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Rezensionen verfasst von
steffis-und-heikes-lesezauber (Blog)

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Arena: Roman
Arena: Roman
von Holly Jennings
  Broschiert
Preis: EUR 14,99

3.0 von 5 Sternen Grundgeschichte interessant, fehlte etwas Spannung....., 20. Oktober 2017
Rezension bezieht sich auf: Arena: Roman (Broschiert)
Kurzbeschreibung
Im Jahr 2054 ist das Sterben Alltag in Kali Lings Job: Sie ist eine virtuelle Gladiatorin, eine der besten in der Profi-Liga, die jedes Wochenende die Massen vor die Bildschirme zieht und Milliarden einspielt. Zwar beendet ein virtueller Todesstoß nicht wirklich Kalis Leben, doch der Schmerz ist höchst real. Zum Ausgleich winken Ruhm, schnelles Geld und wilde Partys.

Als ihr Teamkapitän Nathan an einer Überdosis stirbt, wird Kali zum ersten weiblichen Kapitän befördert. Mit dem attraktiven, arroganten Rooke stellt man ihr jedoch auch einen neuen Kollegen an die Seite, der sie in mehr als einer Hinsicht herausfordert. Dann begeht Kali den Fehler, Fragen nach Nathans Tod zu stellen …

Meinung
Da die virtuelle Welt ja bereits jetzt immer mehr Bedeutung im Leben der Menschen einnimmt, war ich sehr gespannt, welchen Weg die Autorin in ihrer Dystopie eingeschlagen hat.

Kaum mit dem Lesen angefangen, ist man sofort mitten in der Geschichte, da die Handlung anfangs rasant an Fahrt aufnimmt. Mit der Zeit relativiert sich das aber leider etwas, sodass ich mir oft trotz der vielen Kampfszenen noch ein bisschen mehr Spannung gewünscht hätte.

Der Plot besteht vor allem aus dem Spiel der Machtkonzerne und ihren Spielern, die unterdrückt werden. Dabei wird vieles verstuscht und natürlich gibt es dann auch die Auflehnung dagegen. Dabei fand ich vieles nachvollziehbar beschrieben, aber einiges hat für mich auch einfach an den Haaren herbeigezogen gewirkt. Dabei gibt es doch einige gut eingearbeitete Wendungen, die die manchmal etwas triste und brutale Atmosphäre doch gekonnt auflockern.

Neben dem Spiel und den Machenschaften der Konzerne spielt auch Freundschaft und Zusammenhalt eine große Rolle. Auch Drogen und Alkohol sind in der Geschichte wichtige Elemente, die für meinen Geschmack aber ein bisschen zu viel Bedeutung eingenommen haben.

Das Buch selbst ist in 3 Teile unterteilt und die Kapitel sind angenehm kurz gehalten. Erzählt wird die Geschichte aus der Ich-Perspektive von Protagonistin Kali und der Schreibstil ist eigentlich recht flüssig und gut lesbar, wenn auch leider nicht ganz so einnehmend und fesselnd, wie erhofft.

Die Hauptcharaktere fand ich recht gut und glaubhaft beschreiben, aber trotzdem bin ich mit keinem so wirklich warm geworden. Der letzte Funke zum Identifizieren hat leider gefehlt.
Die Nebenfiguren passen sich der Geschichte sehr gut an, bleiben aber eher etwas flach.

Es handelt sich hierbei zwar um den Auftakt einer Reihe, aber da ich das etwas überraschende Ende doch abgeschlossen und stimmig fand, bin ich mir noch nicht ganz sicher, ob ich die Reihe weiterlesen werde, oder nicht.

Fazit
Mit „Arena“ schafft Holly Jennings eine weitere erschreckende Dystopie. Die Grundgeschichte fand ich sehr interessant und glaubhaft, jedoch waren mir einige Entwicklungen doch ein bisschen zu einfach und ich hätte mir noch mehr Spannung gewünscht. Auch der große Fokus auf Drogen und Alkohol war mir ein bisschen zu viel und trotz der guten Beschreibung der Protagonisten ist der letzte Funke nicht vollständig übergesprungen. Insgesamt hatte ich ein paar nette Lesestunden, aber auch ein paar Kritikpunkte, weshalb ich gute 3 Sterne vergebe.


