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Rezensionen verfasst von
Chili Szabo

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Tales Of The Weird
Tales Of The Weird
Preis: EUR 15,49

1 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Gelungen!, 2. Januar 2013
Rezension bezieht sich auf: Tales Of The Weird (Audio CD)
Paradox gehören noch immer zu den sträflich unterbewerteten Bands, deren musikalische Klasse in keinem Verhältnis zu den Verkaufszahlen steht. Man muss Charly Steinhauer fast das Glück wünschen, dass sein Schaffen jetzt endlich die Aufmerksamkeit erhält, die es seit der "Product of Imagination"... Das war 1987.... Wenn andere, deutlich größere Bands dieses Genre ein Album vom Schlage der "Tales of the weird" veröffentlichten, die Metalszene bekäme hysterische Zuckungen...

Zum Album:

Dass Paradox noch nie einen schlechten Song geschrieben haben, sollte sich mittlerweile rumgesprochen haben und so gibt's auch auf "Tales of the weird" ohne Ausnahme qualitativ hochwertigen, komplexen, rifflastigen, aber melodiösen PowerThrash, der - und das ist das besondere - zu 100% nach Paradox klingt. Das liegt natürlich an Steinhauers Stimme, die einfach Wiedererkennungswert hat (da kann der RockHard erzählen, was er will) und an dem verschärften Hochgeschwindigkeitsriffing, das einem bei passender Lautstärke ne Schneise durch's Gehirn fräst.
Schon der Opener und Titelsong ist ein veritabler, über 9 minütiger Rifforkan. Abwechslungsreich, clever, fett und ohrwurmend. Der erste Höhepunkt.
Weitere folgen mit herrlich rasanten Thrashern wie "Brutalized", "Escalation" oder dem grandiosen "The Downward Spiral". Da springt das Thasherherz vor Ekstase.
Natürlich bedienen Paradox mit den starken "Fragile Alliance" oder "Brainwashed" auch die PowerMetal-Fraktion. Jetzt sollten alle glücklich sein.

Als Zuckerle noch das traumhaft ruhige Instrumental "Zeitgeist" und als Bonustrack eine hammergeile Coverversion von Rainbows "A Light in the Black".

Genau diese Coverversion lässt dann leider ne Träne im Knopfloch zurück. Für mich dann doch der beste Song des Albums... Sicher keine Schande gegen Rainbows Klasse nicht anstinken zu können, aber am Ende sind es wohl diese Jahrhundertriffs und Kompositionen, die Paradox einfach abgehen...

Fazit:
Die Scheibe ist sicher kein Überhammer oder zukünftiger Klassiker, sie ist aber auch nicht schlechter als die letzten Scheiben von Heathen, Overkill oder Anthrax. Früher nannte man das Thrash with class.

8,5 von 10
Kommentar Kommentare (2) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Jan 16, 2013 9:50 AM CET


Angel's Necropolis
Angel's Necropolis
Preis: EUR 16,99

4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Album des Jahres, 10. Dezember 2012
Rezension bezieht sich auf: Angel's Necropolis (Audio CD)
Anfang Dezember DIE Überraschung des Jahres. Das erste Album 2012, das mich richtig packt und seit dem Veröffentlichungstag in einer Dauerschleife läuft.

Großes Kino von der ersten Sekunde bis zum Schluss-Choral(?) der überragenden Sensations-Minioper "Thin Lines of Broken Hopes". Wann hat man zum letzen Mal einen derart packenden 10 Minüter zu Ohren bekommen?
Wenn man die Scheibe am Stück hört nur wenige Minuten vorher!!!! Der Monumentaltiteltrack überschreitet ebenfalls die 10 Minuten Marke und ist keinen Deut schwächer. Da befinden sich YEAR OF THE GOAT schon reichlich nahe am "Stargazer"-Niveau einer echten Legende. Das ist mit einem Wort:

S E N S A T I O N E L L!

ALLE (!!!) Tracks sind hochmelidös, packend, anspruchsvoll, episch, hervorrangend komponiert, gespielt und gesungen. Hardrock in Vollendung!!! Ich mag daher auch gar keinen weiteren Song besonders herausheben, auch weil ich bisher jeden Tag einen anderen Favoriten hatte...;o)) Auch wenn der Vergleich jetzt sicher nicht wirklich passt, aber so hätte die neue MUSE auch klingen können. (Ihr dürft jetzt aufschreien oder mich mit einem bösen interaktiven Blick strafen!)

