Hier klicken Strandspielzeug Neuerscheinungen Cloud Drive Photos Fashion Sale OLED TVs saison Hier klicken Learn More Fire Shop Kindle PrimeMusic Summer Sale 16
Profil für Peripathos > Rezensionen

Persönliches Profil

Beiträge von Peripathos
Top-Rezensenten Rang: 113.566
Hilfreiche Bewertungen: 211

Richtlinien: Erfahren Sie mehr über die Regeln für "Meine Seite@Amazon.de".

Rezensionen verfasst von
Peripathos

Anzeigen:  
Seite: 1 | 2
pixel
PS3 Controller Aufsatz Analog Cups Set mit 2 Trigger Aufsätzen auch für Xbox360
PS3 Controller Aufsatz Analog Cups Set mit 2 Trigger Aufsätzen auch für Xbox360
Wird angeboten von GIGA Fixxoo
Preis: EUR 4,95

0 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen "Schonbezüge" für geschundene/abgenutzte Original-Gummierungen oder präventiv..., 10. Januar 2014
Habe mir dieses Set "auf Verdacht" zugelegt, zum einen, um die mittlerweile doch stark verschlissene Gummierung meines 8 Jahre alten kabelgebundenen weissen XBox-360-Standard-Controllers vor weitere Abnutzung zu schützen, bzw. diesen wieder auf Vordermann zu bringen. Natürlich hätte man sich für diesen Zweck alternativ auch komplette Ersatsticks kaufen können, wenn man denn sicher sein könnte, dass Selbige länger halten, als ein paar Wochen oder Monate (ansonsten dürfte es auf Dauer nicht bloss ganz schön ins Geld gehen, sondern auch schnell nervig werden, wenn der Controller dann regelmässig auseinandergebaut werden muss.

Zum anderen wollte ich auch von vorn herein die Gummierungen der Analogsticks meines nagelneuen XBox-360-Wireless-Controllers in der limitierten, bedientechnisch leicht verbesserten Silberchrom-Version, der so wertig und edel anmutet, dass er einem zum Spielen eigentlich fast schon zu schade ist, vor einer derartigen allmählichen Abnutzung schützen, wozu solche Stick-Kappen zumindest auf den ersten Blick verheissungsvoll/ideal erscheinen.

Ob sie diesen Zweck erfüllen können, muss sich mit der Zeit erst noch zeigen.

Es ist etwas schwierig sie aufzubringen, aber das ist wohl eher ein gutes Zeichen, denn sie sollen schliesslich so fest wie möglich auf der Original-Gummierung sitzen und beim Spielen nicht oder möglichst wenig darauf herumrutschen.

Bisher klappt das ganz gut, obwohl ich es insbesondere beim linken Analogstick, bei Bewegungen nach unten und oben ein wenig merke. Nichtsdestotrotz ist der Grip gut und ermöglicht eine präzise Steuerung/gut Kontrolle der jeweiligen Spielfigur, bzw. des Vehikels.

Ich hoffe, dass es mit der Zeit durch Ausleiern sich nicht verstärken oder die Kappen sich gar von den Sticks lösen werden.

Ebenso hoffe ich auf Langlebigkeit, d.h. auf einen geringen Verschleiss des Gummis, denn sonst wird auch dies auf Dauer ein teures Vergnügen und man fängt dann an, darüber nachzudenken, ob ggf. der Kauf eines neuen Controllers nicht günstiger kommt (obwohl es sehr schade ist, wenn ein ansonsten noch völlig intakter Controller nur wegen verschlissener Gummierung der Analogsticks ersetzt werden muss)

Das Gummi dieser Stick-Kappen ist recht weich und fühlt sich fast samtig an (sehr angenehm) Auch wird die Auflagefläche durch sie etwas grösser, was ich ebenfalls durchaus vorteilhaft/angenehm finde.

Was sie im Hinblick auf Langlebigkeit (und das ist ja letztlich neben der Haptik/Ergonomie das Entscheidende) taugen, kann nur die Zeit zeigen. Ich werde diese Rezension daher ggf. anpassen, sollte es hier zu schnelln/verfrühten "Ermüdungserscheinungen" des Materials kommen. Auf den ersten Blick zumindest vermitteln diese Kappen erstmal einen vernünftigen Eindruck:

Daher 4 Sterne mit Vorbehalt...


PC - Xbox 360 Wireless Adapter für Windows
PC - Xbox 360 Wireless Adapter für Windows
Wird angeboten von Piranha-DE
Preis: EUR 19,95

1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Funktioniert bisher wie erwartet und ohne Einschränkungen, 10. Januar 2014
Passend zu meinem schicken/edlen neuen Xbox-360-Controller in der limitierten Chromesilber-Version musste natürlich für den Betrieb am PC (eine Xbox-360 besitze ich nicht und habe auch nicht vor eine anzuschaffen) noch der zugehörige Empfänger her, um diesen dort auch nutzebar zu machen.

Ich muss vorausgehend sagen, dass ich den weissen, kabelgebundenen Xbox-360-Standardcontroller seit fast seiner Markteinführung (April 2006, zu der Zeit war der Wireless-Controller treibertechnisch noch garnicht am PC verwendbar bzw. diesen Receiver hier gab es meiner Erinnerung nach noch garnicht) nutze und damit sowohl haptisch, als auch ergonomisch, als auch von der Präzision beim Spielen, als auch gemäss der Verarbeitungsqualität (lediglich die Gummierung am linken Analogstick zeigt mittlerweile Abnutzungserscheinungen und ist an einer kleinen Stelle bis aufs Plastik darunter abgerieben, was man nach all den Jahren aber wahrlich verzeihen und zudem mit entsprechenden "Kappen"/Stickaufsätzen beheben kann, klemmende Tasten z.B. habe ich bis heute nicht einmal erlebt) nur die allerbesten Erfahrungen gemacht habe (zusammen mit XPadder bekommt man damit so gut wie jedes auch ältere bis sehr alte Spiel Controller-fähig, bspw. spiele ich damit die ersten Tomb-Raider-Titel aus den Jahren 1996-2000, wie auf einer Konsole)

Schon immer wollte ich jedoch im Sinne noch grösserer Bewegungsfreiheit auch eine kabellose Version des Controllers haben und dazu bot mir die limitierte Edition, die nicht nur deutlich wertiger/edler aussieht, sondern ausserdem auch nochmals leichte Verbesserungen beim D-Pad, sowie der Gummierung der Anaolgsticks bietet, den richtigen Anlass, zumal es abzusehen ist, dass sich die Ära der Xbox-360 und ihrer Peripherie (wie auch dem Controller) mit dem Erscheinen der Xbox-One und seinem neuen Controller allmählich dem Ende zuneigen dürfte (auch wenn es z.Z. für den "One"-Controller noch keinen Windows-Support gibt, da der Treiber dafür erst noch erstellt werden muss, was z.Z. noch nicht der Fall ist <- Microsoft hat bereits verlautbaren lassen, dass dies noch Zeit beansprucht, so dass es ihn erst im Laufe dieses Jahre geben wird)

Ich habe mich vorsichtshalber für den originalen Receiver von Microsoft entschieden (es gibt ja auch etwas günstigere "Imitate" von anderen Herstellern) um von vorn herein Probleme zu vermeiden, zumal ich auch mit einem solchen Receiver bzw. dem Wireless-Controller bislang noch keine Erfahrungen hatte und somit schlecht beurteilen könnte, woran es liegen würde, falls es tatsächlich nicht funktioniert (am Controller selbst oder am Receiver, meine ich, denn der Controller ist ja ebenfalls neu und noch nie benutzt worden)

Der Receiver ist schwarz, ebenso wie das ca. 1,75 m lange USB-Kabel. Das ist gut, denn so kann man den Receiver auch von möglichen Störquellen, wie kabellosen Telefonen etc. entfernen/in Sicherheit bringen bzw. ist generell flexibel hinsichtlich des Aufstellungsplatzes für das Gerät. An der Unterseite befindet sich eine Gummierung, die ggf. das Rutschen verhindert. An der Oberseite vorne befindet sich eine LED die permanent grün leuchtet, wenn der Controller mit dem PC verbunden ist und Strom hat, sprich wenn er betriebsbereit ist. (fungiert normalerweise also in erster Linie als Betriebs/Bereitschaftsleuchte) Diese beginnt zu blinken, wenn man den ebenfalls oben zu findenden runden Button drückt, welcher dafür da ist den Receiver mit einem oder mehreren Xbox-360-Wireless-Controllern zu synchronisieren/paaren.

Ich hatte vor dem Kauf gemäss dem was ich in Rezensionen und unten im Forum gelesen habe zunächst ein wenig Bedenken, erstens wegen der anscheinend komplizierten Installationsprozedur und zweitens da hier einige schrieben, dass ihr Exemplar dieses Receivers schon nach mehr oder weniger kurzer Zeit kaputt war. (von Sollbruchstellen war u.a. die Rede)

Letzteres muss sich erst noch zeigen (hoffe er ist genauso langlebig und solide, wie der Controller selbst) aber bei Ersterem Punkt habe ich gute Erfahrungen gemacht:

Ich hatte zuvor bereits das Accessory-Package in der neusten Version (v 1.2) für meinen erwähnten kabelgebundenen Xbox-360-Controller installiert und der Receiver wurde unter Windows 7 x64 sofort korrekt erkannt und im Gerätsmanager eingebunden. Auch wenn man ihn wieder ausstöpselt und danach erneut anschliesst (habe ich gerade getan, um nochmal die genaue Kabellänge für diese Rezensionen zu ermitteln) wird er sofort wieder erkannt/eingebunden und funktioniert wiederum genauso tadellos, ohne dass etwa ein Neustart des PCs nötig wäre.

Die Koppelung/Synchronisation mit dem Wireless-Controller funktioniert auch sehr einfach und problemlos, nur dass ich persönlich mir als Neuling mit dieser Geräteart (wie gesagt besitze ich bis heute keine Xbox-360) erstmal darüber klar werden musste, dass nicht der grosse Einschaltknopf in der oberen Mitte des Controllers für diese Synchronisation zuständig ist, sondern ein kleiner schwarzer "gut versteckter" (macht auch Sinn, denn man soll da ja im Spielebetrieb nicht aus Versehen draufdrücken) runder Knopf, der sich links neben dem Anschluss für das Play & Charge Kit (Kabel) befindet. Nachdem diese "Hürde" genommen war, klappte die Syncronisation sofort einwandfrei und Controller, als auch Receiver merken sich diese Einstellung auch dauerhaft (geht glaube ich auch über Neustart des PCs hinaus, man muss die Prozedur also nur einmal durchführen und danach nie wieder)

Hier darüber hinaus noch eine kleine Liste an Features, auch um ein paar Vorurteilen/Befürchtungen (es liegt zum Grossteil auch an Fehlinformationen, die von der Markteinführung an gemäss Produktinformation in Umlauf gebracht wurden) von Seiten jener, die noch nicht die Erfahrungen damit haben entgegenzuwirken bzw. sie ihnen zu nehmen:

- Im Lieferumfang befindet sich neben dem Receiver selbst noch eine Installations-CD mit dem (nach wie vor) aktuellen Treiber-Paket (xBox 360 Accessories 1.2), das sowohl für diesen Adpater hier/den kabellosen Xbox-360-Controller, als auch die kabelgebundene Version des Gerätes gedacht ist. Man kann es aber sonst auch direkt bei Microsoft auf deren Hardwareseite herunterladen.

- es kommt im Betrieb zu keinerlei Lag, sprich man merkt im Reaktionsverhalten/Ansprechen keinen Unterschied zur kabelgebundenen Version des Controllers unter Windows.

- der Wireless-Controller arbeitet genauso problemlos mit dem hervorragenden und sehr empfehlenswerten Tastatur-Simulator/Key-Mapping-Tool "Xpadder" zusammen (bei mir wird die Version 5.7 verwendet) wie mit dem Kabelgebundenen (es gibt ja Behauptungen/Gerüchte, die besagen, dass die Wireless-Version des Controllers wmit dem Programm nicht funktionieren würde. Das kann ich nicht bestätigen.)

- gemischter Betrieb eines Wireless und eines kabelgebundenen Xbox-360-Controllers scheint auch problemlos möglich zu sein (bei mir befindet sich gemäss Zuordnungs-Leuchte am Einschaltbutton nun der Wireless-Controller auf Position 1 und der kabelgebundene auf 2) Leider konnte ich es nicht ausprobieren, da ich weder ein entsprechendes Spiel, noch einen willigen Mitspieler zur Verfügung habe, aber ich denke nicht, dass es damit gemäss Statusanzeige Probleme gibt (andere, die es schon ausprobiert haben, werden sicherlich bestäntigen, dass es einwandfrei funktioniert, es würde mich zumindest wundern, wenn dem nicht so wäre...)

