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Rezensionen verfasst von
Dr. Meinhard Stalder "steinhard-m" (Unterhaching)
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Merkels Flüchtlinge: Die schonungslose Wahrheit über den deutschen Asyl-Irrsinn!
Merkels Flüchtlinge: Die schonungslose Wahrheit über den deutschen Asyl-Irrsinn!
von Ali Sperling
  Taschenbuch
Preis: EUR 8,99

12 von 19 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Wahrer Kern - aber schlechtes Buch !, 1. Februar 2017
Das Buch hat mit den meisten seiner Rezensionen eines gemeinsam: Starke Emotionen - aber schlecht herausgearbeitete Aussagen.

Ich würde das Buch nicht zum Kauf empfehlen, aber das muss jeder selber entscheiden.
Daher hier der Inhalt:
- es wird einiges über die Flüchtlingskrise erzählt (Menschen, Kosten, ...)
- es werden groteske Blüten der Politik beschrieben (Mieter wegen Flüchtlingen gekündigt; Schwarzfahrende Flüchtlinge zahlen kein Bußgeld; Lukratives Geschäftsmodell mit Wohncontainern; ...)
- es werden allerhand andere Themen mit eingerührt (Kapitalismus, demographischer Wandel, Finanzkrise; ...)

Warum halte ich das Buch für schlecht:
- es vergeht kaum eine Seite ohne unflätige Worte ("rotgrüne Rotze"; "bunte Kackwurst")
- das Buch ist unstrukturiert, alle paar Seiten kommt eine wahllose Überschrift als "Kapitel" (so würde ich vielleicht angetrunken reden, aber nicht nüchtern schreiben!) Vielleicht "liest es sich deshalb so leicht runter" ??
- Der Autor arbeitet den Kern des Problems unzureichend heraus, es bleibt zu oberflächlig
Es wird z.B. fälschlicherweise der "Kapitalismus" angeprangert. Dabei liegt das Übel im Dirigismus (also den hoheitlichen Entscheidungen), nämlich dem Diktat des Asylparagraphen, wodurch ein faktisch unbeschränkt großer Topf für die "Asylindustie" entsteht und so die Verteilung des Wohlstandes verzerrt wird. Wieso das vom Autor geforderte "bedingungsloses Grundeinkommen" die Situation verbessern sollte, bleibt unbegründet.

Was hat mir trotz aller Kritik gefallen:
- Das Thema ist brisant, und es gehört zu einer Demokratie die kontroversen Empfindungen hierzu zuzulassen, nicht auszugrenzen. Solche Bücher werden nur deahalb geschrieben und gelesen, weil unsere Meiningfreiheit längst eingeschränkt ist.
- Generell: das Zeitalter der Political Corretness hat seine Schwächen. Formulierungen wir "EUdSSR" sind gelungen Worthybride.

FAZIT:
Die Lektüre hat mich ein wenig an Karl Marx' "Das Kapital" erinnert (oh ja, auch das habe ich tatsächlich freiwillig gelesen !).
Genau wie Karl Marx nagt an dem Autor eine unschöne gesellschaftliche Entwicklung.
Genau wie bei Karl Marx ist der Text unstrukturiert und ausufernd.
Genau wie bei Karl Marx werden durch oberflächliche Analyse die eigentlichen Ursachen nicht richtig herausgearbeitet.


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Wird angeboten von Cartouche-Deal
Preis: EUR 9,89

0 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen alles OK, 7. April 2016
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
ich hatte im Vorfeld ja abenteuerliche Sachen über nicht-originale Tintenpatronen gelesen.
Bei mir hat aber bis jetzt alles funktioniert.
Druckt, läuft nicht aus. Prompte Lieferung. Guter Preis.


