Top-Rezensenten Rang: 6.413.075
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Rezensionen verfasst von
King Diamond "possessed666"

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Strong And Proud [Blu-ray]
Strong And Proud [Blu-ray]
DVD ~ DORO
Preis: EUR 24,99

2.0 von 5 Sternen Vorsicht: Zerstückelte Konzerte!, 20. September 2016
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Strong And Proud [Blu-ray] (Blu-ray)
Meine Herren... Was habe ich mich auf diese Veröffentlichung gefreut, davon überzeugt, ein wie bisher tolles Produkt in den Händen halten zu können, und was wurde ich enttäuscht.

Ich war während der "Rock Night" dabei und entsprechend heiß auf dieses Konzert der Blu Ray, doch bereits von der ersten Sekunde an stellte sich heraus, dass man darauf verzichtet, den kompletten Auftritt zu zeigen. Stattdessen gibt es nur eine lieblos kastrierte, um viele Songs beraubte, Version zu "bestaunen". Aber Hauptsache diese verk_c_te Wacken-Hymne ist vertreten. *würg*
Ich habe nun bereits mehrere Anläufe gestartet, mir das Teil in Gänze zu geben, doch jedes Mal breche ich die Blu Ray nach ein paar Stücken ab, weil meine Laune aufgrund dieses durch und durch beschissenen Entschlusses, sämtliche Konzerte zu schneiden, ziemlich zügig einen Tiefpunkt erreicht.

Auf "Strong And Proud" bekommt man im wahrsten Sinne des Wortes nur halbe Sachen geboten. Von daher kann ich für dieses Produkt keine Kaufempfehlung aussprechen.

Den zweiten Stern gibt es nur, weil die Darbietung der Songs wirklich gut ist - was das alles schlußendlich noch schmerzlicher macht... :(


Victim to the Blade
Victim to the Blade
Preis: EUR 16,99

4.0 von 5 Sternen Oldschool Speed/Thrash aus Deutschland, 4. August 2016
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Victim to the Blade (Audio CD)
Im "Deaf Forever" auf die Truppe aufmerksam geworden, orderte ich umgehend die ungehörte EP. Den Reiz des Blindkaufs möchte ich mir auch in Zeiten von "YT" nicht nehmen lassen. ;)

"Vulture" spielen oldschool Speed/Thrash Metal, der gerne mal an ganz alte Destruction und Tankard, sowie Venom (Rumpelfaktor) und Iron Angel erinnert. Sicher wird nun der ein oder andere sagen, dass ihm andere Bands passender erscheinen, doch das waren meine ersten Eindrücke. ;)
Vier Songs sind enthalten. "Vulture", "D.T.D. (Delivered To Die)" und der Titelsong "Victim To The Blade" sind kompromisslos und hauen voll auf die zwölf, ohne dabei eintönig zu klingen und sollten dem geneigten Hörer ein Grinsen ins Gesicht meißeln. Rausschmeißer ist das Priest-Cover "Rapid Fire", das man nochmal 'ne ganze Ecke frisiert hat. Ist ein ganze netter Bonus und integriert sich ansich gut ins Album-Gefüge, jedoch würde ich es nicht als essenziell sehen.

Wie dem auch sei. Wer auf schnörkelloses Speed/Thrash-Massaker der alten Schule steht, kann bedenklos zugreifen!


Sacred Ground
Sacred Ground
Preis: EUR 16,99

3 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Einschläfernd, 4. August 2016
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Sacred Ground (Audio CD)
Aufgrund diverser schlechter Erfahrungen (z.B. Mötley Crüe und Winger), besonders in den Jahren 1994 bis 2005, waren aktuelle Alben alter Helden lange Zeit keine Option für mich. Diese Haltung geriet die letzten Jahre jedoch Dank teils grandioser Veröffentlichungen von Bands wie Trixter, Mötley Crüe, Danger Danger, Stryper und Treat ins Wanken, weshalb ich inzwischen aufhorsche, wenn Größen der 80er und frühen 90er heutzutage ein neues Album auf den Markt bringen.
Im Fall von Dare verhielt es sich so, dass ich bisher nur den Erstling "Out Of The Silence" und das Meisterwerk "Blood From Stone" kannte. Nachdem es für das aktuelle Werk bis vor kurzem ausschließlich 5-Sterne-Bewertungen gab, ging ich fest davon aus, dass es sich bei "Sacred Ground" um einen Pflichtkauf handle. Dem ist leider nicht so. Hätte ich mich doch vorher mal kurz mit der musikalischen Entwicklung der Truppe auseinander gesetzt...
Um es kurz zu machen: Ich mag Balladen und stehe neben härteren Spielarten des Metals auch auf AOR und Melodicrock. Doch was man hier zu bieten bekommt, ist schlichtweg einschläfernd. Dabei stören mich noch nicht einmal so sehr die Balladen, auch wenn es gerne in paar weniger hätten sein können, sondern die "flotteren" Stücke, die mich zu sehr an klebrige Radiorock-Wühltischware erinnern - völlig belanglos, handzahm und ohne Arschtritt-Potential. Die, wie ich finde, dezent eingestreuten irischen Folk-Elemente werte ich als kleinen Bonus, jedoch wirken diese in meinen Ohren wie der oft zitierte Tropfen auf den heißen Stein.
Kommentar Kommentare (8) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Sep 8, 2016 12:45 PM MEST


