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Rezensionen verfasst von
Morgan

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Anti-Transpirant Novel Protection for Men, Roll-on 60ml - STOPPT STARKES SCHWITZEN
Anti-Transpirant Novel Protection for Men, Roll-on 60ml - STOPPT STARKES SCHWITZEN
Wird angeboten von Soummé
Preis: EUR 24,95

1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Bitte sachgemäss verwenden, dann erst bewerten, 23. Juli 2016
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Als Vielschwitzer mit sensibler, allergischer Haut war ich lange auf der Suche nach einem Perspirant das einigermassen natürlich ist. Bisher habe ich es mir von einer befreundeten Pharmazeutin/Apothekerin herstellen lassen, was recht teuer aber wirksam war. Da ich leider keinen Zugriff mehr auf diese Quelle habe und andere Apotheker leider nur noch teure medikamente von bayer und co verkaufen, aber selbst nix herstellen können oder wollen bin ich auf soumme gestossen.

Das produkt ist als spezialprodukt recht teuer, obwohl es in der produktion ähnlich viel kostet wie normales deo oder at. Gut dafür ist es ergiebig. Die verpackung wirkt normal, positiv ist das vorne nix verräterisches drauf steht. Der roll on selbst wirkt aber billig, da er aus billigstem plaste besteht. Ein glasroller wäre schöner.

Nun zur Anwendung: Die firma soumme sollte dringend eine Gebrauchsanleitung beilegen, wenn ich hier so manche Negativbewertungen durchlese wundere ich mich nicht über trockene haut. Wenn " Nur einmal täglich hauchdünn auftragen" draufsteht sollte Mr. Und Ms. Besserwisser nicht entscheiden es "am anfang mehrmals täglich" aufzutragen und sich dann über "starkes brennen und jucken und trockene haut" wundern.

Trägt man es das erste mal auf fühlt man eventuell ein "gickeln" wie kleine nadelstiche. Diese gefühl wiederholt sich dann in Schweisssituationen an den folgetagen. Es hört aber auf, ist nicht sehr unangenehm und besser als wenn einem die Suppe läuft. Feststellen konnte ich es auch nur als Kopfschwitzer an der Stirn und im nacken. Gegen das nervige jucken Marke "Ameisenfeuerball der 7. Hölle" die andere chemische mittel auslösen ist es verkaftbar. Und wie sagt man? Keine wirkung ohne nebenwirkung. Die wirkung ist sehr gut, in schwierigen situationen schwitzt man aber geringfügig was völlig normal ist da der körper sonst überhitzt. Mein Niagarafall nach zwei handgriffen auf der stirn wurde aber recht flott zu ein paar schweissperlen nach 8h körperlicher Arbeit. Man gewinnt auch wieder mehr selbstvertrauen. Man kennt ja die gedanken:" ohje der schweiss kommt, hoffentlich siehts keiner und warum trägt die blöde Kuh da drüben ne dicke jacke mit fellkapuze im Sommer während ich im dünnen T shirt schwitze wie Sau?" Und den daraus resultierenden Panikketteneffekt. Ich selbst bin wie gesagt mit empfindlicher haut mit kontaktallergien gesegnet und das mittel macht keine probleme.

Pro:
-wirkt
-kein Geruch oder weisse Flecken
-ergiebig

Contra
-leichtes Kribbeln zu beginn
-Roll on nur für achseln sinnvoll, tücher leider unverschämt teuer. Tropfflasche für den Kopf wäre noch schön
-Aufmachung billig
-Gebrauchsanweisung offensichtlich nicht umfassend genug. Über manche leute kann man sich aber nur wundern ,wenn zum hochdosierten Antiperspirant noch das billige axe aufgesprüht wird und man dann hautreizungen feststellt.

Man sollte sich wie gesagt auch klar werden das etwas schwitzen vollkommen normal und vorallem lebensnotwendig ist. Leutebdie bei 38 grad vollkommen trocken sind, sind nicht gesund und sollten zum arzt gehen. Desweiteren schützt das mittel vor schweiss, bekämpft aber nicht die ursache. Bei starkem schwitzen sollte immer ein arzt konsultiert werden. Meistens sind es hyperaktive drüsen, aber auch Krebs. Stoffwechselstörungen, herzerkrankungen, diabetes, übergewicht, hautkrankheiten oder schilddrüsenprobleme können ursache sein.

Achtung: leute mit psoriasis oder neurodermitis FINGER WEG.


FIFA 16 - [PC]
FIFA 16 - [PC]
Preis: EUR 37,66

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Vollpreisligaupdate mit minimalen Änderungen die mittlerweile 23., 13. Juni 2016
Rezension bezieht sich auf: FIFA 16 - [PC] (Computerspiel)
Vorweg: Das Spiel wurde im Sale auf Origin erstanden. Es wird kein Battle zwischen PES und Fifa geben. Die Serie ist dem Rezensenten bekannt (mit Pausen) seit Fifa 97. Der Rezensent bezieht sich vornehmlich auf den Modus gegen die KI und Onlinefreundschaftsspiele gegen Freunde.

Grafik:
1/10. Ich hab jetzt die Nase voll. Seit 15 Jahren schaue ich mir nach dem Kauf von Fifa die gleichen hässlichen Haarmodels an, die gleichen hakeligen Animationen, die Holzpuppenartig ineinander überruckeln. Keine fließenden Bewegungen die den Sport so ansehnlich machen. Besonders in der Wiederholung auffällig. Die Mimik der Spieler beläuft sich auch wieder auf Mund auf-Mund zu. Ich sehe im Vergleich zu Fifa 2012 keinen Fortschritt, ausser bei den Clippingfehlern, die sind mehr geworden. Ich sehe keine Tesselation, keine Objektverschattung.....die selbe Engine wie seit eh und je. Ja der Rasen ist in Nahaufnahme hübscher, dafür ist der Ball zu groß.....es sieht einfach beschissen aus. Ich bezweifle das Fifa 17 mit der veralteten Frostbite Engine da besser aussehen wird. Interessant auch das die Stadien in der Vogelperspektive randvoll sind, die Parkplätze allerdings leer. Die Zuschauercrowd sieht auch noch genauso schlimm aus mit geschätzt 3 Models wie Fifa 98. Ja wir müssen auf die Taschenrechnerkonsolen Rücksicht nehmen, aber das ist kein Grund das Spiel so unansehnlich zu machen, selbst in 4k sieht es grauenhaft aus...wie Plastik. Keine Dynamik in der Kleidung, in den Haaren, kein Schweiß, kein Muskelspiel......das hat UFC 11 schon besser gemacht. Auf dem PC kaum Einstellungsmöglichkeiten, grauenhafte Performance in Nahaufnahme etc. Sorry aber jetzt reichts. Sonst überzeugte ja immer der Kern von Fifa, aber nach 20 Jahren die gleiche Suppe gibts jetzt mal ne 6 in Schulnoten. Leider ist die Grafik fast noch das Beste am Spiel. Logisch auch das die üblichen Topstars brauchbar aussehen, alles was man so nur als Fan kennt aber wieder aus dem billigen Editor kennt und daneben beschissen aussieht. Ich will nicht nur Real, FCB, Bayern oder Mancity spielen...danke. Die Spieler stehen auch wieder schön ein paar Millimeter über dem Rasen, weil die Rasentextur zu spät eingeblendet wird. Bekannter Fehler seit 98.

