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Top-Rezensenten Rang: 12.575
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Rezensionen verfasst von
M. Blaschka
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Der Pakt der Wölfe
Der Pakt der Wölfe
DVD
Preis: EUR 7,99

3 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Was war das denn...?, 15. Mai 2016
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Der Pakt der Wölfe (Amazon Video)
Auf diesen Film sind wir vorwiegend durch die vielen positiven Rezensionen gestoßen. Trailer und Zusammenfassung sahen gut aus - wie eine Mischung aus "Die Purpurnen Flüsse" und "Sleepy Hollow". Diese Erwartungshaltung konnte der Film allerdings nicht erfüllen. Eigentlich konnte "Der Pakt der Wölfe" gar nichts erfüllen - nicht mal den Mindeststandard für Unterhaltungsfilme im 21. Jahrhundert. Vorweggenommenes Fazit: Der Film ist >2h pure Verschwendung wertvoller Lebenszeit, die ich lieber für meine Steuererklärung genutzt hätte...

Die Handlung ist verworren; viele Nebenstränge wirken völlig sinnlos in den Plot gequetscht und ergeben schlichtweg keinen Sinn. Kameraführung und Schnitt sind - gelinde gesagt - eine einzige Katastrophe. Hier wechseln sich hektische Kamerafahrten, Ultra-Slow-Motion-Gääääähn-Einlagen bis hin zum völligen Einfrieren des Bildes ab. Ohne die vielen Slow-Motion-Einsätze könnte der Film vermutlich auf die Hälfte reduziert werden. Dazu gesellen sich etliche Story-Fehler, die im nachträglichen Schnitt anscheinend durch Erklärungen aus dem Off kaschiert werden sollten. Die Charaktere sind willkürlich gewählt und entsprechen billigen Klischees: Der Schönling, der stumme Kampf-Indianer/Schamane, der böse Einarmige etc. Das Ganze wird dann gewürzt mit ein paar vorhersehbaren Wendungen, begrenzt nachvollziehbaren Story-Verläufen, einer Brise Inzest und allem, was sonst auch nicht in einem stereotypen Fantasy-Klamauk fehlen darf.

Alles in allem: Ein Film, der auf nahezu allen Ebenen versagt: Aufgeblähte und fade Story, technische Schnitzer, furchtbare Kamera, unterirdischer Schnitt. Die 2 Stunden sind anderswo definitiv besser investiert!


Druckerpapier, Kopierpapier weiß A4 80g/m² mit ColorLok-Technologie, 2500 Blatt von HP Hewlett Packard.
Druckerpapier, Kopierpapier weiß A4 80g/m² mit ColorLok-Technologie, 2500 Blatt von HP Hewlett Packard.
Wird angeboten von versando - kostenloser DE-Versand per DHL/DPD in 1-2 Tagen ab 9€ - NEU/OVP - Top Qualität!
Preis: EUR 19,96

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Gutes Papier und - vom richtigen Verkäufer - sehr gut und sicher verpackt!, 27. Oktober 2015
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Das Papier bietet meiner Meinung nach ein sehr gutes Preis/Leistungs-Verhältnis und tut exakt das, was man von 80g/m²-Papier eben erwartet. Auch in einem Mono-Laserdrucker wellt es sich, im Gegensatz zu einigen Konkurrenzprodukten, nicht allzu stark. Für das Produkt gibts daher 4/5 Sternen. Nichts besonderes, aber für den Preis absolut top!

Zum Thema Versand, bei dem einige User wohl sehr negative Erfahrungen machen mussten:
Es scheint stark vom Verkäufer/Versender abzuhängen, wie viel Mühe und Sorgfalt hierfür aufgewendet wird. Ich habe auf den Vorschlag eines Vor-Rezensenten gehört und bei versando bestellt. Die Lieferung kam eingeschweißt und in einem extra Pappkarton, worin sich die wiederum einzeln verpackten 500-Blatt-Blöcke verbargen (siehe Bilder). Ergebnis: Nicht eine geknickte Ecke! Lieferung lief zudem sehr flott (auf Prime-Niveau; Sonntag bestellt - Dienstag geliefert!). Für den Versand von versando gibts daher 5/5 Sternen, sodass ich insgesamt auch 5/5 vergebe. Warum? Weil ich die Lieferung - gerade im Vergleich zu manch erschreckenden Schilderungen über die Liefergepflogenheiten anderer Verkäufer hier - als rundum sehr gut bewerte.
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Standard Sonnenblende / Gegenlichtblende 52mm - Aluminium
Standard Sonnenblende / Gegenlichtblende 52mm - Aluminium
Wird angeboten von Impulsfoto -Händler aus DEUTSCHLAND-SERVICE in DEUTSCH
Preis: EUR 9,90

1 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Gute Gegenlichtblende mit Einschränkungen!, 6. März 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Vorab: ich habe diese Gegenlichtblende (kurz Geli) für mein Fujifilm Fujinon 35mm F1.4 bestellt, da mich an dessen mitgelieferter Geli gestört hat, dass man die normale Objektivabdeckung nur noch fummelig verwenden kann (Besitzer des Objektivs wissen sicher, was ich meine).

Nun aber zur hier angebotenen Blende:

+ Sie ist aus Aluminium gefertigt und hinterlässt einen angenehm hochwertigen Eindruck. Auch ihre Funktion (unerwünschten seitlichen Lichteinfall und damit einhergehende "Lensflares" und Farbverzerrungen verhindern) erfüllt sie tadellos. Hier gibt es nichts zu meckern.

