Fashion Sale Hier klicken Sport & Outdoor reduziertemalbuecher Cloud Drive Photos Erste Wahl Learn More HI_PROJECT Hier klicken Fire Shop Kindle PrimeMusic Summer Sale 16
Profil für barbarafriederici1 > Rezensionen

Persönliches Profil

Beiträge von barbarafriederici1
Top-Rezensenten Rang: 5.584.272
Hilfreiche Bewertungen: 100

Richtlinien: Erfahren Sie mehr über die Regeln für "Meine Seite@Amazon.de".

Rezensionen verfasst von
"barbarafriederici1"

Anzeigen:  
Seite: 1
pixel
Led Zeppelin [DVD]
Led Zeppelin [DVD]
DVD ~ Robert Plant
Preis: EUR 28,99

11 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ungaublich, unerhört, unsterblich, 29. Februar 2004
Rezension bezieht sich auf: Led Zeppelin [DVD] (DVD)
Für eine Rezension dieser Doppel-DVD bedarf es eigentlich weniger Worte und selbst das oftmals unüberlegt ausgesprochene Wort vom "Muß"- Kauf ist hier wirklich und bestens angebracht.
Was hat mich am meisten umgehauen ?
Die absolute Unmittelbarkeit der Musik in diesen Jahren. Keine Spur von aufwändiger Lichtshow, von irgendwelchen Installationen und Bildeffekten keine Spur, Null Mätzchen auf der Bühne. Plant, Page, Jones und Bonham machen einfach "nur" ihre Musik. Für heutige Verhältnisse selbst im altgedienten Rockzirkus fast undenkbar (Ausnahmen Jethro Tull, Deep Purple, Uriah Heep, Colloseum)und man ist dennoch gefesselt und gebannt, verfolgt das Geschehen bereitwillig über die Stunden der DVD-Länge.
Was mir aufgefallen ist ?
Während sich Sänger Robert Plant und E-Gitarrist Jimmy Page im ständigen musikalischen, mimischen und gestischen Dialog bei den Konzerten befinden gibt es zwischen den beiden Gitarristen so gut wie nie ein sichtbares Zusammenspiel auf der Bühne. Von Partnerschaft ist da seltsamerweise keine Spur. John-Paul Jones scheint der Außenseiter der Band gewesen zu sein. Nicht umsonst, so meint man, wechselte Jones in den späteren und dokumentierten Auftritten an die Keybords.
Ein für mich interessanter Vergleich in der Körpersprache zweier großer Gitarristen dieser Ära läßt diese DVD für mich zusätzlich interessant sein. Jimmy Page spielt seine besten Titel und Soli stets mit vornübergeneigtem Oberkörper, so, als wolle er sich um sein Instrument rollen. Der andere Meister seines Faches - Ritchie Blackmore - präsentierte dagegen seine besten Riffs und genial-geschmackvollen Solo-Parts häufig in aufrechter Haltung, ständig den rechten Arm ausschüttelnd und mit waghalsigen Ausfallschritten (aua..) garniert.
Mein Fazit zu dieser Doppel-DVD fällt - wie kann es anders sein - im Superlativ aus. Selten paßt etwas so zusammen, wie in diesen über 5 Stunden Musik von einem anderen Stern. Früher hat man Häuser, Grundstücke und Kontoguthaben vererbt. Ab heute gehört diese DVD dazu.


