Sale70 Sale70w Sale70m Hier klicken Sonderangebote Book Spring Store 2017 Cloud Drive Photos UHD TVs Learn More TDZ Hier klicken HI_PROJECT Mehr dazu Mehr dazu Shop Kindle AmazonMusicUnlimited BundesligaLive longss17
Profil für Uwe Ditzen > Rezensionen

Persönliches Profil

Beiträge von Uwe Ditzen
Top-Rezensenten Rang: 25.683
Hilfreiche Bewertungen: 554

Richtlinien: Erfahren Sie mehr über die Regeln für "Meine Seite@Amazon.de".

Rezensionen verfasst von
Uwe Ditzen "Tonio" (Zürich)

Anzeigen:  
Seite: 1 | 2 | 3 | 4 | 5 | 6 | 7 | 8 | 9 | 10 | 11-16
pixel
Jasper und sein Knecht
Jasper und sein Knecht
von Gerbrand Bakker
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 24,00

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Nabelschau, 25. Januar 2017
Rezension bezieht sich auf: Jasper und sein Knecht (Gebundene Ausgabe)
Gerbrand Bakker hat zwei brillante Bücher geschrieben und ist damit bekannt geworden.Oben ist es still als auch Der Umweg wurden viel beachtet und gelobt. Der Roman Juni ist dagegen für viele Kritiker ein Flop. Nun hat er seine Biographie geschrieben über 443 Seiten. Seine beiden grossen Erfolge stehen dabei im Mittelpunkt,weil er hierfür auch einige Preise erhalten hat. Ansonsten breitet er sein Leben und Gefühle in geradezu exhibitionistischer Form weit auf und man fragt sich manchmal ob es nun wirklich so tief gehen muss. Ob Pickel oder Durchfall,alles wird beschrieben. Er verfügt über einige respektabele Neurosen die er mit Wonne beschreibt, einschliesslich seiner Homosexualität mit der er sehr offen umgeht. D och das ist fast nur Nebenhandlung,denn der Titel drückt aus wen er wirklich liebt. Jasper ist sein Hund und er der Knecht,der ihm jeden Wunsch von den Augen abliest. Das Buch hat nette Momente,doch es ist einfach zu lang geraten und enthält sehr viele Längen,die auch den geneigten Leser nerven können.


Raumpatrouille: Geschichten
Raumpatrouille: Geschichten
von Matthias Brandt
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 18,00

2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Einfach Sympathisch, 21. November 2016
Matthias Brandt, der Sohn von Willy Brandt, schreibt auf sehr sympathische Weise seine Kindheit zwischen dem .siebten und elften Lebensjahr. Er führt eigentlich ein Leben wie alle Kinder, auch wenn Leibwächter, Fahrer und Hauspersonal zu seinem Leben gehören. Doch seine Mutter sorgt für viel Normalität, und so hat er einen Freund bei dem er zuhause verkehrt und das "richtige" Leben kennenlernt. Fernsehen mit allem drum und dran und das Bier gehört auch dazu. Mattias Brandt erzählt die Geschichten ohne Pathos und Überhöhung. Zu seiner Mutter hat er ein liebevolles Verhältnis, der Vater ist der Mann wie man ihn zu kennen glaubt. Introvertiert und kaum in der Lage Gefühle zu zeigen. Eimal gibt es eine schöne Szene zwischen Vater und Sohn und man ahnt wie gut es beiden getan hat einmal Liebe zeigen zu dürfen . Eine kurzweilige Geschichte die dem Leser gestattet einen kurzen Blick hinter die Kulissen eines grossen Mannes zu werfen-


Vom Ende der Einsamkeit
Vom Ende der Einsamkeit
von Benedict Wells
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 22,00

0 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Die grosse Liebe, 31. Oktober 2016
Rezension bezieht sich auf: Vom Ende der Einsamkeit (Gebundene Ausgabe)
Mit diesem Roman hat Benedict Wells nun seinen dritten Roman veröffentlicht. Nach Fast Genial und Becks letzter Sommer durfte man gespannt sein ob er das Niveau halten kann, ja er kann. Sein erzählerisches Talent ist endrucksvoll und im deutschsprachigen Raum ungewöhnlich. Er wird mit John Irving verglichen, doch er hat nicht diese typische lange Anlaufzeit der Irving Romane. Famielenromane über mehrere Generationen sind eine Herausforderung,schon wegen der vielen Protagonisten. Doch Wells schafft es jedem sein ureigenes Profil zu geben.Das erste Drittel ist sehr unterhaltsam und harmonisch bis sich alles ändert, Der zweite Teil wird von grosser Traurigkeit und Tristess bestimmt, wobei es nie melodramatisch wird und schliesslich der Dritte Teil mit Höhen und Tiefen bis zum bitteren Ende. Doch der Roman wird von einer grossen Liebe dominiert, einer Liebe von unglaublicher Intensität. Das Ende sollte nicht beschrieben werden, auch wenn hervorsehbar.