Cabin Fever
Cabin Fever
DVD ~ Jordan Ladd
Preis: EUR 4,50

0 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Nix als heiße Luft, 2. Januar 2016
Rezension bezieht sich auf: Cabin Fever (DVD)
Als "super Splatter" wurde mir dieser Film bereits mehrmals empfohlen und man liest ja auch in mancher Rezension davon. Von "der Zukunft des Horrorfilms" ist sinngemäß die Rede (Quentin Tarantino) und nun, nachdem ich mir den ersten Teil der Trilogie angetan habe, komme ich nicht umhin zu sagen: "Wenn das die Zukunft des Horrorfilms sein soll... Prost, Mahlzeit". Was ein dilletantischer Quatsch! Von Horror, keine Spur. Splatter? No way! Schauspieler, die von jedem 8jährigen der hiesigen Theater-AG an die Wand gespielt würden, eine Story, die quasi nicht vorhanden ist, aber Hauptsache uncut. Warum sollte dieser Film denn auch nicht uncut sein? Es gibt meiner Meinungs nach nichts, was dermaßen Anstoß erregen könnte, dass man es rausschneiden müsste. Bin gerade noch mal einige Rezensionen durchgegangen und frage mich, welche Ekelszenen der ein oder andere Rezensent gesehen haben mag. Fast jeder FSK:16-Actionstreifen hat heutzutage bzgl. Blut mehr zu bieten.
Dass guter Horror keine Unmengen an Blut braucht, beweisen Filme wie "Sinister", doch "Cabin Fever" kann sich weder mit einem "Sinister" noch mit jedem X-beliebigen Splatterfilm messen, da nun mal weder Horror, noch Splatter vorhanden ist. Es fehlt leider an allen Ecken und Enden an Spannung. Wenn ich mal zusammenzuckte, war dies der bescheidenen Tonqualität zu verdanken: Die Dialoge sind auf normaler Lautstärke kaum zu verstehen, dafür führen dann extrem laute, musikalische Momente, die die nicht vorhandene Schockszenen untermalen sollen, zum Fastherzstillstand.
Das teils vorhandene, super nervige Overacting der grottenschlechten Protagonisten rundet diese verfilmte Totalkastrophe auf teils morbide wirkende Art ab. Nach ca. 60 Minuten Nichtspassieren schaute ich gelangweilt nach der Spieldauer und dachte mir, dass es eigentlich nun mal so langsam losgehen könnte, und als dann der Abspann kam, fühlte ich mich ziemlich vor den Kopf gestoßen. Das soll's gewesen sein? Ich Depp habe mir gleich alle drei Teile geholt, da ja auch Teil 2 "der Burner" sein soll. Ob ich die beiden Nachfolger jemals freiwillig sehen werde, wage ich nun zu bezweifeln.
Selbst im Free TV sollte man sich diesen Film ersparen, da einem die weggeworfene Lebenszeit nicht erstattet wird. Neben "Der Blutige Pfad Gottes" die größte "Kultfilm"-Enttäuschung der letzten Monate.


The Marriage Of Heaven And Hell Pt. II
The Marriage Of Heaven And Hell Pt. II

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen VORSICHT! >>>BILLIGE CD-ROM!!!<<<, 11. August 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Hallo zusammen!