Sound: Man kann auf englische Kommentatoren switchen und die Stadionatmo ist nett. Es fehlen aber viele Fangesänge, Reaktionen, abwechslungsreiche Kommis etc. 4/10 weil auch seit mindestens 10 Jahren recycled

Ligen\Spieler\Realität:
1/10
Bei den Ligen kann man wieder sagen: Wer englischen Fußball mag hat Glück. Englische Liga gibts bis gefühlt Liga 5. Bei den Deutschen hört es wieder bei Liga 2 auf. Dafür gibts kolumbianische oder australische Liga...super ein Traum wird wahr. Von der japanischen, der chinesischen ist nichts zu sehen, die brasilianische gibts wieder nur unter "Rest der Welt" was einfach nur schlampig ist. Wenn man schon die Lizenz bunkert und anderen verwehrt, dann bringt gefälligst ALLE Ligen, habt genug Geld. Selbst als DLC wäre sowas ok, allerdings bei EAs Wucherpreisen. Die Kader sind auch nicht aktuell, einen Schürrle musste echt ewig suchen, die Glasgow Rangers gibts schonmal garnicht und sowieso, die vorhandenen Ligen sind oft unkomplett, solange es nicht die "großen" sind. Lustig ist auch das EA (amerikanische Firma) der Meinung ist das der USA Fußball jetzt total toll ist. Alle amerikanischen Mannschaften haben, bis auf die Damen, zu hohe Wertungen. Sorry, die Amis haben vielleicht endlich gemerkt das Fußball besser ist als Football, aber deswegen spielen sie noch keinen guten mit ihren Rentnersöldnertruppen. Ein Klinsmann moniert nicht umsonst die Rekrutierungsbasis der Amis (erst ab College, wo die Jungs dann einfach zu alt sind um noch groß rauszukommen). Die USA muss in der Copa nicht umsonst bei der Regenerationszeit bescheißen um gegen Argentinien nicht nach 5 Minuten 4 Treffer im Netz zu haben. Statt "mehr" gibts bei den Ligen EA like "weniger" als früher. Man soll eben Premier League oder spanische Liga spielen. Bei den Spielern ist es wie immer. Die Stars erkennt man, aber ab "Underdogverein" sieht man wer aus dem Generator kommt. Die Qualität ist dann mal gepflegt 70% schlechter. PES sieht da besser aus (ups doch verglichen). Stadien gibts auch fast nur britische.

Gameplay\KI: 4/10
Das Gameplay ist im Prinzip wie immer, klar ist ja auch Fußball. Leider hört EA mittlerweile nur noch auf die Pro Spieler die den Schinken jedes Jahr für 70 Euro kaufen. Für Gelegenheitsspieler und Newbies dürfte Fifa 16 echt happig sein. Die neue aktive Abwehr, die auf Stellungsspiel, denn auf Zweikämpfe aufbaut macht das Spiel viel schwerer als noch Teil 12. Hinzu kommen die neuen Torhüter die echt viel halten, ziemlich ungewohnt als Kenner der Fifa Serie. Leider hat EA den ganzen Kram wieder nicht zu Ende gedacht.
1: Es gibt weder echtes Training, noch Tutorial. Es gibt so eine Art Minispielchenmodus, da lernt man aber nix, sondern kann seine Fertigkeiten nur prüfen. Dazu gibt es eine IG Anzeige für Buttons, ziemlich unpraktisch im Eifer des Gefechts. Bei Fifa 12 gab es ein echtes Tutorial, nachdem man die Neuheiten und anderen Dinge beherrscht hat. Hier wird man ins Game geworfen und fängt sich erstmal 20 Tore auf Amateur weil man garnicht kapiert wie die Abwehr funktioniert. Stochern hilft nix mehr. Trikotziehen auch nicht. EA geht voll auf Stellungsspiel, was selten gut funktioniert, da die Spieler viel zu langsam reagieren (siehe Punkt 2)

2: Die KI ist der blanke Hass. Da PES bei der Kontrolle der Mannschaft immer vorne lag, hat EA einfach jetzt jedwede Team KI abgeschaltet. Spieler die man nicht steuert stehen einfach nur blöd rum. Kein Freilaufen, kein Lauf zum Ball, keine Zweikämpfe...nix. Man steuert immer einen Spieler. Hier ist einem die KI massiv überlegen da sie eben 11 Mann gleichzeitig steuern kann. Hinzu kommt die nervige Anwahl von Spielern, oft wird zu spät oder der falsche gewählt. Man kann einen zweiten Mann grob Befehle erteilen, funktioniert aber selten. Der Gegner hingegen ist ab Profi für einen Gelegenheitsspieler unschaffbar. Da werden Passstaffetten gefahren von Vereinen wie Norwich, da würde Spaniens goldene Generation blass werden...ne im Ernst. Die Gegner KI ist fordernd, aber nicht weil sie gut programmiert ist, sondern weil sie einfach ohne Ende bescheißt. Da werden Spieler auf Gareth Bale Niveau beschleunigt, die 35 sind und gefühlt beim SV 07 Häselrieth nichtmal in der Herrenmannschaft auflaufen dürften. Die Passgenauigkeit beträgt 1000%, während man selbst die einfachsten Pässe verstolpert. Sie führen allesamt den Ball wie Messi und Neymar zusammen, und bewegen sich teilweise im Zickzack wie Ninjas...und damit sind nicht die guten Spieler gemeint, sondern wie gesagt, selbst Gurkentruppen wie Nottingham oder Dortmund (oouuuuuuu!). Online tritt das seltsamerweise gegen Freunde nicht auf. Was die anderen Kompetetivmodi und das Momentum angeht....keine Ahnung, werd ich nie rausfinden. Auf jedenfall nervt die KI. Ich wollte immer das die KI fordernder wird, aber nicht so, es ist einfach unfair. Man merkt richtig wie die KI bei sich die Stereoide reinhaut und einem selbst nach 5 Ligasiegen die Tour vermasseln will indem sie die Bremse reinhaut. Die KI hat natürlich auch keine Reaktionszeit und fängt jeden Pass einfach ab und saugt sich richtig bei Zweikämpfen an einen ran und der Ball springt immer wieder zu ihr zurück.....es nervt. Ja es ist realistisch in der Karriere auch mal zu verlieren, aber es ist oft einfach nicht nachvollziehbar. Mal dominiert man Arsenal\Mancity mit 4 zu 0 weil die nix gebacken kriegen, ok haben ja auch Özil dabei ;), und dann knallt einen Notts County vom Platz das man nicht mehr weiß wo oben und unten ist, weil deren Spieler aufeinmal zu soner Art Pelemaradonnamessihybriden werden. Die KI scheint vorher auszuwürfeln ob seinen einen gewinnen lässt oder doch richtig hart rannimmt. Ja sowas kommt vor, Leicester hat ja die Meisterschaft gewonnen, aber man merkt halt das man nur verliert weil die KI bescheißt. Man kann nie nachvollziehen wo man Fehler gemacht hat, weil man aufeinmal anfängt für jede Ballannahme 3 Sekunden zu brauchen, Pässe die verhungern oder ins Nirvana gehen und und und.

3: Controller Belegung. Viele Möglichkeiten sind schön und gut, aber langsam wird es zuviel, insbesondere ohne Tutorial. Jede Tast ist mindestens 10fach belegt, und funktioniert noch in Kombination mit anderen. Man blickt einfach nicht mehr durch, und ich kenne die Serie jetzt lange. Es ist auch schlecht designt. Schuss anschneiden ist immer auf RB, ausser natürlich bei Freistössen, da kann man 100 Mann rufen, aber keiner sagt einem wie man den Schuss flach schneidet. Standardsituationen werden von Fifa zu Fifa bescheidener. Jetzt schieß't man wirklich nur nach Gefühl und trifft so gut wie nie. Ecken sind das selbe, wobei hier wieder erschwerend hinzukommt das die Mitspieler einfach nicht zum Ball laufen, selbst wenn er 2m neben ihnen aufschlägt. Die KI rennt natürlich los sobald man den Ball tritt. Hinzu kommt noch die Richtungserkennung. Oft haut der Spieler den Ball sonstwohin, obwohl er direkt vorm Tor steht und man drauf zielt oder passt den Falschen an....sehr oft. Das ist 2016 einfach nimmer akzeptabel und in sonem Spiel blöd. EA kann da gerne behaupten das wäre für den Realismus, ich kenne aber EA und sage: LÜGE. Es ist schlecht programmiert.

