Shop now Shop now Shop now Shop now Shop now Hier klicken Jetzt informieren PR CR0917 Cloud Drive Photos UHD TVs Learn More Mehr dazu Hier klicken Mehr dazu Hier Klicken Shop Kindle AmazonMusicUnlimited AmazonMusicUnlimited BundesligaLive longSSs17
Profil für lema1971 > Rezensionen

Persönliches Profil

Beiträge von lema1971
Top-Rezensenten Rang: 6.593.259
Hilfreiche Bewertungen: 222

Richtlinien: Erfahren Sie mehr über die Regeln für "Meine Seite@Amazon.de".

Rezensionen verfasst von
lema1971

Anzeigen:  
Seite: 1 | 2 | 3
pixel
Happiness Is the Road Vol.2
Happiness Is the Road Vol.2

3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Unschlagbar gut Teil 2, 22. Oktober 2008
Rezension bezieht sich auf: Happiness Is the Road Vol.2 (Audio CD)
Der Titel von CD 2 lautet "The Hard Shoulder" und bildet etwas andere Kost als "Essence". Selten gab es ein Doppelalbum von derart unterschiedlichen Songs und Stimmungen.
Man hat hier sehr oft den Eindruck, man versucht sich aus alten CD's zu bedienen - was aber keinesfalls negativ zu werten ist.

"Thunder Fly" beginnt ungewohnt rau; hätte ganz gut in die "Holidays in Eden"-Zeit Anfang der 90er gepasst.
"The Man from the Planet Marzipan" ist unglaublich Bass-lastig (was ich persönlich sehr begrüsse). Der Song hat unglaubliches Potenzial und lässt sich nicht in irgendeine Schublade pressen. Man hört jazzige Einflüsse raus, die Keys erinnern entfernt an alte Genesis-Stücke und irgendwie hätte man das schon zu "Script" oder "Fugazi" Zeiten erwarten können; der zweitbeste Song auf CD 2!
"Asylum Satellite #1" lässt sich wieder von der unglaublichen Spielfreude der Musiker tragen. Es hört sich ein wenig an, als hätte man mal wieder "Brave" durchgehört. Überhaupt tritt Mark Kelly unglaublich stark in den Vordergrund. Auch hier ist die Entwicklung des Songs zu verfolgen - er wird nie langweilig.
"Older Than Me" ist ein sehr ruhiger und stimmungsvoller Song, der zeitlos gut ist!
"Throw Me Out" ist hier der schwächste Song, weil er nicht ganz ins Gesamtkonzept passt. Zu viel Streicher und Piano, eine gniedelige Oldfield-Gitarre - ich weiß nicht recht, wie ich den Song einordnen soll. Die Band hatte sicher viel Spaß bei den Aufnahmen, aber der rechte Funke springt nicht über.
"Half the World" ist ein leicht hibbeliger Song, der ebenfalls auf einem älteren Album (Afraid of Sunlight) Platz gehabt hätte.
"Whatever Is Wrong with You" wurde vorab ins Netz gestellt, damit die Fans ihr eigenes Video dazu drehen konnten. Ein rockiger Song, der wieder die Rhythm-Section fordert und schön langsam die Keys aus der Ecke nach vorne holt. Musikalisch sicher die Glanzleistung auf Album 2.
Bei "Especially True" habe ich zuerst darauf gewartet, daß Fish um die Ecke kommt und mitsingt! Und genau da liegt die Stärke der 2.CD: Es hört sich vieles vertraut an, man merkt, daß sich sowohl bei den alten CD's, als auch bei den Vorbildern bedient wurde, trotzdem verpasst man jedem Song seine eigene Note und es kommt doch etwas ganz anderes dabei heraus. Daß sich aus diesem Song ein harter Rocksong entwickelt, ahnt man eigentlich nicht - aber man hofft, daß so etwas vielleicht wieder öfter zu hören ist.
Die 2. CD endet mit dem Besten, was auf "Essence" keinen Platz mehr hatte: "Real Tears for Sale"! Mein lieber Scholli , da wurde wirklich nochmal alles gegeben! Die Gänsehaut beim Intro geht gar nicht mehr weg - es ist wieder ein perfekt arrangierter Song kombiniert mit der einzigartigen Stimme von Steve Hogarth. Diesen Song bekomme ich nicht mehr aus dem Ohr - Danke Marillion!