Eine negative Überschrift und trotzdem 5 Sterne?
Jo. Genau so sieht es aus. Das Album ansich hat die 5 Sterne locker verdient. Ich kenne keine andere Band, der es auf diesem extrem hohen Niveau scheinbar spielerisch gelingt, die Roheit traditionellen Heavy Metals mit diesen unglaublichen Melodien und Emtotionen zu verbinden. Von wegen Avantasia und Metal Oper... Alle, die das reinen Gewissens behaupten, kamen noch nie in den einmaligen Genuß eines Virgin Steele-Albums. Wie oft erwische ich mich dabei, wie gebannt der Musik zu lauschen und gleichzeitig ergriffen und wie vor Erfurcht erstarrt zu sein, wenn ich versuche zu begreifen, wie genial man in seinem Tun sein muß, um so etwas zu erschaffen. Das könnte beim Autofahren recht gefährlich werden, wenn einen David DeFeis geniales Organ nicht immer wieder mal aus den Tagträumen reißen würde :)
Ich bin ja eigentlich überhaupt kein Fan der Metal-Orchester-Kombie und gerade das wird dem Hörer aber bei VS und insbesondere auf A Marriage Of Heaven And Hell Pt.II geboten. Dass es mir nicht nur nicht auf den Sack geht, sondern überaus gut gefällt, liegt einfach daran, dass es weder kitschig noch aufgesetzt wirkt, wie das bei vielen Genre-Kollegen der Fall ist. Die Musik von Virgin Steele harmoniert. Und das ist das Zauberwort. Harmonie. Solange es harmoniert, hört es sich gut an :) Wer auf Manowar u.ä. Bands steht und mal hören möchte, wie diese Bands klängen, wären sie wirklich wirklich wirklich perfekt, der sollte bei Virgin Steele wenigstens mal reinhören. Doch auch Menschen, die den metallische Klängen nicht zugetan, jedoch immer auf der Suche nach neuer, toller Musik sind -sich also nicht mit dem Einheitsbrei im Radio zufrieden geben-, dürfen gerne mal ein Ohr riskieren.
In den meisten Fällen lief es beim ersten Genuß eines VS-Albums bei mir so ab, dass ich anfangs total überfordert war. Die z.T. schiere Dichte des Klangteppischs in Verbindung mit dem anspruchsvollen Songwriting, haben mich fast erschlagen. Der erste Eindruck war also nicht immer positiv. Doch i.d.R. genügte schon der erste Durchlauf und die ersten genialen Melodien, Songverläufe und Harmonien fraßen sich ins Gedächtnis. Und nur ein paar Durchläufe später -man kann alles auch ruhig mal 'nen Tag auf sich wirken lassen, bevor man das Album das nächste mal hört-, eröffnet sich einem die Genialität des Ganzen.
Um auf den Punkt zu kommen: Auch auf dem zweiten Teil des "Heaven and Hell"-Epos wird dem geneigten Hörer Musik geboten, die auf allerhöchstem Niveau gespielt wird, die von den Protagonisten gelebt wird. Denn es muß schon eine Menge Leidenschaft und Herzblut im Spiel sein, dass einem ein solches Meisterwerk gelingt. Im Fall Virgin Steele kann man auch schon von einer Meisterwerk-Serie sprechen. Ganz großes Kino für die Ohren und Balsam für die Seele!

Nun zum eigentlich Grund für meine Rezi. In Zukunft sollte man bei einem CD-Kauf über oder direkt bei Amazon darauf achten, vorher die Produktbeschreibung zu lesen. Im Fall von Virgin Steele - The Marriage Of Heaven And Hell Pt.II steht dort nämlich geschrieben, dass auf Bestellung eine CD-R (!) angefertigt wird. Und ja, das war kein Scherz. Ich habe mir die Produktbeschriebung vor dem Kauf natürlich nicht durchgelesen. Wieso auch? Schließlich bin ich es gewohnt, für mein teuer verdientes Geld ein ORIGINAL-Produkt zu erstehen und keine billige, grünlich schimmernde Kopie! Kackenfrech verlangt man dafür auch noch knapp 9€! Und als wäre es damit nicht genug, ähnelt das Booklet einem Beipackzettel. Das Einzige, das wenigsten ein bisschen den Eindruck vermittelt, man habe ein Original und keine Kopie, ist das Cover. Öffnet man das "Booklet" sieht man... NÜX! Nichtmal ein Foto der Band, von den Texten ganz zu schweigen. Eine absolute Unverschämtheit und Kundenverarsche!
Gleiches ist mir bei Overkill - Taking Over passiert. Diese erwarb ich über den Anbieter Nagiry. Hier gab es überhaupt keinen Hinweis auf eine billige CD-R. Anfangs dachte ich mir noch: "Haste Pech gehabt. Wurdest verarscht." Da war es mir der Aufwand mit zurückschicken usw. einfach nicht wert. Doch gestern flatterte dann meine Kopie von Virgin Steele ins Haus, die ich ja DIREKT bei Amazon kaufte. Inzwischen befinden sich beide CD's wieder auf dem Heimweg.
Bei der Heathen - Recovered-CD ist ebenfalls Vorsicht geraten!
[...]

@Amazon
Leute, wenn ich keinen Bock auf Originale hätte, würde ich mir die Musik downloaden. Mit der eurigen Masche versaut ihr den Leuten, die halt NICHT brennen und illegal downloaden den letzten Spaß an der Musik, welcher neben dem Hören ja auch das Sammeln beinhaltet. Denkt mal darüber nach!


