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Zombie23

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POLAR Activity Tracker Polar A360, blau, M, 90057447
POLAR Activity Tracker Polar A360, blau, M, 90057447
Preis: EUR 144,95

4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen A360 aus sportlicher Betrachtungsweise (laufen, radfahren, schwimmen, Fitness), 31. Mai 2016
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: POLAR Activity Tracker A360 (Ausrüstung)
Grundsätzliches:
Die A360 ist keine Sportuhr, sondern ein „Fitness-Tracker“. Sie liefert keine individuell-konfigurierbaren Datenfelder für die verschiedenen Sportarten/Profile, sondern bietet im Wesentlichen eine HF-Messung, die zusätzlich im 5-Zonen-Modell angezeigt werden kann.
Die integrierte Beschleunigungsmessung kann als Richtwert für Pace/Distanz beim Laufen genutzt werden, aber die Genauigkeit lag bei meinen Testläufen ca. 30 Sekunden unterhalb der GPS-Vergleichsmessung (Beispiel: A360=4:00 min/km , GPS=4:30 min/km). Fürs Laufen gibt es damit zudem eine grobe Pace/Distanz-Messung, die die anderen Sportprofile (Radfahren, Schwimmen etc.) nicht mitbringen.
Der Fitness-Tracker kann universell für alle denkbaren (Ausdauer-)Sportarten eingesetzt werden. Der Trainingsnutzen liegt in der HF-Steuerung, sofern man seine sportartspezifische HFmax verwendet. Die HFmax ist beim Laufen nämlich eine andere als beim radfahren oder auch schwimmen. Daher sind die Werte für die 5 HF-Zonen je Sportart unterschiedlich. Diese Tatsache ist nicht selbsterklärend, aber notwendig zu wissen, wenn man denn annähernd präzise Belastungs- und Erholungswerte in Polar Flow für seine Trainingsplanung haben möchte.
Ebenso kann diskutiert werden, ob eine HF-Messung für Aktivitäten wie radfahren oder schwimmen überhaupt sinnvoll ist. Beim Krafttraining spielt die Herzfrequenz beispielsweise eine eher untergeordnete Rolle; wichtiger sind Satz- und Pausenzeiten.

Praxiseinsatz:
Das Touch-Display reagiert gut; im Wasser allerdings muss man öfter mal drauf tippen damit es reagiert, wenn die Oberfläche nass ist. Die Vibrationsfunktion, die den Wechsel von Trainingsphasen oder als stiller Weckalarm genutzt werden kann, fühlt sich etwas schwach an, ist aber genügend, da sich die Vibration stufenweise wiederholt.

++ Angenehmer Tragekomfort (34g, mittlere Armbandgröße bei 17-18cm Handgelenksumfang)
++ helles, kontrastreiches Display
++ Display kann im Training dauerhaft eingeschaltet werden (während des Trainings mehrere Sekunden lang auf das Display tippen)
+ Touchscreen funktioniert in den meisten Anwendungsfällen auf Anhieb
+ optische HF-Messung funktioniert (im Vergleich zu Mio Link, Scosche Rythm+) sehr gut
+ Vibrationsalarm (leider keine Veränderung des Vibrationseffekts möglich)
o Vibrationswecker (Weckzeit kann man nur mit der Smartphone-App (Polar Flow App) einstellen/aktivieren
o einen HF-Zonen-Lock bietet die A360 nicht
- einen einfachen (Intervall)-Timer kann man nur per Phasentraining auf Polar Flow einstellen, aber nicht direkt auf der Uhr selbst (unpraktisch)
- die HF-Messung der A360 lässt sich nicht mit dem Smartphone (hier: Polar Beat App) koppeln

Schade ist, dass man auf Polar Flow kein 3 HF-Zonen-Modell einstellen kann, denn dies wäre im Hinblick auf den an sich reduzierten Funktionsumfang der A360 eine gute Wahl, da die 5 Zonen eher für eine präzise Trainingssteuerung sinnvoll sind. Dafür ist die Trägheit (Reaktionsgeschwindigkeit) der optischen HF-Messung nur bedingt geeignet.

Akkulaufzeit als reine Uhr mit sporadischer HF-Messung genügt für ca. 2 Wochen. Nach 6-8 Training inkl. HF-Messung ist der Akku am Ende und muss dann wieder aufgeladen werden. Im Verhältnis zum geringen Gewicht der A360 ist dies wohl angemessen. Die Smartphone Notifications habe ich nicht ausprobiert, aber eine häufige BT-Nutzung dürfte den Akku ähnlich schnell entladen wie die optische HF-Messung.

Fazit:
Die optische HF-Messung der A360 schlägt sich besser als erwartet. Für normal ambitionierte, sportive Läufer/innen ist die A360 für eine Trainingssteuerung durchaus zu gebrauchen. Wer viele Intervalle und andere stop&go-Aktivitäten in sein Training einbaut und dabei auf eine zeitnahe und präzise HF-Information angewiesen ist, der muss entweder die A360 mit einem konventionellen HF-Gurt koppeln oder sich nach einem anderen Modell umschauen, dass direkt mit HF-Gurt ausgeliefert wird.
Für alle anderen dürfte die A360 eine hinreichende Lösung oder zumindest eine Ergänzung zur ggf. vorhandenen, klassischen GPS-Sportuhr sein.

Ich habe mir die A360 als angenehm zu tragende Ergänzung zur M400 zugelegt, so dass ich auch beim Schwimmen eine HF-Messung habe. Letzteres ist allerdings fürs Training kaum von Bedeutung, da die HF im Wasser nicht der Maßstab für den Trainingsnutzen ist. Wer noch nicht mit Polar Flow traininert und ergebnisoffen nach einem vergleichbaren Tracker sucht, der sollte sich den Garmin Vivosmart HR+ (mit GPS) anschauen. Die M400 hat gegenüber der A360 das deutlich bessere P/L-Verhältnis und daher bekommt die A360 von mir 4/5 Sterne.

