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Beiträge von Toskano
Top-Rezensenten Rang: 140.610
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Rezensionen verfasst von
Toskano (München)

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Die Verborgene Harmonie. Über die Fragmente des Heraklit
Die Verborgene Harmonie. Über die Fragmente des Heraklit
von Bhagwan Shree Rajneesh
  Broschiert

5.0 von 5 Sternen Ein Meister über einen Meister - meisterhaft!, 25. April 2016
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
In seinen frühen Diskursen (Dezember 1974!) über den in Europa weitgehend unbeachteten Heraklit hat der spätere "Osho" so viel Grundlegendes gesagt, dass man sich fragen könnte, warum er dann viele Jahre weiter redete. Aber jeder Zuhörer (oder Leser) versteht die Dinge nur, wenn es bei ihm gerade "so weit ist"...


Meditation
Meditation
Preis: EUR 7,99

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Der Titel verspricht nicht zuviel!, 25. April 2016
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Meditation (Audio CD)
Diese CD läuft bei uns im Dauerbetrieb, wenn Entspannung und ein Auftauchen aus den Banalitäten des Alltags angesagt ist! Man spürt, dass dies keine "Best Of"-Zusammenstellung ist, sondern dass Elina Garanca die Hörbeispiele mit Bedacht und Liebe ausgewählt und mit großer Hingabe vorgetragen hat. Und sowohl Orchester als auch Dirigent haben sie wunderbar dabei unterstützt.


Mystik des Ostens (Musik aus russischen Klöstern und Kirchen)
Mystik des Ostens (Musik aus russischen Klöstern und Kirchen)

5.0 von 5 Sternen Großartig, 25. April 2016
Geistlicher Chorgesang vom Feinsten! Dass es hier um das Zeitlose geht, spürt man ständig - jedes Wort wird gedehnt, dazwischen Pausen ... das ist so abseits unseres hektischen Alltags! Mein Favorit unter den großartigen Liedern: die Nr. 3 "Otche nash" mit dem Solisten des Rybin Chor Moskau!


Mystik des Ostens Vol. 2 (Musik aus russischen Klöstern und Kirchen)
Mystik des Ostens Vol. 2 (Musik aus russischen Klöstern und Kirchen)
Wird angeboten von Polyphon
Preis: EUR 13,26

2.0 von 5 Sternen Zweiter Aufguss, 25. April 2016
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Wer die 1. CD "Mystik des Ostens" kennt, wird von diesem "Vol. II" enttäuscht sein. Keine Fortsetzung, sondern eher B-Ware ist hier zu finden. Mehr Chöre als auf Vol. I, aber alle aus Bulgarien - bis auf den phantastischen Rybin Chor Moskau, der auch als erster in der Auflistung erscheint, von dem aber nur 1 Stück auf der CD ist! Fazit: ich höre lieber 10 Mal die erste CD, die wirklich unter die Haut geht!


Die Schule für Götter
Die Schule für Götter
von Stefano Elio D'Anna
  Taschenbuch
Preis: EUR 24,95

5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Lerne zu träumen, 20. Mai 2015
Rezension bezieht sich auf: Die Schule für Götter (Taschenbuch)
Noch nie hatte ich solche Schwierigkeiten mit einer Buchbesprechung. Je länger ich las, desto mehr verlor ich den Abstand, den man als Rezensent eigentlich braucht. Der Autor selbst bezeichnet seine Erzählung als »Landkarte« und »Fluchtplan«. Damit ist das Dilemma des Lesers schon skizziert: Was soll jemand mit einer Landkarte oder einem Fluchtplan, wenn er nicht das Bedürfnis nach einer drastischen Veränderung in seinem Leben spürt? Und damit ist auch gleich gesagt, für wen dieses Buch geeignet ist und für wen nicht.