Snow: Die Prophezeiung von Feuer und Eis
Snow: Die Prophezeiung von Feuer und Eis
von Danielle Paige
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 17,99

4.0 von 5 Sternen etwas anders vorgestellt, dennoch ein tolles Lesevergnügen....., 18. Oktober 2017
Kurzbeschreibung
„Die drei mächtigsten Hexen des Landes erhielten zu deiner Geburt eine Prophezeiung, Snow. Vergiss nicht, dass beide Elternteile dir Magie vererbt haben. Diese Magie lebt in dir, eine starke Magie, wahrscheinlich sogar die stärkste, die es in Algid jemals gegeben hat.“

Algid, ein Reich aus Eis und Schnee, ist Snows wahres Zuhause. Hier soll sie ihre eigentliche Bestimmung annehmen und das Land aus den frostigen Ketten König Lazars befreien. Snow, jahrelang in der Menschenwelt festgehalten, fällt es schwer, ihren Auftrag und ihre magischen Fähigkeiten zu akzeptieren. Durch Jagger und Kai, die sich beide um sie bemühen, erfährt sie die Geheimnisse von Algid und seinen Bewohnern. Doch Snows Herz gehört eigentlich schon Bale – dem sie ihre Flucht verdankt und den sie jetzt verzweifelt sucht…

Meinung
Hier hat mich eindeutig zuerst dieses unglaublich tolle Cover angesprochen. Das ist ja wirklich ein Eyecatcher und auf Märchenadaptionen bin ich auch immer neugierig, weshalb bald klar war, dass ich das Buch lesen muss.

Aber auch die sonstige Aufmachung ist erwähnenswert. Es gibt ein kurzes, aber dennoch sehr interessantes Vorwort und vor jedem Kapitel ein schönes, gezeichnetes Mandala.

Die Geschichte beginnt in unserer Welt, in der wie die unglückliche Snow kennenlernen. Sie ist schon sehr lang in einer psychiatrischen Anstalt und ihr Leben ist nicht leicht. Nach diesem ersten Kennenlernen geht die Geschichte aber über in die ansprechende Fantasiewelt von Algid und Snow erfährt endlich von ihren magischen Fähigkeiten. Auch hier ist nicht gleich alles gut, da sie anfangs ziemliche Mühe hat, diese einzusetzen, aber das macht die Sache auch realistisch.

Algid ist eine magische Welt voller Abenteuer, Träume und versteckten Verbindungen zum Originalmärchen „Die Schneekönigin“ von Hans Christian Andersen. So kann man die Handlung teilweise auch nur als verträumt bezeichnen, aber sie ist im Prinzip logisch aufgebaut und Spannungsspitzen gibt es auch immer wieder. Auch die emotionale Ebene wurde in den Vordergrund gerückt, wobei ich mich damit nicht immer ganz leicht getan habe. Denn dafür waren mit die Charaktere teilweise ein bisschen zu flach beschrieben bzw. hat mir manchmal der Bezug zu ihnen gefehlt.

Auch die Vierecksgeschichte hat meine Nerven manchmal etwas strapaziert. Das war der Punkt der Kurzbeschreibung, der mich schon im vornherein etwas skeptisch gemacht hat und sie war auch wie erwartet manchmal etwas zu viel und etwas unnötig, aber das Gute daran ist, dass die Autorin darüber viele Wendungen ins Buch gebracht hat.

Erzählt wird die Geschichte aus der Ich-Perspektive von Snow. Der Schreibstil ist flüssig lesbar, aber die Autorin hat definitiv viel Liebe zum Detail gezeigt. So sind die Umgebungsbeschreibungen sehr bildlich und anschaulich, aber manchmal vielleicht auch ein bisschen zu ausführlich. Die Kapitel selbst sind aber angenehm kurz und die Träume und Gedankengänge heben sich durch die kursive Schrift ab.

Das Ende hat mir sehr gut gefallen, da gabs nochmal etwas Action und es ist für sich abgeschlossen, weshalb ich echt gespannt bin, was sich die Autorin für Teil 2 einfallen lässt.

Fazit
Die Umsetzung der Idee hatte ich mir eigentlich etwas anders vorgestellt, mit der Zeit habe ich mich aber mit Snow und ihrer Geschichte angefreundet und konnte mich gut unterhalten lassen. Es gibt ein paar kleine Kritikpunkte, aber insgesamt hatte ich hohen Lesespaß und finde die Geschichte empfehlenswert, weshalb ich solide 4 Sterne vergebe.


Der Monsterjäger und die Prinzessin der Dämmerung
Der Monsterjäger und die Prinzessin der Dämmerung
Preis: EUR 2,99

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen actionreicher Fantasy-Roman......., 17. Oktober 2017
Kurzbeschreibung
Praya ist die Prinzessin des Juwels der Wüste, doch etwas ist besonders an ihr. Um ihre ewige Jugend zu bewahren, wurde sie in einen Tiefschlaf versetzt.
Als der junge, ehrgeizige Monsterjäger Ducarte und ein friedfertiger Kung-Fu-Mönch mit dubioser Vergangenheit zu ihrer Rettung auftauchen, verfolgt jeder seine eigenen geheimen Pläne. Doch jemand will der Prinzessin das Leben rauben.
Das ungleiche Trio muss sich zusammenschließen, um eine Flucht über drei Kontinente anzutreten. Von der sengenden Wüste, zu frostbefallenen Wäldern, gelangen sie auf die Spur ihrer Verfolger. Doch je mehr sie die Verschwörung aufdecken, desto eher gerät ihre Heimat in Gefahr.
Als ein vermeintlicher Verbündeter die Helden unerwartet in die Arme des übermächtigen Feindes treibt, ist der einzige Ausweg, sich ihm zu stellen. Denn Praya erinnert sich langsam an ihre magischen Kräfte.
Ihre Familie hielt sie noch aus einem anderen Grund gefangen…