+/- Die Montage erfolgt einfach durch Aufschrauben der Gegenlichtblende auf das Filtergewinde des Objektivs. Hier unterscheidet sich die Benutzung von den meisten Original-Blenden, denn diese haben zumeist ein extra "Gewinde", womit sich die Geli mit einer viertel Umdrehung schnell befestigen lässt. Dieser Unterschied ergibt natürlich Sinn, da die hier angebotene Sonnenblende ja Objektiv-unabhängig einsetzbar sein soll. Dieser eigentliche Plus-Punkt bringt jedoch auch Nachteile mit sich:

- Nutzt man einen oder mehrere Filter (UV-, Polarisations-, Farbfilter etc.) muss man bei jedem Filterwechsel zuerst die Gegenlichtblende abschrauben. Das ist etwas umständlicher als bei originalen Gegenlichtblenden. Filter die kein oder ein zu kurzes eigenes Gewinde vorn haben (z. B. Slim-Filter oder Polarisationsfilter (drehbar)) können gar nicht mit der Geli verwendet werden.

- zumindest bei meinem eingangs genannten Objektiv passt die originale Objektivabdeckung NICHT. Der Durchmesser innerhalb ist hierfür zu klein. Damit hat die Gegenlichtblende für mich leider keine Verbesserung zu meiner originalen Geli gebracht. Wie dies bei anderen Objektiven aussieht, weiß ich nicht genau. Ich glaube aber kaum, dass es da anders sein dürfte.

Fazit:
Eine gute und günstige Gegenlichtblende mit den genannten Schwächen. Vor allem wer ein Objektiv ohne originale Geli (z. B. Canons Objektive ohne "L") gekauft hat und mit den genannten Einschränkungen leben kann, sollte das hier angebotene Produkt genauer ins Auge fassen.


Fujifilm X-T1 Systemkamera (16,3 Megapixel, 7,6 cm (3 Zoll) LCD-Display, X-Trans CMOS II Sensor, SD/SDHC-Kartenslot, Full HD, HDMI, USB 2.0) Kit inkl. XF18-55mm Objektiv schwarz
Fujifilm X-T1 Systemkamera (16,3 Megapixel, 7,6 cm (3 Zoll) LCD-Display, X-Trans CMOS II Sensor, SD/SDHC-Kartenslot, Full HD, HDMI, USB 2.0) Kit inkl. XF18-55mm Objektiv schwarz
Preis: EUR 1.499,00

29 von 36 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen X-T1: Fuji hebt das X-System auf das nächste Level, 3. März 2014
Fujifilm hat mit seinem X-System eine wahre Erfolgsstory im Systemkameramarkt geschrieben. Die im Stil "alter" Messsucherkameras gestalteten X100, X-Pro1 und X-E1 erfreuten sich schon bald großer Beliebtheit und zogen viele neue Modelle (X-E2, X-M1, X-A1,...) sowie Objektive nach sich. Mit der neuen X-T1 beschreitet Fuji nun einen neuen Weg: Zwar steht auch diese Kamera unter dem Retro-Stern, allerdings orientierte man sich im Hause Fuji - was Bedienung und Optik angeht - eher an analogen SLRs - nicht zuletzt um auch (Semi-)Professionelle Nutzer besser anzusprechen. Doch was zeichnet die X-T1 wirklich aus? Vor allem im Vergleich zur deutlich günstigeren X-E2 mit gleichem Sensor?

Pro:

+ Bildqualität
Das "Herz" der X-T1 ist Fujis CMOS X-Trans II Sensor im APS-C Format. Dieser wurde, wie schon erwähnt, auch in der X-E2 verbaut, sodass beide Kameras hier gleichauf liegen. Der Sensor leistet, vor allem was die Farbwiedergabe angeht, hervorragende Arbeit. Auch Rauschverhalten, Auflösung und Kontrast sind umwerfend und lassen so manchen Konkurrenten aus dem DSLR-Segment alt aussehen.

+ Verarbeitung/Haptik
Hier liegt die Kamera auf allerhöchstem Niveau. Die X-T1 ist komplett Magnesium-eloxiert und vermittelt so einen hochwertigen Eindruck. Die Einstellräder auf der Oberseite sind ebenfalls aus Metall. Dass die neue Fuji ebenso staub- und spritzwasserfest ist, hebt sie ebenso von all ihren Schwesterkameras im Fuji-Sortiment ab. Die leichte "Griffwulst" sorgt zudem dafür, dass die X-T1 auch bei längeren Shootings gut in der Hand liegt. Gerade bei meiner X-E2 verkrampfe ich da leicht und es wird unangenehm (ohne Zusatzgriff).

+ Bedienung
Die vielen Einstellräder bringen das Flair vergangener Tage zurück. Was X-E1 und X-Pro1 schon mit separaten Rädern für Belichtungszeit und -korrektur einläuteten, treibt Fuji nun mit weiteren Einstellrädern für ISO, Belichtungsmessung und Aufnahmemodus (Einzel, Serienbild etc.) auf die Spitze. Vor allem Fotografen der "alten Schule" werden sich wohlig-zurückerinnert fühlen. Darüber hinaus verfügt die X-T1 auch über 2 weitere Einstellräder (eines vorn und eines hinten) für weitere Einstellungen. Auch genügend weitere Tasten (viele davon frei belegbar) stehen für eine schnelle und reibungslose Bedienung zur Verfügung - hier werden kaum Wünsche offen gelassen.

+ EVF (elektronischer Sucher)
Ein Traum. Einfach nur ein Traum! Ich war stets Verfechter von großen, optischen (Vollformat-DSLR-)Suchern. - Bis ich in den Sucher der X-T1 schaute. Er ist subjektiv größer als der meiner Canon 5D MKI (!), hell, scharf und zeigt alle wichtigen Informationen an. Letztere drehen sich bei Protraitaufnahmen (Hochformat) sogar mit. Außerdem gibt es verschiedenste Darstellungsformen. So kann beispielsweise neben dem eigentlichen Sucherbild ein weiteres, kleineres eingeblendet werden, das den Fokuspunkt vergrößert (Fokus-Peaking). Auch manuelles Fokussieren wird so zum Kinderspiel!

+ Autofokus
Dieser wurde, gerade im Vergleich zur X-E1 und X-Pro1, nochmals deutlich verbessert. Auch im Vergleich zur X-E2 (schon deutlich besser als seine Vorgänger) ist noch mal ein deutlicher Tempogewinn festzustellen. Zwar fokussiert auch die X-T1 nicht rasend schnell, aber - vor allem bei guten Lichtbedingungen - sehr treffsicher.

