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rufus55

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Nero 2017 Platinum
Nero 2017 Platinum
Preis: EUR 61,95

7 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein sehr gutes und vergleichsweise kostengünstiges Paket für meine Ansprüche, 10. Oktober 2016
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Nero 2017 Platinum (CD-ROM)
Ich benutze Nero Platinum schon seit einiger Zeit und hatte zuletzt die Version 2015 auch hier bei Amazon erworben. Mit einigen einigen Ausnahmen (siehe Beschreibung unten) war ich immer sehr zufrieden mit den Ergebnissen. Meine Leidenschaft geht immer stärker in Richtung Fotografieren und Videos drehen und so habe ich mich gefragt, ob sich der Kauf von Nero 2017 Platinum lohnt. Nachdem ich mir das Produktvideo angesehen hatte, das die neuen Features ziemlich gut beschreibt, habe ich Nero 2017 Platinum jetzt gekauft und meine Ergebnisse unten zusammengefasst.

Ich bin nicht mehr der Jüngste und habe wirklich viele Fotos, Videos und auch eine umfangreiche Musikansammlung auf dem PC. Eigentlich benutze ich gerne Nero Media Home zum Sortieren und Anschauen meiner Fotos und Videos, aber es gab doch immer mal wieder Probleme mit der Geschwindigkeit beim Einlesen von Ordnern in die Medienbibliothek und der Import vom USB Stick oder anderen Geräten war etwas langwierig und unübersichtlich. Ich fand auch, dass es in Media Home ein paar Fallstricke in der Nutzerführung gab, wenn man viel mit Orten arbeitet (benutze ich viel für meine Videos, die oft keine Orte von Hause aus mitbringen) und auch wenn man Gesichter auf Fotos zuordnen wollte.

Meines Erachtens hat Nero 2017 hier überall zugelegt. Das Importieren geht jetzt wesentlich schneller und auch das Zuordnen von Orten und Gesichtern funktioniert jetzt schneller und logischer. Jetzt gibt es sogar Nero WiFi Sync für mein iPhone. Damit kann ich mir (außer bei Musik) iTunes ersparen. Meine aufgepeppten Fotos und Videos kann ich ohne Kabel in Media Home einfach aufs iPhone ziehen und schon wirds überspielt. In meinen Augen ein Spitzenfeature. Was ich nicht ausprobiert habe: das Abspielen von Videodateien mit Untertitlen (bin nicht so der Kinofilmeschauer) und die H.265 Wiedergabe auf dem PC mit 4K Video. Habe noch keinen 4K Monitor. Aber wenn's dann soweit ist, bin ich wohl gerüstet.

Nero Video benutze ich oft (mit AVCHD - Full HD) und will mir demnächst auch eine 4K Kamera zulegen - vielleicht sogar in H.265. Das kann Nero Video jetzt importieren und schneiden. Habe testweise mal ein paar H.265 4K-Clips aus dem Internet runtergeladen und in ein Projekt gepackt. Mit meinem 4 Jahre alten PC (Intel i7-3770K) ist das keine wirklich flüssige Angelegenheit. Da muss ich wohl aufrüsten, wenns soweit ist. Nero empfiehlt mindestens einen Core i7-6700K. Das ist in den FAQ in Nero KnowHow ganz gut beschrieben (siehe unten). Zum Glück ist H.265 noch nicht wirklich weit verbreitet und da bleibt mir mit der Entscheidung meinen PC aufzurüsten noch Zeit. Mit anderen AVC 4K-Dateien klappte das Schneiden wesentlich flüssiger. Ich finde die leider ziemlich versteckte Funktion 'Background Rendering' wirklich nützlich. Die rechnet ein Projekt quasi vor und bietet dann eine Echtzeitvorschau, so dass man seine Schnitte und Effekte korrekt in Echtzeit beurteilen kann. Die Echtzeit-Vorschau kann nämlich bei 4K und vielen Videospuren schnell mal an ihre Grenzen kommen. Die Effekte und Vorlagen zeigen mir bei einem 4K-Projekt an, was in echtem 4K unterstützt wird. Das wird meinen Ansprüchen gerecht und ich denke, dass ich hier die richtige Wahl getroffen habe. Ausgegeben habe ich ein 4K H.265-Projekt auch mal als 4K AVC-Videodatei und das Video bei einem Bekannten auf dem UHD TV abgespielt. Die Bildqualität ist schon genial.

