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marbles

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Wird angeboten von CSL-Computer
Preis: EUR 16,85

1 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Leider nicht funktionsfähig, 28. Januar 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Selbst nach wiederholter Neuinstallation war es mir nicht möglich, das Gerät dazu zu bringen, irgendein WLAN-Netz in der Nähe zu finden. Gleiches Ergebnis auf einem anderen Rechner. Musste den Stick dann leider wieder zurückschicken.
Kommentar Kommentar (1) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Jan 29, 2014 1:35 PM CET


Bundesvision Songcontest 2008
Bundesvision Songcontest 2008
Wird angeboten von ZUMM
Preis: EUR 9,98

14 von 25 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen wenig positives.., 15. Februar 2008
Rezension bezieht sich auf: Bundesvision Songcontest 2008 (Audio CD)
höcht durchschnittliche kost wird (in meinen augen) auf diesem sampler geboten. 'chica' ist an plattheit kaum zu übertreffen - obwohl es soll ja leute geben, die auf die beats von culcha candela so richtig abfeiern, mich jedenfalls ausgeschlossen. 'ohne bo' vermag es in keinster weise, ein (bis jetzt nicht existentes) niveau zu heben. es spricht auch nicht sonderlich für die kreativität des künstlers, einen bereits vorhandenen refrain mit neuem text und flippigem discosound erneut auf die öffentlichkeit loszulassen. weiter geht's locker und flockig mit den sportis und ihrem "antinazibund", wobei ich nicht bezweifle, dass dieser song auf den im sommer anstehenden festivals für ordentlich stimmung beim publikum sorgen wird. bei mir sorgt er allerdings für kopfschmerzen, angesichts der sporti-typischen instrumentierung und des doch sehr schwerfälligen textes, der "antinazibund" wohl kaum zu einem speerspitzensong im kampf gegen rechts machen wird. wenn danach lärmende krawallmusik aus den boxen tönt, ist der interessierte hörer mittlerweile bei madsen und ihrem "nachtbaden" angelangt. zugegeben, der text an sich ist durchaus gefällig, gesang und sound der instrumente wirken auf madsen-ersthörer doch etwas verstörend. "du" ist wie eigentlich jedes lied von laith al-deen, eingängig, romantisch, radiotauglich, ereignislos - allerdings mit dezentem reggaefeeling. nevada tan nee.. panik (wie sie neuerdings wieder heißen) feuern 3 min lang ihr nu metal-brett "was würdest du tun?" ab, wobei man sich des eindrucks nicht erwehren kann, dass die jungs mindestens ein linkin park-album im regal haben. "auf kiel" von subay to sally ist ein solides rockstück, wobei der mittelalterliche sprachgebrauch und die seemannthematik geschmackssache sind (aber offenbar großen anklang fanden, sonst wär die gruppe nicht als sieger des contests hervorgegangen.). "sand in meiner hand" will eine gruftige rocknummer sein, landet aber irgendwo zwischen radiotauglich und pseudoschlager.. oder kurz gesagt: wozu braucht man so ein lied? "jenny" nimmt in fröhlicher rotznasen-punkmanier das thema castingsendungen aufs korn. leider ist der text plump und wenig witzig, daher ist das lied wenig unterhaltend und ab der zweiten strophe ziemlich nervig. mit ähnlich rotzigem krawallton geht es weiter mit "kopf oder zahl" von jennifer rostock. die stimme der sängerin als dezent zu beschreiben wäre gelogen und mit einer merkwürdigen mischung aus punk und elektronischen klängen rebelliert das lied gegen die gesellschaft und das trommelfell. ein ähnlicher hybride aus krawallrock und elektro ist "anna" von paulsrekorder. der gesagt in der strophe ist gelinde gesagt gewöhnungsbedürftig. ich bin mir auch nicht sicher, ob anna bei solch plumpen annäherungsversuchen ihren keuschheitsgürtel abnimmt.. "könig der welt" stellt eine weitere "du kannst es schaffen, wenn du an dich glaubst"-hymne dar, deren refrain durch einen kinderchor pathetisiert wird - einfach ein total nerviges und überflüssiges lied. ich wüsste auch keine gelegenheit, zu der man einen solchen song freiwillig hören würde, keinesfalls beim songcontest! "keinen zentimeter" - wahnsinn! 1,5 von meinen 2 punkten habe ich allein für dieses angenehme lied von clueso vergeben. echte instrumente (hinter denen echte musiker zu vermuten sind), ein poetischer text, sexy groove, ein klavier (!!) - warum gibt es von diesem format nicht 3-4 mehr lieder auf diesem in der werbung so angepriesenen sampler? sisters versuchen mit "unite" eine revolution zu entfachen, nach dem motto "frauen aller länder, vereinigt euch". da stellt sich mir nur die frage, warum diese lanze für die frauenemanzipation unbedingt beim bundesvison songcontest gebrochen werden muss. vorhandenes gesangstalent will ich den schwestern nicht in abrede stellen, was jedoch nichts an der harmlosen beliebigkeit des songs ändert. bei "unfassbar" war mein erster gedanke: "warum dürfen culcha candela zwei songs für den wettbewerb beisteuern?". sind aber gar nicht die aufreißer aus der hauptstadt, sondern ein aufreißer aus sachsen, zusammen mit gentleman's far east band (hier bekommt der bandname eine zweite neue bedeutung). der liedtext wird sogar unerwartet philosophisch ("was ist der sinn des lebens?"). im zusammenhang mit den vorangegangenen strophen wird klar, dass hier nicht die platonische liebe zwischen mann und frau gemeint sein kann. "gib mir einen blick" von casino zero beschließt den sampler standesgemäß: rockig, laut, platt, doof - mit gesanglichen mängeln, die selbst der studioversion des liedes deutlich anzumerken sind.