Led Zeppelin [DVD]
Led Zeppelin [DVD]
DVD ~ Robert Plant
Preis: EUR 28,99

5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Unglaublich, unerreicht, unsterblich, 29. Februar 2004
Rezension bezieht sich auf: Led Zeppelin [DVD] (DVD)
Für eine Rezension dieser Doppel-DVD bedarf es eigentlich weniger Worte und selbst das oftmals unüberlegt ausgesprochene Wort vom "Muß"- Kauf ist hier wirklich und bestens angebracht. Die Fülle des Materials, die technische Qualität, die Auswahl der Songs und Spielorte, die Chronologie der Konzerte und Auftritte und selbst die Aufmachung und Gestaltung der Hülle sind ihr Geld allemal wert.
Was hat mich am meisten umgehauen ?
Die absolute Unmittelbarkeit der Musik in diesen Jahren. Keine Spur von aufwändiger Lichtshow, von irgendwelchen Installationen und Bildeffekten keine Spur, Null Mätzchen auf der Bühne. Plant, Page, Jones und Bonham machen einfach "nur" ihre Musik. Für heutige Verhältnisse selbst im altgedienten Rockzirkus fast undenkbar (Ausnahmen Jethro Tull, Deep Purple, Uriah Heep, Colloseum)und man ist dennoch gefesselt und gebannt, verfolgt das Geschehen bereitwillig über die Stunden der DVD-Länge.
Was mir aufgefallen ist ?
Während sich Sänger Robert Plant und E-Gitarrist Jimmy Page im ständigen musikalischen, mimischen und gestischen Dialog bei den Konzerten befinden gibt es zwischen den beiden Gitarristen so gut wie nie ein sichtbares Zusammenspiel auf der Bühne. Von Partnerschaft ist da seltsamerweise keine Spur. John-Paul Jones scheint der Außenseiter der Band gewesen zu sein. Nicht umsonst, so meint man, wechselte Jones in den späteren und dokumentierten Auftritten an die Keybords.
Ein für mich interessanter Vergleich in der Körpersprache zweier großer Gitarristen dieser Ära läßt diese DVD für mich zusätzlich interessant sein. Jimmy Page spielt seine besten Titel und Soli stets mit vornübergeneigtem Oberkörper, so, als wolle er sich um sein Instrument rollen. Der andere Meister seines Faches - Ritchie Blackmore - präsentierte dagegen seine besten Riffs und genial-geschmackvollen Solo-Parts häufig in aufrechter Haltung, ständig den rechten Arm ausschüttelnd und mit waghalsigen Ausfallschritten (aua..) garniert.
Mein Fazit zu dieser Doppel-DVD fällt - wie kann es anders sein - im Superlativ aus. Selten paßt etwas so zusammen, wie in diesen über 5 Stunden Musik von einem anderen Stern. Früher hat man Häuser, Grundstücke und Kontoguthaben vererbt. Ab heute gehört diese DVD dazu.


Slade - Slade in Flame
Slade - Slade in Flame
DVD ~ Tom Conti

31 von 32 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Wenig Musik, viel Filmspaß, 28. Februar 2004
Rezension bezieht sich auf: Slade - Slade in Flame (DVD)
Wer von "Slade in Flame" eine DVD mit viel Musik oder gar Live- Aufnahmen von Konzerten der Gruppe erwartet, wird enttäuscht. Vielmehr bietet die Scheibe einen mehr oder weniger ausgewachsenen Film, in dem mit den nach wie vor mitreißenden Songs von Slade sehr sparsam umgegangen wird. Lediglich 5 Stücke sind zu hören und die in den meisten Fällen auch nur in Kurzversionen oder - wie bei dem Filmthema-Stück "How does it feel" - als untergelegte Musik.
Hat man den ersten Schreck über die Abwesenheit von originalen Slade-Live-Songs einmal überwunden, findet man dennoch Gefallen am Film. Achtung: alles in Originalsprache, kein Menü bietet deutsche Untertitel an.
Die Handlung bewegt sich im England der 70ger Jahre, pendelt von Aufnahmen aus der englischen Oberschicht und ziemlich tristen Blicken in industriegezeichnete Wohngegenden (Bergbau) der Arbeiter. Natürlich geht es um die Formierung, den Aufstieg von Slade (hier Flame genannt) mit all den sattsam bekannten Problemen und Verwicklungen bei bekannten Rockformationen. Musikalische Findungsphase, Besetzungskrach, korrupte Manager, idiotisches Marketing....
Der Film lebt von der enormen Spielfreude, dem Vergügen am Slapstick und der beachtlichen Präsenz des Slade-Sängers Neville (Noddy) Holder und - abgestuft - seinen Mitstreitern. Die, wie gesagt, für meinen Geschmack viel zu raren Musikstücke lassen das Gefühl der Glamour-Rocker-Poper und die nach wie vor aktuelle Anziehungskraft von Slade gut miterleben. Optimistischer, mitreißender Sound, großartiger Baß, hoher Wiedererkennungswert, gedankt der unverwechselbaren Holder-Stimme, die so schön die Balance zwischen sattem Sound und reinem Brüllen auskosten konnte. Der Film hat viel Humor und läßt ahnen - siehe der ausgezeichnet inszenierte Song "aus dem Sarg" von Hoddy Holder im ersten Drittel des Streifens - welche Rock-Schocker noch in den nächsten Jahren aus uns zukommen werden. Alice Cooper hat wenig später davon profitiert und selbst heute wirken die Slade-Einfälle angesichts der aktuellen Gothik-Szene frisch und unverbraucht.
Unbedingt erwähnenswert, weil in der Länge von fast einer Stunde (ja, 60 Minuten) ungewöhnlich; das 2002 in London geführte Interview mit dem Slade-Frontmann Noddy Holder. In ausgesprochen agiler Erzählweise führt er quasi durch den Film, läßt die Spielfreude von damals aufblitzen und - ist ausgesprochen sympathisch.
Die DVD in ihrer Spiellänge von 1:25,00 (Film) ist für den Slade-Fan empfehlenswert, der sich auf einen Film aus den 70ern mit allen damaligen Vorlieben und Schwächen einläßt, Freude an der damals boomenden Glamour-Kultur im Musikgeschäft hat und sich somit auf das Lebensgefühl von Slade & Co. einläßt. Wer dagegen Slade auf der Bühne und bei Konzerten erleben möchte, läßt lieber die Schatulle zu und kauft diese Scheibe nicht.
Kommentar Kommentar (1) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Feb 27, 2013 1:53 PM CET