- bis zu vier Xbox-360-Wireless-Controller sollten gleichzeitig an dem Receiver für Multiplayerspiele nutzbar sein! (also genau wie an der Konsole)

- Die Reichweite des Receivers beträgt laut Microsoft max. 9 Meter (das dürfte für jedes erdenkliche normale Nutzungs-Szenario - auch in grossen Räumen - völlig hinreichend sein.) Wobei sich die Reichweite durch bestimmte Hindernisse oder Störquellen verringern kann. (muss man ggf. ausprobieren und gucken, was im individuellen Fall möglich ist/wo die Grenze liegt)

- Es sind immer mal wieder Nutzer verunsichert, ob es unterschiedliche Versionen des Xbox-360-Controllers für Windows und für die Xbox gibt. Die gibt es nicht. Es gibt lediglich den Unterschied zwischen der verkabelten und der kabellosen Version des Controllers. Man kann also ohne Bedenken auch jegliche Sonderedition des Controllers (man erkennt sie schon daran, dass sie in den Produkt-Infos allesamt als limitier deklariert sind) kaufen (von denen es mittlerweile so einige gibt) oder in verschiedenen Farben. Der einzige Unterschied, was die Kompatiblität des Controller zu den unterschiedlichen Plattformen (Xbox-360, PC) anbelangt, ist der Treiber unter Windows (kabelgebundene Version) bzw. der Treiber im Zusammenspiel mit diesem Empfänger hier, der als Schnittstelle für die kabellosen Versionen des Controllers notwenig ist, um sie unter Windows nutzbar zu machen. Die diesbezüglichen Verunsicherungen (und es gab eine Zeit, wo ich mir diesbezüglich auch nicht sicher war) rühren übrigens daher, dass diese Controller bis heute als Xbox 360 Zubehör deklariert sind (Plattform: Xbox 360) Der Zusatz "PC", der dort ausserdem stehen müsste, um deutlich zu machen, dass diese Controller unter hinzunahme dieses Wireless-Adapters/Receivers hier, genauso unter Windows funkionieren, fehlt dort bis heute! (und deshalb glaubt verständlicherweise so Mancher, dass diese Controller ausschliesslich an der Xbox 360 funktionieren, was aber nicht zutreffend ist)

Was bleibt ist die Frage, wie lange das Gerät funktionieren wird (ggf. wird die Rezension dann angepasst) aber bisher bin ich sehr zufrieden, da es auf jeden Fall schonmal so funktioniert, wie man es sich wünscht, sprich ohne Einschränkungen und Probleme/Störungen!

Negative Auswirkungen/Störungen hinsichtlich eines hier im Haus regelmässig genutzten Ipad 4 (WLan) konnte ich bisher ebenfalls keine feststellen (jemand schrieb, dass es zu Störungen auf der einen oder anderen Seite kommen könnte)

Kritisch ist sicherliche grundsätzlich die Tatsache, dass jedes zusätzliche Gerät, das im Haus Strahlung aussendet, als gesundheitlich bedenklich eingestuft werden muss/sollte (auch wenn darüber bis heute nie gesprochen wird, obwohl man das tun sollte) Selbiges gilt natürlich auch/erst recht für WLAN, Blutooth und Mobilfunknetze.

Eine Anmerkung noch: Auf Produktbildern von anderen Varianten dieses Controllers (z.B. der weissen Version) sieht man z.T. die typische, grosszügig dimensionierte und meist verschweisste Plastikverpackung in der das Xbox-360-Zubehör (auch Controller) üblicherweise ausgelieft wird. Bei mir war das Gerät zusammen mit der Treiber-CD jedoch lediglich in eine gepolsterte, durchsichtige Plastikfolie eingewickelt und mit Tesafilm verklebt. Vermutlich handelt es sich um OEM-Ware, jedoch hoffe ich nicht, dass es in Wahrheit ein Rückläufer ist, der bereits aus der originalen Verpackung entnommen wurde (ein bisschen bedenklich ist sowas schon, wenn man Neuware bestellt und dann nicht sicher sein kann, ob es sich dabei auch wirklich um solche handelt)

Wie auch immer: Bisher 5 Sterne und eine absolute Kaufempfehlung von mir, da das Gerät (bis jetzt) genauso einwandfrei und unproblematisch funktioniert, wie man es sich erhofft...


Xbox 360 Wireless Controller mit umschaltbarem D-Pad, chromsilber (Limited Edition)
Xbox 360 Wireless Controller mit umschaltbarem D-Pad, chromsilber (Limited Edition)

6 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Funktionell leicht verbesserte Edelversion des bewährten XBox-360er-Standardcontrollers, 4. Januar 2014
Nachdem ich den originalen, ursprünglichen Xbox 360 Standard-Controller für Windows in der kabelgebundenen, weissen Version seit mittlerweile fast geschlagenen 8 Jahren besitze (seit April 2006, damals gab es die Wireless-Version für Windows-PCs zunächst noch garnicht) und mit diesem bis heute bis auf Kleinigkeiten (dazu später mehr) auch höchst zufrieden bin, da er erstens qualitativ nach all der Zeit (obgleich ich ihn nicht übermässig viel/oft verwendet habe) noch immer einwandfrei funktioniert (ich hatte noch nicht ein einziges Mal Probleme mit klemmenden Tasten) abgesehen von mittelmässigen Verschleisserscheinungen an der Gummierung des linken Analogsticks (Ersatz gibt es hier bei amazon für wenige Euro, wobei man sich überlegen kann, entwedern Stickaufsätze/-"Überzieher" zu kaufen, wodurch man sich ein Auseinanderschrauben des Pads erspart oder halt den Analogstick-Aufsatz vollständig austauscht), er zweitens längst zu DEM STANDARDCONTROLLER unter Windows avanciert ist, da er ja schon von Hause aus bereits sehr viele Spiele nativ unterstützt (inklusive Rumble und allem Drum und Dran) und via dem ausgezeichneten, sehr empfehlenswerten kleinen Programm "Xpadder" (Mappingtool bzw. Tastatur-Simulator) sogar so gut wie jedes (auch noch so "antiquierte") Spiel, das normalerweise schon aufgrund des Alters nicht mit ihm "kooperieren" würde mit ihm spielbar wird und ich zudem schon immer mal überlegt hatte, nochmal eine Wireless-Variante (wieder ausschliesslich für den PC, da ich keine Xbox-360 besitze und auch nicht vorhabe eine zu kaufen) dieses hervorragenden Eingabegerätes anzuschaffen, bot sich die späte Markteinführung dieser leicht überarbeiteten und verbesserten, aber eben auch limitierten Sonderauflage mir als guter Anlass, hier (wenn auch spät) nochmal zuzuschlagen!

Diese silberchrom-farbene Version hier habe ich bei einem anderen Shop für ziemlich günstige ~ 40 € erstehen können (ohne Versandkosten)

Anmutung:

Der Controller macht optisch echt was her und sieht schon auf den ersten Blick deutlich edler und wertiger aus als die doch sehr "plastiklastige" Standardversion. Die Oberfläche ist aus spiegelndem Silber-Chrom. Sie besteht zwar letztlich ohne Zweifel ebenfalls aus Kunststoff, aber das Gefühl beim Anfassen verrät das nicht auf Anhieb. Eher fühlt es sich schon fast wie echtes Metall an (etwas kühl zunächst sogar) An den Übergangsstellen zur unteren angerauten (schwarzen) Schale erkennt man, dass der Silberüberzug sehr gut verarbeitet zu sein scheint. Bleibt dennoch zu hoffen, dass nach einiger Gebrauchszeit nichts abzublättern beginnt, obwohl ich mir das auf Basis des Erst-Eindrucks und meines diesbezüglichen Gefühls/Einschätzung momentan eher nicht vorstellen kann, aber mal abwarten.

Entgegen meiner ersten Befürchtung vor der Bestellung ist die glatte, nicht angeraute Oberfläche des oberen Gehäuses haptisch/ergonomisch kein Nachteil, vor allem da man den Controller natürlich sowieso fast ausschliesslich an der Unterseite hält, die genauso wie bei den Standardversionen des Controllers auch aus mattem, angerautem Kunststoff besteht (sogar noch etwas griffiger, als ich es von meinem alten erwähnten kabelgebundenem Standardcontroller gewohnt bin) Im Gegenteil fühlt sich die glatte Chromsilberoberfläche sogar sehr angenehm an.

Ich hatte auch über die chrom-blaue oder -rote Version nachgedacht (amazon.co.uk hat für Ende Februar sogar zusätzlich noch eine weitere Variante in schwarz glänzendem Chrom angekündigt) und mir dazu hochauflösende Unboxing-Videos auf Youtube angeschaut, aber ich finde das Silber-Chrom sieht am schickesten von den vier z.Z. erhältlichen Varianten im Chrome-Look aus (ist aber wie immer ohne Zweifel Geschmackssache) und vor allem heben sich die schwarzen und bunten Aktionstasten davon im Kontrast besser ab, als von den anderen drei Farbvarianten. (rot, blau, gold) Das Schwarz der Unterseite bietet ebenfalls einen sehr gelungenen Kontrast zu der silbermetallischen Oberseite!

Natürlich ist die Silberchrom-Oberfläche deutlich anfälliger für Fingerabdrücke, als jene, stumpf-matte und angeraute der Standardversion des Controllers, so dass man sie ggf. zwischendurch ab und zu polieren/feucht abwischen muss und wie kratzempfindlich sie ist, möchte ich aus wohl nachvollziehbaren Gründen lieber nicht ausprobieren. (dazu lässt sich ohne entsprechende Tests/Erfahrungen wohl auch nichts sagen.) Man muss also mit dem Controller etwas umsichtiger umgehen, als mit der Standard-Version, die in dieser Hinsicht ohne Zweifel deutlich unempfindlicher ist! (ob diese Variante also für Kinder oder auch für Leute, die ihren Controller aus Frust beim Zocken öfters wutentbrannt in die Ecke feuern, so geeignet ist, sei dahingestellt!

Zu den Verbesserungen:

Das Steuerkreuz des D-Pads ist wie das obere Gehäuse selbst bei dieser modifizierten Version gleichfalls in metalischem Silber gehalten und sieht deutlich edler aus, als die im Vergleich dazu billig anmutende "Plastikwanne" der verbreiteten Standardversionen des Controllers. Als besonderes Gimmick lassen sich die Randbereiche um das Steuerkreuz herum durch 90°-Drehen des D-Pads versenken oder durch weitere 90° Drehung wieder anheben (je nach Spiel/Genre und somit Funktion des D-Pads sinnvoll, wenn sicherlich auch nicht von wirklicher spieltechnischer Relevanz) Nichtsdestotrotz wird jeder, der öfters "Beat em up" -Titel spielt zugeben müssen, dass das D-Pad des X-Box-360-Controllers im Hinblick auf die Hardware selbst den grössten Schwachpunkt dieses Gamepads im Vergleich zum Dualshock 3 und 4 Controller von Sony (oder anderen entsprechenden Controllern mit besser gestalteten D-Pads) darstellt, was sich auch mit dem Xbox-One-Controller nicht massgeblich geändert hat (man braucht den nichtmal in der Hand gehabt zu haben, man sieht es schon rein optisch und ist letztlich einfach eine Frage der Gestaltung/Konzeption des D-Pads)

Die Gummierung an den Analogsticks ist auch leicht modifiziert. Es finden sich an der Oberseite nicht mehr länger die 4 kleinen Noppen, aber dennoch fühlen sich die Sticks sehr gut/griffig an und vermitteln sogar einen leicht angenehmeren Eindruck (etwas straffer und federn besser zurück) als jene der ursprünglichen Standardversion des Controllers. Gerade hier bin ich sehr gespannt, wie hochwertig das Gummi jenseits der (guten) Haptik in Bezug auf seine Langlebigkeit ausfallen wird (natürlich wird man das - hoffentlich - erst nach Jahren einschätzen können <- in Anlehnung an die Tatsache, wie viele Leute sich aktuell über die sehr schnelle Abnutzung der Gummierung des neuen Dualshock 4 Controllers von Sonys PS4 beschweren, wo man leider sieht, dass es da mit der Qualität nicht weit her sein kann, auch wenn das möglicherweise nicht alle Exemplare des Controllers betreffen mag, je nachdem...)

Die übrigen Knöpfe funktionieren genauso (einwandfrei) wie man es von der Standardversion des Controllers gewohnt ist (wie gesagt zumindest bei meinem Kabelgebundenen auch nach fast 8 Jahren Gebrauch noch immer keine klemmenden Tasten etc.) Die beiden Schultertaster vermitteln sogar ein noch etwas angenehmeres "Klickgeräusch"- als auch -Gefühl!

Das Gewicht dieses Wireless-Controllers ist (mit Standardbatterien oder Akkus bestückt, denn auf diese ist der Controller angsichts der beiden schon mitgelieferten Duracell-AA-Batterien und der damit bestückbaren "Katusche" unterhalb des Controllers ja erstmal ausgelegt) spürbar höher, als jenes der kabelgebundenen Variante, aber das vermittelt eher noch mehr Wertigkeit und der Controller ist andererseits wiederum nicht SO schwer, dass es unangenehm wird/stört. Ob die von Microsoft als Zubehör erhältlichen und in einem speziellen Schnelladegerät als Sonderzubehör erhältlichen, aufladbaren "Accupacks" leichter sind, kann ich mangels Erfahrungen nicht beurteilen (ich überlege zur Zeit noch, ob ich später auf solche setze oder doch lieber auf Sanyos hochgradig beliebte, langlebige Eneloop-Stanadard-AA-Accus inklusive eines gescheiten Schnelladegerätes oder ggf. auch auf ein Play-and-Charge Kit <- zum Glück hat man bei Microsoft ja die freie Wahl aus all diesen Möglichkeiten, was man von Sonys Dualshockern mit ihren fest integrierten Accupacks nicht behaupten kann)

Kritikpunkt:

Abgesehen von dem bereits angesprochenen "fragwürdigen" D-Pad (ist aber je nachdem, was für Genres man spielt ggf. unbedeutend/vernachlässigbar, bzw. hauptsächlich bei "Beat em up"-Titeln von Belang) gibt es noch einen Kritikpunkt, der nicht unerwähnt bleiben sollte, auch wenn er den Controller selbst nicht betrifft, sondern vielmehr die Software, sprich dessen Treiber unter Windows:

Leider hat es Microsoft bis heute (fast 8 Jahre nach Markteinführung des Xbox-360-Controllers unter Windows)noch immer nicht geschafft oder es für nötig erachtet, eine wichtige Kalibrier-Funktion für die Analogsticks in den Treiber zu integrieren. Das Resultat daraus ist, dass sich Spiele unter Windows, die den Controller zwar mit allem Pi-Pa-Po (inklusive Rumble-Effekten) einwandfrei und selbstverständlich/vollständig unterstützten, sich nicht in der Empfindlichkeit der Analogsticks anpassen lassen, sofern sie von sich aus keine entsprechende Kalibrierung gestatten. Bei Spielen aus der Tomb Raider Reihe (Legend/Anniversary/Underworld) z.B. sind diese daher viel zu empfindlich, was den Spielspass leider doch etwas trübt, da auch die Präzision in der Steuerung darunter leidet (ich bin gespannt, ob Microsoft dieses Versäumnis dann wenigstens beim kommenden Treiber für den Xbox-One-Controller vermeiden wird)

Insgesamt kann ich diesen Controller, auch wenn sich noch nichts über seine "Langlebigkeit"/Robustheit sagen lässt (Frage ob/wie schnell die Gummierung an den Analogsticks sich verabschiedet oder ob sich eventl. doch mit der Zeit die Chromsilberbeschichtung an der Oberfläche löst/abblättert, was ich aber aufgrund des sehr guten Erst-Eindrucks hinsichtlich der Verarbeitungsqualität weder glaube, noch hoffe) vor dem Hintergrund meiner sehr guten Erfahrungen mit der kabelgebundenen Version, von der dieser hier ja letztlich "nur" eine funktional leicht verbesserte Modifikation darstellt, empfehlen.

