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Beiträge von Heinrich
Top-Rezensenten Rang: 1.325.685
Hilfreiche Bewertungen: 27

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Rezensionen verfasst von
Heinrich

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Abgeflogen
Abgeflogen
von Aurel Levy
  Broschiert
Preis: EUR 8,95

5.0 von 5 Sternen Vergnügliche Reise- oder Urlaubslektüre, 12. Juli 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Abgeflogen (Broschiert)
Kurzweilig, lustig, dabei nicht krampfhaft witzig wie manch anderes Erstlingswerk in dieser Kategorie.

Endlich mal nicht von jemandem aus der Medien- oder Presseszene geschrieben, der auch unbedingt mal einen Roman verzapfen wollte, davon gabs in dieser Saison schon reichlich (man vergleiche bei Bedarf meine anderen aktuellen Rezensionen).

Der Autor erzählt aus der Perspektive eines Flugbegleiters heraus, vermutlich sind eigene Erfahrungen bzgl. Vorkommnissen an Bord, Locations, Gruppendynamik usw. eingeflossen. Ob es allerdings wirklich so praktisch ist, ein tragbares Terrarium samt Echse mit sich herumzuschleppen, das kann ich nicht beurteilen, aber, hey, jedem Tierchen sein Plaisierchen.

Nobelpreisverdächtige Literatur ist bei der Sache zwar nicht herausgekommen, insgesamt aber eine lockere und unterhaltende Geschichte. Sollte der Autor eine Fortsetzung planen, ich würde sie ziemlich sicher kaufen.


Berlitz: Complete Guide to Cruising and Cruise Ships 2013 (Berlitz Cruise Guide)
Berlitz: Complete Guide to Cruising and Cruise Ships 2013 (Berlitz Cruise Guide)
von Douglas Ward
  Taschenbuch

5.0 von 5 Sternen Umfassend, 7. Juni 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Ein mächtiges Werk, das, neben allgemeinen Aspekten einer Kreuzfahrt (welcher Schiffstyp ist der richtige für mich usw.) auch detailliert auf die Besonderheiten der einzelnen Schiffsbetreiber eingeht. Der Hauptteil besteht naturgemäß aus der eigentlichen Bewertung aller aktuell im Einsatz befindlichen Kreuzfahrtschiffe, hier stößt man dann naturgemäß irgendwann an die Grenzen einer Papierausgabe. Im Internet-Zeitalter würde man sich bei Bedarf weiterführende Informationen wünschen, Deckspläne, Fotos, Reiserouten, Erfahrungsberichte von Passagieren usw. usf.

Mir fehlt auch ein Kapitel, das sich mit den angelaufenen Häfen beschäftigt (Infrastruktur, Anfahrtswege, Besonderheiten bei der Visakontrolle usw.), aber auch hier gilt natürlich, dass man so ein Werk nicht unendlich ausufern lassen kann.

Keine Frage, das Werk verdient fünf Sterne. Wenn der Autor auch noch meine Anregungen (s.o.) aufgreift, dann sind Fünfsterne-Plus sicher drin...


Er ist wieder da: Der Roman
Er ist wieder da: Der Roman
von Timur Vermes
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 19,33

5.0 von 5 Sternen Ein bißchen gruselig irgendwie, 24. Mai 2013
Ein aus dem Winterschlaf erwachter Adolf unterwegs im Deutschland der Jetztzeit.

Geniale Idee, allerdings bleibt einem das Lachen manchmal im Halse stecken, wenn man sich überlegt, dass die Beschreibung der deutschen Medienlandschaft vielleicht gar nicht SO stark überzeichnet ist.
Ist es wirklich völlig undenkbar, dass sich ein geschickter Agitator diese skrupellose, auflagen- und einschaltquotengetriebene Branche erfolgreich zunutze macht? Muss ja dabei nicht immer gleich um Weltherrschaft gehen...

Fazit:
Sollte man gelesen haben.


Die geheimen Talente des Piet Barol: Roman
Die geheimen Talente des Piet Barol: Roman
von Richard Mason
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 19,99

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Also ich freu mich schon auf die Fortsetzung, 22. Mai 2013
Piet ("Pierre") Barol verdingt sich als Hauslehrer bei einer reichen Holländischen Familie.
Er ist ein charmanter Schönling, intelligent, sympathisch, durchaus berechnend aber ohne Verschlagenheit.
Frauen wie Männer gleichermaßen fühlen sich von ihm angezogen, aber das Buch auf die erotischen Abenteuer zu reduzieren, das wäre entschieden zu kurz gegriffen.

Natürlich erreicht der Autor nicht die Tiefgründigkeit eines Thomas Mann, aber ein wenig fühlt man sich schon an Felix Krull erinnert. Ich freue mich, dass dieses Buch nicht ebenfalls unvollendet geblieben ist, sondern sogar noch eine Fortsetzung angekündigt wird.