Meinung
Als wir die Anfrage bekamen, ob wir dieses E-Book gerne lesen und rezensieren möchten, konnten wir nicht nein sagen, da uns sofort das Cover ins Auge stach (die abgebildete Szene passt perfekt zum Inhalt) und der Klappentext sich auch recht interessant anhörte. Was mir persönlich allerdings nicht so gefiel, war der lange Titel des Buches.

Der Einstieg fiel mir ganz leicht und ich war sofort mitten drin im Fantasy-Geschehen. Die Geschichte nahm rasch Fahrt an und Spannung war meist durchgehend enthalten. Kleine Längen gab es mal, aber das war nicht so schlimm. Was mich etwas störte war die Tatsache, dass ich keine oder nur wenige Hintergrundinformationen über die Handlung bekam. Das war schon etwas schade, weil einfach in manchen Szenen die Beweggründe des Ganzen fehlten und somit das logische Verständnis. Gut, einiges wurde vom Autor schon detailliert dargestellt, aber für mich hätte es etwas mehr sein können.

Die Charaktere dagegen gefielen mir sehr gut. Sie waren sympathisch, wenn auch teilweise etwas überzogen. Von ihnen erfuhr ich am meisten über ihre Vergangenheit und dies wurde in die Geschichte ganz gut hinein gearbeitet. Somit standen sie immer im Fokus und waren sehr präsent. Die Umgebungsbeschreibungen fand ich auch ganz toll. Ein wahres Kopfkino konnte entstehen.

Was auch noch ziemlich im Vordergrund stand, war die immer auffallende Action. Es ging manchmal richtig heiß her und keine Kämpfe wurden ausgelassen. Hierbei möchte ich anmerken, dass dieses Werk vielleicht doch mehr in die Männerwelt gehört.

Das Ende war kam dann sehr schnell und war schon etwas vorhersehbar. Ich bin gespannt, ob es mit einem zweiten Teil weiter geht.

Fazit
„Der Monsterjänger und die Prinzessin der Dämmerung“ war ein sehr actionreicher Fantasy-Roman bei dem vor allem Männer sehr auf ihre Kosten kommen. Tolle Charaktere, ein Plot, der etwas mehr Informationen hätte liefern können und durchwegs Spannung zeichnen dieses Buch aus. Ich vergebe 4 von 5 Sternen und eine klare Leseempfehlung.


Die Magie der Lüge: Roman (Die Magie der Namen, Band 2)
Die Magie der Lüge: Roman (Die Magie der Namen, Band 2)
von Nicole Gozdek
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 16,00

4.0 von 5 Sternen tolle und faszinierende Fortsetzung....., 17. Oktober 2017
Kurzbeschreibung
Anderta Passario führt ein Doppelleben. Tagsüber ist sie eine harmlose Wahrsagerin, nachts eine gerissene Diebin. Sie ist glücklich. Doch eines Tages verändert ein Zauber die Wirklichkeit und Anderta scheint die Einzige zu sein, die sich an ihre Vergangenheit erinnert. War ihr ganzes Leben nur eine Lüge? Anderta ist wild entschlossen, ihr altes Leben mit allen Mitteln von dem schuldigen Magier zurückzufordern: Tirasan Passario. Dieser ahnt zwar nichts von Andertas Plänen, aber auch ihn schmerzt der Verlust seiner Vergangenheit. Gerade die Beziehung zu seinem Freund Rustan ist komplizierter denn je, denn Tirasan weiß genau, was dieser heimlich für ihn empfindet – nur hat Rustan sein Liebesgeständnis von einst vergessen. Dabei war Tir ihm noch eine Antwort schuldig! Doch sowohl Anderta als auch Tirasan müssen feststellen, dass es nichts bringt, der Vergangenheit nachzutrauern, wenn man die Gefahren der Gegenwart nicht erkennt.

Meinung
Teil 1 der Reihe hatte mir ja sehr gut gefallen, weshalb ich sehr gespannt auf die Fortsetzung war.

Auch dieses Mal nimmt die Geschichte rasant an Fahrt auf und ich war sofort wieder mitten in dieser faszinierenden Welt angelangt. Die Grundidee mit der „Namensmagie“ und ihrer Bedeutung fasziniert mit noch immer und die Umsetzung konnte mich auch dieses Mal fesseln und extrem gut unterhalten.

Auch wenn ich mit Protagonistin Anderta dieses Mal nicht ganz so warm geworden bin, wie mit Tirasan. Ihr fehlt ein bisschen das gewisse Extra, das Tirasan im ersten Band ausgemacht hat. Aber mit der Zeit konnte ich mich auch mit ihr anfreunden.