Lebt die Stimmung bei "Essence" von einem guten Mix, ist bei "Hard Shoulder" tatsächlich der Rock mal wieder im Vordergrund. Es tut gut, mal wieder zu hören, daß die 5 das nicht verlernt haben. Teilweise meint man, hier spielen die (Sil-)Marillion aus den Jahren 78-80, die sich noch ein wenig an VanderGraaf-Generator und Genesis orientieren, aber andererseits geben sie mal wieder richtig Gas und zeigen, daß sie nach 30 Jahren noch immer als ROCK-Band durchgehen!

2 Starke Alben - wer vorab bezahlte, bekommt die beiden Scheiben in einem schönen Fan-Pack mit schönen Booklets. Für mich durchaus die Anwärter zum (Prog-)Album des Jahres!


Happiness Is the Road Vol.1
Happiness Is the Road Vol.1
Wird angeboten von moviemars-de
Preis: EUR 21,92

4 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Unschlagbar gut Teil 1, 22. Oktober 2008
Rezension bezieht sich auf: Happiness Is the Road Vol.1 (Audio CD)
Nach "Somewhere Else" durfte man wirklich gespannt sein, was nun folgt.
Es ist (nach der Marbles-Fan-Edition) erneut ein Doppelalbum geworden; und was für eines.
CD 1 trägt den Titel "Essence" und der ist berechtigt!
Außer dem Opener (Dreamy Street) und "Nothing fills the Hole" gibt es keine schwache Nummer!
"Dreamy Street" ist etwas dünn und dürftig - aber der nächste Song "This Train is my Life" entschädigt dafür umso mehr. Selten ein so gutes Arrangement gehört. Jedes Instrument bekommt seine Chance und darf sich präsentieren; trotzdem gibt es keine unnötigen Breaks oder plötzliche Wechsel. Alles fließt perfekt ineinander, ohne aufdringlich oder überproduziert zu wirken.
"Essence" baut sich langsam auf und kommt dann sehr sanft daher. Auch hier wieder eine starke Produktion. "Wrapped up in Time" ist ein sehr gefühlvoller Song, der wie so oft von der hammermäßigen Stimme von Steve Hogarth lebt.
Gleich danach das Instrumental "Liquidity": leider viel zu kurz! Man merkt den Musikern deutlich den Spaß an und daß man gerne noch länger den Song nach vorne gebracht hätte. Es schließt sich das schwächere "Nothing fills..." an. Sicher kein ganz schlechter Song, allerdings wirkt er etwas soulig und passt so gar nicht zum Rest der Platte.
"Woke Up" ist ein rockiger Song, der fast schon an die Anfangszeit von Steve H bei Marillion erinnert. Als der Song geschrieben wurde, schien mit Sicherheit die Sonne!
"Trap the Spark" geht aus Woke up hervor und führt auch weiter, was vorher schon passierte, nur deutlich gedämpfter. Eine schöne, ruhige Nummer, bei der man ausgezeichnet relaxen kann.
"A State of Mind" ist für mich einer der beiden Top-Songs des Albums! Leider viel zu schnell vorbei. Hört sich ein wenig nach U2 an, was dem Song aber nicht schadet. Es ist und bleibt ein toller Song.
"Happiness is the Road" ist der zweite Top-Song von Album 1! Zwar mit 10 Minuten schon sehr lange, aber die Zeit sollte man sich nehmen! Der Beginn wird durch einen sphärigen Keyboard-Teppich von Mark Kelly getragen, das Hogarth mit den Vocals begleitet. Erst langsam treten Ian Mosley mit den Drums und Pete Trewavas am Bass bei, ehe Steve Rothery wieder die typische Marillion-Gitarre erklingen lässt. Der Song wird live vermutlich noch ein wenig länger dauern und könnte als "Rauswerfer" dienen.
Die CD 1 schließt mit "Half-Full Jam", das bereits vorab in etlichen P2P-Netzwerken zu haben war. Man beachte das "Jam" im Titel, da man hier deutlich merkt, daß es ein spaßiges Finale bildet. Der Song nimmt immer mehr Fahrt auf und bildet einen guten Kontrast zum vorhergehenden Titelsong.
Alles in allem eine hervorragende Scheibe, bei der man deutlich merkt, daß sich die Musiker in ihren Side-Projects und die Band an sich, deutlich weiterentwickelt haben.