The Electric Age
The Electric Age
Preis: EUR 16,20

3 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Knappe 4 Sterne - wirklich gaaaanz knapp, 22. April 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: The Electric Age (Audio CD)
Dass "Ironbound" so einschlägt hat wohl niemand erwarten, die Herren Musiker vermutlich inklusive. Für mich siehts so aus, als ob man bei "The Electric Age" völlig auf Nummer Sicher gehen wollte. Ist nachvollziehbar und geht auch i.O. Soundmäßig lässt man sich nicht lumpen und lässt es auf dem Neuling ordentlich krachen, doch irgendwie fehlt es dem Album an richtigen Hits, oder besser gesagt an einer Hitdichte, wie sie auf dem sensationellen Vorgänger vertreten war. "The Electirc Age" klingt meines Erachtens wie eine Zusammenstellung hochwertiger B-Seiten aus den "Ironbound"-Aufnahmesessions. Natürlich halten Overkill ein recht hohes Niveau und stecken auch mit diesem Album viele der Nachwuchsthrasher locker in die Tasche, doch bei all den Hochgeschwindigkeitsnummern auf "The Electric Age", fehlt es dem Scheibchen an richtig guten Hooklines.

Die Produktion knallt richtig fett, ist einwandfrei -maybe a little bit too einwandfrei für ein Thrashalbum- und prädestiniert die Scheibe für Autofahrten bei Sonnenschein mit runtergekurbelten Fenstern oder dem Zechgelage am nahegelegenen Spielplatz. Zudem präsentiert sich die Band, allen voran Mr. Bliz, in wirklich überragender From. Selten hat Bobby so genial gesungen und gekreischt wie auf dem neuen Werk. Was mir jedoch wirklich negativ auffällt und sich wie ein roter Faden durchs ganze Album zieht, ist das Schlagzeug. Ich bin kein Musiker und möchte mir daher auch nicht anmaßen die Technik zu kritisieren. Nein, darum geht es mir auch nicht. Das Drumming ballert ohne Ende und ist richtig schön agressiv, doch es wirkt auf mich total uninspiriert. Ständige "Ufta-Ufta"-Einlagen lassen zwar, wie es sich für eine Oldschool-Kapelle eigentlich auch gehört, eine gewisse punkige Note erkennen, diese sorgt jedoch leider auch für eine nicht zu ignorierende Monotonie.
Trotzdem wird das Teil mit Sicherheit noch öfters den Weg in meine Anlage finden, denn davon schlecht zu sein, ist es noch meilenweit entfernt. Aber an seinen Vorgänger kommt es auf keinen Fall ran. Ich bin zwar ein wenig enttäuscht, da es dem Album meiner Meinung nach an Abwechselung und Hits fehlt, doch das ist für mich noch kein Grund "The Electric Age" zu zerreissen. Gaaaanz knappe 4 Sterne für eine Scheibe, welche für "zwischendurch" völlig i.O. geht und auch Spaß macht. Für einen potenitellen Klassiker reicht das aber beileibe nicht. Egal. Man ist aus dem Hause Overkill auch Schlechteres gewohnt.


Money,Sex & Power
Money,Sex & Power
Preis: EUR 9,99

10 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Puuuh... jetzt erstmal tief durchatmen, 5. April 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Money,Sex & Power (Audio CD)
DAS habe ich mir aber anders vorgestellt.

Die beiden Vorgängeralben Steel Of Swabia und Addicted to Metal haben es mir ja richtig angetan. Zwar wurde zu keiner Zeit das Rad neu erfunden, doch gerade das und die Tatsache, dass es sich bei Kissin' Dynamite um fünf junge Musiker handelt, die ausnahmsweise mal keine Retro-Thrash Band sind, machten sowohl Band als auch Alben für mich noch interessanter und vor allem erfrischender. Ich konnte mir zwar hin und wieder ein paar Sticheleien anhören, doch dachte ich mir, weshalb ich mir die Jungs denn nicht anhören sollte, wenn sie es doch drauf haben. Steel of Swabia war für mich in Sachen "Glam" Metal seit Poisons Flesh & Blood (1990)das beste Album.
Der Nachfolger gefiel ebenfalls und umso größer war die Vorfreude aufs neue Album.