+ Blitz wird mitgeliefert.
Um mal ein Bild etwas aufzuhellen, ist der mitgelieferte Aufsteckblitz allemal ausreichend. Viel stärker als ein integrierter DLSR-Blitz ist er aber nicht. Also lieber keine Wunder erwarten. ;) Dennoch rechne ich es Fuji hoch an, überhaupt einen Blitz beigelegt zu haben.

Contra:

- nur Kleinigkeiten
Das hintere Einstellrad liegt etwas tief im Gehäuse, sodass es sich nur fummelig drehen lässt. Die Arretierung der Einstellräder nervt manchmal, da man den Knopf in der Mitte immer drücken muss, um dieses zu drehen. Andere Kamerahersteller haben das besser gelöst. Außerdem arbeitet der Autofokus in Lowlight-Situationen noch nicht so zuverlässig, wie das DSLR-Benutzer gewöhnt sein dürften.
--> diese kleineren Kritikpunkte führen zu keinem Stern-Abzug!

Fazit:

Fuji hat mit der X-T1 ein wundervolles Gesamtpaket auf die Beine gestellt. Ein traumhafter Sucher, klasse Haptik und super Bildqualität sind dabei die Hauptzutaten. Mit dem gelungenen Design hat Fuji darüber hinaus das geschafft, woran Nikon mit der DF und Olympus mit der OMD E-M1 meiner Meinung nach gescheitert sind: eine schicke UND praktikable Kamera im Retro-Design analoger SLRs zu kreieren. Bezüglich der Bildqualität liefert die deutlich günstigere X-E2 dank des gleichen Sensors natürlich auch gleich gute Ergebnisse wie die X-T1. Für mich persönlich würden allerdings der riesige EVF und der verbesserte Autofokus ausreichen, um einen Wechseln in Erwägung zu ziehen. Die X-T1 stellt letztlich genau die Erweiterung für das X-System dar, die dieses auch gebraucht hat: Eine Kamera, die Dank ihrer Schönheit und Funktionalität noch viele weitere Fotografen-Augen auf Fujis Kamerasystem schielen lassen wird.
Kommentar Kommentar (1) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Apr 2, 2014 9:08 AM MEST


Fujifilm Fujinon XF 18mm F2 R Objektiv
Fujifilm Fujinon XF 18mm F2 R Objektiv
Wird angeboten von beauty stores
Preis: EUR 479,99

17 von 23 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Kompaktes, lichtstarkes Objektiv mit Reportagebrennweite!, 29. Januar 2014
Das Fujinon XF 18mm F2 ist das derzeit (Stand 01/2014) kompakteste Objektiv für Fujifilms X-System. Mit seiner Reportage-tauglichen Brennweite von kleinbildäquivalenten 27mm und der lichtstarken 2.0er Blende bietet es ein gelungenes Gesamtpaket mit Immerdrauf-Ambitionen.

Pros:

+ hervorragende Bildqualität
Hier gibt es absolut nichts zu meckern. Die Bilder sind knackscharf, auch wenn die Ränder gerade bei Offenblende etwas weicher ausfallen.

+ Verarbeitung/Haptik
Wie bei allen Fujinon Objektiven, die ich bis jetzt in der Hand hielt, besticht auch das 18mm durch eine sehr gute Qualitätsanmutung. Nichts wackelt oder knarzt. Es wirkt robust und Blenden- sowie Fokusring laufen so, wie es sein soll. Klasse!

+ Lichtstärke
Die maximale Blendenöffnung (f2.0) ermöglicht ein schönes Freistellungspotential. Zwar wäre hier durchaus mehr möglich gewesen, doch für die kompakte Bauform geht das völlig in Ordnung

+ Brennweite!
Die auf Kleinbildformat umgerechneten 27mm entsprechen dem so genannten "Reportage-Weitwinkel". Das Objektiv ist somit ein echter Allrounder. Gerade für Street-Fotografie haben sich Brennweiten um 30mm bewährt, da sie einen angenehmen Blickwinkel abbilden. Sowohl engere Gassen als auch spezifischere Szenerien lassen sich gut einfangen. Für mich ein absolutes Plus!

+ Kompakt!
Eines der wohl größten Vorteile des 18mm F2! Dank der kompakten Abmaße verwandelt es eine Fuji X-E1 oder X-Pro1 von der Größe her in eine Kompaktkamera. Eine Kompaktkamera mit hervorragender Bildqualität auf DSLR-Niveau versteht sich.

Contra:

- Preis
Das 18mm ist preislich mit aktuell ~550 EUR (Stand 01/2014) auf Augenhöhe mit dem lichtstärkeren 35mm F 1.4, für das aktuell ~580 EUR aufgerufen werden. Hier muss also durchaus abgewägt werden, ob die kompakten Abmessungen die immerhin 3 Blendenstufen Lichtstärke (f 2.0 --> f 1.8 --> f 1.6 --> f.14) aufwiegen. Wer das 18mm hingegen aufgrund seiner Brennweite bevorzugt, kann über diesen Punkt sicher hinwegsehen. Allgemein führt das Preis-Argument zu keinem Stern-Abzug.

Fazit:
Das XF 18mm F2 ist eine interessante Festbrennweite im Fuji-Portfolio! Die Reportagebrennweite gepaart mit der hervorragenden Bildqualität und den geringen Abmessungen (sowie Gewicht!) machen dieses Objektiv zum idealen Reisebegleiter - beispielsweise auf Städte-Trips. Von mir gibt es daher eine glatte Kaufempfehlung!
Kommentar Kommentar (1) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Feb 9, 2014 7:17 PM CET


Fujifilm Fujinon XF 35mm F1,4 R Objektiv
Fujifilm Fujinon XF 35mm F1,4 R Objektiv
Wird angeboten von Happyzoo
Preis: EUR 529,00

62 von 63 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Qualitativ erstklassige Festbrennweite mit kleineren Schwächen, 20. Januar 2014
Das Fujifilm Fujinon 35mm 1.4 R hat in meiner Kameratasche eine Sonderstellung: es ist das Objektiv, das als "Immerdrauf" meine X-E1 schmückt, wenn ich auf Foto-Tour gehe. Und das, obwohl ich in besagter Kameratasche auch ein Fujinon XF 18-55mm mit mir herumtrage! Welche Punkte des 35mm 1.4 mich letztlich überzeugt und ihm diese höchste Stellung eingebracht haben, möchte ich folgend aufschlüsseln.