Somewhere Else
Somewhere Else
Wird angeboten von groovetemplemusic
Preis: EUR 12,99

6 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Somewhere else - eine Weiterentwicklung, 10. April 2007
Rezension bezieht sich auf: Somewhere Else (Audio CD)
Auch wenn man über Marillion geteilter Meinung sein kann, ist bislang jedes Album anders, als das vorhergehende. So auch bei Somewhere else.

Ich finde, daß die neue Scheibe sehr gut geworden ist. Marbles war spitze, Anoraknophobia hatte Schwächen, aber die neue ist sehr gut geworden und hat sich die 5 Sterne verdient.

The other half: Viel Piano, hört sich ganz und gar nicht nach Marillion an. Steve Hogarth singt sich um Leib und Seele und der immer unsportlicher werdende Steve Rothery spielt endlich mal ordentlich Gitarre. Ein Opener, wie er im Buch steht. Für mich so ziemlich das Beste Stück auf dem Album!

See it like a Baby: Die erste Single, die sich auch in den HMV-Download-Charts gut plazierte. Die Rhythm-Section treibt den Song gut voran. Mark Kelly orgelt sich geschickt nach vorne, ohne aufdringlich zu wirken; die Vocals sind ruhig gehalten, verleihen dem Stück so eine gelungene Mischung.

Thankyou whoever you are: Ein sehr entspanntes, ruhiges Stück, das bereits auf dem Marillion-Weekend gespielt wurde. Wieder mit sehr viel Piano und tragenden Keyboard-Sounds. Allerdings auch das erste, das z. B. auf Marbles oder Marllion.com hätte erscheinen können. Verleiht dem gesamten Album den nötigen Touch Ruhe.

Most Toys: Das Gegenteil vom vorhergehenden Song. Ziemlich schnell, ohne aggressiv zu sein. Wieder ein treibender Rhythmus, erstaunlich hart gespielte Drums von Ian Mosley. Absolut Marillion-untypisch auch der Mittelteil, der fast schon ins Prog-mäßige abdriftet. Mutig gespielt, ohne Schwächen.

Somewhere Else: Wieder ein ruhigerer Song, der bestens in die This strange Engine-Phase gepasst hätte. Der Song endet in einem hervorragenden Finale. Den Titel sollte man sehr oft anhören (bietet sich auch wegen der Länge bereits an).

A Voice from the Past: Ein Song wie geschaffen für einen Sonntag-Nachmittag. Erneut wird das Piano in den Vordergrund gerückt. Stark, emotional, technisch brilliant. Zusammen mit The other Half der Beweis, daß Marillion in die erste Liga gehören.

No such Thing: Die Vocals sind hier per Vocoder verzerrt, aber das passt zu diesem Song. Beim ersten hören dachte ich, daß dieser Song ans Ende gehört hätte. Trotz der Ruhe treiben die Drums den Song voran. Wenn man sich die Rückseite der CD ansieht, weiß man, wie dieser Song entstanden ist - selten hat ein Lied so gut zu einem Bild gepasst. Gänsehaut-Song!

The Wound: Der zweite Song vom Marillion-Weekend. Wieder ein sehr langer Titel, der sich anhört, als wäre er bereits zu Fish-Zeiten entstanden. Ab dem Mittelteil wird's sehr spannend. Für mich ebenfalls ein sehr mutiger Song, der trotz der Länge keine schwächen zeigt.

The last century for Man: Der dritte Song des Marillion-Weekend. Ein ziemlich dramatischer Song, der mir fast schon zu melodramatisch daherkommt - der schwächste Song des Albums.

Faith: Ohne völlig abzudriften, verändert sich der Song in der Mitte von einem ruhigen, getragenen Stück, zu einem "ruppigen" Titel. Dieser Song wird live vermutlich rein akustisch gespielt.