Er sieht (im Vergleich zur Standard-Version) wirklich sehr edel und wertig aus, fühlt sich haptisch prima an und liegt ergonomisch hervorragend in der Hand, ohne dass die glatte Silberchromoberfläche dabei stören würde (man fasst sie wie gesagt eh kaum an, denn man hält den Controller ja hauptsächlich an der schwarzen, gut angerauten Unterseite fest, wo er auch aufliegt, während die Daumen oben in der Luft hängen bzw. an den Spitzen die Analogsticks berühren und nur die Handflächen unterhalb des Daumenansatzes haben überhaupt Kontakt mit der Silberoberfläche)

Wer also zur jetzt wohl allmählich auslaufenden Xbox-360-Ära nochmal eine schnieke anmutende Edelversion des bewährten Xbox-360-Controllers haben möchte (zumal der sicherlich ebenfalls wieder hervorragende Xbox-One-Controller mit verbesserter bzw. verfeinerter Rumble-Funktionalität etc. bekanntermassen z.Z. noch nicht von Windows und den ensprechenden Spielen unterstützt wird, da der Treiber dafür noch nicht verfügbar ist und es ihn zudem bisher auch nur in langweiligem, einheitlichem schwarz gibt) und Gefallen an dem edlen Silberchrome findet (ist ja alles Geschmackssache) der kann hier bedenkelos zuschlagen, solange diese limitierte Sonder-Edition noch verfügbar ist (umso mehr, falls man ihn dann noch zu einem guten Preis bekommen kann)
Kommentar Kommentar | Kommentar als Link


Apple MD512FD/A iPad 4 Retina 24,6 cm (9,7 Zoll) Tablet-PC (Apple A6X, Touchscreen, 1,4GHz, 1GB RAM, 64GB Flash-Speicher, WiFi, Apple iOS) schwarz
Apple MD512FD/A iPad 4 Retina 24,6 cm (9,7 Zoll) Tablet-PC (Apple A6X, Touchscreen, 1,4GHz, 1GB RAM, 64GB Flash-Speicher, WiFi, Apple iOS) schwarz

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Das meiner Ansicht nach z.Z. in der Gänze beste Tablet auf dem Markt, 9. Oktober 2013
Das iPad 4 ist mein erstes Tablet, ja mein erstes Mobilgerät überhaupt (besitze bis heute bewusst kein Handy/Smartphone)

Erworben habe ich es kurz nach der Markteinführung für einen stattlichen Preis von 650 € (und wie man sieht ist es zumindest bisher recht wertestabil geblieben, da der Preis kaum nachgelassen hat) Das ist viel Geld für so einen "Mini/Handtachen-PC", aber schauen wir mal, was man dafür bekommt bzw. was man damit alles anstellen kann:

Im Gegensatz (nehme ich an) zu vielen anderen Nutzern, so eines Gerätes, verwende ich es jedoch zu 80-90% zu Hause. Es findet bei mir vor allem Verwendung als/für(s):

- E-Reader (Sach/Fachbücher, Comics, alles quer Beet)
- Couchbrowsing
- "Luxusfernbedienung" meines gesamten Heimkinos (es gibt für alle vier meiner Heimkinogeräte eine App vom jeweiligen Hersteller) Der Vorteil im Vergleich zu den echten FBs dieser Geräte besteht hier vor allem in der Tatsache, dass es beleutet ist.
- Kochbücher in der Küche.
- Gelegentlich für Spiele (es handelt sich in meinem Fall nostalgischermassen fast ausschliesslich um Retro-Titel, wie PacMan, Galaxian, Baphomets Fluch, Z etc.)
- Notiz-Zettel (vor allem wenn ich unterwegs bin)
- Gelegentlich zum Schauen von TV-Sendungen via ARD-/ZDF-Mediathek an Orten oder in Situationen, wo kein normaler TV verfügbar ist.
- Gelegentlich zum Streamen von Videos (praktisch natürlich besonders, dass man diese aufs Tablet hochladen und somit unterwegs mitnehmen kann)
- Musikhören
- Fernsteuerung meines heimischen PCs (via "Splashtop HD Personal")

Man kann damit natürlich noch viel mehr machen. Z.B. könnte man es (sofern eine G4, sprich Mobilfunkoption vorhanden ist) als Luxusnavi im Auto verwenden (mit einer passenden Haltevorrichtung) Ich wollte jedoch für solche (eher selten notwendigen Zwecke) nicht noch mehr Geld ausgeben und vor allem keinen teuren Mobilvertrag abschliessen, weshalb ich mich gegen diese LTE/G4-Variante entschied (es hätte nochmal fast 100 € Aufpreis gekostet)

Die Entscheidung für 64GB Festspeicher habe ich mir reichlich überlegt und mich letztlich für den entsprechenden Aufpreis entschieden. Zwar wird bei mir, da ich das Gerät wie gesagt vornehmlich zu Hause verwende, wo sowieso alles via Wifi gestreamt werden kann, nicht soviel Speicher belegt, aber wenn man doch mal unterwegs ist und einiges an Lesestoff, Musik oder vor allem Videos mitnehmen möchte, dann kann ein grosszügiges Speicherpolster natürlich seine Stärken voll ausspielen und sich dann bezahlt machen! (es kommt eben immer darauf an, wofür man das Gerät hauptsächlich verwendet)

Das Beeindruckendste an diesem Gerät ist für mich zweifellos das unbeschreiblich gute/hochwertige Display. Dieses besticht auf 10" bei einer Auflösung von 2048x1536 Bildpunkten bzw. Pixeln (das entspricht insgesamt über 3 Mio. Pixeln, mehr als selbst ein riesiger 55-65"-Full-HD-TV bietet)neben den sehr guten Farben vor allem mit einer bis dato sagenhaften Pixeldichte von 265 ppi. Das Resultat ist dann auch deutlich sichtbar in Form einer messerscharfen, extrem fein aufgelösten und glasklaren Darstellung, was insbesondere im Hinblick auf Ergonomie die Lesbarkeit auch von kleinstem Text dem Auge sehr erleichtert und somit der Ermüdung beim Lesen stark entgegenwirkt. Man hat hier faktisch die Qualität eines hochwertigen Druckerzeugnisses.

Ich habe zu Hause neben diesem Gerät/Display zum Vergleich einen 46"-TV mit der üblichen sogn. Full-HD-Auflösung (1920x1080 Bildpunkte/Pixel) und einen 30"-TFT als Desktopmonitor am stationären PC mit einer Auflösung von 2560x1600 (das entspricht aber aufgrund der sehr viel grösseren Bildschirmdiagonale dann eben nur noch 100 ppi) und diese sehen im Vergleich zum Display des iPad 4 dann auch steinalt aus (man sieht hier überdeutlich den Unterschied einer hohen Pixeldichte und damit auch "die Zukunft" der Displays) Wirklich beeindruckend. (man hat danach kein Verlangen mehr, sich noch Full-HD Geräte oder selbst solche mit 2,5K-Auflösung zuzulegen, wenn man diesen Unterschied erstmal in der Praxis gesehen hat) ;-)

Die Qualität der beiden integrierten Kameras hält sich im Gegensatz dazu in Grenzen. Bei hellem Licht bekommt man noch eine ganz gute Bildqualität zustande, aber im Dunklen bzw. bei wenig Licht grieselt es dann eben doch SEHR!

Die Tonqualität des vorhandenen (Mono-)Lautsprechers kann auch nur als rudimentär bezeichnet werden und klingt insgesamt recht blechern bzw. trötig (zum Glück gibt es natürlich einen Kopfhörer-Ausgang oder man kann via Air-Play zu Hause sogar die Heimkino-Anlage alternativ zur Sound-Ausgabe heranziehen)

Ich hatte "damals" die Wahl zwischen dem iPad 4, dem Nexus 10 von Google und dem zu der Zeit ebenfalls neuen Surface Pro von Microsoft: Nach langen Recherchen und Überlegungen habe ich mich schliesslich für dieses Gerät hier entschieden (mein erstes Produkt von Apple überhaupt) weil es mir in der Summe der positiven Eigenschaften als das Beste erschien:

- Apple Geräte stehen grundsätzlich in dem ausgezeichneten Ruf sehr zuverlässig zu funktionieren (damit ist nicht allein das Gerät selbst und sein Betriebssystem (mittlerweile iOS 7) gemeint, sondern auch die Anwendungen, ohne die ein Tablet letztlich natürlich rein garnichts wert ist) In der Praxis kann ich dies denn gemäss meiner nun 9-monatigen Erfahrung mit dem Gerät (nutze es täglich) voll und ganz bestätigen.
- Der Appstore bietet die grösste Vielfalt an unterschiedlichensten Anwendungen (Apps) und dazu die günstigsten Preise (bzw. es gibt sogar Vieles kostenlos, sei es dauerhaft oder man bekommt temporäre Angebote)
- Es lassen sich Pay-Karten zum Aufladen des Kontos bequem/praktisch an Tankstellen, in Supermärkten mit Bargeld einkaufen, man ist also nicht auf eine Kreditkarte angewiesen, so wie bei Android/Google oder Microsoft (nicht jeder will eine Kreditkarte, aus diversen Gründen, aber ohne ein paar essentielle Apps, die man dann eben oft doch bezahlen muss, selbst wenn sie "nur" 99 Cent oder wenige € kosten, kann man mit dem Tablet wenig anfangen und sein Potential bei Weitem nicht ausreizen)
- Wenn man ein iPad 4 mit 64 GB Festspeicher kauft, dann hat man im Neuzustand auch tatsächlich fast diese Menge an Speicher zur Verfügung, da das Betriebssytem selbst sehr wenig Speicher in Anspruch nimmt (anders, als z.B. bei Microsofts Tablets wo wie man es von Windows gewohnt ist, dass schon allein für das Betriebssystem sehr viel Fest-Speicher draufgeht, so dass z.B. von eigentlich 64 GB nicht mehr viel übrig bleibt und man somit letztlich im Vergleich ein Tablet mit mehr Speicher kaufen muss, was dann natürlich auch wieder teurer ist, um ein ähnliches Resultat zu erhalten)
- Der Akku des iPad 4 hält angesichts der für so eine Art von Gerät und für heutige Verhältnisse recht passablen Leistung (Prozessor/Grafikprozessor) und des hochauflösenden Retina-Displays im gemischten Betrieb (Surfen, Filme schauen, Spielen) immerhin gut 12 Stunden (Aufladen dauert ca. halb so lang) Im Vergleich dazu ist der Akku eines MS-Surface Pro nach nur ca. 4-5 Stunden leer!
- Das hochauflösende Retina Display ist aufgrund seiner sehr hohen Pixeldichte wie gesagt der Hammer. Dadurch eignet sich das iPad - gerade auch in Verbindung mit der bis auf minimal 4% absenkbaren Helligkeit (Hintergrundbeleuchtung) - auch ziemlich gut als eReader oder eben auch fürs Lesen via Browser und Lesen ist natürlich grundsätzlich sowieso eine der Haupttätigkeiten die man mit so einem Gerät praktiziert!
- Auch wenn es "veraltet" anmutet (angesichts dessen, was man von anderen Anzeigegeräten heute längst gewohnt kennt) ist das 4:3-Format des Displays für die Nutzung dieses Gerätes besser geeignet, als ein 16:10- (Nexus 10) oder gar 16:9-Breitbild-Format (MS-Surface/Pro) Insbesondere der Hochkantbetrieb macht damit deutlich mehr Sinn (das iPad sieht letztlich aus, wie eine digitale Schieferntafel) Der Nachteil ist natürlich der, dass man beim Anschauen der heute weit verbreiteten/übichen Filme und Serien im Format 16:9 "Verschnitt" in Form der allseits bekannten schwarzen Trauerränder (Balken) unten und oben hat (es gibt die Möglichkeit das Bild einzuzoomen, was aber natürlich wiederum Verlust an Bildinformation an den seitlichen Bildrändern nach sich zieht) Aber damit kann man finde ich ziemlich gut leben!

Ich habe sicherlich noch Einiges vergessen, aber das waren wohl die für meine Kaufentscheidung im vergleich zur Konkurrenz wichtigsten Punkte...