Freiheit statt Kapitalismus: Über vergessene Ideale, die Eurokrise und unsere Zukunft
Freiheit statt Kapitalismus: Über vergessene Ideale, die Eurokrise und unsere Zukunft
von Sahra Wagenknecht
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 19,99

6 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Diagnose z.T. ganz gut - Therapie nicht nachvollziehbar, 25. August 2013
Politische Animositäten hin oder her, ich halte das Buch für streckenweise durchaus lesenswert, denn:
- das Buch hat einen sehr flüssigen Schreibstil
- die Ursachen der Finanzkrise sind z.T. sehr gut beschrieben
- der aufmerksame Leser erkennt hier besonders schön die Widersprüche und Halbwahrheiten Linker Argumentation

Denn die Problembeschreibung ist parteiisch und lückenhaft, und zwischen Diagnose und Therapievorschlag ist ein tiefer Graben (Frau Wagenknecht wusste von Anfang an, welches Medikament sie uns verschreiben wollte).

Im Einzelnen:
- zu Recht wird bemängelt, dass die Bankengewinne & Managerboni von Otto-Normalverbraucher berappt werden müssen
- allerdings verschweigt die Autorin, dass Ursache für diese Schulden mehrere Jahrzehnte Sozialstaat sind; in einem wirklich ausgewogenen Buch hätte sie erwähnt, dass für jeden Euro Zinsen zuvor ca. 20 Euro Sozialhilfe geflossen sind (Tausend magere Schweine sind hungriger als ein fettes!)
- demnach ist es zwar rechnerisch richtig, dass alle Millionäre zusammen die Schulden bezahlen könnten, aber Frau Wagenknecht legt nicht schlüssig dar, warum man diese einseitig dazu heranziehen sollte.

Vor allem bei dem Vorschlag zur Lösung der Krise gibt es Ungereimtheiten:
- Beispiele werden sehr einseitig ausgewählt (Firmen gehen immer Pleite? Hat Frau Wagenknecht den Aufstieg ganzer Industrien verpennt?)
- einerseits wird bemängelt, dass das Modell des permanenten Wirtschaftswachstums ("Kapitalismus") nicht funktioniert, weil es z.B. die Umwelt kaputt macht, andererseits wird als Lösung ein "kreativer Sozialismus" aus den Haaren gezogen, der genau durch Wachstum uns wieder wohltuende Produkte, Arbeit und sichere Renten beschert.
- überhaupt hat Frau Wagenknecht kein Gefühl für geschichtliche Prozesse: Eine finanzielle Gleichheit bei "Stunde Null" wird mit der Zeit -je nach Fleiss, Intelligenz & Glück des Einzelnen- in mehr oder weniger wohlhabende Menschen separieren. Eine Zwangsjacke lähmt jede Innovation. "Kreativ" und "Sozialismus" widersprechen sich mehr als "kreativ" und "Kapitalismus" (siehe BRD versus DDR).

FAZIT:
Ich würde mir wünschen, dass viele Menschen das Buch lesen, sich Gedanken dazu machen und mit ihren Mitmenschen darüber reden. Denn das wäre der perfekte Einstieg dafür, zu erkennen, dass "kreativer Sozialismus" wie ihn sich Frau Wagenknecht vorstellt, sicher nicht die gewünschte Lösung bereit hält.


Der größte Raubzug der Geschichte: Warum die Fleißigen immer ärmer und die Reichen immer reicher werden
Der größte Raubzug der Geschichte: Warum die Fleißigen immer ärmer und die Reichen immer reicher werden
von Matthias Weik
  Taschenbuch
Preis: EUR 19,90

9 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Bildzeitungsniveau, 21. Juli 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Ich habe mir das Buch auf Empfehlung eines Bekannten gekauft - und bereue nun die 19,90€ (ist es nicht wert).

Alles in allem ist das Buch schwach strukturiert:
- Es fehlt ein roter Faden (was kommt als nächstes?)
- einige Kapitel sind 2 Seiten, andere 20 Seiten lang (alles so runtergeschrieben wie es gerade kam?)
- Beispiele für exorbitante Managergehälter tauchen immer wieder auf (mit einer Tabelle hätte das verkürzen können)