Fazit
Ein interessantes und gut recherchiertes Sittengemälde der Zeit vor dem ersten Weltkrieg.
Ich habe dieses amüsante Buch quasi "in einem Rutsch" durchgelesen, und auch wenn die Talente des guten Piet manchmal denn doch eine Nummer zu phänomenal erscheinen, um noch glaubwürdig zu sein, so bin ich doch gespannt, wie es mit ihm weitergeht. Der Mann ist zu Größerem berufen ;-)


So sieht uns die Welt: Ansichten über Deutschland
So sieht uns die Welt: Ansichten über Deutschland
von Hanni Hüsch
  Taschenbuch
Preis: EUR 17,99

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Wenig Überraschendes, 20. Mai 2013
Eine Sammlung von Essays, in denen Auslandskorrespondenten (von ARD, Süddeutscher und TAZ) aus ihren jeweiligen Entsendungsorten berichten, was man denn dort so von Deutschland und den Deutschen hält.

Wirklich Überraschendes kommt dabei eher nicht heraus, die üblichen Klischees (Hitler, Fußball, BMW usw.) feiern, je nach Land mehr oder weniger stark ausgeprägt, fröhlich Urständ. Das ist manchmal erschreckend, manchmal enttäuschend, aber nichts bahnbrechend Neues.

Interessant fand ich, dass auch mal Länder dabei waren, die man normalerweise nicht so auf dem Radarschirm hat, namentlich Ägypten und Brasilien. Von da hört man normalerweise wenig. Der einzige Autor, der eine originär einheimische Sichtweise einbringt, ist Robert Misik aus Österreich. Alle anderen sind exportierte Deutsche, die aber teilweise schon sehr lange vor Ort sind und wohl als zuverlässige Berichterstatter gelten dürfen.

Fazit
Es schadet nie, sich mal sozusagen von Außen betrachten zu lassen, ständige Nabelschau ist ja doch auf Dauer etwas langweilig. Der echte Erkenntnisgeweinn für mich liegt jedoch in folgender Fragestellung: Wenn andere Länder so ein teilweise doch arg verzerrtes und vereinfachtes Bild von Deutschland haben, wie zuverlässig ist dann unsere eigene Sicht auf diese Länder? Wie gut sind wir eigentlich selber über die Welt da draußen informiert?


Muscheln für Mutti: Roman
Muscheln für Mutti: Roman
von Christoph Dörr
  Broschiert

8 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Bleiben lassen, 20. Mai 2013
Rezension bezieht sich auf: Muscheln für Mutti: Roman (Broschiert)
Nun, ich habe keine Ahnung, wie der Autor dieses Werkes als Comedian rüberkommt, zum Schriftsteller reicht es leider nicht so wirklich.
Er hats sicher nett gemeint, und als Geschenk für seine Mutti zum Muttertag ist es auch bestimmt ganz prima angekommen, aber über den Familienkreis hinaus hätte es nicht unbedingt weiter verbreitet werden müssen.

Das Buch ist ziemlich flach und absolut vorhersehbar, die Kalauer sind von maximal mittlerer Güte. Der Plot ist eine Art Mischung aus Reisebericht durch Indochina, Lovestory und Familiengeschichte.

Dass sich Mutti bei einem Mittdreißiger selber als Reisebegleitung einlädt, dazu noch die (berufstätigen) Schwestern kurzfristigst auch vier Wochen abkömmlich sind, der Reiseveranstalter, die ausländischen Botschaften, die Fluglinien und gottweißwer noch alles dabei mitspielen, ja, das ist alles nur mit viel Wohlwollen halbwegs glaubwürdig.
Der Charakter des vorgeblich liebeskranken Protagonisten verhält sich relativ unmotiviert, es kommt weder Mitleid noch Sympathie noch Abscheu im Leser auf, der Typ ist einem irgendwie von Anfang an ziemlich egal. Er agiert -immer zum passenden Zeitpunkt- wie ein Obertrottel, nur damit irgendwie so etwas wie Handlung entstehen kann und das Unvermeidliche nicht schon zu früh passiert. Er will, sie will, manche Leute füllen halt gern hunderte Seiten bis dann endlich...Naja, ich will nix verraten.

Fazit
Sicher gibt es schlechtere Bücher, das Telefonbuch von Wuppertal ist mit Sicherheit langweiliger. Für mich wirkt es, als wollte da jemand seine private Urlaubsreise unbedingt steuerlich absetzbar machen, indem er sie als "Recherche für ein literarisches Werk" deklariert. Mir hat es leider kaum mal einen Schmunzler entlockt, ich kann es daher nur Leuten mit sehr geringen Ansprüchen oder sehr leicht reizbarem Zwerchfell empfehlen.

Anmerkung:
Ich möchte niemandem zunahe treten, aber euphorische Kurz-Rezensionen von Leuten, die bisher exakt ein einziges Buch (nämlich dieses!) rezensiert haben, das hat ein Geschmäckle. Sind hier vielleicht friends&family des Autors am Werk? Nicht dass jemals irgendwer Amazon-Rezensionen für profane Zwecke der Umsatzsteigerung mißbraucht hätte...
Kommentar Kommentare (3) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Oct 21, 2013 11:44 PM MEST


Ghostwriter
Ghostwriter
von Jesko Wilke
  Taschenbuch
Preis: EUR 8,99

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Lockere Lektüre, 26. April 2013
Rezension bezieht sich auf: Ghostwriter (Taschenbuch)
Nicht gerade große Literatur, aber gut lesbar und durchaus unterhaltsam.
Gleitet manchmal ein wenig ins slapstickhafte ab, aber wer was Ernstes braucht, kann ja auf Dostojewski zurückgreifen.