Fifa Ultimate Team:

-9000/10
Da 70 Euro für ein Spiel noch nicht genug sind, gibt es noch einen Modus wo EA jeden Fußballverrückten mal so richtig abzockt. Man kann sich sein eigenes Team bauen....das kennen wir, ist an sich auch ne super Idee. Nur leider hat sich EA als Vorbild diese schrecklichen Handyfußballmanager genommen wo jeder Mist RICHTIG Geld kostet. Statt auf dem Transfermarkt schlau zu agieren, baut man sich sein Team wie bei Magic the Gathering (oder Hearthstone\YugiOh) für die jüngeren mit Boosterpacks wo man nie weiß was drin ist. Ja man kann die Stars auch direkt kaufen. Ein guter Spieler (kein Messi oder so) kostet da aber mal gerne soviel das man mit normalem Spiel 3 Monate AM STÜCK spielen muss um ihn sich zu leisten. Klar man soll ja auch Geld investieren.

Der Modus ist total überflüssig und die hinterletzte Abzocke in einem VOLLPREISSPIEL. Ich hoffe das EA mal so richtig jemand verklagt und es Gesetz wird das Vollpreisspiele keine Mikrotransaktionen haben darf. Wer dachte Dungeon Keeper auf dem Handy wäre frech....das hier schlägts um Längen.

Online:
Altbekannt. Asozialste, Cheaterverseuchteste Community nach GTA 5. Dazu 99% Ragequitter. Der Rest sind Highpinger, AFKler, Smurfs und dergleichen. Mittlerweile gibt es Maßnahmen gegen Quitter, allerdings greifen die auch wenn dank EAs Gurkenservern mal wieder das Spiel abbricht.....und du nix dafür kannst. -unendlich von 10. Laggy, Buggy und so weiter. Finger Weg.

Bugs\PC Port:
Mittlerweile wird Fifa ja von den Schrottkonsolen auf den PC portiert. Wie üblich bei EA und anderen Majorpublishern sehr schlecht. Das Spiel hat extrem was gegen Vollbildmodus, springt mittem im Spiel raus, startet sogar Skype ( nicht nur bei mir) oder forciert Origin. Die Grafik ist auch konsolentypisch extrem schwach. Dazu gibt es FPS Downs (auf der Highendkarte mit Highendrechner) in Nahaufnahmen, manchmal wenn man Auswechselt, kann man danach nicht weiterspielen, weil der Ball herrenlos am Rand liegt. Clippingfehler gibt es ohne Ende, vom Publikum, zum Torjubel, bis zum Torwart.

Fazit:
Ich habs während der EM 2016 für 20 Euro bei Origin gekauft ums mit Kumpels mal zu zocken. Dafür und fürn bissel Karriere ist es ok. Wer allerdings für das Game immernoch 40-70 Euro hinlegt ist meiner Meinung nach hirnkrank. Grafik, Sound, Spielmechaniken,Online hat sich in den letzten 5! Jahren nur minimalst weiterentwickelt, einzig das Ligaupdate ist es wert. Was sich weiterentwickelt hat sind die Bugs, die schlechte Portierung auf PC, die Cheater und natürlich die Abzocke bei Fifa Ultimate Team. Fürn paar Runden mit Kumpels und Bier lohnt es immernoch. Achtung: Gamepad ist quasi Pflicht.


Tepro Toronto Holzkohlegrill
Tepro Toronto Holzkohlegrill
Preis: EUR 99,99

9 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Guter Grill für den Standardgriller. Auch für große Grillabende geeignet., 13. Mai 2016
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Tepro Toronto Holzkohlegrill (Gartenartikel)
Vorweg: Ich kann bis jetzt nur etwas zum Aufbau des Grills sagen und wie er zusammengebaut wirkt. Zum Einbrennen und Testen hatte ich noch keine Zeit. Weiterhin werde ich hier auch nicht irgendwelche absurden Vergleiche wie einige Pseudo-Weber-Handelsvertreter anstellen. Ich weiß der Deutsche muss immer besser sein als der Nachbar, hauptsache das Auto ist teurer und der Grill muss von Weber sein, am besten das Topmodell. Das Weber gute Grills baut wissen wir. Das sie durch extreme Marketingoffensiven mittlerweile fast ein Monopol haben wissen wir auch. Das sie maßlos überteuert sind ist allerdings auch ein Fakt der sich kaum wiederlegen lässt. Nirgends sonst zahlt man für ein Thermomether fast 70 Euro Aufpreis.

Da ich gebürtiger Thüringer bin und wir in Deutschland am meisten vom Grillen verstehen, dürfte als Qualifikation reichen. Selbst unsere Damen grillen besser als jeder aus nem anderen Bundesland. Soviel Patriotismus muss sein.

Zum Grill selbst. Ich war auf der Suche nach einem Nicht Kugelgrill, der für relativ kleines Geld viel bietet. An den unteren Kugelgrills stört mich immer das der Deckel nicht befestigt ist, desweiteren hat man kein Thermometer und die Grillfläche ist nicht verstellbar.

Was bekommt man also von Tepro? Einen ziemlich großen Grill (selbst in der nicht XXL Ausführung), der gut aussieht (was mir ehrlich gesagt wurscht ist, so wie fast jedem Thüringer), mit einigen Gimmicks die man sonst nur im Hochpreissegment findet.

Das Material ist Blech...recht dünn kommt es daher, innen mit hitzebeständiger Farbe, außen pulverbeschichtet. Hier reicht schon das man mit dem Werkzeug dran kommt und die Beschichtung geht ab, wer nahtlose Schicki-Micki Lackierung braucht, der muss emailliert kaufen. Man könnte sicher die Bleche dicker machen, das dürfte aber dann das Gewicht des Grill sprengen, er wiegt selbst so schon knapp 20 Kilo. Mehr Blechstärke bedarf dann neuer Rollen\Bein und würde den Preis sprengen. Manche Zierelemente sind aus gebürstetem Alu und sehen gut aus. Die Griffe sind auch Aluminiumrohre, hohl, in etwa so wie nen Handtuchhalter aus dem Baumarkt. Die Räder sind leider aus Hartplastik und hohl. Etwas schwerere aus Hartgummi wären sinnvoller, man kann aber auch 4 Füße ohne Räder montieren. Das Beistelltischchen ist auch pulverbeschichtet. Hier hätte ich eine Bambusholzfläche schöner gefunden. Das Thermometer sieht auch recht ok aus. Es ist ordentlich eingepasst und massiv ausgeführt, wie es funktioniert kann ich erst später sagen. Die Einteilung ist in Celsius und Farrad, gut wenn man nen BBQ Rezept aus den USA hat.

Nun zum Aufbau. Vorweg: Die Zeitangabe ist natürlich Schwachsinn. 45 Minuten schafft nur jemand der sich damit auskennt und das öfter macht. Ich für meinen Teil als handwerklich nicht unbegab,t habe alleine etwa 2-3 Stunden gebraucht. Mit Helfer geht es sicherlich etwas schneller. Handwerklich unbeleckten, die selbst mit einem IKEA Regal Probleme haben, rate ich zur professionellen Hilfe von Papa\Kumpel etc.
Man braucht Werkzeug. Einen Kreuzschlitzdreher in 2 Größen (Recht groß und mittel) oder Bitssatz. Einen Gummihammer. Eine Zange. Maulschlüsselsatz oder Steckschlüssel. Werkzeug liegt nicht bei.