Anbei noch ein paar JPGs zu 2 Laufeinheiten, eine Schwimmeinheit und ein Fintnesstraining mit der A360. Die Laufeinheiten habe ich im direkten Vergleich mit der M400 durchgeführt, so dass man beide HF-Messungen miteinander vergleichen kann.
Im HF-Schnitt liegt die Messung bei beiden (hier: Brustgurt (M400) vs. A360) gleichauf.

Lauf1:
Der HF-Durchschnitt der Messungen beträgt: 138 S/min (Geonaute, A360)
HFmax-Werte: 172 (Geonaute), 168 (A360)
HFmin-Werte: 113 (Geonaute), 114 (A360)

Lauf2:
Der HF-Durchschnitt der Messungen beträgt: 137 S/min (Geonaute, A360)
HFmax-Werte: 176 (Geonaute), 177 (A360)
HFmin-Werte: 66 (Geonaute), 66 (A360)
Größte HF-Differenz bei Laufpause bei Zeitindex 03:50 - 86 (Geonaute), 133 (A360)
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Wird angeboten von OUTFITTER
Preis: EUR 124,95

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen weich und stark gedämpfter Neutralschuh, der noch einigermaßen dynamisch abrollt, 31. März 2016
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Mizuno Herren Wave Sayonara 3 (Textilien)
Dies ist mein 4. Schuh von Mizuno. Im Gegensatz zu den anderen Modellen (Precision, WaveRider) ist der Sayonara 3 deutlich weicher gedämpft und damit auch am Vorfuß sehr komfortabel. Dadurch aber auch nicht so schnell und da die meisten Mizunos eine gewisse Steifigkeit in der Mittelsohle mitbringen nimmt die Dämpfung dem Schuh etwas den Vortrieb.
Für längere Läufe und komfortable Halbmarathons ein guter Schuh.
Für kürzere, schnellere Trainingsläufe ist er nicht meine 1. Wahl.
Mir ist die Dämpfung zu weich und der "spürbare" Bodenkontakt fehlt dadurch etwas.
Alles in allem etwas mizuno-untypisches Laufgefühl, aber nicht schlecht.
Erinnert mehr an die komfortablen Neutralschuhe von Adidas oder Asics.


Sound Intone I68 faltbarer On-Ear Kopfhörer Headset, Lautstärkeregelung, Mikrofon und 3,5 mm Klinkestecker für PC/ Smart Phone/Ipad/ Ipod(Schwaz/Grün)
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Wird angeboten von IFTech
Preis: EUR 25,99

1 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Tragekomfort und Kabelführung haben mich als einziges überzeugt; Klangbild leider unterirdisch, 1. Oktober 2015
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Mechanische Verarbeitung (Gewicht, Komfort) ist für das Geld super. Hier würde ich in Noten eine 1-2 geben.
Die klangliche Abstimmung ist grauenhaft. Der Kopfhörer erzeugt einen künstlichen Raumklang und somit unnatürliche Wiedergabe.
Die Bässe sind sehr tief abgestimmt, so dass diese dröhnen und die Grenzen der akkustischen Fähigkeiten des Kopfhörers massiv überschreiten.
Die Mitten und Höhen sind noch vetretbar, wenngleich auch hier die mittleren Frequenzen gegenüber den Höhen sehr unharmonisch abgestimmt sind.
Insgesamt versucht der Kopfhörer ein Klangbild abzuliefern, dass dieser einfach nicht beherrscht und das überzeugt mich nun mal gar nicht!
Die klangliche Abstimmung hätte ehrlicher (neutraler) ausfallen können/sollen, dann wäre, ohne übertriebene Bässe und aufgesetzte Räumlichkeit ein universell brauchbares Produkt dabei rausgekommen.
Für reinen Sprachbetrieb mag der Kopfhörer (als Headset) funktionieren; oder für Hörbücher/Podcast hören, aber sicher nicht für Musik.

Ich verstehe die vielen positiven Äußerungen über den Klang des Sound Intone I68 überhaupt nicht. Wer ein Minimum an Authenzität beim Klang erwartet, sollte hier vorsichtig sein und sich den Kauf gut überlegen...


Panasonic RP-DJS200E-A Kopfhörer blau
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Wird angeboten von SEDIVA Deutschland
Preis: EUR 16,78

0 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Für den Preis ganz passabel (Klang okay, Tragekomfort sehr ordentlich, Kabel etwas sperrig), 1. Oktober 2015
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Die mechanische Verarbeitung ist sehr schlicht und bei intensiver Beanspruchung wohl wenig robust, aber dem Tragekomfort tut dies kaum einen Abbruch. Die wichtigsten Eigenschaften (hier: Klang und Tragekomfort) sind als gut zu bezeichnen.

Tragekomfort: ausreichend fester Sitz, so dass man damit auch laufen könnte. Für gelegentlichen Sport also in Ordnung. Die Schweißentwichlung am Ohr ist sogar besser (geringer) als gedacht. Das Kabel des Kopfhörers ist im Verhältnis zum Rest nicht sehr leicht und für permanente Mobilität ein kleines Manko; aber für das Geld ist es meckern auf hohem Niveau.
Note: 2+

Klang; das Klangbild ist etwas dumpf/besetzt, aber ich habe schon schlimmeres gehört. Die Tiefen sind vorhanden und ausreichend präzise, die Höhen sind klar ohne zu kreischen. Die Mitten sind nicht besonders differenziert und es fehlt hier an dem klaren Sound, den der eine oder andere in der Preisliga ab 50 EUR gewohnt ist. Für den Preis ist der Klang insgesamt noch gut.
Note: 2-

Gesamt: 2 (4 Sterne)


Sony MDR-S70AP Faltbarer Leichtbügel-Kopfhörer (106db/mW) weiß
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Wird angeboten von YouWantOne
Preis: EUR 54,97

4.0 von 5 Sternen Sony MDR-S70AP vs. Sennheiser PX100 (-II), 26. Juli 2015
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Der MDR-S70AP ist mit 25 EUR ein sehr preisgünstiger, faltbarer Leichtbügel-Kopfhörer.