Alles in allem eine hervorragende Arbeit der Band. Eine zweites Brave werden wir vermutlich nicht mehr hören - brauchen ich persönlich auch gar nicht. Die Leistung auf Somewhere Else finde ich aller Ehren wert. Ich gebe aber trotzdem einigen meiner Vorredner Recht, wenn sie behaupten, das Album sollte man ein paar anhören.

Aber gegenüber den letzten Alben hat sich Marillion weiterentwickelt. Daß man trotzdem seine Wurzeln nicht vergisst, versteht sich doch wohl von selbst.


In Furcht erwachen: Roman
In Furcht erwachen: Roman
von Kenneth Cook
  Gebundene Ausgabe

7 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen 45 Jahre alt und kein bißchen angestaubt, 4. April 2006
Rezension bezieht sich auf: In Furcht erwachen: Roman (Gebundene Ausgabe)
Das Buch ist ursprünglich schon 1961 erschienen - und das merkt man mit keiner Silbe. Vielleicht liegt es an der Übersetzung? Da ich auch regelmäßig englischsprachige Originalliteratur lese, werde ich diesen Vergleich noch irgendwann einmal wagen.
Aber der vorliegenden Version sind die 45 Jahre gut bekommen. Der Stil ist leicht und unkompliziert. Es gibt keine undurchsichtigen oder gar unlogischen Passagen - der Stil wirkt nicht angestaubt oder veraltet.
Die Story handelt vom Jungen Lehrer John Grant, der seinen Sommerurlaub antreten will und sich aus seinem australischen Outback auf den Weg nach Sydney macht. Leider ist er an seiner ersten Zwischenstation schon so gut wie am Ende der Reise. Dem Alkohol zugetan läßt er sich leichtsinng auf ein Glücksspiel ein. und verliert. Er läßt sich treiben und wehrt sich nicht dagegen. Im Verlauf der Geschichte lät er sich weiterhin leicht beeinflussen - als Fremder will und muß er sich fügen.
Als Leser kennt man Geschichten, bei denen man am liebsten dem Protagonisten zurufen möchte, er soll endlich aufhören und vernünftig werden.
Hier allerdings wartet man gespannt, wie er weitermacht, ob er beim nächsten Mal wieder "Ja" sagt, oder sich endlich auflehnt? Es gibt keinen Moment, an dem es bedrohlich für ihn wird, oder man den Eindruck hat, ihm wird etwas schreckliches zustoßen.
Viele wollen ihm auch helfen - meist bleibt es aber beim Versuch. Als er endlich Stärke zeigt und seinen eigenen WIllen durchsetzt, ist es schon viel zu spät.
Ein gutes, unterhaltsames Buch, lediglich der Schluß wirkt ein wenig uninspiriert, auch wenn er keineswegs unglaubwürdig erscheint.


Synchestra/Ltd. (CD + DVD)
Synchestra/Ltd. (CD + DVD)
Wird angeboten von heinzman1
Preis: EUR 39,90