Alles kein Zufall: Kurze Geschichten
Alles kein Zufall: Kurze Geschichten
von Elke Heidenreich
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 19,90

0 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Aus dem Zettelkasten, 16. Oktober 2016
Elke Heidenreich ist keine Unbekannte.Seit Jahrzehnten begleitet sie uns im Fernsehen, Romane und Literaturrunden haben sie bekannt gemacht.
Und sie hatte damit immer Erfolg. Der vorliegende Roman wirkt wie eine Ansammlung aus Tagebuchnotizen und Zettelkastenaufzeichnungen.
Einige wenige sind amüsant, die meisten jedoch nichtsagend und bei der grossen Anzahl von kleinen Geschichten auch ermüdend.
Wahrscheinlich gehört ein besondere Art von Witz um dieses Buch gut zu finden.


Pedal the World: Mit dem Fahrrad um die Welt
Pedal the World: Mit dem Fahrrad um die Welt
von Felix Starck
  Broschiert
Preis: EUR 14,99

5 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Mal ein anderer Reisebericht, 24. Februar 2016
Wer als Vielreisender von der Welt was gesehen hat, kann sicher viele Klischees in diesem Buch gut nachvollziehen. Es gibt keine grossen Beschreibungen von Sehenswürdigkeiten und kaum historische Aufklärung bezüglich politischen Verhältnissen oder Ereignisse. Es sind überwiegend kurze Begegnungen mit Menschen, die freundlich oder weniger freundlich zu Felix Starck waren. Seine Sprache hat oft das Niveau eines Schulaufsatzes und leider einige sprachliche Defizite, Seine sehr oft bemühte Fröhlichkeit immer wieder mit "schlapp lachen" zu umschreiben, kann auf die Nerven gehen. Doch trotzdem ist es selten langweilig und der Leser mag sich vor allem bei der Beschreibung bestimmter Kulturen, Osteuropa, Südostasien und Neuseeland,USA bestätigt fühlen.


Ach, diese Lücke, diese entsetzliche Lücke (Alle Toten fliegen hoch, Band 3)
Ach, diese Lücke, diese entsetzliche Lücke (Alle Toten fliegen hoch, Band 3)
von Joachim Meyerhoff
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 21,99

13 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Brillant, 7. Februar 2016
Joachim Meyerhoff ist ein begnadeter Schriftsteller, der mit einer unglaublichen Leichtigkeit,einmal mehr diesen autobiographischen Roman geschrieben hat- Als Leser hat man manchmal den Einduck er wirft die Buchstaben einfach in die Luft und herrliche Sätze mit federleichten Beschreibungen von Situationen und Menschen fallen auf den Leser herab. Mit einer herrlichen Selbstironie schildert er sein Leben als Schauspielschüler, der sich sauwohl fühlt bei seinen Grosseltern und dort diese unvorstellbare Freiheit des Lebens geniessen kann. Wortschöpfungen wie Lieberling wirken nicht aufgesetzt, sonder passen zu allem was in diesem Haus passiert voller Rituale und viel Alkohol,den er schon als Kind in vollen Zügen geniesst. Es gibt einige regelrechte Kabinettstücken, so wie er beschreibt bei einer Kostümanprobe seine weibliche Seite zu entdecken und sich voller Wolllust in einem engansitzenden Kostüm bewegt und seiner ganzen Körpersprache freien Lauf lässt,ohne Scham und Besorgnis. Momente wie diese wiederholen sich immer wieder und man möchte nicht ,dass es endet. Doch die Stärke von Meyerhoff ist sein enormes Gefühl für "Timing", so wenn er dann den Tod von Grossvater und Grossmutter beschreibt, mit so viel Empathie und Herzenzwärme, dass einem die Tränen kommen. Bis in kleinste Teile schildert er ohne dabei langweilig zu werden wie doch das Leben nur ausgeliehen ist, bis hin zur Wohnungsauflösung, in der bestgehütete Möbelstücke ohne Wert verramscht werden müssen. Als Schauspieler an der Burg soll er gut sein, doch es wäre zu hoffen, dass er mehr Zeit findet als Schriftsteller . Welcher deutsche Schriftsteller erinnert schon an Truman Capote, der mit ähnlicher Leichtigkeit die Blätter zu ganzen Sätzen formte..