Im Vorfeld konnte man ja schon Videos zu den Songs "Money, Sex & Power" und "I Will Be King" "bestaunen".
Der Titeltrack hielt dann auch schon die erste, weniger angenehme Überraschung parat. "Bunga Bunga" dröhnte es da ungefiltert aus meinen Kopfhörern, direkt in meine Gehörgänge und ich fiel für einen kurzen Augenblick in eine Art Schockstarre.
Was zum...? Bunga Buuuuun...ga?
Ein Komponist kann doch nicht allen Ernstes vor sich hingrübeln und bei dem Einfall "Bunga Bunga" denken: "Mensch, das kommt richtig gut". Da müssen doch sämtliche Alarmglocken klingeln. "ACHTUNG, das klingt BE-S****-***" Der Song hat zwar im weiteren Verlauf einige nette Momente, die an die früheren KD-Alben erinnern, aber ansonsten ist das Stück ein typisches Beispiel für vertonte Wühltischwahre. Völlig belanglos. Nicht grottenschlecht, aber auch noch weit davon entfernt, um im oberen Drittel mitmischen zu können.

Video bzw. Song Nummer zwei wurde auf den Namen "I will be King" getauft. Es wurde sich ja z.T. sehr heftig über den Namen ausgelassen, aber ein wenig Klischee gehört schon dazu ;-) Die Nummer ansich gefällt mir schon um einiges besser als der Titelsong, kommt aber auch nicht übers Mittelmaß hinaus. Auf den Vorgängeralben wäre "I will be King" eines der Stücke gewesen, das zwischen den ganzen Hits wie das Hässliche Entlein gewirkt hätte. Eine Nummer, die man gerne vorskippt, damit der Hörgenuss nicht beeinträchtigt wird.
Zugegeben: Es ist ein schmaler Grat zu beschreiten, wenn man die Nummern von KD in schlecht, belanglos und super einstufen möchte, da die Band zu keiner Zeit von ihrem Rezept für eingängige Rock/Metal Nummern abweicht. Ich finde es ja auch gut, dass die Jungs die Schiene weiterfahren möchten, doch auf dem neuesten Werk fehlt den meisten Titeln das gewisse Etwas, das Salz in der Suppe. Und als wäre das nicht schon schade genug, hat man sich nun entschlossen, so richtig erwachsen und ganz besonders "sleazy" rüberzukommen. Wenn es den Jungs wenigsten im Ansatz gelingen würde - ok. Stattdessen werden dem Hörer Texte vor den Latz geknallt, die ein ungeahntes Fremdschäm-Potential besitzten. Alles natürlich in bestem Schulenglisch gehalten, damit auch wirklich jeder Popel Zeuge der lyrischen Blamage werden kann.
Liebe KD-Jungs. Das kann doch echt nicht euer Ernst sein! Die Anmaßung im Stück "Club 27" ist ja schon peinlich, aber Reime wie "Ohhh, are you crying for more? Sex is war! Sex is War! SEX! IS! WAR!" gehen ja mal gar nicht. Und dann der musikalische Tiefpunkt "Six Feed Under": "I've got some girls, some bitches crying..." Yeah, so richtig sleazy. Was war da los? Sollte das der Versuch sein eine ordentliche Ballade zu schreiben? Ganz schlimm, die Nummer. Das Album ist, angefangen beim Cover, total aufgesetzt und alles andere als authentisch, und mit Sleazerock hat diese Musik überhaupt nix am Hut. Alleine die Hochglanzproduktion verbietet es, so etwas zu behaupten.

Das Gesamtbild ist dann aber doch nicht ganz so schlecht. MS&P kommt zwar zu keinem Zeitpunkt an seine Vorgänger heran, aber wirklich übel klingt anders. Die Nummern "Operation Supernova" und "She's a Killer" gefallen mir sogar richtig gut. Diese beiden Tracks und, dass ich diese Art Musik ja grundsätzlich mag, verhindern, dass ich weniger als drei Sterne vergebe.

Fazit: MS&P ist nicht der Reinfall des Jahres und besitzt ein paar nette Songs. Jedoch ist MS&P auf Hochglanz poliert, besitzt weder Kanten, noch ist es dreckig (auch wenn "Sleazy Deluxe" anderes vermuten lässt; übrigens mit dem schlechtesten Kehrreim versehen, den ich die letzten Jahre zu Gehör bekam). Nette Ansätze gibt es zwar häufiger, doch diese verschwinden schneller als sie erscheinen. MS&P ist dermaßen handzahm, uninspiriert, aufgesetzt und so herrlich durchschnittlich, dass man kotzen möchte.
Kommentar Kommentare (3) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Dec 29, 2012 11:37 AM CET