Kritikpunkte:

- es könnte einen Tick leichter sein
- es könnte auch etwas dünner sein
- der Akku könnte noch länger halten (ist aber technisch z.Z. wohl nicht möglich)
- der Lautsprecher könnte besser klingen
- die Kameras könnten eine noch besser Bildqualität bieten
- native Flash-Unterstützung des Browsers (Safari) wäre angesichts der leider noch immer unumgänglichen vielen Flash-Anwendungen(hoffentlich steigt man überall bald endlich mal auf HTML-5 um) mehr als nützlich. Im Zweifelsfall ist man so gezwungen auf alternative Browser wie Photon zurückzugreifen (die dies als besonderes Feature bieten) die aber leider auch nicht das Gelbe vom Ei sind. Ohne Flash-Support ist man im Internet beim Surfen eben leider nach wie vor sehr eingeschränkt, insbesondere, was diverse Streaming-Portale anbelangt, die numal allesamt nach wie vor zwingend auf flash-Support angewiesen sind. (um Videos abspielen/streamen zu können)

Fazit:

Wie ein anderer Rezensent schon lange vor mir schrieb, ist ein solches Tablet letzlich ein Luxusgegenstand, den man nicht zwingend braucht. Hat man es aber und sich daran gewöhnt, dann kann es einem aufgrund seiner überaus flexiblen und vielfältigen Nutzungsmöglichkeiten in vielen "kleinen" Alltagsbelangen und gerade auch in Anwendungssituationen für die man ein Laptop oder gar einen stationären Arbeitsplatz-PC niemals nutzen würde/könnte gute Dienste erweisen und viel Freude bereiten.

Es wird in gewissen Kreisen immer so hingestellt, als handle es sich bei diesem Gerät um eine Art Kinderspielzeug, aber in Wahrheit kommt es natürlich darauf an, wie man es nutzt bzw. was für Apps man darauf laufen hat. In keinem Fall kann ein Tablet einen stationären PC als Workstation oder selbst ein gescheites Notebook ersetzen (als seriösen Arbeitsplatzrechern) schon allein aufgrund der fehlenden Multitaskingmöglichkeiten in der Darstellung (das Display ist dafür viel zu klein/eng) aber vor allem auch wegen der diletantischen Eingabemöglichkeiten via Onscreen/Touch-Tastatur (wer das 10-Finger-Blind-Tippen beherrscht, der kann darüber nur mitleidig schmunzeln, denn es dauert damit ca. 20x so lange einen Text mit gleich vielen Buchstaben zu tippen, so dass man diese Tastatur wirklich nur als Notbehelf ansehen kann. Lange "ernsthafte" Texte darauf zu tippen, wäre eine Qual und würde damit Ewigkeiten dauern <- kann man also absolut vergessen)

Aber: Als mobiler/flexibler und auch daher (in Verbindung mit entsprechend praktischen bis pfiffigen Apps aller Coleur) vielseitigst nutzbarer Handtaschencomputer, sozusagen als "schweizer Taschenmesser" unter den PCs, wie ich es immer nenne, kann so ein Gerät einem viel Freude bereiten und sehr nützliche Dienste leisten bzw. stellt eine prima Ergänzung zum heimischen, stationären PC und/oder Laptop dar!

Daher (trotz der meiner Ansicht nach z.Z. noch zu hohen Preise für solche Geräte) viereinhalb und somit aufgerundet fünf Sterne!


EDIMAX EW-7811UN Wireless USB Adapter, 150 Mbit/s, IEEE802.11b/g/n
EDIMAX EW-7811UN Wireless USB Adapter, 150 Mbit/s, IEEE802.11b/g/n
Preis: EUR 5,99

5.0 von 5 Sternen Funktioniert perfekt am Raspberry PI unter Raspbmc, 23. August 2013
Habe diesen WLAN-Adapter wie wohl auch viele andere Nutzer hier für einen Raspberry PI gekauft um ihn drahtlos ans Netzwerk anzubinden:

Der Router befindet sich dabei im Arbeitszimmer des ersten Stockwerks eines Einfamilienhauses, der TV, den der Raspberry PI mit Inhalten versorgen soll hingegen im Erdgeschoss, via Luftlinie und durch eine dicke Zimmerdecke hindurch in ca. 5 Meter Entfernung davon!

Zunächst hatte ich grundsätzliche Bedenken, ob die WLAN-Verbindung denn wohl überhaupt auch für anspruchsvolle HD-Inhalte mit hoher Videobitrate und inklusive DTS-Tonspur ausreichen würde, was sich aber zu meiner eigenen Überraschung als unbegründet herausgestellt hat. Der kleine Adapter leistet hier einen erstaunlich guten Job und es kommt auch mit solchem Material zu keinerlei Bild- oder Tonaussetzern. Selbst eine Begrenzung der Sendeleistung am Router (einer Fritz-Box) auf nur 6% ist dafür in den meisten Fällen noch ausreichend! (manchmal hat es so tadelos funktioniert, zu anderen Zeiten kam es dann aber doch zu Störungen, wobei die Erhöhung der Sendeleistung auf 12% in diesen Fällen dann wiederum völlig hinreichend ist)

Ein paar Probleme gab es anfänglich bei der Einrichtung unter Raspbmc, da diese (zumindest war das bei mir nötig)nach der Installation von Hand vorgenommen werden musste. Nachdem bzw. seitdem dies bewerktstellt war, gab es aber nie wieder Probleme und der Adapter wird bei jedem Start des RPI immer ohne Weiteres erkannt und korrekt eingebunden!

Es sei noch als kritische Anmerkung darauf hingewiesen, dass WLAN, wie jedes andere drahtlose Netz hinsichtlich der davon ausgehenden Strahlung in Bezug auf die gesundheitliche Belastung sicherlich nicht zu unterschätzen/unbedenklich ist und wo immer möglich, besser gemieden und stattdessen auf das normale kabelgebundene Ethernet zurückgegriffen werden sollte. (in Neubauten ist es ja eh kein Problem gleich Ethernet-Kabel durch die Wände zu verlegen) Aber das wird natürlich nicht in meine Wertung mit einfliessen. Nur um es erwähnt zu haben!

Der Adapter verrichtet ansonsten einen sehr guten Job und funktioniert genauso (störungsfrei und unproblematisch) wie man es sich von so einem Gerät erhofft und ist dazu noch so klein bzw. viemehr flach, dass er intelligentermassen nicht den benachbarten, zweiten USB-Port am RPI blockiert. Daher hat er sich - auch angesichts des fairen Preises - die volle Punktezahl, sowie eine uneingeschränkte Kaufempfehlung meinerseit redlich verdient!

P.S.: Übrigens reicht bei mir ein 1000 mA Netzgerät für den RPI in der zweiten Revision, eine 10GB grosse SD-Card, moderate Übertaktung des RPI, einen angeschlossenen USB-Stick und den Edimax-Adapter selbst hinsichtlich der Stromversorung anscheinend völlig aus. Sicherer wäre es (das Netzteil war bei mir im Komplettpaket/Angebot schon enthalten) im Zweifelsfall jedoch wohl - wie man es auch überall immer empfohlen bekommt - auf eines mit 1200 mA oder mehr zurückzugreifen, je nachdem, was man mit de RPI so vorhat (bzw. was man da alles dranhängen möchte!) Der RPI inklusive Edimax EW-7811Un läuft jedenfalls mit 1000 mA bei mir einwandfrei!


Kevin - Allein zu Haus/Allein in New York [Blu-ray]
Kevin - Allein zu Haus/Allein in New York [Blu-ray]
DVD ~ Macaulay Culkin
Wird angeboten von rezone
Preis: EUR 19,91

12 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Bildqualität der Blurays besser als gemäss vorausgehender Rezensionen erwartet..., 28. Dezember 2012
Kurz vor Weihnachten entschied ich mich -in einem Anflug von Sentimentalität und Nostalgie ;-) - mir nach Sichtung der hier zu findenden Rezensionen und trotz mancherlei Kritik an der angeblich (recht) schlechten Bildqualität insbesonders des Sequels (Kevin allein in New York) diese beiden Kultfilme (ich kenne sie seit sie damals im Kino anliefen, also seit sie erschienen sind) als Blurays zuzulegen, zumal mir das Doppelpack für 13,99 € (also 7 € pro Film) als recht fair erschien und ich mir dachte, dass man für diesen Preis nicht viel verkehrt machen kann!

Über die Filme selbst muss man denke ich nicht mehr viel sagen, höchstens dass sie meiner Einschätzung nach auch heute, mehr als 20 Jahre später, immer noch genausoviel Spass machen und noch genauso charmant und überzeugend wirken und einem nach wie vor ein von Herzen kommendes Lächeln aufs Gesicht zu zaubern vermögen, wie seinerzeit, was denke ich für die Filme spricht und auch bewusst macht, wie zeitlos sie sind und insbesondere die Dynamik und das Zusammenspiel zwischen dem jungen Macauley Culkin und Joe Pesci und Daniel Stern und die vielen Slapstickeinlagen/Elemente sind einfach nur köstlich, urkomisch und immer wieder aufs Neue wunderbar anzusehen!

Die FSK von 12 finde ich im Gegensatz zu dem, was man ansonsten heutzutage oft an viel zu milden Bewertungen für vermeintlich kindertaugliche Filme sieht (Anmerk.: Meine 11 jährige Nichte bekommt schon Angst und hällt sich die Augen zu bei den Renndisteln und dem Habicht aus Tinker Bell 1) in diesem Fall angesichts der doch recht heftigen Szenen (das was Kevin sich im TV anschaut oder was er mit den feuchten bzw. klebrigen Banditen anstellt) ausnahmesweise voll gerechtfertigt und angemessen! (eine FSK 6 wäre hier fehl am Platz gewesen, da diese Filme für kleine Kinder defintiv noch nichts sind!)

Zur Qualität der Bluray:
=================

Die Bildqualität schätze ich persönlich, nachdem ich die beiden Blurays nun selbst angeschaut habe, doch besser ein, als manche meiner Vor-Rezensenten hier. Sicherlich stimmt es, dass man des Öfteren Bildrauschen (oder ist es etwas gröberes Filmkorn?) erkennt und dass dies in den betreffenden Szenen (es kommt nicht durchgehend vor, sondern ist eben wie so oft szene-abhängig, wobei diese verrauschten Szenen eher selten auftreten und nicht dominieren) die Bildqualität mindert (mit Sicherheit bereits im Original bzw. Ausgangsmaterial vorhanden, aber damals in der Pre-HD-Ära hat man das auf einem kleinen Röhren-TV bei einer deutlich niedrigeren Auflösung natürlich nicht gesehen, im Gegensatz zur heutigen Zeit, wo man dann etwa in 2,5 m Abstand vor einem 46"-Full-HD-TV sitzt und sowas trotz nicht vorhandener Adleraugen viel deutlicher wahrnimmt) aber insgesamt betrachtet ergibt sich für beide Filme doch ein Eindruck, der einer Bluray durchaus würdig ist (natürlich keine Referenzqualität) und der gemäss all der qualitativ hochwertigen Upconversions von DVDs, die ich bisher gesehen habe (und das sind einige, von ganz unterschiedlicher Ausgangsbildqualität) einer DVD doch sichtbar überlegen ist und - so kann man wohl sagen - ungefähr auf dem gleichen Niveau liegt, wie die vieler anderer Blurays aus derselben Zeit und demselben Genre (Komödien). Vor allem gefallen die Blurays durch authentische bzw. natürliche Farben (ich habe da schon deutlich Schlechteres von Blurays gesehen und gerade auch von Solchen, die allgemein sehr gut bewertet werden) Die Bildschärfe ist für Bluray-Verhältnisse durchschnittlich (es gibt aber wie bei vielen Blurays wiederum auch in dieser Hinsicht szenenbedingte Abweichungen) und liegt ebenfalls oberhalb des Niveaus von hochskalierten DVDs, was man insbesondere bei Panorama-/Landschaftsaufnahmen, sprich bei weit entfernten Objekten sehr deutlich erkennt, im Hinblick auf die Detailieriung und Klarheit der Darstellung. Eine typische hd-artige Plastizität sollte man dennoch nicht erwarten und wird man vergebens suchen!

Die Tonqualität ist grundsätzlich auch ok. Stimmen sind klar und gut zu erkennen (nicht dumpf oder muffig) und der Sound ist insgesamt sehr angenehm und gut abgemischt bzw. ausgewogen (keine im Verhältnis zu den Effekten zu leisen Stimmen etc.) was wohl erstmal die wichtigsten Grundlagen sein dürften, um eine Filmtonspur geniessen zu können. Die Surround-LS (rears) sind zumindest bei der deutschen dts-5.1 Tonspur etwas sehr leise, daher empfiehlt es, sie über den Channel-Level entsprechend im Pegel anzuheben um einen Ausgleich zu schaffen. Ausgeprägte Surround-Effekte sollte man wie in diesem Genre meist üblich, jedoch trotzdem nicht erwarten. Lediglich der Soundtrack wird im Panorama klar herausgestellt und erinnert einen dann doch wieder daran, warum man sich überhaupt eine Surround-Anlange zugelegt hat! ;-)

An Extras enthalten sind dann noch:
===========================

Kevin allein zu Haus:

- (zuschaltbare) Kommentare von Regisseur Chris Columbus und Macaulay Culkin
- Presse Dokumentation (1990)
- Making of "Kevin allein zu Haus"
- Mac Cam: Am Set mit Macauley Culkin
- Wie man sein Haus vor Einbrechern schützt: Die Stunts
- "Kevin allein zu Haus" in der ganzen Welt
- Wo ist Buzz?
- Engel mit schmutzigen Seelen
- Nicht verwendete Szenen/Alternative Aufnahmen
- Verpatzte Szenen
- [...] (<- nur Werbung, aktuelle Filmtrailer etc.)

Kevin allein in New York:

- Home Alone Original Kinotrailer
- Kevin Allein in New York Original Kinotrailer
- Wieder Allein zu Haus Original Filmtrailer
- [...] (<- nur Werbung, aktuelle Filmtrailer etc.)

Fazit:
====

Ich geben diesem Doppelpack trotz kleiner Schwächen 5 Sterne, da ich mit der Bild- und Ton-Qualität angesichts des Alters der Filme (unter Berücksichtigung dessen, was ich von anderen vergleichbaren Blurays und gleichfalls haufenweise qualitativ hochwertigen Upconversions von DVDs kenne) und des Preises sehr zufrieden bin und kann daher eine Kaufempfehlung aussprechen, insbesondere für jene, die sie eh noch nicht auf DVD besitzen aber jetzt gerne in ihrer Bluraysammlung haben würden!