Da die Handlung wenige Tage vor dem Ende des ersten Teils einsetzt und auch auf den vorherigen Geschehnissen aufbaut, sollte man den Vorgänger schon gelesen habe, da es sonst zu Verständnisschwierigkeiten kommen könnte.

Ebenso fand ich dieses Mal die Schrift ein bisschen zu klein geraten, aber das ist beim Lesen kaum mehr aufgefallen, da der Schreibstil so lebendig, farbenfroh und bildgewaltig ist, dass sich die Geschichte wieder extrem schnell und mit viel Freude lesen lässt. Es gibt ausreichend Spannung und die Handlung ist logisch aufgebaut. Jedes Kapitel wird mit einem Zitat eingeleitet und am Ende gibt es ein hilfreiches Glossar mit allen wichtigen Namen, Dynastien usw.

Das Ende ist ok, wenn auch für meinen Geschmack ein bisschen zu gut gemeint und zu einfach.

Fazit
Insgesamt ist „Die Magie der Lüge“ eine tolle und faszinierende Fortsetzung, die man nicht mehr aus der Hand legen kann, wenn auch ein bisschen Schwächer als der Vorgänger. Dies liegt vor allem an der Protagonistin, mit der ich eher etwas schwer warm geworden bin und dem etwas zu gut gemeintem Ende. Aber das ist wirklich Kritik auf hohem Niveau, weshalb ich sehr gute 4 Sternen und eine unbedingte Leseempfehlung für Fans von Teil 1 vergebe.


Die Spur der Bücher
Die Spur der Bücher
von Kai Meyer
  Audio CD
Preis: EUR 14,95

5.0 von 5 Sternen tolles Prequel mit viel Spannung......., 14. Oktober 2017
Rezension bezieht sich auf: Die Spur der Bücher (Audio CD)
Kurzbeschreibung
London – eine Stadt im Bann der Bücher

Mercy Amberdale ist in Buchläden und Antiquariaten aufgewachsen. Sie kennt den Zauber der Geschichten und besitzt das Talent der Bibliomantik. Für reiche Sammler besorgt sie die kostbarsten Titel, pirscht nachts durch Englands geheime Bibliotheken. Doch dann folgt sie der Spur der Bücher zum Schauplatz eines rätselhaften Mordes: Ein Buchhändler ist inmitten seines Ladens verbrannt, ohne dass ein Stück Papier zu Schaden kam. Mercy gerät in ein Netz aus magischen Intrigen und dunklen Familiengeheimnissen, bis die Suche nach der Wahrheit sie zur Wurzel aller Bibliomantik führt.

Meinung
„Die Seiten der Welt-Reihe“ von Kai Meyer hat mir ja sehr gut gefallen gehabt, weshalb dieses Prequel natürlich ein Muss war.

Und auch dieses Mal hat mich Kai Meyer nicht im Geringsten enttäuscht. Das Setting und die Idee kann man erneut einfach nur als toll und genial bezeichnen, wobei alles extrem anschaulich und realistisch beschrieben wird, weshalb ich mich sofort wieder mitten in der fantastischen Welt der Bibliomantik angekommen und wie zu Hause gefühlt.

Hilfreich ist dabei auch, dass man viele altbekannte Freunde wiedertrifft, aber auch neue Figuren, die perfekt in die Geschichte passen, kennenlernen darf. Da es viele Verbindungen zur Trilogie gibt, kann man sich mit Vorwissen oft über diese Kleinigkeiten und Erinnerungen freuen, aber insgesamt kann man das Buch wohl auch ohne Vorkenntnisse lesen und genießen.

Die Handlung ist auch dieses Mal wieder einfach magisch, spannend und von Abenteuern, aber auch von unterschiedlichen Emotionen geprägt. Es gibt sehr viele unerwartete Wendungen und Ereignisse und auch manchmal eine etwas düstere Seite, sowie sehr berührenden Szenen. Insgesamt ist die Mischung einfach perfekt und man wird auf ganzer Linie von der Geschichte gefesselt und unterhalten.

Erzählt wird die Geschichte aus mehreren Perspektiven, wobei das Hauptaugenmerk schon auf Mercy liegt. Die Charaktere sind vom Autor alle sehr tiefgründig und authentisch beschrieben worden, aber es gelingt Sprecher Simon Jäger mit seiner angenehmen und zur Geschichte passenden Stimme nochmal, sie wirklich lebendig und besonders erscheinen zu lassen.

Das Ende ist auch nochmal richtig packend und fesselnd und dabei ziemlich zufriedenstellend. Vor allem macht es aber extrem Lust auf die Fortsetzung, die im Herbst 2018 erscheinen soll.

Fazit
Dieses Prequel ist wieder ein Gesamtwerk voller Spannung, Magie und Überraschungen und für alle Fans ein Unbedingtes Muss! Deshalb gibt’s von mir die vollen 5 Sternen und eine unbedingte Leseempfehlung.