Auch inhaltlich vermag das Buch nur bedingt zu überzeugen:
- fast jeder Satz klingt wie eine Skandalbnachricht à la Bild-Zeitung (jede Menge Fettdruck und Ausrufezeichen)
- historische Vergleiche werden immer nur punktuell gemacht ("Gold ist heute günstiger als vor 30 Jahren", S.322)
- Themen werden vermischt, z.B. Staatsschulden und das Problem der Privatinsolvenzen aus Konsumgier (S.207; S.231)
- für ein Wirtschaftbuch viel zu wenige Grafiken (dafür jede Menge mittelmäßiger Cartoons)

Völlig aus dem Zusammenhang gerissen sind auch gewisse Seitenhiebe auf Politiker, die erst nach der Krise ins Amt kamen ("Skandal, dass ein Arzt Wirtschaftsminister wird", S.161). Erstens: was hat der Wirtschaftsminister damit zu tun? Und zweitens: auch alle anderen Akteure, egal ob Banker, Jurist oder Lehrer (die meisten Politiker) haben in gleichem Maße versagt. Besonders deutlich wird das ein paar Seiten später, wo die Bürgermeisterin von Pforzheim sich komplett naiv von einer Großbank über den Tisch ziehen liess (S.166) indem sie wegen besserer Zinsen faule Wertpaiere kaufte und dann 50 mio Miese machte. Aber selbstverständlich ist sie nur das Opfer.

Fast amüsant sind dann die Forderungen, was besser gemacht werden müsste (S.160):
- Verbot schwer durchschaubarer Finanzprodukte (genau, man sollte auch jede Art von Verbrechen verbieten !)
- kompetente Politiker auf relevante Positionen, s.o. (ich wünsche mir kompetente Bürger, die solche Politiker nicht wählen)
- Verbot der Spekulation auf Nahrungsmittel (eine ganz andere Baustelle; hat mit der Finanzkrise nichts zu tun)

Am Ende bleibt die Aussage des Titels unbegründet, denn das Buch sagt nur, warum die Reichen reicher und die Armen ärmer werden.
Die Äquivalenz arm=fleißig wird nirgendwo hergeleitet.

Eigentlich war ich versucht Null Sterne zu vergeben, da das Buch aber auch hier und da verwertbare (leider unsortierte) Zahlen bietet (z.B. zur Situation in China, S.203ff) und in einigen Aspekten auch den Nagel auf den Kopf trifft ("Rentenlüge", S.275) kann man doch zwei Sterne vertreten.
Kommentar Kommentar (1) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Nov 6, 2013 4:53 PM CET


Klima - Der Weltuntergang findet nicht statt (Erlebnis Wissenschaft)
Klima - Der Weltuntergang findet nicht statt (Erlebnis Wissenschaft)
von Gerd Ganteför
  Gebundene Ausgabe

8 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Klima: ja; Katastrophe:nein !, 11. März 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Wie von anderen Rezensenten beschrieben geht es in dem Buch nicht in erster Linie um das Thema Klima, sondern um die gerne mit dem Klima vermischten, ebenfalls anthropogen verursachten Probleme von Überbevölkerung und Energieknappheit und deren Auswirkungen auf den Wohlstand der Nationen.

Positiv an dem Buch: es setzt den Stellenwert der Probleme in richtige Relation:
- es ist zwar wärmer geworden (das stört nicht), aber die Zahl der Unwetter hat nicht zugenommen
- selbst der maximal zu erwartende Meeresspiegelanstieg würde in Bangladesh in 100 Jahren nur 20% der Landesfläche nehmen; ebensoviel Platz nehmen sich die Menschen in nur 10 Jahren gegenseitig, wenn sie sich weiter so vermehren wie bisher !
- die Mittel für die Linderung der Menscheitsprobleme werden falsch eingesetzt (Das Geld für eine Schule wäre heute besser investiert als so manche teure "Klimaschutzmaßnahme", die dann in 100 Jahren greifen soll)
- eine Auswahl der zuletzt erschienenen Bücher wird diskutiert, um das Anliegen und Alleinstellungsmerkmal dieses Buches hervorzuheben