Das Paket selbst ist recht groß, die Postfrau flucht auf jedenfall. Innen ist alles gut verpackt, es fällt aber viel Müll an. Die Teile sind nummeriert und bei den Beinen ist eingestanzt welches wo hin gehört.
Nimmt man die Beschreibung in die Hand wird einem gleich auffallen das sie recht klein ist. Und hier ist leider auch der Schwachpunkt. Die Beschreibung ist echt unter aller Sau. Die Zeichnungen sind miniklein, ungenau und verwirrend. Wer schon mit den recht guten IKEA Beschreibungen Probleme hat, wird hier verzweifeln. Vieles erschließt sich zwar von selbst wenn mans einbaut, aber halt nicht jedem. Die Schritte sind auch teils unlogisch aufeinander aufgebaut und umständlich.

Dafür kommen die Schrauben in einem extra Blister der nochmal beschriftet ist, gute Idee, leider hat man vergessen ihn von hinten einzeln zum Öffnen zu gestalten, sodass alle Schrauben durcheinanderfliegen wenn man sie aufmacht, was hinterher nachmessen nötig macht. Oder man lässt den Blister drauf und schneidet sich Löcher rein, geht auch.

Nunja also beginnt man. Handschuhe sind von Vorteil bei den ersten Schritten, die Seiten sind recht scharfkantig. Die Schraubengewinde sind verstärkt, was schonmal nen Pluspunkt ist. Man muss langsam vorgehen, so schraubt man besonders die Beine nicht falsch an.

Leider waren einige wenige Teile verbogen oder passten nicht. Spiel hat man sowieso, aber wie das durch die Qualitätskontrolle gehen kann (das Paket war unbeschädigt, also kein Postfehler)....würde in nem deutschen Werk einfach nicht passieren, in China ist es schnurz wenn die Ecken der Aussenplatte verbogen sind. Mit einer Zange und einem Gummihammer kriegt man aber alles behutsam hin. Wer bei gewissen leichten Spaltmaßen allerdings nen Anfall kriegt sollte eh die Finger vom Grill lassen.

Nunja so werkelt man sich dann 2 Stunden durch. Dauert, aber man kriegt selten einen Ausraster weil etwas frickelig ist, einzig die bewegliche Kohleschale ist wirklich saudumm und unnütz dargestellt in einer 2x2mm großen Zeichnung ohne das man weiß wo oben und unten ist. Hier braucht der ein oder andere vielleicht ein 2. paar Hände.

Ein großes Problem war allerdings das Anbringen der Räder. Die Gewinde an der Radachse waren sehr ungenau gefräst. Ich tippe hier auf ein Problem mit europäischen, metrischen Maßen. Kanada hat ja andere Gewindemaße. Man braucht auf jedenfall ne Zange und viel Kraft oder nen Gewindeschneider. Leider ist natürlich da wo die Zange angesetzt wurde dann der Lack an der Achse ab. Mich störts nicht, aber Leute die protzen wollen sicherlich.

Der Tisch wird leider auch nicht mit einer Schrägtraverse befestigt, man sollte also nicht sehr Schweres darauf abstellen.

Die unteren Klappenscharniere sollte man erst ganz fest ziehen wenn man die oberen eingerastet hat, so kann man den Stift leicher einfügen.

Die Teile sind teils punktgeschweißt. Die Luftöffnungsklappen machen einen recht guten Eindruck (oft ein Schwachpunkt bei Billiggrills) und scheinen gut dicht zu sein.

Ist der Grill dann fertig, sieht er recht gut aus und kommt stabil daher. Er lässt sich einfach rollen, die Grillroste sind leicht zu entnehmen und die Kohlepfanne lässt sich einfach justieren. Ob sie sich verzieht werden wir sehen. Sie kommt aus viel dickerem Material daher als der Rest des Grills, vielleicht wurde diese Schwachstelle jetzt behoben. Der TEPRO Service soll aber recht gut und kulant sein. Wenn sie sich verzieht einfach Rechnung einsenden und du kriegst ne überarbeitete zugeschickt ohne Kosten. Der Grill schließt auch leicht und ist nicht krumm. Die nachgemachten ausm Baumarkt von EL Fuego, Mr. Gardener und wie sie nicht alle heißen hatten hier schon Defizite. Mit der Bratwurstkanone von Thüros kann er in Material natürlich nicht mithalten, ist aber auch ein ganz anderes System. Wer nicht so viele Gimmicks braucht wie Thermometer, Beistelltisch, große Grillfläche ist sicher auch mit der 100 Euro Kugel von Weber gut beraten, die is emailliert. Für mich als 1.95 Hühne allerdings viel zu niedrig und mehr als 10 Mann begrillt man damit nur schwer. Nächstes Jahr kostet die bei Weber dann sicher 200 Euro und die mit Thermometer 1000.

Tipps zum Aufbau:
-Werkzeug: Gummihammer, Maul oder Steckschlüsselsatz, Schraubendreher, Zange, Schmierfett für die Radmutter
-Am besten keinen Akkuschrauber verwenden, oder wenn nur mit sehr wenig NM, damit man kein Gewinde überdreht
-2. Person ist hilfreich
-Ruhe bewahren
-Besonders bei den Beinen genau hingucken
-Zeit mitbringen. Nach 45 Minuten stehen gerade mal die Außenwände. 2-4 Stunden je nach Geschick sollte man einplanen
- Einbrennen nicht vergessen (200 Grad Celsius bei 2h und leicht geöffnetem Deckel). Die Roste vorher mit etwas Spüli abwaschen.

Man sollte sich aber bewusst sein das dies hier ein absoluter Einsteigergrill ist. Er ist geeignet für große Grillabende, macht was her, braucht aber auch Platz. Auf dem Balkon kann man es vergessen. Ein Vordach sollte vorhanden sein, da er nicht emailliert ist dürfte er nicht besonders Wetterbeständig sein. Wenn man so im Internet nach Meinungen schaut kriegt man verschiedene dazu. Es sollte einem klar sein das dies kein Profigrill ist der 300-400 Grad schafft um das T-Bone Steak richtig zu grillen.Dafür ist das Material einfach zu dünn und der Grillaufbau auch nicht gut. Der Grill ist auf Bratwurst, Schweinsteaks, Geflügel, Fisch, Gemüse und vegane Imitate ausgelegt. Also auf Standardkost. Mit etwas Arbeit soll man auch räuchern können, echtes amerikanisches BBQ benötigt aber nen Smoker, und der kostet mindesten 500-1000 Euro. Positiv ist das man auch kleiner Feuer machen kann um wenig zu grillen. Oft nervig bei Kugelgrills, die fressen zuviel Kohle. Die Warmhalteplatte im Deckel ist schlichtweg genial. Indirektes grillen ist natürlich auch gut möglich. Erfahrungsberichte hierzu erfolgen noch.

Als Grillstation ist er allerdings sehr schön. Er hat die Optik eines Gasgrillwagens, allerdings mit Holzkohle, wie es sich gehört beim Grillen. Jetzt muss nur noch etwas die Zeit arbeiten für den Used Look, dann braucht einem die Kiste auch nimmer peinlich sein. Die Grillflächen sind übrigens emailliert und recht handlich zweigeteilt entnehmbar, sowie Spülmaschinenfest. Die Haken für die thüringer Grillzange und 2 weitere Geräte sind auch gut, der Beistelltisch sowieso. Der Deckel selbst ist nicht schwer, also auch für Frauen geeignet. Hier bekommt man bei größeren Webergrills ja schonmal Probleme.