Pros:

+ Festbrennweiten-typisch hervorragende Bildqualität
Bereits bei Offenblende f1.4 liefert das Objektiv im Bildzentrum knackscharfe Ergebnisse. Das Spiel mit Schärfe und Unschärfe lässt sich so ausgezeichnet praktizieren. Mit der vielseitigen "Standardbrennweite" von umgerechnet (Fujifilm Crop-Sensor: Brennweite x 1,5) 52,5mm Kleinbildäquivalent lassen sich Portraits ebenso realisieren wie Street-Fotografie. Ein echter Alleskönner - auch ohne Zoom! Zudem bietet die fixe Brennweite für mich den Vorteil, dass man genauer über die Bildkomposition nachdenken muss. Kein einfaches herum-zoomen. Hier ist noch Beinarbeit gefragt.

+ Verarbeitungsqualität
Das Fujinon 35mm fühlt sich sehr hochwertig in der Hand an - Materialanmutung: Erstklassig. Da kann kein Plastikbomber a la Canon 50mm 1.4 mithalten! Der Fokusring läuft butterweich und der Blendenring klickt gut spürbar und dennoch leise wie ein hochwertiger Safe! Hier macht jede Blendeneinstellung gleich doppelt Spaß! Aufgrund der hochwertigen Verarbeitung und den exzellenten Materialien ist das Objektiv mit 187g aber kein Leichtgewicht seiner Klasse.

+ Lichtstärke
Die Ausgangsblende f 1.4 ermöglicht Aufnahmen mit sehr geringer Schärfeebene, sodass man Objekte super vom Hintergrund freistellen kann. Zudem liefert das Objektiv ein erstklassiges, weiches Bokeh (Begriff für die Qualität der nicht-fokussierten Objekte)!

+ Stabile, hochwertige OVP
Eher nebensächlich, aber das Objektiv kommt in einer sehr edlen Verpackung mit genügend schützender Polsterung daher. Zudem ist auch eine originale Objektivtasche im Lieferumfang enthalten. Top!

Neutral:

+/-Gegenlichtblende
Zum einen ist sie bereits im Lieferumfang enthalten (sollte meiner Meinung nach selbstverständlich sein. Schielt man allerdings in Richtung Canon [zumindest in Richtung der nicht-L-Objektive], so ist es das heutzutage leider keineswegs mehr!). Zum anderen finde ich sie auch schick und sie passt optisch sehr gut zum Old-School-Look des Fuji-X-Systems. Dies ist allerdings Geschmackssache. Ich habe auch schon einen Kommentar à la "sieht aus wie eine plattgedrückte Coladose" bekommen. Außerdem lässt sich nur mit Fummelei bei angesetzter Geli noch der "normale" Objektivdeckel ansetzten. Für die Gegenlichtblende wird daher eine weitere Abdeckung mitgeliefert. Keine Frage: Diese Lösung funktioniert, könnte meiner Meinung nach aber besser gelöst sein.

Negativ:

- recht lahmer Autofokus
Der Autofokus des Objektivs ist wahrlich keine Rakete. Beim Fokussieren wird oftmals "nachgepumpt", was sehr lange dauert. Für schnelle Motive (z. B. Sport) ist das 35mm daher nur begrenzt geeignet!

- Objektiv bewegt sich beim Fokussieren
Beim "Pumpen" des Objektivs (sprich rein- und rausfokussieren um den Schärfepunkt zu finden) bewegt sich der vordere Teil des Objektivs (fährt leicht aus und wieder ein) mit. Daraus entsteht der Nachteil, dass das Objektiv nicht auf den Kopf gestellt oder gar gestoßen werden sollte, da es sonst zu einer Beschädigung des inneren Fokussystems kommen kann. Da auch die Gegenlichtblende an dem sich bewegenden Objektivteil befestigt wird, bietet leider auch sie hier keinen Schutz.

Fazit:
Das Fujifilm Fujinon 35mm 1.4R ist mein aktuelles Lieblingsobjektiv an der Fuji X-E1. Dies mag zwar großteils dem geschuldet sein, dass ich die Brennweite von rund 50mm Kleinbildäquivalent sehr mag, dennoch macht das Fuji in eigentlich allen Belangen eine sehr gute Figur. Die Bildqualität ist ausgezeichnet, mit der Lichtstärke lässt sich wunderbar fotografisch experimentieren und haptisch ist das Objektiv ein Genuss! Ein Genuss, den sich Fujifilm mit aktuell 580,00 EUR (Stand 01/2014) auch angemessen bezahlen lässt. Aber die Betonung liegt hier auf "angemessen": für mich ist das 35mm 1.4 diesen Preis auf jeden Fall Wert! In der Summe bewirken die von mir aufgelisteten Negativpunkte 1 Stern Abzug. Wieso nur einen, wenn ich doch 2 Negativpunkte aufgezählt habe? Einfach weil 3/5 Sternen diesem klasse Objektiv nicht gerecht werden würden. Es mag nicht perfekt sein, doch in den wichtigsten Punkten (Bildqualität, Lichtstärke und Haptik) gibt es sich keine Blöße! Wer auf der Suche nach einer lichtstarken (Standard-)Festbrennweite für sein Fujifilm X-System ist, sollte dieses Objektiv auf jeden Fall testen!
Kommentar Kommentare (4) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Jun 23, 2015 5:22 PM MEST


Artisan & Artist ACAM 102 Kameragurt braun
Artisan & Artist ACAM 102 Kameragurt braun
Preis: EUR 39,62

8 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Qualitativ hochwertiger Gurt für mittelschwere Kameras, 15. Januar 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Artisan & Artist ist einer der etablierten Premiumanbieter für Kamerazubehör. Seien es Taschen, Halfcases oder eben Kameragurte - das Japanische Unternehmen steht für die hohe Qualität seiner Produkte ein. Auf der Suche nach einem neuen Gurt für meine Fujifilm X-E1 stieß ich nach einiger Recherche schließlich auf den ACAM 102 und bestellte. Hat sich die Investition von immerhin knapp 40,- (Stand 01/2014) gelohnt?