Jethro Tull - Living with the Past
Jethro Tull - Living with the Past
DVD ~ Jethro Tull
Preis: EUR 4,99

18 von 19 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Lust an der Vergangenheit, 28. Januar 2004
Rezension bezieht sich auf: Jethro Tull - Living with the Past (DVD)
Der Titel der DVD ist ernst gemeint. Auf den reichlich 100 Minuten reiner Musik samt dem ordentlichen Bonusmaterial wird für jeden Fan der Gruppe aber auch dem wohlmeinenden Neuling all das geboten, was die Gruppe seit weit über 30 Jahren im Olymp der traditionellen Rockmusik hält. Zu hören und zu sehen sind die wichtigsten Titel von Jethro Tull sowie ausführliche Interviews mit Gründer und Bandleader Ian Anderson, dem langgedienten E-Gitarristen Martin Barrè, mit den aktuellen Besetzungen an Schlagzeug (Doane Perry), Baß (Jonathan Noyce) und Keyboards (Andrew Giddings). Zum dokumentierten Leben mit der Lust und der Last der Vergangenheit gehört auf der Scheibe auch - und dies ist ein besonderer Leckerbissen - daß sich für zwei Titel das komplette Line-up aus den 1968er Gründertagen von Tull, neben Anderson sind das Mick Abrahams, Glenn Cornick und Clive Bunker, vor den Kameras und Mikrofone zum Musizieren zusammengefunden hat.
Die Choreografie der DVD ist so aufgebaut, daß sich die Songs aus dem Konzert am 25. November 2001 in London (Hammersmith Apollo Theatre) mit Interviewsequenzen abwechseln, in denen insbesondere die jetzige Besatzung zum Teil recht ausführlich zu Wort kommt. Hervorzuheben sind die Ansichten von Martin Barrè, der auch verbal seine herausragende Rolle für Jethro Tull in all den Jahren neben dem unumstrittenen Chef Ian Anderson unterstreicht. Hörenswert auch Drummer Doane Perry mit klugen und feinfühligen Sätzen während Baßmann Jonathan Noyce eher mit nichtssagender Schwatzhaftigkeit auffällt. Ergänzt wird das Bildmaterial durch Einspielungen diverser Auftritte in den USA.
Ein großes Plus ist, daß "Thick As A Brick", bekanntlich einer der Meilensteine der Band, hier in einer relativ ausführlichen Version zu sehen ist. Auf der musikalischen wie optischen Habenseite können auch die Soli von Martin Barré, speziell bei Sweet Dream und dem legendären Aqualong, verbucht werden. Paradoxerweise hatte er in den Konzerten der letzten 10 Jahre weniger Raum, um sein exzellentes Können an den Saiten zu demonstrieren als ausgerechnet bei diesem Konzert, welches für die DVD ausgwählt wurde.
Geschmackssache dagegen sind die beiden weichgespülten Titel "Wondring Aloud" und "Life Is A Long Song", die auf der DVD mit der Überschrift "The Acoustic Session" verewigt sind. Aber auch dies war und ist ein Bestandteil des musikalischen Lebens von Jethro Tull und des Strebens von Anderson nach Anerkennung auch in klassisch geprägten Musikerkreisen. So what !
Unbedingt erwähnenswert; das Bonusmaterial. Ian Anderson, von dem diverse musikalische Ausflüge, so zu Ritchie "Blackmores Night" und Lesli Mandokis "Soulmates" bekannt sind, ist hier a.a. mit Uriah Heep bei "Blind Eye" zu erleben. Ein Leckerbissen. Aufgepaßt; der zweite Titel mit der 1968 Reunion-Besetzung findet sich unter dem Bonusmaterial, direkt bei "My Sunday Feeling".
Lediglich zwei Wermutstropfen hat die DVD für mich. Zum einen wurden die informativen Interviews mit den Bandmitgliedern nicht mit deutschen Untertiteln aufbereitet. Und zum anderen stammen die Konzertaufnahmen so gut wie nur von dem einzigen Auftritt aus dem Jahre 2001 in London. Ein gewisser Querschnitt der bekanntesten Auftrittsorte und Events wäre wünschenswert gewesen. Aber da haben bekanntlich nicht immer die Kameras am Bühnenrand gestanden. Dennoch kann für "Living with the Past" die eindeutige Kaufempfehlung ausgesprochen werden.