zu dem negativen gesamtbild des samplers fügt sich der bittere nachgeschmack der meisten livepräsentationen der songs. über 80% der darbietungen waren gesanglich schwer an der grenze des erträglichen, die songs sind größtenteils platt und schablonenhaft auf hit getrimmt, die künstler blass und charakterlos. der bundesvision songcontest mag stefan raab eine gute quote bringen - zu einer aufwertung der deutschen musikszene (wie sooft behauptet) führt er jedenfalls nicht, wenn erstens bekannten gruppen eine plattform geboten wird, die bereits eifrig zum niveaulichen tiefflug des mainstreams beitragen, und zweitens bands gefördert werden, die bereits vorhandene musikalische vorbilder nachahmen, absolut überflüssiges material aufnehmen und sowieso in wenigen wochen wieder in der vergessenheit verschwinden.
ein lichtblick stellt für mich jedoch die tatsache dar, dass die beiden mit abstand besten lieder im wettbewerb die ersten beiden pläte belegen konnten. vielleicht ist es doch noch zu früh, die hoffnung in den deutschen musikgeschmack komplett aufzugeben.


Somewhere Else
Somewhere Else

12 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen was für ein schauspiel.., 25. April 2007
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Somewhere Else (Audio CD)
ich habe das album jetzt seit dem releasetermin und es auch viel gehört seitdem. am anfang dachte ich mir: ganz schön daneben! mittlerweile finde ich es sehr gelungen - wie sich die dinge doch innerhalb von zwei wochen ändern können?

die meisten lieder sind sehr angenehm zu hören (z.b. auf der busfahrt zur uni), "the wound", "somewhere else" und "a voice from the past" ragen für mich persönlich heraus, "most toys" finde ich keinesfalls so schlecht wie es von vielen rezesenten gemacht wird - die aussage des liedes ist angesichts modehype, vip-fernsehsendungen und eingebildeter promis überaus passend - schwachpunkte sind das meiner meinung nach ziemlich kitschige "thank you whoever you are" und "the last century for man" - das lied will einfach nicht so recht zünden. sonst bin ich zufrieden mit dem "machwerk", der "katastrophe", der "fehlinvestition" und was man hier sonst noch alles lesen kann.

versteht mich nicht falsch, ich billige jedem seine meinung zu und vielleicht habe ich auch einen schlechten musikgeschmack - aber ich finde es sehr erheiternd, dass sich die marillion-fangemeinde dermaßen gespalten darstellt. die nostalgiker weinen seit knapp 20 jahren ihrem fish hinterher, die progger wünschen sich 30min-songs mit 15 eingebauten gitarrensoli, hier ist marbles DER meilenstein, dort ist marbles ein totalausfall, die einen behaupten, dass die band seit Afraid Of Sunlight nur mist veröffentlicht habe, die anderen sagen, dass die band mit jeder neuen veröffentlichung besser geworden sei, h heult auf dem neuen album unerträglich herum oder aber er singt so emotional, dass einem kalte schauer über den rücken laufen?? wie passt das zusammen? anderswo fängt man aufgrund ähnlicher motive kriege an - marillion schafft es, alle geschmäcker - seien sie auch noch so verschieden - irgendwie unter einen hut zu bringen und deren besitzer hinter sich zu vereinen, wie eine große familie!