Pros:

+ Material
Der Stoff ist sehr weich und sanft auf der Haut. Wo viele synthetische Stoffe schnell kratzen, fühlt sich der ACAM stets angenehm an.

+ Verarbeitung
Hier gibt es absolut nichts zu meckern. Wie das "made in Japan"-Emblem schon zu implizieren versucht, ist die Verarbeitung auf sehr hohem Niveau. Alle Nähte sehen sauber aus, der Stoff schließt schön ab und franzt nicht aus. So soll es sein!

+ Lederlasche
Diese schützt die Kamera vor Kratzern durch die Ringöse, an der der Gurt befestigt ist - eine sehr clevere Lösung!

+ stabil/robust
Obwohl er sich so weich und angenehm auf der Haut trägt, vermittelt der ACAM 102 einen robusten und soliden Eindruck. Auch mittelschwere Kameramodelle sollte er anstandslos sichern. Um meine Fuji X-E1 mache ich mir jedenfalls keine Sorgen.

Cons:

- relativ teuer
Immerhin 40,- werden für ein wenig Stoff mit noch weniger Leder aufgerufen. Auch wenn der Preis dank der hohen Verarbeitungsqualität durchaus gerechtfertigt erscheint, bezahlt man doch zu einem nicht unerheblichen Teil den Markennamen mit. --> dennoch: für mich ist der Gurt seinen Preis durchaus wert, daher keinen Stern Abzug!

- Gurt nicht verstellbar
Der ACAM 102 ist nicht in der Länge verstellbar: 90 cm ist und bleibt er lang. Mir gefällt diese Länge sehr gut, jedoch könnte der Gurt vor allem größeren Menschen (>1,90m) zu kurz sein. Dann sollte man sich eher den längenverstellbaren (sonst aber nahezu identischen) Artisan & Artist ACAM 103N Kameragurt schwarz anschauen. --> subjektiv, daher keine Relevanz für Sternvergabe!

Zudem möchte ich an dieser Stelle darauf hinweisen, dass der ACAM 102 mit 2cm Breite nicht gerade für schwere DSLRs geeignet ist. Bei zu viel Gewicht schneidet der Gurt sicher recht unangenehm ein. Ich schätze, bis ca. 1 - 1,5kg sind in Ordnung.

Fazit:
Ein tadellos verarbeiteter Kameragurt mit dem Flair des gewissen Etwas. Wer auf der Suche nach einem Gurt für seine Kompakt-, Bridge- oder Systemkamera ist, sollte definitiv einen Blick auf den Artisan & Artist ACAM 102 werfen. Auch wenn der etwas hohe Preis zunächst abschreckt, so ist dieser doch durch die Qualität des Produktes gerechtfertigt. Von mir gibt es daher eine klare Kaufempfehlung!


Sony SEL35F28Z, Weitwinkel-Objektiv (35 mm, F2,8 ZA, Sonnar T*, E-Mount Vollformat,  geeignet für A7 Serie) schwarz
Sony SEL35F28Z, Weitwinkel-Objektiv (35 mm, F2,8 ZA, Sonnar T*, E-Mount Vollformat, geeignet für A7 Serie) schwarz
Preis: EUR 658,95

80 von 93 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Must-Have für Sonys A7? Ein kleiner Vergleich mit dem Zeiss 55mm 1.8, 13. Januar 2014
Das Zeiss 35mm 2.8 war (neben dem Kit-Zoom 28-70) das erste FE-Objektiv, das für Sonys Vollformat-Systemkamera bezogen werden konnte. Die Objektivauswahl wurde zwar mittlerweile um das Sony 55 mm / F 1,8 SONNAR T* FE ZA (SEL55F18Z) Objektiv ( Sony E-Mount-Anschluss,Autofocus ) (siehe ebenso meine Rezension) erweitert, dennoch bleibt auch das 35mm Zeiss nach wie vor eine hervorragende Linse. Folgende Aufstellung soll nun die Frage klären, ob und für wen sich die knapp 200,- Aufpreis für das neue 55mm Zeiss (Stand 01/2014) lohnen und wer mit dem 35mm ebenso gut bzw. sogar besser bedient ist.

Pros

+ klein und kompakt
Gerade im Vergleich zum 55mm 1.8 oder dem Kit-Zoom sticht dieser Aspekt sofort ins Auge: das 35mm ist nur halb so groß wie seine Brüder. Mit diesem Objektiv erreicht man das - in meinen Augen - Hauptziel des Sony A7-Systems: hervorragende Bildqualität bei einem dennoch geringen Formfaktor!

+ Verarbeitungsqualität / Haptik
Hier liegen alle bisher erhältlichen Objektive auf Augenhöhe. Tadellose Verarbeitung, robust und eine Wohltat in der Hand. Der Fokusring des 35mm läuft butterweich - so wie man es sich wünscht. Das klassische Zeiss-Design passt wunderbar zur A7, wirkt elegant und dennoch unauffällig (auch durch seine geringen Abmaße).

+ Abbildungsqualität
Die optische Qualität des Objektivs ist - wie von Zeiss nicht anders erwartet - hervorragend. Die Bilder werden gestochen scharf und das bereits bei Ausgangsblende f 2.8. Kleiner Wermutstropfen: Randabschattung ist vor allem bei hellen Flächen deutlich zu beobachten. Dennoch: optisch wohl eines der besten 35mm-Festbrennweiten auf dem Markt.