Blutroter Frost: Ladythriller
Blutroter Frost: Ladythriller
von Meredith Winter
  Taschenbuch
Preis: EUR 9,99

0 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Bleibt hinter meinen Erwartungen, aber für zwischendurch ganz nett..., 11. Oktober 2017
Rezension bezieht sich auf: Blutroter Frost: Ladythriller (Taschenbuch)
Kurzbeschreibung:
Julie, 35, Anästhesistin, will sich mit einer eigenen Tageschirurgie selbstständig machen. Doch sie wird unwissend Mitglied einer Leichenteilmafia, welche beabsichtigt, ihren OP, als Sektionssaal zu nutzen. Zu verdanken hat sie dies ihrem Exfreund Benjamin, der sich als Makler ausgibt und durch sein erneutes Liebeswerben vorhat, sich Zugang zu ihrer Praxis zu verschaffen. In die Quere kommt ihm dabei Spencer, der neue Freund von Julie.
Und er ist beizeiten nicht der Einzige, nach dessen Leben die Leichenteilmafia trachtet...

Meinung:
Ich muss ja sagen, dass mich vor allem der Teil mit der Leichenteilmafia angesprochen hat. Das Thema fand ich sehr interessant und ich wollte gern mehr darüber erfahren. Da es sich hierbei um einen Ladythriller handelt, war mir schon klar, dass dies nicht das Hauptthema der Geschichte sein wird, aber dass es so ein extremes Randthema ist, hatte ich auch nicht erwartet.

Denn hier steht wirklich ganz und gar die komplizierte Liebesgeschichte im Vordergrund. Alles andere ist zwar nettes Beiwerk, wird aber zumeist nur mit ein paar Nebensätzen abgehandelt. Und so finde ich, dass der Teil mit der Leichenteilmafia in der Kurzbeschreibung eher falsche Hoffnungen weckt, bzw. auch schon etwas zu viel verrät und die eher dürftige Spannung dadurch noch mehr vermindert wird. Denn hätte man vorher nicht gewusst, um was es Benjamin geht, hätte das zumindest eine interessante Wendung werden können.

Prinzipiell hätte ich es gar nicht so schlimm gefunden, wenn die Liebesgeschichte im Vordergrund steht, wenn ich sie mehr nachvollziehen hätte können. Aber ich hab mich prinzipiell mit den Figuren und auch dem schnellen Verlieben von Julie und Spencer etwas schwer getan.

Die Figuren sind alle ziemlich speziell bzw. ein bisschen zu schwarz-weiß. Julie ist doch recht sprunghaft und hat ihre Launen, Spencer ist ziemlich vorsichtig, da ihm einfach Selbstvertrauen fehlt und Benjamin ist einfach ein arroganter Arsch. Ich hätte mir da noch ein bisschen mehr Tiefe und differenziertere Entwicklungen gewünscht.

Den Schreibstil fand ich eigentlich ganz gut und trotz meiner Kritikpunkte hat sich die Geschichte echt schnell lesen lassen. Es gab auch die ein oder andere interessante Wendung, auch wenn mir die Sprünge zwischen den einzelnen Erzählperspektiven manchmal ein bisschen zu undeutlich abgegrenzt waren.

Das Ende fand ich richtig versöhnlich und befriedigend, vor allem, da es einen interessanten Ausblick gab, wie es mit den Charakteren weiterging. So etwas würde ich mir viel öfter in Büchern wünschen.

Fazit:
„Blutroter Frost“ ist ein netter Roman für zwischendurch, der sich schnell lesen lässt, der aber auch einige Schwächen hat. So hat es meistens etwas an Spannung gefehlt, ich konnte die Entwicklungen der Liebesgeschichte nicht immer ganz nachvollziehen und den Charakteren hätte noch ein bisschen mehr Tiefe nicht geschadet. Aber vor allem das Ende hat mich nochmal mit der Geschichte versöhnt und den Ausblick fand ich richtig gut und zufriedenstellend. Deshalb gibt es solide 3 Sterne.


Die Wölfe kommen: Thriller
Die Wölfe kommen: Thriller
von Jérémy Fel
  Broschiert
Preis: EUR 16,90

5.0 von 5 Sternen tolles Debüt, nichts für schwache Nerven......, 5. Oktober 2017
Rezension bezieht sich auf: Die Wölfe kommen: Thriller (Broschiert)
Kurzbeschreibung
Was verbindet einen Jugendlichen, der in den 70er Jahren in Kansas das Haus seiner schlafenden Eltern anzündet, einen New Yorker Stricher, der Jahrzehnte später den dreijährigen Sohn einer Kundin entführt, die Kellnerin in Indiana, die von einem grauenhaften Ereignis aus ihrer Vergangenheit eingeholt wird, und den Ehemann, der auf der anderen Seite des Atlantiks rasend vor Eifersucht seine Frau umbringt?

