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Rezensionen verfasst von
Caesar (Berlin)

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Monterey Pop Festival (4CD Box)
Monterey Pop Festival (4CD Box)
Preis: EUR 24,99

4.0 von 5 Sternen die Mutter aller Festivals, 12. Juli 2017
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Monterey Pop Festival (4CD Box) (Audio CD)
Ich hatte mit der Musik von Woodstock immer so meine Probleme und war daher umso gespannter, was das Monterey Festival von 1967 zu bieten hatte. Das Programm ist deutlich mehr in Richtung Blues und Soul gestrickt. Die Auswahl der Stücke scheint mir einen guten Querschnitt des Festivals abzubilden. Es fehlen leider einige Musiker, die dort aufgetreten sind. Einige habe ihre Zustimmung zur Veröffentlichung verweigert oder wollten vielleicht mehr Geld.

Am meisten haben mich die Auftritte der Butterfield Bleus Band, Otis Redding, Lou Rawls sowie Hendrix begeistert. Es gibt auch Auftritte, die schwach sind, aber das ist Geschmackssache. Der Sound ist solide und entspricht dem, was 1967 vermutlich möglich war. Man kann es natürlich nicht mit heutigen Aufnahmen vergleichen.

Ein deutlicher Pluspunkt ist 64-seitige Booklet, das der kleinen CD-Box beigefügt ist. Es ist liebevoll mit vielen Fotos vom Festival versehen und schildert die Geschichte des Festivals. Zeitzeugen kommentieren auch die einzelnen Auftritte. Auch die Bandmitglieder werden einzeln genannt. Es entsteht dadurch ein ergänzendes Bild zur Musik. Eine filmische Dokumentation könnte es nicht besser machen. Eine starke Beigabe.

Wer einen Eindruck über die Mutter aller Festivals bekommen möchte, ist hier – neben dem Film von Pennebaker – bestens bedient. Eine liebevoll gemachte Edition.


Billy Joel - Die Biografie (Musiker-Biographie)
Billy Joel - Die Biografie (Musiker-Biographie)
von Fred Schruers
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 29,99

3.0 von 5 Sternen leider nur mittelmäßig, 27. März 2017
Diese gut 400 Seiten starke Biographie von Fred Schruers rühmt sich damit, viele Stunden Interviews mit Billy Joel geführt zu haben und die definitive Biographie zu sein. Sein Leben wird chronologisch dargestellt: Seine Kindheit und Jugend, sein Einstieg ins Musikgeschäft, sein Durchbruch, seine Jahre als Popstar, der Arenen füllt, seine Weigerung neue Songs zu schreiben sowie zum Schluss regelmäßige Auftritte mit seinem Greatest Hits Programm u.a. im MSG.

Am besten haben mir die ersten 150 Seiten gefallen, die die Zeit bis zur seinem endgültigen Durchbruch mit „The Stranger“ umfassen. Hier werden sehr gut seine ersten musikalischen Gehversuche sowie die Jahr ohne großen Erfolg dargestellt.

Danach wird es leider zunehmend langweilig, da sich Schruers ausführlich Billy Joels Ehen, seinen Immobilienkäufen, Motorrädern, Alkoholentzügen sowie diversen Rechtsprozessen widmet. Das Buch driftet dann oft in die Klatschspalten ab. Ärgerlich. Die Analyse von Joels Songs orientiert sich leider zu sehr an den Texten, während seine Musik von Schruers kaum gewürdigt wird. Schade. Gut hingegen wird Joels Rückzug vom Songwriting deutlich.

Dass Joel häufig direkt zitiert wird, ist die eigentliche Stärke des Buches. Schruers hat auch mit vielen Weggefährten Interviews geführt, was zu begrüßen wird. Leider hätte man aus all dem viel mehr machen können. Ich hätte mir auch viel mehr Raum für seine Musik gewünscht und nicht für sein Privatleben. Definitiv ist diese Biographie leider nicht. In Gänze daher drei Sterne. Schade!


Fleetwood Mac - Gold Dust Radio 1975-1988 :The Legendary Broadcasts (6 CD Set)
Fleetwood Mac - Gold Dust Radio 1975-1988 :The Legendary Broadcasts (6 CD Set)
Wird angeboten von Coda Records
Preis: EUR 14,12

18 von 20 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Schatzkiste für Fleetwood Mac Fans der Ära Buckingham/Nicks, 20. Februar 2017
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
So ändern sich die Zeiten. Früher hätte man für eins der Konzerte auf dem Flohmarkt viel Geld gelassen, jetzt gibt es sechs Live-CDs in einer Box für kleines Geld.

