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Rezensionen verfasst von
Marc Gundermann "Since 1987" (Berlin)

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In Rainbows
In Rainbows
Preis: EUR 12,99

3 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Die Musik spricht für sich..., 5. Dezember 2007
Rezension bezieht sich auf: In Rainbows (Audio CD)
Es stand einfach auf der Homepage, ohne Werbung. Am nächsten Tag wusste es die ganze Welt. Ob es nun etwas gebracht hat, das Album auch kostenlos anzubieten, kann erst im nächsten Jahr gesagt werden. Jedenfalls ist es schrecklich, dass wenn derzeit über Radiohead gesprochen oder geschrieben wird, nur dieses Experiment im Mittelpunkt.

Das ist schade, denn mit diesem Album haben Radiohead ihr komplettes Wissen und Können abgerufen und ein durchweg packendes Album produziert, das zwischen Minimalismus und Detailreichtum schwankt und eine wohlige Wärme ausstrahlt. Und nebenbei noch Genrehighlights wie "Videotape" und "Weird Fishes/Arpeggi" raushaut. Einen Ausfall gibt es keinen notieren.

CD rein und nicht mehr rausnehmen.


Mothership (Doppel CD + DVD)
Mothership (Doppel CD + DVD)
Wird angeboten von moviemars-de
Preis: EUR 17,49

9 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Was ist denn so schlimm?, 21. November 2007
Rezension bezieht sich auf: Mothership (Doppel CD + DVD) (Audio CD)
Das ist jetzt die dritte "Best-Of"-Compilation von Led Zeppelin und zum Medienrummel um das Reunion Konzert eine Compilation veröffentlichen mit zwei CDs und ner DVD ist doch vollkommen in Ordnung. Die jüngere Generation findet sowas toll und greift mal zu, zudem der Preis mit rund 19 - 20 Euro für die Special Edition echt nicht überteuert ist. Wunderschönes Digipack, dickes Booklet mit Bildern und guten Linernotes auf Englisch. Macht Spaß!

Natürlich ist es unmöglich jeden zufriedenzustellen (aber ich behaupte einfach mal, das jeder eher "The Rain Song" hört als "D'Yer M'ker"!), aber man bekommt einen sehr guten Einblick in die Entwicklung der Zeps. Von den rohen Bluesrockern, über folkiges, über baladeskes, über monumentales, über experimentielles, alles ist vertreten. Und das ist der Sinn einer Best Of.


Venus Doom
Venus Doom
Preis: EUR 16,15

3 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Super..., 16. September 2007
Rezension bezieht sich auf: Venus Doom (Audio CD)
...was die lockeren Finnen um Ville Valo diesmal auf CD gepresst haben!!! Dabei haben sie diesmal vieles richtig gemacht und sind wieder [vielleicht auch unbewusst] "back-to-the-roots" gegangen.

Ville Valo singt wieder sehr melodisch - mal abgrundtief, mal laut, mal leise, aber immer natürlich. Drummer Gas Lipstick hat noch nie so facettenreich getrommelt wie auf dieser Platte. Toll. Der Keyboarder ist mittlerweile nicht mehr wegzudenken, bereichert er HIM mit tollen Sounds und genauso wichtig ist der Gitarrist. Unglaubliche Riffs und tolle Solos zeichnen die Platte genauso aus wie die besonders abwechslungsreichen Songs...

... von denen diesmal keiner so recht ins Single-Schema passt. Alle Songs sind sehr dynamisch [mal schnell-treibend, mal schwer-schlepend, mal laut, mal leise], melodisch und mit tollen Sounds gespickt.

Auf einzelne Songs möchte ich nicht eingehen, dass soll jeder selber machen, aber Leuten denen "Greatest Lovesongs Vol. 666" und "Love Metal" sehr gefällt und auch mit "Razorblade Romance" etwas anfangen können, denen sei dieses Album sehr empfohlen. Eigentlich ist dann dieses Album Pflicht...


Lightbulb Sun
Lightbulb Sun
Wird angeboten von mario-mariani
Preis: EUR 37,44

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Wundervoll --> 8 Punkte, 3. August 2007
Rezension bezieht sich auf: Lightbulb Sun (Audio CD)
Nach dem superben Vorgänger "Stupid Dream" hielten Porcupine Tree den eigenen künstlerischen Druck stand und spielten das Album "Lightbulb Sun" ein, welches wieder für einstimmig gute, bis sehr gute Kritiken bekam, aber es niemanden wirklich interessierte.