Mechanik/Bauweise/Verarbeitung:
Die Ohrhörer selbst haben einen Kunstlederüberzug, der diesen Kopfhörer gegenüber Schweiß durchaus als resistent erscheinen lässt.
Sie sind rund und liegen auf dem Ohr auf ohne das Ohr dabei vollständig zu bedecken. Für Outdoor-Aktivitäten somit durchaus geeignet, da weder Umgebungsgeräusche völlig abgeschirmt werden und durch die nicht geschlossene Bauweise die Ohren nicht schnell heiß werden oder unangenehm zu schwitzen beginnen.
Durch die konstruktionsbedingt vorgegebene Bügelspannung werden die Ohrhörer an die Ohren gepresst. Je schmaler der eigen Kopf ist desto geringer der Anpressdruck.
Das heißt in der Praxis, dass sehr kleine und sehr große Köpfe nicht den besten Halt finden. Für meinen Kopfumfang ist es in Ordnung.
Die Verarbeitung des Kunststoffbügels überzeugt nur vor dem Hintergrund des Preises. Bei sorgfältiger Nutzung sollte nichts abbrechen.
Das Kabel macht auf mich keinen sehr audiophilen Eindruck; man kann es als preiswerte und robuste Lösung bezeichnen. Die Kabelführung ist auch nicht einseitig, was zwar weniger Komfort aber wohl möglich bessere Haltbarkeit nach sich zieht.

Im Unterschied zum Sennheiser PX-100 kann der Sony in der haptischen Qualität nur durch den benannten Kunstlederüberzug punkten; ansonsten ist der PX-100 hier deutlich wertiger; kostet aber auch mehr.

Klang:
Es handelt sich um das typsiche Sony-Sounding mit kristallklaren Höhen und sehr ordentlichem Tiefenbass. Die Mitten sind etwas dünn geraten und auch die Auflösung der Mitten könnte besser sein. Der Hochtonbereich klirrt nicht; man sollte aber (wenn man sehr laut hört!) um die Ohren zu schonen ggf. die Höhen per Equalizer absenken (meine Meinung).

Mir gefällt der Klang vom Sennheiser PX-100 besser, da die Mitten besser aufgelöst sind, wenngleich die Höhen beim Sennheiser eher dezent wirken; was m.E. aber kein Nachteil ist.

Fazit:
Wer einen passenden Kopfumfang (mittel-groß bei nicht zu großen Ohren) besitzt und die Klangcharakter von Sony mag kann hier für 25 EUR nicht viel falsch machen. Wer insbesondere etwas aktiver damit unterwegs sein möchte für den ist der Tragekomfort gegeben.
Knappe 4 Sterne von mir (aufgrund des Preises). Der Sennheiser PX100 macht den besseren Gesamteindruck und ist wohl nach wie vor schwer zu schlagen.


Mio Link Pulsarmband, Slate, L
Mio Link Pulsarmband, Slate, L
Preis: EUR 91,47

23 von 24 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen optische HF-Messung (Mio) vs. elektrische Messung (Polar, Garmin) - Laufen, rad fahren, Fitness, 14. Februar 2015
Rezension bezieht sich auf: Mio Link Pulsarmband, Slate, L (Ausrüstung)
Habe den Mio Link nun seit ca. einem Jahr im Gebrauch. Benutze es zu 90% zum Laufen in Kombination zuerst mit einem Garmin FR110 und seit ca. 3 Monaten nun mit der Polar M400. Radfahren und Fitness mache ich auch noch ein bisschen. Habe den Mio Link in der Größe M - aber nicht hier bei Amazon, sondern bei Erscheinen direkt beim Hersteller Mio (Kanada) gekauft.

Nachdem ich die konventionellen Textil-Brustgurte von Polar und Garmin benutzt hatte und diese (obwohl die Textil-Premium-Gurte zu den komfortabelsten ihrer Art zählen) meiner Meinung nach immer noch umständlich anzulegen und nicht immer bequem zu tragen sind, war ich für einen Wechsel auf eine Messung am Handgelenk durchaus zu haben.
Seit ich den Mio Link habe trage ich die HF-Messung nun bei jedem Lauftraining und nicht nur sporadisch wie es zuvor bei den elektrischen HF-Brustgurten der Fall war.

Hier die wichtigsten Vorzüge der optischen HF-Messung von Mio im Vergleich zu den HF-Brustgurten:
++ Tragekomfort (Gewicht: 30g , Größe "M" nur für sehr schmale Handgelenke optimal - Größe "L" von der Passform für alle geeignet, da mehr Spielraum vorhanden!)
++ vielseitige Konnektivität - kann via ANT+ (Garmin) und/oder via BTLE (Handy, Polar Uhr etc.) mit anderen Geräten gekoppelt werden
++ Funktion und Pulsbereich (HF-Zone) sofort am Link sichtbar (per LED) auch wenn der Link noch nicht mit einem anderen Gerät gekoppelt wird/wurde.
+ verrutscht der Link doch einmal, dann kommt man schneller/besser ran, um Korrekturen durchzuführen. (Jeder der seinen HF-Brustgurt mal während des Trainings neu justieren musste, weiß was ich meine!)