es lebe der freie musikgeschmack, es lebe marillion!
Kommentar Kommentar (1) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Jan 30, 2012 5:29 PM CET


Fear of a Blank Planet
Fear of a Blank Planet

18 von 22 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen düstere utopie oder bittere realität?, 13. April 2007
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Fear of a Blank Planet (Audio CD)
nachtrag vom 25.04.2007:
okay, dieses ewige genörgle über die härteren gitarrenparts auf den neueren pt-alben ist ja nichts neues. vllt sollten sich die leute, die absolut nichts mit metal(l)haltigen riffs anfangen können, einmal klar machen, dass die band sich dazu entschieden hat, diese musikalische richtung einzuschlagen, bevor in unzähligen rezensionen steven wilson immer wieder ans herz gelegt wird, doch bitte auf alles harte in der musik zu verzichten. musik ist kunst - und über seine eigene kunst entscheidet nun immer noch der künstler selber. und wenn pt auf der stufe von "stupid dream" oder "in absentia" stehen geblieben wäre, wäre die band mittlerweile vllt tot. pt steht für veränderung und eigenständige musik auf hohem niveau - dafür liebe ich diese band. und was mir bei den letzten drei veröffentlichungen den größten kick gegeben hat, waren ohne zweifel die "knüppelharten metalelemente" - gerade die kombination aus zerbrechlicher melancholie und wilder aggression stellt für mich einen besonderen reiz dieser musik dar.
mir ist klar, dass die geschmäcker verschieden sind und bei weitem nicht jedem FoaBP gefällt. aber mich verärgert es dann doch, wenn persönliche meinungen im hinblick auf musikalische qualität oder kompositorische kreativität des albums als allgemeingültige paradigmen dargestellt werden (Jeder kann solche dinge nur subjektiv beurteilen, oder etwas nicht?). wem die musikalische marschrichtung von pt nicht gefällt, der soll sich doch bitte anderen bands zuwenden oder die alten pink floyd-platten aus dem schrank holen.
schließlich will und muss ich noch eine lanze für gavin harrison brechen, der hier als "mr. drumcomputer" oder "metronomhacker" verteufelt wird. wer ihm monotone, uninspirierte spielweise vorwirft, hat sich meiner meinung nach keine 30 sekunden mit seinem bisheringen lebenswerk beschäftigt. der mann ist vollblutschlagzeuger und -musiker durch und durch. davon kann man sich auf seiner homepage (www.drumset.demon.co.uk) mehr als genug überzeugen. mir ist jedenfalls angesichts der langen liste von studioaufnahmen, touren und sonstigen musikalischen projekten, in denen gavin involviert war und ist, die kinnlade runtergeklappt. technisch so versierte schlagzeuger mit einer vergleichbaren bandbreite an beherrschten stilistiken findet man selten - und im studio ist sowieso jeder schlagzeuger (ausgenommen vllt bei live-aufnahmen) ein "metronomhacker".