[Ich erinner mich an ein trauriges Konzert zur Tour wo ich in Berlin mit 40 (!!!) anderen Zuschauer vor der Bühne stand!]

Die Stärken von PT sind es Vergangenheit (die eigene und die der Musikgeschichte generell) und Gegenwart zuverknüpfen, ohne sich zu verzetteln und es entsteht ein extrem angenehmer Sound.
Im Gegensatz zu "Stupid Dream" wirkt dieses Album ein wenig wärmer vom Sound, etwas melancholischer, aber meiner Meinung klappte es besser die Psychedelic-Elemente mit Pop- / Rock-Elementen nahtlos zu verbinden, was besonders in "How Is Your Life Today?", "Last Chance..." und "Russia On Ice" deutlich wird.

Was hier sehr deutlich wird, das Wilson zwar dominant ist, aber die anderen Musiker sehr wichtig sind. Colin Edwins Bassspiel zeugt von extrem viel Geschmack [er spielt Kontrabass, Fretless Bass (ein Bass ohne Bünde) und "normalen" Bass), auf den neueren Outputs geht sein Spiel leider im Unisonogeschrubbe unter. Richard Barbieri sorgt für Räumlichkeit und kreative Sounds und gehört ebenso zu den Besten in seinem Fach. Zum letzten Mal dabei ist der Original-Drummer Chris Maitland, der sehr perkussiv spielt. Und Steven Wilson selber singt selber richtig toll, ohne überflüssge Verzerrer, spielt kreativ Gitarre und hat hier tolle Songs geschrieben. [Notiz im Booklet: SW uses Boots Nasal Spray]

Ausfälle gibt es keine zu verzeichnen, denn jeder Track seine Daseinsberechtigung - selbst das von der Band stiefmütterlich behandelte "The Rest Will Flow". Zwischen "Last Chance..." und dem Hammertrack "Hatesong" ist ein schönes, wehmütiges, leicht floydiges und Hammondorgel-getränktes bestens aufgehoben. Das Album endet mit einem wehmütigen "Feel So Low", das davon handelt, eine Frau zu erreichen aber trotz Telefon und E-Mail, keine Antwort zurückkommt. Toll.

Durchhören ist angesagt, denn erst im Gesamtkontext entwickeln viele Songs erst Ihre richtigen Stärken. Wenn es aber unbedingt sein muss: Anspieltipps: Lightbulb Sun, Russia On Ice und Where We Would Be - dann weiß man, was einen erwartet.

Starkes Album - 8 Punkte --> 4 Sterne. Wundervoll.


Paradise Lost (Special Edition) (CD + DVD)
Paradise Lost (Special Edition) (CD + DVD)
Wird angeboten von BestSellerRecordshop
Preis: EUR 11,49

2 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Hinten auf der Folie die Credits lesen..., 5. Juli 2007
...dort steht nämlich (frei übersetzt!), dass die DVD nur Homerecordings besitzt und die Aufnahmequalität unterschiedlich ist bzw. schwankt!! Wer das nicht beachtet und das hier mit einfließen lässt ist selber Schuld. Es handelt sich nur um einen Bonus, deswegen kann man das nicht in die Benotung einfließen lassen...

Zu der Musik selber wurde schon viel gesagt, deshalb halte ich mich kurz: "Boah, was für ein Brett, alter Schwede..." Unglaubliche Riffs, Produktion, Solos, Gasangsmelodien, Artwork... alles stimmt haargenau!!!


Systematic Chaos ( CD+DVD)
Systematic Chaos ( CD+DVD)
Wird angeboten von folk4all
Preis: EUR 13,98

6 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen SUPER !!!, 26. Juni 2007
Rezension bezieht sich auf: Systematic Chaos ( CD+DVD) (Audio CD)
GEPLÄNKEL

Nach dem eingängigen und im Nachhinein etwas müde wirkenden "Octavarium" (trotzdem gute CD!) war es vorhersehbar, dass das Album wieder härter wird. Aber mit solch einem Brocken, werden wenige gerechnet haben...

ZUM ALBUM

Das Album klingt absolut knallig, sprich die Songs haben schon mal den nötigen Druck UND sie haben den nötigen Raum um schön frisch zu klingen. Die Frische fehlt mir nämlich ein wenig auf "Train Of Thought" (auch gute Platte!), welche kalt für diese Musik klang. Die Songs sind organisch und logisch zusammengesetzt (in diesem Genre nicht immer so!), alles spielen wieder alle an die Wand, da sie nicht nur schnell spielen, sondern auch melodiös und emotional!! Wichtig!