Als fehlerhaft, widersprüchlich oder zumindest einseitig habe ich empfunden:
- einerseits wird korrekt auf die Vertauschung der Kausalität bei CO2 und Erwärmung hingewiesen (S.214), andererseits werden die 100-jährigen IPCC-Prognosen ohne Begründung als "glaubwürdig" bezeichnet (S.239)
- einerseits wird auf die ungelösten Speicherprobleme der unsteten Windenergie hingewiesen (S. 150), andererseits wirbt der Autor dafür, gerade diese "erfolgreiche regenerative Energie" vornehmlich auszubauen (S.260)
- Fusionsreaktoren (die es vielleicht nie geben wird) werden angepriesen, über die Photovoltaik wird aber fälschlicherweise gesagt, dass "Nur in Wüsten über Gigawattkraftwerke nachgedacht werden kann"; dabei beweisen eine Million Dächer in Deutschland schon heute das Gegenteil (auch wenn es derzeit noch ein teurer Spass ist)

Aufgrund des verfehlten Titels (Erwartungsmanagement) und der Schwächen wollte ich erst drei Sterne geben. Allerdings muss man dem Buch zugute halten, dass es sich aufgrund der guten Struktur und der vielen Abbildungen in einer Stunde sinnerfassend durchblättern läßt. Doch 4 Sterne.
Kommentar Kommentare (2) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Mar 7, 2015 9:48 PM CET


Was trägt CO2 wirklich zur globalen Erwärmung bei?: Spektroskopische Untersuchungen und Modellrechnungen zum Einfluss von H2O, CO2, CH4 und O3 auf unser Klima
Was trägt CO2 wirklich zur globalen Erwärmung bei?: Spektroskopische Untersuchungen und Modellrechnungen zum Einfluss von H2O, CO2, CH4 und O3 auf unser Klima
von Hermann Harde
  Taschenbuch
Preis: EUR 9,90

4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Strahlung, Absorption, Emission ... und die Grenzen der Modellvorstellung des "Radiative Forcing", 11. März 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Der Autor, Professor für Laser-Technik, ist aufgrund seines Forschungsschwerpunktes gut vertraut mit den physikalischen Gesetzen von Strahlung, Absorption und Emission. Auf knapp 60 Seiten stellt er ein sehr transparentes Modell zur Strahlungsbilanz in der Atmosphäre auf und berechnet, was eine Änderung der beiden wichtigsten Klimagase H2O und CO2 auf die Temperaturverteilung von Atmosphäre und Erdboden bedeuten würde.

Besonders drei Aspekte tragen wesentlich zur Erhellung der Thematik bei:
- eine detaillierte Darstellung diverser Absorptionsspektren
- eine saubere Diskussion des Einflusses und der Annahmen bzgl des klimaentscheidenden Wasserdampfes
- eine Unterscheidung der verschiedene Klimazonen (Tropen, gemäßigte Breiten, Polargebiete)

Am Ende kommt der Autor zu dem Ergebnis, dass eine Verdoppelung des CO2-Gehaltes der Atmosphäre nur zu einer mittleren globalen Erwärmung von 0,6°C führen würde (in den Polargebieten etwas mehr als in den Tropen), also ca. einen Faktor 5 kleiner als das, was in der Öffentlichkeit immer wieder als "Konsens" verbreitet wird. Ein Vergleich mit der Vorgehensweise der immer wieder in den IPCC-Berichten zitierten Modelle zeigt, dass das dort angewandte Modell des "Radiative Forcing", auf die Schätzung experimentell schwer zugänglicher Rückkopplungs-Parameter angewiesen ist und zudem versteckte Inkonsistenzen enthält.

Das Buch ist sehr wissenschaftlich geschrieben und richtet sich vornehmlich an den naturwissenschaftlich geneigten Leser (mindestens gutes Abiturwissen, besser ein paar Semester Physik). Aufgrund der vielen grafischen Abbildungen läßt es sich aber einigermaßen zügig lesen. Inhaltlich füllt das Buch eine seit langem klaffende Lücke! Dafür sei dem Autor gedankt! 5 Sterne.