+ Gegenlichtblende
Schlicht, schön und praktisch: die Gegenlichtblende des Zeiss 35mm unterscheidet sich optisch deutlich vom sonst üblichen Einheitsbrei der Plastik-Blenden. Sie lässt das Objektiv optisch sogar noch kompakter und hochwertiger wirken. Super!

+ Spritzwasser- und Staubschutz
Zusammen mit der ebenfalls geschützten A7 eine Strand- oder regentaugliche Kombination. Für mich ein klares Plus!

+ schneller, leiser und präziser Autofokus
Hier gibt es absolut nichts zu meckern. An der A7 funktioniert der AF tadellos, findet stets sein Ziel und arbeitet dabei sehr leise. So wünscht man sich das!

Neutral:

+/- Brennweite 35mm
Obwohl eigentlich 50mm als "Standardbrennweite" der Kleinbildfotografie gelten, sind 35mm manchmal doch praktikabler. Eine solche Situation ergibt sich beispielsweise häufiger bei Street-Fotografie, wo die 15mm Unterschied in engen Gassen ganze Welten sein können! Mit persönlich gefallen 50mm (oder auch 55 im Falle des Zeiss 55 1.8) besser, aber das ist rein subjektiv: daher neutral.

+/- Preis
Angesichts der hervorragenden Bildqualität und der tollen Verarbeitung ist der Preis von aktuell knapp 800,- (idealo.de, Stand 01/2014) zwar keinesfalls überteuert, dennoch könnte er langsam eine Anpassung nach unten vertragen. Die lichtstarke Konkurrenz Zeiss 55mm 1.8 ist immerhin lediglich knapp 200,- teurer (laut idealo.de). Dennoch zählt der Preis für mich noch in die Rubrik "angemessen" --> neutral!

Negativ:

- Lichtstärke f 2.8
Der einzige Negativpunkt, aber für mich ein durchaus gravierender. Eine Festbrennweite muss in meinen Augen lichtstark sein und damit verbunden ein tolles Bokeh (Qualität der Unschärfe) liefern. Versteht mich nicht falsch: gerade durch den Vollformatsensor der A7 entsteht auch bei f2.8 eine schöne Unschärfe im nicht-fokussierten Bereich, dennoch wäre da meines Erachtens noch mehr gegangen. Zumindest Ausgangsblende f 2.0 hätte drin sein können/müssen - zumal für den Preis! Daher ein kleines Sternchen Abzug.

Fazit:
Sony und Zeiss liefern hier eine großartige Festbrennweite mit toller Haptik und Abbildungsqualität ab. Da mir persönlich die 55mm des Sony 55 mm / F 1,8 SONNAR T* FE ZA (SEL55F18Z) Objektiv ( Sony E-Mount-Anschluss,Autofocus ) besser liegen und mir die lichtstarke Offenblende von f 1.8 mehr gestalterischen Spielraum bietet, würde ich dieses dem 35mm 2.8 vorziehen. Gerade die jeweilige Präferenz bei der Brennweite hängt jedoch stark vom Betrachter bzw. Fotografen ab (Ich kenne viele, denen eine 35mm Brennweite lieber ist). Daher ziehe ich letztlich nur 1 Stern wegen der etwas schwachen Lichtstärke ab. Ansonsten gilt: das 35mm 2.8 ist eine hervorragende Linse und ein echter Handschmeichler - für A7-Besitzer definitiv einen Blick wert!
Kommentar Kommentar (1) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Jul 5, 2014 11:07 AM MEST


Sony SEL55F18Z, Standard-Objektiv (55 mm, F1,8 ZA, Sonnar T*, E-Mount Vollformat,  geeignet für A7 Serie) schwarz
Sony SEL55F18Z, Standard-Objektiv (55 mm, F1,8 ZA, Sonnar T*, E-Mount Vollformat, geeignet für A7 Serie) schwarz
Preis: EUR 848,95

43 von 54 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Traumobjektiv an der Sony A7!!!, 11. Januar 2014
Es ist endlich soweit: Nach dem (offiziell nur im Kit mit der A7 erhältlichen) 28-70mm und dem Zeiss 35mm 2.8 ist mit dem Sony 55mm 1.8 Zeiss Sonnar nun das dritte Objektiv für Sonys spiegellose Vollformat-Kamera erschienen. Vorab sei gesagt: ja, es ist - wie das 35mm 2.8er auch - nicht billig, aber in jedem Falle seinen Preis wert!

Pros:

+ Abbilungsqualität
Wie von Zeiss nicht anders zu erwarten war, spielt das Objektiv hier seine größte Stärke aus. Es ist knackscharf bis in die Ecken! Hier wird der Vorteil des überragenden Sensors der A7 wirklich ausgereizt! Schon bei Offenblende f1.8 überzeugen die geschossenen Bilder mit einem hohen Schärfegrad (wenn der Fokus sitzt). Das kann auch die Konkurrenz à la Canon EF 50mm 1.2 nicht besser - im Gegenteil. Diesen spezifischen Vergleich entscheidet das 55mm Zeiss klar für sich!

+ Verarbeitung/Haptik
Nichts wackelt oder knarzt. Das Objektiv fasst sich hochwertig und ergonomisch an - ein echter Handschmeichler! Der Fokusring läuft perfekt flüssig. Hier gibt es absolut nichts, was ich ändern würde. Auch das klassische Zeiss-Design passt super zur A7 und überzeugt mit schlichter Eleganz. Top!

+ schneller und präziser Autofokus
Das Modell, welches ich testen konnte, fokussierte an der A7 sehr schnell und zuverlässig. Für mich ein klares Plus!

+ 55mm Brennweite!!
DIE Standardbrennweite der heutigen (digitalen) Kleinbildfotografie. Dieser Punkt mag zwar rein subjektiv sein, doch ich liebe diese Brennweite. Gerade für (meine präferierte) Street-Fotografie ist sie nahezu ideal und ein guter Kompromiss aus Weitwinkel und Tele: eben Standard. Ein 50mm (bzw. 55mm) sollte daher ein jeder einmal getestet haben!