Kapitel für Kapitel, Geschichte für Geschichte führt J. Fel den Leser hinein in ein beängstigendes Labyrinth: Im Epizentrum des von den USA bis nach Europa wabernden Bösen steht der Psychopath, eiskalte Mörder und Gangsterboss Walter Kendrick.

Meinung
Ich muss ja sagen, dass mich grausame, aber gut geschriebene Thriller zwischendurch doch immer wieder mal faszinieren. Der Reiz des Abschreckenden und Unfassbaren zusammen mit einer fesselnden Geschichte, die man nicht aus der Hand legen kann.

Genauso eine Geschichte hab ich mir auf Grund des Klappentextes vorgestellt und ich habe sie auch erhalten. Zusätzlich ist das Buch äußerlich noch extrem ansprechend aufgemacht, nicht nur durch den schwarz gefärbten Buchschnitt, sondern auch durch den im dunklen leuchtenden Blitz auf dem Cover.

Doch nun zur Geschichte selbst. Jedes Kapitel erzählt eine eigene Geschichte und wird aus der Sicht einer anderen Person erzählt. Auf den ersten Blick haben die unterschiedlichen Kapitel nicht viel gemeinsam, aber nach und nach wird die Verbindung deutlich. Diese Gemeinsamkeit hat mir gut gefallen, da ich sie logisch dargestellt und die einzelnen Kapitel dadurch gut verknüpft fand.

Der Schreibstil ist fesselnd und extrem bildgewaltig, aber teilweise schon sehr grausam und gruselig. Dabei hat der Autor die Situationen und die abgrundtief böse Seite der menschlichen Psyche so faszinierend dargelegt, dass ich von Anfang bis Ende gefangen war. Es gab einfach die ganze Zeit Spannung pur.

Durch die vielen unterschiedlichen Geschichten waren die einzelnen Kapitel sehr lang, was ich ja normal nicht so mag, aber hier hat es einfach gepasst. Außerdem gab es ziemlich viele verschiedene Charaktere, aber der Autor hat es geschafft, sie alle sehr gut auszuarbeiten und sie deutlich voneinander zu unterscheiden.

Durch die vielen Figuren, Entwicklungen und die subtilen Zusammenhänge, die zum Überlegen und Mitdenken anregen, ist das Buch schon darauf ausgelegt, dass man es konzentriert liest und durch die grausamen Beschreibungen ist es auch nichts für schwache Nerven.

Als kleinen Kritikpunkt muss ich anführen, dass ich das Ende im Vergleich zum restlichen Buch eher etwas unspektakulär fand. Durchaus ok, aber da hatte ich mir noch ein bisschen mehr erhofft. Und außerdem finde ich den Titel leider nicht wirklich passend, aber gut, das ist nun wirklich kein Grund um eine schlechtere Bewertung zu geben.

Fazit
Dieses Debüt konnte mich einfach überzeugen. Es ist grausam und nichts für schwache Nerven, dafür bekommt man aber auch eine faszinierende Geschichte mit viel Spannung, die mich nicht mehr los gelassen hat. Durch den ungewöhnlichen Aufbau wie ein Puzzle, habe ich so ein Buch noch nie gelesen und ich fand die Verbindung des ganzen sehr logisch und glaubhaft dargestellt. Deshalb vergebe ich trotz des kleinen Kritikpunkts, dass das Ende im Vergleich zum Rest ein bisschen unspektakulär ist, die vollen 5 Sternen und eine Leseempfehlung.


Oxen. Das erste Opfer: Thriller (OXEN-Trilogie)
Oxen. Das erste Opfer: Thriller (OXEN-Trilogie)
von Jens Henrik Jensen
  Broschiert
Preis: EUR 16,90

4.0 von 5 Sternen spannender und komplexer Thriller......, 4. Oktober 2017
Kurzbeschreibung
Niels Oxen, ein schwer traumatisierter Elitesoldat, zieht sich in die Einsamkeit der dänischen Wälder zurück, um seinen inneren Dämonen zu entkommen. Doch bei einem nächtlichen Besuch des Schlosses Nørlund wird er zum Hauptverdächtigen in einem Mordfall: Hans-Otto Corfitzen, Exbotschafter und Gründer eines Thinktanks, wurde auf dem Schloss zu Tode gefoltert. Oxen gerät in die Fänge des dänischen Geheimdienstes. Seine einzige Chance: Zusammen mit der toughen Geheimdienstmitarbeiterin Margrethe Franck muss er die wahren Täter ausfindig machen. Die Spuren führen zu einem übermächtigen Geheimbund.

Meinung
Das Buch erreichte mich als Überraschung, aber die Kurzbeschreibung klang interessant und deshalb hab ich mich voller Elan ans Lesen gemacht.