Pioneer BDP-450 3D-Blu-ray-Player (HDMI, DLNA 1.5 Streaming Client, Control App., Aluminium Front, WLAN-ready, Front-USB) schwarz
Pioneer BDP-450 3D-Blu-ray-Player (HDMI, DLNA 1.5 Streaming Client, Control App., Aluminium Front, WLAN-ready, Front-USB) schwarz

140 von 155 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Exzellent fürs Geld mit ein paar kleinen, verzeihlichen Schwächen!, 23. Oktober 2012
Zur Vorgeschichte:

Schon lange wollte ich einen Universalplayer kaufen und habe den Markt seither (ca. 2 Jahre nun) dahingehend auch genau beobachtet, aber entweder waren mir die Geräte (ich bin grundsätzlich nicht auf einen bestimmten Hersteller festgelegt) dann letztlich doch zu teuer (wie etwa der Oppo 93, den ich um ein Haar genommen hätte und der sicherlich auch ein sehr guter Universalplayer ist) oder aber (die Günstigeren) waren gemäss meinen Erwartungen/Ansprüchen alle irgendwie immer mit irgendwelchen für mich nicht akzeptablen Einschränkungen/Mängeln/Defiziten behaftet (boten z.B keine SACD und DVD-Audio Unterstützung, hatten keine Alufront oder man las von vielen Nutzern, sie würden unter störenden Betriebsgeräuschen leiden, was für mich auch ein absolutes K.O.-Kriterium darstellt), so dass ich den Kauf notgedrungen immer wieder hinausgeschoben habe. Gegen einen teuren Player habe ich mich vor allem deswegen entschieden, weil mir die Lebenserwartung hinsichtlich der Frage nach fortwährendem Support bezüglich der Firmwareupdates bei den heute üblichen, sehr kurzen Produktzyklen doch ziemlich fragwürdig und unsicher erscheint (wenn in 2 oder 3 Jahren der FW-Support vom Hersteller eingestellt werden sollte und dann Blurays neu auf dem Markt erscheinen, die mit neuen, bis dato unbekannten Kopierschutzverfahren behaftet sind, mit denen der Player ohne entsprechend nachgepachtes/angepasstes Software-Update nicht imstande ist, umzugehen, dann kann man ein entsprechendes Gerät gegebenenfalls, selbst dann, wenn es an- un fürsich sehr gut ist und noch tadellos funktioniert, quasi wegwerfen bzw. ist gezwungen wieder einen neuen Player zu kaufen. Dieses Spielchen wollte ich nicht mitmachen/riskieren, da ich elektrische Geräte sehr lange nutze und alles andere als ein Verfechter oder Freund von kurzlebiger ex- und hopp Wegwerfmentalität bin und mich daran auch nicht beteilige! (der Planet Erde ist bereits zugemüllt und der Energieverbrauch auch durch die Massenherstellung kurzlebiger Wegwerfprodukten hoch genug!)

Mit dem Pioneer BDP-450 ist nun endlich ein Player auf dem Markt erschienen, der nicht nur auf Anhieb sehr gute bzw. vielversprechende Bewertungen von der Fachpresse einheimsen konnte, sondern zudem in dieser Preisklasse alles zu bieten schien, was ich mir wünsche, vor allem die Unterstützung der Formate SACD und DVD-Audio, sowie eine echte Alufront. Normalerweise ist es nicht unbedingt meine Art, Geräte direkt bei der Markteinführung zu kaufen (hoher Preis, unausgereifte Software und sonstige z.T. auch hardwarebedingte Kinderkrankheiten bei den heute viel zu kurzen Produktzyklen) aber hier konnte ich dann schliesslich einfach nicht mehr länger widerstehen... ;-)

Soviel zu Theorie, Erwartungshaltungen und Vorfreude...

Ich besitze das Gerät nun seit anderthalb Wochen und habe es seither ausgiebig auf Herz und Nieren geprüft, wobei ich aber ausdrücklich darauf hinweisen möchte, dass eine begrenzte Anzahl von getesteten optischen Datenträgern (~30-35 bislang in meinem Fall) sicherlich noch lange nicht repräsentativ sein kann, wenn es etwa um die sehr wichtige Frage der Medienkompatiblität/Zuverlässigkeit des Laufwerkes geht. (wenn man schliesslich irgendwann mal ~ 100 Scheiben und mehr getestet hat, sieht das dann schon anders aus) Ebenso lässt sich - wie oben bereits angesprochen - heute noch nicht sagen, ob Pioneer für den Player in sagen wir 3 Jahren noch immer Firmware-Updates herausbringen wird um ggf. die Kompatiblität mit dann neu erscheinenden Blurays sicherzustellen, falls es sich herausstellen sollte, dass diese Probleme machen!

Rahmenbedingungen bzw. verwendetes Equipment:

- TV: Philips 46PFL7605H (46", LCD/LED)
- AV-Receiver: Denon AVR-3311
- 5.0 Lautsprechersetup: Heco Metas XT (701, 301, Center 31)
- Sitzabstand zum TV: ~ 2,5 m
- Abstand zum BDP-450: 1-1,5 m (je nachdem ob ich auf dem Sofa sitze oder liege!)

Einteilung dieses Erfahrungsberichtes:

- Anschlussmöglichkeiten
- Einlesezeiten optischer Medien
- Geräuschentwicklung des Laufwerkes im Betrieb
- Bildqualität Bluray bzw. HD (nur 2d, besitze keinen 3D-TV)
- Bildqualität DVD bzw. SD (Upconversion)
- Klangqualität
- Zuverlässigkeit/Medienkompatiblität
- Verarbeitung/Materialanmutung/Wertigkeit/Haptik
- Einstellmöglichkeiten/Bedienung
- Netzwerk und Streaming
- Fazit

Anschlussmöglichkeiten:
==================

2x HDMI (Main, Sub, lassen sich in drei Modi über das Menü konfigurieren)
2x USB (einer befindet sich rechts an der Front, der andere hinten beim Anschlussterminal)
1x Koaxial (lässt sich detailliert im Hauptmenü konfigurieren)
1x Lan/Ethernet (10/100)

Analoge (Cinch-)Ausgänge, sei es zum Anschluss an klassische Hifiverstärker, die ja selbst heute seltenst über irgendwelche digitalen Eingänge verfügen) sind im Gegensatz zum Vorgänger-Model, dem Pioneer BDP-440 leider nicht mehr vorhanden (dafür gibt es nun als "Ersatz/Ausgleich" offenbar den zweiten HDMI-Ausgang, den der 440 seinerseits wiederum noch nicht bot!)

Einlesezeiten optischer Medien:
=======================

Gemessen wurde die Zeitspanne, ab der nach dem Einfahren des Laufwerksschlittens die Ladeanimation links oben in der Bildschirmecke beginnt, bis zu dem Zeitpunkt, wo (je nach Disc) entwedern das Logo der Filmgesellschaft, oder aber das Hauptmenü des Filmes erscheint! (im Zweifelsfall das Haupmenü, weil sich der Film oder eine Serien-Episode natürlich erst ab diesem Zeitpunkt starten lässt!)

Bluray:

Coraline = ~ 15 Sek.
Die Insel = ~ 15 Sek.
The Dark Knight = ~ 15 Sek.
The Green Mile = ~ 15 Sek.
Rom (HBO-Miniserie) = ~ 50 Sek.
Avatar = ~ 60 Sek.

DVD (Video):

Sämtliche von mir bisher getesteten Video-DVDs benötigen zum Laden zwischen 10- maximal 15 Sek. (um die 15 Video-DVDs habe ich bisher untersucht!)

Es ist i.Ü. erfreulicherweise keinerlei Unterbrechung/Aussetzer beim DVD9-Layer-Wechsel zu beobachten!

Geräuschentwicklung des Laufwerkes im Betrieb:
====================================

Das Laufwerk ist sowohl beim Einlesen, als auch bei der Wiedergabe von Audio-CDs, DVD-Audio/SACD, als auch Video-DVDs absolut nicht zu hören (völlig lautlos, man muss schon mit dem Ohr direkt an die Laufwerkslade gehen um es überhaupt arbeiten zu hören) Lediglich beim Einlesen von Blurays und während der ersten paar Minuten der gestarteten Wiedergabe des Films oder der Serie ist ein hochfrequentes Pfeifen bzw. Summen zu hören, aber es ist zum Glück dermassen leise - wohlgemerkt beträgt der Abstand zum Player bei mir nur 1-1,5 m je nachdem ob ich sitze oder liege - dass es kaum erwähnenswert ist, schon allein deshalb, weil es bereits durch leisen Filmton vollständig verdeckt wird und somit wiederum unhörbar wird!

Ich muss sagen, dass ich bisher noch nie ein derartig stilles optisches Laufwerk hatte. Top Leistung: Vor allem, da man bis heute, z.T. auch von sehr viel teureren Playern immer wieder ganz anderes hört/liest, sei es in Fachforen oder auch in Rezensionen wie hier bei amazon!

Es kann natürlich sein, dass es dabei auch zu Serienstreuung kommt, d.h., dass die Laufwerke der Geräte innerhalb ein- und derselben Modellreihe unterschiedlich laut/leise arbeiten, aber zumindest mein Exemplar des BDP-450 verhält sich in dieser Disziplin musterhaft, so dass ich hier ein riesengrosses Lob aussprechen muss. Weder ist das Laufwerk offenbar richtigehend verkapselt, noch kommt eine aufwändige und teure Antivibrations-Technik zum Einsatz, wie z.T. bei den teureren Playern auf dem Markt, aber mehr als lautlos geht natürlich nicht. Ich bin sehr gespannt, ob der Player dieses vorbildiche Verhalten über die Jahre aufrechterhalten kann und wird! (ich schreibe das, weil mir z.T. auch da schon Geschichten zu Ohren gekommen sind, von Playern gewisser Hersteller...)

Bildqualität Bluray bzw. HD (2D):
========================

Das Bild besticht meiner Einschätzung nach durch ein hohes Mass an Natürlichkeit. Das betrifft sowohl die Farbdarstellung die kräftig aber authentisch ausfällt, die Bildruhe, Bildschärfe, als auch die 24P-Stabilität (kein Ruckeln, die Bewegungsdarstellung wirkt absolut geschmeidig und gleichförming) Es mag sein, dass ich es mir nur einbilde, aber ich habe das Gefühl, durch Umstellen auf 36 Bit Farbtiefe im HDMI-Menü des Pios (es gibt "Deep Color": Aus/30Bit/36Bit) werden die Farben sogar noch besser/feiner, was man insbesondere in dunklen Szenen, bei künstlichem Licht, bei Nebel etc. sieht. Es lässt sich schwer in Worte fassen, aber ich hatte noch nie ein so natürlich und authentisch wirkendes Bild (was wiederum nicht heissen soll, dass das Bild vorher schlecht war oder unnatürlich ausah. Die Farben wirklich lediglich noch überzeugender!)

Noch ein Wort zum Schwarzwert, der Differenziertheit und dem Detailreichtum bei der Darstellung in dunklen Szenen, was ja oft ein heikles und vieldiskutiertes Thema weil häufig kritisiertes Problem ist. Man sollte hier, je nach Anzeigegerät und gewähltem Bildfeld die richtige Einstellung für den HDMI-Farbraum wählen, was sehr wichtig ist (dafür gibt es auch eine Option im HDMI-Menü) um ein optimales Ergebnis zu erhalten! (es gibt: RGB, YCbCr, YCBCr422, sowie RGB-Vollbereich) Es finden sich dazu in der Betriebanleitung ein paar hilfreiche Hinweise, aber man wird dies beim Herumexperimentieren auch selbst früher oder später am Bild erkennen!)

Das Bluray bzw. HD-Bild, das der Player bietet ist meiner Einschätzung nach absolut kinogerecht und authentisch!

Bildqualität DVD bzw. SD (Upconversion):
===============================

In dieser Diszplin, das muss ich leider sagen, schwächelt der Pioneer nach meinem Empfinden/Einschätzung ein wenig. Ich habe mit meinem AV-Receiver (Denon AVR-3311) bereits eine Heimkino-Komponente zur Verfügung, die mir eine hervorragende Upconversion bietet und verfüge dadurch natürlich auch über einen Vergleichsmassstab und die Messlatte liegt dadurch sehr hoch. Die exzellente Bildqualität beim "Aufpolieren" von SD-Material erreicht der Denon allein durch den sehr guten De-Interlacer (Anchor Bay ABT2015) im Zusammenspiel mit den beiden Algorithmen "Enhancer" (ein Bildschärfer, der 12-stufig eingestellt werden kann) und eine DNR (Digitale Entrauschung) Damit hat man ein für DVD-Verhältnisse knackscharfes aber nicht überschärftes und super "sauberes", klares und detailreiches Bild. Und das Beste daran: Das alles wird erreicht ohne sichtbare Artefakte, selbst bei einem (für 46"-Grössenverhältnisse) geringen Sitzabstand von gerade mal 2,5 m. Leider kann - und das hatte ich insgeheim erhofft - der Pioneer mit seinem QDEO-Chip (der ja immer hochgelobt und entsprechend beworben wird) nicht ganz mithalten, geschweige denn, dieses Resultat überbieten. Das Bild erreicht in kurzem Sitzabstand nicht ganz die Klarheit und Schärfe des Denon (es wirkt fast als läge ein leichter Weichzeichner über dem Bild, was dem "HD-Feeling" aber nicht besonders zuträglich ist) und es kommt zur dezenten Artefaktebildung die vor allem bei Bewegungen sichtbar wird. Nutzt man zusätzlich die vier Entrauschungsfilter (für Luminanz-, Chroma-, Moskito- und Block-Rauschen) dann verbessert sich das Bild dadurch nicht, jedenfalls nicht auf kurze Sitzdistanz, sondern es wird im Gegenteil nur unruhiger, weil neue Artefakte (Vermatschungs-Effekt etc.) entstehen. Aus weiterer Distanz (habe den Abstand zur Probe auf 3,5 m erhöht) wird es deutlich besser, aber das ist ja auch nicht weiter verwunderlich und eigentlich nicht Sinn der Sache!