ZU DEN MUSIKERN

Toll ist auch zu sehen, wie Mike Portnoy wieder toll Schlagzeug spielt, auf dem Vorgänger spielte er "nur" zurückhaltend - er scheint wieder Bock auf's Schagzeug zu haben, denn ähnliche Leistung zeigt er auch Neal Morse' "Sola Scriptura"!! John Myung ist wieder zu hören und spielt immer die richtigen Noten, Petrucci schreibt Riffs, wo man sich denkt wieso es die noch nicht gab (Dark Eternal Light, Constant Motion, Prophets Of War), Rudess spielt farbiger als zuletzt und James LaBrie singt wieder toll, er wird immer besser!!

ZUM ALBUM II

Hervorheben möchte ich auch die Dynamik des Album. Perfekt ausbalanciert!!!

In The Presence Of Enemies Pt. 1 - Proggig, dramatisch *****

Forsaken - Catchy, melodiös *****

Constant Motion - unglaublich treibend, hart *****

The Dark Eternal Night - Groove vom Feinsten, proggig, catchyŽ***** (*) ^^

Repentence - ruhig, floydig, elegisch ****

Prophets Of War - nicht abschrecken lassen, mega catchy *****

The Ministry Of Lost Souls - dramatisch, mellow, proggig ****

In The Presence Of Enemies Pt. 2 - ruhig, hart, böse, proggig *****

FAZIT

Ich hätte nicht gedacht, das DT sowas aufnehmen: Ein Album, das so dicht an deren Meisterwerke kommt, denn es hat etwas was kein anderes Album hat. LOCKERHEIT, LOCKERHEIT als ob sie gesagt hätten, lasst uns mal ein Album machen!!!

SUPER....


Somewhere Else
Somewhere Else
Wird angeboten von zoreno-deutschland
Preis: EUR 12,90

3 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Kompakt und NICHT alles ist wie gehabt!!!, 23. April 2007
Rezension bezieht sich auf: Somewhere Else (Audio CD)
Erstmal ein großes Lob an Amazon.de - am Freitagabend bestellt, Montagmorgen da. SUPER!!

Das 14. Marillion Studioalbum ist wirklich klasse!! Aber inwiefern?

Die Songs wirken schön straff und punktgenau, und das ist die Veränderung zu den Topvorgängern wie "Marbles" und "Anoraknophobia"!! Auch die rockige Nummer "Most Toys" klingt weder peinlich oder noch gewollt - alles passt!! Aber klar, man merkt schnell um welche Band es sich hier handelt, hat doch jeder seinen eigenen speziellen Sound, aber in Sachen Melodieführung gehen Marillion konsequent Ihren Weg weiter...

Natürlich, alle fünf performen wieder auf sehr hohem Niveau, H singt wieder hochemotional und ihm nimmt man jede Textzeile ab (schade, das er ein wenig unterbewertet wird), Pete ist ebenso unterbewertet am Bass, spielt NIE zu viel, spielt aber immer die "richtigen" Noten, um so wichtig melodisch und geschmackvoll zu bleiben, Mark spielt wieder sehr abwechslungsreich und Banddienlich Synthies und Keyboards, Steve Rothery haut auch wieder schön in die Seiten und das auch sehr vielseitig. (der härtere Sound ging auf Radiation ein wenig in die Hose!) Auch ein großes Lob an Ian, den Drummer, der so vielseitig wie selten spielt!!!

ERGO: Das Album ist wirklich jedem zu empfehlen, der auf schöne Rock/Popmusik steht. U2 (dementsprechend auch Reamonn^^), Blackfield, Porcupine Tree... UND WIEDER AUF PLAY DRÜCKEN!!!


Definitely Maybe
Definitely Maybe
Preis: EUR 10,67

1 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Runde Sache, 19. Januar 2007
Rezension bezieht sich auf: Definitely Maybe (Audio CD)
SAUFETT...fällt mir zu diesem Album nur ein!!! Nicht alle Riffs klingen super inspiriert, aber Noel hat das Glück einen Sänger zu haben, der einiges wieder rausreißen kann mit seinen Gesangsmelodien!!! Schon nach dem ersten Hören bleiben viele Melodien hängen und zünden immer wieder. Was bei dem Album vor allem stimmt ist die Produktion. Sie klingt schön dreckig und nicht überladen wie später bei "Be Here Now" (obwohl das Album auch gut ist!).