Die kalte Sonne: Warum die Klimakatastrophe nicht stattfindet
Die kalte Sonne: Warum die Klimakatastrophe nicht stattfindet
von Fritz Vahrenholt
  Gebundene Ausgabe

77 von 109 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen transparente Darstellung der globalen Erwärmung, 15. Februar 2012
Wer kennt die eingängige Botschaft nicht: der Mensch ist durch seine CO2 Emission wesentlicher Treiber des Klimawandels, und wir (vor allem in Deutschland) müssen gaaaaanz schnell etwas dagegen tun. Das ist Konsens. ... und wenn Sie jetzt noch was sagen wollten ... KONSENS ... und damit Basta!!!

An alle kritiklosen CO2-Hysteriker: das ist das Ende der Rezension
(An alle kritisch denkenden Menschen: bitte weiterlesen !)

Schon allein die Tatsache, dass immer wieder Naturwissenschaftler Zweifel an den Thesen des IPCC haben und diese auch wohlbegründet zu Papier bringen ist ein Beweis dafür, dass es eben diesen Konsens nicht gibt. Umso mehr sollte es einen stutzig machen, dass die Argumente eben dieser Kritiker zwar in Bausch und Bogen abgewiesen werden, es aber zu keiner offenen Diskussion zwischen den Vertretern der verschiedenen Thesen kommt.

Das vorliegende Buch ist ein weiteres sehr schönes Beispiel hierfür.
Es zeigt in großer Detailtiefe auf, welche Einflüsse unser Klima in den vergangenen Jahrhunderten (vor dem CO2-Anstieg) bestimmt haben und stellt die berechtigte Frage, warum dieselben Mechanismen nicht auch heute noch wirksam sein sollten und zeigt auf, wo eine Neubewertung der Datenlage dringend geboten ist:
- die Baumringe, die zur Hockey-Stick Kurve geführt haben, werden auch durch den "CO2-Dünger" breiter, nicht nur durch die Temperatur. Ein Zirkelschluss, durch den allein eine CO2-Temperatur-Korrelation entstehen kann.
- Aerosole werden von den IPCC-Modellen immer dann eingesetzt, wenn man eine Abkühlung nicht erklären kann. Zuletzt wurde China bezichtigt das Klima durch dreckige Kohle "abzukühlen"
- am interessantesten sind aber die sehr akribisch zusammengetragenen Zusammenhänge der Zyklizität der Sonne (11 Jahre, 1000 Jahre) und der Ozeanzirkulationen (ENSO, PDO, AMO) und deren Rückkopplung auf die Wolkenbildung

Das Resultat: unter Einbeziehung von Sonnenmagnetfeld, Wolkenbildung und Ozeanzirkulation kann man viel besser erklären, was die Polit-Offiziere in den Klima-Instituten einseitig dem CO2 zuschreiben. Dessen Einfluss ist zwar auch heute schon messbar, trägt aber wahrscheinlich nur ein Bruchteil zur rezenten Erwärmung bei.
Ob die detaillierte Prognose des Buches für den Rest des Jahrhunderts gilt (zunächst etwas kühler, dann moderat wärmer) wird genau wie bei den Prognosen des IPCC erst in der Zukunft überprüfbar sein. Aber eines ist heute schon überprüfbar: die Zahl der Hypothesen bezüglich des Einflusses des CO2 auf das Klima ist größer als 1.

Die Autoren haben (auch wenn in vielen Kritiken etwas anderes suggeriert wird) eine breite Auswahl von Fachliteratur gesammelt (Nature, Geophysical Research letters, uvm.). Das Buch liest sich gut. Sehr empfehlenswert.
Kommentar Kommentare (19) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Mar 3, 2013 2:38 PM CET


Cradle to Cradle
Cradle to Cradle
von Michael Braungart
  Taschenbuch
Preis: EUR 8,99

3 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen boring; too many words for such little hard info, 6. November 2010
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Cradle to Cradle (Taschenbuch)
I bought the book because it was advertised in a TV cast about latest advances in the use of bio-mass (e.g. substitute plastics for cereal fibers). The book itself was advertised to be made from bio-plastics so that you can read it under the shower.

After having read the book I am frankly disappointed.
Not only, because it was made from ordinary paper (only very few were actually made in bio-plastics) so don't let it get wet!

