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.r.

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Burnout: Vom Jakobsweg zurück in mein Leben
Burnout: Vom Jakobsweg zurück in mein Leben
von Christina Bolte
  Broschiert
Preis: EUR 14,90

2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Wahrnehmung und Wirklichkeit, 3. Februar 2014
Was zuerst an diesem Buch ins Auge sticht, sind die ehrlichen, zumeist recht schonunglosen (auch der Autorin selbst gegenüber) Schilderungen. Dieser Stil ist besonders im ersten Teil des Buches zu beobachten, in dem sie ihre Situation beschreibt, die sie dazu gebracht hatte, sich auf den Jakobsweg zu begeben. Erst später, im zweiten Teil des Buches, d.h. nach dem Jakobsweg, werden ihre Urteile konzilianter. Man spürt förmlich, wie sie, beginnend mit dem Weg, ihrem eigenen Weg, ihre Außenwelt und ihre Innenwelt stückweise in Einklang bringt. Manche ihrer Maßnahmen erscheinen dabei recht drastisch, aber alleine dem Tonfall der zweiten Hälfte kann man entnehmen, dass die Maßnahmen für sie wirken.

Was kann man daraus für sich selbst mitnehmen? Im Leben haben wir zumeist mehr Wahlmöglichkeiten als es uns im hektischen Alltag bewußt wird. Es ist immer wieder beeindruckend, was einem alles möglich ist, wenn Denken, Fühlen und Handeln in Einklang stehen. Insofern motiviert das Buch, mal wieder innezuhalten, auf seine innere Stimme zu hören und seinen eigenen Weg zu finden. Es ist übrigens durchaus möglich, dass man ihn schon begeht...


Wolfmother
Wolfmother
Preis: EUR 5,99

7 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen alles nur geklaut - so what, 26. Januar 2007
Rezension bezieht sich auf: Wolfmother (Audio CD)
Klar, was Wolfmother da machen ist nicht neu. Das wissen alle Rezensenten und das wissen Wolfmother ja wohl auch selbst. Aber sie "beklauen" da ja durchaus keine Schlechten der Zunft, und demenstrechend beeindruckend klingt auch das Resultat. Trotz aller viel zitierten Einflüsse bleibt die eigene Wolfmother-Note aber immer deutlich genug, um aus dem ganzen ein stimmiges und vor allem eigenes Gesamtwerk zu machen. Kurz und gut, die Scheibe rockt und macht gute Laune ohne Ende. Ein absolutes Glanzstück des Jahres 2006.


Broken E.P
Broken E.P
Preis: EUR 9,99

11 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Emotionsachterbahn, 29. November 2004
Rezension bezieht sich auf: Broken E.P (Audio CD)
wem Tool zu unbeschwert fröhlich erscheint, der sollte zu Nine Inch Nail's "Broken" greifen. Manisch depressiv, dunkel und voller Agression bietet "Broken" alles, wenn man mal wieder meint, alle Welt hätte sich gegen einen verschworen.
Doch bei aller freiwerdenden Agression ist "Broken" kein sinnloses Rumgehämmere - das Spiel von langsamen Passagen, die sich langsam aufbauen, härtere Elemente, die urplötzlich in sich zusammenbrechen ist einfach perfekt - "Broken" ist ein intelligentes Stück Musik. Die Härte ist jederzeit spürbar, doch lässt sich "Broken" nie in eine Schublade stecken, in guter alter Zeit hiess so etwas crossover, eine Symbiose aus Elektro, Punk, Metal.
Schön zu sehen, dass es andere gibt, die innerlich noch zerissener sind als man selbst. Reinhören und fallen lassen ...


Everything/Everything
Everything/Everything
Wird angeboten von Media-Seller
Preis: EUR 16,46

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Kult von der Insel, 25. Juli 2004
Rezension bezieht sich auf: Everything/Everything (Audio CD)
ursprünglich hatte ich mir die CD gekauft, weil ich auf einem alten Tape ("Essential Mix, Volume 2 - Mixed by Darren Emerson", 1996) eine geniale Version von Pearls Girls habe, dieses Tape sich aber seit Jahren in die ewigen Jagdgründe zu verabschieden droht (abgesehen von der Tatsache, dass ich mittlerweile nun auch keinen Kassettenspieler mehr habe ...)
Also, was tun? Ersatz durch Studioalbum, Best-Of oder durch die Liveversion von "Everything, Everything"? Ich entschied mich für "Everything, Everything", weil die geballte Underworld-Energie live eben noch besser rüberkommt als auf den Studioversionen (leider habe ich sie nie live erleben dürfen). Nun muss ich leider sagen, dass ich von der Pearls Girls Version etwas enttäuscht bin (daher auch nur 4 Sterne), Es wirkt im Vergleich zu der mir bekannten Version als ob da irgendwie noch die Handbremse im Spiel sei. Aber ab Track 6 folgen dann die unwiderlegbaren Kaufargumente. "Shudder/King Of Snake", "Born Slippy Nuxx" und der krönende Abschluss "Rez/Cowgirl". Jeder einzelne Track ist den Studioversionen meilenweit überlegen (und die sind ja alle bei weitem nicht schlecht). Also, so wie es sich gehört, eine Live-Version, die nicht (wie leider so oft) nur eine verkappte Best-Of ist. Ja die CD ist kurz, viel zu kurz. Aber die Best-Of schenke ich mir nun, denn wer will jetzt noch Rez/Cowgirl in der Studioversion hören ??? Ach ja, und meine alte Originalversion werde ich sicher auch noch irgendwo auftreiben.