Das Album startet super mit dem Einstiegs-Triple "Rock'n'Roll Star", "Shakermaker" und "Live Forever", "Up In The Sky" bestätigt oben das Angesprochende. Weitere Highlights folgen und so findet jeder seinen eigenden Lieblingstrack, ohne die anderen blöd zu finden.

Wenn mich jmd. fragt welches Album von Oasis das Beste ist, antworte ich meistens "Definitely Maybe". Verdammt runde Sache...


Going for the One
Going for the One
Preis: EUR 7,99

5 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Erster Einbruch..., 17. Januar 2007
Rezension bezieht sich auf: Going for the One (Audio CD)
Ich mag das Album.

Nach einer längeren Pause, in der alle Bandmitglieder ihre ersten Solo-Alben verwirklichten, kehrten "Yes" mit dieser Veröffentlichung ins zunehmend von der Punk-Hysterie bestimmte Licht der Öffentlichkeit zurück. Und mit ihnen kehrte Rick Wakeman zurück, der statt Patrick Moraz plötzlich wieder als Keyboarder an Bord war.

Dem veränderten Zeitgeist wollten "Yes" mit konziserer, zugänglicherer Musik Rechnung tragen, zumindest hieß es so im Vorfeld der Veröffentlichung. Viel daraus geworden ist nicht: statt eines Roger-Dean-Fantasy-Covers ein modernistischeres Hipgnosis-Cover, und das erste Stück - "Going For The One" -, gibt sich mit straighterem Rhythmus und Rock-Anleihen Mühe (übrigens fand ich immer, das Jon Anderson Stimme auf diesem Stück besonders strahlt. Und Steve Howes neckische Slide-Gitarre hört sich ein bißchen so an, als ob er sich über die Pop-Bestrebungen lustig machen wolle...).

Aber schon die zweite Nummer, das achtminütige ruhige, wunderschöne "Turn Of The Century" mit seinen polyphonen Klassik-Anleihen und schönem Zusammenspiel zwischen Gitarre, Piano, Baß und geschmackvoller Percussion von Alan White und seinem Bombast-Sound paßt nicht mehr ganz in dieses Schema.

"Parallels" ist ein bewegter, zwei Minuten zu langer Chris-Squire-Rocker mit dominanten Baß-Riffs und netter Gitarrenarbeit. Aber dieses Stück schlachtet Rick Wakeman gnadenlos: wer um Himmels Willen hat ihm erlaubt, hier die ganze Zeit auf einer Kirchenorgel mit vollem Register zu blasen? Die Faust paßt besser auf's Auge. Ich denke, hier merkt man, daß "Yes" selbst, und nicht mehr Eddie Offord für die Produktion verantwortlich waren.

"Wondrous Stories" paßt wieder besser ins Konzept und war wohl auch die Single zur Platte: eine nette ruhige, kleine Nummer. Schön.

Den Abschluß bildet das fünfzehnminütige "Awaken", für viele "Yes"-Fans ihr bester einzelner Song. Nach etwas Klavier-Gefrickel von Wakeman, einem ruhigen Gesangsintro mit schwebenden Sounds und sanftem Synthie übernehmen druckvoller Baß und Gitarre das Kommando, darüber mehrstimmiger Gesang in verschiedenen Linien, danach ein fast kirmesmäßiger, aber druckvoller Teil mit aufsteigenden Vocals und Orgelgedudel, der zum ruhigen Mittelteil führt: Harfegeplinge, sanfte Percussion, leichte Pfeifenorgel. So schwebt das ganze ein paar Minuten vor sich hin, Baß und Gitarre mischen sich hinzu, die Orgel wird immer bestimmender und plötzlich finden wir uns im Bombast-Overkill des Schlußteils inklusive Frauenchor. Es fängt ja gar nicht so arg an, aber dann: "Also, wenn ich mit dem fetten Orgelbaß dazugehe, fängt Dein Gitarren Solo an, dann kommt da wieder Gesang dazu, dann nehmen wir ein bißchen Spannung raus mit einer fiddeligen Orgelkadenz, und dann schmeißen wir alles rein was wir haben, mal schauen, ob ich auch nicht irgendwo noch ne dritte Hand für nen Synthie finde, wir bieten dem Chor eine Extra-Vergütung damit er ordentlich laut singt, und Du fiedelst die ganze Zeit mit der Gitarre obendrüber weiter, ja? Und den Schluß machen wir dann ein bißchen Chill-Out-mäßig." Schon geil, irgendwie.