Jeder, wirklich jeder, der nicht nur Gegrunze, Blastbeats oder Schlagermetal im Kopf hat, sollte sich diese Scheibe zulegen oder wenigstens mal reinhören. Okkult oder nicht, ist dabei tatsächlich völlig egal.

9,5 von 10
Kommentar Kommentar (1) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Dec 11, 2012 3:57 PM CET


Flying Dutchmen
Flying Dutchmen
Wird angeboten von SDRC
Preis: EUR 13,49

5 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Nun ja..., 10. Dezember 2012
Rezension bezieht sich auf: Flying Dutchmen (Audio CD)
auch wenn sich der Rock Hard alle Mühe gibt, die Holländer zum nächsten Big Thing zu hypen (wie alle anderen Bands, die auf dieser Schiene fahren) und die Jungs live durchaus überzeugen können, haut mich die "Flying Dutchmen" nicht wirklich vom Hocker. 80er Jahre Feeling, Classic HardRock, alles schön und gut, mir fehlt hier bei zu vielen Nummern der nötige Biss. Den fand man noch auf dem starken Debut und teilweise auf der "In Dutch", den hatten allerdings auch die alten Helden, die dieses Genre geprägt haben.

Ok, es gibt starke Nummern wie der erstklassige NWOBHM-Rocker "Frivolous Franny" (Opener und Highligh), die gelungene Halbballade "Give Me One More Shot", das flotte "Waiting in the Wings" sowie "In Dutch"(Highlight 2), das mich irgendwie an Rainbow erinnert. Wäre alles auf dem hohen Niveau dieser 4 Songs, müsste ich klar die Höchstnote ziehen...

So plätschert der Rest in meinen Ohren zu melodiös und zahnlos vor sich hin. Hat man alles schon 1000x und eben auch viel besser gehört. Da kann ich gleich die Originale auflegen. Leider langweilig.

Nachdem ich der neuen Kiss 4 Sterne gegeben habe, bleiben hier gute 3.

6 von 10
Kommentar Kommentare (3) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Jan 29, 2013 10:01 PM CET


Delirious Nomad (Lim.Collector'S Edit.)
Delirious Nomad (Lim.Collector'S Edit.)
Preis: EUR 17,49

4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Grandios!, 6. Dezember 2012
Wenn der Musikgott gerecht wäre, wären Armored Saint heute eine der größten Bands des Planeten. An der Qualität ihrer Alben und dem Können der Musiker lag es jedenfalls nicht, dass sie nie den Durchbruch auf breiter Linie schafften. Gäbe es einen Trostpreis für die beste erfolglose Metal-Band, stünden die Amis in der engeren Wahl...

Die "Delirious Nomad" von 1985 ist ein Beispiel für eine nahezu perfekte Metal-Scheibe und ging trotz begeisteter Rezensionen in der Fachpresse mehr oder weniger unter.

Eine Schande!

US-Powermetalgranaten wie "Long Before I Die", "Nervous Man", "You're Never Alone", "For the sake" oder "Conqueror" sind einfach viel zu gut, um nicht von der breiten Masse geliebt zu werden. Dazu der Oberübermegahalbballadenklassiker "Aftermath", der es locker mit Legenden wie "Watch the children pray" oder "Fade to black" aufnehmen kann. Alles toll gespielt und vom grandiosen John Bush veredelt.

Vielleicht hatten AS neben der unfähigen Plattenfirma schlicht das Pech, dass ihr eigener, unverkennbarer Sound und dieser typische, treibende AS-Rhythmus zu intelligent bzw. zu unkommerziell war, vielleicht war damals auch einfach die Zeit noch nicht reif. Die Mucke war zu weich für Thrash, nicht eingängig oder auch episch genug für den klassischen Priest/Maiden-Fan und zu hart für die Poser... Zwischen allen Stühlen. Vergleichbare Bands wie die frühen Savatage oder Fates Warning waren ja kaum erfolgreicher.

Wer sich ne echte Perle des 80er-US-Powermetal ins Regal stellen will, sollte hier unbedingt zugreifen.

9,5/10


Live At River Plate (Dig)
Live At River Plate (Dig)
Wird angeboten von ZUMM
Preis: EUR 23,98

5.0 von 5 Sternen Spaßbringer³, 4. Dezember 2012
Rezension bezieht sich auf: Live At River Plate (Dig) (Audio CD)
Man liest ja überall im Netz durchaus kritische Töne über dieses Album. Ich frage mich allerdings, was die Käufer erwartet haben?