Ansonsten gibt es eine wie ich finde gute, weil zeitsparende neue Funktion, die mir sehr entgegenkommt. Mit dem Multiexport kann ich beliebig viele einzelne Szenen aus langen Videos einfach als Stapelliste ausgeben. Das ging vorher gar nicht. Man musste den Film als Projekt immer wieder neu laden und jede Szene einzeln exportieren. Das war ziemlich langwierig. Jetzt geht das richtig zügig mit automatischer Namensvergabe. Wenn man will, kann man vorher auch die Szenenerkennung einbinden. Das macht es dann noch einmal schneller.

Ansonsten habe ich mich noch mit dem Aufräumen meiner Musiksammlung beschäftigt. Ich digitalisiere immer noch ziemlich oft die Schallplatten meiner großen LP-Sammlung und in Nero konnte ich bisher die LP-Cover nicht in Musikdateien einbinden. Sie wurden nur auf dem PC gezeigt. Mit Gracenote kann ich jetzt die Albuminformationen und das LP-Cover auch bei selbst digitalisierten Musikdateien einlesen und dann mit in die Datei schreiben lassen und auf mein iPhone übertragen. Damit habe ich dann auch die korrekte Bezeichnung der Titel und nicht mehr das nervige Track 1, Track 2, usw. Beim Umwandeln von Musik-CDs (rippen) gefällt mir Nero Disc to Device besonders gut. Leider gibt es hier die Beschränkung, dass es bei Musik nicht mit dem iPhone sondern nur mit Android, USB-Sticks etc. funktioniert. Aufgrund von iTunes-Beschränkungen ist das technisch wohl nicht möglich. Die Funktion aber ist super: Mobilgerät per USB anschließen, Musik-CD einlegen, Gerät auswählen, Titel auswählen und die Überspielung aufs Gerät läuft. Gerade noch einen schnellen Kaffee bei der Überspielung trinken und die Titel sind samt LP-Cover sofort auf dem Gerät verfügbar. Einfach umwandeln kann ich Musik auch in Nero Recode. Hier gibt es auch neueste Profile für Mobilgeräte.

Nur kurz benutzt habe ich Nero QuickStart. Klappt gut und schnell, ist aber wohl eher für Einsteiger oder Leute, die Ihren PC nur alle zwei Monate mal anwerfen.

Sehr gut gefällt mir die Nero KnowHow App, die ich direkt über den Startbildschirm nutze (man muss Windows 10 installiert haben), habe sie aber auch auf meinem iPhone installiert (wenn ich mal nicht am PC bin oder einfach nur das Handy zum checken nutzen, weil meine beiden Bildschirme vom Projekt in Nero Video belegt sind). Die App bietet alle Infos zu Nero aus einer Hand und ich finde immer wieder überraschende Dinge und Funktionen - gerade auch im FAQ, die ich bisher bei Nero noch nicht kannte.

Die Streamingplayer App auf dem iPone habe ich auch mal benutzt in Verbindung mit Media Home auf dem PC. Ziemlich beeindruckend ist für mich das Erstellen einer Video-Abspielliste mit dem Multiexport in Nero Video, bei dem die exportierten Dateien bei entsprechender Auswahl automatisch Media Home hinzugefügt werden und dann das direkte Abspielen der Playlist im Heimnetzwerk mit der Streamigplayer App auf das TV-Gerät. Die App lässt sich auch nur mit dem iPhone oder mit Android-Gerät zum Streamen nutzen. Habe ich aber bisher nicht gemacht.

Ich konnte noch nicht alles ausprobieren, bin aber aber jetzt schon sehr zufrieden mit meiner Entscheidung, Nero 2017 Platinum gekauft zu kaufen. Ein sehr gutes und vergleichsweise kostengünstiges Paket für meine Ansprüche.