Sophia oder Der Anfang aller Geschichten: Roman
Sophia oder Der Anfang aller Geschichten: Roman
von Rafik Schami
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 24,90

2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Der Anfang ist schwer, 7. Januar 2016
Die blumenreiche Sprache von Rafik Schami lässt unweigerlich an "1001 Nacht" erinnern, ob bei der Beschreibung von köstlichen Mahlzeiten oder den Düften von Orten in Damaskus. Als Leser muss man in Syrien immer wieder an das heutige Desaster denken, vorallem bei der Nennung von Aleppo und Holms wo so viele Menschen verzweifelt ausharren oder das Dach über dem Kopf verloren haben.
Schami zeichnet ein Bild von "seiner" Heimat, wo die Männer noch richtige Männer sind und kaum eine Frau vor ihnen sicher ist, Auf den ersten 250 Seiten plätschert der Roman so vor sich hin und die Männer erobern ohne Unterlass die Frauen, die auch meist nichts dagegen haben. Das wird mit der Zeit ermüdend. Doch dann dreht Schami auf und es wird sehr spannend und unheimlich. Auch beschreibt er sehr authentisch die Athmosphäre in einer Diktatur mit all ihren Grausamkeiten und wie die Menschen versuchen trotzdem zu überleben.
Die Konstruktion des Romans ist teilweise etwas kompliziert mit Rückblenden in die Geschichte der Familie von Salman, doch der konzentrierte Leser schafft das.


Abspann
Abspann
von Steve Tesich
  Gebundene Ausgabe

2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Eine Achterbahn der Gefühle, 23. September 2015
Rezension bezieht sich auf: Abspann (Gebundene Ausgabe)
Steve Tesich verstarb bereits 1996 im Alter von 53 Jahren und war bekannt als Verfasser von Drehbüchern.

Der Roman hat alles was eine gute und unterhaltsame Geschichte braucht; eine bildhafte Sprache und Anklänge von der Art eines Woody Allen. Doch die werden im Verlauf der Erzählung seltener, weil sie auch nicht mehr gepasst hätten.
Es geht um einen sogenannten Sciptdoctor, also jemandem der verhunzte Drehbücher auf die Reihe bringt.
Der Protagonist wäre immer gerne ein anderer als er ist und das durchzieht sein ganzes Sprechen und Handeln. Er malt sich aus, wie sehr er seinen Sohn liebt, doch sein Sohn merkte nichts davon. Immer nur Lippenbekenntisse und falsche Kulissen. Sein Akoholkonsum war enorm, doch er wurde nicht betrunken und so spielte er einfach den Betrunkenen. Dieser rote Faden durchzog sein ganzes Leben bis er sich tatsächlich verliebte und damit auch seinen Sohn gewann und wirklich lieben lernte. Auf einer Fahrt passierte es dann, alles verändert sich. Der Roman hat 574 Seiten und damit auch Längen und trotzdem ist man als Leser immer gespannt wie es weitergeht und das ist eigentlich selten. Der Schluss gleitet in die griechische Mytologie und hier muss jeder für sich beurteilen ob das notwendig war.
Kommentar Kommentare (2) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Nov 21, 2015 2:33 PM CET


Die vergessene Generation: Die Kriegskinder brechen ihr Schweigen
Die vergessene Generation: Die Kriegskinder brechen ihr Schweigen
von Sabine Bode
  Taschenbuch
Preis: EUR 9,95