Ich bin auch sehr gut in die Geschichte hineingekommen, da der Autor den Einstieg gut gewählt und dabei erste interessante Informationen gegeben hat. Dafür habe ich mich schon von Anfang an ein bisschen schwer mit den dänischen Orten und Namen getan, da ich sie mir teilweise etwas schwer merken und zuordnen konnte.

Die Morde passieren ziemlich schnell, dafür zieht sich die Aufklärung durch das ganze Buch hin. Dabei baut sich die Spannung schnell auf und hält konstant bis zum Ende an. Es gibt viele unerwartete Wendungen und mehrere Verschwörungstheorien gaben sie die Hand.

Die Kapitel sind eher kurz gehalten, aber dafür sehr inhaltsstark. Insgesamt gesehen war es mir manchmal sogar ein bisschen zu viel Input. Denn, die Handlung ist sehr komplex und man muss sich beim Lesen sehr konzentrieren und auch ständig mitdenken.

Leider fand ich den Schreibstil etwas gewöhnungsbedürftig, da er sehr nüchtern gehalten ist und mir zum Großteil die Emotionen gefehlt haben. Zumeist wirkt alles ziemlich kalt und distanziert und das hat mich leider auch bei den Charakteren etwas gestört, da ich so keinen Bezug zu ihnen aufbauen konnte. Da es sich hierbei aber um den ersten Teil einer Reihe handelt, habe ich ja doch die Hoffnung, dass sich das noch ein bisschen besser einpendeln wird.

Das Ende ist ziemlich offen und macht definitiv Lust auf den nächsten Teil, der schon im März 2018 erscheinen soll.

Fazit
Ein spannender und komplexer Thriller, der viel zum Nachdenken und viel Input bietet. Die Handlung ist gut aufgebaut und unterhaltsam, aber der Schreibstil war mir ein bisschen zu nüchtern, weshalb ich auch keinen Bezug zu den Charakteren aufbauen konnte. Insgesamt hab ich aber ein paar kurzweilige Lesestunden mit „Oxen“ verbracht und bin gespannt, wie es weiter geht. Für diesen Auftakt gibt es solide 4 Buchherzen.


Das Wunderreich von Nirgendwo
Das Wunderreich von Nirgendwo
von Ross MacKenzie
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 19,00

4.0 von 5 Sternen zauberhafte Geschichte, eher für die jüngere Generation......, 30. September 2017
Kurzbeschreibung
Das Wunderreich von Nirgendwo kann jederzeit in jeglicher Stadt auftauchen. Das Labyrinth seiner Räume enthält unglaublich viele Sensationen.
Doch am Eingang muss man einen Preis zahlen, ohne es zu wissen.
Als Daniel auf seiner Flucht in das geheimnisvolle Geschäft in Glasgow hineinstolpert, öffnet sich für ihn die Tür zu einer Welt voll atemberaubender Magie und lauernder Gefahr.

Meinung
Aufgefallen ist mir das Buch natürlich durch das tolle und einfach magisch-anziehende Cover. Schon beim Ansehen spürt man die Magie kribbeln und bekommt Lust, in eine zauberhafte Geschichte zu versinken.

Und der Start in die Geschichte ist auch passend dazu gewählt, da der Prolog gleich recht mystisch und geheimnisvoll ist und dadurch auch sofort eine zauberhaft-verträumte Atmosphäre entsteht, die sich auch durchs ganze Buch zieht.

Die einzelnen Kapitel sind auch eher kurz und bündig und verleiten stetig zum Weiterlesen. Der Schreibstil ist zwar teilweise etwas ungewöhnlich, gar mit einem Hauch zum skurrilem, aber trotzdem schnell und flüssig lesbar.

Auf seiner abenteuerlichen Reise muss der junge Daniel vor allem seine Ängste überwinden, über sich selbst hinauswachsen und sich weiterentwickeln, was er auch auf sehr phantasievolle Weise macht. Dabei läuft es an manchen Stellen viel zu glatt und ich hätte mir doch grundsätzlich noch ein bisschen mehr Spannung gewünscht, aber die phantasievollen und bildlichen Beschreibungen und die magiedurchwobene Atmosphäre schwächen die Kritikpunkte doch wieder ab.

Die Figuren hat der Autor gut und tiefgründig beschrieben. Ich konnte vor allem mit Daniel mitfiebern und seine Entwicklung hautnah miterleben. Dennoch hätte ich mir zwischen den Charakteren noch ein bisschen mehr Verbundenheit gewünscht, da es ja vor allem auch darum geht, dass Daniel Freunde findet.

Das Ende hat dann einen Wohlfühlfaktor und lässt den Leser sehr zufrieden zurück.

Fazit
Insgesamt lässt sich sagen, dass „Das Wunderreich von Nirgendwo“ vor allem eher für die jüngere Generation und für junggebliebene Träumer geschrieben ist. Diese finden aber eine wirklich zauberhafte Geschichte mit viel Magie und Fantasie, bei der zwar das Spannungslevel nicht immer on Top ist und beim genaueren Hinsehen auch sonst noch ein paar kleine Ungereimtheiten auffallen, aber die Atmosphäre überwiegt einfach, weshalb ich solide 4 Sterne vergebe.