D'Anna erzählt seine Lebensgeschichte nicht, weil er sein Leben für besonders interessant hält, sondern weil er im Gegenteil sein eigenes Leben als warnendes Beispiel vorführen möchte. Familiäre und berufliche Einzelheiten sowie die Orte, an denen er lebt, sind nebensächlich. Wichtig ist, was im Inneren geschieht. Und da zeigt D'Anna, dass hinter seiner teils glänzenden Fassade viel Angst und Schrecken verborgen sind.
Seine eigentliche Botschaft: Du kannst aus dem Halbschlaf deines jetzigen Lebens erwachen, indem du anfängst zu träumen, denn »die Welt ist so wie du sie träumst«. Die andere Kernbotschaft: Wir brauchen, um aus unserem hypnotischen Verhältnis zur Welt herauszufinden, jemanden an unserer Seite, der sich schon befreit hat. D'Anna bekommt diese Chance: Er begegnet dem »Träumer« (über den man leider zu wenig erfährt), der ihn über die Jahre in vielen Begegnungen immer wieder an sich selbst erinnert, ihn immer wieder ermutigt, Mut zu zeigen, sich seiner wahren Bestimmung zu öffnen. Das, was im Volksmund »innerer Schweinehund« genannt wird, wird bei D'Anna konkretisiert: Das »negative Denken und Fühlen« erschafft unsere Probleme, hier muss die »persönliche Revolution« beginnen.
Dieser Prozess ist so zäh und so voller Rückschläge, er verlangt sowohl dem Leser einiges Durchhaltevermögen ab (kommt diesem doch leicht die Floskel in den Sinn: Da sieht man wieder, wie beschwerlich der Weg zur Erleuchtung selbst mit einem Meister ist!) als auch dem »Träumer«, der nicht müde wird, das immer Gleiche in immer neuen Wendungen auszudrücken: »Sei ein König und das Königreich wird kommen«, »in Wirklichkeit ist die Welt nur ein Spiegelbild ... Gedanken, Emotionen und Haltungen nehmen in der Welt der Ereignisse feste Gestalt an«, »die Welt ist nicht erschaffen ... die Welt ist erdacht«, »die Welt ist so, weil du so bist«.
Letztlich geht es wohl um die große Verantwortung, die wir übernehmen, wenn es denn wirklich so ist, dass wir selbst Götter sind: »Das Grauenhafte ist, dass wir Gott nach >außerhalb von uns< verlegt haben«. Der Träumer hat gut reden – fallen doch damit viele Entschuldigungen weg, die es uns ermöglichen, ein elendes Leben fortzusetzen.
Von D'Anna will der Träumer mehr: Er soll nicht nur sein eigenes Leben ändern, sondern darüber hinaus eine Schule gründen, die den Menschen das Träumen beibringt. Denn »der Traum ist das Wirklichste, das es gibt ... träume, und die Wirklichkeit wird folgen!« Diese Schulen gibt es heute tatsächlich – D'Anna hat offenbar nach Jahren voller Rückschläge das Träumen doch noch erlernt.


Das Südsee-Virus: Öko-Thriller
Das Südsee-Virus: Öko-Thriller
von Dirk C. Fleck
  Taschenbuch

7 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Gesunder Virus, 17. Januar 2013
Dies ist ein Zukunftsroman, aber keine Science Fiction. Denn hier - wie im Vorgängerroman "Das Tahiti Projekt" - kommen keine phantastischen technischen Errungenschaften zum Tragen, sondern nur tatsächlich vorhandene Alternativen. Im Gegensatz zu den üblichen Horrorszenarien à la Hollywood wird hier die Hoffnung auf eine bessere Zukunft geweckt. Der Roman flüchtet aber nicht in realitätsfremde Blütenträume, sondern zeichnet ein Kopf-an-Kopf-Rennen der alten, bis zur Selbstvernichtung gehenden, rein ökonomisch diktierten Ressourcenausbeutung gegen die aufsprießende Bewusstwerdung der wahren Bedürfnisse der Menschheit.
Maeva ist die Protagonistin, die von Tahiti aus eine Konkurrenzorganisation zur UNO ins Leben ruft, der sich mehr und mehr Regionen anschließen, um nachhaltig zu wirtschaften.
Ihre verschiedenen Stationen auf allen Kontinenten bieten Gelegenheit, die heutigen Entwicklungen beinahe hellseherisch hochzurechnen (Natur- und menschengemachte Katastrophen wie Staudammbrüche und AKW-Explosionen!), aber auch zu zeigen, welche Potenziale von uns genutzt werden können.
Fleck enthält sich aller simplen Schwarz-Weiß-Malerei: die Bösen haben auch gute Argumente für ihr Handeln, so wie die gut Meinenden manchmal das Schlechte tun.
Aus diesem Dilemma kommen wir nur heraus, wenn wir Verstand und Herz in Einklang bringen. Dies zu erreichen, ist Maevas oberstes Ziel.
Auf ihrer Reise um die Welt wird Maeva - auch dank Internet - immer erfolgreicher, aber auch zu einer zunehmenden Gefahr für das alte Denken.
So kommt es zu der verwirrenden Situation, dass einerseits ihre Gegner sie gerne los wären, ohne aber eine Märtyrerin zu erschaffen, und andererseits ihre engsten Vertrauten sie aus Sorge um ihr Leben von ihren weiteren Plänen abbringen wollen.
Das sorgt für ein unerwartetes, offenes Ende.
Ein Buch für alle, die sich nicht einfach nur die Zeit vertreiben wollen, um die drängenden Probleme "da draußen" zu vergessen, sondern die dankbar sind für Hoffnung machende Ideen.
(Als gebundene Ausgabe lautete der Titel "MAEVA!" - das Taschenbuch ist ein wenig erweitert und ergänzt, es lohnt sich also auch für die, die "MAEVA!" schon haben!).