Ehen in Philippsburg. SZ-Bibliothek Band 9
Ehen in Philippsburg. SZ-Bibliothek Band 9
von Martin Walser
  Gebundene Ausgabe

8 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen ... auf solchen Werke also beruht der Ruf des Martin W., 24. Juli 2004
... auf solchen Werke also beruht der Ruf des Martin W.
namentlich bekannt war mir Martin Walser schon seit vielen vielen Jahren. Doch erst seit der Lektüre von "Ehen in Philippsburg" verstehe ich, worauf der Ruhm des Martin Walser beruht, und warum seinem Wort immer noch so viel Bedeutung beigemessen wird.
Vor vielen Jahren wurde ich, wie sicherlich die meisten, durch Schulliteratur mit den Suhrkamp Taschenbüchern vertraut gemacht. Diesen Verlag als Leitlinie nehmend, machte ich mich im Anschluss auf die Suche nach weiteren deutschsprachigen Autoren. Neben der Verlagszugehörigkeit war wichtig, dass der Einband auch farblich zu den schon vorhandenen Werken von Hesse und Frisch passte. Martin Walser und "Ein fliehendes Pferd" (ein kräftiges dunkelblau) erfüllte alle diese Kriterien. Die Sprache war leicht und fliessend, das Thema - wie auch hier - Ehen, Treue, Untreue, Freiheit, Schein und Sein. Eben das ganze Spektrum des Menschen und seiner Gefühle in seiner von ihm selbst gewählten Umwelt. Doch irgendwie berührte mich das Buch einfach nicht, es veränderte nichts in mir. Ich beschäftigte mich nicht weiter mit Martin Walser.
Viele Jahre vergingen. In der Zeit hatte ich über Walser nur noch in den Zeitungen gelesen. Positives war nicht allzuviel darunter. Aber unterschwellig klang in allen Kommentaren auch eine gewisse Enttäuschung durch. Da musste also doch mal viel mehr gewesen sein.
Und nun dank der Süddeutschen Bibliothek ein zweiter Anlauf, der nun fast fünfzigjährige Roman "Ehen in Philippsburg". Und nun verstehe ich. Hier ist sie tatsächlich, die viel zitierte Walser-Melodie. In jedem Satz schwingt diese unglaubliche Leichtigkeit (wie ein schöner Frühling, den wir dieses Jahr leider nicht hatten) - die Vergleiche, die Beschreibungen, alles ist treffend. Zu allen Zeiten klar beobachtend, zwar urteilend, aber zu keiner Zeit verurteilend. Dies wird dem Leser überlassen. Mit jeder Seite wird mir klarer, worin die Grösse Martin Walsers besteht, aber auch wie die heutigen Auseinandersetzungen zu erklären sind. Denn dieser Stil, der wenn - so wie hier - in Pefektion ausgeführt, so schwerelos klingt, kann so schnell von seinem schmalen Grat abrutschen. Beobachtungen werden dann zu Belehrungen. Urteilende Bemerkungen zu verurteilenden. Selbst in diesem Buch habe ich - durch die Diskussionen der letzten Jahre mit Sicherheit auch ein wenig übersensiblisiert - ein oder zwei Male die Stirn gerunzelt, und mir wurde klar, wie schnell ein Autor angreifbar wird, wenn man ihn denn angreifen will. Aber das möchte ich nicht, ganz und gar nicht.
Ich kann mir nicht vorstellen, dass es einen besseren Martin Walser gibt. Also wieder mal eine Martin Walser Pause. Diesmal aber vollauf zufrieden. Ein wichtiger Roman des zwanzigsten Jahrhunderts, zumindest für mich.


Die Angst des Tormanns beim Elfmeter. SZ-Bibliothek Band 13
Die Angst des Tormanns beim Elfmeter. SZ-Bibliothek Band 13
von Peter Handke
  Gebundene Ausgabe