Update: Nach dem Einbrennen:

Das Einbrennen funktionierte wunderbar. Der Grill zündet schnell, durch die sehr variable Luftstromregulierung glüht die Kohle schnell durch. Mit den üblichen Tricks geht es natürlich noch schneller. Die Dilletanten besitzen für sowas ja den "Weber Anzündkamin", eine der unnötigsten Erfindungen der Welt. Nach 2 Stunden bei 200 Grad (achtung Farrad Anzeige ist oben) kann man schon die ein oder andere Aussage treffen. Wenn ich andere Produktrezensionen lese wo davon geredet wird das sich nach dem Einbrennen der Grilldeckel komplett verzogen hat....kann ich nicht nachvollziehen. Entweder wurde hier wieder nach dem Motto "Viel hilft viel" der Grill bei 300 Grad aufwärts eingebrannt oder man will nicht zugeben das man beim Zusammenbau Fehler gemacht hat. Der Deckel schließt korrekt und es gelangt relativ wenig Rauch nach außen. Das Thermometer arbeitet schnell und genau, man sollte aber wie üblich bedenken das es die Temperatur am Deckel misst, nicht am Grillgut. Seltsamerweise kostet das Thermometer nicht 50 Euro und funktioniert 1A. Keine Ahnung , die Thermometer von Weber sind sicher aus Platin und Rodium.

Nun zu den Nachteilen die aufgefallen sind:
-Die Plastekappen an den Griffen der Lüftungsrotatoren fallen leicht ab. Kleiner Kniff mit ner Nietenzange und Problem behoben
-Der Aschefang ist etwas seltsam konstruiert. Bei feiner Asche gibt es keine Probleme, aber fällt doch mal ein Stück Holzkohle rein, kriegt man ihn nur mit Gefummel rausgezogen. Der müsste beim Toronto 2.0 dann doch etwas größer dimensioniert werden, nicht so flach. Man kann aber mit leben.
-Die Scharniere sind massiv und der Deckel recht leicht, aber sicher nicht für die Ewigkeit. Wäre schön wenn Tepro hier noch Traversen anbringen würde. Ich würde auf jeden Fall immer den Warmhaltegrill installieren, dieser nimmt Zug aus dem Deckel.

Was die Temperatur angeht. Mit passendem Brennmaterial schafft er 350 Grad. Drüber würde ich ihn nicht laufen lassen. Einem normalen Steak steht als nix im Weg. Dafür hält er die Temperatur.

Problemzone Kohlepfanne:
Wie schon oben beschrieben scheint Tepro den Grill mittlerweile mit der aktualisierten, dickeren Kohlepfanne auszuliefern, ich konnte kein Verziehen feststellen und die Pfanne selbst ist aus recht starkem, emailliertem Material. Ist von der Materialstärke her das dickste Teil. Ansonsten einfach Email schreiben und sie schicken kostenfrei die bessere Pfanne. So sieht Service aus. Aus dem Grund würde ich auch von den Rebrand Modellen abraten. Es gibt den gleichen Grill von anderen Firmen (also anderes Logo).

Ansonsten funktionierte beim Einbrennen alles reibungslos. Auffällig ist das der Grill lange die Hitze hält und dabei für die Größe sehr wenig Kohle frisst. Mit Grilleiern (Briketts) oder halber Befüllung (ausreichend für ne normale Familie) noch weniger. Bei Weber braucht man da ja gefühlt 3 Beutel pro Stunde. Morgen wird das erste mal richtig gegrillt. Dann folgt das vorletzte Update. Das letzte kommt dann nach 1-2 Jahren.

Zu den negativen Rezensionen:
Ich verstehe das einige hohe Ansprüche haben. Einen Grillwagen in Luxusgröße aber mit Semiprofimodellen zu vergleichen die 200 bis 1000 Euro mehr kosten ist Quatsch. Einem BBQ Kettle oder Original ist er ebenbürtig in Funktion, überlegen in Größe und Features, einzig die Materialqualität ist aus logischen Gründen (Preis und Gewicht) etwas schlechter. Die wichtigen Teile sind aber emailliert, die Kohle kommt ja nicht in direkte Verbindung mit der Aussenhaut. Man bezahlt bei dem Grill einfach den Grill und nicht den Namen, was ich sympathisch finde. Für 100 Euro kriegt man einen Gegenwert von 100 Euro. Nicht von 50 Lappen und der Rest für 5 Buchstaben.

Wer perfekte Spaltmaße sucht, 1 cm dickes, emailliertes Blech und sonstigen Schnickschnack der muss einfach mehr Geld in die Hand nehmen oder einen Volkswagen kaufen. Für das Geld ist der Grill nicht umsonst der Topseller, und er kommt nicht als Billo-Baumarkt-Chinabutze daher sondern wirkt wertig und sieht auch so aus. Nicht umsonst gibt es in jedem Baumarkt Billigkopien davon die wirklich schlecht sind (El Fuego (Ontario), Grillmaster, Mr. Gardener etc.). Ich würde schätzen das 30% der negativ Rezensionen durch Montagsmodelle (also verständlich) und der Rest von der militanten Webergang kommt, weil hier wirklich Konkurrenz kommt die den überteuerten Grilleiern von Weber im Preissegment bis 100 Euro den Rang abläuft. Würde Weber die Standardmodelle mit Thermometer für 100 Euro (was fair wäre) anbieten gäbe es da keine Probleme, aber so brauchen sie sich nicht wundern.

Wichtig nochmal: Wer wenig Platz hat und nix zum Unterstellen im Winter sollte einen anderen Grill suchen. Dieser hier ist groß, braucht Platz, und ich rede von der Standardversion. XXL ist dann eher was für Häuser in Chaletgröße mit passendem Garten. Man sollte auch bedenken das er zwar rollt, aber nur gut auf Beton\Pflaster etc. Auf Gras ist es doch mühselig.

Einbau als gemauerter Grill:
Dürfte möglich sein, aber man sollte bei der Planung bedenken das die Luftöffnungen unten seitlich sind (unter dem Tisch) und man auf der Bodenfläche Spiel für den Aschefang lässt da er sich sonst nicht rausziehen lässt (oder man konstruiert da was und lässt ihn weg). An der Rückwand sollte auch Platz gelassen werden damit der Deckel auf geht.

Update 2 Nach dem Grillen:

Die Leistungsdaten des Tepro bestätigten sich. Der Grill zündete schnell (sofern man weiß was man tut) und glühte schnell durch (etwa 20 Minuten). Thüringer Standardkost, sprich echte Thüringer (nicht der gebrühte Schwachsinn der in Bayern, Bawü oder gar Mallorca als "Thüringer" verkauft wird, sondern ROHE Bratwürste, grob und fein), Rostbrätel und Zwiebeln gelangen schnell und auf den Punkt. Durch die bewegliche Kohlepfanne konnte man die Bräunung sehr schnell bestimmen ohne Gefahr zu laufen das irgendwas in die Asche fällt, wie bei anderen Grills wo man den Rost anheben und umstecken muss. Bei Weber geht das ja garnicht, allein das ist schon der Grund warum Weber gute, aber eben nicht sehr gute Grills baut. Als extrem vorteilhaft viel der Warmhalterost auf. Hier abgelegtes Grillgut wird wirklich über Stunden warmgehalten (eher heiß) ohne dabei weiter zu garen. Klar das natürlich weiterhin Flüssigkeit austritt, aber die Physik überlistet auch Tepro nicht. Als extrem praktisch ist dort die Tatsache das man Brot,Toast, Brötchen etc kross und knusprig warm kriegt ohne das sie Anbrennen wenn man sie auf dem Warmhalterost drapiert. Entgegen der Vermutung rollt auch nix runter wenn man den Deckel zuklappt, wer Angst hat kann aber den Rost falschrum installieren, so hat er noch kleine Barrieren gegen das Bratwurstrollen.

Was das Material angeht: Die Griffe bleiben kühl und es ist nichts verzogen (ich bin mittlerweile das die Horrorfotos hier von einigen Leuten sind die entweder Fehler beim Aufbau gemacht haben und nun die Schuld woanders suchen. Männerehre und so. Oder von militanten "Grillexperten" die nicht wahr haben wollen das hier mit 100 Euro ein Grill daherkommt das bis zum Preisspektrum von 300 Euro eine überlegene Konkurrenz für die Hausmarken sind. Weber muss echt seine Preisgestaltung überdenken. Ein BBQ Kettle mit Thermometer macht da für 170 Euro keinen Sinn.
Angenehm war auch das der Grill die Wärme lange hält und angenehm abstrahlt ohne dabei zu heiß zu sein. An kalten Abenden ersetzt das den Mexikoofen.