Terrible Certainty
Terrible Certainty
Preis: EUR 19,26

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Kreators Beste und mein persönlicher Fave in Sachen Thrash, 1. März 2012
Rezension bezieht sich auf: Terrible Certainty (Audio CD)
Es war um 1991, ich war damals 12, als ich nach einer Menge bitten und betteln Kreators Drittling Terrible Certainty auf Kassette geschenkt bekam. Sodom und Destruction waren mir zu diesem Zeitpunkt schon ein Begriff; es war also nicht mein erster Kontakt mit Thrash Metal, aber sicherlich war er nicht minder gewaltig.
Ich weiss nicht wieso, aber früher galt es für mich mit jedem neuen Album, auch immer ein neues Stück (Msuik)Welt zu erforschen und dementsprechend nervös und angespannt war ich auch, als ich das Tape ins Deck schob und "Play" drückte.
Das Album aus damaliger Sicht zu beschreiben wäre natürlich völliger Quatsch, da ich heutzutage viel mehr Vergleichmöglichkeiten habe und das Album mehr als genug Zeit hatte auf mich einzuwirken :)

Wie schon manch Vorredner absolut richtig geschildert hat, kann man Terrible Certainty als nachvollziehbares und somit auch logisches Bindeglied zwischen der absoluten, perversen Rohheit eines Pleasure To Kill (1986) und den technisch schon weitaus gereifteren Extreme Aggression (1989) und Coma Of Souls (1990) sehen. Und genau diese Position macht diese Scheibe für mich so extrem reizvoll, denn jeder Song bietet zum einen gebündelte Energieen und Aggressionen, die es locker mit Thrash-Monstren der Marke Rippin Corpse und Pleasure To Kill aufnehmen können und zum anderen, trotz aller Gewalttätigkeit und nicht zuletzt dank des reiferen Songwritings und ausgeklügelter Texte, einen ungeahnten Ohrwurmcharakter.
Wie sich das vereinbaren lässt ist das Geheimnis von Mille und seinen Jungs, aber es ist machbar. Nehmen wir beispielsweise den Titeltrack. Der Song ist einerseits ultra brachial, so dass man sich automatisch nach etwas umschaut, das man an 'ner Wand zerkloppen kann, und andereseits könnte man ihn locker beim Abschrubben unter der Dusche vor sich hin trällern.
Im Gegensatz zu den Kreator-Alben neueren Datums, klingt Milles Stimme hier auch noch so richtig assig. Eigentlich klang die Stimme auf Terrible Certainty und auf dem 89er Nachfolger Extreme Aggression nie mehr so gut. Davor schien sie weniger kontrolliert und hatte somit auch etwas punkiges, und später bzw. heute klingt der Gute eher nach Pumuckl mit Verstopfung. Ist natürlich subjektiv, ist aber auch ein weiterer Grund, weshalb ich TC so sehr mag.

Lange Rede, kruzer Sinn: Terrible Certainty bietet besten Thrash Metal made in Germany; rau, schnell, kantig, sozialkritisch, aber trotzdem auch sehr eingängig und was ich persönlich äusserst wichtig finde, nicht überproduziert, was mir bei neueren Thrash-Alben aller Coleur immer wieder bitter aufstösst.
All diese Faktoren machen Kreators Numero Tres zu meinem Fave in Sachen Thrash und eignet sich zudem als perfekte Thrash-Einstiegsdrogen.


Battle Cry
Battle Cry
Preis: EUR 18,34

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Godlike! - 6/5 Sterne, 5. Juni 2011
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Battle Cry (Audio CD)
Omen

Bevor die Lobpreisungen beginnen, erstmal das Formelle
Die US-Amerikanische Power Metal Band Omen, wurde im Jahr 1983 vom Gitaristen Kenny Powell in Los Angeles ins Leben gerufen. Schon sehr bald wurden sie von dem damals noch jungen, heute aber allseits bekannten, amerikanischen Kultlabel Metal Blades (Brian Slagel) gesigned.
Und nur ein Jahr später veröffentlichten die Band um den Ausnahmesänger J.D. Kimball ihr Debüt, welches unter dem Namen Battle Cry hört.

Am 03. Oktober 2003 forderte der Krebs ein weiteres Opfer. J.D. Kimball, der Mann, der nicht nur vereinzelte Songs, nein, sondern gleich mehrere Alben zu unsterblichen Metal Klassikern veredelte, ging von uns. Doch seine Werke, wie auch die Erinnerung an ihn, werden die Ewigkeit überdauern. R.I.P.!