Contras:

- hier würde ich höchstens die etwas "schwache" Ausgangsblende von f 1.8 nennen. Diese ermöglicht zwar dennoch schöne Portraits und Bilder mit tollem Bokeh, dennoch wäre hier zumindest f 1.4 wünschenswert gewesen. Dank des Schärfentiefe-Vorteils des Vollformat-Sensors der A7 (Blende 1.8 bewirkt beispielsweise bei einem großen Sensor eine kleinere Schärfeebene als bei einem kleineren Sensor --> Unschärfe der nicht-fokussierten Bereiche ist größer/schöner!) ist dies jedoch kein wirkliches Problem und führt daher auch nicht zu einem Stern-Abzug.

Fazit:
Wer eine hervorragende (Standard-) Festbrennweite für seine Sony A7 sucht, wird bei diesem Objektiv fündig! Auch der Preis von derzeit knapp 1.000,- (idealo.de, Stand 01/2014) ist meiner Meinung nach durchaus berechtigt für dieses exzellente Stück Glas. Tolle Abbildungsleistung, klasse Schärfe, top Verarbeitung - Fotografenherz, was willst du mehr? Meines jedenfalls nicht viel, von daher: volle Punkt-, äh..., Stern-Zahl für dieses tolle Objektiv!


Sony Alpha 7KB Systemkamera (24,3 Megapixel, 7,6 cm (3 Zoll) Display, BIONZ X, 2,3 Megapixel OLED Sucher, NFC) inkl. SEL 28-70mm schwarz
Sony Alpha 7KB Systemkamera (24,3 Megapixel, 7,6 cm (3 Zoll) Display, BIONZ X, 2,3 Megapixel OLED Sucher, NFC) inkl. SEL 28-70mm schwarz
Preis: EUR 1.297,99

34 von 42 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Sony A7 - Revolution des Kameramarkts?, 9. Januar 2014
Da ist sie also: die eigentlich unvermeidbare Konsequenz der rasanten Entwicklung auf dem Systemkameramarkt. Es war lange nur eine Frage der Zeit, bis ein Hersteller den Vorstoß in die Welt der spiegellosen Vollformatfotografie wagen würde. Nachdem Sony bereits in der Vergangenheit mit der SLT-Technologie für Aufsehen sorgte und stets bemüht war neue Wege einzuschlagen, rumorte es schnell in der Gerüchteküche. Die anfänglich als "Vollformat-NEX" gehandelte Kamera schürte bereits früh enorme Erwartungen und erwies sich letztlich als Modell der Alpha-Reihe. Doch bringt sie auch die herbeigesehnte Revolution des Kameramarkts mit sich?

Pros:

+ umwerfende Bildqualität!
Ob es nun am Vollformat liegt oder nicht - die A7 bietet eine atemberaubende Bildqualität! Mehr Details können momentan auch kaum aus Profi-DSLRs herausgekitzelt werden.

+ Rauschverhalten
Ich habe bis ISO 6400 überhaupt kein Bildrauschen oder Detailverlust wahrgenommen. Auch mit ISO-Werten jenseits der 10.000er Marke sind noch absolute TOP Aufnahmen möglich.

+ Sucher
Der OLED-Sucher ist fantastisch! Ich bin als ehemaliger Besitzer ein Canon 5D MKI eigentlich immer von großen (riesigen!) optischen Suchern überzeugt gewesen. Doch was Sony hier zaubert, ist phänomenal! Kein Wackeln, kein Lag, sau scharf - so stellt man sich einen elektronischen Sucher vor! In diesem Bereich hat Sony die Konkurrenz wieder einmal auf die Ränge verwiesen.

+ Gehäusegröße/Gewicht
Der für viele Interessenten/Käufer wohl entscheidende Aspekt der neuen A7. Mit einer Vollformat-DSLR hat man schnell über 1,6kg (mit Objektiv) um den Hals hängen. Mit der Sony A7 kann man dieses Gewicht nahezu halbieren! Im Vergleich zu einer Canon 5D oder Nikon D800 wirkt die A7 nahezu zierlich. Bedenkt man, dass trotzdem die überragende Bildqualität des Vollformatsensors geboten wird, kann dies i.d.T. als kleine Revolution betrachtet werden.

+ Haptik
Die A7 liegt (trotz ihrer geringen Abmaße) sehr gut in der Hand. Für längere Fotoshootings oder Menschen mit etwas größeren "Pranken" (ich habe zum Glück recht zarte Männerhände^^) würde ich dennoch zum originalen Batteriegriff Sony VG-C1EM Funktionshandgriff für ILCE-7 / ILCE-7R raten - auch wenn dieser, wie nahezu alle Batteriegriffe, meiner Meinung nach extrem hoch bepreist ist.
Die verwendeten Materialien wirken hochwertig und fassen sich gut an. Zudem ist die A7 gegen Staub und Spritzwasser abgedichtet, sodass sie auch problemlos bei Regen oder am Strand verwendet werden kann.

+ Bedienung
Sony hat die A7 mit jeder Menge Tasten, Räder und Einstellmöglichkeiten vollgestopft. Dabei ist aber glücklicherweise der Spagat zwischen Vielfalt und Ordnung gelungen - die A7 wirkt jedenfalls keineswegs überladen und lässt sich reibungslos Bedienen.

+ Kit-Objektiv SEL 28-70mm
Für gerade einmal 300,- (im Vergleich zum Body; Stand 01/2014) bekommt man zur A7 das Kitobjektiv SEL 28-70mm dazu. Dieses bildet durchweg sehr scharf ab und versprüht auch haptisch eine gute Qualitätsanmutung. Zwar könnte das Objektiv etwas lichtstärker sein, doch das Angebot aus A7 und SEL 28-70mm ist preislich einfach unschlagbar, sodass ein Kauf des Bodys allein kaum Sinn ergibt. Zumal das 28-70mm derzeit nicht einzeln erworben und so auch notfalls verlustfrei wiederverkauft werden kann.