Nero 2015 Platinum (Frustfreie Verpackung)
Nero 2015 Platinum (Frustfreie Verpackung)

5 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Viele Verbesserungen und sehr robust, 5. Oktober 2014
Ich nutze Nero schon seit einigen Jahren und muss sagen, dass mir die neue Version viele gut durchdachte Verbesserungen bringt. Von den kostenlosen Apps mal ganz abgesehen.

Mein Schwerpunkt liegt auf dem Videoschnitt und dem Brennen von DVDs und Blu-ray Discs. Da bringt Nero 2015 Platinum ein paar schöne und wichtige Neuerungen.

Schon mal versucht in Nero Video ein DVD-Projekt während der Menügestaltung umzustellen von DVD auf Blu-ray? Das brachte mich bisher schier zur Verzweiflung. In Nero 2014 und davor ging das einfach nicht. Man musste also sein gesamtes Projekt von vorne anfangen. Nicht gut. Vor allem dann nicht, wenn man schon einige Zeit daran gessessen hatte. Jetzt geht das einfach mit einem Kilck und alle Arbeit bleibt erhalten.

Auch der Titelgenerator wurde wesentlich verbessert. Endlich kann ich die Texte beliebig mit Verläufen, Schatten, Konturen, Transparenz und sogar Texturen verfeineren. Die neuen animierten 3D-Texteffekte empfinde ich als wirklich gelungen. Schön, dass ich hier auch wieder alles selbst einstellen und dann als eigene Vorlage abspeichern kann. So wie es aussieht sind die Texte auch wesentlich schärfer als zuvor.

Eine kleine aber feine Verbesserung findet man beim Export von AVC-Dateien. Hier wird kompatible Hardware automatisch erkannt und eingestellt. Das war früher wesentlich schwieriger zu finden und einzustellen. Meine AMD-Karte mit AMD App Acceleration wird hier problemlos erkannt. Generell scheint auch das Brennen von Blu-rays schneller zu gehen.

Viele sinnvolle Verbesserungen gibt es in Nero MediaHome, das ich gerne zum Verwalten meiner Videos und Fotos verwende. Endlich gibt es jetzt Geodaten-Unterstützung. Die Daten meines Video-Camcorders mit GPS-Modul werden nach dem Import erkannt und sind sofort nach Orten sortiert abrufbar. Bei Fotos genauso. Wirklich toll ist, dass man Video und Fotos in der Bibliothek auch nachträglich mit Ortsangaben versehen und so sein Material für den Schnitt (auch die alten digitalisierten S-VHS Bänder) wunderbar nach Aufnahmeorten sortieren kann. Der Clou: öffnet man den MediaBrowser von Nero sind die Clips auch dort nach Orten sortiert abrufbar und können in Nero-Programme oder auch andere hineingezogen werden. Die Online-Import Funktion von Nero Backitup in Nero MediaHome habe ich nicht ausprobiert, da ich noch kein freies Konto eingerichtet habe. Werde ich demnächst mal machen. Die Funktion macht auf jeden Fall Sinn.

Und sonst?

Den neuen Startbildschirm finde ich persönlich schicker als den alten. Die darin abrufbaren ca. 40 Kurzanleitungen als Video finde ich sehr hilreich um einzusteigen. Alle neuen Funktionen sind dort auch erklärt. Das findet man bei anderen Anbietern einfach nicht. Also ein dickes Plus in puncto Nutzerfreundlichkeit.

In Nero Recode werden viele neue Geräte unterstützt, sogar schon das iPhone 6. Auch die Ausgabe scheint flotter geworden zu sein.

Dann wären da noch die kostenlosen mobilen Apps, die zusamen mit Nero 2015 verwendet werden können: Nero AirBurn, NeroMedia Home Receiver und fünf neue Handbuch-Apps. Habe alle mal ausprobiert. Ein echte Bereicherung für die PC-Software.