Es gibt aber auch Nachteile/Einschränkungen der optischen HF-Messung (Mio Link), über die ich nach einem Jahr Nutzung berichten kann:
- eine spontane Änderung der Belastungsintensität wird erst mit einigen Sekunden (ca. 5-10 Sekunden) Verzögerung angezeigt. Die optische Messung verhält sich im Verhältnis zum konventionellen, elektrischen Brustgurt ziemlich träge.
- in den ersten Minuten (zu Beginn) der HF-Messung werden öfter mal unrealistisch hohe oder niedrige Werte angezeigt. Dies legt sich nach 1-2 Minuten wieder. Teilweise hilft es den Link ca. 10 Minuten vor dem eigentlichen Training zu aktivieren, dann hat man eine gute Chance, dass der Effekt nicht auftritt.
- eine permanente, vertikale Position des Handgelenks führt zu einer Fehlmessung (zu geringer Pulsanzeige, z. B. beim Bankdrücken oder auch rad fahren).
- je dunkler der eigene Hauttyp, desto schwieriger kann es sein, die "richtige Stelle" zum anbringen des Mio Link am Handgelenk zu finden.
- eine starke, dunkle Behaarung am Unterarm kann diesen Prozess erschweren.
- bei kühlen Außentemperaturen bzw. wenn die Oberflächentemperatur der Haut schon SEHR kühl ist, dann werden niedrigere HF-Werte ermittelt als tatsächlich der Fall ist. Kam bei mir bisher nur selten vor, aber kann bei um 0°C und Minusgraden durchaus passieren.
- starkes Sonnenlicht kann die Funktion beeinträchtigen, insbesondere, wenn der Mio Link nicht straff genug sitzt und Licht von der Seite eindringen kann. Hier kann im Sommer ein Schweißband/Tuch zum Drüberziehen helfen.
o Die Akkulaufzeit ist mit 6-8 Std. im Verhältnis zum elektrischen HF-Brustgurt gering und man muss den Link ähnlich häufig aufladen (USB) wie eine GPS-Laufuhr.

Fazit:
Jeder, der nicht auf eine schnelle, wechselnde Belastungsänderung (z. B. kurze Intervalle) eine sofortige und genaue Rückmeldung über seinen Ist-Puls benötigt, der kann den Mio Link oder Mio Fuse sehr gut in sein Training einbeziehen.
Jeder, der sich ein paar (3-8) Trainingseinheiten Zeit nimmt die beste, individuelle Position und optimale Zugspannung (wie fest das Armband eingestellt werden sollte) auszutesten, der wird mit der optischen HF-Messung glücklich werden können.
Wer weniger Geduld mit bringt und die Liste von (fallweisen!) Einschränkungen anstrengend findet, der könnte enttäuscht werden.
Für statische Fitnessübungen, in denen das Handgelenk bzw. der Unterarm vertikal positioniert bleibt, wird Mio keine Alternative zum HF-Brustgurt darstellen - im Gegenteil.

Tragekomfort und "Korrekturhandling" gegenüber HF-Brustgurt: 5 Sterne
Verlässlichkeit der Messung gegenüber HF-Brustgurt: 4 Sterne
Preis: 3 Sterne

Gesamt: 4 Sterne


Mio Link Pulsarmband, Slate, M
Mio Link Pulsarmband, Slate, M
Preis: EUR 83,95

12 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen optische HF-Messung (Mio) vs. elektrische Messung (Polar, Garmin) - Laufen, rad fahren, Fitness, 14. Februar 2015
Rezension bezieht sich auf: Mio Link Pulsarmband, Größe M (Ausrüstung)
Habe den Mio Link nun seit ca. einem Jahr im Gebrauch. Benutze es zu 90% zum Laufen in Kombination zuerst mit einem Garmin FR110 und seit ca. 3 Monaten nun mit der Polar M400. Radfahren und Fitness mache ich auch noch ein bisschen. Habe den Mio Link in der Größe M - aber nicht hier bei Amazon, sondern bei Erscheinen direkt beim Hersteller Mio (Kanada) gekauft.

Nachdem ich die konventionellen Textil-Brustgurte von Polar und Garmin benutzt hatte und diese (obwohl die Textil-Premium-Gurte zu den komfortabelsten ihrer Art zählen) meiner Meinung nach immer noch umständlich anzulegen und nicht immer bequem zu tragen sind, war ich für einen Wechsel auf eine Messung am Handgelenk durchaus zu haben.
Seit ich den Mio Link habe trage ich die HF-Messung nun bei jedem Lauftraining und nicht nur sporadisch wie es zuvor bei den elektrischen HF-Brustgurten der Fall war.

Hier die wichtigsten Vorzüge der optischen HF-Messung von Mio im Vergleich zu den HF-Brustgurten:
++ Tragekomfort (Gewicht: 30g , Größe "M" nur für sehr schmale Handgelenke optimal - Größe "L" von der Passform für alle geeignet, da mehr Spielraum vorhanden!)
++ vielseitige Konnektivität - kann via ANT+ (Garmin) und/oder via BTLE (Handy, Polar Uhr etc.) mit anderen Geräten gekoppelt werden
++ Funktion und Pulsbereich (HF-Zone) sofort am Link sichtbar (per LED) auch wenn der Link noch nicht mit einem anderen Gerät gekoppelt wird/wurde.
+ verrutscht der Link doch einmal, dann kommt man schneller/besser ran, um Korrekturen durchzuführen. (Jeder der seinen HF-Brustgurt mal während des Trainings neu justieren musste, weiß was ich meine!)