Nahezu jeder Fan düfte die Live-DVD/Blu-Ray von den River Plate Konzerten ohnehin besitzen. Es war somit doch klar, was man hier bekommt und wie es klingen wird...

Natürlich hat Brian bei einigen Songs so seine Probleme und presst die Töne reichlich angestrengt. Er ist auch keine 25 mehr...
Natürlich ist die Setlist seit 30 Jahren mehr oder weniger gleich. Nur ist das kein Geheimnis. Wie kann man da Überraschungen erwarten?
Natürlich würde sich jeder AC/DC-Fan mindestens 20 zusätzliche Songs wünschen, die sie nie spielen.
Natürlich gibt's von fast allen Songs deutlich bessere und härtere Live-Versionen aus früheren Tagen.
Natürlich melken AC/DC die prallgefüllte Geldkuh. Warum auch nicht, immerhin ist das ihr Beruf. Außerdem sollten alle froh sein, dass die älteren Herren überhaupt noch touren und auch wenn Angus Laufleistung mittlerweile überschaubar ist, bekommt man hier noch für sein Geld das volle Programm. Immer.

Man muss die Scheibe ja nicht kaufen, wenn man damit Probleme hat. Alle anderen bekommen eine superbe Livescheibe, die zwar nicht an die ungeheure Intensität einer "If you want blood" heranreicht, aber dennoch als modernes Live-Referenzwerk durchgeht.

Hit auf Hit, Bombenound, die Band im 112ten Frühling. Was das Album allerdings zu nem Pflichkauf macht, sind die komplett ausrastenden Fans, die selbst eine höllenlaute Band wie AC/DC schon bei den Riffs in Grund und Boden singen. Das nennt man wohl komplette Euphorie.
Schon beim Video werden sich die meisten Betrachter gedacht haben "da wär ich gerne dabei gewesen" oder "wie gerne würde ich selbst mal VOR so einem Publikum stehen" vielleicht aber auch "was ein Glück, dass ich nicht zwischen so viel "Verrückten" stehen musste. Dafür bin ich viel zu alt".... ;o)

Wie auch immer, auf jeden Fall macht dieser enthemmte Mob die Shows zu etwas Besonderem und damit auch die CD.

Gracias
Kommentar Kommentare (2) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Dec 5, 2012 1:16 PM CET


Machine F**King Head-Live
Machine F**King Head-Live

0 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Geil!, 3. Dezember 2012
Rezension bezieht sich auf: Machine F**King Head-Live (Audio CD)
Keine Frage, Livealben gehören zum Heavy Metal/Hardrock wie E-Gitarren. Einige der größten Klassiker aller Zeiten sind genau diese Live-Monumente, die mancher für reichlich überflüssig hält. No sleep until Hammersmith, Live after death, Unleashed in the East, Alive, Made in Japan, If you want blood,... die Liste lässt sich beliebig fortsetzen. Was wäre die Metalwelt ohne diese Meilensteine? Metal ist seit Geburt des Genres in erster Linie Livemusik und noch nie hat es eine Band an die Spitze geschafft oder sich oben etablieren können, die auf der Bühne nicht überzeugen konnte und Machine Head entfachen vor Publikum ein Inferno, dass mich an selige Slayershows vor 20 Jahren erinnert. Wer die Flynn-Combo mal live erlebt hat, weiß wovon ich spreche.

Insofern fand ich es überfällig, dass MH, die mit ihren letzten 3 Studioalben karrieretechnisch einen Quantensprung von einer anerkannten Metalband zum Festivalheadliner hinlegte, ein anständiges Livealbum an den Start bringt. Jetzt ist es da und ich bin fast komplett zufrieden. 3 klitzekleine Kritikpunkte gibt's aber:

1. man glaubt zeitweise, dass die Shows vor 50 Leuten stattfanden, was den euphorischen Fanreaktionen, die ich erlebt habe überhaupt nicht entspricht. Gerade die Anfangssequenz von "Who we are" klingt wie mit nem Handy aufgenommen... ;o))
2. die Songauswahl ist für Leute, die die Bands seit der Burn my eyes lieben ("Blood for Blood" dürften sie gerne mal wieder ausgraben...), nicht ganz perfekt.
3. Die Soundqualität schwankt tatsächlich ein wenig zwischen den Tracks. Deswegen sind mir auch Mitschnitte EINES kompletten Konzerts lieber.