Für mich bietet Nero 2015 viele sinnvolle Verbesserungen im Detail in einer bewährten Oberfläche und ist im Alltag sehr robust. Was will ich mehr.
Kommentar Kommentare (5) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Nov 25, 2014 12:41 PM CET


Nero 2015 Platinum
Nero 2015 Platinum

2 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Viele Verbesserungen und sehr robust, 5. Oktober 2014
Rezension bezieht sich auf: Nero 2015 Platinum (CD-ROM)
Ich nutze Nero schon seit einigen Jahren und muss sagen, dass mir die neue Version viele gut durchdachte Verbesserungen bringt. Von den kostenlosen Apps mal ganz abgesehen.

Mein Schwerpunkt liegt auf dem Videoschnitt und dem Brennen von DVDs und Blu-ray Discs. Da bringt Nero 2015 Platinum ein paar schöne und wichtige Neuerungen.

Schon mal versucht in Nero Video ein DVD-Projekt während der Menügestaltung umzustellen von DVD auf Blu-ray? Das brachte mich bisher schier zur Verzweiflung. In Nero 2014 und davor ging das einfach nicht. Man musste also sein gesamtes Projekt von vorne anfangen. Nicht gut. Vor allem dann nicht, wenn man schon einige Zeit daran gessessen hatte. Jetzt geht das einfach mit einem Kilck und alle Arbeit bleibt erhalten.

Auch der Titelgenerator wurde wesentlich verbessert. Endlich kann ich die Texte beliebig mit Verläufen, Schatten, Konturen, Transparenz und sogar Texturen verfeineren. Die neuen animierten 3D-Texteffekte empfinde ich als wirklich gelungen. Schön, dass ich hier auch wieder alles selbst einstellen und dann als eigene Vorlage abspeichern kann. So wie es aussieht sind die Texte auch wesentlich schärfer als zuvor.

Eine kleine aber feine Verbesserung findet man beim Export von AVC-Dateien. Hier wird kompatible Hardware automatisch erkannt und eingestellt. Das war früher wesentlich schwieriger zu finden und einzustellen. Meine AMD-Karte mit AMD App Acceleration wird hier problemlos erkannt. Generell scheint auch das Brennen von Blu-rays schneller zu gehen.

Viele sinnvolle Verbesserungen gibt es in Nero MediaHome, das ich gerne zum Verwalten meiner Videos und Fotos verwende. Endlich gibt es jetzt Geodaten-Unterstützung. Die Daten meines Video-Camcorders mit GPS-Modul werden nach dem Import erkannt und sind sofort nach Orten sortiert abrufbar. Bei Fotos genauso. Wirklich toll ist, dass man Video und Fotos in der Bibliothek auch nachträglich mit Ortsangaben versehen und so sein Material für den Schnitt (auch die alten digitalisierten S-VHS Bänder) wunderbar nach Aufnahmeorten sortieren kann. Der Clou: öffnet man den MediaBrowser von Nero sind die Clips auch dort nach Orten sortiert abrufbar und können in Nero-Programme oder auch andere hineingezogen werden. Die Online-Import Funktion von Nero Backitup in Nero MediaHome habe ich nicht ausprobiert, da ich noch kein freies Konto eingerichtet habe. Werde ich demnächst mal machen. Die Funktion macht auf jeden Fall Sinn.

Und sonst?

Den neuen Startbildschirm finde ich persönlich schicker als den alten. Die darin abrufbaren ca. 40 Kurzanleitungen als Video finde ich sehr hilreich um einzusteigen. Alle neuen Funktionen sind dort auch erklärt. Das findet man bei anderen Anbietern einfach nicht. Also ein dickes Plus in puncto Nutzerfreundlichkeit.

In Nero Recode werden viele neue Geräte unterstützt, sogar schon das iPhone 6. Auch die Ausgabe scheint flotter geworden zu sein.

Dann wären da noch die kostenlosen mobilen Apps, die zusamen mit Nero 2015 verwendet werden können: Nero AirBurn, NeroMedia Home Receiver und fünf neue Handbuch-Apps. Habe alle mal ausprobiert. Ein echte Bereicherung für die PC-Software.

Für mich bietet Nero 2015 viele sinnvolle Verbesserungen im Detail in einer bewährten Oberfläche und ist im Alltag sehr robust. Was will ich mehr.