Das Album

Was erwartet uns bei dem Genuss des Debüts? Ultrageiler in absoluter Reihnform dargebotener und super eingängiger Power Metal, wie ihn selbst der Gehörnte himself nicht hätte besser fabrizieren können!
Maiden-ähnliche Gitarren erklingen zu Beginn von "Deathrider" und nur wenige Augenblicke später geht das Spektakel los. Spätestens wenn die perfekte Stimme von Kimball einsetzt, ist es um jeden, der was auf klassischen Metal hält, geschehen - und es sind gerade mal wenige Sekunden verstrichen! Dann kommt der Refrain und jede Zelle des Körpers schwebt in grenzenloser Glückseligkeit. Schon beim zweiten Kehrreim möchte, nein, MUSS man mitsingen. Was für ein Killer!
Wo es aufgehört hat, geht es dann auch weiter. "The Axeman" lädt, wie wirklich jeder Song auf diesem Album zum mitsingen und abbangen ein. Power und Dynamik gehen in perfekter Symbiose einher und lassen es bei dem Genuss dieser Platte in der Magengrube kribbeln, wie es wirklich nur ganz besondere Songs können. Dieses Kribbeln, dass einen nicht ruhig sitzen lässt. Man muss einfach abgehen, alles andere würde zur Qual werden. Ihr wisst, was ich meine
Die vorhergegangen Stücke lassen sich nicht mehr toppen? Sollte man meinen, ist aber nicht so! Alleine der Anfang von "Last Rites" lässt den Körper Endorphine ausschütten und Testosteron produzieren, wie es keine Droge dieser Welt schaffen kann. Und genau wie bei allen Battle Cry-Songs steigert sich auch dieser in einem mitreissenden Refrain.
Ob "Dragon's Breath", "Be my Wench", oder der Rausschmeisser "In the Arena", spielt hier überhaupt keine Rolle. Omen halten das hohe Niveau scheinbar mühelos und erschafften so 10 unsterbliche Metal Hymnen! Dieser Gott am Mikro schafft es alleine durch sein kraftstrotzendes Organ die Tracks auf Battle Cry ins epische zu steigern! Eine Offenbarung!
Es ist praktisch unmöglich jeden Song durchzugehen, ohne auf die Worte "genial, perfekt" oder "sensationell" zu verzichten. Damit diese Rezi nicht zu einer lesbaren Endlosschleife wird, werde ich jetzt auf DEN Übersong schlechthin zu sprechen kommen.

>BATTLE CRY<
Gitarren heulen auf und vertonen in wenigen Augenblicken das Elend der Schlacht, bevor einer der genialsten und erhabensten Metal Songs seinen Anfang nimmt. Die Stimme, die Melodie, der Refrain und das voller Inbrunst gekreischte "Battle Cryyyyyyyy" lassen einem die Nackenhaare zu Berge stehen. Die zur Strophe gesungene Melodie passt p-e-r-f-e-k-t zur Instrumentalfraktion. Man sieht vor seinem inneren Auge praktisch die verzerrten Fratzen der Feinde, die einem, gegenüberstehend im Schildwall, grimmig ihren Hass ins Gesicht brüllen. Man spührt die kleinen Speicheltropfen im eigenen Gesicht, riecht den nach billigen Wein stinkden Atem der Widersacher und spürt wie einem der eigene Schweiss in den Augen brennt.
Wow! Ganz, GAAANZ grosses Kino! Hört Euch den Song am besten selbst an. Denn jede noch so gut gemeinte Lobpreisung wird diesem Meisterwerk nicht gerecht. Diese Nummer hat es in wenigen Wochen in meine Top 10 der absoluten Übersongs geschafft. EPIC!!!

Ich fürchte, mir bleibt nichts anderes übrig, als mich zu wiederholen. Dieses Album knallt sowas von in die Fresse und ist ein einziger, grosser Ohrwurm! Man muss es gehört haben, sonst kann man es nicht glauben. Ebenfalls in der Championsleague spielen die Alben Warning of Danger und The Curse. Zudem befindet sich auf der Neuauflage von The Curse gleich noch die '85er EP Nightmares. Pflichtkauf!


Ballistic
Ballistic
Wird angeboten von EHFIGHTBACK
Preis: EUR 15,48

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen 100% pure fucking Metal, 4. Juni 2011
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Ballistic (Audio CD)
2003 hielt ich einen einer Zeitschrift beiliegenden Sampler in den Händen. Eigentlich höre ich mir diese CD's nur sehr selten an. Auf dieser Scheibe befand sich aber ein Song (thick is the Skin) meiner Lieblingsband Skid Row. Es handelte sich um das Comeback (wie sich herausstellte, war dies der einzige gute Song auf dem Comeback-Album). Ich lies den Sampler mehrere Male durchlaufen und ein weiterer Song zog meine Aufmerksamkeit auf sich. Es handelte sich dabei um Ballistic's "Collusion Course", welcher auch das eigentliche Album eröffnet.
Liebe Anhänger des Heavy/Speed/Thrash Metal; Als ich diese CD erwarb hielt ich eine der besten Metal-Scheiben des neuen Jahrtausends in meinen Händen!