Die sechs CDs sind Radiokonzerte und Tonspuren von TV-Mitschnitten der Band aus den Jahren 1975 bis 1988 (plus ein Stück von 1993). Fleetwood Mac haben ihren Songs live immer noch fetziger rübergebracht, was sie für mich immer zu einer sehr interessanten Liveband gemacht hat.

Es handelt sich nicht um von Band gezielt zur Veröffentlichung gemachte Liveaufnahmen, sondern um Mitschnitte, die einmal gesendet werden sollten. Eine Nachbearbeitung gab es folglich nicht, das macht aber auch den Charme der Aufnahmen aus. Man sollte diese Mitschnitte nicht mit den Livealben von Fleetwood Mac vergleichen. Es knackt zwischendurch - wie beim Radio üblich – auch mal. Was erwartet uns als auf den sechs CDs?

CD 1: Das Beste gleich am Anfang. Ein Mitschnitt von 1975 von der Tour zum sog. Weißen Album „Fleetwood Mac“. Die Soundqualität ist gut und der Gig ist wohl in einem relativ kleinen Club aufgenommen worden. Hier ist die Setlist spannend. Ein Großteil der Stücke kommt aus der Phase der Band, bevor Buckingham/Nicks eingestiegen sind. Es ist aufregend zu hören, wie sie die Stücke von Peter Green (The Green Manalishi) oder Bob Welch (das erste Hypnotised) bringen. Große Klasse. Leider verschwanden die Stücke vor 1975 dann mit Ausnahme von Oh Well relativ schnell aus dem Liveprogramm der Band. Gut, dass es jetzt diesen Mitschnitt gibt.

CD 2: Klingt auf dem Papier gut. Eine Mitschnitt von der Rumours Tour 1977. Die Soundqualität ist hier aber ganz schlimm, so dass ich diesen Mitschnitt wohl nicht noch einmal hören werde. Die Band ist gut drauf, aber bei dem Sound macht es keinen Spaß zuzuhören. Hier ist man mit der Liveaufnahme von 1977, die sich auf den Special Editions von Rumours befindet, deutlich besser bedient. Diese CD ist verzichtbar.

CD 3: Hier eine Aufnahme von 1979, die am Anfang der langen Tour zu Tusk entstanden ist. Die Soundqualität ist wieder deutlich besser. Interessant sind diese Aufnahmen, da hier auf der Setlist acht Stücke von Tusk sind, während die Liveplatte von 1980 lediglich drei Stücke von Tusk aufwies. Somit eine gute Ergänzung zum Livealbum von 1980.

CD 4: Diese Aufnahme entspricht dem VHS-Video bzw. der Laserdisc „Mirage Tour“. Fleetwood Mac machte 1982 eine relativ kurze Tour durch 18 US-Städte zu diesem Album. Vom Video habe ich noch in Erinnerung, dass die Band optisch durch den Rock’n’Roll Lebensstil deutlich gezeichnet wirkte. Ihrer Spielfreude tat das jedoch keinen Abbruch. Ein Höhepunkt ist hier die Version von Sister Of The Moon, bei der auch Buckingham kurzfristig den Gesang übernimmt. Die CD macht allein schon deswegen Sinn, um einen Eindruck der Mirage Tour zu haben.

CD 5: Bei der Tango In The Night Tour standen Fleetwood Mac vor dem Problem, den Weggang von Lindsey Buckingham zu verkraften, der noch bei dem Album dabei gewesen war. Daher kommen zwei gute neue Leute hinzu: Rick Vito und Billy Burnette. Der Auftritt vom Rock am Ring 1988 ist von der Tonqualität durchwachsen. Es schwankt von solide bis schlecht. Manchmal gibt es drop outs beim Gesang. Interessant ist hier, dass die Band weit in ihre Vergangenheit greift und wieder alte Bluesnummern der Peter Green Ära in starken Versionen spielt. Mit Brown Eyes gibt es einen selten gespielten Track von Tusk, das sich auf CD 3 nicht findet. Ein gutes Konzert.

CD 6: Die letzte CD ist reichlich skurril. Hier sind Audioaufnahmen von Fernsehauftritten der Band versammelt. Sie stammen aus 1982, 1978 und 1993. Die Soundqualität der ersten sieben Tracks ist noch ganz okay, danach wird es aber richtig schlimm. Die Songs sind bereits auch in besseren Versionen auf den CDs davor gebracht worden. Historisch ganz nett ist der Version von Don’t Stop bei der Amtseinführung von Clinton 1993. Alles im allem find ich diese Scheibe verzichtbar.