Reinigung: Die Roste sind gerade in der Spülmaschine. Man dürfte bei kleinen Einbaumodellen aber Probleme kriegen. Der Warmhalterost passt nicht in eine Spülmaschine, ausser sie ist extrem groß, er ist aber sehr leicht von Hand zu reinigen da dort nix einbrennt.

Fazit: Trotz des teils schwierigen Aufbaus gibt es 5 Sterne. Der Grill überzeugt auf ganzer Linie, es sei denn man erwartet ein absolutes Premiumprodukt wie Napoleon. Ja es gibt Grills die sich spezialisiert haben und für ihre Aufgabe besser sind (ich denke da an Thüros und direktes Grillen von Bratwurst und Rostbrätel), wer aber einen erschwinglichen, großen Grill sucht der für den Standardgriller alles bietet, der ist hier richtig. Der Grill macht auch optisch was her, was manchen Leuten wichtig ist, er hat viele Funktionen die das Grillen erleichtern und die es woanders nur bei sehr teuren Modellen gibt (Thermometer das funktioniert und Beistelltisch). Die Haken für die Grillzange\Bürste\Schaufel, der Flaschenöffner, der einfache bewegliche Kohlefang und der Warmhalterost sind Features die es mir schwer machen darauf zu verzichten. Es ist alles gut ausgeführt, auch wenn man natürlich beim Material noch ne Schippe drauflegen könnte, allerdings dann auch beim Preis. Hier bekommt man einen Gegenwert von mehr als 100 Euro und einen Grill mit dem auch große Grillabende mit Freunden Spaß machen.

Zu Bedenken:
-der Grill ist groß, man braucht Platz
-der Aufbau benötigt handwerkliches Geschick und etwas Werkzeug
-der Grill läuft gut bei Standardtemperatur von 100 bis 300 Grad. Wer mehr braucht muss mehr zahlen.

Wenn Tepro jetzt noch ein Premiummodell für vielleicht 200-300 Euro bringt, gleiche Maße aber das Material noch etwas wertiger\emailliert hätten sie wohl den besten Grill auf dem Markt.

Tipp: Im Internet gibt es viele Anleitungen zum "Pimpen". Man schafft es mit etwas Aufwand und Bastelei sogar das Ding zu nem Räucherofen aufzurüsten.


Xbox One Wireless Controller (geeignet für Windows)
Xbox One Wireless Controller (geeignet für Windows)
Preis: EUR 44,00

2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Der beste Gamecontroller? Schwer zu sagen, 13. April 2016
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Die Xbox Controller gelten seit der Generation der 360 als das Nonplusultra was Gamepads angeht. Der Enhanced Controller (mit drehbarem Steuerkreuz) der 360 ist meiner Meinung nach der beste Controller. Leider gibt es diesen nicht mehr oder nur zu absurden Preisen.

Der Xbone Nachfolgecontroller soll alles besser machen. Tut er das? Nunja. Was jetzt folgt ist eher Meckern auf hohem Niveau. Leider muss man feststellen das es wenige Fortschritte und einige Rückschritte gibt.

Fortschritte:
-Das Digikreuz ist endlich kein Witz mehr
-Die Sticks sind gummiert und rutschfest
-Die Trigger sind besser abgestimmt
-Er schmiegt sich weiterhin gut in die Hand, nicht zu schwer, kein Ermüden, selbst große Hände krampfen nach Stunden nicht
-Das Batteriefach wurde gedreht und als Klappe ausgeführt. Die 360 Controller hatten oft das Problem das sich das Fach ausgenudelt hat und der Controller mittem im Zock offline ging
-Das Teil blinkt nicht mehr ab 60% Batterieleistung wie blöd. War echt nervend. Die weiße Leuchte ist angenehmer und sieht edel aus

Rückschritte:
-Der Controller ist nicht mehr zu öffnen. Der 360 Controller konnte mit TORX Ziehern geöffnet und gereinigt werden, da nach etwa 5-6 Spielstunden die Analogsticks zu quietschen begannen. Fehlerhafte Dämpfer bearbeitete man mit etwas WD 40. Bei diesem Modell hier geht das nicht mehr. Keine Schrauben zu sehen, man läuft also Gefahr ihn zu zerstören beim Aufhebeln. Ein großer Nachteil
-Die Sticks sind zwar gummiert, dafür ist die Mulde und die Breite der Sticks wieder kleiner geworden, etwa so wie beim ursprünglichen 360 Controller. Die breiteren Sticks des Enhanced Controllers gefielen mir besser. Stick"kondome" helfen hier.
-Die Sticks haben wieder den ursprünglichen etwas wabbeligen Widerstand. Ich mags gerne wenn sie der Widerstand höher ist, hilft bei der Feinjustierung in Shootern
-Die Schulterbuttons und das Digikreuz haben einen sehr sehr harten Druckpunkt der wirklich scharf "Klick" macht. Sowas möchte man bei um die 50 Euro nicht hören. Klingt nach sehr harter Plaste
-Das Gehäuse besitzt ein paar, zwar nicht sehr, aber doch scharfe Kanten die unangenehm sein können. Es besteht aber keine Verletzungsgefahr
-Das anzusteckende Kabel ist ein USB 2.0 Kabel. Leider sitzt es nicht wie gewünscht bombenfest, sonder wackelt leicht. Unschön.
-Größtes Manko: Der Vibrationsmotor wirkt schrottig. Er arbeitet wie er soll, aber man hat das Gefühl er kratzt innen am Gehäuse. Wirkt billig.

Fazit: Keine Ahnung warum der Controller gleich mal das doppelte des 360 Pendants kosten muss, Microsoft hat sehr offensichtlich arg eingespart bei der Qualität. Der Bone Controller gewinnt zwar den direkten Vergleich mit dem absolut schrottigen PS4 Controller (Codename: Knorzmaster 5000) aber verliert gegen den 10 Jahre alten 360 Controller. Sollte nicht passieren. Einige Features des absolut überteuerten Elitepads wie einstellbarer Stickwiderstand sollte auch hier Standard sein.


WMF 0789436000 Schnellkochtopf - Einsatz Ø 22 cm gelocht
WMF 0789436000 Schnellkochtopf - Einsatz Ø 22 cm gelocht
Preis: EUR 22,95

1.0 von 5 Sternen Abzocke., 30. März 2016
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Der Einsatz ist zwingend notwendig und bei jedem Hersteller ausser WMF beim Schnellkochtopf dabei. Hier wird nochmal extra abgecasht, man ist ja nicht schon teuer genug.


Naturtotal Erythritol / Erythrit Zucker-Ersatz 1000g
Naturtotal Erythritol / Erythrit Zucker-Ersatz 1000g
Wird angeboten von Naturtotalshop
Preis: EUR 11,90

0 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Rezeptur geändert, 30. März 2016
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Früher guter Zuckerersatz, jetzt schmeckts genauso bescheiden wie Stevia und Co. Dafür ist es dann doch zu teuer. Null Punkte


WMF 0792649990 Schnellkochtopf 8,5 l Perfect
WMF 0792649990 Schnellkochtopf 8,5 l Perfect
Preis: EUR 139,99

0 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Der Topf ist sicher nett, aber ich kann kein spanisch, 30. März 2016
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Der Top selbst ist die übliche WMF Qualität, da gibts nix zu meckern. Leider habe ich einen mit Bedienungsanleitung in Spanisch erwischt. Da er als Geschenk für eine Dame vorgesehen ist, die sich nicht mal eben die richtige Anleitung im Netz saugen kann, und er gelinde gesagt auch zu teuer ist um das zu ignorieren, gibts hier einfach mal 1 Stern. Ein Schnellkochtopf kann bei falscher Bedienung sehr gefährlich werden und eine Garzeitentabelle bringt mir auch nix, bis auf "pollo" für Huhn kann ich kein Wort Spanisch, und Huhn mach ich selten im Schnellgarer. Ich kann den Topf also garnicht nutzen.