Zeit der Schwalben
Zeit der Schwalben
von Nikola Scott
  Audio CD
Preis: EUR 15,95

4.0 von 5 Sternen berührende, einprägsame und unterhaltsame Familiengeschichte, 27. September 2017
Rezension bezieht sich auf: Zeit der Schwalben (Audio CD)
Kurzbeschreibung:
Die 16-jährige Elizabeth ist begeistert von den jungen Leuten, die sie auf dem Anwesen der Freunde ihrer Eltern in Sussex kennenlernt. Die erwachsenen Kinder der Shaws nehmen sie mit zu Ausflügen, Picknicks, Gartenpartys, und sie erlebt in jenem Sommer Ende der 50er Jahre ihre erste Liebe. Doch dann schlägt das Schicksal zu.
Vierzig Jahre später besucht Addie Harington ihren Vater und ihre Geschwister, um den ersten Jahrestag des Todes ihrer Mutter Elizabeth zu begehen. Als sie sich kurz in das ehemalige Arbeitszimmer ihrer Mutter zurückzieht, klingelt das Telefon. Ein Unbekannter, der Addie offenbar für ihre Mutter hält, spricht von »neuen Spuren« und erwähnt immer wieder ein Datum – Addies Geburtstag. Kurz darauf steht eine Frau vor der Tür der Haringtons. Sie behauptet, sie sei Addies Schwester...

Meinung:
Ich habe nun schon einige Familiengeschichten gelesen und gehört und prinzipiell unterscheidet sich „Zeit der Schwalben“ nicht wirklich von anderen Vertretern dieses Genres. Es gibt zwei Zeitebenen, in denen die jeweilige Geschichte abwechselnd erzählt wird und in denen nach und nach die Geheimnisse der Familientragödie aufgedeckt werden und so im Lauf der Handlung ein stimmiges Gesamtbild entsteht.

Aber natürlich hat jede dieser Geschichten ihren eigenen Schwerpunkt und ihre eigenen Highlights.

Hier erfährt man schon bald, dass die Addie und Phoebe Zwillinge sind und kann sich auch denken, wie es dazu kam, dass die beiden Schwestern getrennt wurden, aber die Frage nach den genauen Hintergründen birgt Spannung und vor allem viele Emotionen und Geheimnisse.

Vor allem Elizabeths Geschichte in der Vergangenheit, die durch Tagebucheinträge und Briefe erzählt wird, ist sehr berührend, emotional und eine Achterbahnfahrt. Elizabeth ist ein fröhliches und lebenshungriges Mädchen, bis zu dem Zeitpunkt, als ihre Mutter stirbt. Ihr Vater ist kalt und auf Traditionen versessen und ihre erste große Liebe hat leider auch ihre Tücken. Es ist spannend und bewegend ihre Entwicklung und auch ihren Kampf um ihre Kinder mitzuerleben und in das strenge London der 50er Jahre einzutauchen. Dabei ist es dann umso tragischer, wenn auch nachvollziehbar, weshalb Elizabeths Verhältnis zu ihrer Tochter Addie immer eher etwas unterkühlt war.

Generell fand ich die Figuren sehr gelungen. Zum einen natürlich Elizabeth, aber auch die ruhige Addie, die im Verlauf nicht nur mehr über ihre Mutter und die Vergangenheit erfährt, sondern auch zu sich selbst findet, ist eine gute Protagonistin. Ihre Schwester Phoebe ist eher etwas stürmischer, ergänzt die Art von Addie aber gut, sodass man gern mehr von ihnen erfährt.

Die Nebenfiguren runden die Sache gut ab, vor allem Andrew oder Addies Vater haben mir in ihrer Rolle wirklich sehr gut gefallen.

Der Handlungsverlauf ist sehr gelungen. Es ist zu jeder Zeit eine gewisse Grundspannung vorhanden und die Entwicklungen sind zu jeder Zeit glaubhaft, authentisch und unterhaltsam und ab und an gibt es auch doch eine kleine Überraschung.

Die Sprecherinnen Simone Kabst und Eva Gosciejewicz machen einen sehr guten Job. Ihre jeweiligen Stimmen passen perfekt zu den Figuren und sorgen dafür, dass die Geschichte lebendig, einprägsam und bewegend ist.

Fazit:
Eine berührende, einprägsame und unterhaltsame Familiengeschichte. Der Aufbau der Geschichte ist bekannt, aber die Umsetzung und die Highlights sorgen für Spannung und viele emotionale Momente. Die tollen Sprecherinnen sorgen noch zusätzlich für Lebendigkeit und viel Nähe zu den Figuren. Insgesamt vergebe ich solide 4 Sterne und eine Empfehlung für alle, die solche Familiengeschichten mögen.


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