Trotzdem erwartet den Fan ein megafettes Livealbum, das von vorne bis hinten Spaß macht und den Blutdruck in die Höhe treibt. Fans bekommen, was sie erwarten durften und Neulinge eine gelungene Werkschau über den aktuellen Leistungsstand der vielleicht wichtigsten und besten Konsenzband der aktuellen Szene.

Ohne den üblichen Metallicavergleich über Gebühr bemühen zu wollen, aber Machine Head sind künsterlisch an ihrem Zenit, veröffentlichen moderne Klassiker in Reihe, sind damit erfolgreich UND noch immer ne total authentische Metal-Band. Davon sind die beiden Branchenriesen, die man leider nur noch live ertragen kann, 20 Jahre weit weg...

Natürlich die Höchstnote!


Monster
Monster
Preis: EUR 17,49

2 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Gutes KISS-Album, 15. Oktober 2012
Rezension bezieht sich auf: Monster (Audio CD)
aber an die Bandklassiker kommt die "Monster" doch nicht ran. Dazu fehlen einfach die ganz großen Momente. Ohne Zweifel viel besser als die lahme "Sonic Boom", aber auch Welten von einer "Destroyer", dem Debut oder einer "Creatures" entfernt. Ein typisches Kiss-Mittelklasse-Album eben und davon gibt's ja einige... ;o))

Ich will die Scheibe allerdings nicht schlechter machen als sie ist. Die Monster ist ein gutes Hardrock-Album, dessen Kauf kein Genrefan wirklich bedauern wird. Modern und druckvoll produziert, aber doch ganz klar Kiss. Starke Songs, ohne auch nur einen echten Ausfall, aber eben auch ohne die großen Hits.
Keine Ahnung, ob es Kiss in 10 Jahren noch geben wird, sollten sie allerdings 2020 auf Tour gehen, wird höchstens 1 Song von dieser Scheibe in der Setlist auftauchen. Das genau verhindert auch die Höchstwertung.
Die Songs sind zweifelsfrei hörenswert, allerdings ohne "A-Ha-Effekt" und somit etwas beliebig bzw. austauschbar. Mehr Songs vom Niveau des treibenden "Hell Or Hallelujah" wären kein Schaden gewesen....

Fazit:
Leute, die ohnehin jedes Kiss-Album im Schrank haben oder regelmäßig neuen Rock-Stoff brauchen, machen hier wohl nichts falsch. Ob sich Kiss mit diesem Werk neue Fankreise erschließen werden oder gar einen zukünftigen Klassiker erschaffen haben, möchte ich allerdings stark bezweifeln. Es ist irgendwo wie bei AC/DC. Schön, dass es neue Songs gibt, aber live wartet man doch eher auf "Whole lotta Rosie" bzw. "Black Diamond"...

Anspieltipps: Hell Or Hallelujah, Take Me Down Below, All For The Love Of Rock & Roll

7 von 10


Dead Silence
Dead Silence
Preis: EUR 6,99

6 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Passabler Radiorock, 9. September 2012
Rezension bezieht sich auf: Dead Silence (Audio CD)
Wie schon bei unzähligen Hoffnungsträgern zuvor, kaum füllen sich die Konten, gehen sowohl der Mut als auch der Punch verloren. Leider auch bei Billy Talent. Waren die die ersten zwei Scheiben noch echte Punk/Rotzrock-Meilensteine, zeitweise wie ein Schlag in die Magengrube, gibt's seitdem einfach zu viele, reichlich zahnlose "Nummer-Sicher"-Kompositionen, denen schlicht der nötige Biss abgeht.
Natürlich hatten Billy Talent schon immer ein Gespür für massenkompatible und super eingängige Hooks, aber früher immer im Mix mit herrlich bratenden Gitarren und genau die finde ich hier zu selten. Mir ist das zu sehr weichgespülter Nickelback & Co. Radio-Rock, dem viele Ecken und Kanten abgeschliffen wurden. Zu viel Tralala zu wenig Bumms.

Sicher wird diese Scheibe viele Freunde finden, sich überragend verkaufen und uU sogar völlig neue Hörerkreise erschließen - die "Dead Silence" ist ja auch alles andere als schlecht - nur mich kann sie leider nicht überzeugen.
Ohne Zweifel ist auch ein, in meinen Ohren, eher mäßiges Billy Talent-Album immer noch absolut hörbar, stärker als viele hochgejubelte Alben vergleichbarer Bands und ein paar starke Nummern wie "Viking Death March", "Hanging By A Thread" oder "Runnin' Across The Tracks" findet man hier auch, nur fesselt mich das Ding einfach nicht. Wenn ich ganz ehrlich bin, sogar in keiner einzigen Minute. Schade!!!