Ich habe die richtige Anleitung besorgt. Der Perfect ist offensichtlich ein Auslaufmodell, denn auf der WMF Seite findet man gerade ihn nicht (wohl aber den teureren Nachfolger Perfect Plus).

Welcher Knallkopf da in der Versandabteilung gepennt hat ist mir auch verdammt egal. WMF ist ne deutsche Firma, da wirds ja nicht so schwer sein, einem Deutschen die richtige Beschreibung zu schicken.

Versand hat auch zu lange gedauert obwohl das Produkt auf Lager war, kam natürlich als Geschenk verspätet. Liebes Amazon, ihr könnt euer Prime behalten, ich zahle kein Geld um Geld auszugeben und als Streamingdienst nehme ich Netflix, ist immerhin 10 mal besser. Ich lasse mich auch nicht durch künstliches Zurückhalten dazu zwingen, da kauf ich den Topf das nächste mal woanders. 1-2 Wochen Lieferzeit sind inakzeptabel, schiebt euch eure 2 Klassen Gesellschaft sonstwohin.


Die Furcht des Weisen, Teil 2: Die Königsmörder-Chronik. Zweiter Tag
Die Furcht des Weisen, Teil 2: Die Königsmörder-Chronik. Zweiter Tag
von Patrick Rothfuss
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 22,95

12 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Hoffentlich wird "The Doors of Stone" wieder besser, 26. Februar 2016
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Vorweg. Der Name des Windes ist ein geniales Buch, darüber braucht man sich nicht streiten. Was Klett Cotta allerdings mit Teil 2 angestellt hat ist fragwürd.....nein es ist einfach nur Abzocke. Wo die englische Version in einem Band kommt, trennt "Gier Cotta" den Band einfach in der Mitte um doppelt abzucashen. Dadurch tragen sie einen großen Anteil daran warum insbesondere "Die Furcht des Weisen 2" so ein mittelmässig, bis schlechter Roman ist. Die Hauptschuld trifft sie aber nicht alleine.

Wo Teil 1 von DFDW einfach mal abrupt endet, so beginnt Teil 2 einfach. Kein Intro, kein in sich geschlossener Aufbau eines Spannungsbogen, nichts. Für Leute die die Doppelbox kaufen ok, als Releasekäufer der auf Teil 2 warten muss wird man mal wieder bestraft. Ein Grund warum ich wirklich garnix mehr zum Erscheinungsdatum kaufe, weder Games, noch Filme, noch Bücher. Man ist eigentlich eher Testleser, als Kunde.

Leider geht Teil 2 dann nicht in die Vollen sondern seiert erstmal wie ein billiger Schmonzettenroman 100-200 Seiten darüber rum (keine Ahnung wieviel, kam mir vor wie 1000) wie Kvothe eine Feengöttin ,angelehnt an Shakespeares Sommernachtstraum, dauerbeglückt. Ziemlich seltsam wo er mit Frauen lange nichts anfangen können. Der Author dachte sich wohl "Hey er ist Kvothe, da reicht ne normale Entjungferung nicht, da muss mindestens die Göttin der Liebe her". Wie Kvothe nunmal ist, beherrscht er auch dies schnell, weil er ist ja ein Edema Ruh und sowieso, die können ja alles besser als niedere Rassen. Gucken wir mal was Kvothe mittlerweile alles meisterhaft beherrscht mit seinen 17 Jahren. Er ist der Lautenstar schlechthin, nen Superkomponist, er ist Arzt, er kann zaubern wie Tarborlin der Große, er ist Protege eines Barons und im Laufe von Band 2 wird er noch zu Don Juan und was den Schwertkampf und Kung Fu Skill angeht zu ner Mischung aus Aragorn und Bruce Lee.

Lieber Author.....sowas will keiner lesen. Interessant sind Charaktere mit Schwächen, keine Supermänner denen alles gelingt weil sie so begabt sind, und selbst wenn Unheil droht, hat Kvothe ja vorher schon nen genialen Plan vorrausgedacht, wodurch er einfach keine Probleme hat. Schlimm wird es durch die Erzählperspektive. Man erlebt halt alles aus der Sicht von Kvothe. Wäre nicht wild wenn Kvothe sympathisch wäre, aber mittlerweile nervt der nur noch.

Nunja zurück zum Handlungsstrang. Nach der Tortur mit der Sexgöttin, der Kvothe natürlich entkommt weil er so voll schlau ist (sein schlauer Plan und sein Gereime liest sich aber wie das liebestolle Geseier eines 14 Jährigen), lernt er dann schnell bei den Adem Nahkampf, vorher bekommt er aber für seine Liebesdienste noch nen Ninjaumhang der noch viel besser ist als das Teil von Harry Potter, weil man kann ihn auch zum Poncho machen. Türlich beherrscht er Kung Fu nicht meisterhaft, aber es ist klar, würde er länger als 3 Monate bleiben wäre er schnell der Sensei, weil er ist ein Edema Ruh. Auch diese Passage liest sich schleppend. Es passiert nichts, Kvothe ist quasi der Ausländer unter den Adem, aber darf trotzdem jedes Ademmädel, ob Ausbilderin oder Schülerin, knattern, weil mittlerweile ist er auch voll hübsch.

Diese Qual zieht sich über genau 400 Seiten....400 Seiten auf denen eigentlich nichts passiert ausser das Kvothe nen Hengst ist. Nichts zu den Chandrian, nichts weiter zu den hunderten Handlungssträngen die Rothfuss angefangen hat, aber nie zu Ende führt (würde mich wundern, da müsste Band 3 der Hammer sein). Das "Die Königsmörder Chronik" eigentlich ne billige Rachestory ist, merkt man mittlerweile umso mehr.

Jedenfalls steigert sich das Buch dann ein wenig. Allerdings nur weil die Story wieder rückwärts läuft und Rothfuss sich auf bekanntem Terrain befindet. Kvothe erlebt noch ein kleines Abenteuer wo er 2 Mädels vor 10 schwerbewaffneten Banditen rettet, weil er ist nen Edem a Ruh. Dann gehts zu Maer wo er in Ungnade fällt, weil er ist nen Edema Ruh, nicht aber ohne vorher nen Pfandbrief zu kriegen der ihm alle weltlichen Nöte erspart. Dann gehts an die Universität zurück und die letzten 100 Seiten beschreibt Rothfuss wieder den Unialltag, allerdings ist Kvothe jetzt bekannt als Don Juan, hat ohne Geld und die Uni sitzt er auf einer Pobacke ab.....spannend. Man muss zugeben diese letzten hundert Seiten sind eine Wohltat nach dem Blödsinn am der ersten 2 Drittel, allerdings im Vergleich....Rothfuss entwickelt den Charakter nicht weiter und es passiert eigentlich nichts, nur der sprachliche Schliff rettet das Buch hier vorm Absaufen.

Die Zwischenspiele werden auch immer unlogischer. Erstens nervt weiterhin der Wechsel in der Erzählperspektive, Zweitens leidet hier das Buch unter einem Problem das in der "Ich Perspektive" weniger auffällt: Die Nebencharaktere sind extrem schwach. Ob in Kvothes Vergangenheit oder in der Gegenwart. Sie sind wenig beschrieben, langweilig oder unsympathisch und nur austauschbare Gallionsfiguren auf dem Weg von Kvothe, dem Edema Ruh Masterpimp Kung Fu Master.