4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Der Verrückte hat wieder zugeschlagen, 7. März 2006
Rezension bezieht sich auf: Synchestra/Ltd. (CD + DVD) (Audio CD)
Hevy-Devy hat es wirklich nicht leicht. Jedesmal wenn ein Album angekündigt wird, dichtet man dem "Wahnsinnigen" ein Meisterwerk an. Wie soll er denn jemals seine Meisterwerke toppen?
Überhaupt: Er wurde ja nun wirklich mit allen Adjektiven (wahnsinnig, genial, überirdisch uswusf) tituliert. Wenn man seine Musik hört, mag man das aber durchaus verstehen. Bei den ersten Tönen von "Let it Roll" wußte ich, daß es gleich knüppeldick kommen wird - und ich sollte nicht enttäuscht werden.
Überhaupt war ich selten so gespannt auf das, was ich gleich zu hören bekomme.
Bei Accelerated Evolution stellte er eine Band zusammen, mit der er länger zusammen arbeiten wollte - immerhin: Bei Synchestra sind die gleichen Musiker dabei, was erstmals der Fall in seiner Solo-Karriere ist.
Und es hat sich gelohnt. Wieder hört man eine unglaubliche Spielfreude aller Beteiligten heraus. Herausragend natürlich die röhrende Lead-Guitar des Kanadiers.
Auf "Synchestra" passt einfach alles zusammen. Es wiederholt sich nichts und trotzdem klingt es vertraut. Doch man sollte sich nicht täuschen lassen: Die Songs entwickeln sich erst nach mehrmaligem Anhören. Der Song, der sofort hängenbleibt ist ohne Zweifel "Gaia". Nach weiterem Anhören finde ich "Sunset" höchst interessant... Die Sangesleistung ist ebenfalls wieder einzigartig (neben brüllen, schreien, flüstern).
Die Liste ließe sich weiterführen - aber auch das ist von den bisherigen Alben bekannt.
Die Produktion kann als fehlerfrei bewertet werden. Die Rhythm-Sektion harmoniert hervorragend, die versteckten Instrumente nimmt man wirklich erst nach mehrmaligem hören wahr.
Die Keyboards sind effektvoll und gezielt eingesetzt - sie unterstreichen die Sound-Wände ganz hervorragend.
Alles in allem ein unglaublich mächtiges und kraftvolles Album. Man sollte sich Zeit nehmen und es mehrmals hören.
Ich freue mich schon jetzt auf ein weiteres Live-Erlebnis (auf der Zusatz-DVD bekommt man einen kleinen Einblick) - diesmal vielleicht in etwas größeren Hallen? Verdient hätte er es.


Catch Without Arms
Catch Without Arms
Preis: EUR 8,79

18 von 20 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Was lange währt...., 27. Juni 2005
Rezension bezieht sich auf: Catch Without Arms (Audio CD)
So!
Jetzt habe ich sie endlich!!!!!
Nach 3 Jahren wieder ein Lebenszeichen von Dredg - und was für eines!
Ohne jemandem zu nahe treten wollen: Aber eine bessere Scheibe als "Catch without arms" kann heuer gar nicht mehr auf den Markt kommen - außer einer überraschenden neuen Pink Floyd-LP!
Nicht ein einziger schwächerer oder schwacher Song. Nicht ein Augenblick, bei dem man denkt "hoppla, das ist aber langweilig oder kommt mir das nicht irgendwie bekannt vor?"
Ode to the sun: Sie fangen da an, wo sie bei "El Cielo" aufgehört haben! Schön, rockig leicht verschnörkelt!
Bug Eyes: Der Song, der seit ein paar Wochen Ihre Homepage akustisch untermalt. Was für eine Wahnsinnsstimme! Verzweiflung, Kummer, Hoffnung - ich glaube hier kann jeder seine Stimmung wiederfinden. Und genau das macht den Sound von Dredg auf dieser Scheibe aus. Man kann die Lieder anhören, egal in welcher Situation man sich befindet - sie funktionieren immer.
Catch without arms: Ein Midtempo-Song, dessen stampfender Rhythmus eine neue Facette von Dredg bietet - aber absolut gelungen ist!
Not that simple: Der Riff im Mittelteil ist so wunderbar, daß man hofft, dieser Song würde nie zu Ende gehen. Wenn man einen Song braucht, um sich gut zu fühlen fürht an dem hier kein Weg vorbei.
Zebra Skin: Spacig, leicht soulig - völlig andere Töne, die aber sehr gut funktionieren. Geile Loops und die extrem entspannte Stimme von Gavin Hayes machen den Song zu etwas außergwöhnlichem im bisherigen Repertoire von Dredg.
The Tanbark is hot Lava: Schnell, energisch, hat scheinbar auf dem Vorgänger El Cielo keinen Platz mehr gefunden. Wenn Hayes am Ende des Songs zu schreien anfängt, stellt sich mir jedes Haar einzeln auf! Wenn möglich mit Kopfhörer und dann volle Granate anhören. Die Rhythm-Section mit Campanella und Roulette läuft hier zu Höchstform auf.
Sangreal: Ähnlich wie auf dem Vorgänger wird hier das Piano eingesetzt und diese Konstellation zusammen mit dem Cymbals lassen den Song sehr jazzig daherkommen. Guter Drive, guter Song.
Planting Seeds: Das "Delta" des Vorgängers! Ein Weltklasse-Song, von dem man nie genug bekommen kann! Mein absoluter Favorit! Hier passt wieder alles zusammen. Der perfekte Song!
Spitshine: Mark Engles an der Gitarre gibt einen coolen Rhythmus vor, der einen mitnimmt! Eine Nummer, die bei den Live-Auftritten mit Sicherheit ein Riesenabräumer sein wird.
Jamais Vu: Ein "klassischer" Dredg-Song. Der Riff zu Anfang genügt und sofort wird klar, daß hier gleich perfekte Musik folgt. Ein schöner Rock-Song. Das schrammelige Solo im Mittelteil ist leider zu kurz.
Hung over on a Tuesday: Das schnelle Intro täuscht ein wenig über den Song hinweg. Ein zwar treibender Rhythmus, aber trotzdem systematisch und die Stimme von Gavin Hayes bringt Ruhe hinein.
Matroshka: Der Beste Song von U2, den U2 nie geschrieben haben. Ein Sehr guter Song, der lediglich von der Gitarrenarbeit ein wenig an The Edge erinnert.
Uplifting News: Der Bonus Track hätte durchaus aus der Zeit von Leitmotif stammen können. Energisch, aber keineswegs agressiv.
Es stimmt, daß man beim ersten hören sofort weiß, daß Dredg wieder am Werk sind - aber deswegen muß es absolut nicht schlecht sein. Für die 4 Kalifornier das wichtigste und bislang stimmigste Album.
Eine Stimme mit extrem hohem Wiedererknnungswert, die alles singt und das mit Leichtigkeit.
Die Gitarren von Dave Engles kommen energiegeladen aber auch ruhig daher und reißen einen sofort mit.
Bass und Schlagzeug passen selten so gut zusammen wie hier.
Hoffentlich brauchen die nicht wieder 3 oder 4 Jahre, um den nächsten Großen Wurf zu landen - obwohl sich diesmal das lange warten absolut gelohnt hat.
5 Fette Punkte. Das absolut Beste und perfekteste Album des Jahres!