Es gibt aber auch Nachteile/Einschränkungen der optischen HF-Messung (Mio Link), über die ich nach einem Jahr Nutzung berichten kann:
- eine spontane Änderung der Belastungsintensität wird erst mit einigen Sekunden (ca. 5-10 Sekunden) Verzögerung angezeigt. Die optische Messung verhält sich im Verhältnis zum konventionellen, elektrischen Brustgurt ziemlich träge.
- in den ersten Minuten (zu Beginn) der HF-Messung werden öfter mal unrealistisch hohe oder niedrige Werte angezeigt. Dies legt sich nach 1-2 Minuten wieder. Teilweise hilft es den Link ca. 10 Minuten vor dem eigentlichen Training zu aktivieren, dann hat man eine gute Chance, dass der Effekt nicht auftritt.
- eine permanente, vertikale Position des Handgelenks führt zu einer Fehlmessung (zu geringer Pulsanzeige, z. B. beim Bankdrücken oder auch rad fahren).
- je dunkler der eigene Hauttyp, desto schwieriger kann es sein, die "richtige Stelle" zum anbringen des Mio Link am Handgelenk zu finden.
- eine starke, dunkle Behaarung am Unterarm kann diesen Prozess erschweren.
- bei kühlen Außentemperaturen bzw. wenn die Oberflächentemperatur der Haut schon SEHR kühl ist, dann werden niedrigere HF-Werte ermittelt als tatsächlich der Fall ist. Kam bei mir bisher nur selten vor, aber kann bei um 0°C und Minusgraden durchaus passieren.
- starkes Sonnenlicht kann die Funktion beeinträchtigen, insbesondere, wenn der Mio Link nicht straff genug sitzt und Licht von der Seite eindringen kann. Hier kann im Sommer ein Schweißband/Tuch zum Drüberziehen helfen.
o Die Akkulaufzeit ist mit 6-8 Std. im Verhältnis zum elektrischen HF-Brustgurt gering und man muss den Link ähnlich häufig aufladen (USB) wie eine GPS-Laufuhr.

Fazit:
Jeder, der nicht auf eine schnelle, wechselnde Belastungsänderung (z. B. kurze Intervalle) eine sofortige und genaue Rückmeldung über seinen Ist-Puls benötigt, der kann den Mio Link oder Mio Fuse sehr gut in sein Training einbeziehen.
Jeder, der sich ein paar (3-8) Trainingseinheiten Zeit nimmt die beste, individuelle Position und optimale Zugspannung (wie fest das Armband eingestellt werden sollte) auszutesten, der wird mit der optischen HF-Messung glücklich werden können.
Wer weniger Geduld mit bringt und die Liste von (fallweisen!) Einschränkungen anstrengend findet, der könnte enttäuscht werden.
Für statische Fitnessübungen, in denen das Handgelenk bzw. der Unterarm vertikal positioniert bleibt, wird Mio keine Alternative zum HF-Brustgurt darstellen - im Gegenteil.

Tragekomfort und "Korrekturhandling" gegenüber HF-Brustgurt: 5 Sterne
Verlässlichkeit der Messung gegenüber HF-Brustgurt: 4 Sterne
Preis: 3 Sterne

Gesamt: 4 Sterne


POLAR Trainingscomputer M400 HR, Schwarz, 90051341
POLAR Trainingscomputer M400 HR, Schwarz, 90051341
Preis: EUR 129,00

10 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Polar M400 vs. Garmin Forerunner (Bericht eines Läufers), 18. Januar 2015
Rezension bezieht sich auf: POLAR Trainingscomputer M400 (Ausrüstung)
Hatte bisher immer Garmin Forerunner zum Laufen verwendet und bin nun mal zu Polar gewechselt.
Benutze die M400 nun seit ca. 2 Monaten (ca. 3x pro Woche) und bisher ausschließlich zum Laufen.
Habe die m400 Uhr allerdings ohne Brustgurt gekauft, da ich bereits eine optische HF-Messung fürs Handgelenk
besitze, die ich vor ca. 1 Jahr gekauft habe. Diese lässt sich gut mit der m400 koppeln (BTLE), läuft aber auch mit
meiner Garmin FR110 (ANT+).
Gekauft habe ich die m400, weil ich ein HF-basiertes Training anfangen wollte (habe sonst nur nach Pace trainiert).

Als Alternative stand noch die Garmin FR220 für mich zur Wahl, habe aber die Polar m400 aufgrund des m.E. besseren P/L-Verhältnisses gekauft. Für die FR220 spricht das geringere Gewicht (ca. 40g anstatt 60g der m400) und die bessere Passform für schmale Handgelenke.

Die Pros und Cons zur Polar m400 aus meiner Sicht:

+ großes, gut ablesbares Display
+ gutes Trainingstagebuch mit den wichtigsten Auswertungen und Interpretationen zu den Trainingseinheiten
+ schnelles GPS-Fixing vorm Start
+ Multisport-Profile für Laufen, Radfahren und sonst. Indoor-Outdoor-Trainings einstellbar

o keine Uhr für schmale (filigrane) Handgelenke (für viele Frauen dürfte es etwas zu klobig sein)
o USB-Mikroanschluss auf der Rückseite könnte bei unachtsamer Nutzung zu einer "Sollbruchstelle" werden

- Pace-Anzeige über die aktuelle, automatische(!) Runde nicht möglich

Wer wie ich einen Garmin FR gewohnt ist, der kennt vor allem die Pace-Anzeige, die einem anzeigt, dass man z. B. auf der aktuellen, automatischen Runde (z. B. nach 3,4 KM) eine Pace von 5:20 min/km hat. Diese bedeutet, dass man auf den letzten 400 Metern eine durchschnittliche Pace von 5:20 min/km hatte.
Diese Anzeige kennt die Polar m400 / V800 leider nicht!
Es kann entweder die momentane Pace (sehr sprunghaft) oder die durchschnittliche Pace über den GESAMTEN Lauf angezeigt werden. Nach einer automatischen Runde (nach dem Pieps) wird zwar die Runden-Pace der letzten Runde kurz eingeblendet, aber eine Prognose für die laufende, aktuelle Runde gibt es nicht.

Da ich nun mehr nach den HF-Bereichen trainiere stört es mich nicht zu sehr. Man kann inzwischen auch Pace-Bereiche einstellen und somit nach einer Pace-Range laufen. Es gibt noch eine Funktion, genannt "Zielzeitschätzung", mit deren Hilfe man die Zielzeit zu einer zuvor vorgegebenen Strecke (5, 10, 21 KM etc.) angezeigt bekommt. Diese Funktion habe ich getestet und ja, man kann sich danach schon orientieren. Ist mit dem "virtuellen Partner", den man von Garmin kennt vergleichbar.