Apriti Sesamo
Apriti Sesamo
Preis: EUR 15,13

5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Öffnet mehr als nur den Sesam!, 19. November 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Apriti Sesamo (Audio CD)
Battiato geht auf dieser CD seinen Weg weiter - die Texte zusammen mit dem Philosophen Manlio Sgalambro geschrieben, die Musik schwerpunktmäßig elektronisch dominiert.

Und was für Texte! Es geht (wieder einmal) um Mystik, um Religiosität, um philosophische Fragen - Themen, an die sich kein anderer Cantautore heran traut.
Battiato darf das. Und warum darf er das? Weil er immer schon das gemacht hat, was andere nicht machten: von Reinkarnation singen, von Sufis, von tibetischen Mönchen, von der Seele, von Metaphysik, vom "Geruch, den der Spargel dem Urin gibt"... Natürlich auch von Liebe und Sex, wovon andere auch singen - aber auch diese Themen klingen bei ihm anders.

Diese ungewöhnlichen Texte begleitet Battiato mit Melodien, die seine Lieder zwar nicht - wie vor 30 Jahren "La voce del padrone" - zu Anwärtern auf die Hitparaden machen, aber durchaus als "eingängig" bezeichnet werden können. Und auch für sie gilt wieder einmal: je öfter man sie hört, desto besser werden sie!


Schwundgeld, Freiwirtschaft und Rassenwahn: Kapitalismuskritk von rechts: Der Fall Silvio Gesell (Konkret Texte)
Schwundgeld, Freiwirtschaft und Rassenwahn: Kapitalismuskritk von rechts: Der Fall Silvio Gesell (Konkret Texte)
von Friedrich Burschel
  Taschenbuch
Preis: EUR 24,80

22 von 37 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Vorsicht - Falle!, 19. November 2012
Peter Bierl bleibt auch mit diesem Buch bei seiner (zumindest von ihm als bewährt erachteten) Methode: verleumde eine dir unangenehme Sichtweise so gründlich, dass sich der Leser gar nicht erst weiter damit beschäftigt!
So wie man jemand gesellschaftlich "ausschalten" kann, indem man ihm Pädophilie nachsagt, so bedient sich Bierl im Bereich politischer Ideologien der Keule "Antisemitismus und Rassenwahn". Dabei ist er sich seiner Sache (auf Grund jahrelanger Übung mit einschlägigen Artikeln) offenbar so sicher, dass er keinerlei Nachprüfung seiner Behauptungen von Seiten der Leser befürchtet - denn seine Vorwürfe sind teilweise abenteuerlich. Für ihn gilt anscheinend: `Je dicker ich auftrage, um so glaubwürdiger werde ich. Wenn ich eine politische Richtung so massiv in die rechte Ecke dränge, wird sich kein Leser mehr zu ihrer Rehabilitierung bereit finden, meine Unterstellungen also nicht entlarvt werden.'
Und so leistet Bierl auch mit diesem Buch wieder ganze Arbeit - nämlich die der Volksverdummung. Von ihm ist das nicht anders zu erwarten - aber dass sich ein Verlag dafür hergibt, zeugt von festgewachsenen politischen Scheuklappen: Alles, was an unserem Weltbild kratzen könnte, gehört diffamiert!
Wenn jemand dummes Zeug schreibt, weil er es nicht besser weiß, sei ihm verziehen; wer aber intelligent Böses verzapft und hierbei nicht nur eine ihm unliebsame Idee, sondern ganz gezielt auch Personen diffamiert, gehört in die unterste Schublade...

Der hier zwangsläufig zu vergebende Stern trägt also ein Minuszeichen davor!
Kommentar Kommentare (3) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Dec 28, 2012 5:38 AM CET


Die vierte Macht: Spitzenjournalisten zu ihrer Verantwortung in Krisenzeiten (Zeitgeschichte)
Die vierte Macht: Spitzenjournalisten zu ihrer Verantwortung in Krisenzeiten (Zeitgeschichte)
von Dirk C. Fleck
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 22,99