Left Too Far Behind
Left Too Far Behind
Preis: EUR 15,49

4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Zeitlos schöne Musik, 27. September 2004
Rezension bezieht sich auf: Left Too Far Behind (Audio CD)
Ich bin durch Zufall auf diese Band gestoßen.
Auf einem Sampler war der Song "Let me start with the Weather" und ich war begeistert. Ein phantastisches Gitarrensolo läßt eine minutenlange Gänsehaut entstehen.
Doch auch der Rest dieser CD ist Weltklasse. Auf dieser CD ist nicht ein einziges schwaches Moment! Jeder Song ist interessant und wird auch nach mehrmaligem Hören nicht langweilig. Einen Favoriten kann man nicht ausmachen, da es bei jedem Lied immer wieder etwas Neues zu entdecken gibt.
Diese CD hebt sich deutlich von dem momentanen Einheits-Hitparadenbrei ab. Etwas vergleichbares gibt es auch nicht unbedingt. Wer auf King Crimson ohne Vocals oder die alten Yes (ebenfalls ohne Vocals) steht, kann hier unbesorgt reinhören.
Bitte noch viel mehr davon!


Thief: Deadly Shadows (DVD-ROM)
Thief: Deadly Shadows (DVD-ROM)
Wird angeboten von Ihr-Heimkino-
Preis: EUR 39,95