Die "Dead Silence" ist sicher kein echtes Ärgernis, aber auch keine Scheibe, die man unbedingt haben muss. Zum Nebenbeihören mehr als ok, aber es gibt genug gute, erfrischende Alben von hungrigen Bands, denen man seine Aufmerksamkeit schenken sollte.

So bleiben gute 3 Sterne.

6,5 von 10
Kommentar Kommentare (5) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Sep 18, 2012 8:25 AM MEST


Fly On The Wall (Special Edition Digipack)
Fly On The Wall (Special Edition Digipack)
Preis: EUR 5,99

9 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Ne faire Bewertung?, 29. Mai 2012
Gerade bei diesem AC/DC-Album gar nicht so einfach...

Einige Granatensongs, ein paar passable Mitläufer, aber eben auch dieser "Sound". Die remasterte Version im Digipack bringt zwar soundtechnisch eine deutliche Verbesserung, aber perfekt ist wirklich was anderes. Die Gitarren braten zwar durchaus ordentlich und AC/DC like, aber eben lange nicht so fett wie auf vielen Alben zuvor und danach. Klingt doch reichlich unterproduziert bzw. garagig, gerade Brians Gesang und die scheppernden Drums sind völlig inne Hose gegangen. Ob sich die Young-Büder nur auf die Gitarren konzentriert haben oder wurde ne Demo-Version veröffentlicht?

Wirklich schade, da die Songs der Fly on the wall wahrlich ein passenderes Gewand verdient hätten.

Die ersten 5 Songs der A-Seite (Fly On The Wall, Shake Your Foundations, First Blood, Danger, Sink the pink) knallen herrlich. Das ist, auch wenn "Danger" zuzugebenermaßen etwas "Anlauf" braucht, höchstes AC/DC-Niveau. Auch die B-Seite hat keinen echten Ausfall zu verzeichnen, wenn auch das hohe Niveau nicht mehr ganz gehalten werden kann. Dennoch sind es wirklich keine schlechten Songs, wenn auch keine Bandhighlights. Playing With Girls oder Hell Or High Water machen mir auch nach fast 30 Jahren noch Spaß...

Am Ende bleibt ein gutklassiges AC/DC-Album, das man sich bedenkenlos in die Sammlung stellen kann. Es gibt allerdings deutlich stärkere Scheiben der Australier. Würden sie das Album allerdings 2013 als topproduzierten Nachfolger von Black Ice veröffentlichen, würde die gesamte Hardrockwelt steil gehen und das Ding abfeiern als ob es nie ein besseres Album gegeben hätte. Mit der Black Ice kann die Fly on the wall nämlich ziemlich locker mithalten... Nur waren die Angus-Anhänger der 80er einfach sehr sehr sehr verwöhnt und dann kommt ne eigentlich gute Scheibe schon mal schlechter weg als sie es verdient hätte....

Note:

Nimmt man Göttergaben wie eine "Powerage" oder "Back in Black" als Maßstab, sind 4 Sterne eigentlich deutlich zu hoch, aber für 3 gibt's hier doch zu viele vergessene Perlen.

Einigen wir uns auf ne schwache 4? Deal?

7/10
Kommentar Kommentare (2) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Jul 30, 2014 11:19 PM MEST


Kein Titel verfügbar

31 von 38 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Super Typ, 14. April 2012
der Hai. Toller Charakter. Ehrlich, verschmust, aufgeschlossen und treu. Man sollte ihn im Wald allerdings nicht von der Leine lassen... Da kann man ne halbe Stunde pfeifen und rufen bis er wieder zurückkommt. Da braucht man etwas Geduld.

Weiße Haie sind bekanntermaßen etwas launisch, dickköpfig und sehr sensibel. Das kann beide Seiten schnell überfordern. Hai-Laien sollten sich vielleicht vorher mal zwei Tage ein Leih-Hai aus dem Tierheim holen und testen. Für den erfahrenen Hai-Halter gibt's allerdings nichts schöneres als den "Weißen".

Ach ja, bei Kindern sollte am Anfang immer ein Erwachsener dabei sein. Er ist ein wenig ungestüm und ... ähm... ziemlich groß.

Aber keine Sorge, er will wirklich nur spielen.
Kommentar Kommentare (2) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Aug 16, 2012 9:57 PM MEST


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