Nero 2014 Platinum
Nero 2014 Platinum
Wird angeboten von game-and-fun GmbH
Preis: EUR 45,65

8 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Von Nero Video 12 zu Nero 2014 Platinum - das lohnt sich!, 6. Januar 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Nero 2014 Platinum (CD-ROM)
In der Hoffnung, dass ich einigen hauptsächlich am Videoschnitt interessierten Anwendern ein paar Erfahrungen weitergeben kann, beschreibe ich hier wie ich von Nero Video 12 zu Nero 2014 Platinum kam.

Seit vielen Jahren benutze ich Videoschnittprogramme und habe so ziemlich alles im Amateur- und Semiprofi-Bereich ausprobiert. Nachdem ich mir vor einem halben Jahr eine neue digitale Spiegelreflex-Kamera zugelegt hatte, die auch AVCHD 2.0 unterstützt, war ich auf der Suche nach einem günstigen Schnittprogramm, das dieses Format unterstützt. Ich war nicht bereit, für ein Update meiner Semiprofi-Software noch einmal 250 € zu zahlen, nur um diese Funktion zu bekommen. Nachdem ich einige gute Rezensionen von Nero Video 12 gelesen und mir die Testversion heruntergeladen hatte, kaufte ich das Programm online direkt bei Nero für gerade mal 30 €. Ehrlich gesagt, hatte ich abgesehen von einer guten Formatunterstützung keine allzu großen Erwartungen bei einer derart günstigen Software.

Über ein einfach zu bedienendes Fenster kann ich mein AVCHD 2.0-Material von der SD Karte oder auch direkt von der Kamera importieren. Ich kann Mehrspurschnitt ausführen und dabei sogar die gut gelungene Schlüsselbild-Steuerung benutzen. Damit kann ich z.B. Überlagerungen und Bild-im- Bild-Effekte als Animationen ausführen. Auch den zahlreichen Videofiltern kann ich damit an bestimmten Punkten verschiedene Werte geben und so z.B. einen Weißabgleich über den Zeitverlauf anpassen. Wenn ich mit mehreren Spuren und Effekten arbeite, ist gerade bei AVCHD 2.0 die Verwendung der Background-Rendering Funktion sehr hilfreich. Die Aktivierung ist leider etwas versteckt in den Optionen (Anwendunsgeinstellungen - Bearbeiten). Der Dateiexport unterstützt sehr viele Formate, arbeitet schnell und zuverlässig, nutzt für AVC die Hardwarebeschleunigung meiner Grafikkarte und hat eine erstaunliche große Bandbereite bei der Unterstützung von Smart-Rendering (bei Nero heißt das Smart Encoding). Blu-ray Discs oder DVDs in guter Qualität lassen sich sehr leicht erstellen. Es gibt zahlreiche gut gestaltete Menüvorlagen zur Auswahl und ich kann meine Menüs sogar bis ins Detail selbst verändern.

Zu meinem Erstaunen muss ich sagen, dass Nero Video gleichwertig und in einigen Punkten sogar etwas besser ist als vergleichbare Videoschnittprogramme. Allerdings musste ich feststellen, dass einige erweiterte Videoschnitt-Funktionen nur in der Nero Platinum Version verfügbar sind und diese enthält auch noch weitere Anwendungen, die für die Videobearbeitung durchaus sinnvoll sind. Vor einigen Tagen habe ich nun Nero 2104 Platinum bei Amazon erworben. Neben der neuen Version von Nero Video enthält das Paket einen Video-Konverter, einen Blu-ray Player, das bekannte Nero Burning ROM und weitere Programme.

Nero Video hat sich positiv verändert. Auf dem Startbildschirm kann ich jetzt direkt aus dem Windows Explorer Dateien in ein Fenster ziehen und auswählen, ob ich Videoschnitt machen oder eine DVD oder BD mit Menü erstellen will. Dann öffnet sich der jeweilige Teil des Programmes und stellt die Clips bereit. Im Videoschnittfenster werden die Clips auch gleich in die Zeitleiste gelegt, so dass ich sofort loslegen kann. Auch die etwas gewöhnungsbedürftige Menüleiste am unteren Rand, die man nach Bedarf aufklappen konnte, wurde durch eine normale Menüfunktion in einer Menüleiste oben rechts ersetzt. Da ich nun die Platinum-Version besitze, habe ich mich hauptsächlich mit den Unterschieden zur Nero Video Standardversion beschäftigt und es gibt wirklich einiges mehr in Nero Platinum.