Also nutze ich weiterhin die Bildaufbereitung des Dennon, da ich noch sehr oft Filme und Serien auf DVD schaue, schon deshalb weil es die alle noch nicht auf Bluray gibt und es manche mit sehr grosser Wahrscheinlichkeit auch nie auf Bluray geben wird. Somit ist man also natürlich auf einen möglichst guten Skalierer dringend angewiesen) Schade. Hier kann ich dem Pio leider keine Topwertung attestieren!

Ich möchte noch betonen, dass ich wirklich sehr viel mit den Einstellungen herumexperimentiert habe (alle erdenklichen Kombinationen) aber ich konnte kein wirklich hervorragendes Ergebnis erzielen mit der Upconversion des Pioneer. Das Material habe ich z.T. extra so gewählt, dass es an der Grenze des Erträglichen liegt, um einschätzen zu können, wie die De-Interlacer und Skalier damit umgehen/fertigwerden! (der Denon hat gewonnen!)

Klangqualität:
==========

Von einem reinen Zuspielgerät hatte ich keine besondere Steigerung der Klangqualität erwartet und das war ursprünglich auch nicht der Hauptgrund für den Kauf dieses Gerätes. Aber weit gefehlt. Zu meiner grossen Überraschung bietet der Player in allen Betriebsarten, angefangen bei einfachen Audio-CDs eine Klangqualität bzw. eine Verbesserung selbiger, die einfach nur atemberaubend ist. Und ich hatte zuvor wirklich nicht das Gefühl, dass der Klang meiner Anlage schlecht wäre (im Gegenteil) Aber was hier geboten wird.... wow!

Das gesamte Klangbild ist im positiven Sinn deutlich weicher und noch feinsinniger als zuvor. Jeglicher Anflug von Schärfe, Härte oder Agressivität ist dem Sound vollkommen entschwunden. Streicher klingen enorm seidig, Bläser wunderbar krisp, Stimme sind noch prägnanter, einfühlsamer und charismatischer, Nebengeräusche besser herauszuhören. Der Bassbereich ist kraftvoll, voluminös und (wenn es nötig ist, aber nur dann) wuchtig ohne dass jedoch irgendetwas je aufdringlich oder nervig klingen würde. Alles löst sich noch besser, luftiger von den Lautsprechern, was natürlich nicht zuletzt auch dem Raumklang bei Mehrkanaltonspuren sehr zugute kommt. Ich schrieb ja schon, dass bereits Audio-CDs besser klingen, als ich es zuvor kannte. Bei DD 2.0 und 5.1 geht das aber fast soweit, dass man glaubt man hätte es mit einer HD-Tonspur zu tun (so einen Wohlklang kannte ich zuvor tatsächlich nur von HD-Material)

Ich möchte fast sagen, dass sich der Kauf des BDP-450 für mich allein schon deshalb ausgezahlt hat. Ich weiss auch nicht ob es NOCH besser geht (mit teureren Universalplayern) aber das was der Pio hier bietet, stimmt mich im allerhöchsten Mass zufrieden. Einfach der reinste Wohlfühl-Sound! (sehr sehr angenehm und nie auch nur im Ansatz anstrengend!)

Zuverlässigkeit/Medienkompatiblität:
==========================

Wie ich ganz oben bereits angesprochen hatte, ist es eigentlich nicht möglich, nach 20-30 getesteten optischen Medien etwas über die tatsächliche Zuverlässigkeit bzw. Medienkompatiblität so eines Gerätes zu sagen. Dazu braucht es sehr viel mehr Scheiben, aber bisher macht der Player eine sehr gute Figur. Alle Blurays, DVDs, Audio-CDs und eine Auido-DVD, die ich bisher getestet habe wurden ohne Murren beim ersten Versuch eingelesen und korrekt und ohne Störungen wiedergegeben. Alle bis auf eine Ausnahme: Die (originale) Video-DVD des Films "Frequency" hat der Player beim ersten Anlauf ohne Ton und mit (dadurch vermutlich bedingten) Slowmotion-Rucklern wiedergegeben. Nachdem ich die Scheibe wieder entfernt und erneute habe einlesen lassen, hat er sie dann jedoch ganz normal wiedergegeben (ich habe den Film bis zum Schluss geschaut, es kam zu keinen Problemen mehr) Ich erinnerte mich aber daran, dass mir dies mit ganau diesem Film vor Jahren schonmal am PC passiert ist. Es ist also anzunehmen, dass da mit der DVD irgendetwas nicht ganz koscher ist! (komischer Kopierschutz, oder was auch immer!)

Ich hoffen natürlich, dass der Player auch in Zukunft alle ihm vorgesetzten optischen Medien brav und ohne Störungen abspielen wird, aber das muss die Zeit zeigen!

Verarbeitungsqualität/Materialanmutung/Wertigkeit/Haptik:
===========================================

In dieser Disziplin sind die Eindrücke durchwachsen. Das Gehäuse des Players selbst macht erstmal einen ordentlichen und angsichts der Preisklasse halbwegs wertigen Eindruck. Die Front ist tatsächlich aus Alu (auch wenn man das eventl. nicht sofort auf Anhieb erkennt, was aber auch daran liegt, dass gerade Pioneer in den letzten Jahren bewiesen hat, wie "echt" Metall-Imitate von Fronten solcher Geräte wirklich aussehen können, wenn sie nur aus Plastik bestehen <- beim anfassen merkt man es dann natürlich spätestens) die Spaltmasse sind gering und die StandFüsse sind richtige hochwertige Runde, wie man sie auch von deutlich teureren Geräten kennt. Das Gerät wirkt insgesamt sauber verarbeitet. Der Laufwerksschlitten unterstützt diesen Eindruck jedoch nicht unbedingt gänzlich, denn die Lade wirkt erstmal recht spillerig (dünn, nicht sonderlich robust) Auch zeigt sie beim Bewegen nach oben und unten Spiel. Der Eindruck wird aber z.T. aber wieder gut gemacht durch das gleichmässige, geschmeidige rein und rausgleiten (auch das Geräusch wirkt "souverän" und ist angenehm) das durchaus das Vertrauen wieder etwas zurückbringt. Die insgesamt 4 Knöpfe an der Front des BDP-450 (Power, Auswurf, Stop und Play) fühlen haptisch ganz gut an, auch wenn man sie eher selten benutzen wird.

Um es so auszudrücken: Es wäre übertrieben, den Player hinsichtlich der Materialanmutung als besonders wertig oder gar edel zu bezeichnen (das betrifft vor allem die Anmutung der Qualität des Schlittens des optischen Laufwerkes) aber genauso falsch wäre es zu behaupten, dass er wie ein Plastikbomber aussieht! (er sieht deutlich besser aus!) Insgesamt zeigt er ein Bild von schlichter unauffälliger Eleganz!

Die Fernbedinung hingegen fällt hinsichtlich der Materialwertigkeit deutlich ab: Zwar muss man sagen, dass sie rein vom Design her, als auch vom Tastenlayout ziemlich gut gelungen ist (einen Tick breiter hätte sie eventl. ausfallen können und die Tasten eine Spur grösser, je nachdem wer sie bedienen soll!) aber das Material wird schon auf den ersten flüchtigen Blick als billiges Plastik entlarvt und fühlt sich auch ganz genauso an (man merkt es besonders gut am Steuerkreuz, wenn man dort die Tasten drückt) Zementiert wird dieser "billige" Eindruck dann noch durch das zu geringe Gewicht. Zum Vergleich habe ich sowohl die Fernbedienungen meinen bereits erwähnten Denon AVR-3311, als auch die von meinem Mediaplayer (HDI Dune Smart D1) die alle beide ebenfalls aus Kunststoff sind jedoch beide (obwohl ganz verschieden gemacht) DEUTLICH wertiger daherkommen!

Ausserdem sei erwähnt, dass die Fernbedienung auch ziemlich richtungs/winkelempfindlich und daher bezüglich der Befehlsübermittlung störanfällig ist: Man muss sie schon direkt auf den Player ausrichten, damit die Befehle ausgeführt werden. Tut man dies, dann erfolgt die Reaktion jedoch in allen Fällen prompt und ohne Verzögerungen. Ich kenne das allerdings nicht anderes von all den übrigen Fernbedienung sämtlicher anderer Geräte innerhalb meines Heimkinos, die es auch nicht besser machen (Lediglich die Universalvernbedinung "Harmony One" von Logitech - die aber natürlich auch einen stolzen Preis hat, dadurch ausser Konkurrenz läuft und somit nicht vergleichbar ist - zeigt sich hier DEUTLICH toleranter!)

Einstellmöglichkeiten/Bedienung:
=======================

Einstellmöglichkeiten: Hier gibt es wenig auszusetzen, da der Player über das Hauptmenü bis auf wenige Ausnahmen sämtliche Optionen zur Konfiguration bietet. Die beiden HDMI-Ausgänge lassen sich in den drei Modi "Dual" (Bid+Ton simultan auf beiden), "Separate" (Bild/Ton getrennt auf je einem) und "Pure Audio" (Bild/Ton auf je einem mit verbesserter Klangqualität auf dem Sub) betreiben. Ausserdem kann wie bereits angesprochen die Farbtiefe eingestellt werden, ebenso wie bestimmt werden kann, ob der Ton via Bitstream, PCM, Neucodierung etc. ausgegeben wird) Der koaxiale Audio-Ausgang kann ganz unabhängig davon ebenfalls sehr umfassend konfiguriert werden. Sogar ein Mix aus zwei Tonspuren, sei es eine Haupttonspur und eine mit Kommentaren kann zu einer Neuen vermixt werden!) Dieer koaxiale Digitalausgang wird soweit ich das verstanden habe auch für die besondere, einzigartige Tonverbindung P Natürlich lässt sich noch viel mehr einstellen, was hier aber jetzt den Rahmen sprengen würde!

Erwähnswert wäre sonst noch die displaybezogenen Bildeinstellungen, die Pioneer in sogn. Bildfelder unterteilt. Wer einen LCD/LED besitzt wählt "LCD", wer einen Plasma oder Beamer nutzt "PDP" bzw. "Projector". Um an den Video-Eq zu gelangen und diesen zur Bildverbesserung bzw. -aufbereitung nutzen zu können, wählt man hingegen die Option "Benutzerdefiniert" und hat dann neben den üblichen Verdächtigen (Brightness, Contrast, Hue, Chroma Level) "Progressive Motion" (Verbesserung der Bewegungsdarstellung im Hinblick auf Artefakte), "Pure Cinema" (generelle Verbesserung von progressivem Bildmaterial)und "Detail" (schärft die Bildränder) noch die vier oben bereits erwähnen Arten von Rauschfiltern zur Verfügung. Was leider fehlt sind ein paar Presets um gewisse Einstellungen für verschieden Anwendungsarten bzw. unterschiedliches Material (HD/SD etwa) schnell abrufen zu können, ohne jedesmal die Einstellung neu vornehmen zu müssen!

Selbst an einen Schalter zum Aktivieren/Deaktivieren des automatischen Disc-Starts im optischen Laufwerk wurde gedacht, was ich sehr zu schätzen weiss, da ich für meinen Teil es nicht so gerne mag, wenn z.B. eine beim Abschalten des Gerätes im Laufwerk verbliebene Scheibe beim erneuten Einschalten des Players ungewollt gestartet/abgespielt wird. Sehr schön: Gut mitgedacht, Pioneer!

Bedienung: So minderwertig/billig die Materialqualität der Fernbedienung auch ausfällt, sie bietet rein funktionell immerhin alles was man braucht um den Player kompfortabel bedienen zu können. Neben den typischen, essentiellen Funktionen fehlt es auch nicht an den Feinheiten, wie Zoom (es sind je 3 Stufen beim Ein- und Auszoomen möglich), der 3-stufige Dimmer für die Displaybeleuchtungsstärke (die vierte Stufe ist noch komplettes Abschalten) und auch eine zweistufige Wiederholfunktion, damit man z.B. bzw. vor allem bei der Musikwiedergabe entwedern einzelne Titel oder ganze Alben/Sammlungen in der Schleife laufen lassen kann. Genauso funktioniert die Wiederholung jedoch auch bei Videos innerhalb einer Sammlung (es gibt ein Symbol dafür,in der oben im Bild eingeblendeten, transparenten "Display"-Infobar. Es gibt noch mehr, wie z.B. Tasten zum Umschalten auf Sekundär-Audio und -Video (das wird besonders in Verbindung mit dem angsprochen Mixen von Tonkanälen oder auch der Pip-Funktion (die man ebenfalls konfigurieren kann) interessant, je nach Material <- es wird laut BDA nur von einigen Blurays unterstützt) Die IR-Sendeeinheit ist recht richtungsempfindlich bzw. winkelabhängig und muss daher schon recht genau auf den Player ausgerichet werden, aber das kenne ich von all den originalen Fernbedienungen meiner übrigen Heimkinogeräte auch nicht anders (einzig die "Harmony One" von Logitech ist hier deutlich besser!)