Die Sache mit der Anzeige einer kumulierten Pace auf der aktuellen, automatischen Runde wird von Polar hoffentlich noch nachgereicht. Das wäre super. Unabhängig davon, kann man die m400 für eine HF-Trainingssteuerung wunderbar einsetzen!

Fazit:
P/L = 5 Sterne
Funktionen = 4 - 5 Sterne
Verarbeitung = 3 Sterne

Gesamt = 4 Sterne (mit Option zu 4,5 Sternen, wenn noch entsprechende Updates kommen)

UPDATE:
Benutze die m400 nun seit ca. 4 Monaten und bis jetzt kam kein Software-Update oder ähnliches, dass es zulassen würde, dass man die Anzeigenfelder, die sich auf "Runden" beziehen im Rahmen der automatischen KM-Runden nutzen könnte. Nach wie vor ist es nicht möglich, sich die "Rundenzeit" oder "letzte Rundenzeit" oder "durchschnittliche Rundengeschwindigkeit" oder "Runden-HF" auf Basis einer automatischen Runde auf der Uhr anzeigen zu lassen. Nur wenn man eine manuelle Runde durch einen Knopfdruck erzeugt, dann funktionieren die genannten Felder wie sie sollen.
Dies ist ziemlich sinnfrei.
Wer GPS-Laufeinsteiger ist oder zuvor kaum Runden-Anzeigefelder benutzt hat wird dies vielleicht nicht sofort erkennen; falls überhaupt.

Wer nicht auf ein Software-Update von Polar warten möchte oder sich nicht allzu intensiv mit der Anzeigendarstellung der Sportprofile beschäftigen möchte, um herauszufinden, dass einige Funktionen nicht wie erwartet funktionieren, für den ist die m400/v800 ganz sicher nicht die erste Wahl. Wer die letzte Rundenzeit oder aktuelle Rundenpace nicht dauerhaft angezeigt haben möchte, da er/sie ausschließlich nach Puls trainiert, für den ist die m400 ok, aber dafür genügt dann auch einen GPS-Uhr mit geringerem Funktionsumfang und ggf. einfacherer Handhabung.

Update (15.04.2015):
Heute wurde das SW-Update für die M400/V800 auf Version 1.4 veröffentlicht.
Mit diesem Update sind weitere Datenfelder für die Sportprofile hinzugekommen, u.A. auch das von mir favorisierte Datenfeld für die Pace auf der aktuellen, automatischen Runde.
Durch einige Verbesserungen der Web-Plattform Flow und die Hinzunahme des sehnsüchtig erwarteten Auto-Lap Datenfeldes gibt es von mir nun 5 Sterne in der Gesamtbeurteilung!
Funktionsumfang und P/L stimmen absolut.
Wer jetzt noch auf hohem Niveau meckern möchte, der kann höchstens den Tragekomfort für schmale Handgelenke, das Gesamtgewicht von 60g und die Akkuleistung als Optimierungswünsche anführen.
Bei den genannten Punkten befindet sich die m400 dennoch im Vergleich zu anderen GPS-Sportuhren eher im Durchschnitt und mitnichten schlechter. Daher auch 5 Sterne von mir.
Kommentar Kommentare (11) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Nov 21, 2015 11:42 PM CET


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24 von 26 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen HF-Trainingssteuerung nahe der Perfektion. Ohne HF-Messung gibt es bessere Alternativen., 27. Dezember 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Nachdem ich nun viele Jahre Garmin GPS Sportuhren getragen habe, bin ich aktuell mit dem Erscheinen der M400 in das Polar-Lager gewechselt. Meine erste GPS-Laufuhr war eine Garmin FR205 und danach eine FR110, die ich immer noch besitze.
Grund für den Wechsel war weniger eine zwingende Notwendigkeit als viel mehr die Option/Neugier, die Trainingssteuerung um ein paar Features zu erweitern. Insbesondere durch das Aufkommen der optischen HF-Messung (Mio) wurde es für mich wieder interessant eine GPS-Uhr zu besitzen, die ein komfortables HF-basiertes Training erlaubt. Die HF-Brustgurte fand ich persönlich immer so unpraktisch, dass ich weitestgehend auf eine HF-Messung verzichtet hatte. Dies aber nur am Rande.

Vor dem Kauf der M400 habe ich mir die Web-Plattform von Polar (hier: Flow) angeschaut, denn für mich sind ein vernünftiges Trainingstagebuch/Kalender und bestimmte Auswertungsmöglichkeiten wichtig, so dass eine ungeeignete Plattform bereits den Nutzen der Uhr massiv beeinträchtigen kann. Flow ist noch in der Beta-Phase.
Strecken- und Höhenprofil werden angezeigt. Der Trainingsbereich (voreingestellte HF-Zonen) des Trainings wird so dargestellt, dass man jederzeit sehen kann wie viel Zeit im jeweiligen Trainigsbereich verbracht wurde. Die Trainingszeiten lassen sich auch auf Wochen/Monats/Jahres-Basis kumuliert anzeigen.
Polar interpretiert jedes Training auf Basis der erbrachten HF-Intensitäten (Zeit in den 5 Zonen); so erhält man ein Feedback darüber welchen Trainingsnutzen die TE hatte (z. B. Verbesserung der aeroben Ausdauer).
Diese Angaben sind eher als Hilfestellung zu verstehen und erfordern, dass man seine aerobe und anaerobe Schwellwerte kennt und somit seine HF-Bereiche vorab sinnvoll einstellen kann.
Es gibt dann noch polarspezifische Parameter wie z. B. den "Running Index", der einem Auskunft darüber geben soll, wie es um die eigene Form bestellt ist. Dieser Index funktioniert nur dann gut, wenn das Streckenprofil vergleichbar ist. Laufe ich flach, dann bin ich naturgemäß bei identischer HF-Belastung schneller unterwegs als wenn ich eine hügelige Strecke laufe. In beiden Fällen kann die Belastung identisch sein, aber auf der flachen Strecke erhalte ich den besseren "Running Index".
Weiterhin zeigt Polar Flow in Kombination mit der M400 an, ob die TE anspruchsvoll ("fordernd") war bzw. je nach HF-Belastung und Dauer wird eine Aussage zu der "persönlichen Belastung" ausgegeben. Im Gegensatz zu der V800 wird allerdings nicht angezeigt, wie hoch der rechnerische Regenerationsbedarf (in Form von Stunden/Tagen Pause) ist.
Aktuell kommt m.E. Polar Flow nicht ganz an den Umfang von Garmin Connect heran, aber die Plattform ist auf einem guten Weg und weitere Auswertungsmöglichkeiten (Berichte) werden ggf. noch nachgereicht.