Contents-wise it was even worse: The slogan "cradle to cradle" is repeated like a mantra, but very few hard facts appear in the book (no graphs or numbers!). The main fallacy is the allusion that every single system was and had always been in total balance until man stepped onto the stage and that the environment was so perfectly created to suit us. And that mankind and only mankind is disturbing "gods plan" by digging up mountains for ores.

In the end the author is proposing a society driven by economy, ecology and equity. The latter of the three is not motivated whatsoever. Rather -it seems- that the author is somehow fond of a green socialism. And I thought that this book was about smart production processes !?


Altbewährte Apfel- und Birnensorten
Altbewährte Apfel- und Birnensorten
von Bayerischer Landesverband f. Gartenbau u. Landespflege
  Taschenbuch
Preis: EUR 4,50

7 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen gute Übersicht, 6. November 2010
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Sehr schön aufgemachtes und handliches Buch. Ca. 30 Seiten Einleitung (Geschichte, pomologische Grundlagen) und dann über 200 Seiten Katalogteil. Besonders gut gefällt mir das einheitliche und übersichtliche Format der Darstellung der einzelnen Sorten (je eine Seite pro Sorte). Die meisten gängigen Sorten sind berücksichtigt.
Schwachstellen: viele interessante Angaben (Zuckergehalt, Säuregehalt) sind nur bei einigen Sorten angegeben. Ausserdem wäre ein Entscheidungsbaum zur Bestimmung einer unbekannten Sorte hilfreich.
Kommentar Kommentare (2) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Nov 1, 2015 6:52 PM CET


Der Energie-Irrtum: Warum Erdgas und Erdöl unerschöpflich sind
Der Energie-Irrtum: Warum Erdgas und Erdöl unerschöpflich sind
von Hans-Joachim Zillmer
  Gebundene Ausgabe

37 von 50 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen originelle Teilaspekte, aber Thema verfehlt !?, 27. September 2010
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Wohlwollend könnte man sagen, dass der reißerische Titel "der Energie-Irrtum, warum Erdgas und Erdöl unerschöpflich sind" eigentlich nur der Köder ist. Anderenfalls müßte man dem Buch eine "Thema verfehlt, 6!" geben.

Und ich war auch versucht, Null Sterne zu geben. Denn:
- das eigentliche Thema ist im wesentlichen abgeschrieben aus einem anderen Buch (Thomas Gold,"The Deep Hot Biosphere")
- die Ausführungen sind teilweise so langatmig und verworren, dass man öfters ganze Seiten überspringen möchte
- es wird alles mögliche andere untergerührt, u.a. eine neue Gravitationstheorie und "warum Darwin irrte"
Am Ende ensteht der Eindruck, dass der Autor das Buch vor allem als Bühne seiner anderen vielen Publikationen nutzen will ("wie ich im meinem anderen Buch ... zeigen konnte").

Zurück zum Leit-Thema:
Es geht um eine Theorie, die im Kern aus den 30er Jahren stammt und alle paar Jahrzehnte unter verschiedenen Aspekten erneut aufgegriffen wurde: dass nämlich die Erde expandiert. Hierfür soll eine Phasentransformation im Erdmantel verantwortlich sein, durch die auch regelmäßig große Mengen Kohlenwasserstoffe vom Erdinnern durch die Erdkruste an die Oberfläche gepresst werden. Diese manifestierten sich dann als Erdgas, Erdöl und Steinkohle. FAZIT: die sogenannten fossilen Energieträger sind nicht organischen sondern anorganischen Ursprungs und regenerieren sich von Zeit zu Zeit. Daher keine Energiekrise!

Jedoch ist die Argumentation viel zu lückenhaft (z.B. selbst wenn seine These stimmt, dann wäre die Regeneration des Erdöls nur ein paar Prozent der heutigen Entnahmerate) und unausgewogen (ein kleines Detail wird zur Theorie aufgebohrt, während etablierte Theorien einfach über Bord geworfen werden). Auf der anderen Seite fordert das Buch zum Nachdenken darüber auf, woher wir eigentlich glauben zu wissen, was sich im Erdinnern abspielt. Es ist allerdings auch anstrengend und an vielen Stellen sicher Unsinn.


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