Die sechs CDs sind in einer stabilen Box und haben jeweils ein eigenes Klappcover mit kurzen Informationen zu den Auftritten. Ist ganz gut gemacht. Auch wenn die Tonqualität der Aufnahmen extrem unterschiedlich ausfällt, ist es für Fans eine starke Ergänzung zu den offiziellen Liveaufnahmen. Allein die erste CD rechtfertigt schon den Kauf der Box. Und vier der sechs CDs werde ich bestimmt immer wieder gern hören. Das ist doch eine gute Quote. Bei dem Preis sollten Fans zuschlagen. Vier Sterne.
Kommentar Kommentare (2) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Jun 26, 2017 7:53 PM MEST


Play on: Fleetwood Mac und ich. Die Autobiografie
Play on: Fleetwood Mac und ich. Die Autobiografie
von Mick Fleetwood
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 22,99

4.0 von 5 Sternen gute Unterhaltung, 25. November 2016
Nachdem Mick Fleetwood bereits Anfang der 90iger eine Autobiographie (geschrieben mit Stephen Davis) vorgelegt hatte, kommt nun also eine weitere mit einem anderen Co-Autoren.

Im lockeren und z.T. auch sehr witzigen Ton schildert Fleetwood seinen musikalischen und privaten Lebensweg. Gut gefallen haben mir die Teile, wie er Musiker wurde und die erste Phase vom Fleetwood Mac mit Peter Green. Peter Greens musikalisches Genie schildert er eindrücklich, Er entwirft ferner ein anschauliches Bild der englischen Bluesszene der 60iger

Bei den späteren Fleetwood Mac Alben nehmen Fleetwood Mac, Rumours und Tusk den größten Raum ein. Die Entstehungsgeschichte der Alben wird gut deutlich. Interessant sind auch die Hintergründe zu seinen guten, aber leider total gefloppten Soloalbum The Visitor von 1981.

Das bewegte Privatleben von Mick Fleetwood, das sich immer wieder mit Fleetwood Mac überschneidet, nimmt breiten Raum ein. Auch Alkohol- und Drogenkonsum sind immer wieder Thema.

Erstaunlich war für mich, dass Mick Fleetwood hier einen ganz anderen Ton anschlägt, als in seiner ersten Autobiographie (ein Zeichen der Altersmilde??). Jetzt lobt er seine Mitmusiker (und auch seine Ex-Frauen) nur in höchsten Tönen. Besonders auffällig ist es bei Lindsey Buckingham, der über den Klee gelobt wird. Natürlich ist Buckingham für die Musik von Fleetwood Mac sehr wichtig gewesen, aber das ist dann doch etwas zu dolle. Mir fehlt da die kritische Distanz, die er vermutlich nicht hat. Im ersten Buch las sich das deutlich kritischer. Mit sich selbst und seinen Exzessen geht Mick Fleetwood dagegen immer wieder hart ins Gericht.

Gut deutlich wird im Buch, dass Mick Fleetwood, der weder eigenen Songs schreibt, noch singt – immer schon die treibende Kraft hinter Fleetwood Mac war. Über Jahre war er auch deren Manager. Bewegend auch seine lebenslange Freundschaft zu John McVie.

Alles in allem ein sehr unterhaltsames Buch über Mick Fleetwood und „seine“ Band, jedoch mit etwas viel Lobhudelei. Vier Sterne


L'Homme de la Plaine [FR Import]
L'Homme de la Plaine [FR Import]
DVD ~ James Stewart

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Vorsicht: ohne die umfangreichen Extras der Produktbeschreibung!, 25. November 2016
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: L'Homme de la Plaine [FR Import] (DVD)
Dies hier ist die Standardversion von Columbia des Films, die es auch in Deutschland gibt. Die bei der Produktbeschreibung angegebenen Extras (u.a. Audiokommentar) sind nicht auf der DVD. Wer also diese Ausgabe wg. der Extras kaufen will, Finger weg.

Die Disc hat aber wie angegeben ein deutsche Tonspur und ist auch vom Bild her okay.