Zur M400 selbst. Die M400 ist von der Bauform her die flacheste mir derzeit bekannte GPS-Uhr. Das Display ist etwas größer als die der meisten anderen Produkte anderer Hersteller. Der Tragekomfort ist für normale und dicke Handgelenke sehr gut. Für schmale Handgelenke ist die passform sicher nicht ideal. Das Armband selbst ist einfach gehalten und könnte m.E. etwas weicher sein. Das Display ist sehr gut ablesbar, die Darstellung wenig spektakulär (einfache Grafiken, keine Farben), aber der Sache angemessen. Die Akkulaufzeit macht einen sehr guten Eindruck; insbesondere Standby hält die Uhr sehr lange.
Da man die M400 auch als "Activity Tracker" nutzen kann, muss dass wohl auch so sein.
Der USB-Mikroport auf der Rückseite ist eine kostengünstige Lösung um die Uhr an den PC anzuschließen, aber sicher nicht die eleganteste Methode. Für diejenigen, die eh via Bluetooth und Smartphone (iOS, Android) die Datensynchronisation der Trainingsdaten vornehmen ist dies wahrscheinlich ohne Bedeutung. Mir ist es aufgefallen (Garmin ist hier wertiger).

Der Funktionsumfang der M400 ist ein Highlight. Insbesondere bei dem Preis. Hier können Mitbewerber nur mithalten, wenn man mindestens 200 EUR in die Hand nimmt (z. B. Garmin FR220).
Man kann bis zu 4 Datenfelder im Display anzeigen lassen. Die Datenfelder lassen sich je Sportart über die Webseite einstellen und je Sportart sind einige (6-8?) Anzeigen einstellbar, so dass man im Training zwischen den voreingestellten Ansichten wechseln kann. Das "normale" Training startet immer mit der Anzeige, die man zuletzt verwendet hat. Etwas gewöhnungsbedürftig ist (für mich), dass ich die Anzeigen erst dann auswählen kann, NACHDEM ich das Training bereits gestartet habe. Diese bedeutet, dass ich im Zweifel während des Laufens nach der richtigen Anzeige blättere. Pausiere ich den Lauf auf der Uhr, dann kann ich wiederum nicht zwischen den Anzeigen wählen, sondern erst wieder dann, wenn ich die Messung wieder starte. Für mich, als Garmin-User, etwas befremdlich aber kein Weltuntergang.
Die GPS-basierte Höhenmessung ist im Übrigen gegenüber den mir bisher bekannten GPS-Uhren außerordentlich gut!
Die M400 bietet zudem einen virtuellen Partner (Strecke und Zielzeit eingeben), der einem anzeigt, wie schnell man laufen muss um seine Zielzeitvorgabe einzuhalten. Ein nettes Feature, wenn man im Wettkampf z B. ausschließlich nach Pace läuft.
Eigene Trainings (z. B. Intervalle) können via Flow eingegeben werden, so dass man vieles aus dem eigenen Trainingsplan direkt auf die M400 übertragen kann und nur noch die Vorgaben "ablaufen" muss.
Ganz besonders gut gefallen hat mir die Funktion, dass den aktuellen HF-Bereich in dem man sich befindet während des Laufens "fixieren" kann, so dass man mal eben kurz Unter- und Obergrenze hat und Warntöne erhält, wenn man den Bereich verlässt. Die optische Anzeige hierzu (Range-Anzeige) ist ebenfalls sehr gelungen.

Zusammenfassung:

+ sehr gutes P/L-Verhältnis
+ sehr schnelles GPS-Fixing vorm Start
+ sehr ordentliche GPS-Höhenmessung
+ umfangreiche HF-Trainingssteuerung (5 einstellbare HF-Zonen)
+ Anzeigefelder auf der Uhr (Datenfelder) variabel/individuell je Sportart kombinierbar
+ Intervall-Timer und Zielzeitschätzung (zeigt die erwartete Gesamtzeit auf einer zuvor festgelegten Distanz an)
+ eigene Trainings programmierbar (Warmup, Aufgabe, CoolDown - nach Zeit, Distanz, HF-Zielzone, Pace-Zone)
+ nette, motivierende Zusatzfunktionen ("activity Tracker")

o Trainingsdaten können aus Flow (als TCX, GPX oder CSV) exportiert werden. Der Import der Flow-Trainings nach Garmin Connect funktioniert leider nicht.

- Armband etwas unflexibel
- Pacemessung auf eine automatische, kumulierte Runde nicht möglich. Anzeigefeld "Rd.-Geschwindigkeit/Tempo" funktioniert nur, wenn man manuell per Knopfdruck eine neue Runde startet.
- ohne konsequente HF-Messung können während des Trainings, aber auch auf Polar Flow viele Features nicht genutzt werden

Schlussbemerkungen:
Wer kein HF-basiertes Training plant, der braucht sich bei Polar im Allgemeinen und der M400/V800 im Speziellen gar nicht erst umzuschauen. Ohne permanente HF-Messung ist keine Trainingssteuerung (Beurteilung und Auswertung Trainingsintensität/Erfolg) möglich. Wer ein sehr schmales Handgelenk hat, gehobene Ansprüche in Sachen Verarbeitung hat oder zwingend ein Farbdisplay wünscht, der sollte sich ebenfalls bei anderen Herstellern umschauen.