Eine wichtige Neuerung ist die Unterstützung von 4K Video oder auch Ultra HD genannt, das gerade von allen großen TV-Herstellern als das kommende TV- Format vermarktet wird. Mit Nero Video in Nero Platinum kann ich jetzt ultrahochauflösende Videos oder Fotos importieren, schneiden und als 4K Videodatei ausgeben. Man muss sich mal klarmachen, dass 4K-Auflösung ungefähr 8 Megapixeln bei einer Fotokamera entspricht und die hat heutzutage nahezu jeder, selbst wenn er sein Smartphone zum knipsen benutzt. Also habe ich gleich mal ein paar Fotos zu einer Ultra HD Diashow verarbeitet und bei einem Freund auf seinem neuen Ultra HD TV angeschaut. Die Bildqualität ist der Wahnsinn. Sobald die Preise runtergehen, kaufe ich mir auch so ein Teil.

Die Platinum-Version beinhaltet auch eine Funktion, die sich RhythmSnap nennt. Damit kann ich den Rhythmus von Musik, die ich z.B. zur Untermalung von Diashows nutzte, mit meinen Schnittpunkten von Bildern oder Videos synchronisieren. Die Rhythmuspunkte in der Musikspur werden automatisch erkannt und ich muss nur noch alle Clips, die ich verwenden will, in der Medienleiste auswählen und in einem Rutsch auf den Anfang des Projektes in der Zeitleiste ablegen. Die Clips werden dann automatisch am jeweiligen Rhythmuspunkt angelegt. Das klingt in der Theorie super - in Praxis musste ich aber ein bisschen herumbasteln, bis ich alles so hatte, dass es wirklich stimmig war. Dank der Anpassungsmöglichkeiten ging das immer noch wesentlich flotter, als wenn ich alles manuell hätte erstellen müssen. Mit dem letzten kostenlosen Online-Update hat Nero hier noch ein wenig nachgearbeitet und die Anpassungsmöglichkeiten verbessert.

Was mich auch begeistert sind die vielen Effekte, die man einfach als Vorlage auf seine Clips im Projekt zieht. Besonders gelungen finde ich hier die Tilt-Shift Vorlagen, die Miniatureffekte mit Zeitraffer oder Zeitlupe verbinden. Um so was hinzukriegen, braucht es in anderen Programmen schon einigen Aufwand. Auch der sogenannte Video-Stabilizer bewältigt die Aufgabe, verwackelte Videos von meiner Kamera oder meinem Smartphones zu entwackeln, recht ordentlich. Was mir besonders entgegenkommt, ist die Tatsache, dass ich nun jeden selbst veränderten Effekt als meine eigene Vorlage abspeichern und dann immer wieder in den unterschiedlichsten Projekten benutzen kann. Was die Anpassungsmöglichkeiten und eigene Vorlagen angeht, muss ich auch unbedingt noch den Nero Film-Effekt erwähnen. Hier kann ich wirklich einfach jeden beliebigen nostalgischen Film-Look mit unzähligen Parametern wie Staub und Kratzern, Vignetten oder vorgefertigten Filmstilen erstellen und als eigene Vorlage abspeichern. Das ist wirklich vom Feinsten.

Noch kurz etwas zum Export von AVC-Dateien in Nero Video. Anders als in Nero Video 12 wollte die hardware-beschleunigte AVC-Dateiausgabe mit meiner AMD Grafikkarte in Nero 2014 Platinum einfach nicht mehr funktionieren und das hat mich echt genervt. Auch andere hier bei Amazon haben dieses Problem beschrieben. Mit dem neuesten Online-Update ist das zum Glück behoben. Als Fazit zu Nero Video kann ich sagen: allein schon wegen der zusätzlichen Videofunktionen in Nero Platinum hat sich der höhere Preis für mich gelohnt.