15 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Keine Macht durch niemand?, 31. August 2012
Die meisten Menschen wissen oder spüren, dass wir in zunehmend schwierigen Zeiten leben. Doch wer ist schon in der Lage, eine genaue Definition der Probleme oder eine Analyse der Hintergründe zu geben? Wer hat Alternativen anzubieten? Wer gar ist in der Lage, diese Alternativen so überzeugend zu vertreten, wie es in einer Demokratie nun einmal nötig ist, um Veränderungen umzusetzen?
Von der Politik erwarten die Bürger dies alles immer weniger – woran sich die Frage anschließt, wer denn sonst den drängenden Wandel bewirken könne. Genau dieser Frage ist Dirk C. Fleck nachgegangen. Er sprach mit Vertretern der oft als „vierte Macht“ bezeichneten Medien über deren Rollenverständnis in Krisenzeiten.
So vielfälltig die Medienlandschaft, so vielfältig die Antworten der befragten Protagonisten, könnte man meinen. Doch eine Meinung zieht sich relativ deutlich durch: dass die Medien nur einen begrenzten Einfluss haben. Zum einen, weil das Publikum für die Krisenthematiken schwer zugänglich ist (was wiederum mit Blick auf Auflage bzw. Quote Berücksichtigung finden muss), zum anderen wegen des Überlebenskampfes der Medien selbst. Ökonomische Interessen werden mal mehr, mal weniger als ursächlich benannt; häufig geht es um die rasante Entwicklung vom Print hin zum Internet. Werden die Printmedien auch diese neue Welle überleben, so wie sie das Fernsehen überlebt haben? Diese Frage treibt alle um, mit unterschiedlichen Erwartungen.

Fleck versteht es einerseits, seine Gesprächspartner weitgehend von zu großen Themenabschweifungen abzuhalten, andererseits gleicht keiner der 25 Beiträge dem anderen. Denn Fleck geht in seine Gespräche zwar immer mit der gleichen Grundfrage – doch er lässt sein Gegenüber von dort antworten, wo dieses sich gerade befindet. Einige Male fanden die Befragungen in schriftlicher Form statt, doch die meisten Gespräche hat Fleck nach Aufzeichnungen zusammengefasst, wobei er häufig auch die Athmosphäre, in der das Treffen stattfand, mitliefert. Natürlich wäre eine Niederschrift „eins-zu-eins“ weniger subjektiv geworden - aber um den Preis der Langeweile.
Mit einer besonderen Form wartet der letzte Beitrag auf (bevor die Vizepräsidentin des Deutschen Bundestages, Katrin Göring-Eckardt, in ihrem Nachwort Medien und Politik an ihre gemeinsame Verantwortung gemahnt): geschuldet dem Umstand, dass ein auf zwei Stunden angesetztes Gespräch mit Frank Schirrmacher, Mitherausgeber der FAZ, nur vierzig Minuten dauerte, reflektiert Dirk C. Fleck die in dieser verdichteten Begegnung gefallenen Aussagen Schirrmachers in einem brieflichen Feedback. So gingen auch diese wichtigen Einschätzungen nicht verloren.

Was allerdings zu kurz kommt, ist die Sicht der weiblichen Medienvertreter. Nur zwei von den 25 Beiträgen stammen von einer Frau. Dabei wollte Fleck sogar mehr tun, als den tatsächlichen Anteil (von 30 Prozent) der Frauen in den Medien abzubilden – bis zur Hälfte Raum hätte er ihnen gegeben! Doch er musste resigniert einen Korb nach dem anderen annehmen: die Damen entschuldigten sich reihenweise mit zu hoher Belastung!

Fazit: ein wichtiges Thema, wichtige Gesprächspartner und interessante Gespräche, gekonnte journalistische Umsetzung – ein rundum gelungenes, wichtiges Buch!


Meine rebellischen Freunde: Ein persönliches Lesebuch
Meine rebellischen Freunde: Ein persönliches Lesebuch
von Konstantin Wecker
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 20,00

15 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Wahre Freunde, 1. Juni 2012
In Zeiten von Facebook kann dieses Buch zeigen, was wirklich unter "Freund" zu verstehen ist: Jemand, dessen Einfluss man sich sucht. Konstantin Wecker zeigt mit den von ihm für dieses Buch ausgewählten und kommentierten Texten, dass es nicht nur sein widerständiges Elternhaus war, das ihn zu dem rebellischen und engagierten Künstler gemacht hat, als den wir ihn kennen. Jeder hat es in der Hand, sich über die Zwangsbeeinflussung durch Eltern, Lehrer etc selbst auszusuchen, von wem er etwas lernen und annehmen will. Literaten, Musiker, politisch Engagierte, Wissenschaftler - unter allen gibt es solche und solche. Wecker hatte immer ein Gespür, in wem er den Gleichgesinnten und Gleichgestimmten finden konnte, bei wem er sich vergewissern konnte, nicht allein auf dem richtigen Weg zu sein, wenn er gegen den Strom schwamm.
So ist dies einerseits ein sehr persönliches Buch über Weckers geistige Beeinflussung, andererseits zeigt es auch exemplarisch, welche Freiheit (und Verantwortung!) der Einzelne hat bei der Auswahl seiner Weggefährten.


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