Deep Purple - Machine Head (Classic Album)
Deep Purple - Machine Head (Classic Album)
DVD ~ Matthew Longfellow
Preis: EUR 10,99

35 von 36 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Sternstunde der Rock-Geschichte, 8. Januar 2004
Die DVD Machine Head ist keine der herkömmlichen Konzert-DVD`s samt üblichem Bonusmaterial sondern sie geht tief hinein in die Entstehungsgeschichte eines legendären Albums. Sie verknüpft und zeigt gekonnt, wie die großartige Musik von Deep Purple das Ergebnis des Zusammentreffens hochkreativer Leute ist, die sich anspornen, sich reiben, sich - zuimindest damals - bestens verstanden und dennoch, trotz aller alkoholischen und sonstigen Ausschweifungen, hart an ihrem Produkt gearbeitet haben.
Das Besondere an dieser DVD ist, daß sie sowohl die heutigen und ausgesprochen differenzierten Sichtweisen der Purple-Musiker der MK 2 wiedergibt als auch die sachlich-kritischen und dennoch bemerkenswert anerkennenden Meinungen der Kritiker nebst den konkreten Umständen der Entstehung von Machine Head. Das alles zusammengenommen bietet dem Käuder der DVD einen 1A-Eindruck von dieser Sternstunde der Rockmusik.
Was ist im Einzelnen hervorzuheben ? Das ist die besondere Rolle von Roger Glover, der gleichsam durch die DVD führt und damit wiederum seine oft unterschätzte und doch so wichtige Rolle für die Gruppe dokumentiert. Da sind es die präzisen musikalischen Demonstrationen von Mr. Blackmore und Mr. Lord, die mehr als einen Blick in das Innenleben der Deep-Purple-Kompositionen ermöglichen. Pictures of Home wird geradezu in allen Einzelheiten der Instrumente, der Einsätze usw. seziert und es ist mehr als faszinierend, wie dieser Titel letztendlich "zusammengesetzt" wirkt.
Das Magische an dieser DVD ist auch, daß man den genialen Atem der Gruppe auch in den Interviews spürt, die ca. 30 Jahre später aufgezeichnet wurden. Erstaunlich, mit welch einfühlsamen Worten, zum großen Teil voller Hochachtung voreinander, sich die einzelnen Bandmitglieder an die Zeiten der Entstehung des Albums erinnern. Das läßt offen, ob nicht viele der - sicher vorhandenen Rivalitäten - nicht mit den Jahren aufgebauscht und allzusehr übertrieben und zugespitzt beschrieben wurden.
Ausgezeichnet und unbedingt sehenswert ist das Bonus-Material. Nicht nur, daß die Herren uns hier einen Blick hinter die Kulissen gestatten - so erfährt man z.B. die nur wenige Minuten dauernde Geburt von "Black Night". Ausreichend viel Alkohol, eine gutgelaunte, sehr stimmige Truppe und ein paar im Suff zusammengestammelte Worte und Phrasen haben damals immerhin einen der bedeutendsten Titel von Deep Purple ergeben. Und man kann miterleben und mithören, wie Jon Lord aus einer braven Hammond den berühmten und aggresiv-fordernden Orgel-Sound von Purple formte, das "Biest" wurde freigelassen.
Also, rundum nur zu empfehlen. Eine ausgeprochen gelungen Mischung aus aktuellen Interviews der Big Five (gut aufeinander abgestimmt), ausführlichen historischen Einspielungen, Musik-Kritiker mit ihren Äußerungen und eben den so seltenen wie gelungenen musikalischen Demonstrationen.
Wer also schon immer mal wissen und hören wollte, weshalb Deep Purple so gut klingt, so scheinbar einfach zu spielen ist und dennoch so schwer zu spielen ist - der ist mit dieser DVD besten bedient. Das Geheimnis von Deep Purple wird zumindest teilsweise gelüftet. Und, man kommt Ritchie, Ian, Jon, Roger und nochmals Ian menschlich sehr nahe. Was wollt ihr mehr ???


Seite: 1