+ preiswert
Das soll keinesfalls heißen, dass die A7 "günstig" ist! Allerdings ist die Sony im Vergleich zu aktuellen Vollformatmodellen aus den Häusern Canon oder Nikon nicht überteuert - im Gegenteil! Die A7 bietet bei Neukauf derzeit wohl den günstigsten Einstieg in die Welt der Vollformatfotografie!

Nachteile:

- derzeit noch sehr spärliches Objektivangebot
Im Grunde sind aktuell nur das Kit-Objektiv sowie das Sony E-Mount Carl Zeiss Standard-Objektiv (geeignet für Vollformat E-Mount Kameras, extrem leiser und ultra schneller linear AF Motor - Ideal für Foto- und Videoaufnahmen, Staub- und Spritzwassergeschützt) für den neu von Sony eingeführten FE-Standard (entspricht E-Mount der NEXen, allerdings mit Vollformattauglichkeit) erhältlich. Weitere Objektive sollen allerdings bald kommen. U. a. zeitnah ein 55mm 1.8 von Zeiss, ein 24-70mm 4.0 (ebenfalls Zeiss) sowie später im Jahr noch ein großes lichtstarkes Tele von Sony. Es bleibt abzuwarten und zu hoffen, dass Sony den Objektivpark kontinuierlich weiter ausbaut und sinnvoll erweitert. - bspw. um eine Weitwinkel-Festbrennweite (z. B. mit 24 oder 18mm) oder ein lichtstarkes Portrait-Objektiv mit 85 oder 100mm. Wir werden es (hoffentlich) bald erfahren.
Darüber hinaus bietet Sony die Möglichkeit, mittels eines horrend-teuren Adapters Objektive mit A-Mount aus eigenem Hause zu verwenden. Entweder ohne Autofocus: Sony LA-EA3 Objektivadapter E-Mount - A-Bajonett, oder mittels des neuen LA-EA4-Adapters auch mit automatischer Scharfstellung! Diese machen den Vorteil des geringen Formfaktors der A7 allerdings zunichte! Mittels diverser Adapter von Fremdherstellern (qualitativ hochwertige werden bspw. von Kipon angeboten) können nahezu alle Objektive aller Hersteller manuell an der A7 betrieben werden. Dank des Vollformatsensors kann so auch das Maximum aus Leica-Objektiven herausgeholt werden, ohne den doppelten Preis der A7 in eine gebrauchte (!) Leica M9 o. ä. zu stecken. Auch das manuelle Fokussieren stellt dank ausgereiftem Focus-Peaking keine unüberwindbare Hürde dar! Es gibt also durchaus Alternativen zu den Sony-Objektiven!

- Display ohne Touchscreen
Ich weiß: für eine (selbsternannte) Profikamera ein schwaches Argument. Und dennoch: wenn bereits Mittelklasse NEXen einen haben, warum nicht auch das Spitzenmodell? Gerade das Fokussieren via Touchscreen funktioniert mittlerweile einwandfrei und ich arbeite gern damit, wenn es zur Verfügung steht. (Ansonsten ist das Display aber absolut top! Der Klappmechanismus ist stabil und Auflösung sowie Farbdarstellung sind brillant. Wie auch beim Sucher, hat Sony hier in Sachen Displayqualität Maßstäbe gesetzt.) --> kein Stern Abzug, da sicherlich nicht für jeden relevant!

Fazit:
Die A7 - ist sie nun eine Revolution oder ein Nischenprodukt? Das wird die Zukunft zeigen müssen, doch Sony hat meiner Meinung nach den richtigen Weg eingeschlagen. Eine Kamera, die das beste aus den Welten Bildqualität und Kompaktheit vereint. Eine Kamera, die derzeit einzigartig ist und auch daher einen ganz bestimmten Charme versprüht. Wenn Sony nun (in Kooperation mit Zeiss) kontinuierlich den Objektivpark ausbaut, so sollte einer rosigen Zukunft des kompakten Vollformatsystems nichts im Wege stehen. Bis dahin gibt es dennoch ein Sternchen Abzug für die beschränkte (Sony-) Objektivpalette.

UPDATE 11.01.2013:

Das Zeiss 55mm 1.8 ist nun erhältlich. Zudem steht auch ein lichtstärkeres Zoom-Objektiv als Alternative zum Kitobjektiv in den Startlöchern. Der Objektivpark wächst: ein gutes Zeichen für die nahe Zukunft des Systems! Noch mal alle angekündigten und erhältlichen (offiziellen Sony-) Objektive für die A7 im Überblick:

- Sony FE 28-70 mm 3.5-5.6 OSS (offiziell seitens Sony nur als Kit. Bei anderen Händlern wohl aber auch einzeln zu beziehen. Danke für die Info in den Kommentaren!)

- Zeiss FE 35 mm 2.8 Sonnar T* ZA (Sony E-Mount Carl Zeiss Standard-Objektiv (geeignet für Vollformat E-Mount Kameras, extrem leiser und ultra schneller linear AF Motor - Ideal für Foto- und Videoaufnahmen, Staub- und Spritzwassergeschützt))

- Zeiss FE 55 mm 1.8 Sonnar T* ZA (Sony 55 mm / F 1,8 SONNAR T* FE ZA (SEL55F18Z) Objektiv ( Sony E-Mount-Anschluss,Autofocus )

- Sony FE 24-70 mm 4 Vario-Tessar T* ZA OSS (Zoom mit durchgängiger 4er Blende und Stabilisierung!)

- Sony FE 70-200 mm 4 G OSS (Tele-Zoom)

- Sony 70-200 mm 2.8G SSM II (lichtstarkes Telezoom)

Mit diesem Line-Up kommt das System langsam richtig in Fahrt!
Kommentar Kommentare (7) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Jan 21, 2014 11:04 AM CET


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