Der o.g. Opener, "Collision Course", knallt mit einer solchen Dynamik aus den Boxen, dass man, hin und her gerissen, irgendwo zwischen Freudentränen und hemmungsloser Hysterie herpendelnd, wie ein Fisch auf dem Trockenen nach Luft schnappen muss, um das gerade Gehörte zu verarbeiten. Die Gitarren zersägen alles und das Gaspedal wird durchs Bodenblech gedrückt. Die Stimme von Tom Gattis klingt stellenweise in etwa wie Bruce Dickinson mit Eier*.
Der folgende vertonte Killer, "Corpse Stacked High", schliesst sich nahtlos seinem Vorgänger an und verkörpert pure Gewalt mit unbestreitbarem Können der Protagonisten.
Man muss nicht besonders gut Englisch können, um hier mitbrüllen zu können. Ballistic verstehen es bestimmte Textpassagen entweder durch sehr gelungene Melodien, oder durch brachiale Mitgröhl-Parts hervorzuheben. Der klare, aber trotzdem aggressive Gesang tut sein Übriges dazu.

Auszug aus Corpse Stacked High:

"...Send them to their suicide
where their generations died
Drift away and fantasize
erotic dreams of genocide..."

Die nächste Nummer, welche auf den Namen "Watch Me Do It hört", beginnt als traditionelle Heavy Metal Nummer und steigert sich schliesslich zu einer Speed-Hymne der Extraklasse. Ballistic scheinen mühelos das hohe Niveau halten zu können und beweisen mit "Call To Armageddon", dass sie nicht nur auf Teufel-komm-raus Gas geben können, sondern genauso im Midtempo überzeugen können. "Call" ist ein grandioser Thrash-Stampfer, an dem sich so manche hochgejubelte junge Thrash-Kapelle ein Beispiel nehmen kann!

Nun folgt mein persönlicher Favorit "The Dissection / Into The Sever Chamber". Mein lieber Herr Gesangsverein... Diese Nummer ist der Inbegriff von Metal. Anders kann man es nicht beschreiben -Ein Nackenbrecher vor dem Herrn. Hier wechseln sich Tom Gattis und niemand geringeres als Dave Brookie, den meisten als Frontmonster von GWAR bekannt, das Mikro. Ich bin überhaupt kein GWAR-Fan, aber was die beiden Herren hier abliefern,ist kaum zu überbieten. Der Text trieft nur so vor Klischee-Gore, ist aber auf seine Weise so genial und gewitzt geschrieben, dass man ihn einfach lieben muss.
Musikalisch kann diese Nummer einfach ALLES und bescherte wahrscheinlich schon so manchem Metaller feuchte Träume. Mal ist sie brutal (und) schnell und dann erlangen geniale Midtempo-Passagen die Oberhand, bervor es wieder straight aufs Maul gibt. Und immer wieder gelingt es der Band, hier und dort geniale Melodien einzubringen und dafür zu sorgen, dass nichtmal ansatzweise Langeweile aufkommt. Wer zum Henker braucht schon Orchester oder irgend ein Nightwish-Geheule, wenn man die metallische Vollbedienung auch in Form von Gitarren, Bass und Drums roh serviert bekommen kann? Zum Teufel mit diesem Schnick Schnack!

Textauszug aus "The Dissection / Into the Sever Chamber":

"Stoooop! In your tracks
Unfold your arms and spill your wretched little sack
your mine until the end
a table set for two my dismembered little friend...
...Heee Hooo - the parts are flying
Whack-whack-whack - you lay there dying
911 you dial with a stub, into the sever chamber
reject and dismember, I could get $4,99 a pound..."

Ein bisschen traditioneller Heavy Metal gefälligt? Überhaupt kein Problem! Mit "Call me Evil" beweisen Ballistic, dass sie die ganze Pallette bis ins kleinste Detail beherrschen.
Ob das schnelle und mit einem göttlichen Refr. gesegnete "Silent Killer", das zwischen Speed und Heavy Metal wechselnde "Threshold of Pain", oder die folgenden Stücke "Undefeated", "Gone Ballistic" (zieht Euch das Bassspiel rein - der Hammer!) und "Bloodbath!" - Das in dieser Kombination bislang einzige Werk dieser Ausnahmemusiker hat nicht annähernd die Aufmerksamkeit geschenkt bekommen, die es verdient hätte.

Dieses Album vereint die Geschwindigkeit von "Kill 'Em All", die rohe Gewalt von "Pleasure To Kill" und die Eingängigkeit von "Powerslave" zu einem Metal-Juwel, welches es auch mit den ganz grossen Platten aufnehmen kann, ohne jedoch wie eine Kopie zu wirken. Trotz aller möglichen Vergleiche kreiren Ballistic ihren ganz eigenen Sound - 100% pure fucking Metal!

*Ich liebe Maiden und Dickinson. Mein Kommentar zu Bruce' Stimme ist also nicht beleidigend gemeint!


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