Gut geeignet als Urlaubs- oder Reiselektüre, ich habe das Buch zwar auf dem Sofa gelesen, könnte es mir aber im Flieger oder am Strand prima vorstellen.


September Song: Roman
September Song: Roman
von Klaus Modick
  Gebundene Ausgabe

5.0 von 5 Sternen Amüsantes nicht nur für Graubärte, 19. Februar 2013
Rezension bezieht sich auf: September Song: Roman (Gebundene Ausgabe)
Ein vergnügliches Büchlein, das man "schnell mal so nebenbei" konsumieren kann. Gerade die richtige Menge Tiefgang, so dass man sich nicht vorwerfen muss, aus Bequemlichkeit auf Trivialliteratur zurückgegriffen zu haben. Sicher kein geniales literarisches Meisterwerk, aber solide Unterhaltung mit nachdenklichen, aber nicht depressiven Zwischentönen.

Im Stil erinnert Modick an moderne amerikanische Autoren, manchmal klingt er ein wenig wie Kempowski. In jedem Fall schreibt er gut lesbar, locker und flockig, auch wenn die Story an sich, nun, sagen wir, doch zeitweise an eine Seifenoper erinnert.

Mein erstes Buch von Modick, macht Appetit auf weitere Werke des Autors.


Der Europäische Landbote: die Wut der Bürger und der Friede Europas
Der Europäische Landbote: die Wut der Bürger und der Friede Europas
von Robert Menasse
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 12,50

16 von 21 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Ball flach halten, Herr Menasse, 12. Februar 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Mein Fazit vorweg: Das Buch ist lesenswert, aber ziemlich einseitig. Eine kritische Auseinandersetzung mit Fehlentwicklungen im EU-Apparat fehlt gänzlich, man gewinnt den Eindruck, der Autor hätte in Brüssel eine ordentliche Gehirnwäsche verpasst bekommen. Seiner Schlußfolgerung, dass über die Zukunft der EU offen und kreativ nachgedacht werden sollte, ist jedoch kaum zu widersprechen.

Worum es geht: Der Autor fuhr nach Brüssel, und jedes seiner Vorurteile über die EU wurde widerlegt. Wie schön.

Sicher, die europäischen Institutionen müssen eine Menge Prügel einstecken, und das recht häufig unverdient. Leicht wird der Brüsseler Moloch für alles verantwortlich gemacht, was schief läuft, während nationale Politiker sich gern auch mal mit fremden Federn schmücken. Natürlich ist nicht ganz Brüssel von seelenlosen, abgehobenen Eurokraten bevölkert, der eine oder andere Idealist hat sich dort auch noch sein Feuchtbiotop geschaffen und hofft auf bessere Zeiten.

Aber die vom Autor beschriebene europäische Elite, die dort vermeintlich am Werk ist, und nur unser aller Wohl im Auge hat und im Herzen trägt, die ist doch zu schön um wahr zu sein. Rationale, vom politischen Tagesgeschäft abgeschirmte Beamte, die "unbeirrt von der Rückständigkeit weiter Teile der Populationen der EU-Mitgliedstaaten" agieren (das meint Herr Menasse unironisch positiv), das wird uns als Fortschritt verkauft. Um gerne von einem "aufgeklärten josephinisches Beamtentum" regiert zu werden, dafür muss man wohl, man verzeihe mir die Polemik, Österreicher sein.
Ziemlich unkritisch gibt Menasse die rosarote Selbstsicht der Kommission und ihrer Zuarbeiter wieder, voller Abscheu betrachtet er die Nationalstaaten und ihre Einwohner, von denen er mehr EU-Euphorie fordert, ohne zu erklären, worauf die sich denn gründen soll.
Insbesondere die Deutschen kriegen ihr Fett weg, haben doch die Piefkes scheinbar klaglos die teure Wiedervereinigung bezahlt, und nun jammern sie, wenn sie noch die eine oder andere Billion für Europa springen lassen sollen. Solidaritätsverweigerer, elende.

Vom Subsidiaritätsprinzip ist in dem Buch so gut wie nie die Rede, und davon, dass viele EU-Bürger eine andere EU bestellt haben, als sie nun geliefert bekommen, auch nicht. Nach Meinung des Autors ist die europäische Nationwerdung das höchste Gut, ohne die insbesondere die Deutschen sofort wieder im dumpfen Nationalismus mit Weltbeherrschungstendenzen versinken würden. Lästige Kleinigkeiten wie no-bailout-Klauseln in EU-Verträgen hält er nicht einmal für erwähnenswert. Wer wird denn auf Vertragstexten herumreiten, wenn doch jetzt "Solidarität" gefragt ist?
Kommentar Kommentar (1) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Sep 18, 2013 7:48 PM MEST


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