Thief - Der Einzelgänger - Ultimate Edition (5-Disc Set) [Blu-ray]
Thief - Der Einzelgänger - Ultimate Edition (5-Disc Set) [Blu-ray]
DVD ~ James Caan
Preis: EUR 28,98

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen sehr guter deutscher Audiokommentar bei den Extras, 2. November 2016
Diese Edition kann man nur als rundherum gelungen bezeichnen. Zu dem Film wurde hier ja schon genug geschrieben. Besonders gut hat mir bei den Extras der deutsche Audiokommentar von Prof. Dr. Marcus Stiglegger gefallen, der auch das Booklet gestaltet hat. Er nimmt eine sehr gute - und keineswegs trockene - Filmanalyse im Kommentar vor. Man erfährt über den Film viele interessante Dinge und wird ihn danach mit anderen Augen sehen. Solche Extras wünsche ich mir öfters. Stark!


On the Road
On the Road
Wird angeboten von Fulfillment Express
Preis: EUR 18,30

1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen etwas richtungsloses Livealbum, 23. September 2016
Rezension bezieht sich auf: On the Road (Audio CD)
Auf der Shoot Out-Tour durch Deutschland 1973 zeigt sich Traffic erneut in einer veränderten Besetzung. Neben der Kernmitgliedern Winwood/Capaldi/Wood werden diese ergänzt durch die Muscle Shoals Studiocracks Hawkins/Hood/Beckett. Die Besetzung wird durch den afrikanischen Perkussionisten Reebop Kwaku Baah abgerundet.

Da Traffic bereits 1971 ein Livealbum veröffentlich hatte, gibt die Setlist keinen repräsentativen Querschnitt durch ihr Gesamtwerk, sondern setzt auf die letzten drei Alben. Die Band ist in Spiellaune, die streckenweise wirklich ansteckend ist. Die Folk- und psychodelischen Einflüsse in ihrer Musik sind verschwunden und sie machen hier eher Jazz Rock.

Der Schwachpinkt des Albums sind für mich die Songs, die nicht unbedingt zu ihren besten gehören. Die Songs werden durch lange Improvisationen auf oft über zehn Minuten ausgewalzt. Manchmal funktioniert das, aber manchmal werden die Improvisationen auch langweilig. Ein Stück wie Dear Mr. Fantasy wird schmerzlich vermisst. Ein Pluspunkt des Albums ist, dass Winwood hier viel Gitarre spielt. Und seine Beiträge sind klasse.

Was bleibt ist ein passables Livealbum guter Musiker, dem es leider irgendwie an einer klaren Richtung fehlt. Drei Sterne!


Lilyhammer - Die komplette 3. Staffel [2 DVDs]
Lilyhammer - Die komplette 3. Staffel [2 DVDs]
DVD ~ Steven Zandt
Preis: EUR 13,99

3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen in der dritten und letzten Staffel ist leider die Luft raus, 22. September 2016
In der dritten Staffel (zehn Folgen) wird für Frank Tagliano (Steven van Zandt) das Leben in Norwegen immer komplizierter. Ein Verwandter aus der alten Heimat macht ihm Konkurrenz und seine Mitarbeiter sind in eigene Geschäfte verstrickt, die bis nach Brasilien reichen.

Die ersten beiden Staffeln haben mir gut gefallen. Leider fällt diese hier stark ab. Die Schauspieler sind zwar immer noch sehr gut, aber die ganze Staffel ist relativ düster, humorarm und blutig. Der Witz der letzten Staffel wurde gegen die üblichen Zutaten von Mafiaserien (hoher Bodycount) eingetauscht.

Auch die Nebenhandlungsstränge um Arne (Tommy Karlsen) und Torgeir (Trond Fausa) finde ich wenig überzeugend und reichlich nervig. Gut wird es dann wieder, wenn Frank auftaucht. Es fehlt einfach an zündenden Ideen, die Serie weiterzuentwickeln. Schade.

Die letzte Folge kann mit einem sehr guten Cameo aufwarten und die Serie wird versöhnlich beendet.

Extras sind leider wieder Fehlanzeige. Alles im allem finde ich die letzte Staffel enttäuschend Drei Sterne!


Mackenna's Gold [1969] [DVD]
Mackenna's Gold [1969] [DVD]
DVD ~ Burgess Meredith
Wird angeboten von ruckzuckversand
Preis: EUR 13,98

3 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen selten so einen schlechten Western gesehen, 20. September 2016
Rezension bezieht sich auf: Mackenna's Gold [1969] [DVD] (DVD)
Die Zutaten klingen ganz vielversprechend. Regie J. Lee Thompson (Cape Fear, 1962), Gregory Peck, Omar Sharif und diverse gute Schauspieler in kleinen Rollen, Die Story ist zusammengeflickt aus „Der Schatz der Sierra Madre“ und „Zwei glorreiche Halunken“: Eine Gruppe von Banditen, Glücksjägern und Indianern ist auf der Suche nach einem sagenumworbenen Goldschatz der Indianer. Der Einzige, der den Weg dahin kennt, ist der Marshal (Peck), der vom Banditenchef (Sharif) deswegen mitgeschleppt wird.

