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Rezensionen verfasst von
Admiral

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Invention of Knowledge (Special Edition CD Digipak)
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10 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Zeitlos wunderschön positives Prog- Album, 10. Juli 2016
Die Ankündigung dieser Veröffentlichung überraschte, blieb die Zusammenarbeit doch lange geheim. Und wie immer bei Veröffentlichungen aus dem Yes-Umfeld, weiß man nicht, was einen erwartet. Der Teaser steigerte aber die Erwartung enorm. Nun, nach dem 3. Hördurchgang , ist da nur Begeisterung. Nach dem ersten Hören glaubte ich, die scheinbar einfachen Anderson-Melodien alle erkannt zu haben. Irgendwie fühlte ich mich dennoch erschlagen: von der Fülle der Ideen und Andersons omnipräsenten Gesang. Ich glaube, so darf ein sehr gutes Prog-Album nach dem ersten Hören wirken. Denn das, was ich bereits jetzt beim erneuten Hören entdecke, ist an positiver Vielfalt kaum zu überbieten. Plötzlich hört man nicht nur Anderson, sondern jede Menge instrumentale Parts- bei denen man sich gern vorstellen möchte, wie diese unter Squire oder Wakeman geklungen hätten - und Phasen des Luftholens. De Melodien sind phasenweise zauberhaft. Vor allem, dass was "unter" Andersons Gesang passiert, lässt das Herz schneller schlagen. Vielleicht hätte die recht helle Produktion diese Feinheiten noch besser heraushören lassen sollen.

Letzlich haben wir hier mehr oder weniger ein Jon Anderson- Soloalbum vor uns liegen, welches eher an Song of seven oder in Ansätzen an Olias of sunhillow als an Yes erinnert. Etwas Floki und Canterburry dazu und ein Roine Stolt, dem es gelang, die vielen Ideen von Anderson endlich so zu verbinden, dass ein Anderson-Projekt nach Jahrzehnten wieder ein erfolgreiches wurde. Mit Tales of TO hat das eigentlich nur insofern zu tun, dass sich je ein Longtrack auf einer LP-Seite wiederfindet. Hier wurde die übliche Werbetrommel gerührt. Die überraschend sehr guten Chartplatzierungen zeigen, dass interessante und gelungene Projekte sehr wohl in der Progszene und auch darüber hinaus zur Kenntnis genommen werden.

All denjenigen, denen hier wieder etwas an einem Yes-Album der 70-iger fehlt, sei gesagt, dass wir hier ein nie mehr für möglich gehaltenes Meisterwerk eines knapp 72-jährigen geboten bekommen haben. Darüber sollten wir uns in erster Linie freuen und nicht schon wieder das Haar in der Suppe suchen.


Heaven And Earth (LTD. Gatefold / Blue Vinyl / 180 Gramm) [Vinyl LP]
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10 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Liebe YESer, 1. August 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
seit ich euch kenne, und das sind jetzt 30 Jahre, macht ihr es uns Fans nicht leicht. Nie macht ihr das, was wir von euch erwarten bzw. wünschen.

Da war schon manche Enttäuschung dabei, aber auch manche überraschende Wendung. Eines war es nie:langweilig. Gerade deshalb seid ihr mir derart an Herz gewachsen. Und das Beste. euch gibt es immer noch, macht weiter Alben.

Nun also "Heaven and earth". Hättett ihr gedacht, dass so viele Menschen derart konträr darüber diskutieren? Ich gebe zu, ich habe an mir gezweifelt: weil mir das Album richtig gefällt, weil Jon Davision wieder Schwung reingebracht hat, weil ihr - wie im Mai in Berlin - großartige Konzerte gebt, weil ihr mit Believe again und dem Übersong Subway walls wieder Songs für die Ewigkeit gemacht habt, weil die eisblaue Vinylausgabe der Hammer ist, weil...

Solltet ihr eines Tages wirklich im ZDF-Fernsehgarten auftreten, eure schärfsten Kritiker - allen voran die eclipsed- Musikredaktion - werden vorm Fernseher sitzen.

Ich würde mich freuen, wenn ihr in dieser Besetzung noch ein Album aufnehmen könntet. Aber, ihr macht ja nicht das, was man erwartet bzw. wünscht.

Danke!
Kommentar Kommentare (8) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Aug 19, 2014 12:43 AM MEST


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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen In der Gegenwart angekommen, 8. Juli 2011
Dass YES nach 10 Jahren wieder ein Album herausbringen, dürfte für die einen an ein Wunder grenzen. Bei anderen dürfte die Ankündigung der Veröffentlichung Angst und Schrecken ausgelöst haben. Angst und Schrecken, weil unter dem Eindruck der Veröffentlichungen der letzten 20 Jahre und dem nicht gerade unkritischen Zustand der Band das Schlimmste zu erwarten war. Dieser Gefahr dürfte sich auch Chris Squire, einziges Bandmitglied, welches auf allen Studioalben mitgewirkt hat, bewusst gewesen sein. Er beschwor genau jene Situation herauf, in der YES schon einmal ohne Jon Anderson dastanden. 1980 fusionierten YES und die Buggels. Das Ergebnis 'Drama', damals umstritten, gilt heute als das letzte der großen Alben. Also 2011 Drama Teil II? Nicht ganz, die Konstellationen sind nicht wirklich identisch. Anders als 1980 hat YES mit Benoit David seit 3 Jahren einen neuen Sänger, der mal gut, mal durchwachsen Jon Anderson vertritt. Und Trevor Horn ist nicht mehr der Kopf eines Pop- Duos, sondern ein weltweit erfolgreicher und hochgeschätzter Produzent. Er dürfte auch den entscheidenden Anteil daran haben, dass 'Fly from here' so klingt wie es klingt. Wann hat man das letzte Mal ein derart klaren Sound und ein so großartig produziertes YES- Album gehört wie 'Fly from here'? Da sind tolle Melodien, eine hervorragende Howe- Gitarre, wunderbarer Satzgesang, herrliche Bassläufe und runde Keyboards zu hören. Selbst Alan Whites eher mäßiges Schlagzeug reiht sich gut ein. Doch die eigentliche Überraschung ist Benoit David. Zwar klingt er hier mal nach Jon Anderson, dort mal nach Trevor Horn. Doch entwickelt er einen eigenen Stil, ein derart schöne Stimmfarbe, welche nicht besser durch das Album führen könnte. Und so ist YES endlich das gelungen, was sie seit über 20 Jahren versuchen: sich aus den allzu großen Fußstapfen ihrer Vergangenheit zu lösen und in der Gegenwart anzukommen. Mit dem Kracher 'Into the storm' weisen YES unmissverständlich darauf hin, dass ihnen auch die Zukunft gehört. Gott sei Dank!


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