zum konzept des albums wurde hier ja bereits viel geschrieben. ich denke nicht, dass der größte teil der jugendlichen heutzutage tabletten gegen psychische störungen nimmt, so viele hardcore pornos gesehen hat, dass diese mittlerweile langweilig geworden sind, und zugedröhnt mit einer knarre durchs einkaufszentrum marschiert. für mich stellt dieser teil des konzepts eher eine düstere utopie in naher zukunft dar.
jedoch ist die hofnungslosigkeit aufgrund fehlernder perspektiven durchaus ein aktuelles problem in unserer gesellschaft. man denke nur an die vielen jugendlichen ohne schulabschluss, den mangel an lehrstellen, die teilweise rauhe und kalte atmosphere an schulen, außenseiter, die ausgegrenzt werden und keine freundschaften aufbauen können,... hier stimme ich herrn wilson voll und ganz zu, und ich sehe es auch als eine aufgabe der gesellschaft, diese dinge besser in den griff zu bekommen.
aber zurück zur musik. durch seine kompakte länge vermittelt das album eine ungeahnte komplexität, ich habe jedenfalls nicht das gefühl, dass irgendeine passage überflüssig oder überdehnt ausgefallen wäre. die musik vermittelt hoffnungslosigkeit in ihren verschiedenen ausprägungen: wut, aggression, depression, trauer, lethargie. das ganze album hindurch begleiten wir einen jugendlichen, der ohne perspektiven ein ziel- und sinnloses leben führt, sich diesem sachverhalt aber voll bewusst ist. die lyrics gehen eine perfekte symbiose mit der musikalischen aussage des albums ein.
der titeltrack stellt inhaltlich eine zusammenfassung des albums dar. zu anfang erklingt nur eine akustische gitarre. nach und nach steigen die anderen instrumente ein, bis das lied volle fahrt aufnimmt. ein gelungener, rockiger opener.
my ashes ist eine ruhige ballade, die mit gitarre, klavier und gesang beginnt und sich im verlauf des lieds langsam steigert. der jugendliche wird sich bewusst, dass er sein leben in den sand gesetzt hat und innerlich vereinsamt. im refrain kommen erinnerungen an glücklichere kindertage auf.
anesthetize bildet das herzstück von fear of a blank planet. das lied lässt sich in drei teile untergliedern. zu anfang ist das lied sehr sphärisch, das schlagzeug begleitet überwiegend auf den toms. dann nimmt das lied langsam fahrt auf, der rhythmus wird straight. es folgt ein längerer instrumentalteil, bis ein heftiges riff einsetzt und den zweiten teil des lieds einläutet, für mich einer der grandiosesten momente, die ich von porcupine tree kenne. besser kann man durch tabletten bedingte lethargie und aggression nicht in musik und text umsetzen. einerseits sieht man den jugendlichen zugedröhnt vor dem fernseher, zu tode gelangweilt, aber zu unmotiviert, um den sender zu wechseln. andererseits läuft der jugendliche mit einer pistole ziellos durch ein einkaufszentrum und kämpft mit sich, seinen aggressionen nicht zu erliegen. wütende riffs voller aggression brechen über den hörer hinein. nach der härtesten passage, die ich von pt kenne, erklingt nocheinmal der mächtige refrain, bevor das lied im letzten teil langsam und irgendwie tröstend ausklingt.
mit sentimental wird man nach diesem ritt der emotionen wieder sanft aufgefangen, ein ruhiger song, der thematisch die angst vor dem erwachsenwerden behandelt.
way out of here beginnt wieder sehr sphärisch, bevor schlagzeug und bass einsetzen und der emotionale refrain erklingt. es wird das bild eines sehr introviertierten menschen gezeichnet, der probleme hat mit anderen in kontakt zu treten, wahrscheinlich weil er von einer geliebten person einmal sehr verletzt wurde. es zeigen sich deutliche eskapistische tendenzen. gegen ende des liedes setzt ein heftiges riff ein, gavin harrison darf in ausgedehnter form seine künste am schlagzeug zeigen, bevor der song langsam ausklingt.
plötzlich setzt eine mächtige synthiewand ein und wir befinden uns bereits mitten im letzten lied "sleep together". es dominieren industrial- und synthieklänge. spätestens wenn bass und schlagzeug einsetzen, sollte man seine stereoanlage lauter gedreht haben, denn den treibende rhythmus kombiniert mit den teilweise fies-schiefen synthiestreichern gab es bei porcupine tree in dieser form noch nicht. im mittelteil dominiert eine ruhigere passage, die sich langsam zum großen finale auftürmt. der liebesakt wird hierbei mit der flucht aus dem eigenen verkorksten leben gleichgesetzt. es bleibt offen, ob die geschichte unseres jugendlichen mit suizid endet oder "let's leave forever" einfach nur den endgültigen ausbruch aus dem eigenen tristen alltag darstellt.

so intensiv gab es porcupine tree jedenfalls noch nicht zu hören!