Kling alles eigentlich recht spannend. Nur lässt der Film eine richtige Dramaturgie vermissen und ist daher wirklich langweilig. Es gibt immer wieder lange Landschaftsaufnahmen, man kann dem Trupp beim Reiten zusehen oder des gibt schlimme Kameraperspektiven (Kamera beim Reiten auf dem Rücken der Pferde). Die Regie ist schauderhaft. Auch eine Indianerin, die früher was mit dem Marshal hatte, ist ein unkalkulierbares Element im Plot, das nicht überzeugen kann.

Die Dialoge sind auch nicht dolle und Humor ist Mangelware. Zu allem Überfluss sind die Spezialeffekte schauerlich. Ein Pferd auf eine Hängebrücke ist etwa klar als Stoffpferd erkennbar. Auch aus den Kurzauftritten anderer Stars wird nichts gemacht. Die Schauspieler sind zwar alle solide, aber an dem schlechten Drehbuch können sie auch nichts machen. Der Film ist mit über zwei Stunden Laufzeit natürlich viel zu lang.

Ich habe mich sehr gelangweilt. Der Film ist ganz schlecht gealtert. Finger weg. Ein Stern.


Changeling: The Autobiography of Mike Oldfield
Changeling: The Autobiography of Mike Oldfield
von Mike Oldfield
  Taschenbuch
Preis: EUR 11,99

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen lesenswert, aber er hätte noch mehr über seine Musik schreiben sollen, 19. September 2016
In seiner Autobiographie schildert Mike Oldfield im lockeren Ton sein Leben auf etwa 250 Seiten von 1953 bis 2006. Er geht dabei nicht streng chronologisch vor, sondern springt zeitlich und hat auch klare Schwerpunkt gesetzt.

Auf den ersten einhundert Seiten schildert er seine Kindheit und Jugend in schwierigen familiären Umständen und seine ersten Schritte als Musiker. Danach widmet er sich ausführlich der Entstehung und dem Erfolg von Tubular Bells. Die drei nachfolgenden Alben werden noch relativ ausführlich beschrieben. Ab Platinum jedoch gibt es nur noch vereinzelte Informationen zu Alben und Singles (schade).

Ein weiterer Schwerpunkt sind die zahleichen Phobien und Therapien von Oldfield im Laufe der Jahre. Auch sein Verhältnis zu Richard Branson, der als erster an den Erfolg von Tubular Bells glaubte, das sonst keiner veröffentlichen wollte, ist immer wieder Thema.

Kaum erwähnt werden Oldfields Ehefrauen und eigene Kinder. Auch von seinen Tourneen erfährt man nur etwas mehr über seine allererste Tour in 1979.

Oldfield kommt ganz sympathisch als relativ verschrobener Einzelgänger rüber. Mir hat am besten die Passage über Tubular Bells gefallen, dessen Entstehungsgeschichte hier gut deutlich wird. Auch der komplizierte Aufnahmeprozess wird klar. Die Entwicklung, die Oldfields Musik über die Jahre genommen hat, wird von ihm immer wieder erläutert. Über das Verhältnis zu seinen Eltern und die Therapien redet Oldfield sehr offen. Die Stellen driften manchmal mir etwas zu sehr in Richtung Hobby-Psychologie ab.

Der Ton des Buches ist streckenweise ausgesprochen witzig. Gerade über Aktionen mit Branson (etwa ein Rennen im Heißluftballon) kann man lachen. Es entsteht auch ein interessantes Bild über die englische Musikszene Ende der 60iger/Anfang der 70iger. Über Oldfields Musik nach 1984 erfährt man leider ausgesprochen wenig. Da stelle ich mir die Frage, ob ihn die Musik nicht mehr wichtig ist. Auch sein Leben nach 1984 wird nur kurz abgehandelt.

Das Englisch von Oldfield ist ganz gut verständlich. Auch wenn ich mir mehr Gedanken zu Oldfields Musik gewünscht hätte, hat mir das Buch gut gefallen. Man wird seine Musik danach anders hören. Vier Sterne


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