Was mir auch sehr zugute kommt, ist die Überarbeitung von Nero Media Home, das sich in meiner Nero Video 12 Version noch Nero Kwik Media nannte. In Nero Platinum kann ich damit meine selbst erstellten und gekauften Blu-ray Discs oder auch meine Ultra HD Diashows abspielen. Vor dem letzten Online-Update gab es allerdings Probleme beim Abspielen von manchen gekauften BDs. Nach der Installation des Updates kann ich jetzt alles abspielen.

Super gefällt mir auch, dass ich nun meine Filme mit einem Klick direkt auf mein Smart TV im Heimnetzwerk streamen und sogar mit der TV-Fernbedienung navigieren kann. So wie es aussieht, hat Nero im Vergleich zu Kwik Media bei Media Home auch eine ganze Menge in puncto Medienverwaltung getan. Gerade mit dem Online-Update ist Media Home wesentlich schneller beim Katalogisieren von Medien und bei den Zugriffszeiten auf Foto, Video und Musik.

Für mich ist es sehr hilfreich, dass ich meine Material-Listen gleich in Media Home anlegen kann. Hier vergebe ich Kürzel und kurze Kommentare für die Nutzung in meinen Projekten. In Verbindung damit ist auch der Nero Media Browser effektiv zu nutzen (das ist quasi die reine Medienübersicht von in Nero Media Home katalogisierten Clips). Jetzt kann ich ihn auch als einzelnes Programm aufrufen und alle meine zuvor ausgewählten und kommentierten Clips nicht nur in Nero Video sondern in jedes andere Programm wie z.B. Adobe Photoshop hineinziehen, um Bilder noch zu verfeinern, bevor ich sie im Nero Video-Schnittprojekt verwende.

Die anderen Programme habe nicht so ausführlich getestet, kann aber sagen , dass Nero Recode ein wirklich schneller und gut zu bedienender Video-Konverter ist, der alle Videoformate und Geräte unterstützt und auch Batch-Encoding beherrscht. Das ist sinnvoll, wenn ich diverse Dateien für unterschiedliche Geräte in einem Rutsch konvertieren will. Auch die Hardware-Unterstützung für die AVC-Ausgabe funktioniert.

Nero Burning ROM benutze ich zum Duplizieren meiner geschnittenen Filme auf Blu-ray Disc. Ich exportiere meine Videoprojekte in Nero Video als Image-Datei, die ich dann in Nero Burning ROM öffne und sie auf zwei Brenner parallel brenne. Hätte ich weitere Brenner zur Verfügung, könnte ich bis zu 32 parallele Brenner nutzen und mir so meine eigne Kopierstraße aufbauen.

Als Fazit muss ich sagen, das mich Nero 2014 Platinum überzeugt hat. Die Programme arbeiten sinnvoll zusammen, sind einfach zu bedienen und auch von der Oberfläche her ähnlich gestaltet. Der Nero Startbildschirm ist zwar etwas bunt geraten, gibt aber einen guten Überblick über alle Anwendungen, lässt die einzelnen Programme schnell starten und bietet sogar integrierte kurze Lern-Videos. Meine Highlights sind Nero Video, Nero Media Home und Nero Burning ROM. Auch Nero Recode dürfte sich langfristig als sehr praktisches Tool erweisen, um meine diversen Videofilme für verschiede Geräte zu konvertieren.

Für mich hat sich der Kauf von Nero 2014 Platinum gelohnt, weil ich einen echten Mehrwert für meine Projekte habe. Dafür, dass ich viele durchaus professionell zu nutzende Programme bekomme, finde ich den Preis immer noch günstig.

Ich kann Nero 2014 Platinum guten Gewissens weiterempfehlen. Auch weniger ambitionierte Anwender werden sich schnell zurecht finden. Die meisten Programme haben einen Einsteiger-Modus, mit dem selbst ich gut 90 Prozent aller Aufgaben erledigen kann. Schön ist auch, dass ich einfach zur erweiterten Bearbeitung umschalten kann, wenn ich mehr Funktionen brauche. Das spart Zeit und macht Spaß bei der Arbeit an meinen Projekten.
Kommentar Kommentar (1) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Feb 7, 2014 2:04 PM CET


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