Unlogische Stellen gibt es auch zu hauf. Allen voran seine beknackte Beziehung zu Denna. Das Mädchen spielt mit ihm von Tag 1 an, und selbst jetzt, wo er genug Selbstvertrauen hat (laut Eigenaussage) um ganz Imre wegzuknallen, schafft er es nicht sie zu küssen. Das Denna einfach nur wie ne verwöhnte Bitch rüberkommt macht es nicht besser. Ja sie wird von ihrem Schirmherren missbraucht, aber Geldgeilheit ist nunmal wichtiger für sie. Frag mich was die Frauenwelt von so platten Charakteren hält. Es ist einfach unglaubwürdig wenn sich Kvothe nach alle den Abenteuern im Bach wieder anstellt wie ne Jungfrau und obwohl er jeden durchschaut, weil er ist ein Edema Ruh, rafft er nicht das Denna ihn ausnutzt ohne Ende, und ihr Charakter scheint auch nicht gefestigt. Die von Rothfuss gewollte "unschuldige Liebe und sanfte Romantik" kommt da nicht auf, eher möchte man Kvothe aus dem Bach zerren und ihm Links und Rechts eine knallen damit er es rafft.

Die Sage schwächelt mittlerweile auch sehr im Aufbau. Rothfuss hat tausend Sachen angefangen und im Sande verlaufen lassen, die Hauptstory um die Chandrian bringt er aber auf 500 Seiten keinen Millimeter vorwärts. Teil 3 überschlägt sich dann sicher und findet für alles unlogische Antworten. Da freut man sich doch drauf.

Warum immer mit Tolkien verglichen wird ist mir auch ein Rätsel. Entweder haben die Leute Tolkien nicht gelesen und kennen nur die Filme oder aber es sind gekaufte Werberezensionen. Der Hobbit und der Herr der Ringe sind vollkommen anders aufgebaut. Tolkien begründete das Fantasy Genre, wovon Mr. Rothfuss weit entfernt ist. Selbst sprachlich reicht Patrick Tolkien nicht das Wasser, so gut er auch ist. Tolkiens Werke sind nicht gerade für ausgiebige Charakterzeichnung bekannt, was allein schon der Fülle an Protagonisten geschuldet ist, aber so platt wie Rothfuss` Charaktere sind sie bei weitem nicht, nichtmal im Hobbit. Rothfuss hatte mittlerweile knapp 2500 Seiten Zeit und Raum all dies aufzubauen. Von seinem Universum weiß man aber nichts, ausser wieviele Royals ein Halbpenny sind oder so ähnlich (steht allerdings auch als Tabelle hinten im Buch) und das Imre direkt neben der Uni liegt. Ansonsten weiß man von Kvothe nur das er superbegabt in allen Belangen ist, von seinem Kumpel Sim oder Auri weiß man aber nichts. Gut Rothfuss Plan ist es offensichtlich jeden Charakter auf 200 Seiten extra zu behandeln, zum Vorzugspreis von 20 Euro (Ich spiele hiermit auf das neueste Machwerk an das Auri behandelt und in jeder Kritik verrissen wird).

Fazit: Langweilig, unglaubwürdig, überflüssig. In Zeiten eines Sapkowski ist das hier nicht mal Bastei Lübbe Niveau. Abzocke ist es obendrein. Teil 3 muss sich mindestens um 1000% steigern um einen würdigen Abschluss zu "Der Name des Windes" zu finden. Denn das war ein wirklich gutes Buch. Danach möchte ich von Rothfuss bitte nichts mehr hören, irgendwie ist der so eine Art One Hit Wonder und bissel überhyped. Sein deutscher Verleger ist auf jedenfall ein geldgeiler Haufen.


Böker Messer Gorm Chef, 130560
Böker Messer Gorm Chef, 130560
Preis: EUR 83,40

0 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Historisch zweifelhaftes Guido Knopp Messer für Angeber, 26. Januar 2016
Rezension bezieht sich auf: Böker Messer Gorm Chef, 130560 (Ausrüstung)
Nettes Marketing. Die "Wikinger" gibt es nur im tv. Die Menschen aus Skandinavien nannte man damals schon Skandinavier oder Normannen. "VIKING" bedeutet nichts anderes als "auf plünderfahrt gehen" ergo Piraterie. Ich glaube kaum das die nordpiraten auf ihren drachenbooten gute Köche waren. Nichtsdestotrotz ist das gorm ein interessantes Messer für Leute die gerne auf Werbeargumente hereinfallen. In der Küche tut es was soll und hat ein Design das nicht jedem gefällt. Eher was für Männer. Leider ist dank Marketing das Messer und die ganze Serie maßlos überteuert, selbst aus gleichem hause gibt es bessere Messer für weniger Geld. Forge oder Saga zb. Selbst von Zwilling und wmf gibt es in der Preisklasse schon was und da stinkt das gorm dann einfach ab. Fazit: ein Messer für Angeber die denken ein Porsche wäre auch super praktisch. Als ernsthafter hobbykoch oder Profi würde ich jedes windmühlenmesser oder Kai vorziehen, zu einem Drittel des Preises und besser zu schärfen. Macht sich gut in teuren Einbauküchen wo nicht gekocht, sondern auf der granitarbeitsplatte nur das essen vom Asiaten ausgepackt wird.


Samsung Galaxy Tab A T550N 24,6 cm (9,7 Zoll) WiFi Tablet-PC (Quad-Core, 1,2 GHz, 16 GB, Android 5.0) schwarz
Samsung Galaxy Tab A T550N 24,6 cm (9,7 Zoll) WiFi Tablet-PC (Quad-Core, 1,2 GHz, 16 GB, Android 5.0) schwarz
Wird angeboten von E-nnovations HD
Preis: EUR 197,50

6 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Gutes Einsteigertablet für einen fairen Preis, 29. Dezember 2015
Das meiste wurde schon erwähnt. Sehr gute Laufzeit,für surfen,arbeiten und streamen genug Leistung. Einfache spiele wie Hearthstone sind auch möglich. Für bessere Grafik hat man eh einen guten PC und kein Tablet mit seinen Kinderspielchen. Das Display ist auf dem Papier streitbar. Allerdings im Alltag ist es ausreichend. Schrift erscheint scharf, Filme in 720 p skaliert ebenfalls. Es arbeitet schnell und vorallem: Ein TFT zieht wenig Akku. Amoled und Retina mögen bei Betrachtung aus 2 mm Abstand immer noch scharf sein, aber das bringt mir nix wenn ich dauernd die niedrigste Bildschirmhelligkeit aktivieren muss damit es 30min durchhält. Man muss im Hinterkopf behalten, das hier ein Einsteigergerät liegt welches 180 Euro kostet und im Preis weiter fällt. Dafür bekommt man aktuelles Android, brauchbare Prozessor und Grafikeinheit, fast 10 Zoll, und ein alltagstaugliches display. Netflix und Co Streamen eh nur max 720p. Wer meint er braucht bei 9,7 Zoll Full HD oder mehr, der denkt auch das vier Ringe statt V und W auf dem gleichen Bauteil eines Autos es wertiger und besser machen. Rezensionen die gleich anfangen mit "verglichen mit highendgerät xyz für 1000 euro schneidet das galaxy a schlecht ab" kann ich nur lachend wegklicken. Und während besagte Highend User mal wieder auf der suche nach Strom sind oder in den UltraPowerSafe Modus gehen, welcher dann ihr super helles, kontrastreiches display negiert, schaue ich noch gemütlich 5 Folgen Deadwood. Oder anders gesagt. Ein tablet für Leute die keinen 4k UltraHD curved TV zu hause haben, weil sie wissen das es momentan sinnlos ist. Mal ehrlich......Fotografen wissen seit langem das viele Bildpunkte auf einem Haufen eher ein schlechteres Bild machen und die Medien die ein wqhd display nutzen kann ich an einem Finger abzählen. 1080p ist ja nicht mal Standard wenn ich mir den totkomprimierten Mist bei yt anschaue.


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