Das Display ist ein Fall für sich und hier muss ich leider erneut tadeln. Ich möchte betonen, dass meine Einschätzung/Bewertung unabhändig vom Preis des Players und Unkenntnis darüber ausfällt, ob andere Player (die mehr als 2-3 mal soviel kosten wie der BDP-450) es in dieser Hinsicht besser machen, sondern ich orientiere mich dabei eher an dem was ich als schon etwas reiferer Mensch von 10-20 Jahre alten (oder älteren) CD-Playern gewohnt bin/war: Man muss leider sagen, dass das Display wirklich nicht sonderlich Informations-freudig daherkommt: Es zeigt meines Wissens nach weder CD-Text, noch Infos zur Bitrate von MP3-Files und blendet leider auch keine Symbole von oben angesprochene Funktionen wie z.B. "Wiederholung" etc. ein, damit man erkennt, ob/dass solche gerade aktiv sind. Man erfährt leider nur das Allernötigste von diesem einzeiligen Display (Art des Medium bzw. Quelle, Laufzeit...) was dessen Nutzen natürlich ziemlich stark einschränkt. Wenn man das Display zugeschaltet hat, sieht das ganz anderes aus, aber das ist natürlich bei der Wiedergabe reiner Musikdatenträger (Audio-CDs, DVD-Audio, SACD) nicht Sinn der Sache!

Ein weiterer kleiner Kritikpunkt betrifft die etwas oberflächen/eingeschränkten Infos beim Einblenden über die Display-Taste. Zwar wird hier das Format des verwendeten Videocodecs und der Tonspur, sowie verstrichene Spielzeit, aktuelles Kapitel etc. angezeigt (eine halbtransparete Bar wird am oberen Bildschirmrand dazu eingeblendetet) was jedoch fehlt, ist der Anzeigemodus (z.B. 1080p24Hz oder auch 1080i50Hz) sowie die Video- und Audiobitrate. Letztere beiden Infos lassen sich jedoch über die "Funktionstaste" immerhin einsehen (wenn auch nicht auf den ersten Blick, sondern umständlich zu erreichen) In dieser Hinsicht bin ich von meinem Mediaplayer (HDI Dune Smart D1) im direkten Vergleich besseres gewohnt) Der Anzeige/bzw. Ausgabemodus kann wichtig zu wissen sein, da es bei bestimmten Formaten sonst ggf. zu einer ruckeligen Darstellung kommen kann (ich hatte das schon öfters vor allem bei Serien und Konzerten auf Bluray) und man dann wissen muss, wie man die Anpassungen im Menü des Pioneer vornehmen muss!

Erwähnen möchte ich noch, dass ich die Positionierung der Power- (links) sowie Auswurftaste (rechts) am oberen Ende der Fernbedienung für ziemlich verunglückt halte, denn normalerweise sollte es umgekehrt sein. (so ist es zumindest bei allen übrigen Fernbedienungen meiner anderen HK-Geräte) Das hat schon öfters dazu geführt, dass ich den Pio unbeabsichtigt ausschalte, wo ich doch nur die Laufwerkslade öffnen wollte!

Netzwerk und Streaming:
==================

Damit habe ich zugegebenermassen noch nicht so viel experimentiert, kann aber dennoch ein paar Eindrücke vermitteln!

Das Netzwerk wurde sofort selbstständig vom Pioneer erkannt und ich konnte von Anfang an auf die Ordner zugreifen. Zunächst hatte ich jedoch Probleme Dateien daraus auch abzuspielen (hiess angeblich "Format wird nicht unterstützt" obgleich es definitiv vom Player unterstützt wird) bis ich die Dateien in bestimmten freigegebenen Ordnern hatte (obwohl die anderen Ordner auch freigeschaltet sind und von anderen Geräten im Netzwerk auch zugegriffen werden können) Das Abspielen von Mp3-Dateien ist aber kein Problem, ebenso konnte ich ohne Probleme eine m2ts-Datei abspielen. Die Qualität der audio-visuellen Darstellung entspricht dabei 100%-ig jene von optischen Medien. Probleme gab es hingegen beim Format mkv. Dies ist ja ein Container und anscheinend ist der Pioneer hier nicht so kompatibel zu bestimmten Codecs wie andere bzw. echte Mediaplayer. Ich hatte ein Musikvideo und zwei Pendeltests für korrekte 24P-Darstellung, aber alle drei Dateien wurden vom Player nichtmal erkannt und konnten somit nicht abgespielt werden. Auf meinem Mediaplayer (HDI Dune Smart D1) hingegen wurden sie sofort erkannt und liessen sich ohne jede Einschränkung einwandfrei abspielen. Ein Test auf dem BDP-450 via USB (Stick) offenbarte, dass dieselben mkvs sich von dort aus ebenso problemlos wiedergeben liessen (nicht aber über das Netzwerk, obgleich das mkv-Format sehr wohl in der Kompatiblitätsliste im Handbuch aufgeführt ist! <- die einzige Formateinschränkung im Vergleich zu USB sind meines Wissens nach flac-Dateien!)

Der Player bietet desweiteren noch zweierlei Internet Dienste an, nämlich Youtube und den Bilderdienst Picasa. Beides funktioniert soweit ich gesehen habe auch einfwandfrei. Zur Verbesserung der Bildqualität von Youtube Videos und generell qualitativ minderwertigem Videomaterial gibt es im Menü einen sogenannten "Stream Smoother" (Auto/Aus)

Fazit:
====

Der Pioneer BDP-450 hat mich in allen mir wichtigen, essentiellen Disziplinen in seiner Grundfunktion als Universalplayer überzeugt bzw. meine Erwartungen sogar übertroffen (exzellente, tadellose Bildqualität bei Bluray 2D bzw. generell bei HD-Material, auch via USB und Netzwerk, überragend gute Tonqualität bei allen Formaten, fast perfekte Betriebsruhe da so gut wie geräuschlos bei der Wiedergabe optischer Medien jeglicher Art) und bietet zudem angesichts seines Preises ein recht wertig anmutendes, schickes Gehäuse, welches schlichte Eleganz vermittelt. (echte Alufront, hochwertige Standfüsse, saubere Verarbeitung/geringe Spaltmasse, aufgeräumte Front), zudem zwei HDMI-Ausgänge, sowie vor allem auch Unterstützung für SACD und DVD-Audio (also ein vollwertiger Universalplayer, der alle gängigen optischen Formate abspielen kann) wie auch die deutlich teureren Player und zeigt nicht zuletzt bislang auch keinerlei Probleme im Hinblick auf die Zuverlässigkeit/Medienkompatiblität! (aber wie ich ganz oben bereits schrieb braucht es dafür längere Zeit bzw. deutlich mehr optische Medien um das wirklich abschliessend einschätzen zu können <- ich werde ggf. die Rezension korrigieren, sollte ich im Laufe der Zeit wider Erwarten doch andere Erfahrungen machen!)

Ich kann das Gerät von daher allen, denen an diesen Aspekten gelegen ist wärmstens empfehlen!

Um ehrlich bzw. realistisch zu sein, auch wenn die Verfügbarkeit bestimmter Features sicher auch immer an der Preisklasse eines Gerätes gemessen werden muss oder sollte, ziehe ich dennoch einen Punkt in der Wertung ab, aufgrund der aus meiner Sicht bzw. gemäss meinem Massstab und Vergleich eher etwas enttäuschenden Upconversion von SD-Material (die Ansicht der Fachpresse kann ich in diesem Punkt leider nicht ganz teilen, in sämtlichen übrigen Belangen hat sie jedoch meiner Meinung nach keineswegs übertrieben) sowie der anderen kleineren Schwächen (materialtechisch und haptisch minderwertige Fernbedienung, auskunfts bzw. informations-unfreundliches Display etc.)

Ich hoffe dieser kleine (wenn natürlich auch subjektive) Erfahrungsbericht kann dem ein oder anderen am BDP-450 Interessierten bei der Entscheidung, für oder gegen den Kauf dieses Gerätes ein wenig weiterhelfen bzw. diese erleichtern!

Falls noch spezielle Fragen bestehen/offen sein sollten (es sei denn zu Aspekten über die ich nichts sagen kann, wie etwas hinischtlich der Bildqualität im 3D-Betrieb oder auch was die iPhone/iPad Steuerung anbelangt, da ich solche Geräte nicht nutze/besitze) beantworte ich sie sehr gerne im Kommentarbereich, vorausgesetzt, dass ich dazu in der Lage bin...
Kommentar Kommentare (69) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Feb 25, 2015 1:19 PM CET


Heco Metas XT 701 3-Wege Bassreflex-Standlautsprecher (180/300Watt) nussbaum (Stück)
Heco Metas XT 701 3-Wege Bassreflex-Standlautsprecher (180/300Watt) nussbaum (Stück)

3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Exellente Lautsprecher mit audiophilem Anspruch..., 2. Oktober 2012
Es ist ca. 2 Jahre her, dass ich mir diese Standlautsprecher als erste (und wichtigste) Einheit für ein geplantes, kommendes Surround-Setup zugelegt hatte!

Damals liefen sie zunächst noch an meinem uralten, "kräpeligen" Sony TA-AX410 Vollverstärkerchens, den ich mehr als 20 Jahre in Gebrauch hatte und selbst an diesem klangen sie im reinen Stereobetrieb (2.0) damals bereits hervorragend!

Mittlerweile besteht das Setup neben den xt-701 aus 4 xt-301 und einem xt-Center31 und wird nun von einem Denon AVR-3311 befeuert + angesteuert. (5.0+2.0 für eine Nebenzone)

Neben der für diesen Preis ausgezeichneten Verarbeitungsqualität (wirken trotz "nur" Dekor/Folie - die aber sehr gut verarbietet ist und keineswegs künstlich oder unecht aussieht - sehr edel und wertig) bestechen sie durch eine tolle, beeindruckende Klangqualität (dazu musste allerdings zunächst mal der AV-Receiver von mir entsprechend per Hand "gesounded" werden, da mir die automatische Einmessung per Microphone keine überzeugenden Resultate liefern konnte, weil der Klang mir auf diese Art zu höhenlastig, spitz und ohne hinreichendes Volumen/Kraft im Grundton- und Bassbereich daherkam, also nicht meinen Vorstellungen von Wohlfühlklang entsprach)

Die XT-Lautsprecher klingen insgesamt sehr natürlich, homogen, warm, plastisch, auch feinsinnig/hochauflösend und speziell die "grossen" 701 liefern einen Tiefgang und eine Präzision im Bassbereich, die man ihnen aufgrund ihrer zierlichen Gestalt und den doch recht kleinen Basstreibern (es ist im Gegensatz zu den xt-501 ein echtes Dreiwegesystem) niemals zutrauen würde. Der Bass überzeugt selbst mit Körperbeschallung (knochentrocken, präzise, kernig aber dennoch zu keiner Zeit aufdringlich oder aufgesetzt und übertrieben) so sehr, dass ich mich bislang nichtmal dazu entschliessen konnte einen Subwoofer zu ergänzen (was ich jedoch vermutlich irgendwann doch noch tun werde) Es dröhnt/resoniert hier auch nichts, auch nicht bei höheren Zimmerlautstärken (der Raum hat ca. 30qm) Wer allerdings SEHR analytische Lautsprecher bevorzugt und auf das letzte Quentchen Klarheit bzw. Durchhörbarkeit grossen Wert legt, der ist vermutlich mit einem anderen, alternativen Hersteller (sei es Nubert, Canton etc.) besser beraten!

Ich nutze dieses Soundsystem in verschiedenen Betriebsmodi sowohl im Heimkino beim Filme-, Serien- und (selten) TV-Schauen, als auch zum Musikhören oder beim Spielen am PC und die Lautsprecher machen in jeder Lebenslage eine exzellente Figur und einfach nur Freude!

Was allerdings auffällt, ist, dass der Tiefbass sehr von der Aufstellung bzw. Hörposition abhängig bzw. in dieser Hinsicht sehr empfindlich ist. Ggf. wären Anti-Mode Massnahmen (sei es vom AV-Receiver), welche in Abhängigkeit von der jeweiligen Hörposition die Frequenzauslöschungen die durch Reflektionen und Interferenzen entstehen kompensieren können, also sicherlich hilfreich um das Potential der xt-701 voll auszureizen. Oder/und man muss entsprechend mit der Aufstellung experimentieren! (sie in die Ecke zu quetschen, ist keine gute Idee, sie brauchen ein gewissen Mass an Abstand zu Wänden!)

Wie hochwertig diese Lautsprecher klangtechnisch sind, merkt man übrigens auch bzw. spätestens dann, wenn man mal in den Genuss einer wirklich guten HD-Tonspur (sei es ein Konzertmitschnitt auf Bluray) kommt, denn dann erlebt man einen kleinen Quantensprung, durch noch mehr "Druck", Klarheit/Reinheit und es werden noch mehr feinste Details herausgeschält, im Vergleich z.B. zu einer bereits sehr guten dts-Tonspur. Der reinste Wohlfühlklang und Ohrenschmaus!

Ich möchte - als jemand der sich seit seiner frühen Jugend mit Klangqualität, Lautsprechern und Verstärkern recht intensiv beschäftigt hat - noch anmerken, dass es erstaunlich und erfreulich ist, für wie wenig Geld man heutzutage bereits derartig gute Klangqualität (auch schon im Sterobereich) geboten bekommt. Für Lautsprecher von der Güteklasse der Metas xt hätte man vor ca. 20-30 Jahren sicherlich noch ein Vermögen ausgeben müssen, aber heutzutage ist eine solche Klangqualität auch für normalsterbliche Menschen erschwinglich geworden und Heco bietet hier mMn ein exzellentes, sehr faires Preis-Leistungs-Verhältnis, angesichts der Verarbeitungs- sowie Klangqualität, der Metas XT-Reihe! ;-)

Volle 5 Sterne!


Samsung EcoGreen F4 HD204UI 2TB interne Festplatte (8,8 cm (3,5 Zoll), 5400rpm, 8,9ms, 32MB Cache, SATA)
Samsung EcoGreen F4 HD204UI 2TB interne Festplatte (8,8 cm (3,5 Zoll), 5400rpm, 8,9ms, 32MB Cache, SATA)

4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Umgelabelt und mit stark verkürzter Garantie-Zeit..., 2. Oktober 2012
Festplatten zu bewerten ist immer ein heikles Unterfangen, da eine HDD aufgrund der Tatsache, dass sie Daten (meist solche, die beim Verlust nie wieder ersetzt werden können) ggf. über Jahre sicher speichern und bewahren soll, eine Ausnahme-Komponente darstellt, im Vergleich zu allen übrigen Hardwarekomponenten in einem PC oder Laptop!