4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Garrett ist zurück!!!!, 14. Juni 2004
Und das ist gut so!
Nachdem der zweite Teil ja immerhin schon 4 Jahre zurückliegt, wurde der 11.06. von den DP-Jüngern herbeigesehnt, wie kein anderees Datum. Und man muß sagen: Es hat sich gelohnt!
Eine sehr gute Grafik, obwohl man Nachts unterwegs ist, läßt das Spiel zu einem absoluten Erlebnis werden. Sehr große Abschnitte lassen nie Langeweile aufkommen - an der KI wurde ebenfalls gearbeitet.
Der Sound ist klar und gut, es wurden auch einige, aus den ersten beiden Teilen bekannte Sounds übernommen. Da ist aber auch der einzige (für einige zumindest) negative Punkt bei diesem Spiel auszumachen: Sämtliche Gespräche und Kommentare im Spiel sind in englisch! Es werden zwar die deutschen Übersetzungen eingeblendet, aber das stört dann eigentlich mehr, als daß es hilft.
Diesmal hat man die Möglichkeit, zwischen Ego-Perspektive und einer weiteren wechseln, die ähnlich einer Vogelperspektive ausgestattet ist (man kennt das aus Lara Croft's Abenteuern). Ansonsten ist die Steuerung des Diebes gleichgeblieben (man kann aber natürlich auch die Steuerung anpassen). Auch die Ausstattung hat sich nur unwesentlich verändert: die Dietriche gehören jetzt zur Grundausstattung und statt eines Schwertes darf man nun mit einem Dolch sein Glück versuchen - aber bekannterweise sollte man das besser bleiben lassen.
Alles beginnt mit einem "Einführungslevel", bei dem die Steuerung und Handhabung der Waffen geübt werden kann (gab es ja auch schon bei Thief 2). Aber dann geht's in die Vollen! Man sollte seine Augen überall haben, denn es gibt zahlreiche Verstecke, in denen Diebesgut, Pfeile oder andere Waffen lagern. Man trifft alte Bekannte wieder (Hammeriten, Hüter, Zombies) und jede Menge Neues.
Noch ein Tip: Auf jeden Fall Nachts spielen (erhöht den Gruselfaktor um ein vielfaches und die Produktion des Handschweißes nimmt gewaltig zu)!
Beste Unterhaltung ist garantiert!


A Crow Left Of The Murder (Limited Edition CD + DVD)
A Crow Left Of The Murder (Limited Edition CD + DVD)
Wird angeboten von I-Deal Media
Preis: EUR 20,14

5.0 von 5 Sternen Es rockt..., 5. Februar 2004
Diese Scheibe hebt sich deutlich von dem restlichen belanglosen Geklimper der zuletzt veröffentlichten Scheiben hervor!
Was die Fünf wieder abliefern ist erste Sahne! Kein Song ist langweilig (Kein Wunder, bei dieser Stimme Mr. Boyd!!), Nichts wirkt so, als hätte man es schon einmal irgendwo gehört.
Und was an diesem Longplayer verwundert: Incubus sind deutlich rockiger geworden. Es gibt zwar immer noch den ein oder anderen funkigen Einfluß, allerdings sind die Tätigkeiten von DJ Kilmore etwas in den Hintergrund geraten. Das ist zwar schade, tut der Gesamtstimmung jedoch keinen Abbruch! Der Trend, der sich also bei "Morning View" bereits abzeichnete, wird fortgesetzt!
Alles in allem eine rockig-flockige Scheibe, bei der man den Frühlingsgefühlen freien Lauf lassen kann.
Wenn Boyd seine Sangeskünste losläßt, herrscht gutes Wetter!
Bester Song: Beware! Criminal
Fette 5 Sterne!


Dreck
Dreck
von Garry Disher
  Taschenbuch

0 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Konfus und kaum fesselnd, 27. November 2003
Rezension bezieht sich auf: Dreck (Taschenbuch)
Dem Werk fehlt eindeutig das fesselnde und spannende Moment. Der Held Wyatt verschwendet jede Menge Energie, um einen Geldtransporter zu überfallen. Leider wirkt der chronologische Aspekt ziemlich konfus und verwirrend. Der richtige Tiefgang fehlt mir leider auch bei dieser Geschichte. irgendwie hat mich das alles sehr an die Groschenromane erinnert. Es hätte für diese Geschichte allemal gereicht. Der überflüssige Apsekt, daß Wyatt gejagt wird, geht sogar völlig unter, war aber unvermeidlich. Überhaupt sind viele Elemente in dieser Geschichte vorhersehbar. 3 Sterne - und sogar die sind fast zu viel. Als kurzweilige Unterhaltung im Wartezimmer eines Arztes durchaus lesbar, aber für mehr reicht es nicht.


Seite: 1 | 2 | 3