Alle anderen können bedenkenlos zuschlagen, da man für den Preis von unter 150 EUR nirgendswo (Stand: heute) mehr (Trainings-)Funktionen geboten bekommt wie bei der M400.

Weshalb ich trotz des Preises keine 5 Sterne vergebe ist, weil mein Eindruck (in einigen Teilen) der ist, dass Polar hier ein paar Feinheiten in der Software noch nicht optimiert hat. Bisher ist mir die Uhr 1x während des Trainings abgestürzt. Eine automatische Paceberechnung (auf der aktuellen Runde) ist nicht gegeben. Letzteres ist vielleicht keine Stärke von Polar, aber man könnte den Anspruch haben hier gegenüber den Mitbewerbern gleichzuziehen.

Update und Ergänzung (11.01.2015):
Habe nun ca. 200KM mit der m400 laufend zurück gelegt und möchte noch mal kurz inbesondere einen Aspekt meiner Einschätzung vertiefen bzw. richtig stellen.
Es geht mir noch mal um die durchschnittliche Pace in der aktuellen, automatischen Runde. Als langjähriger Garmin-User habe ich das Datenfeld "Rd.-Geschwindigkeit/Tempo" als
Tempo auf der aktuellen Runde interpretiert. Die M400/V800 zeigt damit allerdings nicht Pace auf einer aktuellen, automatischen Runde an, sondern nur die durchschnittliche
Pace auf einer manuellen(!), also selber per Knopfdruck bestimmten Zwischenzeit!! Aktuell wird beim Laufen auf der M400/V800 also immer nur die durchschnittliche Pace über den gesamten, bisherigen Lauf (wenn man keine manuellen Zwischenzeiten nimmt) angezeigt oder es wird, wenn man das Datenfeld "durchschnittliche Pace/Tempo" verwendet das "aktuelle" Momentan-Tempo angezeigt, welches im Falle von GPS stark schwankt.
Eine Aufkummulierung auf die aktuelle automatische Runde (meistens: 1KM) wird derzeit nicht angeboten.

Inzwischen gibt es ein SW-Update (seit dem 31.12.14), dass es erlaubt auch Geschwindigkeitszonen festzulegen und in der Trainingsansicht (auf der Uhr selbst und im Flow) analog zu den HF-Zonen zu nutzen.
Für eine Beurteilung des Trainingserfolgs ist eine gleichzeitige Pulsmessung erfoderlich. Wer einen Tempodauerlauf (z. B. 5 min/km über 10KM) ohne HF-Messung durchführt, der hat danach ein Training "ohne Trainingsnutzen" im Flow-Tagebuch stehen ;-).

Folgendes würde ich mir in den kommenden Updates wünschen:
- ein Datenfeld, dass die durchschnittliche Pace der aktuellen, AUTOMATISCHEN Runde anzeigt
- in der Auswertung (auf Flow) eine Datenspalte, welche die Höhenmeter je automatischer Runde anzeigt (pos./neg.)

Die 4-Sterne-Bewertung hat weiterhin Bestand. Jede/r sollte sich jedoch überlegen inwieweit die Anzeige der durchschnittlichen Pace auf der aktuellen, automatischen(!) Runde (Lap) für einen ein
Kaufkriterium ist.

Update (15.04.2015):
Heute wurde das SW-Update für die M400/V800 auf Version 1.4 veröffentlicht.
Mit diesem Update sind weitere Datenfelder für die Sportprofile hinzugekommen, u.A. auch das von mir favorisierte Datenfeld für die Pace auf der aktuellen, automatischen Runde.
Durch einige Verbesserungen der Web-Plattform Flow und die Hinzunahme des sehnsüchtig erwarteten Auto-Lap Datenfeldes gibt es von mir nun 5 Sterne in der Gesamtbeurteilung!
Funktionsumfang und P/L stimmen absolut.
Wer jetzt noch auf hohem Niveau meckern möchte, der kann höchstens den Tragekomfort für schmale Handgelenke, das Gesamtgewicht von 60g und die Akkuleistung als Optimierungswünsche anführen.
Bei den genannten Punkten befindet sich die m400 dennoch im Vergleich zu anderen GPS-Sportuhren eher im Durchschnitt und mitnichten schlechter. Daher auch 5 Sterne von mir.
Kommentar Kommentare (2) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Jul 26, 2015 2:14 PM MEST


Sony MDR AS 30 Kopfhörer mit Nackenband silber/schwarz
Sony MDR AS 30 Kopfhörer mit Nackenband silber/schwarz

5.0 von 5 Sternen Endlich ein Kopfhörer der beim Joggen Spaß macht., 22. Juni 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Positive Eigenschaften:
+ drückt selbst nach längerer Tragedauer nicht
+ Schweiß kann dem Kopfhörer kaum was anhaben
+ Selbst stärkeres Schwitzen beeinträchtigt den Tragekomfort nicht
+ geringer Verschleiß, d.h. mutmaßlich hohe Lebensdauer

Neutral:
Klang ist gut, aber nicht mit soviel Tiefgang wie Kopfhörer anderer Hersteller.
Der geringere Anpressdruck der Ohrhörer ist ein Kompromiss bzgl. der wahrnehmbaren Bässe und dem Komfort.

Wer einen langlebigen Begleiter für aktive Workouts sucht, dem Tragekomfort wichtiger ist als High-Fidelity, der kann beherzt zugreifen.

Alternativen (weniger langlebig, weniger widerstandsfähig in Bezug auf Schweiß) sind hochwertige Nackenbügelkopfhörer von Sennheiser und Sony.


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