Deshalb kann man über deren Qualität natürlich folgerichtig genau genommen auch erst dann etwas sagen, wenn man sie fast schon wieder ausrangiert (bei mir passiert dies normalerweise nach ca. 3-4 Jahren), zumindest dann wenn die Datensicherheit bei einer Festplatte für einen oberste Priorität hat und den wichtigsten Aspekt darstellt! (was bei mir der Fall ist!)

Zu den Samsung-HDD kann ich nur sagen: Ich nutze Solche seit gut 6 Jahren ausschliesslich und habe damit bis zum heutigen Tage noch nie ein einziges Bit an Datenverlust erlitten. Sie sind meiner Erfahrung nach absolut solide/robust und zuverlässig. Manche davon liefen bei mir (obgleich sie dafür eigentlich nicht ausgelegt sind) im 24/7-Betrieb in meinem Deskop-PC über Jahre hinweg und haben nie irgendwelche Probleme gemacht. Die Älteste davon (eine SP2504C mit 7200rpm und "nur" 250 GB Kapazität) hatte am Ende, als ich sie in Rente geschickt, sprich ausrangiert habe satte 34.919 Betriebstunden auf dem Buckel und zeigte auch dann noch immer keine Anzeichen von Datenverlust)

Soviel aber nur zur Vorgeschichte, meiner bisherigen Erfahrungen mit Samsung HDDs!

Nun zur HD204UI: Ich besitze mittlerweile mehrere Festplatten dieses Typs und alle laufen bislang tadellos (sie sind allerdings auch noch nicht allzu lange im Betrieb, die Älteste von diesen hat ca. 1,5 Jahre auf dem Buckel!) Die meisten davon sind noch direkt von Samsung, die Letzte/Neueste, die ich kürzlich erworben habe, ist laut Label nach der Übernahme von Samsungs HDD-Sparte nun von Seagate und trägt vordergründig die Bezeichnung ST2000DL004. Direkt darunter steht allerdings "Samsung" und "HD204UI". Die HDD ist äusserlich (Gehäuse, Rückseite...) exakt identisch mit meinem anderen "echten" HD204UI's von Samsung. Sie hört sich auch bei der Inbetriebnahme bzw. nach dem Aufwecken aus dem Ruhemodus (kurzes "Aufheulen" und dann das typische "Knuspergeräusch") genauso an und weist beim Benchmark die gleiche Zugriffszeit (ca. 13 ms) und Geschwindigkeit (Average: ~ 107 MB seq. Tranferrate <- schwank ein klein wenig je nach Exemplar) auf. Es handelt sich also mit allergrösster Wahrscheinlichkeit tatsächlich um eine baugleiche und nur umgelabelte HD204UI, die vermutlich auch nach wie vor von Samsung produziert wird!

Sie kostet jetzt allerdings mit ca. 100-110 € fast das doppelte, was ich bis kurz vor der Flutkatastrophe noch bei der Letzten blechen musste (damals ca. 66 €) und - viel schlimmer noch - die Garantiezeit wurde von damals 36 (Samsung) auf nunmehr nur noch dreiste 12 Monate verkürzt, was leider nichts Gutes erahnen lässt (wer Vertrauen in die Qualität seiner Produkte hat, muss deren Garantiezeit nicht drastisch verkürzen, oder?!)

Aus diesem Grund gebe ich der HDD (weil ich nach wie vor auf die solide und zuverlässige, gute alte Samsung-Qualität vertraue mit der ich wie gesagt über die letzten 6 Jahre ausschliesslich gute Erfahrungen gesammelt habe) mit Vorbehalt 4 Sterne!

Sollte sie nach einem Jahr - wenn mein Garantie-Anspruch erloschen ist - defekt sein, werde ich diese Rezension ggf. entsprechend ändern und eine Neubewertung vornehmen!

Noch ein paar zusätzliche wichtige, ergänzende Infos zu dieser HDD: Es gibt bei meinem Exemplaren zwar leichte Unterschiede, was die Laufruhe (Vibrationen, Zugriffsgeräusche/Lautstärke..) anbelangt (Serienstreuung) aber diese fallen gering aus. Insgesamt ist diese Festplatte für HDD-Verhältnisse sehr leise/unauffällig im Betrieb und zudem mit ihren 5400rpm unkritisch/harmlos hinsichtlich der Temperaturentwicklung, zumindest in einer ausreichend belüfteten Umgebung. Im Wechselrahmen meines PCs, der mit einem kleinen 40 mm Lüfter gekühlt wird, wird sie auch im Dauerbetrieb kaum handwarm. (der Sensor zeigt je nach Raum/Aussentemperatur/Jahreszeit zwischen 29-34°C an) Allerdings kann sich das ändern, wenn man sie in einer Umgebung ohne aktive Kühlung betreibt, wo die warme Luft nicht so gut abgeführt werden kann. Dort kann sie maximal auch mal Temperaturen erreichen, die beim Handtest nahe an der Schwelle von "heiss" angesiedelt sind! (eine HDD sollte für eine optimale/lange Lebenserwartung Temperaturen zwischen 35- bis maximal 45°C im Dauerbetrieb nie überschreiten, wie eine Langzeitstudie von Heise gezeigt hat, man sollte also im Namen der Lebens/Nutzungsdauer und somit auch Datensicherheit dafür sorgen, dass sie optimal gekühlt wird, damit man lange etwas von ihr hat und die Gefahr von Datenverlust minimiert wird!)


FANTEC MR-35U3 USB 3.0 Externes 8,89cm 3,5Zoll Gehaeuse mit integriertem traegerlosen Wechselrahmen Abwaertskompatibel zu USB 2.0
FANTEC MR-35U3 USB 3.0 Externes 8,89cm 3,5Zoll Gehaeuse mit integriertem traegerlosen Wechselrahmen Abwaertskompatibel zu USB 2.0

4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Modernes, flexibel einsetzbares, externes Festplatten-Rack, das durch gute Qualität und störungsfreie Funktionsweise überzeugt!, 7. Dezember 2011
Es gibt an diesem externen Festplatten-Gehäuse wenig auszusetzen, da es in allen entscheidenden Punkten so funktioniert, wie man es sich von so einem Gerät erhofft und erwartet:

- trägerloses Design zum schnellen unkomplizierten Wechsel der Festplatten. Sie werden einfach so wie sie sind in das Gehäuse eingeschoben. Allerdings gibt es keinen Auswurf-Mechanismus, so dasss das Rack gekippt werden muss um sie später wieder entfernen zu können, was aber kein Problem darstellt!
- für 40 mm-Verhältnisse sehr leiser Lüfter, der in einem Abstand von 1-2 m quasi unhörbar ist. (auch aus der Nähe ist das Geräusch nicht nervig, nur ein leises, dezentes Surren ist zu hören!)
- solide verarbeitetes Alugehäuse von guter Qualität, das auf Anhieb einen wertigen, souveränen Eindruck vermittelt.
- Effiziente Kühlung der Festplatten: Eine Samsung HD204UI erreicht bei mir im Dauerbetrieb z.B. max. 37°C, im PC zum Vergleich je nach Raumtemperatur ~27-32°C, also unbedenkliche Hitezenwicklung!
- Hohe seq. Transferraten beim Lesen und Schreiben: Via USB 3.0 um die 90-100 MB/s, mit USB 2.0 die maximale mit diesem Protokol möglichen Tranferrate!
- Energiesparfunktion schaltet die Festplatte bei längerer Inaktivität (nach ca. 5 Min.) ab. Das Wieder-Aufwecken beim erneuten Datenzugriff erfolgt promt und ohne Probleme oder Verzögerungen!

Die Frontklappe kann verriegelt werden, damit ausgeschlossen wird, dass eine eingesteckte Festplatte im Zweifelsfall beim Transport bei der falschen Neigung doch mal herausfällt, obgleich die gut einrastende Frontklappe das eigentlich schon von sich aus unmöglich machen sollte, aber man weiss ja nie!

Der einzige kleine, nebensächliche Kritikpunkt, sind die für meinen Geschmack etwas zu intensiv leuchtenden beiden blauen Bereitschafts- und Zugriffs-LEDs vorne oben am Gehäuse (rot und etwas weniger hell, wäre sicher angenehmer gewesen), aber zur Not kann man diese während des Betriebs ja auch verdecken bzw. das Gehäuse entsprechend aufstellen...

Ausserdem hätte man sich eventl. ein etwas längeres Verbindungskabel gewünscht: Das beiliegende schwarze USB 3.0 Kabel hat eine Länge von einem Meter. Wer ein Längeres benötigt, muss sich ein Solches ggf. entsprechend nachkaufen!

Ansonsten kann ich dieses Gehäuse aufgrund seiner unproblematischen, störungsfreien Funktionsweise, der guten, wertigen Verarbeitungs-Qualität bei sehr universellen Einsatzmöglichkeiten - ich nutze es sowohl am PC, Laptop, als auch für Zuspielungen an meinem "HDI Dune Smart D1" Mediaplayer - nur uneingeschränkt empfehlen!

Das PLV ist meiner Ansicht nach in Anbetracht der gebotenen Qualität und Funktionen/Features auch völlig in Ordnung!

P.S.: Das Rack ist an und für sich rein für den Einsatz von 3,5"-Festplatten ausgelegt. Es könnte aber gut möglich sein, dass sich durch den Einsatz eines entsprechenden Adapters auch 2,5"-HDDs darin nutzen lassen (kann ich aber nicht mit Bestimmtheit sagen, da ich ausschliesslich die 3,5"-er nutze!)

Edith vom 29.09.2012:
=====================

Leider hat sich nach nicht einmal einem Jahr der regel- aber nicht übermässigen Nutzung des Gehäuses ein Problem ergeben, das für mich ärgerlicherweise den Kauf eines neuen Exmplares nötig machte. Nach dem Wechsel einer HDD und dem Einrasten der Frontklappe liess sich diese später plötzlich unter keinen Umständen mehr öffnen, da anscheinend die Verriegelungsmechanik defekt war. Die einzige Möglichkeit, die Hdd wieder zu entfernen, bestand letztlich darin, die Frontklappe gewaltsam herauszubrechen (in drei Teilen kam sie mir schliesslich entgegen. Sowas sollte bei einem externen Festplattengehäuse für ~ 60 € wirklich nicht passieren, weshalb ich das Produkt leider um 2 Sterne abwerten muss. Es scheint auch nicht unbedingt ein Einzelfall zu sein, da ich nach Recherche im Internet auch von anderen Nutzern gelesen habe, dass ihnen nach einiger Zeit des Gebrauches des Gehäuses Dasselbe wiederfahren ist. Immerhin habe ich bei Kauf des Ersatzgehäuses "nur" noch ~ 40 € bezahlen müssen. Es bleibt zu hoffen, dass sich diese Misere mit dem neuen Gehäuse nicht wiederholen wird. Ein drittes Mal werde/würde ich das Gehäuse nämlich ganz sicher nicht erwerben!

Interessanterweise und zu meiner Überraschung weist das neue (baugleiche) MR-35U3, welches ich geliefert bekam, nun aber ein paar Unterschiede zu dem Exemplar auf, welches ich zuvor in Gebrauch hatte:

1.) Das Netzteil ist ein ganz Anderes und erscheint/wirkt nicht mehr so hochwertig: Zu erkennen am Netzteil selbst (kleiner), am billigeren/dünneren (schlechter abgeschirmten) Kabel und am Fehlen eines Feritkernes, weches sich noch am Ende des ersten (Kabels zum Gehäuse hin) befand. Da ich natürlich noch das intakte Netzteil des ersten Gehäuses besitze, ist das kein Problem (nutze natürlich dieses) aber dennoch fällt es negativ auf!
2.) Der 40 mm Lüfter, der bei meinem alten MR-35U3 nach dem Einschalten des Gehäuses noch permanent lief (drehzahlgeregelt in Abhängigkeit der gemessenen Temeratur, ich habe das am PC mit ausgelesenen Temperaturen unter Dauerbelastung einer HDD ausführlich getestet) springt nun offenbar erst bei einer gewissen Schwellentemperatur an. Mit einer HD103SJ von Samsung lag dieser Wert bei ~ 40°C. Wenn der Lüfter einmal läuft, ist er allerdings sogar noch leiser als jener des ersten Exemplares (es ist anzunehmen, dass hier Serienstreuung vorliegt, so dass man für die Lautstärke/Laufruhe des Lüfters bei dem jeweiligen Exemplar, welches der Einzelne Käufer erhält leider nicht garantieren kann) aber der beschriebene Umstand macht mir dennoch Sorgen, da eine durch permanente aktive Lüftung auf ~ 35°C gehaltene HDD besser ist, als eine der gestattet wird, sich erstmal auf 40°C aufzuheizen, da es nunmal eine bewiesene/erforschte Tatsache ist, dass höhere Temperaturen die Lebenerwartung einer HDD nicht unerheblich verkürzen (wobei die tatsächlichen Temperaturen von Samsung HDDs eh 5-8°C höher sein sollen, als dies ausgelesen/angezeigt werden, was auch mit dem handgeühlten Eindruck beim Entnehmen der HDD übereinstimmen dürfte!)
3.) Als positiv werte ich - und das erkennt man erst jetzt im Vergleich - dass der Einrastvorgang der Frontklappe des neuen Exemplars viel prägnanter/deutlicher ist, als es bei meinem ersten Gehäuse seit der Inbetriebnahme der Fall gewesen ist. Dies lässt für mich auch den Rückschluss zu, dass das erste von mir erworbene Exemplar vermutlich von Anfang an einen Defekt aufgewiesen hatte, ohne dass ich es direkt erkannt habe!


Seite: 1 | 2