Free/Spec.ed.
Free/Spec.ed.
Wird angeboten von hotshotrecordsmailorder
Preis: EUR 12,82

5 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen osi teil 2, 30. April 2006
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Free/Spec.ed. (Audio CD)
meine erwartungen an den 2. teil des office of strategic influence wurden nicht enttäuscht. noch mehr als bei ihrem debut entfernen sich die musiker vom typischen "prog"-sound, indem sie das wort progressiv im ursprünglichen sinne interpretieren und etwas neues, voranschreitendes auf tonträger pressen. hier klingt absolut nichts nach dream theater oder 7/8-5/8 taktwechselorgien mit maschinengewehr-gitarrenläufen garniert. osi stellt nicht die (zweifelsohne hochgradig vorhandene) instrumentenbeherrschung der einzelnen musiker in den mittelpunkt ihrer musik, sondern die herren moore, portnoy und co spielen songdienlich, um dem album eine (wie ich finde) einzigartige stimmung zu verleihen. die musik ist einfach frisch, innovativ und somit prog in seiner eigentlichsten form.

es gibt wieder härtere songs (z.b. shure you will, free), die besonders durch ihre brachialen riffs gefallen. daneben mag ich aber besonders die vielen samples, beats und soundflächen aus moores zauberkasten, die den osi-sound neben der einzigartigen stimme von kevin moore eben ausmachen. wer jetzt sagt: "ihgitt, samples und beats, und kevin moore kann doch gar nicht richtig singen. außerdem fand ich schon das erste album langweilig!", der sollte am besten gleich die finger vom neuen album lassen. wer lust hat auf innovative klanggebilde, düstere-sphärische klänge und einfach frische unverbrauchte musik, dem kann ich FREE nur ernsthaft ans herz legen. bis jetzt mein album des jahres :)


Snow
Snow
Preis: EUR 90,12

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen mit jedem durchlauf wird das teil geiler!!, 25. November 2002
Rezension bezieht sich auf: Snow (Audio CD)
beim ersten blick auf das schön gestaltete cd-package bekam ich erstmal einen kleinen schreck: kein lied länger als 10min, diese cd soll von spock`s beard sein?? so gab es beim ersten hören auch eine gewisse skepsis meinerseits, die sich jedoch bald in luft auflöste: schon die sensationelle overture lässt großartiges erahnen, und "stranger in a strange land" bzw. "long time suffering" kommen mühelos an ältere bart-klassiker heran und bestechen besonders durch ihre schönen eingängigen refrains und melodien. "welcome to nyc" ging mir dagegen weniger leicht ins ohr, allerdings fiel mir sofort der coole jazz-zwischenteil positiv auf. "love beyond words" geht wieder runter wie butter (genialer pianoteil!), bei "39th street blues" wacht man dann spätestens wieder auf!! danach geht (beard-untypisch...) mit "devil's got my throat" so richtig der punk up und mit "owtfg", "otgp.2", "solitary soul" und dem genialen "wind at my back" erreicht die erste cd ihren genialen höhepunkt!!

voller spannung (jaja, da kommt action in die rezession!!) ließ ich meinen cd-player gleich die zweite scheibe schlucken, und sofort pfiff mir "second overture" so richtig durch die ohren. "4th of july" und "i'm the guy" waren wieder etwas gewöhnungsbedürftig, und nach "reflection", "carie" und "looking for answers" konnte mich nur der "freak boy" mittels bombiger gitarrenbretter zurück in die realität meines wohnzimmers bringen. "all is vanity" ist mittlerweile zu einem meiner lieblingsstücke von "snow" geworden, da es die jungs beim fetten synthie-solo-mittelteil so richtig krachen lassen. "i'm dying" vermittelt wieder eine seltsame düstere traurigkeit, und "freak boy part 2" und "devil's got my throat revisited" dröhnen wieder durch die boxen. mit "snow's night out", "ladies and gentlemen, mister ryo okumoto on the keyboards", "i will go" und "made alive again/wind at my back" kommt es dann zum großen finale. insgesamt gefällt mir die 1. cd etwas besser als die 2., sicher ist jedoch, dass die scheibe(n) mit jedem durchlauf noch mehr überzeugen kann/können. ein absolutes meisterwerk, das neal morse und seine mannen da kreiert haben. schade, dass er die band verlässt, um sein leben gott zu widmen, aber das muss man akzeptieren (auch wenn ich persönlich nicht an wunder glaube...)!! ein absoluter pflichtkauf, für jeden der anspruchsvolle rockmusik schätzt!!


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