14 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Gefühle der Ohnmacht, 10. Juli 2004
Verstand, Verständigung, Sprache und die Ohmacht, dieser aller Herr zu werden ist das zentrale Thema dieser Erzählung. Nicht die Handlung, diese ist in nur wenigen Sätzen erzählt, sondern das Thema und die Sprache, durch die es erschlosssen wird, machen aus dieser Ezählung ganz große Literatur.
Die Erzählung ergibt nur dann Sinn, wenn man für die Zeit der Lektüre selbst ganz Josef Bloch wird (ob das gut oder schlecht ist, lasse ich einmal dahingestellt ...), und sich sich dabei seine Gedanken völlig zu eigen macht, sie wie fast nur zur Bestätigung liest. Der Stil, der an vielen Stellen zu einem "stream of consciousness" wird, fordert den Leser geradezu heraus, sich der Lektüre auf diese Weise zu nähern. Meiner Meinung nach wird man belohnt, denn Handkes Gedanken liefern viele Anstösse, Themen selbst weiterzuentwickeln um dann nach kurzem "Abheben" wieder sanft in der Gedankenwelt Josef Blochs zu landen. Nimmt man als Leser jedoch die Rolle des reinen Beobachtenden ein, so wird man das Buch nach den gut hundert Seiten mit großer Sicherheit verständnislos und kopfschüttelnd zur Seite legen und dankbar dafür sein, dass es Peter Handke bei 100 Seiten belassen hat.
Beim Kauf der Lektüre erwartete ich eine kurze "Arbeitswoche" im Rahmen der Bibliothek der Süddeutschen Zeitung. Ich hatte mich getäuscht. Und ich bereue keine Minute.


Global Underground - Nu Breed - Steve Lawler
Global Underground - Nu Breed - Steve Lawler
Wird angeboten von EliteDigital DE
Preis: EUR 61,14

1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen genial, 27. April 2004
Beim Aufbau meiner GU-Sammlung ist mir Steve Lawler irgendwie immer entkommen. Erst kürzlich mit der LO2 hörte ich das erste mal von ihm, und was ich hörte, hat mich schlicht umgehauen. Ein völlig eigenständiger Charakter, deutlich reduzierter als die eher trancelastigeren Mitstreiter, aber unverkennbar GU. Nach der LO2-Erfahrung habe ich mich wieder der NB-Serie erinnert - warum ist die eigentlich eingestellt worden ??? Auch hier gibts wieder die obligatorischen spanischen Stimmen. Vom Stil her ist alles noch reduzierter wie auf seiner LO2, so dass man schon eine Weile braucht um die CD zu verinnerlichen. (sicher auch ein Grund warum es zu Steve Lawler fast nur sehr gute oder sehr schlechte "Noten" gibt). Doch wer die CD nach dem ersten Hören entnervt wegwirft, verpasst wie sich die CD nach mehrfachen Hören als sehr vielschichtig und trotzdem homogen entpuppt. Die Melodien arbeiten sich langsam durch den Rhythmus ans Tageslicht. Was sich anfangs als eintönige Rhythmen darstellt, wird so von Mal zu Mal immer bunter und detaillierter. Und so wächst man, jeder auf seine eigene Weise mit der CD zusammen. Und genau aus diesem Grund wird die CD meinen Player so schnell nicht verlassen.


Renaissance Presents Everybody
Renaissance Presents Everybody
Wird angeboten von EliteDigital DE
Preis: EUR 28,95

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen technisch perfekt , aber ..., 3. Dezember 2003
Rezension bezieht sich auf: Renaissance Presents Everybody (Audio CD)
Mit seinem Nu-Breed Mix kam mir Sander Kleinenberg das erste Mal zu Ohren. Er ist damit einer der wenigen Nicht-Briten, die es zu GU-Ehren gebracht haben, und das ist keine geringe Auszeichnung. Anfangs war ich sehr begeistert von seiner Arbeit, doch die nachfolgenden Nu-Breed Mixes (Lee Burridge und Satoshi Tomiie) zeigten, dass es speziell im emotionellen Bereich durchaus noch Spielraum nach oben gibt.
Damals wie heute kann man Sander technisch nichts vorwerfen. Der Mix ist perfekt, es gibt keine Schwächen, aber, und genau da liegt m.E. das Problem, die CD ist auch erschreckend arm an Höhepunkten.
Der erste Eindruck der "Renaissance Presents Everybody" vermittelt eine erfrischende Leichtigkeit. Hier zeigt sich, wie sich Prog in den letzten Jahren weiterentwickelt hat.
Gleich die ersten Takte stimmen einen ein auf die grossartige Reise, die da wohl folgen muss. Doch man wartet und wartet, und plötzlich ist die Reise zu Ende und man kann sich eigentlich gar nicht mehr daran erinnern, was in den vergangen zwei Stunden genau passiert ist.
Sander's Titelauswahl per se ist bei weitem keine schlechte, doch was fehlt ist das Gefühl, dass die einzelnen Stücke zu einem grösseren Ganzen zusammenwachsen und dadurch an Leben gewinnen. Der rote Faden blieb mir auch nach der zehnten Wiederholung verborgen. So sehr ich mir wünsche, den Mix zu lieben, so sehr bleibt mir am Ende der Eindruck eines inkohärenten Haufens von Puzzleteilen und die damit verbundene Ratlosigkeit, ob es nun doch an der Auswahl der Teile lag, ob die Teile falsch zusammengesetzt wurden, oder ob die Bewertung von Kunst eben doch im Auge des Betrachters liegt. Drei Sterne für die sehr gute Technik.


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