"Awaken" ist in seinem bombastischen Überschwang schon ganz nett, aber zur Klasse der anderen großen "Yes"-Epen fehlt etwas: Delikatheit. Alles wirkt etwas aufgesetzter, bemühter als früher. Dennoch ist "Going For The One" für jemanden, der "Yes'" klassische Phase mag, durchaus lohnenswert, wenn auch verzichtbar. Und besser als das nachfolgende Desaster "Tormato" allemal.

Ich mag es trotzdem.
Kommentar Kommentar (1) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: May 10, 2010 2:58 AM MEST


Octavarium
Octavarium
Preis: EUR 6,29

7 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Schön., 9. Januar 2007
Rezension bezieht sich auf: Octavarium (Audio CD)
Geplänkel:

"Octavarium" war das erste Album, wo die Fangemeinde eine leise Ahnung hatte, wie es klingen wird. Nach den harten, progressiven und langen Songs von "SfaM", "6Doit" und "ToT" wusste wohl jeder, dass es diesmal auch softer und abwechslungsreicher (zu "ToT") werden wird/musste. In Interviews schwärmten Mike Portnoy (immer noch einer der Schlagzeuggrößen!) und James LaBrie (nach langen Stimmbandproblemen wieder stark wie nie zuvor!) vom neuen Album und sprachen vom besten Album seit "SfaM".

Die Musik:

Diesmal ist wieder alles drin. Metal, neuer Metalsound, Pop, U2, Pink Floyd, Genesis, Yes...die Liste könnte noch weitergehen. Der Sound ist sehr sauber, aber leider fehlt der allerletzte Druck. Aber jedes Instrument hört man raus (das war nicht immer so!) und man entdeckt unterm Kopfhörer kleine Details. Fast Perfekt!!

Die Songs:

"The Root Of All Evil" fängt mit der nicht allzu alten Tradition an, mit dem letzten Akkord vom Vörgangeralbum anzufangen. Nach einem Stimmungsaufbauenden Intro geht es los mit einem harten, aber groovigen Riff. Die Strophen sind abwechslungsreich und der Refrain hat wieder Ohrwurmqualität. Die Herren Petrucci und Rudess frickeln sogar unter zwei Minuten und damit wirkt der Song sehr kompakt. SUPER EINSTIEG!!

Nahtlos geht es in "The Answer Lies Within" über einer schönen, aber nicht spektakulären Ballade. Schönen Klavier, toller Gesang, etwas platter Text und entspannter Groove. Mir sagt er nicht so zu wie alte Balladen, aber durchausbrauchbar. ;-)

"These Walls" fängt mit übelverzerrter Gitarre an, wechselt dann aber in einen - zunächst - nicht spektakulären Song. Erst nach mehrmaligen Hören entwickelt sich ein toller Song mit tollem Aubau, einer schönen Strophe, einer noch schöneren Bridge und einem Superrefrain!! KLASSE!!

Dann folgt das Uhrenticken von "SfaM" nur etwas schneller. Dann kommt ein U2-Song...nein natürlich ein DT-Song, aber Dream Theater klingen in "allen" belangen nach den Iren. Aber da ich nichts gegen U2 habe, finde ich den Song gut. TOLL!!

Danach folgt "Panic Attack" und der Song macht seinem Namen alle Ehre. Schnelle und schwere Riffs, klasse Drumming, tolle Strophen... HIGHLIGHT-ALARM!!!

"Never Enough" klingt schon sehr stark nach den Kollegen von Muse. Der Text ist wieder etwas platt, die Stophen hauen mich auch nicht vom Hocker, aber der Refrain ist wieder klasse. Durchschnitt.

"Sacrified Sons" ist dann der erste epische Track auf dem Album. Nachrichtensamples fliegen durch den Raum, dann Bruch und es beginnt eine melancholische Nummer. Nach dem zweitem Refrain folgt dann der Frickelpart und am Ende wird der Songfaden wieder aufgenommen, aber mit mehr Druck. GUT!!

"Octavarium". Dazu möchte ich die Erwartungen nicht noch höher ziehen - es ist einfach schöner Longtrack, vorsichtig zusammengesetzt, toll arrangiert und natürlich bestens performed!!! HIGHLIGHT!!!

Das Album klingt wie aus dem Guss. Da die Song oftmals verbunden sind, fließt das Album schön. Was mich ein wenig stört ist der Fakt, das Portnoy und Co. die Einflüsse zu sehr deutlich eingebaut haben. Oft klingen sie nach der oder der Band...

Trotzdem schönes Album!!!


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