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Opfer gibt es überall, 24. August 2015
Das Buch, das nun schon in der 24. Auflage erschienen ist, wurde bereits 2004 von Sabine Bode(Jahrgang 1947) veröfffentlicht und 2015 aktualisiert und neu verlegt. Der Inhalt ist extrem heikel und wurde in der Literatur recht selten thematisiert - Es handelt von der Generation der 1930 - 1945 geborenen deutschen Kinder, die durch Bombenangriffe und Alltagshorror traumatisiert wurden. Die Frage, die sich aufdrängt , wieso nur diese Generation, davon betroffen sein soll, wird sehr plausibel erklärt und und das ist das Verdienst von Bode. Es ist bis heute eine Gradwanderung zwischen den 6 Millionen Opfern in den Konzentrationlagern und den Opfern auf deutscher Seite zu sprechen und kaum ein Schriftsteller oder Journalist hat gewagt dieses Menetekel anzusprechen. Es war damals und auch heute einfach verpönt das Thema aufzugreifen, weil reflexartig ein Relativierungsverdacht aufflammte und das war und ist auch verständlich. Beim Lesen stellt man sich die Frage, ob es nicht zu früh ist darüber zu sprechen, doch Bode gelingt es immer wieder diese Bedenken auszuräumen. Weshalb wurde nach dem 1.Weltkrieg nicht auch so eine Debatte geführt und man wartet gespannt auf einen Erklärungsversuch, den Bode schliesslich, auch wenn etwas spät, liefert.Im ersten Weltkrieg wurden Soldaten auf allen Seiten massakriert. Der 2.Weltkrieg war auch ein Genozid von unvorstellbarer Grausamkeit und damit nicht vergleichbar. Aus Scham wurde deshalb geschwiegen und keiner wollte sich dem Verdacht aussetzen, relativieren zu wollen. Das führte dazu, dass Kinder dieser Generation "totgeschwiegen" wurden. Nach dem Motto, das ist die gerechte Strafe für diese unfassbaren Greueltaten. Man erlebte Menschen dieser Generation, die seltsam "tickten" und auffällig wurden durch grosse Aggresivität oder Duckmäusertum.
Bode stützt sich dabei auf Untersuchungen von Psychologen, die sogar die These vertreten, dass diese Traumata vererblich seien bis in die heutige Zeit. Da kommen dann Zweifel auf, denn damit lässt sich natürlich ein grosser Teil von Verbrechen und Grausamkeiten in der heutigen Zeit quasi entschuldigen, oder zumindest deuten. Das Buch versteht sicher nicht jeder und es kann auch missbraucht werden, doch das Risiko musste einmal eingegangen werden-


Herbstblond: Die Autobiographie
Herbstblond: Die Autobiographie
von Thomas Gottschalk
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 19,99

1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Der Hofnarr zieht Bilanz, 23. Juli 2015
Thomas Gottschalk ist zumindest im deutschsprachigen Raum wohl jedem irgendwie bekannt, entweder weil seine Spielshow Wetten dass....der einzige Grund war die ganze Familie zusammenzuführen oder weil alle in der Familie wegen der Kindergeburtstags Atmosphäre die Flucht ergriffen. Die Kritiker verhielten sich ähnlich und nur selten erhielt er viel Raum im Kulturteil der Qualitätszeitungen, doch man konnte ihn nicht ignorieren. Dafür war er oft einfach zu witzig und schlagfertig und bestach durch seinen männlichen Mut sich durch Kleidung immer lächerlich zu machen. Er wirkte dabei nie tuntenhaft, sondern wie ein Hofnarr, der auch mal durch kurze Sätze dem Publikum und seinen Kritikern schon als Einstieg den Wind aus den Segeln nahm. Abgesehen von der Kleidung war er ein moderner Kuhlenkamp, oft geistreich und gedankenflink, mit einem Zwinkern
in den lebendigen Augen.
Wer nun seine Biographie liest, hört förmlich seine Stimme und seinen Sprachduktus und glaubt sofort, dass er keinen Ghostwriter brauchte.
Einerseits ist er immer noch der grosse freche Junge, andereseits der nachdenkliche Bürger , der sich über vieles Gedanken macht. Das hätte man ihm kaum zugetraut, seine selbstkritische Haltung und Offenheit ist bemerkenswert und hebt sich von vielen Biographien ab. Sein Witz ist nicht antrainiert, der kommt spontan und lässt zumindest schmunzeln. Auch ist er kein Mensch, der andere verunglimpft. Dieter Bohlen kommt vielleicht noch am schlechtesten weg und das wohl zu recht. Er will sich in seiner Biographie offenbaren von der Anfangszeit seiner Karriere bis zum bitteren Ende, holt dabei aus und gibt sogar seine Familie und seinen christlichen und teilweise naiven Glauben in Teilen preis. Allerhand. Er macht es sogar glaubhaft und meistens ohne zuviel Pathos. Das Lesen macht bei ihm spass und ist gute Unterhaltung auch ohne Schlammschlachten und böse Häme


Seite: 1 | 2 | 3 | 4 | 5 | 6 | 7 | 8 | 9 | 10 | 11-16